AT281548B - Vorrichtung zum Gesenkschmieden von Metallrohlingen - Google Patents

Vorrichtung zum Gesenkschmieden von Metallrohlingen

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Publication number
AT281548B
AT281548B AT44168A AT44168A AT281548B AT 281548 B AT281548 B AT 281548B AT 44168 A AT44168 A AT 44168A AT 44168 A AT44168 A AT 44168A AT 281548 B AT281548 B AT 281548B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
movable component
die
drop forging
metal blanks
movement
Prior art date
Application number
AT44168A
Other languages
English (en)
Inventor
Alexandr Nikolaevich Silichev
Original Assignee
Ni Pk I T Mash
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J9/00Forging presses
    • B21J9/02Special design or construction
    • B21J9/025Special design or construction with rolling or wobbling dies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Gesenkschmieden von Metallrohlingen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
W. Storoshew,Taumelbewegung überträgt. 



   Nach einem Merkmal der Erfindung können als sphärische Auflageflächen am zweiten Ende des beweglichen Bauteiles zur Aufnahme von Stützpleueln dienende, einander diametral gegenüberliegende sphärische Aussparungen vorgesehen sein. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung zum Gesenkschmieden von Metallrohlingen besitzt geringe Abmessungen und ist einfach im Aufbau. Zum Gesenkschmieden der Rohlinge sind beim Einsatz der Vorrichtung wesentlich weniger Arbeitskräfte erforderlich als bei üblichen Gesenkpressen. Bei spanloser Formung durch Kaltpressen in Gesenken wächst die Standzeit der Arbeitswerkzeuge. 



   Nachstehend wird die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles, welches in den Zeichnungen schemattisch dargestellt ist, näher erläutert. In diesen zeigt Fig. l die Gesamtansicht der erfindungsgemässen Vorrichtung, Fig. 2 das Triebwerk zur Erzeugung der kreisförmigen Pendelbewegung, Fig. 3 eine andere Ausführungsform des erfindungsgemässen Triebwerkes, Fig. 4 eine Ausführungsform der erfindungsgemässen Gesenkhälften und Fig. 5 eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemässen Gesenkhälften. 



   Die Vorrichtung zum Gesenkschmieden von Metallrohlingen wird auf einem   Postament--l-   (Fig. l) oder einem Fundament aufgebaut und besteht aus einem ortsfesten und einem beweglichen Teil, die eine relative axiale Verschiebung der   Gesenkhälften--2   und   3--gewährleisten.   



   Der ortsfeste Vorrichtungsteil besteht aus einer Grundplatte-4-, die auf dem Postament 
 EMI2.1 
 ihnen, beispielsweise die   Hälfte-2-,   auf der   Grundplatte --4-- im   Arbeitsraum zwischen den Senkrechtführungen --5-- befestigt, während die zweite   Gesenkhälfte--3--auf   dem Stösselschlitten --6-- aufgesetzt wird. 
 EMI2.2 
 (Fig. 2)Taumelbewegung übertragen wird. 



   Durch Zusammensetzen der Axialbewegung und der Taumelbewegung der   Gesenkhälfte--3--,   die keine Drehung um die eigene Achse ausführt, wird im bearbeiteten Rohling ein kontinuierlich umlaufender Verformungsherd erzeugt. Auf diese Weise werden die Rohlinge mit geringeren Kräften als auf Gesenkpressen bearbeitet   (gesenkgeschmiedet).   



   Der bewegliche   Bauteil --7-- und   das Triebwerk --8-- sind zur Erzeugung der Taumelbewegung im Stösselschlitten --6-- eingebaut. Hiebei besitzt der bewegliche   Bauteil--7--   an einem Ende eine sphärische Auflagefläche --9--, an der die   Gesenkhälfte--3--befestigt   ist, und am andern Ende einen   Schaft--10--,   der im Triebwerk --8-- zur Erzeugung der Taumelbewegung befestigt ist. 



   Das Triebwerk --8-- zur Erzeugung der Taumelbewegung besteht aus zwei Treibschnecken --11 und 12-- sowie einem zwischen ihnen angeordneten, gemeinsamen Schneckenrad--13--. In ihm ist exzentrisch und geneigt in bezug auf seine Achslinie--a-a--eine Buchse--14-eingesetzt, in der der   Schaft--10--des   beweglichen   Bauteiles --7-- befestigt   ist. Auf diese Weise wird die Drehbewegung der Treibschnecken--11 und 12--in die kreisförmige Pendelbewegung des beweglichen   Bauteiles-7-und   der Gesenkhälfte --3-- umgewandelt. 



   Die sphärische Auflagefläche --9-- dient zum Übertragen der Kräfte beim Gesenkschmieden während der Verschiebung des   Stösselschlittens--6--.   Um die Reibung am   Schaft --10-- und   an der sphärischen Auflagefläche --9-- zu vermindern, besitzt letztere einander diametral gegenüberliegende sphärische Aussparungen--15-- (Fig. 3), in die   Stützpleuel--16--eingesetzt   sind. 



   Die vorgesehenen Stützpleuel --16-- und sphärischen   Aussparungen --15-- in   der   Auflagefläche--9-sind   bei der Herstellung von Vorrichtungen mit grossen Abmessungen zum Gesenkschmieden von Metallrohlingen erforderlich. 



   Um ein Drehen der Gesenkhälfte --3-- um ihre eigene Achse bei der Taumelbewegung unmöglich zu machen, ist der bewegliche Bauteil --7-- mit einem Halter --17-- versehen, der gelenkig mit dem Stösselschlitten --6-- verbunden ist. 



   Als Ergebnis der durchgeführten Versuche wurde festgestellt, dass optimale Bedingungen für das Gesenkschmieden von Rohlingen erhalten werden, wenn der bewegliche   Bauteil--7--und   folglich auch die   Buchse--14-gegen   die Achslinie --a-a-- des Schneckenrades --13-- ungefähr um 

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 30 geneigt sind. Dementsprechend werden die Arbeitsflächen der   Gesenkhälften--2   und 3-- so ausgeführt, dass der Neigungswinkel des beweglichen Bauteiles --7-- ausgeglichen wird.

   So gleichen beispielsweise die   Gesenkhälften--2   und   3-- (Fig. 4)   den Neigungswinkel des beweglichen Bauteiles   --7--   dadurch aus, dass die Arbeitsflächen beider Gesenkhälften einen Kegelwinkel von   1770 bilden   oder dass die   Gesenkhälfte--3--einen   Kegelwinkel von 1740   (Fig. 5)   besitzt, während der entsprechende Winkel bei der Gesenkhälfte --2-- 180  beträgt. 



   Durch einen Spindelantrieb--18-- (Fig. l) wird der   Stösselschlitten --6-- längs   den Senkrechtführungen verschoben und werden die zum Gesenkschmieden erforderlichen Kräfte erzeugt. 



  Der Stösselschlitten kann auch mit Antrieben anderer Bauart, beispielsweise mit einem Druckwasserantrieb, mit einem Antrieb durch Druckwasserspeicher, mit einem Kurbelantrieb usw. verschoben werden. Die Wahl der Antriebsbauart wird durch konkrete technologische Aufgaben bei der Rohlingsbearbeitung und durch Herstellungsmöglichkeiten bestimmt. 



   Mctallrohlinge werden mittels der erfindungsgemässen Vorrichtung folgendermassen gesenkgeschmiedet. 



   Ein Rohling-19- (Fig. 5 und 4) wird auf die   Gesenkhälfte-2-aufgelegt.   Danach werden der   Antrieb-18- (Fig. l)   zum Verschieben des   Stösselsehlittens-6-und   der Antrieb des Triebwerkes --8-- (Fig.2) zur Erzeugung der Taumelbewegung eingeschaltet. 



   Der   Stösselschlitten --6-- wird   herabgefahren und infolge der Drehbewegung der 
 EMI3.1 
    --13-- führtBauteil --7-- zusammen   mit der an ihm befestigten   Gesenkhälfte--3--eine   Taumelbewegung aus, die, nachdem die Gesenkhälfte --3-- und der Rohling --19-- ein ander berühren, bei gleichzeitiger Axialverschiebung in dem bearbeiteten Rohling einen konzentrierten, kontinuierlich umlaufenden Verformungsherd erzeugt. Auf diese Weise wird der Rohling bearbeitet. 



   Der Halter --17-- macht ein Drehen des beweglichen Bauteiles --7-- und entsprechend auch der   Gesenkhälfte-3--bei   der Taumelbewegung unmöglich, so dass Rohlinge mit beliebigem Profil gesenkgeschmiedet werden können. 
 EMI3.2 
 



   Bei Fertigung von Rohlingen mit anderem Profil werden die Gesenkhälften --2 und 3-durch ein Gesenk entsprechenden Profils ersetzt. Das Gesenkschmieden geht analog vonstatten. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung zum Gesenkschmieden von Metallrohlingen nimmt eine Mittelstellung zwischen Auswalzmaschinen und Gesenkpressen ein und besitzt die Vorteile des Auswalzens, die aus einer Verminderung der Arbeitskräfte und aus einem stärker gerichteten Metallfluss bestehen, sowie die des Gesenkschmiedens, die aus der Anordnung der Arbeitswerkzeuge (d. h. des Gesenkes) und dem Senkrechtdruck mit ununterbrochenem Vorschub bestehen. 



   Der Rohling wird durch den konzentrierten, kontinuierlich umlaufenden Verformungsherd, der im Rohling durch die Taumelbewegung einer der Gesenkhälften erzeugt wird, mit einer 5-- bis 10mal geringeren Arbeitskraft als beim Gesenkschmieden auf Pressen bearbeitet. Hiebei ist die Vorrichtung einfach im Aufbau und zuverlässig im Betrieb. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Gesenkschmieden von Metallrohlingen, mit einem Gesenk, dessen beide Hälften mit Hilfe eines Stösselschlittens relativ zueinander verschiebbar angeordnet sind und eine dieser EMI3.3 der Taumelbewegung ein beweglicher Bauteil (7) vorgesehen ist, dessen eines Ende mit einem Werk (8) verbunden ist, das aus zwei Treibschnecken (11, 12) und einem zwischen diesen angeordneten gemeinsamen Schneckenrad (13) besteht, in dem exzentrisch und zur Schneckenradachse geneigt eine Buchse (14) zur Aufnahme des Schaftendes des beweglichen Bauteiles (7) eingesetzt ist, und dessen zweites Ende mindestens eine sphärische Auflagefläche aufweist, welche die Umformungskraft sowie die Tuurnetbewegung überträgt.
    <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 der Reibung als sphärische Auflageflächen am zweiten Ende des beweglichen Bauteiles zur Aufnahme von Stützpleueln (16) dienende, einander diametral gegenüberliegende, sphärische Aussparungen (15) vorgesehen sind.
AT44168A 1968-01-16 1968-01-16 Vorrichtung zum Gesenkschmieden von Metallrohlingen AT281548B (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0014570A1 (de) * 1979-02-01 1980-08-20 The City University Rotations-Schmiedemaschine
EP0369789A3 (de) * 1988-11-18 1990-11-28 Brother Kogyo Kabushiki Kaisha Verfahren zur plastischen Bearbeitung und Vorrichtung
CN107661957A (zh) * 2017-09-28 2018-02-06 江苏宏程锻压机床有限公司 水库式无源一次锻打型设备
CN115383038A (zh) * 2022-07-26 2022-11-25 江阴东邦钢球机械有限公司 一种钢球快锻机

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