DE628394C - Blechfaltmaschine - Google Patents

Blechfaltmaschine

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DE628394C
DE628394C DESCH96144D DESC096144D DE628394C DE 628394 C DE628394 C DE 628394C DE SCH96144 D DESCH96144 D DE SCH96144D DE SC096144 D DESC096144 D DE SC096144D DE 628394 C DE628394 C DE 628394C
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DE
Germany
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rail
bending rail
ram
sheet metal
pressure
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Expired
Application number
DESCH96144D
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L Schuler GmbH
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L Schuler GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D5/00Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves
    • B21D5/16Folding; Pleating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf den Antrieb des Stößels-in einer Maschine zum Falten von Blech, d. h. zum Übereinanderlegen des Werkstoffes etwa in der Tafelraitte oder auch am Tafelrande, so daß der Werkstoff längs der Faltung mindestens dreifach übereinanderliegt. Das Blech wird so gefaltet und zusammengedrückt, daß ein Faltstreifen von Hand aufgerissen werden kann. Beispielsweise werden mit derartigen Falten die Ränder von Dosenmänteln versehen. Die Dose ist dann lediglich durch Abreißen des Faltstreifens zu öffnen.
Die Faltmaschine weist einen Stößel auf, an dem, wie bekannt, eine Druckschiene starr befestigt und eine obere Biegeschiene bewegbar geführt sind. Der Stößel wird gegen eine über den Umfang eines Auflagedornes vorstehende untere Biegeschiene geführt. Dar-
ao auf bewegt sich die am Stößel befindliche obere Biegeschiene abwärts an der unteren Biegeschiene entlang, und schließlich setzt sich der Stößel nach Rückzug der oberen Biegeschiene bei Rückgang der unteren Biege-
ag schiene auf den Auflagedorn auf.
Gemäß- der Erfindung ist der Antrieb des Stößels derart ausgebildet, daß dieser während des ersten Teiles seines Arbeitshubes über Federn durch Hebel· mittels einer auf einer Kurvenwelle angeordneten Kurvenscheibe abwärts bewegt wird, während er bei seiner weiteren Abwärtsbewegung vom Zurücktreten der unteren Biegeschiene in den Auflagedorn bis zur tiefsten Stößßlstellung unmittelbar von einem durch dieselbe Kurvenwelle angetriebenen Kurvenscheibenpaar bewegt wird.
Es ist schon vorgeschlagen worden, den Blechhalter in Abkantmaschinen gegen das Blech federnd zur Anlage zu bringen. Ferner ist es bei Langfalzmaschinen bekannt, die Druckschiene am Stößel, der sich gegen eine in einem Auflagedorn geführte untere Biegeschiene bewegt, sowohl starr als auch federnd anzubringen. Die nachgiebige Führung der Druckschiene soll beim Niedergang des Stößels in seine Endlage, also beim Zusammendrücken des Falzes, die jeweilige, genau der Stärke des zu verarbeitenden Bleches entsprechende Einstellung des Stößelhubes entbehrlich machen. Zum Falten von Blech ist die bekannte Vorrichtung jedoch deshalb ungeeignet, weil bei dieser die Druckschiene an dem Stößel unter einem spitzen Winkel zu dessen Bewegungsrichtung angeordnet ist. Daher führt das Druckstück eine zusammengesetzte Bewegung aus, deren Horizontalkomponente das Werkstück zu verschieben sucht, so daß dieses nicht mehr mit Sicherheit die für das Herstellen eines einwandfreien Falzes erforderliche genaue und unverrückbare Lage beibehält. Dadurch entsteht die Gefahr eines ungleichen Abbuges, der teils scharf, teils mehr oder weniger abgerundet ausfällt. Infolgedessen werden Falze verschiedener Breite und damit ungleiche Zargendurchmesser gebildet.
Durch die Erfindung werden diese Nachteile vermieden, da sich der Stößel und damit auch die an diesem starr befestigte Druck-
schiene senkrecht auf das Werkstück aufsetzen. Die Federung wirkt nur im ersten Teil des Niederganges, also bei Beginn des Faltvorganges, und hat nicht den Zweck, einen großen Druck auszuüben, sondern das Blech lediglich an die untere Biegeschiene ohne Verrückung anzudrücken. Auf diese-Weise ergeben sich einwandfreie Abbüge. Da der Stößel während der weiteren Abwärtsbewegung zwangsläufig bewegt wird, wirkt die nunmehr gleichfalls1 unnachgiebig geführte Druckschiene beim Übereinanderlegen des Werkstoffes, d. h. bei der eigentlichen Faltung, als Preßstempel. Das Blech wird dabei so stark zusammengedrückt, daß ein Faltstreifen von Hand aufgerissen werden kann.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι die Blechfaltmaschine · in Ansicht auf die Zuführungsseite,
Fig. 2 einen Schnitt nach A-B der Fig. 1 und
* 25 Fig. 3 eine Ansicht auf die Biegeseite;
Fig. 4, 5 und 6 zeigen in größerem Maßstabe und in Vorderansicht die Faltvorrichtung der Maschine in verschiedenen Stellungen des Arbeitsvorganges, und zwar Fig. 4 bei Beginn des Arbeitsvorganges - nach Zuführung des Werkstückes, Fig. 5 während des Faltens, Fig. 6 am Ende des Faltvorganges. Hierin bezeichnet 1 den Stößel der Maschine mit einer Druckschiene 2. In an sich
• bekannter Weise ist an dem Stößel 1 ein im Winkel zu der Druckschiene 2 beweglicher Schieber 3 mit der oberen Biegeschiene 4 angeordnet. Ferner sind an dem Stößel 1 seitliehe Ansätze 5 angebracht, in denen Anschlagschrauben 6 verstellbar sind.
Gemäß der Erfindung erfolgt der Antrieb des Stößels 1 während des ersten Teiles des Arbeitshubes unter Zwischenschaltung von Federn nachgiebig, und zwar ist hierfür auf
• der Welle 7 die Kurvenscheibe 15 angeordnet, die auf ' ein Druekstück 16 wirkt. Dieses steht seinerseits durch zwei an dem Maschinengestell 12 angelenkte doppelarmige Hebel 17 unter Zwischenschaltung zweier Druck' federn 18 mit der Querstrebe 9 des Stößels 1 in Verbindung. Im Verlauf der weiteren Abwärtsbewegung wird der Stößel 1 dagegen zwangsläufig angetrieben. Zu diesem Zweck sitzen auf der Welle 7 die Kurvenscheiben 8, ; gegen die der Stößel 1 durch zwei an dessen Ouerstrebeo angreifende Druckfedern 10 angepreßt wird.
Die Betätigung des Biegeschiebers 3, die
fio jedoch nicht zur Erfindung gehört, erfolgt -· durch-zwei weitere auf der Welle 7 sitzende [ Kurvenscheiben 11 und von diesen beeinflußte, gegen das Maschinengestell 12 angelenkte Winkelhebel 13 in die Wirkung einer Feder 14.
Auf der den Ansätzen 5 gegenüberliegenden Seite des Stößels 1 sind verstellbare Druckrollen 19 angebracht.
Unterhalb des Stößels 1 ist an dem Maschinengestell 12 ein Auflagedorn 20 angebracht, dessen freies Ende in bekannter Weise mit dem Maschinengestell 12 verriegelt werden kann. Auf der dem Stößel 1 zugekehrten Seite des Auflagedornes 20 ist in diesem eine feststehende Gegendruckschiene 2% und eine parallel zu der oberen Biegeschiene 4 verschieb- und feststellbare untere Biegeschiene 22 angeordnet. Im. Innern des Auflagedornes 20 ist eine mit einem längs durchlaufenden Ausschnitt versehene, die bewegliche Biegeschiene 22 in ihrer Höchstlage feststellende.Welle23 drehbar gelagert.
Auf den Auflagedorn 20 sind zwei Klemmstücke 24 aufgeschoben und auf diesem befestigt. An diesen Klemmstücken 24 ist unterhalb des Biegeschiebers 3 eine Anschlagleiste 25 verstellbar befestigt. Unterhalb der Druckrollen i'o. ist in den Klemmstücken 24 eine Tischplatte 26 gegen die Wirkung von Federn 27 verschiebbar gelagert.
Mit 28 ist das aus einem Blechstreifen bestehende Werkstück bezeichnet.
Die Wirkungsweise der Maschine ist wie folgt: .
Der auf Lange und Breite zugeschnittene Blechstreifen 28 wird auf der Tischplatte 26 der Auflageeinrichtung in der Zeichnung (Fig. 4) von rechts in die Maschine so weit eingeführt, bis er an der verstellbaren Anschlagleiste 25 anstößt. Hierauf wird die Maschine eingerückt. Die auf der Welle 7 sitzenden Kurvenscheiben 8, 11 und 15 sind nun so angeordnet, daß zunächst durch die Kurvenscheibe 15 das Druekstück 16 nach oben geschoben wird. Hierbei werden die Hebel 17 verschwenkt und drücken auf die Federn 18. Diese übertragen den Druck auf die Querstrebe 9 des .Stößels 1, und dieser wird unter Zusammendrücken der Federn 10 nach abwärts bewegt, so daß die Druckschiene 2 und die Druckrollen 19 gegen das auf der Tischplatte 26 und der in Höchstlage befindlichen unteren Biegeschiene 22 aufliegende Werkstück 28 angepreßt werden und dieses zwischen der Druckschiene 2 und der unteren Biegeschiene 22 fest eingespannt wird.
Nun erfolgt das Abbiegen des Werkstückes 28 um die freie Kante der Biegeschiene 22, und zwar dadurch, daß die Winkelhebel 13 durch die Kurvenscheiben 11 gegen die Wirkung der Feder 14 verschwenkt
werden, der Biegeschieber 3 mit der oberen Biegeschiene 4 niedergeschoben wird (Fig. 5). Unter der Wirkung der Feder 14 kehrt dieser sofort wieder in seine Ausgangsstellung zurück. Diese wird durch die verstellbaren Anschlagschrauben 6 derart bestimmt, daß die Unterkante der oberen Biegeschiene 4 mit derjenigen der Druckschiene 2 in eine Ebene zu liegen kommt.
to Nach der Rückkehr des Biegeschiebers 3 in seine Ausgangsstellung wird der Stößel 1 mitsamt der Druckschiene 2, den Druckrollen 19 und dem Biegeschieber 3 mit der oberen Biegeschiene 4 durch die Kurvenscheiben 8* weiter abwärts bewegt. Gleichzeitig wird die Welle 23 derart verdreht, daß ihr Ausschnitt das Zurücktreten der unteren Biegeschiene 22 ermöglicht. ' Durch die Abwärtsbewegung der Druckschiene 2 und der oberen Biegeschiene 4 wird das abgebogene Ende des Werkstückes 28 zwischen diesen und der feststehenden Gegendruckschiene 21 zusammengedrückt, so daß die in Fig. 6 dargestellte Blechfalte entsteht. Bei diesem Arbeitsvorgang wird die Tischplatte 26 der Auflageeinrichtung mit dem daraufliegenden Werkstück 28 durch die Druckrollen 19 gegen die Wirkung der Federn 27 ebenfalls nach abwärts bewegt.
Nach diesen selbsttätig unmittelbar aufeinanderfolgenden abwärts gerichteten Arbeitsbewegungen kehren der Stößel 1 mit den an ihm angebrachten Teilen, die bewegliche untere Biegeschiene 22 und die Tischplatte 26 ebenfalls selbsttätig wieder in ihre Ausgangsstellung (Fig. 4) zurück, so daß nun das gefaltete Werkstück abgenommen werden kann.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Blechfaltmaschine, bei der sich der Stößel, an dem eine Druckschiene starr befestigt und eine obere Biegeschiene bewegbar geführt sind, senkrecht auf das Werkstück zu und gegen eine über den Umfang des Auflagedornes vorstehende untere Biegeschiene bewegt, daraufhin die am Stößel befindliche obere Biegeschiene sich an der unteren Biegeschiene entlang abwärts bewegt und schließlich nach Rückzug der oberen Biegeschiene der Stößel sich bei Rückgang der unteren Biegeschiene auf den Auflagedorn aufsetzt, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel (1) während des ersten Teiles seines Arbeitshubes über Federn (18) durch Hebel (17) mittels der auf der Kurvenwelle (7) angeordneten Kurvenscheibe (15) abwärts bewegt wird, während er bei seiner weiteren Abwärtsbewegung vom Zurücktreten der unteren Biegeschiene (22) in den Auflagedorn (20) bis zur tiefsten Stößelstellung unmittelbar von durch die Kurvenwelle (7) angetriebenen Kurvenscheiben (8) bewegt wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DESCH96144D 1931-12-01 1931-12-01 Blechfaltmaschine Expired DE628394C (de)

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