DE75333C - Schälmaschine - Google Patents
SchälmaschineInfo
- Publication number
- DE75333C DE75333C DENDAT75333D DE75333DA DE75333C DE 75333 C DE75333 C DE 75333C DE NDAT75333 D DENDAT75333 D DE NDAT75333D DE 75333D A DE75333D A DE 75333DA DE 75333 C DE75333 C DE 75333C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- arm
- rod
- shaft
- fruit
- lever
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 235000013399 edible fruits Nutrition 0.000 claims description 12
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J17/00—Household peeling, stringing, or paring implements or machines
- A47J17/14—Machines for peeling
- A47J17/16—Peeling machines with rotary fruit-holding spindles and fixed or movable peeler blades
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Schälmaschine.
Das Eigentümliche der auf beiliegender Zeichnung dargestellten Schälmaschine bildet
eine Einrichtung, durch welche das an der Frucht hingleitende Schälmesser bei dem Entfernen
der Frucht aus der Maschine nach vollendeter Schälung stets selbstthätig auf seinen
Ausgangspunkt zurückgebracht wird.
Fig. ι zeigt eine Ansicht der Maschine, Fig. 2 den Schnitt nach A-A und Fig. 3 den Schnitt
nach B-B der Fig. 1; Fig. 4 stellt einen Theil
des Schnittes B-B in gröfserem Mafsstab dar.
Die Maschine besteht aus dem Gestell a, den in demselben drehbar gelagerten Wellen b
und h und der ihrer Länge nach verschiebbaren Stange k; ferner aus dem auf der Welle b
in deren Längsrichtung verschiebbaren Böckchen ρ mit Arm q, auf welchem das Schälmesser
befestigt ist, und aus der über die Stange s gewundenen Spiralfeder 0, die einerseits gegen
das Gestell und andererseits gegen das Böckchen drückend wirkt.
Die neue Einrichtung an der Maschine bildet im Wesentlichen der auf der Stange k befestigte
und auf Welle b gleitend angeordnete Arm η und der am Böckchen ρ drehbare Winkelhebel
w mit Bogenschlitz wl.
Zur Befestigung der Maschine an einem Tisch oder dergl. ist das Gestell, wie Fig. 1 und 2
zeigen, mit einer Schraubzwinge versehen.
Die Welle b, auf deren Kopf das Rad c mit
Kurbel d sitzt, ist mit Gewinde versehen, in welches ein in dem Böckchen ρ gelagerter
Stift i greift (Fig. 3 und 4) und darin mittelst der Feder u gehalten wird, so dafs beim Drehen
der Welle b das Böckchen ρ sich auf letzterer gleitend fortbewegt.
Auf der Welle h befindet sich fest das mit dem Rad c in Eingriff stehende Getriebe g\
das freie Ende der Welle h ist gabelartig mit. Spitzen versehen. Desgleichen ist das der
Welle h gegenüberstehende Ende der Stange k mit einer Spitze in deren Achsenmitte versehen.
Die Frucht hat man zum Zweck des Schälens derselben, wie Fig. 1 zeigt, zwischen die Welle h
und Stange k auf deren Spitzen zu spiefsen, so dafs dieselbe beim Drehen der Welle h sich
auf der Spitze der Stange k dreht. Der Arm q ist am Böckchen ρ in bekannter Weise mit
seinem Schälmesser gegen die Frucht federnd angebracht.
Das Schälen der auf die Spitzen der Welle h und Stange k gespiefsten Frucht geschieht, indem
mittelst Kurbel d und Rades c die Welle b und mit dieser durch Getriebe g gleichzeitig
die Welle h in Drehung versetzt wird, so dafs durch den in den Gewindegang der Welle b eingreifenden
Stift i das Böckchen ρ in der Richtung des Pfeiles (Fig. 3) auf der Welle b gleitend
und von diesem das am Arm q befindliche Messer r an der Frucht entlang bewegt wird,
während die Frucht sich gleichzeitig an dem Messer r vorüber dreht.
Zum Zweck, das Messer nach dem Schälen einer jeden Frucht schnell wieder in seine Anfangsstellung zurückbringen zu können, ist der Stift i
mit einem Zapfen i1 versehen, welcher in dem Bogenschlitz η>Λ des Winkelhebels w steht. Der
Schlitz wl ist derart ausgeführt, dafs beim Ver-
drehen des Winkelhebels w in der Richtung des Pfeiles (Fig. 4) durch den an einer Seite
des Schlitzes wl dabei hingleitenden Zapfen i1
der Stift i aus dem Gewindegang der Welle b zurückgezogen wird und dadurch von der
Feder 0 das Böckchen ρ nebst Messerarm q ungehindert zurückgeschnellt werden kann.
Ferner ist, um das Heben des Stiftes i aus dem Gewindegang der Welle b und das Zurückschnellen des Böckchens ρ nebst Messerarm q
mittelst Feder 0 selbstthätig zu erreichen, der Arm η und der Winkelhebel w je mit einer
schiefen Ebene (Fig. 3 und 4) versehen und der Arm η hierbei derart angeordnet, dafs nach
dem Schälen der Frucht der Winkelhebel w mit dem den Schlitz wx tragenden Schenkel gegen
den Arm η stöfst und beim Weiterbewegen des Böckchens ρ in der Richtung des Pfeiles (Fig. 3)
der Winkelhebel w eine Drehung durch den Arm η erfährt, infolge welcher die schiefe
Ebene am freien Ende des Winkelhebels n> vor die schiefe Ebene des Armes η zu stehen
kommt (Fig. 4). In dieser Stellung des Armes η und Winkelhebels w gleitet beim Abziehen der
Stange k von der Frucht behufs Entfernens derselben aus der Maschine die schiefe Ebene
des Winkelhebels n> auf derjenigen des Armes η
herunter, wodurch der Winkelhebel w eine weitere Drehung in der Richtung des Pfeiles
(Fig. 4) erhält, wobei derselbe zum Zweck des Zurückschnellens des Böckchens ρ durch die
Feder ο den Stift i aus dem Gewindegang zurückzieht.
Der an dem Arm η hingleitende freie Schenkel
des Winkelhebels w kann anstatt durch Anstofsen des Winkelhebels w gegen den Arm η
auch durch eine auf denselben wirkend angeordnete Feder rechtzeitig in die Stellung Fig. 4
gebracht werden. ■
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An Schälmaschinen die Einrichtung, mittelst welcher beim Fortnehmen der geschälten Fracht aus der Maschine der Messerarm selbstthätig in seine Anfangsstellung zurückgebracht wird,, bestehend aus dem auf Stange k festsitzenden Arm η in Verbindung mit dem Winkelhebel n> auf Böckchen ρ derart, dafs nach vollendeter Schälung der Frucht infolge einer entweder durch Stofsen des Armes η gegen den Hebel w oder durch eine Feder bewirkten Drehung des Hebels w der an dem Arm η hingleitende Schenkel des letzteren in die Stellung gebracht wird, in welcher beim Abziehen der Stange k von der Frucht, behufs Entfernens derselben aus der Maschine, durch von der Stange k bewirktes Drehen des Hebels w letzterer behufs Zurückschnellens des Messerarmes den Stift i mittelst Schlitzloches w1 und Zapfens i' aus dem Gewindegang der Welle b zurückzieht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE75333C true DE75333C (de) |
Family
ID=348303
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT75333D Expired - Lifetime DE75333C (de) | Schälmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE75333C (de) |
-
0
- DE DENDAT75333D patent/DE75333C/de not_active Expired - Lifetime
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