DE722932C - Vorrichtung zum Abschneiden von Stumpen und Zigarrenwickeln - Google Patents

Vorrichtung zum Abschneiden von Stumpen und Zigarrenwickeln

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Publication number
DE722932C
DE722932C DEK147306D DEK0147306D DE722932C DE 722932 C DE722932 C DE 722932C DE K147306 D DEK147306 D DE K147306D DE K0147306 D DEK0147306 D DE K0147306D DE 722932 C DE722932 C DE 722932C
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DE
Germany
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knife
strands
stump
cutting
bar
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Expired
Application number
DEK147306D
Other languages
English (en)
Inventor
Willy O E Krause
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Individual
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C1/00Elements of cigar manufacture
    • A24C1/26Applying the wrapper
    • A24C1/36Cutting wrapped bunches to length

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abschneiden von Stumpen und Zigarrenwickeln Man kennt bereits Vorrichtungen zum Abschneiden von Stumpen und Zigarrenwickeln von Strängen:, die mit einer Grundplatte versehen sind, auf welcher die Stränge mit Hilfe einer auf sie heraufschwenkbaren Preßschiene dicht aneinandcrliegend zwischen Längsschienen und einer Querschiene, die einstellbar sind, in Schnittstellung gehalten werden. Abgesehen davon, daß die Handhabung dieser Vorrichtungen unbequem ist weil die Grundplatte, auf der die Stränge gehalten werden, zur Vornahme des Schnittes an drehbaren Messern vorbeigeführt werden muß, ergeben die .drehbaren Messer zufolge der Stärke des Blattes und des Druckes, den sie beim Schnittvorgang auf die .Stumpen ausüben, einen unscharfen Schnitt, wobei ,die Stumpen oft beschädigt werden. Weiterhin haben diese Vorrichtungen eine verhältnismäßig geringe Leistungsfähigkeit, weil die zu schneidenden. Stumpen von einer besonderen Auflage aus in Hohlkehlen der Grundplatte eingeschoben werden müssen, und weil es nötig ist, die Preßschiene in ,der heruntergeklappten Lage durch Riegel zu sichern, die nach jedem Schnitt gelöst und dann wieder geschlossen werden, was mit Zeitverlusten und Umständlichkeiten verknüpft ist.
  • Umthese Nachteile zu vermeiden, ist erfindungsgemäß das Messer auswechselbar an einer an der schwenkbaren Preßschiene entlang geführten Gleitstange angeordnet, deren Hinundherführung durch eine Handkurbel bewirkt wird, wie solche bei Schneidvorrichtungen üblich sind. Das Abschneiden der Stumpen erfolgt somit durch ziehende Bewegung .des Messers quer .durch die Stumpenstränge hindurch, so daß ein glatter, sauberer Schnitt erzielt und jegliche Beschädigung des Tabakgutes verhütet wird. Da andererseits das Messer an der Preßschiene selbst entlangfährt, so kann in niedergeklappter Lage der Preßschiene .die Vollziehung des Schnittes, in hochgeklappter Stellung dagegen die Rückführung des Messers in Schnittbereitschaft bewirkt werden. Liegt die Schwenkachse der Preßschiene parallel zu den Stumpensträngen, genügt zur Vollziehung des Schnittes die rechte Hand, so daß die linke Hand frei bleibt, um nach jedem vollzogenen Schnitt die Stumpenstränge bis zum Anschlag an die Querschiene vorzuschieben und unmittelbar darauf sich auf die Preßschiene zu legen, die demzufolge keiner Sicherung durch Riegel bedarf. In dieser Weise wird außer dem sauberen Schnitt auch noch eine hohe Leistungsfähigkeit der Vorrichtung erzielt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise eine Ausführungsforrn des Erfindungsgegenstandes.
  • Abb. i zeigt eine Seitenansicht mit Teilschnitt nach der gebrochenen Linie 1-I in Abb. a.
  • Abb. 2 ist eine Draufsicht.
  • Abb.3 zeigt maßstäblich vergrößert die Einzelheiten der Befestigung des Messers an der Gleitstange sowie die Kugelführung dieser Gleitstange.
  • Abb. q. ist ein Querschnitt nach Linie 11-I1 in Abb. 3.
  • Die Vorrichtung setzt sich aus folgenden Teilen zusammen: Auf einer Grundplatte i sind zwei kleine Stützen 2, 3 befestigt, in denen eine mit Drehgriff q. versehene Schwingwelle 5 gelagert ist. Die Welle 5 wird beim Arbeiten mit der Maschine abwechselnd nach rechts und nach links um einen Winkel von etwa i8o° gedreht. Zur Begrenzung dieser Schwingbewegungen dienen zwei auf der Welle 5 festsitzende Stoßdaumen 6, 7, von denen der eine, 7, gegen die Vorder-, der andere, 6, gegen die Hinterseite des feststehenden Anschlages 8 stößt. Bei Drehung des Griffes .I im Sinne des Pfeiles ca (Abb. i) wird eine um die Welle 5 gelegte Schraubenfeder 9 gespannt, die dann das Bestreben erhält, die Welle 5 in ihre Ausgangsstellung zurückzudrehen.
  • Auf dem dem Handgriff .I entgegengesetzten Ende der Welle 5 ist eine Kurbelscheibe io festgekeilt. An den Kurbelzapfen i i dieser Scheibe io ist eine Schubstange 12 angelenkt. Mit dieser Schubstange 12 ist eine Gleitstange 13 gelenkig verbunden., an deren freiem Ende das zum Durchschneiden der Stumpenstränge r5 dienende Messer 1<l: befestigt ist. Die Grundplatte i trägt eine im Sinne des Doppelpfeiles b (Abb. i) auf- und abwärts schwenkbare Flachschiene 17, die in ihrer Mitte mit einem Längsschlitz 18 versehen ist, durch den das Messer 1d. hindurchgeht (Abb. i, 2, 3 und d). Durch diesen Längsschlitz i8 erhält das Messer 1d. die zu seiner ordnungsmäßigen- Bewegung nötige Führung. Wie aus Abb. 3 und q. erkennbar, ist das Hinterende des Messers 1d. zwischen den Wangen 20, 20 der Gleitstange 13 mittels eines Bolzens und zweier Schraubenmuttern 21, 21 fest eingespannt. Der Rücken des Messers legt sich gegen einen durch die Wangen 2o, 2o der Gleitstange 13 hindurchgreifenden Bolzen 23. Durch Umstecken dieses Bolzens in das eine oder das andere der in der Stange 13 vorgesehenen Löcher 22 (Abb. 3) kann man das Messer mehr oder weniger steil stellen und dadurch dessen Schnittiefe vergrößern oder vermindern. Die Flachschiene 17 trägt einen Bügel -2.I. Im Oberteil dieses Bügels ist die Führung für den Rücken der Gleitstange 13, z. B. eine Kugelführung 25, angeordnet (Abb.3 und d.). Durch Niederdrücken der Flachschiene 17 wird das Messer, nachdem es zuvor durch Drehung am Griff d in seine vordere Endlage (linksseitiger Endpunkt des Hubes in Abb. i) übergeführt worden ist, in Schnittbereitschaft gebracht. Um dieses Niederschwingen zu bewirken, drückt man .einfach mit der linken Hand auf einen durch ein Koppelglied ig an die Flachschiene 17 angelenkten Schwingarm -26, der mittels eines Gelenkzapfens 27 in einer auf der Grundplatte i befestigten Stütze 28 schwingbar gelagert ist und dabei eine Gegenfeder 29 spannt. Beim Entfernen der Hand werden durch diese Feder 29 der Schwingarm 26 und mit diesem die Flachschiene 17 samt Messer 14 und Gleitstange 13 wieder emporgeschwungen. Zur Begrenzung der Größe dieser Schwingbewegung nach oben hin dient ein am Schwingarm 26 befestigter Stift 3o, der geben einen an der Stütze 28 vorgesehenen Anschlag 3i stößt. Die Stumpenstränge i5, von denen die Stumpen durch Ziehschnitt des Messers 14 abgetrennt werden sollen, ordnet man in größerer Anzahl nebeneinander auf der Grundplatte i zwischen einer feststehenden Anschlagleiste 32 und einer in der Quer-oder Tiefenrichtung der- Maschine einstellbaren Anschlagschiene 3d., zrt deren Feststellung Flügelmüttern 33 dienen. Zur Einstellung der Stumpenstränge in Hinsicht auf die Länge der davon abzutrennenden Stumpen dient eine verstellbare Queranschlagleiste 36, die mittels Flügelmutter 35 feststellbar ist.
  • Durch Vorschieben der an den Vorderenden sauber geschnittenen Stumpenstränge 15 bis zur Anlage dieser Enden an der Querschiene 36 erfolgt diese Einstellung von selbst. Zur Erleichterung der Einstellung der Schienen 3.I-und 36 ist die Grundplatte i mit passenden Skalen 37, 38 versehen. In niedergeschwungener Lage dient die Flachschiene 17 zugleich als Halter für die auf der Grundplatte i zwischen den Schienen 32, 34 geordneten Stumpenstränge. Mit der beschriebenen Vorrichtung wird folgendermaßen gearbeitet: Sähen -z:.B, -fünf -Stump-enstränge gleichzeitig geschnitten. werden, so- legt man diese nach vorheriger Einstellung der verschiebliehen Längsschiene 34 auf den, diesem Breitenmaß entsprechenden Teilstrich .der Skala 37 zwischen die beiden Schienen 32 und 34. Die Schiene 34 -wird dann durch Anziehen der Flügelmuttern 33 festgelegt; und die Stumpenstränge können nunmehr aneinanderliegend parallel zu sich selbst auf der Grundplatte i verschoben werden. Nach Einstellung und Feststellung der Querschiene 36 entsprechend dem Längenmaß, auf welches die Stumpen von. den Strängen abgetrennt werden sollen; schneidet man zunächst das Vorderende -der Stumpenstränge sauber und glatt ab, indem man hierzu des Messers 14 sich bedient, das durch Betätigung des Kurbeltriebes 4, 10, 12 im Sinne des Pfeiles a in ziehende Bewegung versetzt wird. Sodann schiebt man mittels der linken Hand die Stumpenstränge nach rechts, bis ihr glatt abgeschnittener Endstumpf gegen die , Querschiene 36 stößt (Abb. i). Das Abschneiden der Stumpen kann nunmehr beginnen. Die emporgeklappte Flachschiene 17 wird durch Druck: der linken Hand auf den Schwingarm 26 abwärts geschwungen und legt sich hierbei auf die Stumpenstränge 15. Das Messer 14 befindet sich bereits an seinem linken Hubende, d. h. an dem dem Scharnierbolzen 16 entgegen-und die gesetzten Ende der Flachschiene 17, Gegenfeder g ist gespannt. Wird jetzt mit der .den Drehgriff 4 haltenden, rechten Hand dieser Griff entgegengesetzt der Uhrzeigerbewegung geschwungen, so zieht das Messer 14 durch die Stumpenstränge und schneidet von diesen eine ihrer Zahl .entsprechende Anzahl von Stumpen ab, im vorliegenden Fall fünf Stumpen. Die Maschinenteile befinden sich jetzt in der Lage nach Abb. i. Während des Schnittes werden die Stumpenstränge von ,der niedergeklappten Flachschiene 17 festgehalten. Entfernt man nun die linke Hand vom Schwingarm 26, so schwingt dieser unter Einwirkung der Feder 29 empor. Die abgeschnittenen Stumpen liegen jetzt frei und können mit der rechten Hand abgenommen werden. Zur Erleichterung :dieser Abnahme ist in der Grundplatte i ein Schlitz 4o zum Durchfassen mit den Fingern vorgesehen. Nach erfolgter Abnahme der abgeschnittenen Stumpen werden -die Stumpenstränge mit der linken Hand bis zum Anschlag gegen die Querschiene 36 nach rechts geschoben. Sodann wird durch Teildrehung des Griffes 4 mit der rechten Hand das Messer 14 bis zum Vorderende der Flächschiene 17 zurückbewegt und hieran anschließend durch linken Handdruclz auf - der Schwingarm 26 die Flachschiene 17 bis zum Aufliegen auf den Stumpensträngen niedergeklappt, worauf durch Vorziehen des Messers 14 ein neuer Schnitt vollzogen werden kann, und so fort.
  • Die Leistung der neuen Abschneidemaschine ist eine sehr hohe. Sie kann noch erhöht -werden, wenn man - an Stelle einer einzigen Lage zwei Lagen von Stumpensträngen gleichzeitig schneidet, wozu natürlich entsprechend hohe Anschlagschienen 3-a, 34 und 36 und ein entsprechend hohes Messer 14 nötig sind. Die ziehende Bewegung des Messers beim Abschneidevorgang erzeugt einen sehr sauberen Schnitt und verhütet Beschädigungen des Tabaks.
  • -Die Maschine kann auch für Fußantrieb eingerichtet werden. In diesem Falle wird zur Begrenzung des Kurbeltriebs ein Pedal vorgesehen, das z. B.. mittels Bowdenzuges seine Bewegung auf den Kurbeltrieb überträgt. Zum Abwärtsschwingen der Flachschiene 17 und der darauf hin und her beweglichen, das Messer 14 tragenden Gleitstange 13 dient dann ebenfalls ein Pedal.
  • Es besteht auch die Möglichkeit, die Bewegung zum Abwärtsschwingen der Flachschiene 17 und der mit ihr zusammenhängenden Teile 24, 13, 14 von der Drehung der Kurbelscheibe io abzuleiten, in welchem Falle der Schwingarm 26 entbehrlich wird.
  • Bei Benutzung der Vorrichtung zum Abschneiden von Zigarrenwickeln ist es zweckmäßig, die Stränge in einem der Zigarrenform entsprechenden Einsatz zu führen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Abschneiden von Stumpen und Zigarrenwickeln von Strängen mit einer Grundplatte, auf welcher die Stränge mit Hilfe einer auf sie heraufschwenkbaren Preßschiene dicht aneinanderliegend zwischen, Längsschienen und einer Querschiene, die einstellbar sind, in Schnittstellung gehalten -werden, dadurch gekennzeichnet, daß das in bekannter Weise mittels Handkurbel hin und her bewegliche Messer (14) auswechselbar an einer Gleitstange (13) sitzt, die an der Preßschiene entlang geführt ist. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die einen Längsschlitz (1$) zum Durchtritt des Messers (14) aufweisende Preßschiene (17) einen Bügel (24) o. dgl. trägt, der oben mit einer Kugelführung für die Gleitstange (13) versehen ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (16) der Preßschiene (17) parallel zu den Stumpensträngen angeordnet ist. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daB das aus einem dünnen Stahlblatt, z. B. einer Rasierklinge, bestehende Messer (i4) zwischen den flach aneinanderliegenden Teilen (ao) der Gleitstange (i3) durch zwei in Löchern der Gleitstange steckende. Bolzen, von denen der eine (2i) durch das Messerblatt hindurchgeht, während der andere (a3) dem Rücken des Messers als Anschlag dient, in schräger Stellung gehalten wird. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß durch Umstecken desjenigen Bolzens (z3), gegen den der Messerrücken sich legt, in das eine oder das andere der verschiedenen zu seiner Aufnahme bestimmten Löcher der Gleitstange die Schräglage und die Schnittiefe des Messers veränderlich sind.
DEK147306D 1937-07-20 1937-07-20 Vorrichtung zum Abschneiden von Stumpen und Zigarrenwickeln Expired DE722932C (de)

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DE (1) DE722932C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0500300A3 (en) * 1991-02-19 1993-11-24 Philip Morris Apparatus and method for cutting a cigarette

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0500300A3 (en) * 1991-02-19 1993-11-24 Philip Morris Apparatus and method for cutting a cigarette

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