DE213656C - - Google Patents

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DE213656C
DE213656C DE1908213656D DE213656DD DE213656C DE 213656 C DE213656 C DE 213656C DE 1908213656 D DE1908213656 D DE 1908213656D DE 213656D D DE213656D D DE 213656DD DE 213656 C DE213656 C DE 213656C
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scythe
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DE1908213656D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D3/00Non-abrasive sharpening devices for scythes, sickles or the like
    • A01D3/02Non-abrasive sharpening devices for scythes, sickles or the like with percussive tools

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

KAISERLICHES
Bei den bisher bekannten Maschinen zum
Dengeln von Sensen wird die Schneide der Sensen auf einem Amboß geführt und daselbst einem Schlagwerkzeuge zur Bearbeitung ausgesetzt. Die Führung geschieht bei manchen Dengelmaschinen selbsttätig; doch ermöglichten diese Führungseinrichtungen nicht, lückenhafte Schneiden in ihrem ganzen Verlauf durch das
■ Schlagwerkzeug zu bearbeiten.
ίο Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Dengeln von Sensen, bei . welcher die Einrichtung zum automatischen Vorwärtsschalten der Schneide unter dem Schlagwerkzeug derart getroffen ist, daß das Schlagwerkzeug allen Krümmungen und auch Lücken der Schneide folgend arbeiten kann.
Ungeschärfte Stellen der Schneide sind nach Verlassen der Maschine an der Sense nicht mehr vorhanden.
Die Einrichtung besteht im wesentlichen darin, daß der Hammer zusammen mit einer Führung um eine Welle schwingbar über dem Amboß gelagert ist, und zwar derart, daß er der gegen die Welle und die Führung gepreßten Sensenschneide während des Arbeitens der Maschine in ihren Krümmungen und Auszackungen stets folgen kann.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Vorderansicht,
Fig 2 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, und
Fig. 2 a einen Teil der Seitenansicht mit veränderter. Arbeitsstellung,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 2.
Auf einem Sockel α ist ein Gestell b angeordnet. Im Gestell b ist eine Welle c drehbar gelagert, welche an einem Ende ein Antriebsrad d trägt. Ferner trägt die Welle c ein Daumenrad e, f. Die Daumen heben bei der Drehung in bekannter Weise einen Stab g an. Der Stab g ist mittels Zapfen h und k und einem Lenker i drehbar am Gestell b angehängt. Das untere Ende des Stabes g trägt eine Platte I, welche auf einen am Amboß w fest gelagerten Stab m gleitet. Auf dem Stab m ist ein Gleitstück η mit ösen ο- und o1 vertikal verschiebbar gelagert. Ferner ist das Gleitstück η mit Ösen j> und p1 versehen, welche auf einem Stab r geführt sind. Stab r ist parallel zum Stab m gerichtet. Das untere Ende des Stabes r ist umgebogen und zu einer Platte q ausgebildet, welche über dem Amboß um Stab m horizontal schwingbar ist. Während die Platte q in der Höhe nicht verschiebbar ist, ist das Gleitstück η auf den beiden Stangen r und m in der Höhe verschiebbar. Letzteres kann aber zusammen mit der Platte q um Stange m horizontal schwingen. Zwischen der öse 0 und einem auf der Stange m festgelegten Ring t befindet sich eine Schraubenfeder s, welche stets bestrebt ist, das Gleitstück η nach unten zu drücken. Am unteren Teil
des Gleitstückes η ist der zum Schärfen der Sensen bestimmte Hammer u mittels Schrauben ν befestigt. Auf der Unterseite der Platte u ist ein Führungsröllchen y ange-5 ordnet. Gegen dieses, wie auch gegen das untere Ende der Stange m legt sich die Sensenschneide während des Arbeitens an. Zwischen beiden Anlagestellen der 'Sensenschneide befindet sich der Hammer u (Fig. 3).
Letzterer schwingt mit dem Gleitstück und Platte q um den Stab m.
Eine Welle 1 ist im Sockel α und im Gestell b drehbar gelagert und kann durch Kegelräder 2 von der Welle c ihren Antrieb erhalten. Die Welle 1 hat an ihrem unteren Ende eine Schnecke 3, welche in eines von zwei ineinandergreifenden Zahnrädern 12 ein-. greift. Mit jedem Zahnrad 12 ist eine Rolle 4 bzw. 4' verbunden, welche durch ein am Sockel α angeordnetes Lager 5 gehalten werden.
Am Gestell b ist eine Öse 6 angeordnet, in welcher ein Stab 7 mit einem Ende gelagert ist. Das untere Ende des Stabes 7 trägt eine Rolle 8 und einen Handgriff 9. Eine Schraubenfeder 10 greift am Gestell b in einer öse 11 einerseits und andererseits am Stabe 7 an, und zwar derart, daß der Stab und mit ihm auch die Rolle stets in der Richtung gegen den Amboß gezogen werden. Beim Gebrauch dieser Maschine wird das zum Schärfen bestimmte Sensenblatt auf dem Amboß w mit der Schneide derart aufgelegt, daß - letztere gegen das untere Ende der Stange m und gegen das Röllchen y anzuliegen kommt. Die Rolle 8 wird gegen den Rücken der Sense gelegt, und das freie Ende des Sensenblattes hat zwischen den Rollen 4, 4' Führung. Durch Drehen des Rades d wird das Schlagblatt vermittels der Platte, e angehoben und nachdem das hakenförmige Ende des Stabes g aus den Zähnen f herausgeglitten ist, wieder fallen gelassen. Die Feder s wirft das Gleitstück η beschleunigt nach unten, und das Schlagblatt u trifft die Sensenschneide.
Die Feder s ist gleichzeitig derart mit dem Gleitstück verbunden, daß sie letzteres zusammen mit der Platte q nach vorn zu schwingen sucht, so daß das Röllchen y stets gegen die Schneide anzuliegen kommt, und demgemäß muß auch der Hammer, welcher zwischen Röllchen y und Stange m sich befindet, stets über der Sensenschneide zu stehen kommen, auch wenn Krümmungen in der Schneide vorhanden sind. Durch die Rollen 4 und 4', welche während des Drehens der Welle c gedreht werden, erhält die Sense während des Arbeitens einen allmählichen Transport, so daß die ganze Schneide mit ihren Krümmungen und Auszackungen unter dem Hammer passieren muß,

Claims (1)

  1. . Patent-Anspruch:
    Sensendengelmaschine mit Vorrichtung zum Anpressen der Sense an die Führungsrollen, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Hammer, als Führung dienende, um den einen feststehenden Schenkel schwingende U-förmige Gleitrahmen sich unter der Wirkung einer Feder mit dem am Querbügel befestigten Leitröllchen gegen die Sensenschneide anlegt, so daß der Hammer allen · Krümmungen und Auszackungen der Sense folgend · die Schneide bearbeitet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1908213656D 1908-07-05 1908-07-05 Expired DE213656C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE213656T 1908-07-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE213656C true DE213656C (de) 1909-10-06

Family

ID=34624881

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1908213656D Expired DE213656C (de) 1908-07-05 1908-07-05

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DE (1) DE213656C (de)

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