DE751970C - Beschneidvorrichtung fuer Naehmaschinen - Google Patents

Beschneidvorrichtung fuer Naehmaschinen

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DE751970C
DE751970C DES144937D DES0144937D DE751970C DE 751970 C DE751970 C DE 751970C DE S144937 D DES144937 D DE S144937D DE S0144937 D DES0144937 D DE S0144937D DE 751970 C DE751970 C DE 751970C
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arm
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DES144937D
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English (en)
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Frank Parry
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Singer Co
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Singer Co
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B37/00Devices incorporated in sewing machines for slitting, grooving, or cutting
    • D05B37/04Cutting devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM
27. APRIL 1953
s 144937 VH152 a
Die Erfindung bezieht sich auf eine Beschneidvorrichtung für Nähmaschinen, bei der einer Messerstange Hinundherbewegungen durch eine Schwingwelle: durch Vermittlung eines Knicklenkers erteilt werden, der innerhalb des Maschinengehäuses untergebracht ■ ist und Lenkerteile aufweist, die gestreckt und geknickt werden können.
Gemäß der Erfindung ist ein gewöhnlich in unwirksamer Lage gehaltener Hebel vom Arbeiter von der Außenseite des Maschinengehäuses aus in verschiedenen Richtungen bedienbar, um das Strecken bzw. Knicken der Lenkerteile herbeizuführen.
Eine Schwingwelle, die durch Bewegung eines vom Arbeiter beeinflußten Fußtritts oder Hebels verschwenkt werden kann, trägt hierbei einen Arm, welcher mit dem einen Lenkerteil in Eingriff gebracht werden kann, um die Strecklage der beiden Lenkerteile herbeizuführen, sowie einen anderen Arm, an dem der von Hand bedienbare Hebel schwenkbar gelagert ist.
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar ist
Fig. ι eine vordere Seitenansicht, teilweise im senkrechten; Schnitt, eines Teils einer Näb-
maschine mit der verbesserten Beschneidvorrichtung;
Fig. 2 ist eine vordere Endansicht der teilweise weggebrochen dargestellten Nähmaschine;
Fig. 3 veranschaulicht eine Draufsicht auf die Beschneidvorrichtung, wobei ein Teil des Maschinenrahmens und der Messerstange im waagerechten Schnitt dargestellt ist; ίο Fig. 4 veranschaulicht einen Querschnitt durch den oberen Maschinenarm, im wesentlichen nach der Linie 4-4 der Fig. 1, und veranschaulicht die die Messerschwingwelle antreibenden Verbindungen in deren Arbeits la§e;
Fig. 5 veranschaulicht eine Seitenansicht,
teilweise im Schnitt, der in Fig. 4 dargestellten Verbindungen zum Antreiben des Messers, aber in der unwirksamen Lage dieser Verbindungen;
Fig. 6 veranschaulicht in einer Einzelansicht einen Querschnitt durch die Kniehebellenker und den Federriegel, der zum Antreiben der Messerschwingwelle verwendet wird;
Fig. 7 veranschaulicht in schaubildlicher Darstellung, teilweise im Schnitt, die zusammenarbeitenden beweglichen und feststehenden Beschneidmesser und deren Träger; Fig. 8 veranschaulicht eine Draufsicht von unten, teilweise im waagerechten Schnitt, auf den das feststehende Messerblatt tragenden Lagerbock;
Fig. 9 ist ein waagerechter Schnitt durch den Messerhalterführungsklotz und die Führung in der Ebene der Achse der Gelenkverbindung des die Messerstange antreibenden Lenkers mit dem Führungsklotz.
Der Nähmaschinenrahmen weist die übliche Stofftragplatte 1 und den oberen Maschinenarm 2 auf, der in den Kopf 3 ausläuft. In Lagern des Armes 2 ist die waagerecht liegende Maschinenantriebswelle 4 drehbar gelagert, die an dem einen Ende eine Kurbelscheibe 5 trägt. Die Kurbelscheibe 5 ist mit dem üblichen Kurbelzapfen 6 versehen, der durch einen Lenker 7 mit der senkrecht liegenden· Nadelstange 8 verbunden ist, die zur Ausführung einer längs gerichteten Aufuiul·· abbewegung in Lagern des Kopfes 3 gelagert ist. An ihrem unteren Ende trägt die Nadelstange 8 eine Öhrnadel 9.
Mit der Nadel 9 arbeitet bei der Bildung von Doppelsteppstichen ein umlaufender Greifer 10 mit waagerechter Achse zusammen, welcher unter der Stofftragplatte 1 angeordnet ist und die Nadelf adenschleif en um ein Spulengehäuse 11 herum abwirft, welches in dem Greifer gelagert und gegen Drehung mit ihm zurückgehalten wird. Der Greifer 10 kann in geeigneter Weise angetrieben werden, und es ist zu bemerken, daß jede andere Form einer Stichbildevorrichtung für die in der vorliegenden Maschine vorhandene gesetzt werden kann.
Das Arbeitsstück kann an der Stichbildevorrichtung vorbei durch irgendeine übliche oder geeignete Vorschubvorrichtung vorge- ] führt werden; die dargestellte Maschine hat zu diesem Zweck einen Stoffschieber 12 der üblichen Versenkart. Dem Stoffschieber 12 liegt ein Drückerfuß 13 gegenüber, der an dem unteren Ende einer durch eine Feder niedergedrückten Drückerstange 14 befestigt ist, welche in Lagern des Kopfes 3 in der Längsrichtung bewegbar ist.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich im besonderen auf die Beschneidvorrichtung, die in der Nähmaschine angebracht ist und ein senkrecht bewegbares Beschneidmesser 15 aufweist. Das Messer 15 ist im Querschnitt winklig gestaltet und hat einen Führungsflügel 16, der von einem seitlichen Messerfiügel 17 senkrecht hinabragt, der im wesentlichen senkrecht zum Führungsflügel 16 verläuft; außerdem weist das Messer eine Rippe 18 auf, die von dem Messerfiügel 17 senkrecht emporragt. Das bewegliche Messer 15 verläuft in seiner Längsrichtung schräg zur Stofftragplatte 1, und das wirksame Ende des Führungsflügels 16 verläuft senkrecht, und der danebenliegende Endteil des Messerflügels 17 ist mit einer Schneidkante 17' versehen.
Das bewegliche Messer 15 wird von einer aufrecht stehenden Messerhalterplatte 19 (Fig. 7) getragen, die auf ihrer Seitenfläche mit einer Aussparung versehen ist, um einen Sitz für die eine Seite und die obere Kante der Rippe 18 des Messers vorzusehen. Die gegenüberliegende Fläche der Rippe 18 wird von einer Klemmplatte 20 erfaßt, die an der Messerhalterplatte 19 durch eine Schraube 21 befestigt ist; diese Klemmplatte 20 ist zwecks Aufnahme des Messerflügels 17 mit einer Aussparung versehen, wodurch das bewegliche Messer 15 starr, aber in der Längsrichtung einstellbar, an der Messerhalterplatte 19 befestigt ist.
Die Messerhalterplatte 19 wird von dem unteren Ende einer aufrecht stehenden Messerstange 22 (Fig. 1) getragen, die in einer senkrecht durchbohrten Buchse 23 längs bewegbar ist. Die Buchse 23 ist mittels Schrauben 24 in einer Rahmennabe 25 festgelegt, die an der Vorderseite des Kopfes 3 vorgesehen ist.
Die Buchse 23 ragt unter der Rahmennabe hervor, und auf dem hervorragenden Teil dieser Buchse 23 ist mittels einer Schraube 26 die gespaltene Nabe eines Führungsrahmenhalters 27 befestigt. Auf dem Halter 27 ist mittels einer Schraube 27' (Fig. 2) ein senkrecht hinabragender Führungsrahmen 28 be-
festigt, der mit einer Rinne versehen ist, um eine in senkrechter Richtung sich erstreckende und nach vorn offene Führung 29 vorzusehen (Fig. 7), in welcher der gespaltene Endteil 30 eines Führungsklotzes 31 gleitbar angebracht ist, der sich von der Messerhalterplatte 19 nach hinten erstreckt und vorzugsweise mit dieser Platte aus einem Stück besteht. Eine kegelförmige Schraube 32, die in den gespaltenen Endteil 30 des Führungsklotzes eingeschraubt ist, ermöglicht eine einstellbare Spreizung dieses Teils 30, wodurch Abnutzungen aufgenommen werden können, wobei die Schraube 32 durch eine Öffnung 33 (Fig. 9) hindurch zugänglich ist, die in der hinteren ■Wand der Führung 29 vorgesehen ist.
Mit dem Führungsklotz 31 ist mittels eines Lagerbolzens 34 das untere Ende eines Lenkers 35 (Fig. 1). befestigt, der neben der Rahmennabe 25 angeordnet ist; das obere Ende dieses Lenkers ist durch einen Lagerbolzen 36 mit einem Kurbelarm 37 verbunden, der sich von dem einen Ende einer das Messer antreibenden Schwingwelle 38 nach vorn er- -streckt und eine gespaltene Nabe hat, die auf diesem Ende der Schwingweile festgeklemmt ist. Die Schwingwelle 38. ist in waagerechter Lage in Buchsen 39 und 40 gelagert, welche in in einem gewissen Abstand voneinander liegenden Lagerlappen 41, 42 befestigt sind, die von einem Lagerarm 43 hinabragen, welcher durch Schrauben 44. auf der abgeflachten unteren Seite des Maschinenarmes 2 befestigt ist.
Die Buchse 40 und die darin gelagerte Schwingwelle 38 erstrecken sich durch eine Öffnung 45 in dem nach unten ragenden Teil der Wand des Maschinenarmes 2 neben dem Lagerlappen 421 für den Lagerarm 43 hindurch, und die Vorderwand des Maschinenarmes 2 ist mit einer öffnung 46 versehen, welche durch eine nach innen geflanschte Deckelplatte 47 abgeschlossen wird, die an dem Arm 2 durch Schrauben 48 abnehmbar befestigt ist.
Auf dem Ende der Schwingwelle 38 ist innerhalb des Maschinenarmes 2 durch eine Schraube 49 die gespaltene Nabe eines sich nach vorn erstreckenden Kurbelarmes 50 befestigt (Fig. 3, 4 und s). Das freie Ende des Kurbelarmes 50 ist durch einen Lagerbolzen 51 mit dem einen Ende eines unteren Kniehebellenkers 52 verbunden. An seinem anderen Ende hat der Kniehebellenker 52 eine Gabel 53, die das untere Ende eines den Knicklenker ergänzenden oder oberen Lenkerteils 54 aufnimmt, der mit dem Lenkerteil 52 durch einen Lagerzapfen 55 verbunden ist, welcher im wesentlichen parallel zum Lagerzapf en 51 verläuft. Der obere Lenkerteil 54 hat einen gespaltenen Bügel 56, der ein antreibendes Glied in Form eines Exzenters 57 umfaßt, das von der Antriebswelle 4 getragen wird, und das untere Ende des Lenkerteils 54 hat einen abgebogenen Ansatz 54', der mit der hinteren Seite des Lenkerteils 52 in der gestreckten oder Arbeitslage· des Knicklenkers in Eingriff kommt. Ein Federriegel 58 (Fig. 6) ist mittels Schrauben 59 an dem Lenkerteil 52 in einer Lage befestigt, in der er mit dem Ansatz 54' des Lenkerteils 54 in Eingriff treten kann, um die Lenkerteile 52, 54 freigebbar in deren gestreckter Lage zu halten.
Aus der. obigen Beschreibung geht hervor, daß die Lagerachsen 51 und 55 der Lenkerteile 52, 54 parallel zur Umdrehungsachse der Welle 4 angeordnet sind. Es ist weiter zu erkennen, daß in der ausgerichteten oder gestreckten Lage des Knicklenkers 52, 54, die in Fig. 4 dargestellt ist und durch den Federriegel 58 freigebbar aufrecht erhalten wird, die beiden Lenkerteile zusammen wie eine Lenkstange wirken, um der Schwingwelle 38 Schwingbewegungen zu übertragen, wodurch der Messerstange 22 senkrechte Aufundabbewegungen und dem beweglichen Messer 15 stoff abtrennende Bewegungen erteilt werden.
Im wesentlichen parallel zur Schwingwelle 38 ist auf der Hinterseite des Maschinenarmes 2 eine Steuerschwingwelle 60 in Lagern gelagert, von denen das eine im vorliegenden Fall durch den Lappen 42 gebildet wird. Auf der Schwingwelle 60 ist ein Kurbelarm 61 (Fig. 3) befestigt, der sich durch eine in der hinteren Wand des Armes 2 gebildete öffnung 62 hindurch nach vorn erstreckt; dieser Kurbelarm ist mit seinem vorderen freien Ende in dem Arm 2 angeordnet und durch eine Kette 63 mit einer durch einen Fußtritt oder durch das Knie verschiebbaren Einrichtung (nicht dargestellt) verbunden. Eine Feder 64 ist an einem Zapfen 65 auf der Hinterseite des Maschinenarmes 2 verankert und legt sich auf den Kurbelarm 61 so auf, daß letzterer nach oben gedrängt wird.
Auf der Steuerschwingwelle 60 ist mittels einer Klemmschraube 66 die gespaltene Nabe eines den Knicklenker streckenden Armes 67 befestigt, dar sich von der Schwingwelle durch eine Öffnung 68 in der hinteren Wrand des Maschinenarmes 2 hindurch erstreckt. Das vordere oder freie Ende dieses den Knicklenker streckenden Armes 67 kann mit der hinteren Fläche des oberen Lenkerteils 54 neben dem Gelenk der Lenkerteile 52, 54 in der in Fig. S der Zeichnungen dargestellten gebrochenen Lage des Knicklenkers in Eingriff kommen. Durch Niederdrücken des von einem Fußtritt beeinflußten Armes 61 auf der Schwingwelle 60 entgegen der Wirkung der Feder 64 wird die Schwingwelle 60 verschwenkt, um zu veranlassen, daß der Arm 67 mit dem Lenkerteil 54 in Eingriff kommt und hierdurch die
Lenkerteile 52, 54 in deren ausgerichtete oder gestreckte Lage bringt, in der die beiden Lenkerteile freigebbar durch den Federriegel 58 miteinander verbunden sind. Der Kurbelarm 61, die Schwingwelle 60 und der den Knicklenker streckende Arm 67 bilden zusammen eine Hebeleinrichtung, welche die erforderliche Kraft zum Strecken des Knicklenkers bietet, wodurch das bewegliche Messer durch das Arbeitsstück hindurch nach unten gedruckt wird, wenn es sich auf der Staffunterstützung in Schneidstellung befindet.
Auf der Schwingwelle 60 ist ferner durch eine Klemmschraube 69 die gespaltene Nabe eines Messerstangenlüftungsarmes 70 befestigt (Fig. 3 und s). Der Arm 70 erstreckt sich auf der Schwingwelle 60 durch eine Öffnung 68 hindurch nach vorn und ist nach unten und hinten um den Kurbelarm 50 herum zu U-förmiger Form gebogen, wodurch der nach hinten ragende freie Endteil 70' des Armes unter dem Kurbelarm 50 der Schwingwelle 38 liegt.
Auf dem nach unten gebogenen Teil des Armes 70 ist durch einen Lagerbolzen 71 ein den Knicklenker brechender Winkelhebel 72, 73 angebracht, dessen Arm "jz durch einen senkrechten Schlitz 74 hindurch nach vorn ragt, der in der Deckelplatte 47 gebildet ist. Das äußere Ende des Hebelarmes 72 ist vorzugsweise waagerecht abgeflacht, um ein Fingerstück 72' vorzusehen.
Der Arm 73 des Winkelhebels erstreckt sich von dem Lagerbolzen 71 nach oben, und in der Arbeitslage der Lenkerteile 52, 54 liegt das freie Ende des Armes 73 unter einer winkelförmigen Verriegelungsplatte 47' und steht mit letzterer in Eingriff; diese Platte 47' ist auf der Deckelplatte 47 befestigt und erstreckt sich von ihr nach innen, wodurch der Messerstangenlüftungsarm 70 in seiner Lage, in der der Teil 70' dieses Armes in einem Abstand von dem Kurbelarm 50 gehalten wird, freigebbar verriegelt ist. Um den Hebel 72, 73 freigebbar in der den Lüftungsarm verriegelnden Stellung (Fig. 4) zu halten, ist eine Feder 95 vorgesehen, welche mit dem Hebelarm 72 im Eingriff steht und diesen Hebel in eine Stellung drängt, in welcher ein Anhaltezapfen 75, der von dem Hebelarm y^> getragen wird, mit einem Anhaltezapfen 76 in Eingriff kommt, der von dem Lüftungsarm 70 getragen wird. An seinem oberen freien Ende hat der Hebelarm y^ eine nach hinten ragende Nase 73', die mit dem Lenkerteil 52 neben oder im wesentlichen an der Anlenkungsstelle der Lenkerteile 52, 54 in Eingriff treten kann, wenn der den Knicklenker brechende Hebel 72, 73 durch Ausschwingung des Hebels J2 nach oben von Hand bewegt wird.
Die Nase 73' wird hierdurch veranlaßt, sich auf den Lenkerteil 52 aufzulegen, wodurch der Lenkerteil 54 von dem Riegel 58 freigegeben , .und das Brechen des Knicklenkers eingeleitet 6g wird, was auf Wunsch während des Arbeitens der Maschine geschehen kann, zumal da der Hebel 72, y$ gewöhnlich feststeht. Bei der nach hinten gerichteten oder den Knicklenker blechenden Bewegung des Hebelarmes 73 kommt das obere Ende dieses Armes von der Riegelplatte 47' frei, worauf die Feder 64 die Schwingwelle 60 in einer Richtung drehen kann, um zu veranlassen, daß der nach hinten ragende Teil 70' des Lüftungsarmes 70 mit der Unterseite des Kurbelarmes 50 in Eingriff kommt, wodurch das Brechen des Knicklenkers vollendet und zu derselben Zeit die Schwingwelle 38 in einer Richtung gedreht wird, in der das bewegliche Messer 15 in seine unwirksame Lage angehoben wird. Diese unwirksame Lage des beweglichen Messers 15 wird bei der vorliegenden Maschine durch das Ineingrifftreten der Messerhalterplatte 19 mit dem unteren Ende der Buchse 23 bestimmt. Der Exzenter 57 bewegt nunmehr die Lenkerteile 52, 54 wirkungslos, und das bewegliche Messer 15 verbleibt somit in seiner unwirksamen Lage feststehend, bis es wieder durch Bewegen der Steuerschwingwelle 60 in Wir- go kung versetzt wird.
Wenn auch die Schwingwelle 60 durch die beschriebenen Fußtrittverbindungen bewegt werden kann, um die Lenkerteile 52, 54 zu strecken, so kann die Streckung dieses Knicklenkers auch dadurch bewirkt werden, daß man auf das Fingerstück 72' des Hebels 72, 73 einen nach unten gerichteten Druck ausübt. Das Ineingrifftreten der Anhaltezapfen 75, 76 hat zur Folge, daß der Hebel 72, 73 starr mit dem Lüftungsarm 70 wird, wenn der Arbeiter auf das Fingerstück 72' des Hebels 72, 73 nach unten drückt. Demzufolge können die Lenkerteile 52, 54 durch von Hand auszuführende Bewegung des Hebels 72, 73 sowohl gestreckt als auch gebrochen werden.
Das hin und her gehende Messer 15 arbeitet mit einer ortsfesten Messerklinge 77 zu sammen, die der Länge nach in senkrechter Richtung schräg verläuft und der Breite nach im wesentlichen parallel zur Nahtbildungslinie angeordnet ist. Die Messerklinge 77 wird von einem umgekehrt U-förmig gestalteten Lagerklotz 78 (Fig. 7 und 8) getragen, der nach unten ragende Endflansche 79, 80 hat; dieser Lagerbock weist einen Schlitz 81 auf, der quer zur Länge der Nahtbildunglinie verlängert ist, um Schrauben 82 aufzunehmen, die in die Unterseite der Stofftragplatte 1 eingeschraubt sind. Die Oberfläche des Lagerbockes 78 hat ine Führungsrippe 83 (Fig. 7), die in einer entsprechenden Ausnehmung auf der Unter-
seite der Stofftragplatte ι einstellbar sitzt; die beschriebene Anordnung ermöglicht eine Einstellung des Lagerbockes 78 quer zur Nahtbildungslinie.
Der Lagerbockflansch 80 ist auf seiner Außenfläche mit einer senkrecht schräg verlaufenden Rinne 84 versehen, welche das Messerblatt 77 aufnimmt; letzteres wird gegen den Flansch 80 durch den auf der Seite mit einer Nut versehenen Kopf 85 eines Befestigungsbol'zens 86 festgeklemmt. Der Befestigungsbolzen 86 geht durch Führungsbohrungen in den Flanschen 79 und 80 hindurch, und das dem Kopf 85 gegenüberliegende Ende dieses Bolzens ist mit Gewinde versehen, um eine Kiemmutter 87 aufzunehmen (Fig. 8). Die beschriebene Anordnung ermöglicht eine leichte Einstellung der Messerklinge "]j in mit Bezug auf die Senkrechte schräg verlaufender Richtung, wobei die obere Kante yy' der Messerklinge vorzugsweise auf ihre hintere Kante zu schräg aufwärts verläuft. Die Messerklinge yj ist so angeordnet, daß das Ende des Führungsflügels 16 des hin und her gehenden Messer 15 gleitend die danebenliegende Seitenfläche des Messerblattes jy berührt, wodurch die zusammenwirkenden Klingen in der erforderlichen !Weise gegenseitig eingestellt werden, um das den Stoff abtrennende Zusammenwirken der Schneidkante 17' des Messers 15 mit der benachbarten oberen Kante 77' der Messerklinge herbeizuführen.
Bei der vorliegenden Maschine ist ein quer verlaufender Einfasser 88 zwischen der Beschneidungszone und der Nadel angebracht, und es ist demzufolge erwünscht, den abgeschnittenen Rand des Arbeitsstückes unmittelbar an der Beschneidungszone abzulenken. Zu diesem Zweck ist eine Ablenkplatte 89 (Fig. 2) an dem auf und ab gehenden Messerhal'ter durch die die Messerklemmplatte festlegende Schraube 21 befestigt, wobei die untere Kante der Platte 89 während der den Stoff abtrennenden Arbeit etwas unter die Oberfläche der Stofftragplatte 1 niedergeht und hierdurch den abgeschnittenen Stoffrand durch eine Öffnung 90 in der Stofftragplatte 1 nach unten drängt.
Durch eine Schraube 91 ist an dem Flansch des Lagerbockes für die feststehende Messerklinge ein nach unten ragender Lappen einer Rinne 93 befestigt, die in der öffnung der Stofftragplatte angeordnet ist und in einer Richtung von dem Flansch'80 hinweg schräg nach unten verläuft. Die vorderen und hinteren Endteile der Rinne 93 sind nach oben gebogen, um Lappen oder Flansche 94 vorzusehen, die als Seitenführungen dienen, welche die abgeschnittenen Stoffränder längs der Rinne und von deren freier Kante hinweg nach "60 unten führen, woselbst die abgeschnittenen Stoffränder durch die Öffnung 90 der Stofftragplatte hindurch frei fallen, ohne die Antriebsvorrichtung der Nähmaschine zu behindern.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Beschneidvorrichtung für Nähmaschinen, bei der einer Messerstange Hinundherbewegungen durch eine Schwingwelle
- durch Vermittlung eines Knicklenkers erteilt werden, der innerhalb des Maschinengehäuses untergebracht ist und Lenkerteile aufweist, die gestreckt und geknickt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß ein gewöhnlich in unwirksamer Lage gehaltener Hebel (72, 73) vom Arbeiter von der Außenseite des Maschinengehäuses aus in verschiedenen Richtungen bedienbar ist, um das Strecken bzw. Knicken der Lenkerteile herbeizuführen.
2. Beschneidvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schwingwelle (60), die durch Bewegung eines vom Arbeiter beeinflußten Fußtritts oder Hebels verschwenkt werden kann, einen Arm (6y), der mit dem einen Lenkerteil (54) in Eingriff gebracht werden kann, um die Strecklage der beiden Lenkerteile (52, 54) herbeizuführen, und ferner einen Arm (70) trägt, an dem der von Hand bedienbare Hebel (72, 73) schwenkbar gelagert ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 5866 4.53
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