DE747713C - Multiplikationsmaschine zur Errechnung von Produkten von Faktoren, die in Zaehlkarten gelocht sind - Google Patents

Multiplikationsmaschine zur Errechnung von Produkten von Faktoren, die in Zaehlkarten gelocht sind

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DE747713C
DE747713C DEI59709D DEI0059709D DE747713C DE 747713 C DE747713 C DE 747713C DE I59709 D DEI59709 D DE I59709D DE I0059709 D DEI0059709 D DE I0059709D DE 747713 C DE747713 C DE 747713C
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Description

In der Technik der durch Lochkarten gesteuerten Geschäftsmaschinen spielt die möglichst vorteilhafte Ausnutzung des Kartenraumes eine bedeutsame Rolle. Eine solche Ausnutzung kann in vielen Fällen dadurch erreicht werden, daß man den Lochwerten der Karte durch Kennlöoher --einen anderen Stellenwert zuordnet, als ihnen bei Fehlen der Kennlöcher beigemessen ist. Die Möglichkeit einer solchen Zuordnung besonderer Stellenwerte besteht insbesondere dann, wenn es sich um Rechnungen mit Dezimalbrüchen bandelt, wie sie besonders bei Preisberechnungen häufig vorkommen.
Bei Preisberechnungen für Warenmengen kann entweder der Preis der Mengeneinheit oder auch der Preis für ein Vielfaches der Mengeneinheit, z. B. für das Hundert- oder Tausendfache der Einheit, gegeben sein. Die Preisberechnung für eine Menge von 968: Einheiten bei einem Preis von 9,0 je Mengeneinheit ergibt als Resultat einen Gesamtpreis von 8712. Wenn der Preis 9,0 sich auf 100 Einheiten: bezieht, ergibt sich als Gesamtpreis 87,12, und wenn er sich auf rooo Einheiten bezieht, 8,712. Die Ziffern im Gesamtpreis bleiben unverändert, aber ihnen kommt ein verschiedener Stellenwert zu. Der Wert der gesteigerten
Ausnutzung
des Karten-
r.aumes wäre hinfällig, wenn nicht die Maschine, mit der die Auswertung erfolgt, den Angaben der Lochkarte nicht nur hinsichtlich der Ziffernwerte der Löcher in den Kartenspalten, sondern auch hinsichtlich des ihnen durch ein Kennloch zugewiesenen Stellen- '35 wertes Rechnung trägt.
Die Erfindung bezweckt, dem sich hieraus ergebenden Bedürfnis Rechnung zu tragen, ■ und erreicht den Zweck durch Ausrüstung der Lochkartenimultiplikationsmaschine mit einer durch die Abfühlorgane für Kennlöcher der Lochkarten gesteuerten Wählvorrichtung, welche bei ihrem Wirksamwerden die Zuordnung der Abfühlorgane zu den Zählwerksstel-
747 71 ä
len des Resultatwerks so beherrscht, daß je nach der Lage des abgefühlten Kennloches entweder gleichzeitig eine Verschiebung der Stellenzuordnung der Wertabfühlorgane für beide Faktoren oder eine Verschiebung der Stellenzuordnung· der Wertabfühlorgane für nur einen Faktor eintritt.
Die Benutzung von besonderen Kennlöchern in Lochkarten zur Kennzeichnung des Stellenwertes von in den Karten gelochten Größen und zur stellenmäßigen Beherrschung der Überführung der Lochwerte auf Aufnahmewerke ist zwar an sich nicht neu, jedoch handelte es sich dabei nicht um die Aufgabe der Verbesserung der Kapazitätsausnutzung von , Multiplikationsmasehinen, womit sich die Er- i iindung beschäftigt. i
Die Erfindung ist in den Zeichnungen an j einem Ausführuiigsbeispiel veranschaulicht. < Fig. ι und 1 a geben zusammen eine sehe- : matische schaubiklliche Darstellung der ! wesentlichen Maschinenteile und ihres ge- · triebemäßigen Zusammenhangs. i
Fig. 2 ist ein Schnitt durch den Maschinen- i abschnitt, in welchem die Behandlung der : Lochkarten erfolgt. j
Fig. 3 dient der Darstellung der Vorgänge ! in der Maschine bei der Durchführung von ; Multiplikationen unter Berücksichtigung des ; Stellenwertes des Multiplikators.
Die Fig. 4a, 4b, 4c und 4d ergeben bei Aneinanderreihung von oben nach unten ein : vollkommenes Arbeitsstromkreisschema der j Maschine. j
Die in den Zeichnungen dargestellte Aus- j führungsform des Ernndungsgegenstandes ist eine elektrisch überwachte Multiplikationsmaschincr derjenigen Art, bei welcher die Einführung der Faktoren durch Abfühlung von i durch die Maschine laufenden Lochkarten er- j folgt. Die Faktoren werden dabei in Auf- ] nahmevorrichtungen gespeichert, worauf in 1 aufeinanderfolgenden Multiplikationsmaschi- j nenspielen Teilpradukte der einzelnen Multi- *5 plikatorziffern mit den Multiplikanden gebildet werden, wobei die rechtsseitigen und die i linksseitigen Ziffernbestaiidteile der Produkte j der Multiplikatorziffern mit den einzelnen | Multiplikandenziffern auf getrennte Addierwerke verteilt 'und in diesen gespeichert werden, worauf durch Vereinigung der gespeicherten rechtsseitigen und linksseitigen Zif- j fernbestandteile der Teilprodukte das Endprodukt gebildet wird. Die Registrierung des errechneten Produkts erfolgt durch Lochung. Die Aufnahmevorrichtung für den Multiplikator ist mit AIP und die für den Multiplikanden mit MC bezeichnet (Fig. 1). Mit RH und LH sind Addierwerke bezeichnet, in Qo denen die rechtsseitigen und die linksseitigen Ziffernbestandteile der Teilprodukte der Alultiplikatorziftern mit den einzelnen Multiplikandenziffern gespeichert werden, um schließlich in dem einen dieser beiden Addierwerke, im vorliegenden Fall im Addierwerk LH, vereinigt ku werden. Im Addierwerk SP (Fig. ι a) wird die Summe der nacheinander in der Maschine zur Ausrechnung gelangenden Produkte gebildet.
Der nicht zum Wesen der Erfindung ge- 7» hörige Antrieb der Addierräder erfolgt in derselben Weise, wie es in der amerikanischen Patentschrift io,33 7i4beschrieben ist. Ebenso erfolgt die Xullstellung in bekannter Weise.
Die Stellenüberwachung bei der L'berfüh- 7i> rung der Teilprodukte in die Addierwerke RH und LH erfolgt durch eitlen bei MuI tipi ikationsmaschinen der dargestellten Art bekannten Mechanismus, der in Fig. ia bei CS und CR angedeutet ist. Das eigentliche Rechenwerk ist in Fig. 1 a bei MPR angedeutet. Die Maschine ist mit zwei Stromstoßseiidern 10. 11 und einem Stromstoß verteiler 12 ausgerüstet. Die Nocken CC-i bis 6, welche auf einer gemeinsamen Welle sitzen und durch die Addierwerkswelle angetrieben werden, dienen zur Steuerung von Kontakten. Die Kontakte 14, 15 und 16 stehen unter dem Einfluß der Xullstelhmg des Addierwerks LH: der Kontakt 14 wird bei der Xullstelhmg des genannten Addierwerks geschlossen, während von den zum Doppelkontakt 15. 16 gehörigen beiden Kontakten der Kontakt 15 bei der Xullstellung des genannten Addierwerks geöffnet und der Kontakt 16 geschlossen wird. Die Aufnahmevorrichtung J/C für den Multiplikanden steuert bei ihrer Xullstellung die Kontakte ι γ und 18, ig. Der Kontakt 17 wird bei der Xullstellung von MC geschlossen, während der Kontakt 18 bei der Xullstelhuig ">» sich öffnet und der Kontakt 19 sich schließt. Die Karten werden einem Vorratsbehälter 26 einzeln entnommen und Abfühlbürsten 20. 21, 22, 23 zugeführt (Fig. 2). Es findet eine Vorabfühlung durch die drei Bürsten 21, 22 i< >5 und 2i (Fig. 4d) statt, von denen in Fig. 2 nur die Bürste 21 sichtbar ist, weil die beiden anderen von ihr verdeckt sind. Die Bürsten 21, 22 und 23 können von Hand von Spalte zu Spalte an ihrem Träger verstellt werden. Die Lochwertabfühlung der Karten erfolgt durch die Bürsten 20. Mit 24 sind übliche Kartenhebelkontakte bezeichnet. Ein Bruchstück der Resultatlochvorrichtung ist in Fig. ia schematisch in Verbindung mit einer Karte R, die sich an der Eintrittsstelle des Loch werk s befindet, angedeutet.
Der Antrieb der Maschine erfolgt durch einen Motor Mo und die Stromversorgung durch einen Wechselstrom-Gleichstroin-Gene- 12c rator 25 AC-DC (Fig. 1). Zur Überwachung der Arbeitsstromkreise der Maschine sind
Nocken FC-1 bis 11 vorgesehen, welche ihren Antrieb in der aus Fig. ι a ersichtlichen Weise erhalten.
Bevor auf die Erläuterung der Arbeitsvorgänge in der Maschine unter Bezugnahme auf das Arbeitsstromkreissabema der Fig. 4 a bis 4'd eingegangen wird, soll eine kurze Übersicht über die gesamte Arbeitsweise gegeben werden. Es ist dabei zu bemerken, daß die Maschine auch für Multiplikationen benutzt werden kann, bei denen keine Rücksicht auf die Stellenwerte der Faktoren und im Resultat zu nehmen ist. Für solche Multiplikationen kann die ,ganze Kapazität der Maschine ausgenutzt werden, welche acht Stellen für den Multiplikator und acht Stellen für den Multiplikanden beträgt. Wenn Rechnungen auszuführen sind, bei denen die Stellenwerte zu berücksichtigen sind, dann wird die Stellenkapazität so geändert, daß nur sechs Stellen für die Einführung des Multiplikators und sieben für die Einführung des Multiplikanden frei gehalten werden. Wenn die Maschine unter Stellenwertüberwachung arbeiten soll, jedoch mit nur ganzzahligen Multiplikatoren (Zeile 1 von Fig. 3), dann wird die Aufgabenkarte nicht mit einer Kennzeichnungslochung versehen. Wenn dagegen Multiplikationen auszuführen sind, bei denen.Dezimalstellen des Multiplikators zu berücksichtigen sind, dann werden besondere Kennzelchnungslöcher in der Karte vorgesehen, wenn z. B. die niederste Stelle die Zweite Stelle hinter dem Komma ist, dann wird die Karte in einer ausgewählten Spalte mit einem Loch , in der elften oder X-Zählpunktstelle versehen.
Ein solches Kennzeichnungsloch bewirkt eine Verschiebung der Multiplikatorziffern um zwei Stellen nach rechts (Zeile 2 der Fig. 3).
Wenn die niederste Stelle des Multiplikators die dritte Stelle hinter dem Komma ist, dann ist ein Kennzeichenloch in einer anderen Spalte der Karte vorgesehen, und zwar ebenfalls ein Loch in der elften oder X-Zählpunktstelle. Dieses Loch be\virkt, daß die Multiplikatondffern bei ihrer Überführung in die Aufnahmevorrichtung MP um zwei Stellen» gleichzeitig aber auch die Multiplikandenziffern bei ihrer Einführung in die Aufnahmevorrichtung MC um eine Stelle nach rechts verschoben werden (Zeile 3 der Fig. 3). Die Maschine führt dann die Multiplikation in der üblichen Weise durch. Die Stellenverschiebung bei der Einführung der Faktoren in die Aufnahmevorrichtungen MP und MC bewirkt, daß eine Verschiebung der Ziffern der Teilprodukte umso viele Stellen in den Addierwerken LH und RH eintritt, als die Stellenverschiebungen für beide Faktoren zusammen
fio ausmachen. Da die Zuordnung der Lochstempel des Lochwerks zu den Stellen des Addierwerks LH unverändert bleibt, so er-. gibt sich auch einedie Dezimalstellen berücksichtigende Anordnung bei der Lochung des Produkts.
Die Maschine, für welche in den Fig. 4a bis 4d ein Arbeitsstromkreisschema angegeben ist, kann auch Multiplikationen mit besonderen Multiplikatorkarten durchführen, d. h. mit Karten, die nur einen Multiplikator enthalten, welcher für mehrere Multiplikanden gilt, die in besonderen Multiplikandenka'rten gelocht sind. Sie bietet die Möglichkeit, Multiplikationen sowohl unter Berücksichtigung des Stellenwerts als auch ohne solche Berücksichtigung durchzuführen und Produktsummen, und zwar ebenfalls ohne wie auch mit Berücksichtigung des Stellenwertes, zu bilden sowie auch Kontroll rechnungen mit Vertauschung der Faktoren in gleicher Weise auszuführen.
Für die Erläuterung des Arbeitsstromkreisschemas mag angenommen werden, daß sich ein Vorrat von Aufgabenkarten im Kartenmagazin 26 befindet. Zum Anlassen der Maschine wird der Schalter 30 (Fig. 4d) geschlossen, um den Antriebsmotor Mo für die Maschine selbst und den im Lochwerksabschnitt der Maschine vorgesehenen Motor Mo-Z mit Strom zu versorgen. Die Drehung des Hauptmotors Mo setzt den Wechselstrom-Gleichstrom-Generator 25 AC-DC in Wirkung (Fig. 1, 4a und 4d). Der Wechselstromabschnitt 25 AC des Generators, welcher einerseits an Erde liegt, hält dann den Wechselstromhauptleiter 33 ttnter Spannung. Die beiden Pole des Gleichstromabschnitts 25 DC des Generators sind an Hauptstrom.leiter 34 und 35 (Fig. 4d) angeschlossen. Bevor die Anlaßtaste gedrückt wird, schließt die Bedie- ><>° nungsperson die Schalter 36 und 36,, (Fig. 4d), wenn der Stellenwert der Faktoren berücksichtigt werden soll. Wenn die Maschine ohne Berücksichtigung des Stellenwertes arbeiten soll, dann bleiben die Schalter 36, 36,, offen, wie in Fig. 4d dargestellt. Nach entsprechender Bedienung der Schalter 36 und 3öß wird die Anlaßtaste' gedrückt, wodurch der Anlaßtastenkontakt 37 (Fig. 4d) geschlossen wird und folgender Stromkreis zustande kommt: Hauptstromleiter 35, Relaisspule C1 Kontakt 37, oberer Kontakt G-I1 der jetzt geschlossen ist, Nockenkontakt FC-2, Hauptstromleiter 34. Dieser Stromkreis stellt sich einen Haltestromkreis her, welcher über den durch die Erregung der Spule C geschlossenen Kontakt C-2 und den zu dieser Zeit geschlossenen Kontakt FC-8 läuft. Die Erregung der Spule C schließt auch den Kontakt C-r und stellt dadurch folgenden Stromkreis her: Hauptstromleiter 35, Relaiskontakt F-I, Kartentransportkupplungsmagnet 38,
Relaiskontakt Λ'-1, der jetzt geschlossen ist, Nockenkontakt FC-6, der' jetzt geschlossen ist, Stopptastenkontakt 39, der jetzt geschlossen ist, Relaiskontakt C-i, Lochwerk-Steuerkontakt P-I, der jetzt geschlossen ist. Hauptstromleiter 34. Wie bei älteren Maschinen dieser Art muß die Anlaßtaste während der ersten vier Maschinenspiele gedrückt gehalten werden, oder sie muß wiederholt gedrückt werden, um den normalen Maschinengang einzuleiten. Die Maschine kann erst selbsttätig arbeiten, wenn die Kartenwagentransportzahnstange für das Lochwerk sich in der rechten Endstellung befindet. Das wird durch den Lochwerksteuerkontakt P-1 sichergestellt.
Durch das erste vollständige Kartentransportmasohinenspiel nach dem Anlassen der Maschine wird die erste Karte so weit vorgeschoben, daß sich die Bürsten 21, 22, 23 über der elften Zälilpunktstelle, der Aufgabenkarte befinden. Es mag angenommen werden, daIl diese erste Karte ein Kennzeichnungsloch in der elften Zählpunktstelle einer bestimmten Spalte aufweist, das bedeutet, daß sich die niedrigste Wertstelle des Multiplikators in der zweiten Stelle hinter dem Komma befindet. In diesem Falle liege das Kennzeichnungsloch unter der Bürste 22 (Fig. 4d). Die Lage der Karte bei -der Vorabfühlung hat auch die Schließung des Kartenhebelkontaktes 24 (Fig. 2 und 4d) zur Folge, und diese wiederum veranlaßt die Erregung der Relais- ■ spule H. Wenn die Spule H erregt ist, dann schließt sie den Relaiskontakt H-2. Bei der Abfühlung' eines Kennzeichnungsloches in der Karte durch die Bürste 22 wird somit folgender Stromkreis geschlossen: Hauptstromleiter 35, -Relaisspule MPS, Nockenkontakt C'C-4, der jetzt geschlossen ist, Schalter 36, welcher geschlossen ist, Bürste 22, Kontaktschiene 40, Relaiskontakt H-2, Nockenkontakt FC-ζ, der jetzt geschlossen ist, Hauptstromleiter 34. Die Erregung der Wicklung MPS veranlaßt die Schließung des Kontaktes MPS-J (Fig. 4d), wodurch ein Haltestromkreis für die Spule MPS über den Nockenkontakt CC-6 zustande kommt. Die Erregung der Spule MPS bewirkt auch eine Umstellung j der Doppelkontakte MPS-1 bis 6 (Fig. 4a) j gegenüber der in der Zeichnung dargestellten j Lage. Die Karte befindet sich in diesem j Zeitpunkt in einer Stellung, welche der Abfühlung durch die Wertabfühlbürsten 20 im- ! mittelbar vorausgeht.^ Mit Beginn des zwei-. : ten Kartentransportmaschinenspiels setzt die Abfühlung der Karte durch die Bürsten 20 ein, und die abgefühlten Faktoren werden in ; die Multiplikanden- und die Multiplikator- j aufnahmevorrichtungen MC bzw. MP über- ■ führt. Das geschieht unter dem Einfluß fol- ' gender Stromkreise: Wechselstromhauptleiter 33 (Fig. 4a), Relaiskontakt H-i, der zu dieser Zeit gegenüber der in Fig. 4a dargestellten Lage umgestellt ist, Xockenkontakt FC-J, Stramstoßverteiler 12, Kontaktwalze Sy, von ; welcher der Strom einerseits über die Multiplikatorabfühlbürsten 20 MP und andererseits über die Multiplikandenabfühlbürsten 20 MC weitergeht. Mit den Abfühlbürsten verbundene Steckhülsen sind mit Steckhülsen zusammengeschaltet, welche an die mittleren Kontaktfedern der Doppelkontakte MPS-i bis 6 und MCS-I bis 7 angeschlossen sind. Den Doppelkontakten MPS-i bis 6 und MCS-1 bis 7 sind Doppelkontakte 42 bzw. 43 zugeordnet. Die Umstellung dieser Doppelkontakte mittels des Schalters 44 für die Durchführung von Kontrollrecbnuiigen hat die Wirkung, daß Multiplikator und Multiplikand 8u miteinander vertauscht werden. Um diese Vertauschung herbeizuführen, sind Querverbindungen 45 vorgesehen. Diese Einrichtung betrifft nicht das Wesen der Erfindung. Die Kontakte 42 sind mit den Doppelkontakten MPS-i bis 6 so verbunden, daß bei aberregter Spule AfP1S" der abgefühlte Multiplikator unmittelbar in die zu seiner Aufnahme bestimmte Vorrichtung MP eingeführt wird, deren die Einführung bewirkende Magnete mit 46 MP_ bezeichnet sind. Wenn dagegen die Spule MPS infolge des Abfühlens eines Kennzeichenloches erregt ist, werden die aus der Karte abgefühlten Faktorenziffern mit einer Verschiebung von zwei Stellen nach «s rechts gegenüber der normalen Einführung in die Aufnahmevorrichtung MP überführt. Dies wird klar, wenn man die Stromverbindung für die Abfühlbürste 20 MP verfolgt, welche durch eine strichliert gezeichnete Steckverbin- ""> dung 47 mit einem Kontaktfederblatt von MPS-i bis 6 verbunden ist. Wenn die Spule MPS nicht erregt wäre, dann würde die abge fühl te Ziffer in die dritte Stelle von rechts der Aufnahmevorrichtung MP infolge der Er- ">.■> regung der dieser Stelle zugeordneten Spule 46 MP eingeführt werden. Wenn aber MPS erregt ist, dann verläuft der Einführungsstromkreis für die abgefühlte Multiplikator ziffer über den umgestellten Kontakt Λ/Z'-fi zum Magneten 46 MP der ersten Stelle.
Eine ähnliche Anordnung ist für die Einrichtung zur Multiplikandenabfühlung vorgesehen: nur ist für diese die Schaltung so. daß anstatt einer Verschiebung um zwei Stellen nach rechts bei Erregung des Re.laismagneten MCS die Verschiebung nur eine Stelle beträgt.
Bei Multiplikationen, für welche die Aufgabenkarten beide Faktoren enthalten, wird 12« der Schalter 48 (Fig. 4a) geschlossen. Die Magnete 46 MC der Multiplikandenaufnahme-
vorrichtung besitzen über den Kontakt A-2 Anschluß an Erde. Der Anschluß der Magnete 46 MP der Multiplikatoraufnahmevorrichtung an Erde erfolgt über den Schalter 48 und den Relaiskontakt A-2. Der Doppelkontakt A-2 wird durch Erregung einer Spule A (Fig. 4 d) umgestellt; bei Entnahme des Multiplikators und des Multiplikanden aus derselben Lochkarte wird jedoch die Spulet nicht erregt.
Nach der einmal von Hand bewirkten Ein- - leitung des Kartentransports erfolgen die Kartentransportmaschinenspiele selbsttätig. Bei Beginn des zweiten Kartentransport-
'5 maschinenspiels veranlaßt die Schließung des Nockenkontakts FC-Ii (Fig. 4-d) die Erregung der Relaisspule G. Es fließt dann Strom vom Hauptstromleiter 35 durch die Spule G" über den Kontakt FC-i 1 und den Kartenhebelkontakt 24 zum Hauptstromleiter 34. Die Erregung der Spule G bewirkt eine Umstellung des Doppelkontakts G-i, wodurch der Stromweg zur Anlaß taste" 37 unterbrochen, aber der über den Nockenkontakt FC-2 auf rechterhal-
2S ten bleibt. Die Erregung der Spule G bewirkt auch die Schließung des Relaiskontakts G-2, wodurch ein Haltestromkreis für die Spulen G und H hergestellt wird, der entweder über den Kontakt FC-2 oder über den Kartenhebelkontakt 24 fließt.
Die Karte gelangt nach ihrer Abkühlung schließlich in die Stellung R am Eintrittsende der Lochvorrichtung, wobei sie einen Kartenhebelkontakt 49 (Fig. 1 a, 2 und 4 d) schließt,
was die Erregung einer Spule F und in Verbindung damit eine Umstellung des Kontakts F-i zur Folge hat. Wenn der Nockenkontakt P-5 geschlossen wird, dann wird die Spule K erregt, welche bei ihrer Erregung ihren Kontak't Ji-I umstellt. Bei Umstellung des Doppelkontakts F-i und bei Schließung des Nokkenkontakts CC-3 wird ein Stromkreis zum Lochwerkskupplungsmagneten 50 hergestellt. Die Schließung dieses Stromkreises erfolgt über den jetzt geschlossenen Lochwerkskontakt P-3 und den umgestellten Relaiskontakt K-i. Die Erregung des Lochwerksmagneten 50 veranlaßt eine Schließung des Kontakts 51, welcher in der Schließstellung mechanisch verriegelt wird. Dadurch erhält der Lochwerksmotor M-2 Anschluß an die Stromquelle. Die Karte, welche zuvor ahgefühlt worden war und die sich jetzt in der Stellung R in der Lochvorrichtung befindet, wird dann quer zur Kartenspaltenrichtung in eine Lage befördert, in welcher die Resultatloehung beginnen kann.
Bei der Maschine gemäß der Erfindung wird die Durchführung .der Multiplikation und die Einstellung der Maschinenspielüberwachungsvorrichtung durch die Nullstellung des Addierwerks LH eingeleitet. Die Nullstellung dieses Addierwerks ihrerseits vollzieht sich wie folgt. Die Erregung der Relaisspulen F und K hat eine Schließung der Relaiskontakte F-2 und K-2 (Fig. 4a) herbeigeführt. Bei Schließung des Nockenkontakts CC-2 fließt dann Strom vom Wechselstronihauptleiter 33 über den ,Nockenkontakt CC-2, die Kontakte K-2, L-2, F-2 zum Nullstellmagneten 52 LH, der an Erde liegt. Die Erregung von 52 LH veranlaßt die Nullstellung des Addierwerks LH. Während der Nullstellung dieses Addierwerks schließt sich der Nullstellkontakt 16 (Fig. 1 und 4d) und veranlaßt eine Erregung der Spule L, wodurch der Kontakt L-2 (Fig. 4 a) geöffnet wird, so daß ein wiederholtes Nullstelrmascbinenspiil nicht stattfinden kann.
Die Maschine befindet sich jetzt in demjenigen Zustand, in welchem die Multiplikation selbst stattfinden kann. Bei der Nullstellung von LH schließt sich der Nul.lstellkontakt 14 und veranlaßt dadurch die Herstellung eines Stromkreises durch die Relaisspulen M und N (Fig. 4a). Die Erregung der Relaisspule M führt eine Schließung der Relaiskontakte Μ-τ und M-2 herbei. M-2 stellt einen Haltestromkreis für die Spulen M und N über den jetzt geschlossenen Multiplikanden-Nullstellkontakt 18 (Fig. 4d) her.
Die Maschinenspiel- und Stellenverschiebungüberwachungsvorrichtung stimmt im wesentlichen mit der in Fig. 15a der erwähnten amerikanischen Patentschrift dargestellten Vorrichtung überein. Sie wird durch die der Multiplikatoraufnahmevorrichtuiig MP zugeordnete Entnahmevorrichtung MPRO in der gleichen Weise gesteuert* wie es in dieser Patentschrift angegeben ist. Wenn die Maschinenspiel- und Stellenverschiebung-Überwachungseinrichtung eingestellt ist, dann schließt sich bei Erregung der Relaisspule M der Kontakt M-1 und später auch der Nockenkontakt CC-2 (Fig. 4a). Es fließt dann Strom vom Wechselstromhauptleiter 33 über den Nockenkontakt CC-2, den Relaiskontakt M-i, den Kontakt Y11-2, die Spule CSu, die Bürste in der·Einerstelle von MPRO, welche beispielsweise das Kontaktstück 9 berührt, den mit diesem Kontaktstück verbundenen Draht 53 zum Multiplikationsrelaismagneten X-g (Fig. 4b) und von diesem zur Erde. Die Erregung des Multiplikationsrelaismagneten X-g steuert die Multiplikationsvorgänge, und die Erregung des Magneten CSu leitet die Teilproduktziffern in die zugehörigen Stellen der Teilproduktaddierwerke LH und RH.
Die Vorgänge, welche sich bei der Durchführung der Multiplikation vollziehen, brauchen nicht im einzelnen beschrieben zu werden, da sie die gleichen sind wie auch sonst
beim Betrieb von Multiplikationsmaschinei der hier in Rede stehenden Art und dit gleichen, wie sie in der erwähnten amerikanischen l'atentschrift beschrieben sind. Bei Beendigung der ,Multiplikation sind alle Y-J-Kontakte (,Fig- 4a) gegenüber der in der Zeichnung dargestellten Lage umgestellt, uiiu bei Schließung des Xockenkontakts CC-J besteht ein Stromweg vom Wechselstromhauptleiter ü über den Xockenkontakt CC-2 und den Relaiskontakt M-1, der jetzt geschlossen ist, über alle hintereinanderliegeiiden Y-J-Kontakte zu den Spulen i-CR und 52MC, welche an Erde liegen. Außerdem besteht ein lg Xebensehlußweg über den Xockenkontakt FC-Io1 den Schalter 54, den Xullstellmagneteii 32 Mr' für die Multiplikatoraufnahinevorrichtung Ml' und den Schalter 55 zur Erde. Die Erregung von 52.und 52 MC veranlaßt die Nullstellung der Multiplikator- und Multiplikandenaufnahmevorrichtungen MP und MC.
Xach Beendigung der Multiplikation für eine bestimmte Aufgabe wird der im Addierwerk RH stehende Betrag in das Addierwerk LH übergeführt. Das geschieht unter dem Einfluß der Erregung der Relaisspule i-CR, welche in der bereits angegebenen Weise zustande kommt. Die Erregung von i-CR veranlaßt die Schließung der Kontakte i-CR-i bis 16 (.Fig. 4 c) und i-CR-17 (Fig. 4b). Die Schließung der Kontakte i-CR-i bis 16 stellt die Verbindung der zum Addierwerk RH gehörigen Entnahmevorrichtung RIIRO (Fig. 4c) mit den Drähten 56 her. so daß bei Betätigung des Stromstoßsenders 10 Stromstöße durch eine Drahtgruppe 57 über "die Entnahmevorrichtung RHRO und die Kontakte i-CR-i bis 16 zu -to den Addierwerksmagneten 46LH des Addierwerks LH gesandt werden, wodurch der im Addierwerk RH stehende Betrag in richtiger Stellenzuordnung auf das Addierwerk LH überführt wird. Xach .Beendigung der die Wertüberführung von RH auf LH herbeiführenden Stromstöße durch den Stromstoßsender j ο trifft die Bürste dieses Stromstoßsenders auf ein Kontaktstück, welches Anschluß an den Kontakt i-CR-17 besitzt, der jetzt geschlossen ist, was zur Folge hat, daß der mit diesem Kontakt verbundene XuIl Stellmagnet $2 RH des Teilproduktaddierwerks RII erregt wird, ■ so daß dieses auf XuIl gestellt wird. Es mag ! hierbei noch erwähnt werden, daß die XuIl-.stellung der Aufnahmevorrichtungen MP und MC für den Multiplikator und-den Multiplikanden gleichzeitig" mit der Überführung des im T eilproduktaddierwerk RH stehenden Be- j träges auf das Addierwerk LH vor sich geht, i Πο Die X'ullstellung der Multiplikandenauf- j iiahniu-vorrichtung MC veranlaßt die Öffnung ; des Kontakts 18 (,Fig. 4d) und die öffnung des J Ialtestromkreises für die Relaisspulen M und Λ" sowie die Öffnung des Stromkreises für alle !'-Magnete, wodurch die MaschinenspielübenvachungsYorrichtung für die Einstellung entsprechend dem Ergebnis der Abfühlung der nächsten Aufgabenkarte vorbereitet wird.
Die Nullstellung der Multiplikandenaufnahmevorrichtung MC bewirkt die Schließung des Xullstellkoiuakts 17, welche die Erregung der Relaisspulet (,Fig. 4d) zur Folge hat. Die gleichzeitig erfolgende Schließung des Xullstellkontakts 19 veranlaßt die Erregung der Relaisspule D. Wenn C erregt wird, schließt sich der Kontakt C'-x und veranlaßt eine Wiedererregung des Kartentransportkupplungsmagneten 38 durch den früher angegebenen Stromkreis.
Bevor oder während das errechnete Produkt auf der Aufgabenkarte gelocht wird, wird es aus dem /.//-Addierwerk auf das Produktsummenaddierwerk übertragen. Dies geschieht auf folgende Weise. Die Erregung der Relaisspule D (,Fig. 4d) veranlaßt die Schließung des Relaiskontakts D-J, wodurch ein Haltestromkreis für die Relaisspule I) über den Xockenkontakt CC-I zustande kommt. Die Erregung der Relaisspule J) veranlaßt auch die Schließung des Kontakts D-i, wodurch der Stromstoßsender 11 Anschluß an den Wechselstromhauptleiter 33 erhält. F^s erfolgt dann eine Stromstoßsendung durch einen Abschnitt der Entnahmevorrichtung LHRO des das Produkt enthaltenden Addierwerks LH zu den Addierwerksmagneten 40 .V/-" des Produktsummenaddierwerks SP über das Schaltbrett 58. Da die zur Produktzahl gehörigen Ziffern im Addierwerk LH unter Berücksichtigung des Kommas mit" Bezug auf eine feste Kommastelle eingestellt sind, wird die Produktzahl auch auf das Produktsummeuaddierwerk SP unter Berücksichtigung der Lag'e des Kommas übertragen. Es erfolgt auch eine richtige Übertragung der ■errechneten Produktzahl in die Zählkart-·, welche in folgender Weise eingeleitet wird. Jn einem frühen Zeitpunkt der Wiederaufnahme des Kartentransports wird der Kontakt FC-4, (F"ig. 4d) geschlossen. Dadurch wird die Erregung der Relaisspule B herbeigeführt, welche sich durch Schließung des ihr zugeordneten Kontakts B2 einen Haltestromkreis über den Xullstellkontakt 15 des LII-Addierwerks herstellt, welcher Kontakt zu dieser Zeit geschlossen ist. Die Erregung der Spule Z? hat auch die Schließung des Kontakts B-i zur Folge. Wenn dann die Schalter 59 und 60 sich in der in Fig. 4 in ausgezogenen Linien dargestellten Lage befinden, dann fließt Strom vom Hauptleiter 34 über
den Relaiskontakt Β-τ, der jetzt geschlossen ist, und den zum Hemmwerk des Lochwerks gehörigen Kontakt 61 über den Schalter 59, den Kontakt 42 α (Fig. 4a und 4d), der jetzt geschlossen ist, den Schalter 60 und den Doppelkontakt JS-i, dessen oberer Kontakt jetzt geschlossen ist, zum Kontaktstreifen 62 (Fig. 4d) des Lochwerks. Unter dem Einfluß dieses Stromkreises fängt das Lochwerk bei auf der ersten zu· lochenden Kartenspalte stehender Bürste zu arbeiten' an, wobei das Lochwerk durch die Entnahmevorrichtung' LHRO des Addierwerks LH, welches die Erregung der Lochstempelwählermagnete 63
*5 beherrscht, gesteuert wird. Die Schließung des Relaiskontakts B-I (Fig. 4c!) veranlaßt auch Stromzufuhr zum Kontakt 64 des Lochwerks, welcher bei der Auswahl eines Lochstempels geschlossen wird, so daß der Lo.chmagnet 65 Strom erhält. Die Lochung \vird fortgesetzt, bis die Produktzahl vollständig gelocht ist. Wenn die Resultatlochung beendigt ist, dann schließt sich der Locbwerkskon.takt P-5 und veranlaßt die Erregung' der
2S Spule 7v. so daß deren Kontakt K-I umgestellt wird und ein Stromkreis geschlossen wird, in welchem der Kartenauswerfmagnet 66 liegt. Die Karte wird somit aus dem Lochwerk .ausgeworfen. Darauf werden die Multiplikationsmiaschinenispiele für die Ausrechnung der auf der nächsten Karte gelochten Aufgabe aufgenommen. Das geschieht unter dem Einfluß der Schließung der Relaiskontakte K--2 .und F-z (Fig. 4 a) unid der
Nullstellung des LH-Addierwerks, wie dies bereits beschrieben wurde. Es mag hierbei erwähnt sein, daß bei 'der Nullstellung 'des LiJ-Addierwerks .der Kontakt 15. sich öffnet und den Haltestromkreis für die Relaisspule B unterbricht, was die Öffnung des Relaiskontakts B-I zur Folge hat. Die Öffnung dieses Kontakts bewirkt die Öffnung des Stromkreises für die Erregung des Lochmagneten 65 und der Stromkreise zur Kontakteinrichtung 62 des Lochwerks.
Wenn kein auf die Lage eines Kommas bezügliches Extraloch in einer Aufgabenkarte vorhanden ist, so daß eine Stellen-Verschiebung wegen des Kommas nicht erforderlieh ist, dann wird weder die Spule MPS noch die Spule MCS erregt. Wenn jedoch eine die Kommas teilung - berücksichtigende Stellenverschiebung um zwei Stellen erforderlich ist, dann wind die Spule MPS erregt und für eine Verstellung um drei Stellen neben der Erregung der Spule MPS auch die Spule MCS, um der erforderlichen Stellenverschiebung durch eine Verschiebung der Multiplikatoreinführung um zwei Stellen und
der Multiplikandeneinführung um eine Stelle Rechnung zu tragen. Die Erregung der Spule MCS erfolgt, wenn die Bürste 23 ein Kennloch albfühlt, und beide Spulen MPS und MCS werden erregt, wenn entweder sowohl die Bürste 22 als auch die Bürste 23 Kennlöcher abfühlen, oder wenn nur die Bürste 23 ein Kennloch abfühlt, wobei die Erregung der Spule MCS auch die Erregung von MPS herbeiführt. Dies geschieht durch Schließung des Kontakts MCS-S (Fig. 4dl, welcher bei der Erregung von MCS geschlossen wird. Der Kontakt MPS-y bildet einen Haltestromkreis sowohl für MPS, wenn diese Spule allein erregt wird, als auch für MPS und MCS, wenn beide erregt werden. '75 Der Haltestromkreis über den Kontakt MPS-y bleibt bestehen, während die Wertlöcher der Karte durch die Bürsten 20 abgefühlt werden. Der Nockenkontakt CC-6, durch den der Haltestromkreis aufrechterhalten wird, ist zeitlich so überwacht, daß er sich öffnet, nachdem die Wertlöcher der Karte durch die Bürsten 20 abgefühlt worden ' sind. Die Spulen MPS oder MCS und MPS werden aberregt, nachdem sie die Einführung des von eimer Karte abgefühlten Betrages veranlaßt haben, und können unmittelbar nach ihrer Aberregung unter Steuerung· 'durch die Bürsten 22 und 23, wenn diese Extralöcher der nächsten Karte abfühlen, wiedererregt werden.
Wenn die Maschine Reihen von Multiplikationen mit dem gleichen Multiplikator unter Verwendung besonderer Multiplikator-karten ausführen soll, dann kann der für eine Gruppe von" Multiplikandenfoarten geltende Multiplikator der ersten Karte der Gruppe entnommen und in der Maschine gespeichert werden. Wenn eine neue* Multiplikatorkarte auftritt, dann wird die MultipHkatoraufnahmevorrichtung auf Null gestellt, und der neue Multiplikator eingeführt und seinerseits gespeichert. Bei dieser Art der Rechnung bleibt eine Stellenverschiebung für den eingeführten Multiplikator um zwei Stellen so lange bestehen, als der Multiplikator in Geltung bleibt. Es ist daher möglich, Rechnungen auszuführen, bei denen eine Verschiebung um zwei Dezimalstellen vorzunehmen ist, indem man das Extraloch, welches von der Bürste 22 abgefühlt wird, auf der Multiplikatorkarte vorsieht. Wenn jedoch eine Verschiebung um drei Stellen erforderlich ist, dann muß das durch die Bürste 23 anzufühlende Extraloch auf jeder der Multiplikandenkarten erscheinen, damit die fehlende Verschiebung um eine Stelle bei der Einführung der Multiplikanden in die Multiplikanidenaufnahmevorrichtung erfolgt.
Wenn eine Multiplikatorkarte mit einem Extraloch in der elften Zählpunktstelle in der durch die Bürste 21 abgefühlten .Spalte ver-
sehen ist, dann veranlaßt die Abfühlung dieses Extraloches die Erregung der Relaisspule A. Diese Spule schließt, wenn sie erregt wird, den Kontakt A-$, welcher einen Haltestromkreis für die Spule über den Nockenkontakt PC-3 (Fig. 4'd) herstellt. Die Relaisspule.7 stellt bei ihrer Erregung auch die Kontakte A-i und A-2 gegenüber der in Fig. 4a dargestellten Lage um. Die Umschaltung von A-2 unterbricht die Erdverbindung für die Magnete φ MC der Multiplikandenauf nahmevorrichtung MC und stellt die Erdverbindung für die Magnete 46 MP der Multiplikatoraufnahmevorrichtung MP her. Demgemäß kann der von der Multiplikatorkarte abgefühlte Betrag in die Multiplikatoraufnalimevorrichtung überführt werden, jedoch kann von dieser Karte kein Betrag in die Mul'tiplikandenaufnahmevorrichtung überführt werden. Der Relaiskontakt^4-i stellt eine Erdung für den Nullstellmagneten 52MP der Multiplikatoraufnalimevorrichtung her, so daß diese am Ende der Multiplikationen mit einer bestimmten Multiplikatorzahl zugleich mit der Multi-
?.$ plikandenaufnahmevo-rrichtung auf Null gestellt wird. Diese Nullstellung der Aufnahmevorrichtung erfolgt, bevor ein neuer Multiplikator von einer neuen Multiplikatorkarte abgefühlt wird. Für Rechnungen mit besonderen Multiplikatorkarten müssen die Schalter 48 und 55 geöffnet werden.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Maschine sind Vorrichtungen vorgesehen, um dia Resultatlocbung bei der Rechnung mit besonderen Multiplikatorkarten nach Belieben vornehmen oder unterdrücken zu können. Diese Einrichtungen betreffen indessen nicht das Wesen der Erfindung, weshalb von ihrer Erläuterung abgesehen wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Multiplikationsmaschine zur Errechnung von Produkten von Faktoren, die in Zählkarten gelocht sind, welche zusätzlich zu den Aufgabenwertlochungen noch Kennlöcher aufweisen, die von besonderen Abfühlorganen der Maschine abgefühlt werden und durch diese eine Wählereinrichtung steuern, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Abfühlorgane für die Kennlöcher gesteuerte Wählereinrichtung, z. B. mit Magneten MPS und MCS mit Kontakten MPS-i bis 6 bzw. MCS-i bis 7, bei ihrem Wirksamwerden die Zuordnung der Abfühlorgane zu den Zahlenstellen des Resultatwerkes so beherrscht, daß j e nach der Lage des abgefühlten Kennloches entweder gleichzeitig eine Verschiebung der Stellenzuordnung der Wert-abfüMorgane für beide Faktoren oder eine Verschiebung der Stellenzuordnung- der Wertabfühlorgane für nur einen Faktor eintritt.
    Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden:
    deutsche Patentschriften .... Nr. 462 173, 667044;
    französische Patentschrift ... - 679 309.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
DEI59709D 1934-04-28 1935-02-21 Multiplikationsmaschine zur Errechnung von Produkten von Faktoren, die in Zaehlkarten gelocht sind Expired DE747713C (de)

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US2141597A (en) 1938-12-27
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