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Rechenmaschine u. dgl. Die'Erfindungbetrifft eine Rechenmaschine u.
dgl.
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Bei vielen Rechnungen, bei denen mit einem errechneten Betrag weitere
Multiplikationen ausgeführt werden, würde es als nachteilig empfunden, daß der Betrag
zunächst gelöscht und dann wieder in dem zur selbsttätigen Steuerung der Schaltwerksbewegungbestimmten
Einstellwerk dezimalstellenweise neu eingestellt werden mußte.
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Es sind nun bereits Vorrichtungen bekanntgeworden, bei denen es möglich
ist, einen Betrag aus einem Zählwerk in ein Zwischenwerk einzustellen und dann nach
Umschaltung der Einrichtung in ein anderes Zählwerk zu übertragen. Obwohl hierbei
das besondere Eintragen der einzelnen Werte beseitigt wurde, so waren doch eine
ganze Anzahl Handgriffe erforderlich, um die Übertragung des Wertes zu erhalten.
Außerdem war die bekannte Einrichtung sehr kompliziert und deswegen teuer, so daß
sie für deh allgemeinen praktischen Gebrauch nicht anwendbar war.
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Gemäß der Erfindung werden nun diese Nachteile der bekannten Einrichtungen
beseitigt, indem die in einem registrierenden Werk stehenden Werte in ein zur selbsttätigen
Steuerung der Anzahl der Schaltwerksbewegungen dienendes Einstellwerk durch Anordnung
einer wahlweise in Wirklagebringbaren, beide Werke miteinander verbindenden Kupplungsvorrichtungübertragbarsind.
Hierdurch wird es in einfachster Weise, ohne daß die Vorrichtung wesentlich verteuert
wird, ermöglicht, mit dem errechneten Wert neue Multiplikationen vorzunehmen, ohne
daß derselbe einzeln in das Einstellwert: eingetragen werden muß.
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In den Zeichnungen ist beispielsweise eine Ausbildung gemäß der Erfindung
in mehreren Ausführungsformen aneiner hlercedes-Euklid-Rechenmaschine dargestellt.
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Abb. r zeigt in schaubildlicher Darstellung die Umrisse einer Mercedes-Euklid-Rechenmaschine
in punktierten Linien und den sich auf die Neuerung beziehenden Teil in ausgezogenen
Linien.
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Abb. a zeigt eine Draufsicht auf eine gemäß der Erfindung ausgebildete
Vorrichtung, wobei die Deckplatten abgenommen gedacht sind.
| A111>. 3 zeigt einen Schnitt nach Linie 1-I |
| der Abb. 2 in Richtung der an der Schnittlinie |
| eingezeichneten Pfeile gesehen. |
| Abb. 4 zeigt einen Einzelteil in schaubild- |
| licher Ansicht. |
| Abb. 5 zeigt in schaubildlicher Ansicht den |
| Mechanismus zum Betätigen der L?hertra- |
| gungsvorrichtung und die die Bedienungs- |
| tasten sperrende Vorrichtung. |
| Die Abb. < bis 1 2 -neigen Weitere Ausifnh=`- |
| rungsforinen der Übertragungsvorrichtung. |
| Das 24ultiplikatoreinstellwerk i (Abb. i |
| und 2) ist, wie bekannt, mittels Schraube)) |
| mit der Vorderwand 3` des Zählwerksschlit- |
| tens 3 fest verbunden, so daß das @4lultiplil:a- |
| toreinstellcverk i zwangsläufig der Zählwerks- |
| schlittenhewegungfolgt. Inder ` orderwand i" |
| (Abh. 3) und der Rückwand il' des Multipli- |
| katoreinstellwerkes i sind die -Iultiplikator- |
| einstellachsen .I drehbar gelagert, auf welchen |
| die Aharheitungsräder 5 fest angeordnet sind, |
| die in dein Patent 28; "o finit den' Bezugs- |
| zeichen 33 belegt sind. Die Zahnräder 5 wei- |
| chen gegenüber den in dein genannten Patent - |
| mit 33 bezeichneten Rädern nur insofern a1). |
| als sie wesentlich breiter gehalten sind als |
| jene und der der o entsprechende zehnte Zahn |
| atit einem geringen "feil seiner Breite, ähnlich |
| ;lem in Abb. 4. dargestellten Rad 13; entfernt |
| ist. hie dadurch entstehende Zahnlücke ist in |
| A1)1,. 3 einpunktiert und mit 5° ])zeichnet. Sie |
| hat bekanntlich den Zweck, daß eine weitere |
| Drehung der Räder durch die im Patent |
| 2@; ;;o mit 3c) l)ezeichnete Liiiwegl;linlce |
| nicht erfolgen kann. in Welchem Falle die auf |
| der Achse .4 befestigte Ziffernrolle 6 eine o |
| anzeigt und der Zähl)verl:ssrhlitten 3 finit de']' |
| Multiplikator:#inst-Alwerk i in die nächst- |
| nie;tere l)el:ä-.le springt. Die Ziffernrollen 6 |
| sin#1 durch eine Deckplatte ; , welche mittels |
| Schrauben X (Abb. 2) auf dein Multiplikator- |
| einste'_1werl: i befestigt ist, abgedeckt. Durch |
| die Schaulöcher <) sind die Zahlen auf den |
| Ziffernrollen t) erkennbar. ]Mittels der Wirtel |
| )o ist es leicht inöglicli, den entsprechenden |
| Multiplikator zifferiniiälli" einzustellen. Fer- |
| ner :i)) l in der @'0rdern-and irr (AM). 2) wild, |
| der Rückwand 3)' des ZählWerksschlittens 3 in |
| I)@hanilter Weise die Resultatzählwerksachsen |
| i t drehbar gelagert. Dicht an der Innenseite |
| der @"e:r@.ler'vatul ;" sind auf Gien Achsen i i |
| z cli,izähni;e Zahnräder 1 2 befestigt. die mit |
| den darunter angeordnete)) lose drehbaren |
| I_iisclizalniräclern 13 (Ahb.3) dauernd in Ein- |
| riff stehen. Unter diesen Löschzahnrädern |
| 13 ist gleichfalls in bekannter @Veise eine |
| i_i>sch-r-ahnstange 14 vorgesehen, die finit den |
| 1_üsch zahnrädern 1 3 dauernd in Eingriff steht. |
| MittrIs eines Grltte5 1,3 (Abh. i und 2), der |
| di,rch Schrauben i(> an der Löschzahnstange |
| l4 l@eiestigt ist, kann die Zahnstange 1.1. ent- |
| gegen der Wirkung einer Feder 1;. die 2111 |
| einem in der Schlittenvorderwand 3" hetestig- |
| ten Stift 18 und an einem an der Zahnstange |
| 14 befestigten Stift )g eingehängt ist, ver- |
| schoben «erden. |
| In Abb. 4. ist eines der zehnzähnigen Uisch- |
| zahnräder 13 schaubildlich dargestellt. 1 )er |
| -zelnite Zahn dieser Zahnräder ist bis zur hal- |
| J)en Zahnbreite fortgenommen, wodurch eine |
| Igrof@e Zahnlücke 13" entstellt, die in der @ull- |
| lage der auf den Achsen i i 1)cfestigten Zittern- |
| rollen 1 IR des Resultatzählwerke: R ( Abb. i ) |
| dein Rad 12 (Ahh. 3) -egeniibersteht.' Diese |
| Löscheinrichtung ist an und für sich bekannt |
| und ist nur zum besseren Verständnis der l@r- |
| findung kurz beschrieben worden. |
| Auf den acht rechts liegenden Achsen i i |
| sind ferner bekanntlich außer den fest ange- |
| ordneten Ziffernrollen t 1" die Ziffernrollen |
| 1 i)' des Umdrehungszählwerkes I_" (A1)1). 1) |
| lose drehbar vorgesehen. Die ersten acht |
| Stellen von links bzw. die ersten acht Achsen |
| i i von links sind für die Übertragungsvor- |
| richtung zwischen denn Resultafzählwerh und |
| dein \Iultiplikatoreinstellwerk vorgesehen. Zu |
| dieseln Zweck sind auf der Aullenseite der |
| Schlittenvorderwand 3" auf den Achsen i i |
| Zahnräder 2o verstiftet, Wobei die Achsen i i |
| so weit verlängert sind, daß sie )film- die zur |
| Cbertragung angeordneten "feile hinausragen, |
| jerlcch die Ziffernrollen (i nicht verdecken und |
| mittels der Wirtel 21 bequem zu verdrehen |
| sind. Mit den Zahnrädern 2o stehen soge- |
| nannte Sternräder 22 in Eitlgrüt, die um |
| Achsen 23 drehbar sind, welchesenkiecht zu |
| den Achsen i i in einem Lappen 2.f der Deck- |
| platte 7 des Multiplikatoreinstellwerkes i un- |
| drehhar befestigt sind. Mit denternr@i@lern |
| 2 2 stehen durch Naben 22u <lie.Sternrii(lvi-
22,' |
| in fester Beziehung. Auf Achsen 25. die in |
| dein Lappen 2-1 und -in eillein (lul-cli ScfI-au- |
| ben .2c11 auf der Deckplatte; befestigten Steg |
| 26 undrehbar gelagert sind. sind je zwei Zahn- |
| räder 2; und 28 axial verschiel)bar angeord- |
| net. in deren gemeinsamer, sie fest mitein- |
| ander verbindender Nabe 2(7eine Dingnut 30 |
| eingearbeitet ist. Das Zahnbad 2S steht |
| <lauernd in Dingritt mit dein bereits erwähn- |
| ten Abarbeitungsrad 5. ist aber zu <icmsell)en |
| so ange(irdnet. daß es nicht in die E1Kne der |
| Zahnlücke 5° zu kommen vermag. I,i die |
| Nuten 30 der Nahen 2c) legt sich eine Schiene |
| 31 (.@l)1). 2) ein. Diese ist <in ihren beiden |
| Enden mittels Schrauben 3 2, die durch schräg |
| zu der Längsrichtung (ler Schiene 31 Ver- |
| laufende Langlöcher- 33 hindurchragen. ver- |
| schiehbar gelagert. -1n der linken Seite des |
| Jlultiplil:atoreinstelllverl:es i ist rin Schieber |
| 34 (Abb.2 111111 5) angeordnet, #ler' durch |
| Schrauben 35, welche I.ü1'gsschlitze ")() des |
| Schiebers 34 durchragen, verschiebbar ge- |
halten wird. Ein in den Schieber 34 eingenieteter nach oben ragender
Schaft 37 trägt einen Knopf 38, mittels dessen eine leichte Handhabe zur Hinundherbewegung
des Schiebers 34 gegeben, ist. An dem Schieber 34 ist ferner ein Lappen 39 angearbeitet,
dessen eingenieteter Stift 40 in eine winkelförmig ausgebildete \ ut 41 der Schiene
31 zu greifen vermag. Wird der Schieber 34 in Pfeilrichtung b (Abb. 2 und 5) beeinflußt,
so bewirkt der Stift 4, däß die Schiene 31 mitsamt den Zahnrädern -27 und 28 gleichfalls
in Pfeilrichtung b verschoben werden. Zwischen einem am Schieber34 befestigten Stift42
und einem an der Unterseite der Deckplatte 7 befestigten Stift 43 ist eine Feder
44 eingehängt,' die den Schieber 34 in seiner Ruhelage hält bzw. nach Betätigen
desselben in die Ruhelage zurückführt.
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An der Seitenwand des Multiplikatoreinstellwerkes i ist ein zweiarmiger
Hebel 45 mittels einer Schraube 47 schwenkbar angec.rdnet, und sein unterer Teil
45c ist in einem ebenfalls am Seitenteil des Multiplikatoreinsteilwerkes befestigten
Teil 48 geführt. Der obere als Bolzen 45d ausgebildete Teil 45b des zweiarmigen
Hebels 45 ragt in ein Loch 46 des Schiebers 34, wodurch er zwangsläufig der Schieberbewegung
folgt. Der untere Schenkel 45c vermag mit seiner linken Seite gegen -die rechte
Seite eines schrägen Teils 49u eines doppelarmigen Hebels 49 zu wirken. Dieser ist
bei @ 49' am 1laschinengestell schwenkbar angeordnet, und sein umgelappter Teil
4911 ist mit einem Ansatz 49c versehen, der sich bei einer 'Verschwenkung des Hebels
49 in Pfeilrichtung 49d unter den Tastenhebel 5o der bekannten Divisionstaste 50'
legt. Bei dieser Verschwenkung werden auch alle Sperrkörper 5 i -bis 55 der bekannten
Tastensperrvorrichtung um den Betrag:- in Pfeilrichtung 56 (Abb. 5) gegen
die Gestellkante -e1 bewegt. Infolgedessen sind sämtliche Tastenhebel
50 und 57 bis 61 mit .Ausnahme des Schlittensprungtasthebels 6o gegen Niederdrücken
gesperrt. Auf dem Sockel D der 2\-Iaschine ist eine Leiste 62 befestigt. Diese ist
so angeordnet, daß die Verschwenkung des Hebels 45 nur dann möglich ist, wenn sich
der Zählwerksschlitten 3 in seiner äußersten Linkslage, d. h. in seiner Ruhelage,
befindet. In jeder anderen Schlittenlage dagegen wird die Verschwenkung des Hebels
45 durch die Sperrleiste 62 verhindert.
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DieWirkungsweise der Einrichtung ist nun folgende: . Bei der Multiplikation,
für die die vorstehend beschriebene Ausbildung gemäß der Erfindung in Betracht kommt,
wird der Multiplikator im \LIultiplilcatoreinstellwerl{ i -mittels der Wirtel io
und der Multiplikand in der Tastatur T eingestellt. Das Produkt erscheint dann im
Resultatwerk R, und zwar muß der Multiplikand mit seiner Einerstelle in der fünften
Tastenreihe T5 von links eingestellt werden, weil die Einerstelle des Multiplikatoreinstell-,verkes
i dieserTastenreihe gegenüberliegt.
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Ist also z. B. 1 2 ;< 1 2 eingestellt, so erscheint nach Niederdrücken
der Multiplikationstaste 59' im Resultatwerk R das errechnete Produkt mit 144 an
der in Abb. 2 dargestellten Stelle. Wenn nun dieses Produkt 144 wieder mit 1-2 multipliziert
werden soll, so mußte bisher im Resultatzählwerk der Betrag 144, gelöscht und im
Multiplikatoreinstellwerk i dezimalstellenweise neu eingestellt werden um die Multiplikation
144 X 12 vornehmen zu können. Dieses Einstellen ist so oft erforderlich, wie das
jeweilig errechnete Produkt mit demselben oder einem beliebigen anderen Multiplikator
multipliziert werden soll. Dieses wiederholte Einstellen des Multiplikators wird
nun durch die beschriebene Ausbildung vermieden.
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Wenn im Resultatwerk R nach der 1Tultiplikation von 12 X 12 das Produkt
mit 144 an der in Abb. 2 dargestellten Stelle steht, und dieses Resultat soll nun
z. B. wieder mit 12 multipliziert -werden, so werden, um diesen neuen Multiplikator
144 im Multiplikatoreinstellwerk i einzustellen und zugleich im ResultatwerkR zu
löschen, die Zahnräder27 mit den Sternrädern 22b in Eingriff= gebracht. Zu diesem
Zweck wird -der Schieber 34 (Abb. 2 und 5) mittels des Griffes 38 entgegen der Wirkung
.der Feder 44, also in Pfeilrichtung b, bewegt. Da sich der Zählwerksschlitten 3
hierbei natürlich in seiner äußersten Linksstellung, also in der Ruhelage, befindet,
so wird der in das Loch 46 des Schiebers" 34 greifende Hebel 45 um die Schraube
47 im entgegengesetzlen Sinne des Uhrzeigers ausgeschwenkt. Hierdurch' gleitet der
untere Teil 45c an. dem schrägen Teil 49« des Hebels 49 entlang und bewirkt, daß
der Hebel 49 entgegen der Wirkung seiner Feder 49e um seine Achse 49' in Pfeilrichtung
49d ausschwenkt. Dabei wirkt der umgelappte Teil 49b des Hebels 49 auf den Sperrteil
51, und gleichzeitig legt sich .die Kante 49c des Hebels 49 unter den Divisionstastenhebel5o
und sperrt denselben gegen Betätigung.
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Da nun der Sperrteil 51 durch die _Verschwenkung des Hebels49 in Pfeilrichtung49d
in Pfeilrichtung 56 verschoben worden ist, so sind auch alle rechts davon liegenden
Sperrstücke 52 bis 55 in Pfeilrichtung 56 verschoben worden, und zwar so weit, daß
das Sperrstück 55 an der Gestenkante x1 anliegt. Demzufolge sind sämtliche Bedienungstastenhebel
mit Ausnahme des Schlittensprungtastenhebels
6o, dessen Niederdrücken
durch die besondere Ausbildung des Sperrstückes 54 ermöglicht wird, gesperrt. Es
werden also während des L'hertragungsvorganges diejenigen Tasten gesperrt, deren
Bedienung für den Übertragungsvorgang schädlich ist. Bei der Schlittensprungtaste6ö
ist dies nicht der Fall, denn in der Ruhelage kann der Zählwerksschlitten 3 sich
nicht weiter nach links bewegen.
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Bei der Verschiebung des Schiebers 34 irr Pfeilrichtung b gleitet
der an ihm befestigte Stift d.o in dem winkelförmigen Schlitz 41 der Schiene 31
entlang und bewegt dieselbe in ihrer Längsrichtung. Infolge der Führung der Schiene
31 in den Schräglöchern 33 wird sie bei ihrerLängsbewegung gleichzeitig in Pfeilrichtung
b verschoben. Hierbei nimmt die Schiene 31, da sie in den Ringnuten 30 liegt, die
lose auf den Achsen 25 sitzenden Zahnräder 2; und 28 ebenfalls in Pfeilrichtung
b finit, wodurch die Zahnräder27 mit den Sternrädern 22(' in Eingriff kommen. Die
Zahnräder 28 bleiben mit den Zahnrädern 5 bei dieser axialen Verschiebung in Eingriff,
da letztere so breit gehalten sind, daß beide Räder 5 und 28 stets in Eingriff bleiben.
Ist nun die Übertragungsvorrichtung in dieser Weise in Wirklage gebracht, so ist
sie durch Festhalten des Knopfes 38 in derselben zu halten und hierauf die
Löschvorrichtung des Resultatzählwerkes R zu betätigen.
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Mittels des Griffes i5 (A11. i und 2) wird zu diesem Zweck die Löschschiene
14 entgegen der Wirkung ihrer Feder 17 nach rechts bewegt, wodurch bekanntlich über
die Zahnräder 13 und 12 die Ziffernrollen i iu des Resultatzählwerkes R auf 1u11
gestellt werden. Hierdurch «-erden natürlioh auch ,die auf den Achsen i i verstifteten
Zahnräder 2o um den von den Ziffernrollen i ilj angezeigten Betrag verdreht, und
da die Sternräder 221 nunmehr mit den Zahnrädern 27 in Eingriff stehen. so werden
über die Sternräder 22, 22b und die Zahnräder 27, 2und 5 auch die Ziffernrollen
6 des Multiplikatoreinstellwerkes i entsprechend verstellt. Es wird also nach dein
Löschvorgang das Resultatzählwerk R auf -Null stehen, während die drei rechten Ziffernrollen
6 des Multiplikatoreinstellwerkes i das aus 12 X 12 gebildete Produkt 1.d.4 anzeigen.
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Ist nun die Zahl 44 in das Multiplikatoreinstellw-erk i in der Yorbeschriebenen
Weise übertragen, so wird der Löschgriff 15 freigegeben, wodurch die Zahnstange
1.1. unter der Wirkung ihrer Feder 17 in die Ruhelage zurückkehrt. Danach wird die
Übertragungsvorrichtung durch Freigabe des Griffes 38 in Ruhelage gebracht, wobei
der Schieber 34. unter der Wirkung der Feder 44 in entgegengesetzter Pfeilrichtung
b bewegt wird. Der angearbeitete Lappen 39 folgt dieser Bewegung, so daß der in
den Lappen 39 eingenietete Stift d0 in dem winkelförmigen Schlitz 41 entlang gleitet.
Die Schiene 31 gleitet dabei in den Langlöchern 33 nach rechts und beeinflul:lt
die Zahnräder 27 und 2#N so. daß die Zahnräder 2; wieder mit den Sternrädern 22
außer Eingriff kommen. Die Übertragungsvorrichtung ist somit wieder auller tVirklage
gebracht worden und hat die in Nbb. 2 und 5 dargestellte Ruhelage eingenommen, wodurch
auch die durch den Hebel 45 betätigte Tastensperre .I9 und 51 bis 55 wieder aufgehoben
ist. Da nun der Betrag 144 nochmals finit 12 muitipliziert «-erden soll und die
1.2 noch in der Tastatur 7@ eingestellt ist, so ist nuriniehr mir die Multiplikationstaste
5cj niederzudrücken, wodurch bekanntlich der Zählwerksschlitten 3 selbsttätig nach
rechts bewegt wird. Die Multiplikationstaste 59 kann dabei. weil der Multiplikator
144 dreistellig ist, bereits dann freigegeben «-erden, wenn sich der Zählwerksschlitten
3 um etwas mehr als drei Dekaden nach rechts bewegt hat. Nach Freigabe der Multiplikationstaste
5cj 1)e«-egt sich dann der Zählwerksschlitten 3 nach links, wodurch in bekannter
Weise die .Multiplikation 144 X 12 selbsttätig vor sich gebt. Während der Schlittenrechts-
bzw. -linksbewegung ist das Inwirklagebringen der L?bertragungsvori icbtung. nicht
möglich, da die Sperrleiste 62 ein Verschwenken des Hebels -,; verhindert.
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In den Abb. 6 bis 12 sind weitere Ausführungsformen von Übertragungsvorrichtungen
dargestellt. Soweit die Teile die gleichen sind wie die der Hauptausführung, sind
dieselben Bezugszeichen verwendet.
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Bei der in A11.6 därgestellten Ausfiilirungsforni ist die Achse i
i mittels eines Kardangelenkes 63 schwenkbar angeordnet. Der vördere Teil der Achse
i i trägt ein Zahnrad (4, das mit dein Zahnrad 5 in Eingriff gebracht wird und auf
diese `''eise die Übertragung vom Resultatzählwerk R ins llultiplikatoreinstellxverk
i ermöglicht. Die schwenkbaren Teile der Achsen i i sind in einer Lagerleiste 65
geführt, die ähnlich wie die Schiene 31 auf der in dieseln Falle 1creisl)ogenförinigen
Vorderwand 66 aus der in Abb. 6 in ausgezogener Linie dargestellten Lage in die
in punktierter Linie angegebene Lage verschoben werden kann. Durch Verschiebung
der Lagerleiste 65 in die in punktierten Linien angeriebene Lage wird das Rad 64
außer Eingriff mit dein Rad 5 gebracht.
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Die in Abb.7 dargestellte Ausführung ist die gleiche wie die in Abb.6,
nur finit dein Unterschied, claß ein doppeltes Kardangelenk 63 und 63" vorgesehen
ist. Die Vorderteile der Achsen i i mit den Zalinrädern64 und clen linstellwirteln
21 werden dabei in einer
Leiste 67 drehbar und verschiebbar gelagert,
die ihrerseits an der Vorderwand 68 des Multiplikatoreinstellwerkes in zwi Lagen
verschiebbar gelag--rt ist.
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Bei der Ausführung nach Abb. 8 ist zwischen den Zahnrädern 2o und
27 ein kleineres Zwischenzahnrad 69 angeordnet. Durch Rechtsverschiebung der Zahnräder
27 und 28 mittels der Leiste 3 i kommt das Zahnrad 27 mit. dem Z,#vischenrad 69
außer Eingriff, wodurch die Übertragungsvorrichtung außer Wirklage ist.
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Bei der in der Abb. 9 dargestellten Ausführungsform sind, wie bei
der Ausführungsforrri gemäß Abb._2 und 3, Sternräder22, 22b vorgesehen, die in einer
Leiste 7o gelagert sind. Wird die Leiste 7o, in Abb. 9 gesehen, -nach rechts verschoben,
so kommen die Sternräder 22 und 22@ mit den Zahnrädern 20 und 5 außer Eingriff,
wodurch die Übertragungsvorrichtung sich außer .Wirklage befindet.
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In Abb. io ist eine Ausführungsform dargestellt, bei welcher das Übertragen
mittels einer Drehkupplung bewirkt wird. Diese besteht aus einer' der Länge nach
geschlitzten Leiste 71, die an ihren beiden Enden je einen nicht zur Darstellung
gelangten Drehzapfen aufweist. In dem Schlitz der Leiste 71 sind auf Achsen 7? Kupplungsräder
73 drehbar gelagert. In der Lage nach Abb. io befinden sich die Kupplungsräder 73
außer Wirklage. Wird die Leiste 71 gedreht, so daß die Räder 73 in .die Ebene der
Räder 2o und 5 zu liegen kommen, so befindet sich die Übertragungsvorrichtung in
ihrer Wirklage. Die Umdrehungsrichtung der Ziffernrollen 6 ist hier natürlich entgegengesetzt
wie beiden vorhergehenden Abbildungen, weshalb auch die Ziffernfolge entgegengesetzt
angeordnet ist.
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Abb. i i zeigt eine Ausführungsform, bei der die Achsen i i und 4.
gleichachsig angeordnet sind. Auf der Achse i i- ist ein Kupplungsteil 74 fest und
auf der Achse .4 ein Kupplungsteil75 undrehbar, aber längs verschiebbar angeordnet.
Der Teil 75 ist mit einem Kranz 75a versehen, um den ein auf einer Achse 76 fest
angeordneter Teil 77 greift und den Kupplungsteil 75, sobald die Greifer 77 von
Hand durch Verdrehen der Achse 76 verschwenkt "werden, so verschiebt, daß er mit
dein Kupplungsteil 74 in Eingriff kommt. Beim Löschen der im Resultatzählwerk befindlichen-
Zahlen erfolgt infolgedessen eine Übertragung in das Multiplikatoreinstellwerk.
Das Abarbeitungsrad 5 ist in diesem Falle mit dem Kupplungsteil 7 5 fest verbunden.
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In JUbb. 12 ist eine weitere Ausführungsform mit gleichachsig angeordneten
Ziffernrollen dargestellt. Auf einer -Achse 78 sind eine Resultatzählwerksrolle
79, ein Antriebsrad So und ein Zahnrad 8i fest angeordnet.. Das Zahnrad Si steht
in Eingriff mit einem auf einer Achse 82 lose drehbaren Zahnrad 83, das wie das
Rad 13 (Abt. 4.) ausgebildet ist und von der bekannten Löschzahnstange 84. beeinfiußt
wird. Die Multiplikatoreinstellrolle 85 und das mit ihr verbundene Zahnrad 86 sitzen
lose drehbar, aber u.nverschiebbar auf der Achse 78, auf der ferner eine Kupplungsmuffe
87 lose drehbar und verschiebbar an-eordnet ist.
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@n der Kupplungsmuffe 87 sind zwei Stifte 88 angeordnet, die in je
zwei der nicht dargestellten zehn Löcher des Zahnrades 81 eingreifen können. Zwei
am Zahnrad 86 angearbeitete Zapfen 86a greifen in Ausnehmungen 87" der Kupplungsmuffe
87 ein. Die Zapfen 86a und die Ausnehmungen 87a sind so lang gehalten, daß, wenn
die Kupplungsmuffe 87 mit dem Rad 81 gekuppelt wird, das Rad 86 bzw. die Multiplikatoreinstellrolle
85 mit der Kupplungsmuffe 87 gekuppelt bleibt. Die Verschiebung der Kupplungsmuffen
87 erfolgt durch eine gemeinsame, um eine Achse 89 schwenkbare Klappe 9o, die in
Ringnuten 870 der Kupplungsmuffen 87 eingreift. Ein fest auf der Achse 82 angeordnetes
Zahnrad 9i dient in bekannter Weise zum Abarbeiten des eingestellten Multiplikators.
Mittels Wirtel 92 ist der Multiplikator über das Sternrad93, welches dauernd mit
dem Zahnrad 96 in Eingriff steht, unabhängig von der Löschvorrichtung einstellbar.
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Nach beendeter Multiplikation erscheint in bekannter Weise das Produkt
in den Resultatzählwerksrollen 79. Soll nun mit dem Produkt als Multiplikator weitergerechnet
werden, so bringt man die im Resultatwerk stehende Zahl auf folgende Weise in das
Multiplikatoreinstellwerk. Die Schwenkschiene 9o wird im entgegengesetzten Uhrzeigersinn
ausgeschwenkt, wodurch sämtliche Kupplungsmuffen 87 nach links verschoben werden
und die Stifte 88 in die Löcher des Rades 81 eingreifen. Durch die Zapfen 86a sind
die Kupplungsmuffen 87 in vorstehend beschriebener Weise mit den Zahnrädern 86 b-zw.
den Multiplikatorrollen 85 gleichfalls noch in Wirklage. Wird nun die Löschzahnstange
8:.1. verschoben, so werden die Löschzahnräder 83 verdreht, die ihrerseits die Zahnräder
81 und damit die Achsen 78 verdrehen, wodurch die Ziffernrollen 79 auf Null zurückgestellt
werden. Da nun die Kupplungsmuffen 87 sowohl mit den Zahnrädern 81 als auch mit
den Zahnrädern 86 in Eingriff stehen, so werden die Ziffernrollen 85 des Multiplikatoreinstellwerkes
um dieselben Beträge wie die Ziffernrollen 79 gedreht und zeigen, da ihre Ziffernfolge
umgekehrt zu den Ziffernrollen 79 angeordnet ist, den vorher auf diesen registrierten
.Betrag an.
Die in Abb. 5 dargestellte 5llerre kann natürlich in
derselben Ausführung bei den Ausfiihrutigsfornien der Abb. 6 bis i-, Verwendung
finden.
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Obgleich die Ausbildung im Vorliegenden in Verbindung mit einer Nlercedes-Euklid-Rechenmaschine
dargestellt ist, so läßt sie sich natürlich ohne Abweichung vom @#l'esen der Hrfindung
mit geringfügigen Änderungen auch an Jeder anderen Rechenmaschine anbringen.
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Da es ferner an und für sich bekannt ist, das übliche L'indrehungszählwerk
als 1lultiplikatoreinstellwerk zii verwenden, so ist es für das Wesen der Erfindung
natürlich gleichgültig, oh ein besonderes Multipli:katoreinstellwerk vorgesehen
ist oder- nicht, sofern mir erreicht wird, daß der in einer RegistriervOrrichtung,
Zählwerk o. dgl. registrierte Betrag in das zur selbsttätigen Steuerung der Schaltwerksbewegungen
bestimmte Einstellwerk (Multiplikatoreinstellwerk) übertragbar ist, wobei natürlich
die Einstellglieder des Multiplikatoreinstellwerkes auch aus anderen Gliedern wie
Ziffernrollen, z. B. Schiebern o. <-l., bestellen können.