DE747677C - Rechenmaschine u. dgl. - Google Patents

Rechenmaschine u. dgl.

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DE747677C
DE747677C DE1930747677D DE747677DD DE747677C DE 747677 C DE747677 C DE 747677C DE 1930747677 D DE1930747677 D DE 1930747677D DE 747677D D DE747677D D DE 747677DD DE 747677 C DE747677 C DE 747677C
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DE
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calculating machine
machine according
coupling
axes
counter
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DE1930747677D
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Description

  • Rechenmaschine u. dgl. Die'Erfindungbetrifft eine Rechenmaschine u. dgl.
  • Bei vielen Rechnungen, bei denen mit einem errechneten Betrag weitere Multiplikationen ausgeführt werden, würde es als nachteilig empfunden, daß der Betrag zunächst gelöscht und dann wieder in dem zur selbsttätigen Steuerung der Schaltwerksbewegungbestimmten Einstellwerk dezimalstellenweise neu eingestellt werden mußte.
  • Es sind nun bereits Vorrichtungen bekanntgeworden, bei denen es möglich ist, einen Betrag aus einem Zählwerk in ein Zwischenwerk einzustellen und dann nach Umschaltung der Einrichtung in ein anderes Zählwerk zu übertragen. Obwohl hierbei das besondere Eintragen der einzelnen Werte beseitigt wurde, so waren doch eine ganze Anzahl Handgriffe erforderlich, um die Übertragung des Wertes zu erhalten. Außerdem war die bekannte Einrichtung sehr kompliziert und deswegen teuer, so daß sie für deh allgemeinen praktischen Gebrauch nicht anwendbar war.
  • Gemäß der Erfindung werden nun diese Nachteile der bekannten Einrichtungen beseitigt, indem die in einem registrierenden Werk stehenden Werte in ein zur selbsttätigen Steuerung der Anzahl der Schaltwerksbewegungen dienendes Einstellwerk durch Anordnung einer wahlweise in Wirklagebringbaren, beide Werke miteinander verbindenden Kupplungsvorrichtungübertragbarsind. Hierdurch wird es in einfachster Weise, ohne daß die Vorrichtung wesentlich verteuert wird, ermöglicht, mit dem errechneten Wert neue Multiplikationen vorzunehmen, ohne daß derselbe einzeln in das Einstellwert: eingetragen werden muß.
  • In den Zeichnungen ist beispielsweise eine Ausbildung gemäß der Erfindung in mehreren Ausführungsformen aneiner hlercedes-Euklid-Rechenmaschine dargestellt.
  • Abb. r zeigt in schaubildlicher Darstellung die Umrisse einer Mercedes-Euklid-Rechenmaschine in punktierten Linien und den sich auf die Neuerung beziehenden Teil in ausgezogenen Linien.
  • Abb. a zeigt eine Draufsicht auf eine gemäß der Erfindung ausgebildete Vorrichtung, wobei die Deckplatten abgenommen gedacht sind.
    A111>. 3 zeigt einen Schnitt nach Linie 1-I
    der Abb. 2 in Richtung der an der Schnittlinie
    eingezeichneten Pfeile gesehen.
    Abb. 4 zeigt einen Einzelteil in schaubild-
    licher Ansicht.
    Abb. 5 zeigt in schaubildlicher Ansicht den
    Mechanismus zum Betätigen der L?hertra-
    gungsvorrichtung und die die Bedienungs-
    tasten sperrende Vorrichtung.
    Die Abb. < bis 1 2 -neigen Weitere Ausifnh=`-
    rungsforinen der Übertragungsvorrichtung.
    Das 24ultiplikatoreinstellwerk i (Abb. i
    und 2) ist, wie bekannt, mittels Schraube))
    mit der Vorderwand 3` des Zählwerksschlit-
    tens 3 fest verbunden, so daß das @4lultiplil:a-
    toreinstellcverk i zwangsläufig der Zählwerks-
    schlittenhewegungfolgt. Inder ` orderwand i"
    (Abh. 3) und der Rückwand il' des Multipli-
    katoreinstellwerkes i sind die -Iultiplikator-
    einstellachsen .I drehbar gelagert, auf welchen
    die Aharheitungsräder 5 fest angeordnet sind,
    die in dein Patent 28; "o finit den' Bezugs-
    zeichen 33 belegt sind. Die Zahnräder 5 wei-
    chen gegenüber den in dein genannten Patent -
    mit 33 bezeichneten Rädern nur insofern a1).
    als sie wesentlich breiter gehalten sind als
    jene und der der o entsprechende zehnte Zahn
    atit einem geringen "feil seiner Breite, ähnlich
    ;lem in Abb. 4. dargestellten Rad 13; entfernt
    ist. hie dadurch entstehende Zahnlücke ist in
    A1)1,. 3 einpunktiert und mit 5° ])zeichnet. Sie
    hat bekanntlich den Zweck, daß eine weitere
    Drehung der Räder durch die im Patent
    2@; ;;o mit 3c) l)ezeichnete Liiiwegl;linlce
    nicht erfolgen kann. in Welchem Falle die auf
    der Achse .4 befestigte Ziffernrolle 6 eine o
    anzeigt und der Zähl)verl:ssrhlitten 3 finit de']'
    Multiplikator:#inst-Alwerk i in die nächst-
    nie;tere l)el:ä-.le springt. Die Ziffernrollen 6
    sin#1 durch eine Deckplatte ; , welche mittels
    Schrauben X (Abb. 2) auf dein Multiplikator-
    einste'_1werl: i befestigt ist, abgedeckt. Durch
    die Schaulöcher <) sind die Zahlen auf den
    Ziffernrollen t) erkennbar. ]Mittels der Wirtel
    )o ist es leicht inöglicli, den entsprechenden
    Multiplikator zifferiniiälli" einzustellen. Fer-
    ner :i)) l in der @'0rdern-and irr (AM). 2) wild,
    der Rückwand 3)' des ZählWerksschlittens 3 in
    I)@hanilter Weise die Resultatzählwerksachsen
    i t drehbar gelagert. Dicht an der Innenseite
    der @"e:r@.ler'vatul ;" sind auf Gien Achsen i i
    z cli,izähni;e Zahnräder 1 2 befestigt. die mit
    den darunter angeordnete)) lose drehbaren
    I_iisclizalniräclern 13 (Ahb.3) dauernd in Ein-
    riff stehen. Unter diesen Löschzahnrädern
    13 ist gleichfalls in bekannter @Veise eine
    i_i>sch-r-ahnstange 14 vorgesehen, die finit den
    1_üsch zahnrädern 1 3 dauernd in Eingriff steht.
    MittrIs eines Grltte5 1,3 (Abh. i und 2), der
    di,rch Schrauben i(> an der Löschzahnstange
    l4 l@eiestigt ist, kann die Zahnstange 1.1. ent-
    gegen der Wirkung einer Feder 1;. die 2111
    einem in der Schlittenvorderwand 3" hetestig-
    ten Stift 18 und an einem an der Zahnstange
    14 befestigten Stift )g eingehängt ist, ver-
    schoben «erden.
    In Abb. 4. ist eines der zehnzähnigen Uisch-
    zahnräder 13 schaubildlich dargestellt. 1 )er
    -zelnite Zahn dieser Zahnräder ist bis zur hal-
    J)en Zahnbreite fortgenommen, wodurch eine
    Igrof@e Zahnlücke 13" entstellt, die in der @ull-
    lage der auf den Achsen i i 1)cfestigten Zittern-
    rollen 1 IR des Resultatzählwerke: R ( Abb. i )
    dein Rad 12 (Ahh. 3) -egeniibersteht.' Diese
    Löscheinrichtung ist an und für sich bekannt
    und ist nur zum besseren Verständnis der l@r-
    findung kurz beschrieben worden.
    Auf den acht rechts liegenden Achsen i i
    sind ferner bekanntlich außer den fest ange-
    ordneten Ziffernrollen t 1" die Ziffernrollen
    1 i)' des Umdrehungszählwerkes I_" (A1)1). 1)
    lose drehbar vorgesehen. Die ersten acht
    Stellen von links bzw. die ersten acht Achsen
    i i von links sind für die Übertragungsvor-
    richtung zwischen denn Resultafzählwerh und
    dein \Iultiplikatoreinstellwerk vorgesehen. Zu
    dieseln Zweck sind auf der Aullenseite der
    Schlittenvorderwand 3" auf den Achsen i i
    Zahnräder 2o verstiftet, Wobei die Achsen i i
    so weit verlängert sind, daß sie )film- die zur
    Cbertragung angeordneten "feile hinausragen,
    jerlcch die Ziffernrollen (i nicht verdecken und
    mittels der Wirtel 21 bequem zu verdrehen
    sind. Mit den Zahnrädern 2o stehen soge-
    nannte Sternräder 22 in Eitlgrüt, die um
    Achsen 23 drehbar sind, welchesenkiecht zu
    den Achsen i i in einem Lappen 2.f der Deck-
    platte 7 des Multiplikatoreinstellwerkes i un-
    drehhar befestigt sind. Mit denternr@i@lern
    2 2 stehen durch Naben 22u <lie.Sternrii(lvi- 22,'
    in fester Beziehung. Auf Achsen 25. die in
    dein Lappen 2-1 und -in eillein (lul-cli ScfI-au-
    ben .2c11 auf der Deckplatte; befestigten Steg
    26 undrehbar gelagert sind. sind je zwei Zahn-
    räder 2; und 28 axial verschiel)bar angeord-
    net. in deren gemeinsamer, sie fest mitein-
    ander verbindender Nabe 2(7eine Dingnut 30
    eingearbeitet ist. Das Zahnbad 2S steht
    <lauernd in Dingritt mit dein bereits erwähn-
    ten Abarbeitungsrad 5. ist aber zu <icmsell)en
    so ange(irdnet. daß es nicht in die E1Kne der
    Zahnlücke 5° zu kommen vermag. I,i die
    Nuten 30 der Nahen 2c) legt sich eine Schiene
    31 (.@l)1). 2) ein. Diese ist <in ihren beiden
    Enden mittels Schrauben 3 2, die durch schräg
    zu der Längsrichtung (ler Schiene 31 Ver-
    laufende Langlöcher- 33 hindurchragen. ver-
    schiehbar gelagert. -1n der linken Seite des
    Jlultiplil:atoreinstelllverl:es i ist rin Schieber
    34 (Abb.2 111111 5) angeordnet, #ler' durch
    Schrauben 35, welche I.ü1'gsschlitze ")() des
    Schiebers 34 durchragen, verschiebbar ge-
    halten wird. Ein in den Schieber 34 eingenieteter nach oben ragender Schaft 37 trägt einen Knopf 38, mittels dessen eine leichte Handhabe zur Hinundherbewegung des Schiebers 34 gegeben, ist. An dem Schieber 34 ist ferner ein Lappen 39 angearbeitet, dessen eingenieteter Stift 40 in eine winkelförmig ausgebildete \ ut 41 der Schiene 31 zu greifen vermag. Wird der Schieber 34 in Pfeilrichtung b (Abb. 2 und 5) beeinflußt, so bewirkt der Stift 4, däß die Schiene 31 mitsamt den Zahnrädern -27 und 28 gleichfalls in Pfeilrichtung b verschoben werden. Zwischen einem am Schieber34 befestigten Stift42 und einem an der Unterseite der Deckplatte 7 befestigten Stift 43 ist eine Feder 44 eingehängt,' die den Schieber 34 in seiner Ruhelage hält bzw. nach Betätigen desselben in die Ruhelage zurückführt.
  • An der Seitenwand des Multiplikatoreinstellwerkes i ist ein zweiarmiger Hebel 45 mittels einer Schraube 47 schwenkbar angec.rdnet, und sein unterer Teil 45c ist in einem ebenfalls am Seitenteil des Multiplikatoreinsteilwerkes befestigten Teil 48 geführt. Der obere als Bolzen 45d ausgebildete Teil 45b des zweiarmigen Hebels 45 ragt in ein Loch 46 des Schiebers 34, wodurch er zwangsläufig der Schieberbewegung folgt. Der untere Schenkel 45c vermag mit seiner linken Seite gegen -die rechte Seite eines schrägen Teils 49u eines doppelarmigen Hebels 49 zu wirken. Dieser ist bei @ 49' am 1laschinengestell schwenkbar angeordnet, und sein umgelappter Teil 4911 ist mit einem Ansatz 49c versehen, der sich bei einer 'Verschwenkung des Hebels 49 in Pfeilrichtung 49d unter den Tastenhebel 5o der bekannten Divisionstaste 50' legt. Bei dieser Verschwenkung werden auch alle Sperrkörper 5 i -bis 55 der bekannten Tastensperrvorrichtung um den Betrag:- in Pfeilrichtung 56 (Abb. 5) gegen die Gestellkante -e1 bewegt. Infolgedessen sind sämtliche Tastenhebel 50 und 57 bis 61 mit .Ausnahme des Schlittensprungtasthebels 6o gegen Niederdrücken gesperrt. Auf dem Sockel D der 2\-Iaschine ist eine Leiste 62 befestigt. Diese ist so angeordnet, daß die Verschwenkung des Hebels 45 nur dann möglich ist, wenn sich der Zählwerksschlitten 3 in seiner äußersten Linkslage, d. h. in seiner Ruhelage, befindet. In jeder anderen Schlittenlage dagegen wird die Verschwenkung des Hebels 45 durch die Sperrleiste 62 verhindert.
  • DieWirkungsweise der Einrichtung ist nun folgende: . Bei der Multiplikation, für die die vorstehend beschriebene Ausbildung gemäß der Erfindung in Betracht kommt, wird der Multiplikator im \LIultiplilcatoreinstellwerl{ i -mittels der Wirtel io und der Multiplikand in der Tastatur T eingestellt. Das Produkt erscheint dann im Resultatwerk R, und zwar muß der Multiplikand mit seiner Einerstelle in der fünften Tastenreihe T5 von links eingestellt werden, weil die Einerstelle des Multiplikatoreinstell-,verkes i dieserTastenreihe gegenüberliegt.
  • Ist also z. B. 1 2 ;< 1 2 eingestellt, so erscheint nach Niederdrücken der Multiplikationstaste 59' im Resultatwerk R das errechnete Produkt mit 144 an der in Abb. 2 dargestellten Stelle. Wenn nun dieses Produkt 144 wieder mit 1-2 multipliziert werden soll, so mußte bisher im Resultatzählwerk der Betrag 144, gelöscht und im Multiplikatoreinstellwerk i dezimalstellenweise neu eingestellt werden um die Multiplikation 144 X 12 vornehmen zu können. Dieses Einstellen ist so oft erforderlich, wie das jeweilig errechnete Produkt mit demselben oder einem beliebigen anderen Multiplikator multipliziert werden soll. Dieses wiederholte Einstellen des Multiplikators wird nun durch die beschriebene Ausbildung vermieden.
  • Wenn im Resultatwerk R nach der 1Tultiplikation von 12 X 12 das Produkt mit 144 an der in Abb. 2 dargestellten Stelle steht, und dieses Resultat soll nun z. B. wieder mit 12 multipliziert -werden, so werden, um diesen neuen Multiplikator 144 im Multiplikatoreinstellwerk i einzustellen und zugleich im ResultatwerkR zu löschen, die Zahnräder27 mit den Sternrädern 22b in Eingriff= gebracht. Zu diesem Zweck wird -der Schieber 34 (Abb. 2 und 5) mittels des Griffes 38 entgegen der Wirkung .der Feder 44, also in Pfeilrichtung b, bewegt. Da sich der Zählwerksschlitten 3 hierbei natürlich in seiner äußersten Linksstellung, also in der Ruhelage, befindet, so wird der in das Loch 46 des Schiebers" 34 greifende Hebel 45 um die Schraube 47 im entgegengesetzlen Sinne des Uhrzeigers ausgeschwenkt. Hierdurch' gleitet der untere Teil 45c an. dem schrägen Teil 49« des Hebels 49 entlang und bewirkt, daß der Hebel 49 entgegen der Wirkung seiner Feder 49e um seine Achse 49' in Pfeilrichtung 49d ausschwenkt. Dabei wirkt der umgelappte Teil 49b des Hebels 49 auf den Sperrteil 51, und gleichzeitig legt sich .die Kante 49c des Hebels 49 unter den Divisionstastenhebel5o und sperrt denselben gegen Betätigung.
  • Da nun der Sperrteil 51 durch die _Verschwenkung des Hebels49 in Pfeilrichtung49d in Pfeilrichtung 56 verschoben worden ist, so sind auch alle rechts davon liegenden Sperrstücke 52 bis 55 in Pfeilrichtung 56 verschoben worden, und zwar so weit, daß das Sperrstück 55 an der Gestenkante x1 anliegt. Demzufolge sind sämtliche Bedienungstastenhebel mit Ausnahme des Schlittensprungtastenhebels 6o, dessen Niederdrücken durch die besondere Ausbildung des Sperrstückes 54 ermöglicht wird, gesperrt. Es werden also während des L'hertragungsvorganges diejenigen Tasten gesperrt, deren Bedienung für den Übertragungsvorgang schädlich ist. Bei der Schlittensprungtaste6ö ist dies nicht der Fall, denn in der Ruhelage kann der Zählwerksschlitten 3 sich nicht weiter nach links bewegen.
  • Bei der Verschiebung des Schiebers 34 irr Pfeilrichtung b gleitet der an ihm befestigte Stift d.o in dem winkelförmigen Schlitz 41 der Schiene 31 entlang und bewegt dieselbe in ihrer Längsrichtung. Infolge der Führung der Schiene 31 in den Schräglöchern 33 wird sie bei ihrerLängsbewegung gleichzeitig in Pfeilrichtung b verschoben. Hierbei nimmt die Schiene 31, da sie in den Ringnuten 30 liegt, die lose auf den Achsen 25 sitzenden Zahnräder 2; und 28 ebenfalls in Pfeilrichtung b finit, wodurch die Zahnräder27 mit den Sternrädern 22(' in Eingriff kommen. Die Zahnräder 28 bleiben mit den Zahnrädern 5 bei dieser axialen Verschiebung in Eingriff, da letztere so breit gehalten sind, daß beide Räder 5 und 28 stets in Eingriff bleiben. Ist nun die Übertragungsvorrichtung in dieser Weise in Wirklage gebracht, so ist sie durch Festhalten des Knopfes 38 in derselben zu halten und hierauf die Löschvorrichtung des Resultatzählwerkes R zu betätigen.
  • Mittels des Griffes i5 (A11. i und 2) wird zu diesem Zweck die Löschschiene 14 entgegen der Wirkung ihrer Feder 17 nach rechts bewegt, wodurch bekanntlich über die Zahnräder 13 und 12 die Ziffernrollen i iu des Resultatzählwerkes R auf 1u11 gestellt werden. Hierdurch «-erden natürlioh auch ,die auf den Achsen i i verstifteten Zahnräder 2o um den von den Ziffernrollen i ilj angezeigten Betrag verdreht, und da die Sternräder 221 nunmehr mit den Zahnrädern 27 in Eingriff stehen. so werden über die Sternräder 22, 22b und die Zahnräder 27, 2und 5 auch die Ziffernrollen 6 des Multiplikatoreinstellwerkes i entsprechend verstellt. Es wird also nach dein Löschvorgang das Resultatzählwerk R auf -Null stehen, während die drei rechten Ziffernrollen 6 des Multiplikatoreinstellwerkes i das aus 12 X 12 gebildete Produkt 1.d.4 anzeigen.
  • Ist nun die Zahl 44 in das Multiplikatoreinstellw-erk i in der Yorbeschriebenen Weise übertragen, so wird der Löschgriff 15 freigegeben, wodurch die Zahnstange 1.1. unter der Wirkung ihrer Feder 17 in die Ruhelage zurückkehrt. Danach wird die Übertragungsvorrichtung durch Freigabe des Griffes 38 in Ruhelage gebracht, wobei der Schieber 34. unter der Wirkung der Feder 44 in entgegengesetzter Pfeilrichtung b bewegt wird. Der angearbeitete Lappen 39 folgt dieser Bewegung, so daß der in den Lappen 39 eingenietete Stift d0 in dem winkelförmigen Schlitz 41 entlang gleitet. Die Schiene 31 gleitet dabei in den Langlöchern 33 nach rechts und beeinflul:lt die Zahnräder 27 und 2#N so. daß die Zahnräder 2; wieder mit den Sternrädern 22 außer Eingriff kommen. Die Übertragungsvorrichtung ist somit wieder auller tVirklage gebracht worden und hat die in Nbb. 2 und 5 dargestellte Ruhelage eingenommen, wodurch auch die durch den Hebel 45 betätigte Tastensperre .I9 und 51 bis 55 wieder aufgehoben ist. Da nun der Betrag 144 nochmals finit 12 muitipliziert «-erden soll und die 1.2 noch in der Tastatur 7@ eingestellt ist, so ist nuriniehr mir die Multiplikationstaste 5cj niederzudrücken, wodurch bekanntlich der Zählwerksschlitten 3 selbsttätig nach rechts bewegt wird. Die Multiplikationstaste 59 kann dabei. weil der Multiplikator 144 dreistellig ist, bereits dann freigegeben «-erden, wenn sich der Zählwerksschlitten 3 um etwas mehr als drei Dekaden nach rechts bewegt hat. Nach Freigabe der Multiplikationstaste 5cj 1)e«-egt sich dann der Zählwerksschlitten 3 nach links, wodurch in bekannter Weise die .Multiplikation 144 X 12 selbsttätig vor sich gebt. Während der Schlittenrechts- bzw. -linksbewegung ist das Inwirklagebringen der L?bertragungsvori icbtung. nicht möglich, da die Sperrleiste 62 ein Verschwenken des Hebels -,; verhindert.
  • In den Abb. 6 bis 12 sind weitere Ausführungsformen von Übertragungsvorrichtungen dargestellt. Soweit die Teile die gleichen sind wie die der Hauptausführung, sind dieselben Bezugszeichen verwendet.
  • Bei der in A11.6 därgestellten Ausfiilirungsforni ist die Achse i i mittels eines Kardangelenkes 63 schwenkbar angeordnet. Der vördere Teil der Achse i i trägt ein Zahnrad (4, das mit dein Zahnrad 5 in Eingriff gebracht wird und auf diese `''eise die Übertragung vom Resultatzählwerk R ins llultiplikatoreinstellxverk i ermöglicht. Die schwenkbaren Teile der Achsen i i sind in einer Lagerleiste 65 geführt, die ähnlich wie die Schiene 31 auf der in dieseln Falle 1creisl)ogenförinigen Vorderwand 66 aus der in Abb. 6 in ausgezogener Linie dargestellten Lage in die in punktierter Linie angegebene Lage verschoben werden kann. Durch Verschiebung der Lagerleiste 65 in die in punktierten Linien angeriebene Lage wird das Rad 64 außer Eingriff mit dein Rad 5 gebracht.
  • Die in Abb.7 dargestellte Ausführung ist die gleiche wie die in Abb.6, nur finit dein Unterschied, claß ein doppeltes Kardangelenk 63 und 63" vorgesehen ist. Die Vorderteile der Achsen i i mit den Zalinrädern64 und clen linstellwirteln 21 werden dabei in einer Leiste 67 drehbar und verschiebbar gelagert, die ihrerseits an der Vorderwand 68 des Multiplikatoreinstellwerkes in zwi Lagen verschiebbar gelag--rt ist.
  • Bei der Ausführung nach Abb. 8 ist zwischen den Zahnrädern 2o und 27 ein kleineres Zwischenzahnrad 69 angeordnet. Durch Rechtsverschiebung der Zahnräder 27 und 28 mittels der Leiste 3 i kommt das Zahnrad 27 mit. dem Z,#vischenrad 69 außer Eingriff, wodurch die Übertragungsvorrichtung außer Wirklage ist.
  • Bei der in der Abb. 9 dargestellten Ausführungsform sind, wie bei der Ausführungsforrri gemäß Abb._2 und 3, Sternräder22, 22b vorgesehen, die in einer Leiste 7o gelagert sind. Wird die Leiste 7o, in Abb. 9 gesehen, -nach rechts verschoben, so kommen die Sternräder 22 und 22@ mit den Zahnrädern 20 und 5 außer Eingriff, wodurch die Übertragungsvorrichtung sich außer .Wirklage befindet.
  • In Abb. io ist eine Ausführungsform dargestellt, bei welcher das Übertragen mittels einer Drehkupplung bewirkt wird. Diese besteht aus einer' der Länge nach geschlitzten Leiste 71, die an ihren beiden Enden je einen nicht zur Darstellung gelangten Drehzapfen aufweist. In dem Schlitz der Leiste 71 sind auf Achsen 7? Kupplungsräder 73 drehbar gelagert. In der Lage nach Abb. io befinden sich die Kupplungsräder 73 außer Wirklage. Wird die Leiste 71 gedreht, so daß die Räder 73 in .die Ebene der Räder 2o und 5 zu liegen kommen, so befindet sich die Übertragungsvorrichtung in ihrer Wirklage. Die Umdrehungsrichtung der Ziffernrollen 6 ist hier natürlich entgegengesetzt wie beiden vorhergehenden Abbildungen, weshalb auch die Ziffernfolge entgegengesetzt angeordnet ist.
  • Abb. i i zeigt eine Ausführungsform, bei der die Achsen i i und 4. gleichachsig angeordnet sind. Auf der Achse i i- ist ein Kupplungsteil 74 fest und auf der Achse .4 ein Kupplungsteil75 undrehbar, aber längs verschiebbar angeordnet. Der Teil 75 ist mit einem Kranz 75a versehen, um den ein auf einer Achse 76 fest angeordneter Teil 77 greift und den Kupplungsteil 75, sobald die Greifer 77 von Hand durch Verdrehen der Achse 76 verschwenkt "werden, so verschiebt, daß er mit dein Kupplungsteil 74 in Eingriff kommt. Beim Löschen der im Resultatzählwerk befindlichen- Zahlen erfolgt infolgedessen eine Übertragung in das Multiplikatoreinstellwerk. Das Abarbeitungsrad 5 ist in diesem Falle mit dem Kupplungsteil 7 5 fest verbunden.
  • In JUbb. 12 ist eine weitere Ausführungsform mit gleichachsig angeordneten Ziffernrollen dargestellt. Auf einer -Achse 78 sind eine Resultatzählwerksrolle 79, ein Antriebsrad So und ein Zahnrad 8i fest angeordnet.. Das Zahnrad Si steht in Eingriff mit einem auf einer Achse 82 lose drehbaren Zahnrad 83, das wie das Rad 13 (Abt. 4.) ausgebildet ist und von der bekannten Löschzahnstange 84. beeinfiußt wird. Die Multiplikatoreinstellrolle 85 und das mit ihr verbundene Zahnrad 86 sitzen lose drehbar, aber u.nverschiebbar auf der Achse 78, auf der ferner eine Kupplungsmuffe 87 lose drehbar und verschiebbar an-eordnet ist.
  • @n der Kupplungsmuffe 87 sind zwei Stifte 88 angeordnet, die in je zwei der nicht dargestellten zehn Löcher des Zahnrades 81 eingreifen können. Zwei am Zahnrad 86 angearbeitete Zapfen 86a greifen in Ausnehmungen 87" der Kupplungsmuffe 87 ein. Die Zapfen 86a und die Ausnehmungen 87a sind so lang gehalten, daß, wenn die Kupplungsmuffe 87 mit dem Rad 81 gekuppelt wird, das Rad 86 bzw. die Multiplikatoreinstellrolle 85 mit der Kupplungsmuffe 87 gekuppelt bleibt. Die Verschiebung der Kupplungsmuffen 87 erfolgt durch eine gemeinsame, um eine Achse 89 schwenkbare Klappe 9o, die in Ringnuten 870 der Kupplungsmuffen 87 eingreift. Ein fest auf der Achse 82 angeordnetes Zahnrad 9i dient in bekannter Weise zum Abarbeiten des eingestellten Multiplikators. Mittels Wirtel 92 ist der Multiplikator über das Sternrad93, welches dauernd mit dem Zahnrad 96 in Eingriff steht, unabhängig von der Löschvorrichtung einstellbar.
  • Nach beendeter Multiplikation erscheint in bekannter Weise das Produkt in den Resultatzählwerksrollen 79. Soll nun mit dem Produkt als Multiplikator weitergerechnet werden, so bringt man die im Resultatwerk stehende Zahl auf folgende Weise in das Multiplikatoreinstellwerk. Die Schwenkschiene 9o wird im entgegengesetzten Uhrzeigersinn ausgeschwenkt, wodurch sämtliche Kupplungsmuffen 87 nach links verschoben werden und die Stifte 88 in die Löcher des Rades 81 eingreifen. Durch die Zapfen 86a sind die Kupplungsmuffen 87 in vorstehend beschriebener Weise mit den Zahnrädern 86 b-zw. den Multiplikatorrollen 85 gleichfalls noch in Wirklage. Wird nun die Löschzahnstange 8:.1. verschoben, so werden die Löschzahnräder 83 verdreht, die ihrerseits die Zahnräder 81 und damit die Achsen 78 verdrehen, wodurch die Ziffernrollen 79 auf Null zurückgestellt werden. Da nun die Kupplungsmuffen 87 sowohl mit den Zahnrädern 81 als auch mit den Zahnrädern 86 in Eingriff stehen, so werden die Ziffernrollen 85 des Multiplikatoreinstellwerkes um dieselben Beträge wie die Ziffernrollen 79 gedreht und zeigen, da ihre Ziffernfolge umgekehrt zu den Ziffernrollen 79 angeordnet ist, den vorher auf diesen registrierten .Betrag an. Die in Abb. 5 dargestellte 5llerre kann natürlich in derselben Ausführung bei den Ausfiihrutigsfornien der Abb. 6 bis i-, Verwendung finden.
  • Obgleich die Ausbildung im Vorliegenden in Verbindung mit einer Nlercedes-Euklid-Rechenmaschine dargestellt ist, so läßt sie sich natürlich ohne Abweichung vom @#l'esen der Hrfindung mit geringfügigen Änderungen auch an Jeder anderen Rechenmaschine anbringen.
  • Da es ferner an und für sich bekannt ist, das übliche L'indrehungszählwerk als 1lultiplikatoreinstellwerk zii verwenden, so ist es für das Wesen der Erfindung natürlich gleichgültig, oh ein besonderes Multipli:katoreinstellwerk vorgesehen ist oder- nicht, sofern mir erreicht wird, daß der in einer RegistriervOrrichtung, Zählwerk o. dgl. registrierte Betrag in das zur selbsttätigen Steuerung der Schaltwerksbewegungen bestimmte Einstellwerk (Multiplikatoreinstellwerk) übertragbar ist, wobei natürlich die Einstellglieder des Multiplikatoreinstellwerkes auch aus anderen Gliedern wie Ziffernrollen, z. B. Schiebern o. <-l., bestellen können.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rechenmaschine u. dgl., dadurch ge-I:enri7eiclinet, daß die in. einem registrierenden Werk stehenden Werte in ein zur selbsttätigen Steuerung der Anzahl der Schaltwerlcshewegungen dienendes Einstellwerk durch Anordnung einer wahlweise in Wirklage bringharen, beide Werke miteinander verbindenden Kupplungsvorrichtung übertragbar sind.
  2. 2. Rechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Wert aus einem Werk in das andere übertragende Vorrichtung unabhängig vorn Schaltwerk in Wirklage gebracht wird. Rechenmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, dal) die Kupplungsvorrichtung zwischen dem üblichen Resultatzählwerk (R) und dem it-fultiplikatoreinstellwerk (i) angeordnet ist. Rechenmaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Kupplungsvorrichtung eine Sperrvorrichtung (q.3, 49, >i bis >;) für die Bedienungstasten derart in X'erhindung stellt, dal') heim lnwirklagebringen der Kupplungsvorrichtung die Sperrvorrichtung in die Sperrlage gebracht wird. Rechenmaschine nach Anspruch i bis .1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungs- und Sperrvorrichtung derart -zueinander angeordnet und ausgebildet sind, daß die Sperrvorrichtung nur in der Ruhelage des Zählwerksschlittens (3) durch die Kupplungsvorrichtung betätigt werden kann. (i. Rechenmaschine nach Anspruch i. bis 3, gekennzeichnet durch die Anordnung einer in der Schlittenruhelage unwirksamen und in allen übrigen Schlittenlagen die Kupplungsvorrichtung sperrenden Vorrichtung (q.3, (i2). ;. 1Zechemnaschine nach Anspruch i bi: (i, dadurch gekennzeichnet, dall der die Tastensperre betätigende Hebel (-19) derart ausgebildet und angeordnet ist, daß er leim I'-inl»-ingen der Kupplungsvorrichtung in die Wirklage unmittelbar ininclestens eine Bedienungstaste (.#o) sperrt, während er die anderen Bedienungstasten vorteilhaft durch Betätigung einer aus einzelnen Sperrkörpern bestehenden, nur das Niederdrücken eines Tastenhebel>, zulassenden Raumsperre (5i bis ») shei-rt. Rechenmaschine nach Anspruch t bis ;, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsvorrichtung aus einem Satz von Sternracipaaren (». 22") und einem Satz von Zahnradpaaren (z7, 28) bestellt, deren Achsen (23. 2j) senkrecht zueinander angeordnet sind, und daß das eine Zahnrad (28) der "Zahnradhaare (a;, 281) dauernd mit der Zifternrollenachse (4) des 1lultiplikatoreinstellwerkes (i) und (las eine Sternrad (2z) der Sternradpaare (=?. 22") dauernd mit der Zifternrollenachse (i i ) des Resultatzählwerkes (R) in Antriebsverbindung steht, während die anderen, miteinander kuppelbaren Räder (?; und 221') der Zahn- und Sternradl>aare (27, 28; =a 321') normalerweise außer Eingriff stellen. c). Rechenmaschine nach Anspruch i bis ;, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsglieder (6q.) quer zu ihrer Drehachse verstellbar angeordnet sind und mittels Kardangelenkes (63 bzw. 63, 63") finit eben Zifternrollenachsen ( i i) des Resultatzälilwerlces (R) in Verbbindung stehen. to. Rechenmaschine nach Anspruch i bis ;, dadurch gekennzeichnet. daß die Zifernrollenachsen (i t . .l bzu-. 78) des Resultatzählwerkes und des llultiplikatoreinstellwerlcesgleichachsig angeordnet sind und die 1äupplungsglieder aus ebenfalls Init den Achsen (r i, q bzw. 78) gleichachsig angeordneten Kupplungsinuften bestellen.
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