DE418882C - Rechenmaschine, insbesondere fuer englisches Geld - Google Patents

Rechenmaschine, insbesondere fuer englisches Geld

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DE418882C
DE418882C DEC35873D DEC0035873D DE418882C DE 418882 C DE418882 C DE 418882C DE C35873 D DEC35873 D DE C35873D DE C0035873 D DEC0035873 D DE C0035873D DE 418882 C DE418882 C DE 418882C
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Description

  • Rechenmaschine, insbesondere für englisches Geld. Gegenstand der Erfindung ist eine Rechenmaschine, insbesondere zur Rechnung mit gemischten Zahlensystemen, wie sie beispielsweise (las englische Geld und mehrere ausländische Maß- und Gewichtssysteme aufweisen. Als Beispiel wird eine englische Rechenmaschine beschrieben, deren Grundzüge sich sinngemäß auf Rechenmaschinen für die genannten anderen Zwecke anwenden lassen.
  • Eine Schwierigkeit für die Konstruktion einer Rechenmaschine für die genannten Zwecke mit beliebig großer Stellenzahl, die auch multiplizieren kann, rührt von den miteinander vermengten Zahlensystemen her; sie liegt beispielsweise bei einer Rechenmaschine für englisches Geld in der Verwandlung einer Münze in eine andere, also etwa in der Verwandlung von Pence in Schillinge oder Pfunde. Während es beim Dezimalsystem hinsichtlich des Multiplikationsvorganges gleichgültig ist, ob eine Zahl mit iooo oder mit o,ooi multipliziert wird, können dies beim englischen Gelde zwei wesentlich verschiedene Vorgänge sein. Wird z. B. 5 mit iooo und mit o,ooi vervielfacht, so unterscheiden sich die Produkte nur durch die Zehnerpotenzen; wird dagegen 5 £ mit iooo und mit o,ooi multipliziert, so unterscheiden sich die Produkte 5ooo £ und 1,2 (1 auch durch die Ziffern voneinander. Wie (fieses Beispiel zeigt, hat hier die Verwandlung einer Münze in eine andere vom anderen Zahlensystem stattgefunden. Eine Verwandlung der Münzen wohnt -auch dem deutschen Gelde inne, aber dem Rechner wird dieser- Vorgang, wegen des dem deutschen Gelde zugrundeliegenden Dezimalsystems, nicht so deutlich bewußt wie beim englischen Gelde.
  • Die Schwierigkeiten, die der Konstruktion einer Rechenmaschine für gemischte Zahlensysteme anhaften, werden in der vorliegenden Erfindung dadurch behoben, daß sämtliche Produkte, die das gemischtzahlige System - im Ausführungsbeispiel das englische Geld - mit einer willkürlich umgrenzten Anzahl von Zehnerpotenzen (io°, iol, io2... 10-1, 10-2- . .) bilden kann, vorberechnet, in Multiplikationskörpern verkörpert sind. Dies bedeutet, daß das geinischtzahlige System in der Rechenmaschine nicht mit beliebigen anderen, sondern nur mit den in der Maschine enthaltenen und dem praktischen Bedürfnisse angepaßten Zehnerpotenzen multipliziert werden kann, beispielsweise finit Zehnerpotenzen iog bis herunter zu io-°. Wie bei Multipliziermaschinen für das Dezimalsystem, können auch -bei der vorliegenden Maschine Additionen und Subtraktionen ausgeführt werden. Der Unterschied aber gegenüber jenen Rechenmaschinen besteht darin, daß dort die Multiplikationskörper die Produkte der Ziffern i bis 9 mit den Ziffern i bis g aufweisen und das Multiplizieren einer Zahl mit irgendeiner dieser Ziffern nur eine einzige Kurbeldrehung an der Maschine benötigt; bei der vorliegenden Erfindung aber enthält ein Multiplikationskörper die Produkte einer einzelnen Ziffer des gemischten Zahlensystems mit den in der Maschine enthaltenen "Zehnerpotenzen, also enthält beispielsweise der Multiplikationskörper für 5 £ die mit den Zehnerpotenzen; 101 bis 10-1 gebildeten Produkte:
    £
    '300000000
    50000000
    5000000 £
    500000
    £
    '50000
    5000
    £
    500
    50 £
    5 £
    I o sli
    I -h
    I,2 d
    O, I 2 d
    Diese Tabelle reicht nur bis io-' mal 5 £, weil die finit den niedrigen Potenzen gebildeten Produkte so klein werden würden, daß sie für die praktische Anwendung nicht mehr in Frage kommen könnten. Auch werden die Bruchteile eines Penny nicht als Dezimalbrüche ausgedrückt, sondern als echte Brüche und sind in der vorliegenden Maschine auf den Nenner 32 abgerundet.
  • Wie dieses Beispiel zeigt, erstreckt sich jeder einzelne Multiplikationskörper über alle für ihn notwendigen Zehnerpotenzen des in der Maschine enthaltenen Resultatwerkes; er ist also in der Richtung von links nach rechts in der Maschine angeordnet. Da er nur die Produkte, die finit den Zehnerpotenzen der Basis i gebildet sind, enthält, so muß bei der Multiplikation mit einer Basis zwischen 2 und 9 eine gehäufte Addition jener Produkte vorgenommen werden. Dies ist zwar ein Nachteil gegenüber den finit Multiplikationskörpern ausgestatteten bltiltipliziermaschinen des dezimalen Systems, hat aber diesen gegenüber den Vorzug, daß sich in demjenigen Gebiete des gemischtzahligen Systems, das ein Dezimalsystem enthält, außer Multiplikationen auch, finit Hilfe gehäufter Subtraktion, die Division reiner "Zahlen ausführen läßt. Bei der vorliegenden Rechenmaschine ist dies der Fall in den Pfundstellen: sollen reine Zahlen dividiert «-erden, so wird der Dividend in den Pfundstellen des Zählwerkes, der Divisor in den Pfundstellen des Einstellwerkes - im vorliegenden Falle in der Volltastatur - eingestellt und vorn Dividenden gehäuft subtrahiert, wie bei bekannten Rechenmaschinen, z. B. Sprossenrad- oder Staffelwalzennlaschinen, aber es braucht nicht, wie bei sonstigen bekannten NIultiplikati(-#iisniaschinen mit MultiplikationsI:örpern, der Otiotieilt geschätzt zu «erden.
  • Bei einer solchen Maschine ist eine Stellenverschiebung des Resultatwerkes geg--nüber dem Einstellwerke nach Art der bekannten Systeme undenkbar. Die Einstellung auf die verschiedenen Zehnerpotenzen muß daher in anderer Weise vorgenommen werden. Die an einem Multiplikationskörper dargestellten Produkte sind in ihrer Verkörperung so angeordnet, claß sie in bestimmter Weise das Resultatwerk beeinflussen, sich diesem gegenüber aber je nach der Zelinerpote.lz, mit welcher ein Betrag multipliziert oder sonstwie behandelt werden soll, verschieben lassen; es wird also der Multiplikationskörper in seiner Längsrichtung gegenüber dem Resultatwerke verschoben, während dieses und das Einstellwerk in Ruhe gegeneinander bleiben. Die Natur des gemischten Zahlensystems bringt es mit sich, daß die Produkte einer Zahl mit verschiedenen Zehnerpotenzen gleiche Wertstellen des Resultatwerkes beailspruchen können, wie z. B. bei der Multiplikation von i d mit iiioo:
    i d mal 100 - 8 sh 4. d
    i d mal I 000 - ,4 £ 3 sh 4. d
    i d mal io ooo - 41 £ 13 sh 4. d
    Findet also eine Verschiebung des Multiplikationskörpers statt, so muß jede dieser Ziffern auch einzeln für jede der Zehnerpotenzen verkörpert werden, im angegebenen Beispiel also q. d dreimal für die Beeinflussung der Pencestelle des Resultatwerkes, dann für die Beeinflussung der Schillingstelle die Zahlen 8, 3, 13 usw. Am Multiplikationskörper befinden sich diese Zahlen in ihrer Verkörperung, soweit sie zu gleichen Wertstellen gehören, unmittelbar nebeneinander, und die Verkörperungen sind so gestaltet, daß die Verschiebung des Multiplikationskörpers, das ist seine Einstellung auf eine bestimmte Zehnerpotenz, nur ganz klein ist, im Gegensatz zur Wagenverschiebung der gebräuchlichen Rechenmaschinen, wo die Verschiebung um eine Wertstellenweite die Veränderung der Rechnung mit nur einer einzelnen Zehnerpotenz bedeutet, während bei der vorliegenden Erfindung die Verschiebung des Multiplikationskörpers um eine volle Wertstellenweite die ganze Skala aller in der Maschine möglichen Zehnerpotenzen, hier von iog bis io-i', durchläuft.
  • Bei einer derartigen Konstruktion der Multiplikationskörper macht sich die N ot-\vendigkeit mehrerer Resultatwerke, die gleichzeitig beeinflußt werden können, geltend; die in ihnen von den Multiplikationskörpern eingestellten Ziffern sind dann während des Rechenvorganges in einem, dein Rechner sichtbaren Resultatwerke zu vereinigen. Es soll z. B. 3 sh 8 d mit io multipliziert werden:
    8dmal io- 6sh8 d
    3 sh mal io - i £ io sh
    Hier entsteht das Resultat 6 sh gleichzeitig iiiit dem Resultate ro sh (die Schillinge o bis i9 sind auf einer einzigen Zahlentrommel angebracht). Die Verwendung nur eines einzigen Resultatwerkes würde also nur möglich sein, wenn die Multiplikationskörper nicht alle auf einmal, sondern nacheinander in Tätigkeit träten. Eine dahinzielende Konstruktion liegt im Bereiche der Möglichkeit, einfacher aber ist es, die Multiplikationskörper gleichzeitig miteinander, jedoch da, wo es nötig ist, auf mehrere Nebenresultatwerke wirken zu lassen. Bei der vorliegenden Erfindung ist die Anordnung so getroffen, daß bei einer Skala der Zehnerpotenzen von iog bis ro-9, einem einzustellenden Betrage von roll Pfunden bis Zweiunddreißigstelpenny und einem Resultatwerke von iol-# bis Zweiunddreißigstelpenny, zwei Nebenresultatwerke an jeder Wertstelle, nur bei den Zweiunddreißigstelpenny drei N ebenresultatwerke, beansprucht werden, die dem Blick des Rechners entzogen sind. Ob das dem Rechner sichtbare Resultatwerk unmittelbar oder mittelbar von den Multiplikationskörpern beeinflußt wird, d. h. ob es eins jener zwei oder drei Nebenresultatwerke ist oder aber in Ruhe bleibt, bis in diesen die Resultate eingestellt sind, und erst zu deren Vereinigung in Tätigkeit tritt, dies ist für den Erfindungsgegenstand unwesentlich; im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die letzte Anordnung getroffen, wonach das dem Rechner sichtbare Resultatwerk lediglich die in den Nebenresultatwerken von den 'Multiplikationskörpern eingestellten Beträge in sich vereinigt. \ur das dem Rechner sichtbare Resultatwerk braucht mit Zehnerschaltvorrichtungen ausgestattet zu sein.
  • In den schematisch gehaltenen Zeichnungen - im vorliegenden Ausführungsbeispiel eine Rechenmaschine für englisches Geld, doch kann das Beispiel sinngemäß auf Recheninaschinen für andere Zwecke ebenfalls angewandt werden - sind dargestellt durch Abb. i und 2 das Innere der Maschine von links, unter Auslassung der höchsten Pfundstelle und sonstiger Teile, Äbb. 3 und .4 das Innere der Maschine von, vorn, unter Auslassung einiger Teile, Abb. 5 und 6 die Aufsicht auf einen Teil der Maschine mit teilweise weggebrochenem Deckel, Abb. 7 und 8 ein Multiplikationskörper, Abb. 9 bis rd. und Abb. 16 Einzelteile, Abb. 15 das Arbeitsdiagramm der ',Maschine.
  • Die Multiplikationskörper. Bei der mit Volltastatur zum Einstellen der Geldbeträge versehenen Maschine ist jeder Taste ein Multiplikationskörper .Io zugeordnet (Abb. r, 3, d., 7, 8,). Jeder Multiplikationskörper besteht aus einem Mantel .I1, an welchem die die Produkte darstellenden Zungen .42 angeordnet sind, und aus einem unterhalb der Taste geteilten Schieber 4.3, dessen beide Teile durch Federn 47 innerhalb des Mantels zusammengehalten werden. (Statt des geschlossenen Mantels könnte auch ein Rahmen genommen werden.) Die Zungen können den wahren Betrag der Ziffern der Produkte in bestimmten Maßeinheiten angeben, sie können aber auch, wie es bei der vorliegenden Maschine geschehen ist, das Komplement der betreffenden Ziffer darstellen, und zwar in den Pfunden zu To, in den Schillingen zu 2o, in den Pence zu r2 und in den Zweiunddreißigstelpenny zu 32. Beide Arten sind 'in den Abb. 8 und 7 einander gegenübergestellt; beide stellen die Prorlukte von r £ mit io2 bis ro-' dar, Abb. 8 die wahren Werte, Abb. ; deren Komplemente. In Abb. 8 werden, von links nach rechts gelesen, die Werte dargestellt:
    ro - ro mal r
    r £ - r mal r £
    2 sh - o, r mal i
    2 d und der rechte, längere Teil der rechts benachbarten Zunge, ist das Produkt o.oi mal r £, der linke kürzere Teil der rechten Zunge, g/;" ist das Produkt o,ooi mal i £. Wie die Zeichnung zeigt, sind für die Darstellung der Produkte bei den verschiedenen 'Münzsorten verschiedene Maßeinheiten zur Anwendung gekommen. Dieselben Maßeinheiten wie bei dem Multiplikationskörper der Abb. 8 sind bei dem der Abb. 7 benutzt, nur daß hier die Komplemente in Erscheinung treten. Das Komplement zum Werte o braucht nicht dargestellt zu werden. vielmehr kann hier die Null verbleiben. Die Verkörperung der Ziffern als wahre Beträge oder als Komplemente hängt davon ab, ob die von ihnen zu beeinflussenden jTebenresultatwerke durch sie während des Rechenvorganges eingeschaltet oder ausgeschaltet werden sollen; bei der vorliegenden Maschine werden sie ausgeschaltet, infolgedessen sind hierbei die Komplemente der Ziffern verkörpert.
  • In der Vorderansicht der Maschine (Abb. .I) ist ein Teil des Multiplikationskörpers für "-l/3" d sichtbar, und zwar dasjenige Stück, das die mit 31/ß2 d gebildeten Produkte in den Zehner- und Einerpfunden, den Schillingen, darstellt. Pence An und jeder Zweiunddreißig- dieser ge- Z, nannten Wertstellen ist eine Gruppe von Zungen zu erkennen, von denen während eines Rechenvorganges eine oder mehrere -aber aus jeder Gruppe immer nur eine einzige bei einem Rechenvorgange -, je nachdem ob zu einem Produkt eine oder mehrere Zungen gehören, bei einer Senkung des Multiplikationskörpers auf darunter befindliche Stäbe 44, 45. 46 treffen können. Diese Stäbe sind in Führungen 130 eingefaßt und ragen über diese um mindestens die Länge der längsten Zunge 42, von der sie getroffen werden können, hinaus; sie sind alle gleich lang. In noch näher zu beschreibender Weise schalten sie die Nebenresultatwerke aus, und zwar 44 das Nebenresultatwerk I (Abb. 2, 5, 6), die Stäbe 45 das Nebenresultatwerk II, die Stäbe 46, die nur bei den Zweiunddreißigstelpenny vorkommen, das einzige Nebenresultatwerk III. Diejenigen Zungen 42, die zu einem und demselben Produkt gehören, haben gleichen Abstand voneinander. Der Abständ der übrigen Zungen richtet sich nach der Zehnerpotenz, mit welcher die Produkte gebildet sind. In Abb. 7 entsprechen die Pfeile dem Abstand der Stäbe 44 voneinander oder auch dem Abstand der Stäbe 45 voneinander; sie sind eingezeichnet, damit die Versetzung der Zungen 42 gegeneinander leichter erkennbar wird. Die Zunge b ist das Produkt i £ mal i und würde, wenn der 1-fultiplikationskörper bei Normalstellung der Maschine gesenkt wird, auf einen Stab 44 treffen. Dagegen würde bei dieser Senkung des Multiplikationskörpers keine der anderen "Zungen auf einen Stab 44 treffen, so daß in der Tat nur das für b in Betracht kommende Nebenresultatwerk I von diesem Multiplikationskörper beeinflußt wird. Die Zunge ca ist das Produkt i £ mal io und kann erst in Tätigkeit treten, wenn der Multiplikationskörper um eine bestimmte Wegeinheit nach links verschoben wird, so daß auch diesmal nur die eine Zunge a das für sie bestimmte Nebenresultatwerk beeinflussen kann. Die Zunge c stellt das Produkt z .£ mal o,i dar und tritt in Tätigkeit bei einer Verschiebung des Multiplikationskörpers aus der Normalstellung um eine Wegeinheit nach rechts, wie dies von der Zunge c über ihrem Pfeile angezeigt wird. Die Zunge e und der kürzere Teil der Zunge f stellen das Produkt i £ mal o,oi = 2r31,, dar treten beide gleichzeitig in Tätigkeit, wenn der Multiplikationskörper um zwei Wegeinheiten aus der Normalstellung nach rechts verschoben wird. Der längere Teil der Zunge f, i £ mal o,ooi --114 d, kommt bei einer Verschiebung des Multiplikationskörpers um drei Wegeinheiten aus der Normalstellung zur Anwendung.
  • Für den Fall, daß die Zungen eines und desselben Multiplikationskörpers, wie es öfter vorkommt, verschiedene Nebenresultatwerke beeinflussen, sind sie in entsprechender Versetzung gegeneinander angeordnet, wie das beispielsweise bei dem in Abb. ' 4 dargestellten Multiplikationskörper der Fall ist, der an der Wertstelle der Zweiunddreißigstelpenny, also ganz rechts, die Stäbe 44 des Nebenresultatwerkes I betätigt, an allen anderen Wertstellen aber die Stäbe 45 des Nebenresultatw erkes Il. Je eine Gruppe der Zungen, welche eine und dieselbe Wertstelle eines Nebenresultatwerkes beeinflussen sollen, wirkt also immer nur auf einen und denselben Stab 44 oder 45 oder 46 an der betreffenden Wertstelle. Der Wagen.
  • Die Multiplikationskörper sind also vertikal zur Betätigung der Nebenresultat-werke, horizontal zur Einstellung auf die Zehnerpotenz, mit der man rechnen will, verschiebbar. Zu diesem Zwecke sind die Teile 43 jedes Multiplikationskörpers mit Lappen 48 versehen, mit denen sie in entsprechend gebogene Winkel 49 des Wagens (Abb. 3 und 4) gehängt werden. Dieser besteht aus zwei Hauptteilen 5o und 5 1 (Abb. i, 3, 4., 5, 6) an jedem Ende des Multiplikationskörpers, von denen der Teil 51 innerhalb des Teiles 5o senkrecht ab und auf bewegbar ist, w iihreiid a der Teil 5o sich zur Einstellung t# der Zehnerpotenz horizontal nach links und rechts verschieben läßt, wobei er den Teil 51 mitnimmt. Die links und rechts befindlichen Stücke 5o sind durch Leisten 52, die Stücke 51 durch Leisten 53 miteinander verbunden.
  • Der Aufzug 51 enthält zur Aufnahme der Schieber 43 der Multiplikationskörper- Kammern 54, die durch Wände 55 - Führungen für die Schieber 43 - voneinander getrennt sind. Solange in den Tasten kein Betrag eingestellt ist, nehmen die Schieber 43 den Kammern 54 gegenüber die in Abb. 3 gezeichnete Stellung ein; wird aber eine Taste niedergedrückt, so drängt ihr keilförmiges Ende 56 die Schieber des zur Taste gehörigen Multiplikationskörpers auseinander und in die Kammern 54 hinein. Diese Verdrängung ist so bemessen, daß die Lappen 48 die am Wagen 5o angebrachten Winkel 49 verlassen und beim Senken des Aufzuges 51 an ihnen vorbeigleiten können. Wird die Taste wieder gelöscht, so werden die Schieber 43 durch ihre Federn 47 und damit die Lappen 48 in ihre Anfangsstellung zurückgebracht, wobei die Federn 47 von den in jeder Kammer befindlichen Federn 61 unterstützt werden.
  • Eine Arretierung der Schieber innerhalb der Kammern findet hierbei noch nicht statt, sondern erst dann, wenn die Maschine zur Berechnung angetrieben wird. Beien Antrieb senkt sich der Aufzug. An ihm ist oberhalb der Kammern ein Hebel angebracht, dessen einer mit einer Rolle versehener Arm 57 auf einer Gleitbahn 58 des Wagens 5o gleitet und von ihr gehoben wird, so daß der andere Arm sich senkt. An diesem sitzt ein Riegel 59, der sich beim Senken des Aufzuges in einen Einschnitt 6o der Schieber 43 der eingestellten Multiplikationskörper einklemmt. Hierdurch werden die Schieber und damit die eingestellten Multiplikationskörper im Aufzug 51 festgehalten. Ist nun nach weiterem Antriebe der Maschine der Aufzug 51 wieder hochgebracht worden, so nimmt der Hebel wieder die in Abb. 3 und 4. gezeichnete Endstellung ein, die Schieber 43 «-erden entriegelt, bleiben aber in den Kammern, solange die zugehörige Taste eingestellt bleibt.
  • Das Senken und Heben des Aufzuges geschieht bei der mit Handkurbel betriebenen Maschine mit Hilfe von Zahn- und Kegelrädern 62, 63, 64, 65, 66 (Abb. i bis 6) ; die Kegelräder 65 und 66 setzen den Aufzug mittels der Kurbeln 67 in Bewegung. Bei diesem Senken und Heben des Aufzuges werden nur diejenigen Multiplikationskörper innerhalb von Führungen 68 mitgenommen, deren zugehörige Tasten eingestellt sind, während alle übrigen mit ihren Lappen 48 in den Winkeln 49 des Wagens 5o hängenbleiben; es können also nur die zu den eingestellten Tasten gehörigen Multiplikationskörper die N ebenresultatwerke beeinflussen.
  • Bei der Verschiebung des Wagens 5o, d. h. bei seiner Einstellung auf die gewünschte Zehnerpotenz, gleitet die gemeinsame Welle 69 der Kegelräder 65 innerhalb der Hülse 70, die das Kegelrad 64 trägt und in dem am Maschinengestell fest angeordneten Lager 7 i (Abb.3) läuft.
  • DerWagen 5o läuft in Schienen 72, in denen er beispielsweise vermittels der Schraubenspindeln 7.- nach links und rechts bewegt und so auf die gewünschte Zehnerpotenz eingestellt werden kann. Die Schrauben werden durch eine Stellkurbel 74 und durch von dieser gedrehte Übersetzungsräder 75, 76, 77, 7 8 in Drehung versetzt. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sollen Zehnerpotenzen von iog bis io-', also 18 verschiedene Zehnerpotenzen, einstellbar sein. Die Anordnung ist nun so getroffen, daß die Schraubenspindel 73 den Wagen 5o, bei einer Drehung der Stellktirbel 74 um 'h, des von ihr zti beschreibenden Kreises, tim die Breite einer Lunge 42 der Multiplikationskörper nach rechts oder links, je nach dein Sinne der Kurbeldrehung, verschiebt. Diese Verschiebung entspricht der Wagenverschiebung um eine Stellenweite, wie sie bei den bekannten Rechenmaschinen gebräuchlich ist. Die Stehkurbel 74 wird in ihren verschiedenen Stellungen durch Pistonstifte 79 arretiert, so daß das Einschnappen eines Stiftes in die Kurbel die erfolgte Fixierung des Wagens in der richtigen Stellung dem Rechner bemerkbar macht. -Die Bewegung des Wagens 5o kann durch eine an ihm angebrachte Marke, die in schmalen Schaulöchern sichtbar gemacht werden würde, angezeigt werden. Wegen der durch die geringe Bewegung des Wagens veranlaßten Enge der Schaulöcher würde aber naturgemäß die Übersichtlichkeit leiden. Um daher dem Rechner deutlicher anzuzeigen, welche Wertstelle des Umdrehungszählwerkes arbeitet, ist die Marke vom Wagen getrennt und ihre Bewegungsmöglichkeit gegenüber derjenigen des Wagens vergrößert. Es setzen weitere Cbersetzungsräder 8o und 81 und von diesen getriebene Kegelräder 82, 83, 84, 85, 86, 87 (Abb. i, 2, 3) eine andere Schraubenspindel 88 in solche Umdrehung, daß sie bei der Drehung der Stellkurbel74 von einem Pistonstift zu einem benachbarten einen Schlitten 89 mit einem an ihm angebrachten Zeichen 9o, etwa einer weißen Marke, in Schienen 9i von einem Schauloch 92 zum benachbarten verschiebt. Diese Schaulöcher 92 sind in der Nähe der Schaulöcher 93 des Umdrehungszählwerkes angeordnet. Da der Multiplikator das Bereich iog bis io-9 umfaßt, so sind neun Schaulöcher 92 und 93 für die ganzen Stellen und ebensoviele für die Dezimalstellen vorhanden (in Abb.4 sind der Raumersparnis halber nur vier Schaulöcher für die Dezinialstellen gezeichnet). Mit Hilfe der übersetzungsräder wird dem Schlitten 89 mit seiner Marke 9o eine achtzehnfach größere Verschiebung als den Multiplikationskörpern erteilt. Die Kurbel 74 steht bei N ormalstellung der Maschine (Abb. 3) auf dem untersten Pistonstifte; dies ist die Stellung, in welcher ein eingestellter Betrag mit Einern multipliziert werden kann, es können also ohne weitere Drehung der Kurbel 74 Additionen und Subtraktionen vorgenommen werden. Dabei steht der Schlitten 89 so, daß die Marke 9o unter dein neunten Schauloch, von links gerechnet, erscheint. Dies ist also das Schauloch für die Rechnung mit Einern, während die rechts davon befindlichen für die Rezhnung mit Dezimalstellen bestimmt sind. Diese Anordnung der Schüulöcher, daß sie nur für bestimmte Potenzen bestimmt sind, ist im Gegensatz zu Rechenmaschinen bekannter Art getroffen, weil es, wie eingangs erwähnt wurde, nicht gleichgültig ist, mit welcher Zehnerpotenz bei der vorliegenden Maschine gerechnet wird, wenn es sich um die Berechnung englischen Geldes handelt.
  • Um zu vermeiden, daß die Stellenkurbel 74 über eine volle Kreisdrehung nach rechts oder links hinausgedreht wird, ist an ihrer Achse ein Daumen 94 angebracht, der bei der Drehung der Kurbel auf die höchste oder niedrigste Zehnerpotenz durch einen etwas verschiebbaren Anschlag 95 gehemmt wird.
  • Solange eine Taste niedergedrückt ist, befindet sich ihr Stielende 56 innerhalb ihres zugehörigen Multiplikationskörpers. Diesem Umstande ist bei der Horizontalverschiebung des Wagens, das ist bei der Einstellung auf eine Zehnerpotenz, dadurch Rechnung getragen, daß das Ende 56 verschiebbar am Stiele 96 angeordnet ist. Wie Abb. .4 von vorn, Abb. r von der Seite -zeigt, geht das Ende 56 oben in einen kleinenSchlitten über, der sich an einer Gleitbahn des Stieles 96 gleichzeitig finit dein Multiplikationskörper nach links und rechts verschieben läßt. In dem Ausführunngsbeispiel ragt das Ende 56 auch in der Ruhestellung in den Multiplikationskörper hinein, so daß die Enden 56 nicht nur der eingestellten, sondern sämtlicher Tasten der Bewegung des Wagens 50 folgen. Dies ist für gewisse Rechnungeil, besonders mit reinen Zahlen, von Vorteil. In Abb. i ist durch den Mantel 41 eines Multiplikationskörpers ein Querschnitt gelegt, die Schieber 4.3 sind hier herausgenommen.
  • Es ist nicht unbedingt nötig, claß die Teile 56 und 96 zur Taste selbst gehören, vielmehr könnte die Anordnung auch so getroffen werden, daß sie zusammen eine Einrichtung bilden, die erst durch die Einstellung der Taste unmittelbar oder mittelbar in wirksame Lage gebracht wird.
  • Infolge der Queranordnung der Multiplikationskörper befindet sich zwischen zwei Ziffern einer Dekade eine bestimmte Anzahl voll Multiplikationskörpern. Im Ausführungsbeispiel ist ihre Reihenfolge so getroffen, daß sich voll der Mitte des Raumes der Tasten o und i bis zur Mitte des Raumes der Tasten i und 2 der Pfundstellen folgende Multiplikationskörper der Reihe nach befinden: 1/":, d, i sh, ioo £, i ooo ooo £, 21.12 d, 2 sh, i 000 £, i O 000 000 £, 3I4.2 d, i £, i0 000 £, ioo ooo o00 £, i d, i0 £, I00 ooo £. Von hier bis zur Mitte des Raumes der Tasten 2 und 3 sind die entsprechenden weiteren Multiplikationskörper angeordnet, ilänllich @I3_ d, 3 sh, 200 £, 2 000 000 £,d, 4 S11, 2 000 £, 20 000 000 £, d, 2 £, 20 000 £, Zoo 000 000 £, 2 d, 20 i, 200 000 usw. Hieraus geht hervor, daß der zu einer Taste gehörige Multiplikationskörper sich nicht immer unmittelbar unter der Taste befinden kann, es sei denn, daß die Tasten nicht wagerecht angeordnet sind, wodurch aber die Übersichtlichkeit gestört werden würde; im Ausführungsbeispiel ist die übliche Anordnung des Tastfeldes beibehalten worden, wie dies der in Abb. 18 wiedergegebene Ausschnitt zeigt, wo übrigens neben den Tasten der Zweiunddr eißigstelpenny die Kürzung der Brüche eingraviert ist. Jene Anordnung der Multiplikationskörper unterhalb des Tastfeldes bedingt bei einer Anzahl der Tasten eine Biegung ihres Stieles, so daß sich ein von der Seite gesehenes Bild ergibt, wie es Abb. i in der Mitte für die Tastenenden einer einzelnen Ziffer, die für alle Dekaden der Pfunde die gleiche ist, darstellt. Die Anordnung der Tasten und ihrer Enden oberhalb der Multiplikationskörper wird durch Abb. i und den Ausschnitt der Abb. 6 angedeutet.
  • Die Einstellung der Tasten wird in bekannter Weise in einem gradlinigen Kontrollwerke 97 sichtbar gemacht; die betreffende Konstruktion ist nicht eingezeichnet, ebensowenig die bekannte Generallöschung und die Sperrung der Tasten.
  • Die Resultatwerke.
  • Der Antrieb der Maschine erfolgt im vorliegenden Ausführungsbeispiel durch eine all der Welle 98 (Abb. i, 3, 4., 5, 6) befindiche Handkurbel 99 (sie ist nur in Abb. 16 gezeichnet), die nur in einer einzigen Richtung drehbar ist; die übrigen Sperrungen dafür sind nicht eingezeichnet. Die Welle 98 Setzt mit Hilfe von Kegelrädern ioo und ioi und entsprechend eingreifenden Kegelrädern 102 und 103 zwei in verschiedenen Richtungen sich drehende Walzen 104 und io5 (Abb. 2 bis 6) in Bewegung. Die Drehrichtung der @t--alzen wird durch die Pfeile in Abb. 3 und d. allgedeutet. In Abb. 2 ist der mittlere Teil der Walze io4 herausgebrochen. Diese Walzen enthalten diejenigen Zahnsektoren und Nuten, die die Zahnstangen und Hebel der Resultatwerke betätigen sollen. Ob die Walzen, wie es in Abb. 5 und 6 gezeigt ist, als Vollkörper ausgebildet sind oder aber nur die sollst notwendigen Teile enthalten, ist für die Erfindung gleichgültig. Auch ist die Anordnung der Walzen unwesentlich für den Erfindungsgegenstand, es könnten auch andere Mechanismen zur Betätigung der Zählwerke angewandt werden. Ebenso ist die hier wiedergegebene Form der Resultatwerke und des Umdrehungszählwerkes ohne Bedeutung für den Erfindungsgegenstand. Es soll eben nur ein Ausführungsbeispiel gegeben werden, wozu nach Möglichkeit schon bekannte Formen verwendet sind.
  • Die Walzen bewegen sich nicht gleichzeitig miteinander, sondern stets nur abwechselnd, weshalb aus den Kegelrädern i oo und ioi in entsprechender Weise Zähne ausgebrochen sind. Die an ihnen angebrachten Wülste io6 und io7 (Abb. 1, 5, 6) arbeiten finit den an den `'gellen der Walzen angebrachten Sternrädern 1o8 und io9--zusammen und dienen zur Sperrung der Walzen nach Beendigung der ihnen jeweils von den Zähnen der Kegelräder ioo und ioi erteilten Bewegung.
  • Bei Beginn der Drehung der Handkurbel 99 setzt der Zahnsektor i io der linken Walze (Abb. 2) mit Hilfe von Zahn- und Kegelrädern auf die früher beschriebene Weise den Aufzug 51 in Abwärtsbewegung, wobei dieser die eingestellten Multiplikationskörper mitnimmt. Zur gleichen Zeit setzen drei andere "Zahnsektoren derselben Walze i o4 drei in sie eingreifende Zahnstangen 111, 112, 113 (Abb. 2, 5, 6) derart in Bewegung, daß sie in ihrer Längsrichtung von rechts nach links wandern (in Abb. 2 aus der Blattebene heraus). Dabei drehen sie die in sie eingreifenden Zahnräder 11d., 115, 116 der Nebenresultatwerke I, 1I, 11I. Die "Zahnräder sitzen lose auf ihren prismatischen Achsen. Die Bewegung der Zahnstangen entspricht in ihrer Größe genau dein Umfang der Zahnräder und beginnt mit der Senkung des Aufzuges 51, hört auch mit ihr auf. Bei dieser Senkung treffen die Zungen .I2 der mitgenommenen Multiplikationskörper, Je nach ihrer Länge früher oder später, auf die Stäbe .I4, 45, 46, die in der Nähe ihres unteren Endes mit einer Kerbe versehen sind, in welche ein Stift oder eine Rolle 117 (Abb. i) hineinpaßt. Diese Stifte oder Rollen sind an den Zugstangen 118, 11 g, 120 angebracht, die mit Hebeln 121, 122, 123 gelenkig verbunden sind. Von diesen Stangen und Hebeln, von denen in Abb. 3 nur ein einziger gezeichnet ist, gehören je zwei entsprechend den Stäben 4.4. und -15 zu je einer Wertstelle ; nur zu der Wertstelle der Zweiunddreißigstelpenny gehören drei Stangen und drei Hebel, während die höchste Wertstelle der Pfunde weder Stangen noch Hebel erhält, da sie nur durch Zehnerübertragung beeinflußt wird. Alle zu einem gleichbezifferten \ ebenresultatwerk gehörigen Hebel drehen sich tun je eine gemeinsame Achse 124, 125, 126. Die freien Enden der Hebel greifen in -Nutenräder 127, 128, 129, die finit den Zahnrädern 114, 115, 116 fest verbunden sind.
  • Wenn nun beim Senken des Aufzuges 51 eine Zunge d.2 der eingestellte-i ',%Iultiplikationskörper auf einen Stab 44, 45, 46 (Abb. i) trifft, so drängt sie den Stab hinunter, dessen Kerbe nun seinerseits die Rolle 117 verdrängt und finit ihr die in Betracht kommende Stange 118, iig oder i 2o. Diese schwenkt den zugehörigen Hebel aus der in Abb. 2 gezeichneten Lage hinaus und rückt so das entsprechende Zahnrad 114. oder 115 oder 116, das sich bis zu diesem Augenl.lick gedreht hatte, aus der noch- in Bewegung befindlichen Zahnstange i i i oder 112 oder 113 aus. Um das Zahnrad dabei augenblicklich zur Ruhe zu bringen, ist an jederi ein Sternrad 131 angebracht, das nach der Zeichnung (Abb.2) während der Drehung des Zahnrades rechts von einer Schiene 132 sich befindet und beim Ausrücken des Zahnrades mit einer seiner Kanten über die Schiene gleitet, so daß es sofort in Ruhe versetzt wird; danach steht es links von der Schiene. Die Hebel werden durch federnde Klinken 133, für welche, wie bei den Hebeln, ebenfalls gemeinsame Achsen 134 (Abb. 2 und 3) vorgesehen sind, in ihren beiden Endlagen festgehalten. Auf diese Weise ist der wahre Betrag, dessen Komplement die Zunge .I2 darstellt, in einem Zahnrade 11d., 115, 116 eingestellt.
  • Werden aber gemäß der Abb. 8 in den Zungen 4.2 der .Itiltiplikatio@isl:örper die wahren Beträge anstatt ihres Komplementes verkörpert, so ist es für die Konstruktion der .Faschine zweckmäßiger, wenn die Zahnräder 114, 115, 116 im Ruhezustande der Maschine noch nicht in die Zahnstangen i i i, 112, 113 eingreifen, sondern erst durch das Auftreffen der Zungen auf die Stäbe 44, .I5, 46 in Eingriff finit den Zahnstange i gebracht werden. In rlen Zahnrädern stellt sich dann das Komplement der wahren Beträge ein.
  • Ob die Hebel auf die angegebene Weise hetätigt werden, ist unwesentlich; beispiels-"veise könnten die Stäbe .14, 45, 46 auch fest auf einer Stange angebracht sein, die beim Auftreffen einer Zunge .I2 auf einen der Stäbe h@rallel abwärts geführt wird und dabei den zugehörigen Hebel ausschwenkt. Auch könnten die Stäbe, statt an Stangen, an Hebeln angeordnet sein, die ihrerseits die Hebel 121, 122, 123 betätigen; eine derartige Anordnung hätte aber den -Nachteil, daß die Länge der Stäbe .l.4, d.5, .46 oder -der Zungen -.2 auf die Hebelwirkung abgestimmt sein inüßte, und das die Zungen, je nach ihrer Entfernung vom Drehpunkt der Hebel, mit verschiedener Kraft auf die Stäbe wirken würden. Dies beides wird bei den angegebenen anderen Beispielen für die Anordnung der Stäbe vermieden.
  • Z«-:ckmäßiger@veise werden, wie es in der Zeichnung (Abb. i) geschehen ist, mehrere nebeneinander befindliche Stäbe qq., 45, 46, die zu einem und demselben Nebenresultatwerk gehören, zu einem einzigen breiteren Stabe zusammengefaßt. Infolge einer gewissen Anordnung der '1lultiplikationskörper ist es zur Unmöglichkeit gemacht, daß die Zungen 42 mehrerer gleichzeitig eingestellter Multiplikationskörper während eines Rechenvorganges gleichzeitig auf einen und denselben Stab 44 oder 45 oder 46 auftreffen. Die Stäbe können kraftschlüssig in ihre Anfangslage zurückgeführt werden, besonders wenn sie auf einer Parallelführung angebracht sind, doch ist einer zwangsweisen Einrichtung dafür, wie sie beispielsweise die folgende bildet, der Vorzug gegeben worden. Die Stäbe stützen sich mit einem Vorsprung 135 (Abb. i) auf eine Stange 136 bzw. 137 (die betreffende Stange für die Stäbe 46 ist nicht sichtbar), die alle gemeinsam in Leisten 138 und 139 befestigt sind (Abb. 1, 3, 4). Diese laufen in Führungen i4o und 141 und sind durch am Aufzuge 51 befestigte Verbindungsstücke 142 und 143 mit diesem verbunden; wegen der Wagenverschiebung ist die Verbindung der Leisten mit den Verbindungsstücken durch Gleitstücke hergestellt (Abb. 3, 4). Die Leisten 138 und 139 machen also die Senkung und Hebung des Aufzuges 51 mit und dienen dazu, die niedergedrückten Stäbe .4.4, 45, 46 in ihre Anfangslage zurückzuführen. Sind diese Stäbe auf Parallelführungen fest angeordnet, so läßt sich diese Einrichtung zur zwangsweisen Zurückführung in die Anfangsstellung, natürlich mit sinngemäßer Änderung, ebenfalls anwenden.
  • Je nach dem in den Tasten eingestellten Betrage sind die Zahnräder 11.4, 115, 116 einiger oder aller N ebenresultatwerke um bestimmte Beträge aus ihrer Nullage gedreht worden, und es handelt sich jetzt darum, diese Zahlenwerte auf das Resultatwerk mit seinen Zahlentrommeln 1.4.4 zu übertragen. Dies kann auf irgendeine bekannte Art geschehen, beispielsweise die folgende, bei welcher eine bekannte Löschvorrichtung zur Anwendung gelangt. Auf denselben Achsen, auf denen jene "Zahnräder sich achsial verschieben lassen, sind die Zahnräder 145, 146, 147 fest angebracht; sie haben eine Zahnteilung für zehn Zähne, doch ist einer von ihnen ausgebrochen. Sie arbeiten zusammen mit den ebenso gestalteten Zahnrädern 148, 1.49, i5o; im Ruhezustand der Maschine befinden sich die beiden großen Zahnlücken einander gegenüber, so daß die Zahnräder 1.45, 46, 1.47 sich, wenn ihre Achse gedreht wird, frei drehen, ohne die Zahnräder 148, 149, i 5o zu beeinflussen. Ebenso bleibt die Drehung dieser letzten Zahnräder ohne Einfluß auf jene ersten, wenn ihnen deren große Zahnlücke gegenübersteht. Die Zahnräder 148, 149, 150 sind mit anderen Zahnrädern 151, 152, 153 fest verbunden, die von den Zahnstangen 154, 155, 156 gedreht werden können. Werden diese durch die linke Walze io4 von rechts nach links gezogen (in Abb. 2 aus der Blattebene heraus), so wird der in den Zahnrädern 114, 115, 116 eingestellte Betrag gelöscht, diese Zahnräder werden also wieder in ihre Nullage gebracht. Bei dieser Löschung findet die Übertragung der in den Nebenresultatwerken eingestellten Beträge auf die Zahlentrommeln 144 des Resultatwerkes statt. Mit den Zahnrädern 45, 146, 1..1.7 sind nämlich Zahnräder 157, I S8, 159 fest verbunden, mit welchen andere Zahnräder 16o, 161, 162 in Eingriff gebracht «-erden können. Dies geschieht mit Hilfe von Hebeln 163, 16d., 165 (Abb. 5, in Abb. 2 abgebrochen gezeichnet), die sich um Achsen 166, 167, 168 drehen, durch Nuten 169, 170, 171 der linken Walze 104 ein- und ausgeschwenkt werden und dabei die Gabeln 175, 176, 177, in denen jene Zahnräder sitzen, mitnehmen. Die Zahnräder 16o und 161 - bei den Zweiunddreißigstelpenny auch 163 -sind auf einer gemeinsamen, prismatischen Achse verschiebbar angeordnet, die die Fortsetzung der Achse eines zum Resultatwerk gehörigen, auf ihr befestigten Zahnrades 17-2 bildet. Dieses Zahnrad gehört zu einem Wendegetriebe 172, 173, 17d., worin das Zahnrad 17..1. auf einer prismatischen Achse derart verschiebbar ist, daß es entweder mit dem Zahnrade 172 oder mit dem Zwischenrade 173 in Eingriff gelangt. Diese Achse ist gleichzeitig diejenige der Zahlentrommel 1q..1.. Es kommt also auf die Stellung des Zahnrades 174 an, ob die Zahlentrommel 144 sich in additivem oder subtraktivem Sinne dreht; dies wird durch die Stellung des Stellhebels 178 bestimmt, der die Gabel 179, in welcher das Zahnrad 17,4 sitzt, entsprechend verschiebt (in Abb. 1, 2, 5 ist die von der Gabel 179 zum Stellhebel 178 führende Zugstange abgebrochen).
  • Wird nun das Zahnrad i 6o (Abb. 2) von der Nute 169 der linken Walze 104 aus in das Zahnrad 157 eingeschwenkt und dann die Zahnstange 15.4 in Bewegung gesetzt, so wird der im Nebenresultatwerke I eingestellte Betrag gelöscht und in. gleicher Größe auf das Zahnrad 16o und damit auf die Zahlentrommel1q.q. übertragen, was bei allen Nebenresultatwerken I und damit bei allen Zahlentrommeln 144 gleichzeitig geschieht. Dann wird Zahnrad 16o ausgerückt, und es findet auf noch näher zu beschreibende Weise die Zehnerübertragung im Resultatwerke statt. ach ihrer Beendigung wird das Zahnrad 161 eingeschwenkt, die Zahnstange 155 betätigt und so der ;in Nebenresultatwerk Il befindliche Betrag gelöscht und auch auf die Zahlentrommeln 1-4. ü',-ertragen. Nach Ausrückung des Zahnrades 161 und nachfolgender Zehnerübertragung im Resultatwerke wird in gleicher Weise der Betrag des Nebenresultatwerkes III ins Resultatwerk übertragen, wo dann nochnials die Zehnerschaltung in Tätigkeit tritt.
  • Die Zahnräder 157 und 158 und die mit ihnen zusammen arbeitenden Zahnräder 16o und 161 sind bei den Pfundstellen mit zehn Zähnen ausgestattet, bei den Schillingen mit zwanzig, bei den Pence mit zwölf und bei den Zweiunddreißigstelpenny ebenso wie die Zahnräder 159 und 162 mit zweiunddreißig Zähnen. Dieselbe Anzahl Kanten haben die in den betreffenden Nebenresultatwerken befindlichen Hemmräder IV-Die Art, in welcher die Zelinerscbaltung vorgenommen wird, ist vom Wesen des Erfindungsgegenstandes unabhängig; es ist im Ausführungsteispiel die bei den Thomasniaschinen übliche angewandt worden: Der Daumen i8o verdrängt das auf der durchgehenden Leiste 181 angeordnete Pendel 182, (las mit Hilfe des Hel:els 183 den am NTutenrade 184 befestigten Einzahn 185 unter das Malteserrad toi bringt, (las mit denn Zahnrade 172 des Wendegetriebes fest verbunden ist, so daß der Einzahn bei seiner Drehung dieses und mit ihm die Zahlentrommel 1.Id. uin eine Zahnteilung weiterschalten kann. Nach beendigter Zehnerübertragung werden der Einzahn, das Nutenrad, der Hebel und das Pendel finit Hilfe der Nut 186 der linken Walze 10l, des darin laufenden Hebels 187 und der von diesem bewegten Leiste 188 in ihre Ruhelage zurückgebracht (der Hebel 187, der in Abb.2 abgebrochen gezeichnet ist, dreht sich um die Achse 189).
  • Für den Antrieb der Zehnerschaltung ist eine neuartige Einrichtung zur Anwendung gelangt. Die Maschine besitzt nämlich einundzwanzig Wertstellen im Resultatwerke und achtzehn im Umdrehungszählwerke. 1m allgemeinen nehmen die Antriebsinechanisnien einer so großen Anzahl von Zehnerschaltungen einen nicht unerhe'.:lichen Raum ein ouer erfordern auch besonders sorgfältige Arbeit, die die Maschine verteuert. Aus diesen Gründen ist der Antriebsmechanismus für die Zehnerschaltung in mehrere Teile zerlegt worden, im Ausführungsbeispiel in (frei Teile, wie es in Abb.9 und io schematisch angedeutet ist; Abb.9 zeigt die Anordnung von vorn (der Pfeil bedeutet die Bewegungsrichtung der Zahnstangen), Abb. io von oben. Mit dem Einzahn 185 ist ein Zahnrad igo fest verbunden, das von einer Zahnstange igi angerieben werden kann. Diese Anordnung ist an jeder Wertstelle, an welcher eine Zehnerschaltung eingerichtet sein muß, vorhanden, aber die Zahnstange i91 setzt nur eine gewisse Anzahl von Zahnrädern igo in Bewegung, während die anderen von den daneben befindlichen Zahnstangen 192 oder auch i9,3 angetrieben werden; selbstverständlich sind die teetreffenden Zahnräder igo in entsprechender Weise über diesen Zahnstangen angeordnet, wie dies aus Abb. 6 und io hervorgeht. Erst wenn die Tätigkeit einer Zahnstange vollständig beendigt ist, wird die nächstfolgende angetrieben. Der von einer Zahnstange zurückzulegende Antriebsweg ist gleich dem Umfange des von ihr getriebenen Zahnrades igo. Die Ei:izäline 185 sind so angeordnet (Abb.9), daß sie ini Ruhezustande um je eine Zahnteilung der zehnzähnigen Räder igo gegeneinander versetzt sind, wobei aber die Stellung radial zum Malteserrade 2o1, in welches der Einzahn eingreift, selbstverständlich ausgeschlossen ist. Bei dieser Art können also, wenn zehnzähnige Räder igo zur Anwendung gelangen, von jeder Zahnstange igi, 192, 193 neun Einzähne in eine volle 'Umdrehung versetzt werden, so daß eine Maschine mit drei Zahnstangen und mit zelinzähnigen Rädern igo achtundzwanzig Resultatstellen aufweisen kann.
  • Die Zahnstangen werden von Zahnsektoren der rechten Walze 105 unmittelbar nacheinander nach rechts gezogen (in Abb. 2 in die Blattebene hinein). Nach Beendigung der Zehnerübertragung werden alle Zelinervorbereitungsstiicke, also Einzahn 185 nebst Zahnrad igo und Nutenrad 184 nebst Hebel 183 und Pendel 182, von der Leiste 188 in ihre Anfangslage zurückgebracht, so daß der Einzahn bei einer neuen Drehung des Zahnrades igo nicht mehr in das 'L#Ialteserrad toi eingreifen kann. Infolgedessen können jetzt auch die Zahnstangen ioi, 192, 193 von der linken Walze io.I wirkungslos in ihre Anfangslage nach links zurückgezogen werden, was bei allen dreien gleichzeitig geschieht.
  • Hat sich (lies nach der letzten Zelinerschaltutig - die nach der ilbertrab ng des ini ebenresultatwerlz III stehenden Betrages in die Zahlentrommel 144 stattgefunden hat -ereignet, so werden auch die Hebel 121, 122 r23 nebst den zugehörigen Zahnrädern 1r4, i r5, 116 wieder in ihre Anfangsstellung zurückgebracht. Dies geschieht mit Hilfe von Mitnehmern 19<j. (Abb. 1, 3, .I), die bei einer Drehung ihrer Achse die 1Tase 195 (nur in Abb. i sichtbar) der Zugstangen 118, ii9, 12o der ausgeschwengten Hebel zurückschleuclern, so da ß diese eingeschwengt Lind die genannten Zahnräder wieder in Eingriff mit ihren Zahnstangen gebracht werden. Die Mitnehmer werden von einem Zahnsektor der linken Walze 104 mittels eines Zahnrades 196 und der Kegelräder 197, 198, 199, 200 in Umdrehung versetzt. Sie werden zweckmäßig auf einer gemeinsamen Welle an jeder Wertstelle doppelt, einander diametral gegenüber, angeordnet, so daß nur eine halbe Umdrehung der Welle stattzufinden braucht.
  • Eine Hemmung der von der Walze angetriebenen Zahnräder findet. durch Maltesergesperre statt.
  • Die Schaulöcher 2o2 (Abb. 3) der Pfundstellen haben alle gleichen Abstand voneinander. Durch einen größeren Abstand von ihnen und dein Schauloche der Pence getrennt ist dasjenige der Schillinge, wie dies auch bei den Tasten und dem Kontrollwerke (Abb. 6 und 16) zum Ausdruclt gekommen ist. Dadurch wird nicht nur die übersichtlichkeit erhöht - auch für die Rechnung mit reinen Zahlen, die in den Pfundstellen stattfindet -, sondern es wird dadurch auch ermöglicht, daß die Zahlentrommel der Schillinge größeren Durchmesser erhält als die der Pfunde, so daß für die Zahlen bei den Pfundei und Schillingen und damit auch ihre Schaulöcher die gleiche Größe gewählt werden kann. Das Wendegetriebe ist bei den Schillingen ein wenig anders angeordnet als bei den Pfunden, bei denen nur zehnzähnige Z alinräder zur Verwendung gelangen, während bei dem Wendegetriebe der Schillinge zwei zwanzigzähnige, bei dein der Pence zwei zwölfzähnige und bei dem der Zweiundrlreißigstelpenny zwei zweiunddreißigzähnige Räder angeordnet sind; das Zahnrad 172 kann bei allen Wertstellen mit einer beliebigen Anzahl von Zähnen ausgestattet sein.
  • Werden für die gebrochenen Penoe nur Achtel- oder Sechzehntelteile gewählt, so könnte ihr Schauloch noch den gleichen oder einen nur unauffällig größeren Abstand von den ganzen Pence einnehmen. Dies würde aber bei den Zweiunddreißigstelpenny ohne Änderung der Konstruktion der Zahlentrommel nicht möglich sein, weil sonst das Schauloch zu schmal und die Zahlen undeutlich klein werden würden. Um die Übersichtlichkeit über das Zahlenbild, in welchem die zur gleichen Münze gehörigen Beträge 1nöglichst nahe zusammenbleiben sollen, zu erhöhen, ist die Zahlentrommel der Zweiunddreißigstelpenny so eingerichtet worden, daß ihr Schauloch von dem der ganzen Pence, wie dies auch im Kontrollwerk 97 (Abb. 6) und der Tastatur (Abb. 16) geschehen ist, denselben Abstand hat wie die Schaulöcher der Pfundstellen voneinander.
  • Zu diesem Zwecke ist die Zahlentrommel 203 der Zweiunddreißigstelpenny (Abb.6, 13, 14) mit klappbaren Zifferblättern 204 versehen, von denen nur das jeweils unmittelbar unter dem Schauloch befindliche hochgeklappt ist (Abb. 6, 14), während alle übrigen am Trommelzylinder 203 anliegen. Abb. 13 zeigt eine Hälfte der Zahlentrommel mit anliegenden Zifferblättern von vorn, Abb.14 das Zählwerk für die Zweiunddreißigstelpenny mit der geschnittenen Zahlentrommel - in die nur ein oberes, aufgeklapptes und ein unteres, anliegendes Zifferblatt eingezeichnet ist -, außerdem zeigt Abb. 14 auch das Nebenresultatwerk I. Die Zifferblätter werden durch Federn an die Zahlentrommel gedrückt, die außerhalb der Reihe der übrigen Zahlentrommeln angeordnet ist (Abb. 6). Hinter dem Schauloch ist unter dein Deckel der Maschine ein Keil 2o3 angebracht, der in der Bahn der an jedem Zifferblatt befindlichen Nocken 2o6 liegt und diese bei der Drehung der Trommel niederdrückt, so daß dasjenige Zifferblatt, mit dessen Nocken dies geschieht, aufgeklappt wird und in die Linie der übrigen Zahlentrommeln 144 gelangt; in dieser Stellung befindet es sich unter dem Schauloch (Abb. 6, 14). Dreht sich die Zahlentrommel weiter, so verläßt der Nocken den Keil, das Zifferblatt wird von seiner Feder wieder an die Trommel gedrückt und das nächstfolgende Zifferblatt vom Keil hochgeklappt.
  • An Stelle der kraftschlüssigen Zurückführung der Zifferblätter in ihre angeklappte Lage läßt sich auch eine zwangläufige einrichten, etwa in der Weise, daß der Nocken 2o6 in einer entsprechend verlaufenden Nut, die den Keil 2o5 ersetzen, geführt würde.
  • ES ließe sich statt der Trommel mit klappbaren Zifferblättern eine Trommel mit verschiebbaren Zifferblättern anbringen, die von vornherein schon senkrecht zur Trommel 203 stehen und auf deren Rand in Führungen laufen; sie würden dann durch eine entsprechend gestaltete Nute unter das Schauloch geschoben, sobald sie unter diesem angelangt wären, und beim Verlassen des Schauloches wieder zurückgezogen werden.
  • Das Zählwerk für die Zweiunddreißigstelpenny sowie die Nebenresultatwerke I, 11. 111 unterscheiden sich von denen der übrigen Münzen lediglich durch die Größe der Zahnräder und die dadurch bedingte Rauinv erteilung. Die in anderer Richtung als bei den anderen Zahlentrommeln verlaufende Reihenfolge der Zahlen und die damit Hand in Hand gehende umbekehrte Anordnung des Wendegetriebes ist nur durch die vom Löscher diktierte Raumverteilung v eranlaßt worden. Der Arbeitsgang der Maschine während einer Umdrehung der Handkurbel 99, also der Hauptantriebswelle 98, wird an dem Diagramm der. Abb. 15 deutlich, worin die schmalen Abschnitte die Wegstücke der linken Walze io.I, die breiten Abschnitte die Wegstücke der rechten Walze io5, in gleichen Maßeinheiten, nämlich Zahnteilungen, gemessen, angeben.
  • Beim Beginn der Kurbeldrehung (erster Abschnitt) wird die linke Walze 10..(. in Drehung versetzt, die den Aufzug 51 senkt (Zeile i des Diagramms) und gleichzeitig die Zahnstangen 111, 112, 113 nach links zieht (Zeile 2, 3, d.), also die Beträge in den drei Nebenresultatwerken einstellt. Bei der Weiterdrehung wird der Aufzug 51 wieder gehoben (Zeile i) ; mit dein Beginn der Hebung bringt die linke Walze die Zahnräder 16o des Nebenresultatwerkes I in Eingriff mit Zahnrad 157 (Zeile 5), zieht im Anschluß hieran die Zahnstange 154 nach links (Zeile 6) die Beträge des Nebenresultatwerkes I werden auf die Zahlentrommeln übertragen -und im Anschluß hieran das Zahnrad 16o «-ieder in seine Anfangslage zurück (Zeile 5).
  • Bei der Weiterdrehung der Handkurbel bleibt jetzt die linke Walze io4 stehen, statt ihrer tritt die rechte, io5, in Tätigkeit (zweiter Abschnitt). Diese bringt die Zahnstangen i i i, 112, 113 in ihre Anfangslage gleichzeitig nach rechts zurück (Zeile 2, 3, d.) und zieht währenddessen die eine Zahnstange 19t der Zehnerschaltaorrichtung nach rechts (Zeile i i ), bewirkt also die erste Gruppe von Zehnerschaltungen, danach die zweite mittels (ler Zahnstange 192 (Zeile 12), wobei sie die Zahnstange 154 in ihre Anfangslage nach rechts zurückzieht (Zeile 6) ; hierauf bewirkt sie die dritte Gruppe von Zehnerschaltungen, indem sie die Zahnstange 193 nach rechts in Bewegung setzt (Zeile 13).
  • Die rechte Walze io5 wird jetzt stillgesetzt und die linke, 104, von neuem betätigt (dritter Abschnitt). Diese bringt die Zehnervorbereitungsstücke wieder in ihre Anfangsstellung, indem sie die Leiste 188 nach links hin und nach rechts wieder zurück bewegt (Zeile 1d.). Während dieser Rückbewegung zieht sie die drei Zahnstangen für die Zrhnerschaltungen gleichzeitig wieder nach links (Zeile 11, 12, 13). Während des letzten Teiles dieser Bewegung bringt sie das Zahnrad j61 des N ebenresultatwerkes II in Eingriff mit Zahnrad 158 (Zeile 7) und zieht die Zahnstange i55 nach links (Zeile 8), überträgt also die im Nebeni-esultatwerl<:e 1I stehenden Beträge auf die Zahlentrommeln, und rückt dann das Zahnrad 161 wieder aus (Zeile 7), worauf die linke Walze wieder stillgesetzt wird.
  • Die rechte Walze io5 (vierter Abschnitt) zieht die Zahnstange 155 wieder nach rechts (Zeile 8) und bewirkt gleichzeitig die erste Gruppe der Zehnerschaltungen (Zeile i i), danach die zweite (Zeile 12) und dann die dritte (Zeile 13). Danach wird die rechte Walze io5 stillgesetzt.
  • Die linke Walze io4 (fünfter Abschnitt) bringt wieder, wie ini dritten Abschnitt, alle Zehnerschaltvorrichtungen in Anfangsstellung (Zeile 1d., 11, 12, 13), bringt das Zahnrad 162 des @Tebenresultatwerl:es III in Eingriff mit Zahnrad 159 (Zeile 9), überträgt dann den in diesem Nebenresultatwerke III stehenden Betrag mit Hilfe der Zahnstange 156 auf die Zahlentrommel der Zweiunddreißigstelpenny (Zeile io) und rückt das Zahnrad 162 wieder aus (Zeile 9). Hiernach wird die linke Walze io4 stillgesetzt.
  • Die rechte Walze io5 (sechster Abschnitt) zieht die Zahnstange 156 wieder in ihre Ruhelage zurück (Zeile io) und veranlaßt die Zehnerübertragungen (Zeile 11, 12, 13). Hiermit hat die rechte Walze io5 eine volle Umdrehung gemacht und bleibt nun in-Ruhe.
  • Die linke Walze lod. (siebenter Abschnitt) bringt zum letztenmal die Zehnerschaltvorrichtungen in Anfangsstellung zurück (Zeile 1d., 11, 12, 13) und ebenso die Hebel 124., 125, 126 nebst den Zahnrädern i 14, 115, 116 durch Drehung der Mitnehmer 194 (Zeile 15).
  • Hiermit hat auch die linke Walze io4 und ebenso die Handkurbel 99, also die Hauptantriebswelle 98, eine volle Umdrehung gemacht, und der Arbeitsgang kann von neuem beginnen.
  • Die übrigen, in den Zeilen 16 bis 2o aufgezeichneten Bewegungsvorgänge beziehen sich auf die das Umdrehungszählwerk beeinflussende Tätigkeit der Walzen und «-erden bei der Beschreibung dieses Zählwerkes erklärt werden.
  • Das Umdrehungszählwerk ist genau so eingerichtet wie das Resultatwerk, nur daß es in Anbetracht seiner geringeren Stellenzahl nur zwei Zahnstangen 207 und 2o8 (Abb. 2, 5, 6) zur Zehnerschaltung aufweist. In Tätigkeit gesetzt wird es von einem Einzahn 2o9, der bei seiner Drehung das Malteserrad 2io, das an einer Achse des Wendegetriebes befestigt ist, um eine Zahnteilung weiterschaltet, so daß auch die Zahlentrommel sich um eine Ziffer weiterdreht - in additivem oder subtraktivem Sinne-, j e nachdem das Wendegetriebe mit Hilfe des Stellhebels 211 und der Gabel 212 geschaltet worden ist.
  • Der Einzahn 2o9 ist mit einem Zahnrad 213 auf einer Hülse befestigt, die sich auf einer im Schlitten 89 fest angebrachten Achse mit Hilfe der Gabel 214 so verschieben läßt, daß der Einzahn unter das Malteserrad 2io gelangt. (Selbstverständlich ließen sich Einzahn 2o9 und Zahnrad 213 auch auf der Achse selbst befestigen, die dann im Schlitten 89 verschiebbar angebracht «-erden würde.) Die Verschiebung geschieht voll der rechten Walze io5 aus mittels des Hebels 215, der von der Nut 216 um seine Achse 217 geschwenkt wird. Während einer Umdrehung der Walze io5, das ist während einer Umdrehung der Handkurbel, schwenkt der Hebel 215 den Einzahn 209 einmal unter das Malteserrad 2io, dann zieht die rechte Walze die Zahnstange 218 nach rechts, durch diese wird der Einzahn einmal gedreht und so die Zahlentrommel um eine Ziffer weitergeschaltet. Dann schwenkt die 2#,ut 216 mit Hilfe des Hebels -215 und der Gabel 214 den Einzahn wieder zurück, und die Zahnstange 218 wird voll der linken Walze 104 wieder nach links gezogen, wodurch der Anfangszustand wieder hergestellt wird.
  • Dieser Vorgang spielt sich bei jeder Kurbeldrehung an derjenigen Wertstelle des Umdrehungszählwerkes ab, an der sich der Schlitten 89 eben befindet, das ist derjenigen Wertstelle, mit deren Zehnerpotenz zur Zeit die Rechnung vor sich geht. Bei einer Verschiebung des Schlittens rollt das Zahnrad 213 auf Bier Zahnstange 218 ab; durch besondere Abinessungen wird deshalb dafür Sorge getragen, daß der Einzahn 209 nur in bestimmter Stellung zum NXIalteserrade 2io unter diesem ankommen kann. Die Einrichtung kann aber auch so getroffen werden, daß das Zahnrad erst beim Einschwenken des Einzahnes zum Eingriff mit der Zahnstange gelangt, dagegell während der Verschiebung des Schlittens und während des Zurückgehens der Zahnstange in ihre Anfangsstellung ausgerückt bleibt.
  • Das Diagramm (Abb. 15) zeigt die während einer Kurbeldrehung im Umdrehungszülilwerlce stattfindenden Vorgänge an: Die rechte Walze 1o5 (zweiter Abschnitt) schwenkt den Einzahn 2o9 ein (Zeile 16), zieht die Zahnstange 218 nach rechts, cl. h. schaltet die Zahlentrommel um eine Ziffer weiter (Zeile 17) und schwenkt den Einzahn wieder aus (Zeile 16). Die linke Walze io.I (,dritter Abschnitt) zieht die "Zahnstange 218 wieder nach links (Zeile 17). Die rechte Walze 1o5 (vierter Abschnitt) bewirkt mit Hilfe der Zahnstangen 207 und 2o8 die Zehnerschaltung (Zeile r8 und i9). Die linke Walze 104 (fünfter Abschnitt) bringt die Zehnervorbereitungseinrichtungen wieder in ihre Anfangslage zurück (Zeile 2o) und zieht die Zehnerschaltzahnstangen 207 und 2o8 wieder nach links (Zeile i8 und i9).
  • Zum Löschen des Resultatwerkes und des Unidrehungszalilwerk; s kann irge -deine bekannte Vorrichtung benutzt werden. Iln Ausführungsbeispiele ist in beiden Werken die gleiche Vorrichtung wie die zum Löschen der \ebenresultatwerke zur Anwendung gelangt (Abb. 2, 3, 5). Die zum Drehen der betreffen-(Ion Zahnräder 2i9 und 22o am Resultatwerke, 221 und 222 am Umdrehungszählwerke nötigen Zahnstangen 223 und 224 können voll den Zahnrädern 225 und 226, deren Achsen 227 und 228 nach außen geführt und mit (nicht gezeichneten) Handkurbeln versehen sind, in Bewegung gesetzt werden, indem der Rechner die Kurbeln in einem dem Uhrzeiger entgegengesetzten Sinne dreht. Um ihm das Zurückdrehen zu ersparen, sind aus den Zahnrädern 225 und 226 Zähne so ausgebrochen, claß die Lücke im Ruhezustand der Zahnräder sich über ihren Zahnstangen befindet, die dann von federn in ihre Anfangslage zurückgezogen werden.
  • Anwendung der Maschine. i. Addition und Subtraktion.
  • Bei der Addition und Subtraktion steht die Stellkurbel 74 so (Abb. 3), daß der Schlittetl 8-) sich gegenüber der Einerstelle der Pfunde befindet (Abb. 4); iin dortigen Schaltloch 92 erscheint also die '.Marke 9o. Bei der Addition stehen die Stellhebel 178 und 211 in der in Abh. i gezeichneten Stellung. Der erste Summand wird in der Tastatur eingestellt und die a-1 der Welle 98 (Abb. 1, 3. _5j befindliche Handkurbel 99 (Abb. 16) einmal gedreht. Dadurch gelangen voll den 71-1#1"c.1 ..1,2 der - durch die niedergedrückten Tasten eingestellten - 'Multiplikationskörper -.o diejenigen, welche aus der Multiplikation mit 1 gebildet sind, zur Wirkung. Auf die schon beseht iebeneWeise werden die Einzelprodukte erst in die \ebenresultatwerke gebracht und daini in (]en Zahlentrommeln des Resultatwerkes vereinigt. Danach wird die Tastatur gelöscht, vier zweite Summand darin eingestellt und auf die gleiche Weise wie riet erste ins Resultatwert: gebracht, wo er sich dem ersten addiert. Das Umdrehungszahlwerk ihlt zwei Umdrehungen.
  • 7 Bei, der Subtraktion bleil-e- c?ie Stellhel#el zun i;clist in der 1l1 Abb. i gezeichneten Lage. Der Minuend wird als @uitiinand irs Resultatwerk gebracht. dann der Stellhebel 178 tungelegt und der Subtrahend, na^h Einstelltrug in der Tastatur, durch Kurteldrehung - im gleichen Sinne wie hei der Addition - ins Resultatwerk: geschafft, wobei die entge`engesetzte Drehung der Zahlentrommel -, also eilte Subtraktio-t hervorgerufen wirrt. Das Zähhvc,-k zMilt zwei Umdrehungen, wenn es nic111 vol@t Rechne nach den(, Einbrir@et des 11@11t@e1_@te-1 gelöscht worden ist; soll es aber die ]-eilt. Addieren des Minuenden e tstehende e#-ste hreliti:ig sell,er löschen, so wird vor Be- ,Sinn der zweiten Drehung der Stellhebel 211 umgelegt, wodurch diese zweite Drehung auch im Urndrehungszählwerke subtrahiert wird.
  • 2. Multiplikation.
  • Bei der Multiplikation mit Einern wird zunächst wie bei der Additon verfahren. Eininalige Kurbeldrehung bedeutet die 'tfultiplikation des in der Tastatur eingestellten Betrages mit i. Ist die Einerziffer des Multiplikators von i verschieden, so werden mehrere Kurbeldrehungen vollführt nach Maßgabe der Ziffer, was im L?indrehungszählwerk im dortigen Schauloch für die Einer - das ist dort, wo in Abb. 4. der Schlitten 89 steht -angezeigt wird. Dann wird der Geldbetrag mit den Zehner :i des -Mtiltiplilcators multipliziert; zu diesem Zwecke dreht der Rechner die Steilkurbel 7:4 in einem der Drehrichtung des Uhrzeigers entgegengesetzten Sinne um eine Teilung weiter, so daß bei den nun folgenden additiven Drehungen die mit io gebildeten Produkte des eingestellten Betrages ins Resultatwerk übertragen werden. Die Anzahl der Umdrehungen wird in den Zehnerschaulöchern des Umdrehungszählwerkes angezeigt. In gleicher Weise werden nach voraufgegangener Einstellung der Steilkurbel 7.I die Produkte der höheren Zelinerpote,zen gebildet.
  • Soll auch niit Dezimalstellen multipliziert werden, so dreht der Rechner die Steilkurbel 7.1 zurück - also im Drehungssinne des Uhrzeigers - über die in Abb. 3 gezeichnete Stellung hinaus und addiert dann wie sonst; die Anzahl der Umdrehungen wird in den Dezimalstellen des Umdrehtingszälilwerlces registriert. 0 Bei abgekürzter 1'fultiplil:ation, beispielsweise wenn ein Betrag mit 197 multipliziert werden soll, wird zunächst die Steilkurbel 7 auf Hunderter gestellt, die mit ioo gebildeten Produkte zweimal addiert - im Umdrehungszählwerke erscheint die Zahl 200 -, die Steilkurbel 74. auf Einer zurückgedreht, die Stellhebel 178 und --i i umgelegt, so daß ini Resultatwerke und im Umdreliungszälilwerke Subtraktionen erfolgen, und dann der in der Tastatur eingestellte Betrag dreimal subtrahiert. Im Umdrehungszählwerke stellt sich dann die Zahl 197 ein, während im Resultatwerke das mit (200 - 3) - 197 gebildete Produkt erscheint.
  • 3. Division und Rechnung mit reinen Zahlen. Bei den drei beschriebenen Rechnungsarten unterscheidet sich die Handhabung der -Iaschine, abgesehen von der Art der Wagenverschiebung, nicht von derjenigen gewöhnlicher Rechenmaschinen mit Stellhebeln. Anders ist es jedoch bei der Division englischen Gelle:. Während dein Rechner bei der Division deutschen Geldes mit seinem Dezimalsvstem die Umwandlung einer Münze in die andere, also Mark in Pfennige oder Pfennige in -Iark, kaum mehr zum Bewußtsein kommt, treten beim englischen Gelde mit seinem gemischten Zahlensvstem sofort Schwierigkeiten auf, wie sie auch im deutschen Gelde auftreten, wenn die gemischteBezeichnung.Iark und Pfennige beibehalten wird. Beispiel: An i @lt 35 Pf. werden 4.o Pf. verdient, wieviel Mark werden an ioo @ft verdient? Würde man rllie Gleichung ansetzen: x "/( := ioo Al mal 40 Pf.ji j( 35 Pf., so würde der Unsinn, der in der Beibehaltung der gemischten Bezeichnung "lt und Pf. liegt, sofort auffallen. Aber auch die Division gemischter deutscher -Münzen durch eine reine Zahl ist nur auf einem Umwege möglich, wenn der Quotient in einer im Leben gebräuchlichen Art ausgedrückt werden soll. Beispiel: i rft 2o Pf. : 5. Hierbei ist die Umwandlung einer -Münze in die andere der gebräuchliche Weg, weil man sonst den Otiotiente : o,2o @II 4. Pf. erhalten würde-Beim englischen Gelde würde man eine zweifache oder, wenn Bruchteile eines Penny vorhanden sind, sogar dreifache- Umwandlung vornehmen müssen. Es läßt sich jedoch bei der Division englischen Geldes durch eine reine Zahl ein anderer Weg einschlagen, und zwar läßt sich die reine Zahl durch Hineindividieren in i zunächst in einen Dezimalbruch verwandeln, mit welchem dann der Geldbetrag multipliziert wird.
  • Hier muß also eine Einrichtung in Kraft treten, die es gestattet, mit Hilfe der Maschine Rechnungen mit reinen Zahlen durchzuführen. Dazu eignen sich -nur die Pfundstellen mit ihrem Dezimalsystem. Damit nun während des Rechnungsvorganges im Resultatwerke die Wertstellen der Schillinge, Pence und Zweiunddreißigstelpenny nicht mitbeeinflußt werden, kann irgendeine Vorrichtung getroffen werden, um diese beim Rechnen mit reinen Zahlen auszuschalten; Abb. i i zeigt ein Beispiel für eine solche `'orrichtung von links, Abb. 12 von hinten. Sie besteht bei den genannten Wertstellen in der willkürlichen Unterbrechung der Zugstangen 118, 119, i 2o (Abb. 2), die nach der Unterbrechung zwar während des Rechenvorganges von den Stäben .1.I, .I5, .46 wohl verschoben werden, aber die zugehörigen Hebel 121, 122,123 und damit die Nebenresultatwerke I, II, III an den genannten Wertstellen nicht mehr beeinflussen können.
  • Von den Zapfen der Hebel laufen drehbare Haken 229, 230, 231 nach den verkürzten Zugstangen 118, 119, 120, wo sie beim Rechnen mit Geldbeträgen in die Stifte 232 einsehakt sind. Durch einen Schlitz 233 in jedem Haken ist eine gemeinsame Stange 23A. gesteckt, die durch Umlegen eines Winkelhebels 235 von Hand aus um den Zapfen 236 geschwenkt und so gehoben und gesenlct Sv erden kann. 237 ist die von der Stange 234 zum Winkelhebel 235 gehende Zugstange. In Abb. i i sind die Haken gehoben, die Verbindung der Zugstangen i i 8, i i 9, i 2o mit den Hebeln 12i, i22, 123 also unterbrochen, so daß die Resultatwerke an diesen Wertstellen nicht beeinflußt werden. Diese Vorrichtung wird jedesmal, wenn überhaupt mit reinen Zahlen gerechnet werden soll, vorher eingestellt.
  • Ein anderes nicht gezeichnetes Beispiel für eine Einrichtung, die Wertstellen der Schillinge, Pence und Zweiunddreißigstelpenny dem Einflusse der Multiplikationskörper zu entziehen, ist folgendes: Von den Gabeln 175, 176, 177 (Abb. 2, 5, 6) wird jede so in zwei Teile geteilt, daß der eine Teil sich über die Nebenresultatwerke der Pfunde, der andere sich über diejenigen der niedrigeren Münzen erstreckt. Die beiden Teile werden so eingerichtet, daß der kleinere auf den größeren zu schieben und auch vollständig von ihm zu trennen ist. Bei der Rechnung mit englischem Gelde werden die Teile von Hand aus aufeinandergeschoben, so daß die Nebenresultatwerke aller Münzen beeinflußt werden. Für die Rechnung mit reinen Zahlen aber trennt der Rechner die Teile, so daß beim Einschwenken der Gabeln die kleineren Teile nicht mitgenommen und infolgedessen ihre «Wertstellen nicht beeinflußt werden können. - Eine ähnliche Vorrichtung ließe sich, statt an den Gabeln, an den die N ebenresultatwerke bedienenden Zahnstangen 111, 112, 113 oder an den Zahnstangen 154, 155, i56 anbringen.
  • Zum Dividieren wird der Dividend in der Tastatur eingestellt und, mit i o$ multipliziert, ins Resultatwerk addiert; bei der Division eines Geldbetrages würde nach dem Vorstehenden nicht der Geldbetrag, sondern eine für praktisch gehaltene Zehnerpotenz, etwa die höchsteinstellbare Potenz ioll, das ist ioo ooo ooo £, mit iog multipliziert und das Produkt iole ins Resultatwerk addiert, so daß an der zweithöchsten Wertstelle des Resultatwerkes eine Eins erscheint. Dann wird in der Tastatur der Divisor eingestellt, der Stellhebel 178 auf Subtraktion umgelegt und die Stehkurbel 74 in die Stellung für die 1Tultiplikation mit io' gedreht. Jetzt wird in der von anderen Rechenmaschinen her bekannten Weise abwechselnd subtrahiert und addiert - im Umdrehungszählwerke durch abwechselndes Umlegen des Hebels 211 abwechselnd addiert und subtrahiert -, während die Stellkurbel 74 zum Stellen-Wechsel bis auf die Einerstelle zurückgedreht wird. Der Ouotient erscheint in den ganzstelligen Wertstellen des Umdrehungszählwerkes. Bei der Division in i ist aber die hier erscheinende Zahl ein Dezimalbruch. Mit ihm wird der zu dividierende Geldbetrag multipliziert, nachdem zuvor durch Umlegung des Winkelhebels 235 die Verbindung cler Zugstangen i 18, 119, 12o der Wertstellen, der Schillinge, Pence und Zweiundreißigstelpenny, wiederhergestellt worden war. Diese Multiplikation wird so ausgeführt, daß, ohne vorhergegangene Löschung des Umdrehungszählwerkes, die Stellkurbel 74 zuerst auf die niedrigste Dezimalstelle eingestellt wird und dann, mit fortschreitender Drehung der Stellkurbel, die in den ganzen Wertstellen des Umdrehungswerkes stehenden Ziffern der Reihe nach, von den Einern angefangen, abgekurbelt werden. Dann steht nach Beendigung der Multiplikation der Multiplikator sowohl in den ganzen Stellen als auch in den Dezimalstellen des Umdrehungswerkes und das Produkt - das im vorliegenden Falle ein Quotient ist - im Resultatwerke.

Claims (14)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rechenmaschine, insbesondere zur Rechnung mit gemischtenZahlensystemen, dadurch gekennzeichnet, daß die Produkte, die aus der Multiplikation jeder in der Einstellvorrichtung (56) der 1Zaschine einstellbaren Ziffer mit jeder dem Zahlenbereich der Maschine entsprechenden Zehnerpotenz gebildet werden, oder das Komplement dieser Produkte derart durch Multiplikationskörper®(4o, 4a) verkörpert werden, daß zu jeder in der Einstellvorrichtung einstellbaren Ziffer ein Multiplikationskörper gehört, der nach Maßgabe der in ihm verkörperten Produkte eine entsprechende Anzahl Wertstellen eines oder mehrerer Resultatwerke unmittelbar oder mittelbar beeinflussen kann, und der beim oder nach dem Einstellen der zugehörigen Ziffer der Einstellvorrichtung in wirksame Lage gebracht wird.
  2. 2. Rechenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Ziffern der Produkte oder ihre Korn= plemente darstellenden Zungen (42), die zu gleichen Wertstellen gehören, gruppenweise am wahlweise einstellbaren Multiplikationskörper (40) zusammengefaßt sind: 3.
  3. Rechenmaschine nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Zungen (42) verkörperten Produkte an wahlweise einstellbaren Multiplikationskörpern (.to) angeordnet sind, welche einen oder mehrere bewegbare Teile (.13) enthalten, die den Multiplikationskörper in unwirksamer Lage festhalten und von den Einstellorganen (56) der Maschine derart beeinflußbar sind, daß sie den Multiplikationskörper in wirksame Lage bringen. d..
  4. Rechenmaschine nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Tastenstiel der Einstellorgane oder eine von ihm heeinflußbare Einrichtung in mehrere Teile zerlegt ist, von denen der eine (56) am anderen (96) bewegbar ist und der Bewegung des zugehörigen Multiplikationskörpers (d.o) bei Wagenverschiebung folgt.
  5. 5. Rechenmaschine nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die von den zugehörigen Einstellkörpern (56) in wirksame Lage gebrachten -.Nlultiplikationskörper (d.ö) von durch das Antriebwerk bewegbaren Teilen (5i) erfaßt und, zur Beeinflussung der Resultatwerke, in vertikaler Richtung hin und her bewegt werden.
  6. 6. Rechenmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Abwärtsbewegung des Aufzuges (5i) Riegel (59') in wirksame Lage gebracht «-erden und die in wirksamer Stellung befindlichen Multiplikationskörper während der Dauer der Ab- und Aufbewegung des Aufzuges festhalten und nach Beendigung dieser Bewegung freigeben.
  7. Rechenmaschine nach Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bahn einer Zunge (42) einer jeden "Lungengruppe der Multiplikationskörper (d.0) Stäbe (.1d., .45, 46) angebracht sind, die, an Stangen (i 18, 119, 12o) lose angeordnet oder mit Stangen fest verbunden, beim Auftreffen der Zungen auf sie die Resultatwerke durch Vermittelung dieser Stangen beeinflussen. B.
  8. Rechenmaschine nach Anspruch ,~., dadurch gekennzeichnet, daß die unter den Zungengruppen angebrachten Stäbe (.1d., d.5, 46) verschiedenen Resultatwerken wahlweise zugeordnet werden können.
  9. 9. Rechenmaschine nach Ansprüchen und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe (44, .45, d(J) zwangsweise in ihre Anfangsstellung zurückgeführt «-erden. i o.
  10. Rechenmaschine nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Zahlentrommeln (2o3) mit bewegbaren Zifferblättern (2o4) ausgestattet sind, die nicht in einer Linie mit dem für sie bestimmten Schauloche liegen, von denen aber das jeweils zu oberst unter dem Deckel befindliche von einer Vorrichtung (2o5) unter das Schauloch in sichtbare Lage vorgebracht und von der gleichen oder einer anderen Vorrichtung beim Weiterdrehen der Zahlentrommel in seine Anfangslage zurückgebracht wird. ii.
  11. Rechenmaschine nach Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Umdrehungszählwerk durch eine dem Maschinengestell gegenüber bewegbare Schaltvorrichtung (209, 213, 21d., 218) beeinflußt wird, die sich zu diesem Zwecke mittels einer geeigneten Einrichtung (88, 89, 9i) von Wertstelle zu Wertstelle verschieben läßt.
  12. 12. Rechenmaschine nach Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die bei Stellenverschiebung auszuführende kleine Bewegung des vom Maschinengehäuse verdeckten Wagens (5o) der Multiplikationskörper (.to, .12) in Schaulöchern sichtbar gemacht wird durch eine bewegbare Marke (9o), deren Bewegung gegenüber derjenigen des Wagens durch L-bersetzungsmechanismen (8o, 81) vergrößert wird.
  13. 13. Rechenmaschine nach Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsteile (i i 8, i i9, i 2o) zwischen den Antriebsmechanismen und dien Resultatwerken willkürlich derart trennbar sind, daß diejenigen Wertstellen, an denen diese Unterbrechung stattgefunden hat, beim Antrieb der Maschine unbe,einflußt bleiben.
  14. 14. Rechenmaschine nach Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Antriebsmechanismen (111, 112, 113 oder 154, 155, 156) der Resultatwerke willkürlich derart trennbar sind, daß diejenigen Wertstellen, an denen diese Unterbrechung stattgefunden hat, beim Antrieb der Maschine unbeeinflußt bleihen.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE746231C (de) * 1936-11-20 1944-06-08 Deutsche Hollerith Maschinen Gmbh Rechenmaschine
DE918964C (de) * 1936-09-05 1954-10-11 Powers Samas Account Mach Ltd Rechenmaschine

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DE918964C (de) * 1936-09-05 1954-10-11 Powers Samas Account Mach Ltd Rechenmaschine
DE746231C (de) * 1936-11-20 1944-06-08 Deutsche Hollerith Maschinen Gmbh Rechenmaschine

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