DE744981C - Achsanordnung, insbesondere Hinterachsanordnung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Achsanordnung, insbesondere Hinterachsanordnung fuer Kraftfahrzeuge

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DE744981C
DE744981C DED74248D DED0074248D DE744981C DE 744981 C DE744981 C DE 744981C DE D74248 D DED74248 D DE D74248D DE D0074248 D DED0074248 D DE D0074248D DE 744981 C DE744981 C DE 744981C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
axle
frame
arrangement
wheel
wheels
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Expired
Application number
DED74248D
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Roehr
Max Wagner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
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Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE744981C publication Critical patent/DE744981C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G9/00Resilient suspensions of a rigid axle or axle housing for two or more wheels
    • B60G9/02Resilient suspensions of a rigid axle or axle housing for two or more wheels the axle or housing being pivotally mounted on the vehicle, e.g. the pivotal axis being parallel to the longitudinal axis of the vehicle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Achsanordnung, insbesondere Hinterachsanordnung für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Achsanordnung, insbesondere Hinterachsanordnung für Kraftfahrzeuge, mit einer die Radträger eines Radpaares verbindenden Radachse, die in der Fahrzeugmitte durch eine im wesentlichen senkrechte Geradführung und derart drehbar gegenüber dem Rahmen geführt ist, daß sie um eine Längsachse mit Bezug auf den Rahmen ausschwingen kann. Die Erfindung besteht darin, daß gleichzeitig einerseits in an sich bekannter Weise die Radachse durch seitliche, mit ihr in der Nähe der Räder starr verbundene, am Rahmen kugelgelenkig gelagerte Schubstreben gegenüber dem Rahmen abgestützt ist und andererseits aus zwei in an sich bekannter Weise zapfenartig ineinandergelagerten und um eine quer zur Fahrtrichtung verlaufende Drehachse gegeneinander drehbaren, gegen Verschieben quer zur Fahrtrichtung gesicherten Achshälften besteht.
  • Es sind Hinterachsanordnungen bekannt, bei denen die beiden Hinterräder durch eine aus der Radmitte herausgekröpfte Achse verbunden sind und die in sieh starre Achse durch die Anordnung einer im wesentlichen senkrechten Führung zusammen mit den Rädern sowohl auf und ab als auch um eine Längsmittelachse des Fahrzeugs schwingen kann. Dies wurde dadurch erreicht, daß die starre Achse durch Schubstreben gegen den Rahmen abgestützt ist, die sich zu einem gemeinsamen Angriffspunkt am Rahmen vereinigen und durch :ein einT,lges in der Mittellängsebene des Fahrzeugs angeordnetes Kugelgelenk am Fahrzeugrahmen angelenkt sind.
  • Es sind auch Vorderachsen mit einer mittleren Geradführun;g in -senkrechter Richtung bekannt, die durch zwei seitlich angeordnete, kugelgelenkig an den Rahmen angeschlossene Schubstreben gegen den Rahmen gestützt sind: Hierbei wurde, um ein einseitiges Anheben der Achse gegenüber dem Rahmen zu ermöglichen, eine der Streben kugelgelenkig mit der Achse verbunden, während die andere Strebe an die Achse starr angeschlossen wurde. Dreliniomentl:räfte, die z. B. beim Bremsen der Räder auftreten, können in diesem Falle nur durch die starr mit der Achse verbundene Strebe übertragen werden,
    sowohl mit dein Rahmen als auch mit der Achse verbundene Schubstreben gegen den Rahmen abgestützt ist. Diese bekannte Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß die Achse in seitlicher Richtsang ungenügend geführt ist, wodurch das Fahrzeug unsicher auf der Straße liegt und zum Schwimmen neigt, was noch dadurch unterstützt wird, daß sich beim Durchfedern des Rades die Achse teleskopartig verlängern oder verkürzen kann.
  • Es sind weiterhin Achsbauarten bekannt, bei denen die die Räder verbindende Achse durch seitliche, starr mit der Achse verbundene Schubstreben am Rahmen aasgelenkt sind. Um hierbei eine Neigung der Radachsen init Bezug auf en Rahmen zu ermöglichen, sind sowohl die die Räder verbindende Achse als auch die seitlichen Schuhstreben in sich drehelastisch ausgebildet.
  • Schließlich ist bereits eine geteilte Vorderachse für Kraftfahrzeuge bekannt, bei der die gegeneinander drehbaren äußeren Teile mit besonderen Schubstangen verbunden sind und wobei die Radachse in der üblichen Weise abgefedert ist. Die seitlichen Schubstangen sind hierbei an die Achse durch ein senkrechtes Gelenk und an,den Rahmen durch ein waagerechtes Gelenk angeschlossen. Derartige Gelenkverbindungen lassen jedoch ein Schiefstellen der Achse mit Bezug auf den Rahmen nicht zu. Eine Schiefstellung könnte vielmehr lediglich durch Verwindung der Schubstangen erfolgen. Des weiteren können auch die an der Achse auftretenden Querkräfte nur unter ungünstiger Beanspruchung der Schubstangen oder der in üblicher Weise zwischen der Achse und dein Rahmen vorgesehenen Federn aufgenommen werden.
  • Demgegenüber wird durch die Anordnung nach der Erfindung erreicht, daß einerseits trotz der Anwendung seitlich am Rahmen angeordneter Schubstreben eine Schwingbarkeit der Achse mit Bezug auf den Rahmen um eine mittlere Längsachse ermöglicht wird, andererseits aber einseitige Beanspruchungen der Achse durch Drehmosnentkräfte verinieden und in sich starre Achsteile und Streben verwendet -,verden können. Die Achse ist daher auch zur Aufnahme größerer Kräfte und die Erfindung auch für schwere oder hoch beanspruchte Fahrzeuge ganz besonders geeignet. Des weiteren werden an der Achse auftretende Seitenkräfte in bekannter Weise von einer besonderen mittleren, im wesentlichen senkrechten Geradführung aufgenommen, so daß die seitlichen Schubstreben und
    eck hineingreifen und den räumlichen Aufbau des Rahmens wesentlich beeinflussen. Dadurch kann man infolge der seitlichen Anordnung der Radführungsteile den Nutzraum des Fahrzeugs besonders tief anordnen und infolgedessen eine geringere Bauhöhe und einen tiefen Schwerpunkt erzielen.
  • Bei der Lagerung des Achsgetriebes am Rahmen mit unabhängig von der in sich drehbaren Radachse durch Gelenkwellen erfolgendem Antrieb der Räder werden die Vorteile der teilweisen unabhängigen Radführung nach der Erfindung noch weiterhin dadurch verbessert, daß die unabgefederten Massen des Fahrzeugs auf ein Mindestmaß verringert werden, so daß sich praktisch die Eigenschaften eines Fahrzeugs mit unabhängig abgefederten Rädern ergeben.
  • Ein Beispiel der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i ist ein Aufriß einer Hinterachsanordnung unter Weglassung des rechten Hinterrades und des Ausgleichgetriebegehäuses, Abb.2 ist ein Grundriß dieser Achsanordnung.
  • Die Radträger der Hinterräder i und 2 werden durch die rohrförmigen Achshälften 3 1 und 4 und, das dazwischenliegende Lager 5 fest verbunden und parallel und im gleichen Abstand zueinander gehalten. Der Rahmen 6 trägt auf seinem hinteren Querträger 7 eine Geradführung 8, in welcher ein Gleitstein 9 das Lager 5 und damit die Räder i und 2 gegen seitliches Verschieben gegenüber dem Rahmen 6 sichert. In dem Gleitstein 9 ist eine Kugel io drehbar gelagert. Das Lager 5 ist mit der Kugel io starr verbunden, so daß sich dieses mit den Rädern i und 2 um eine durch die Kugelmitte verlaufende Längsachse des Fahrzeugs gegen den Rahmen 6 drehen kann. Die Aaslenkung der Räder an den Rahmen 6 erfolgt mittels der Schubstreben i i und 12, die mit den Radträgern 13 und 14 und den Achsteilen 3 und 4. starr verbunden sind. Die Schubstreben sind durch die kugeligen Gelenke 15 und 16 mit dem Rahmen 6 verbunden. Der Rahmen 6 ist an der Anlenkungsstelle durch einen Querträger 17 versteift. Die Räder i und 2 mit ihrer Achsverbindung 3, 4 und 5 können. ihrerseits um die durch die Gelenkpunkte 15 und 16 gehende waagerechte Querachse auf und ab schwingen und um die durch die Kugel io gehende Längsmittelebene pendeln. Um zu vermeiden, daß infolge der Pendelbewegung um diese Längsachse sich die Enden der Schubstreben ii und 12 gegenüber den Anlenkpunkten 15 und 16 verspannen; ist das Lager 5 zwischen den Achshälften 3 und 4 angeordnet. Das Lager 5 besteht aus zwei ineinander drehbaren Rohrstücken, dem inneren Rohrstück 18 und dem äußeren Rohrstück i9; das innere Rohrstück 18 ist mit der Achshälfte 3 fest verbunden, das äußere Rohrstück i9 mit der Achshälfte 4. Der Bundririg 2o, der an dem inneren Rohrstück 18 angeschraubt ist, hindert die Rohrstücke 18 und i9 daran, sich axial gegeneinander zu verschieben. Durch die Drehbarkeit der beiden Achshälften gegeneinander können die Enden der beiden Schubstreben ii und 12 sich ohne gefährliche Verspannung bewegen.
  • Die Anordnung des Rahmens 6 in der in der Zeichnung dargestellten tiefen Lage, bei der beispielsweise der Schwerpunkt des Rahmens tiefer liegt als der Aufhängepunkt, macht im Zusammenhai; mit der geschilderten Einrichtung der Achsanordnung das damit ausgerüstete Fahrzeug besonders geeignet für Rennwagenzwecke.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Achsanordnung, insbesondere Hinterachs:anordnung für Kraftfahrzeuge, mit einer die Radträger eines Radpaares verbindenden Radachse, die in der Fahrzeugmitte durch eine im- wesentlichen senkrechte Geradführung und derart drehbar gegenüber dem Rahmen geführt ist, daß sie um eine Längsachse mit Bezug auf den Rahmen ausschwingen kann, gekennzeichnet durch die gleichzeitige Anwendung folgender an sich bekannter Merkmale: a. Die Radachse (3, 4) ist durch seitliche, mit ihr in der Nähe der Räder (i, 2) starr verbundene, am Rahmen kugelgelenkig gelagerte Schubstreben (i i, 12) gegenüber dem Rahmen abgestützt. b. Die Radachse besteht aus zwei zapfenartig ineinandergelagerten und um eine quer zur Fahrtrichtung verlaufende Drehachse gegeneinander drehbaren, gegen Verschieben quer zur Fahrtrichtung gesicherten Achshälften (3, 4).
DED74248D 1936-12-29 1936-12-29 Achsanordnung, insbesondere Hinterachsanordnung fuer Kraftfahrzeuge Expired DE744981C (de)

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DE (1) DE744981C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE915417C (de) * 1952-11-11 1954-07-22 Daimler Benz Ag Achsaufhaengung, insbesondere fuer angetriebene Hinterachsen von Kraftfahrzeugen
DE939793C (de) * 1948-11-02 1956-03-01 Daimler Benz Ag Achsaufhaengung fuer Kraftfahrzeuge
DE1089643B (de) * 1956-06-25 1960-09-22 Ford Werke Ag Aufhaengung fuer die durch eine starre Achse gefuehrten Hinterraeder von Kraftfahrzeugen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE939793C (de) * 1948-11-02 1956-03-01 Daimler Benz Ag Achsaufhaengung fuer Kraftfahrzeuge
DE915417C (de) * 1952-11-11 1954-07-22 Daimler Benz Ag Achsaufhaengung, insbesondere fuer angetriebene Hinterachsen von Kraftfahrzeugen
DE1089643B (de) * 1956-06-25 1960-09-22 Ford Werke Ag Aufhaengung fuer die durch eine starre Achse gefuehrten Hinterraeder von Kraftfahrzeugen

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