DE738093C - Foerdereinrichtung zum Vorziehen oder -schieben von Foerderwagen - Google Patents

Foerdereinrichtung zum Vorziehen oder -schieben von Foerderwagen

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DE738093C
DE738093C DEST55121D DEST055121D DE738093C DE 738093 C DE738093 C DE 738093C DE ST55121 D DEST55121 D DE ST55121D DE ST055121 D DEST055121 D DE ST055121D DE 738093 C DE738093 C DE 738093C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61JSHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
    • B61J3/00Shunting or short-distance haulage devices; Similar devices for hauling trains on steep gradients or as starting aids; Car propelling devices therefor
    • B61J3/04Car shunting or haulage devices with cable traction or endless-chain driving means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)

Description

  • Fördereinrichtung zum Vorziehen oder -schieben von Förderwagen Für das Vorziehen oder -schieben der Förderwagen an den Ladestellen in Abbaustrek-. ken des Untertagebetriebes sind Einrichtungen bekannt, die mit in zwei nebeneinanderliegenden Bahnen sich gegenläufig bewegenden Mitnehmern arbeiten, die nacheinander die Förderwagen erfassen und diese bzw. den ganzen Föiderwagenzug um die volle oder halbe Förderwagenlänge bei selbsttätiger Steuerung stetig vorwärts bewegen. Eine :der wesentlichsten Bedingungen, denen derartige Fördereinrichtungen gerecht werden müssen, ist die, äaß. sie mit ' Rücksicht auf das mit voranschreitendem Abbau erforderlich werdende Umlegen so niedrig und schmal gebaut werden müssen, äaß sie zwischen den Schiejien und oberhalb der Schwellen verlegt werden können. Andererseits besteht natürlich auch der Wunsch, diese Einrichtungen in ihrer Längserstreckung ebenfalls so kurz wie möglich zu bauen. Der Antrieb der hin. und her gehenden Mitnehmen erfolgt in den meisten Fällen durch einfache Hubzylinder, und zwar in Einzel- oder Doppelanordnung, wobei man die Kupplung der Mitnehmer mit der bzw. den Kolbenstangen sowohl durch feste Gestänge als auch durch über. waagerecht gelagerte Rollen laufende endlose Ketten und Seilzüge durchgeführt hat.
  • Es sind ferner auch Einrichtungen bekanntgeworden, bei denen statt geradlinig hin und her gehender Kolben eine Antriebsmaschine mit Drehbewegung benutzt wird. Dabei wird z. B. von einer Drehkolbenmaschine über ein übersetzungsgetriebe ein in sich geschlossener Kettenzug nach Art der bekannten Kettenbahnen dauernd in einer Richtung in Umlauf gesetzt, wobei an dieser Kette Mitnehmer derart verteilt angeordnet sind, daß, ein gleichmäßiges, ununterbrochenes Vorwärtsbewegen der Förderwagen bzw. ganzer Züge durchgeführt werden kann. Mit Rücksicht -auf die innezullaltende Bedingung, die Einrichtung so niedrig wie möglich zu bauen bzw. die Tatsache, daß die Mitnehmer nur in dem sich in Förderrichtung bewegenden Kettentrum zum Anschlag an die Förderwagenachse gebracht werden dürfen, ist es bei solchen Einrichtungen erforderlich, die Mitnehmer derart schwenkbar in der Kette zu lagern und zu steuern, daß sie nur im Arbeitstrum der Kette nach oben aus der Umgrenzung der Kette hervorragen, um an der Umkehrstelle im Leertrum in die Ebene des Kettentrums abgesenkt zu werden.
  • Bei Aufschiebevorrichtungen ist es ferner bekannt, den in einem Gestell geführten Aufschieberstößel durch eine von einem Umlaufmotor angetriebene Gewindespindel zu bewegen, indem der Aufschieberstößel mittels einer Schraubenmutter an die unverschieblich gelagerte Gewindespindel angekuppelt wird; beim Rücklauf wird die Kupplung aufgehoben und der Stößel anderweitig zurückgezogen.
  • Man hat nun auch vorgeschlagen, ohne daß dieser Vorschlag aber zum Stand der Technik gehört, dieses Prinzip auch zum Vorschieben von Förderwagen in Grubenstrecken auszunutzen. Dabei sollen die die Förderwagen erfassenden Mitnehmen ebenfalls durch Gewindespindeln sowohl im Arbeitsgang als wach im Rückgang bewegt werden.; der Antrieb der Gewindespindeln erfolgt durch einen Druckluftumlaufrnotor. Die gegen Drehung festgelegten Gewindespindeln werden durch von der Antriebsmaschine über ein Zwischengetriebe in Drehung versetzte Muttern hin und her bewegt. Die die Förderwagen erfassenden Mitnehmen sind dabei an den in Förderrichtung liegenden Enden der Gewindespindeln angeordnet.
  • Eine solche Vorrichtung leidet nun insofern an einem grundsätzlichen Nachteil, als die Gewindepaarungen selbst ein übersetzungsgetriebe darstellen, durch das der größte Teil der Übersetzung erbracht wird. Da Gewindepaarungen von vornherein mit einem schlechten Wirkungsgrad arbeiten, wird der Wirkungsgrad der Gesamteinrichtung ganz bedeutend herabgesetzt; jedenfalls entfällt auf das zwischen der Antriebsmaschine und den Gewindepaarungen liegende übersetzungsgetriebe nur ein geringer Teil der Gesamtübersetzung. Im Untertagebetrieb muß nun ferner mit einer Verschmutzung der im ausgeschobenen Zustand frei liegenden Gewindespindeln gerechnet werden, wie andererseits auch Verlagerungen infolge der meist immer vorhandenen Gebirgsbewegungen unvermeidlich sind. Gewindepaarungen sind aber sowohl gegen Verschmutzung als euch Verkantungen äußerst empfindliche Maschinenteile, so da:ß der an sich schon schlechte Wirkungsgrad hierdurch noch weiter verschlechtert wird, wie andererseits auch damit ein erheblicher Verschleiß bedingt ist.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Vorziehen oder -schieben von Förderwagen, besonders für die Verwendung im Untertagebetrieb, bei der ebenfalls hin und her gehende Mitnehmen von einem tunsteuerbaren Druckluftumlaufmotor angetrieben werden. Sie unterscheidet sich von der bekanrteii Eimriehtung insofern, als die Umlaufbewegung der Antriebsnmaschine in eine hin und her gehende Bewegung über einen in waagerechter Ebene verlagerten. Kettentrieb tongesetzt wird, der als Träger der Mitnehmen dient. Da durch die Gliederkette selbst keine Übersetzung der Drehzahl stattfindet, ist man nunmehr in der Lage, die Gesamtübersetzung durch ein lediglich aus Zahnrädern aufgebautes Übersetzungsgetriebe zu erbringen, so daß von vornherein mit dem günstigsten WWiungsgrad gearbeitet wird, wie andererseits .auch infolge der Unempfindlichkeit der Ghederiettc als auch des geschlossen zu bauenden Übcrse;zungsgetriebes gegen Verschmutzen dieser gute Wirkungsgrad auch auf die Dauer gewährcistet ist. Tedenfallls haben sich Ketten- und Übersetzungsgetriebe für die hier in Rede stehenden Zwecke unter den, vorliegenden ungünstigen Betriebsverhältnissen im Rahmen ähnlicher Maschinen bestens bewährt.
  • Mit dem Erfindungsgegenstand wird also erstmalig zur Erzielung eines sanften Angriffs der Mitnehmen an den Förderwagen in einer praktisch befriedigenden Weise von der Eigentümlichkeit der Druckluftumlaufmotoren Gebrauch gemacht, die darin besteht, daß solche Motoren beim Beaufschlagen bzw. Abschalten bis zur Erreichung der höchsten Drehzahl bzw. bis zum Stillstand eine gewisse Anlauf- und Auslaufzeit benötigen.
  • In der zugehörigen Zeichnung ist in Abb. i eine Seitenansicht und in Abb. ia ein hierzu gehöriger Längsschnitt durch die Antriebseinrichtung wiedergegeben; Abb.2 zeigt eine Draufsicht, während Abb. 3 einen Querschnitt erkennen läßt.
  • Die die Förderwagen an ihren Achsen erfassenden Mitnehmen i o, i o bewegen sich gegenläufig in den beiden parallelen Bahnen i i, i i, die aus den mit ihren offenen Seiten einander zugekehrten U-Eisen i w, 1 2 aufgebaut und durch die Winkeleisen i v., 13 und Abdeckbleche 14, i q. zu .eirein kastc i:artigen Gebilde vereinigt sind. Die Mitnermer io sind in den Führungsschlitten 15, 15 gelagert, die mit ihren Rollen 16, 16 aull den unterer. Schenkeln der die Laufbahn bildenden U-Eisen 12 laufen. Die Führungsschlitten 15 sind in die um die waagerechten Umführungsscheiben 17, i8 geführte endlose Kette i9 eingeschaltet. Die hintere Umführungsscheibe 18 ist dabei als Antriebsscheibe ausgebildet und auf der senkrechten Welle 2o gelagert. Der Antrieb erfolgt durch die zweckmäßig als Geradzahnmotor ausgebildete Antriebsmaschine 21, deren einer Läufer 2 i' die Bewegung ü]ber die Zahnradpaarung 22 an eine elastische Kupt lung 23 abgibt, uir_ von dort über das aus der Kegelradpaarung 3.1 und der Stirnradpaarung 25 gebildete Übersetzungsgetriebe auf die Welle 2o übertragen zu werden: Der Hinundhergang der Mitiichmer i o wird dadurch err:iclit, daf die Antriebsmaschine 21 umkehrbar ausgebildet ist, und zwar wird die Umsteuerung durch Betätigung der in die Laufbaiicnen der Mitnehmen hineinragenden Anschläge 26, 26 durch die Mitnehmen eingeleitet, wobei die Anschläge zwecks Vermeidung von Beschädigungen durch die anschlagenden Laufräder 16 der Mitnehmerwagen von Auflaufbügeln 26' überdeckt sind. Das eigentliche Steuergehäuse 27 wird dabei so tief unterhalb der Laufbahnen 12, 12 angeordnet, daß der in die Endstellung einlaufende Stößelwagen in keinem .Falle die. Steuervorrichtung beschädigen kann. Die das Steuergehäuse 27 mit dem Motor 21 verbindenden Leitungen 28 werden zur Erleichterung der Unterbringung des Steuergehäuses fernrohrartig aus- und einschiebbar ausgebildet. Um die geschilderte Eigenschaft eines Preßluftumlaufmotors in der richtigen Weise ausnutzen zu können, wird die Steuereinrichtung so aufgebaut, daß beim Einlauf der Mitnehmer in die rückwärtige. Endstellung und Betätigung der Steueranschläge 26 der. Steuerschieber 30 schlagartig umgesteuert wird, um die noch laufende Antriebsmaschine im entgegengesetzten Sinne zu beaufschlagen.

Claims (1)

  1. P:NTRNTANSPRUCH: Fördereinrichtung zum Vorziehen oder -schieben von Förderwagen, besonders an den Ladestellen des Untertagebetriebes, mit in parallelen Bahnen sich gegenläufig hin und 4er bewegenden Mitnehmern, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender, an sich- bekannter Merkmale: 1. als Träger der sich hin und her bewegenden Mitnehmer, wird eine um waagerecht gelagerte Rallen geführte endlose Gliederkette benutzt, 2. der Antrieb dieser Gliederkette erfolgt durch einen umsteuerbaren, schnellaufenden Preßluftumlaufmotor, 3. zwischen Mitnehmer bzw. der die Mitnehmer tragenden Gliederkette und Motor wird ein unter Vehmeidüng von den Wirkungsgrad beeinträchtigenden Gewindepaarungen unter Benutzung von Zahnrädern aufgebautes Übersetzungsgetriebe benutzt.
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