DE737531C - Vorrichtung zum Regeln der Spannung von Drehstabfedern der an Schwinghebeln unabhaengig gelagerten Fahrzeugraeder - Google Patents

Vorrichtung zum Regeln der Spannung von Drehstabfedern der an Schwinghebeln unabhaengig gelagerten Fahrzeugraeder

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Publication number
DE737531C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
torsion bar
vehicle wheels
regulating
tension
bar springs
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Expired
Application number
DER106051D
Other languages
English (en)
Inventor
Adam Lang
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall AG
Original Assignee
Rheinmetall Borsig AG
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE737531C publication Critical patent/DE737531C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G17/00Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load
    • B60G17/02Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means
    • B60G17/025Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means the mechanical spring being a torsion spring

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Regeln der Spannung von Drehstabfedern der an Schwinghebeln unabhängig gelagerten Fahrzeugräder Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Regeln der Spannung von Drehstabfedern der an Schwinghebeln unabhängig gelagerten Fahrzeugräder, insbesondere Kraftfahrzeugräder; durch Drehen des Federeinspannlagers mittels eines am Federeinspannlager befestigten Hebels. Gemäß der Erfindung ist der Hebel mit Keilflächen von gegenläufiger Steigung versehen, gegen welche Keile anliegen, die sich mit Halbzylinderflächen in formentsprechenden Au.snehmungen von Schraubenbolzenköpfen drehbar abstützen und die durch wechselweises Lösen und Anziehen mittels der quer zur Drehstabfeder in Führungen des Fahrzeugrahmens verstellbar gleitenden Schraubenbolzen auf den Keilflächen gegenläufig verschiebbar sind, so daß das Federeinspannlager gedreht und wieder festgespannt wird.
  • Bei den bekannten Nachstellvorrichtungen, bei denen die Verdrehung des am Federeinspannlager befestigten Hebels durch Schraubengewinde oder Zahntrieb erfolgt und bei denen von vornherein ein gewisses totes Spiel bei Linien- oder Punktanlage unvermeidbar ist, wird das Spiel durch das stänsiige schlagartige Arbeiten der Räder in senkrechter Richtung als Folge der Straßenunebenheiten schnell vergrößert und führt zum schnellen Verschleiß und schließlich zu einer Zerstörung der Schraubgewinde oder Zahnflanken. Bei der Nachstellvorrichtung gemäß der Erfindung besteht durch Keil und Gegenkeil nach erfolgter Nachstellung der Drehstabfedern eine feste, jedes Spiel von vornherein beseitigende Ein.span.nung, und in Verbindung mit der großen Flächenauflage 'der Keilflächen wird die Ausbildung eines Spieles durch Abnutzung von vornherein hintangehalten. Dadurch wird .ein Nachstellen der Stabfedern nur in sehr großen Zeitabständen erforderlich und die durchschnittliche Marschgeschwindigkeit der Fahrzeuge auf langen Wegstrecken und ausgefahrenen Straßen wesentlich erhöht. Die Gewinde der Verstellschrauben sind keinen schlagartigen Beanspruchungen ausgesetzt.
  • Die Nachstellvorrichtung gemäß der Erfindung eignet sich insbesondere für vorzugsweise in geschlossenen oder in U-förmigen Rahmenquerstreben angeordnete, bis zur Mitte des Querträgers reichende Stabfedern, wo sonst aus Gründen der Zugänglichkeit und aus Raumgründen eine Anordnung der Nachstellvorrichtung außerhalb der Fahrzeuglängsträger erforderlich ist und wo die Gewindespindel leicht der Beschädigung und Verschmutzung ausgesetzt ist. Dagegen kann die Nachstellvorrichtung gemäß der Erfindung auf engstem Raum innerhalb der Querträger bei guter Zugänglichkeit von außen untergebracht werden und ist jeder Beschädigung und Verschmutzung entzogen.
  • In der Zeichnung ist in den Fig. i bis 3 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in L,ängs- und Querschnitt durch den Querträger und im Grundriß dargestellt.
  • Die auf Schwinghebeln i, i' von Fahrzeughalbachsen 2, z' gelagerten, nicht dargestellten Fahrzeugräder werden durch Stabfedern 3, 3' abgefedert, welche in sich gegenüberliegenden Querträgern q., 4.' eines Rahmenlängsträgers 5 angeordnet sind. Das innere Einspannlager jeder Stabfeder 3, 3' wird durch die Nabe 6' eines Hebels 6 gebildet, welcher zwei sich gegenüberliegende Keilflächen 7, 7' von gegenläufiger Steigung aufweist. Gegen die Keilflächen 7, 7' des Hebels 6 liegen halbzylindrische Keile 8, S'. mit ihren ebenen Flächen an. Die Halbzylinderfl:ächen der Keile stützen sich gegen formentsprechende Ausnehmungen der Köpfe g, g' von in den Querträgern quer zur Stabfeder angeordneten Schraubenbolzen io, 1o' drehbar ab. Die Köpfe g, g' der Schraubenbolzen sind in Führungen 11, 11' der Querträger durch die Muttern der Schraubenbolzen i o, i o' quer zu den Stabfedern verstellbar. Durch wechselweises Lösen und Anziehen der Keile 8, 8' wird der Hebel 6 verscliwenkt und damit das Federeinspannlager 6' nachgestellt. Haltebleche 12 am Hebel 6 sichern die Keile S, 8' gegen eine seitliche Verschiebung und verhindern das Herausrutschen der Beile aus den Schraubetlholzenköp:etl. g, (_,' nach der Seite.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Regeln ,der Spannung von Drehstabfedern der an Schwinghebeln unabhängig gelagerten Fahrzeugräder, insbesondere KraftfahrzAgräder, durch Drehen des Federeinspamilagers mittels eines am Federeinspannlager befestigten Hebels, gekennzeichnet durch gegen Keilflächen (7,7) des Hebels (6) von gegenläufiger Steigung anliegende Keile (8, 8" i, die sich mit Halbzylinderflächen in formentsprechenden Ausnehmungen von Schraubenbolzenköpfen (g) drehbar abstützen und die durch wechselweises Lösen und Anziehen mittels quer zur Drehstabfeder (3, 3') in Führungen (i i ) des Fahrzeugrahmens (4., .1') verstellbar gleitender Schraubenbolzen (i o, i o) auf den Keilflächen (7, 7') gegenläufig verschiebbar sind, so daß das Federeinspannlager gedreht und wieder festgespannt wird.
DER106051D 1939-09-12 1939-09-12 Vorrichtung zum Regeln der Spannung von Drehstabfedern der an Schwinghebeln unabhaengig gelagerten Fahrzeugraeder Expired DE737531C (de)

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