DE730041C - Einrichtung zum Ausgleich des Totganges im Antrieb des Werkstueckschlittens an einerMaschine zum Schleifen der Zahnflanken von schneckenfoermigen Werkstuecken, wie z.B. Zahnrad-Abwaelzfraesern - Google Patents

Einrichtung zum Ausgleich des Totganges im Antrieb des Werkstueckschlittens an einerMaschine zum Schleifen der Zahnflanken von schneckenfoermigen Werkstuecken, wie z.B. Zahnrad-Abwaelzfraesern

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DE730041C
DE730041C DEK132766D DEK0132766D DE730041C DE 730041 C DE730041 C DE 730041C DE K132766 D DEK132766 D DE K132766D DE K0132766 D DEK0132766 D DE K0132766D DE 730041 C DE730041 C DE 730041C
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    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B23F5/22Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made by milling the tool being a hob for making spur gears

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Processing (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Ausgleich des Totganges im Antrieb des Werkstückschlittens an einer Maschine zum Schleifen der Zahnflanken von schneckenförmigen Werkstücken, wie z. B. Zahnrad-Abwälzfräsern Zur Herstellung von schneckenförmigen Werkstucken. wie schneckenförmigen Wälzfräsern. wird im Patent 649 163 eine Hinterarbeitungsmaschine beansprucht, bei der das zu bearbeitende Werkstück auf einem Schlitten um :eine Achse gedreht und in Richtung seiner Achse an einem Hinterarbeitungssupport vorbeibewegt wird.
  • Diese -Maschine wird durch die vorliegende Zusatzerfindung verbessert: Sie schafft eine Einrichtung. die es ermöglicht, auf dein Hin-und Rückgang des Werkstückes unter genauem Eingriff des Werkzeuges -in das schneckenförmige Werkstückordnungsmäßige Schleifarbeit zu leiten. Hierzu ist es nötig, den Totgang in dein den Werkstückschlitten hin und her bewegenden Getriebe an jedem Hubende auszugleichen. so daß nach erfolgtem Ausgleich Werkstück und Werkzeug wieder in richtiger Beziehung zueinander stehen, und zwar wird erfindungsgemäß die Leitspindel mitsamt dein Werkstückträger gegenüber dein Werkzeug von einem mit der Leitspindel verbundenen. durch Drucköl bewegten Kolben axial verschoben. Es ist zwar schon eine Einrichtung zum Ausgleich des Totganges an ähnlichen Schleifmaschinen bekanntgeworden, welche es ebenfalls ermöglicht, schneckenförmige Werkstücke auf dein Hin- und Rückgang im richtigen Eingriff mit dein Werkstück zu schleifen. Bei dieser Einrichtung wird die Zusatzbewegung des Werkstückes jedoch durch eine Gewindespindel mit Hebelgestänge bewirkt, die mittels Anschlag entsprechender Ansätze des Werkzeugschlittens in Bewegung gesetzt wird. Derartige Einrichtungen sind aber für den vorliegenden Zweck, bei dem es auf hohe Genauigkeit ankommt, schon wegen ihres vielgliedrigen Aufbaues ungeeignet. Es kommt hinzu, daß durch die dabei unvermeidlichen, verhältnismüßig heftigen Schaltstöße Erschütterungen zu hefiirchten sind, die ebenfalls die Arbeitsgenauigkeit beeinträchtigen, zumal die St<ilie eine übermäßig große Abnutzung wichtiger Führungen zur Folge haben.
  • Diese -Mängel sind bei der vorliegenden Einrichtung vermieden. Sie erfordert nur ganz geringe Schaltkräfte, um die Zusatzbewegung auszulösen. Ihr einfacher Aufbau gewährleistet auch nach längerem Betrieb ein genanues und zuverlässiges Arbeiten. Ein weiterer Vorteil liegt in ihrer feinfühligen Regelbarkeit.
  • Die neue Einrichtung unterscheidet sich grundsätzlich von den bekannten, bei welchen durch Verwendung eines Druckölkolbens lediglich ein dauernder Kraftschluß zwischen Mutter und Spindel angestrebt wird. Denn derartige Einrichtungen : sind nicht geeignet. die Leitspindel mitsamt ihrer Mutter und dein Werkzeugtisch tun einen bestimmten Betrag zu verschieben. um zu erreichen, daß das Werkzeug in beiden Bewegungsrichtungen der -Maschine in richtigem und genauem Eingriff finit (lein Werkstück bleibt und in beiden Richtungen einwandfreie Arbeit zu leisten vermag.
  • Die neue Einrichtung wird zweckmäßig mit einer von außen her zu bedienenden Vorrichtung; zur Einstellung der Größe der Leitspindelverschiebung ausgerüstet. Das hat den Vorteil. wahlweise die Spanstärke auf lein Rechts- oller Linkslauf gleich oder ungleich machen zu können. so daß man entweder beide Gewindeflanken gleichzeitig oder nur eine von beiden in beiden Bewegungsrichtungen bearbeiten kann. Diese neue. dein Spielausgleich dienende Vorrichtung ist in (gen Zeichnungen dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen teilweisen Längsschnitt durch die -Maschine finit (leg neuen Ausgleichsvorrichtung.
  • Abb. 2 zeigt einen Längsschnitt durch die Ausgleichsvorrichtung in größerem Maßstabes Abb. 3 bis ; veranschaulicht die Wirkung des Spielausgleiches an der ]-Einstellung eines fingerförmigen Merkzeuges.
  • Die neue Ausgleichsvorrichtung A (-ebb. i) bestellt in (leg Hauptsache aus einem aus mehreren Teilen zusammengesetzten Druckölkolben, der mit der Leitspindel i verbunden ist. und einem ebenfalls aus mehreren Teilen zusammengesetzten Zylinder, der am Bett 2 (leg Hinterarbeitungsmaschine befestigt ist.
  • Auf (lein zylindrischen Allsatz 3 der Leitspindel 1 ist der aus zwei Teilen 8 und o zusaniniengesetzte Druckölkolben auf Lagerbüchse11 4 und ; aufgesetzt und gegen Verdrehung durch die Mitnehmerstifte Ü und ; gesichert. 'Zwischen diese beiden Teile des Kolbens ragt (las -Mittelstück Io hinein, (las durch Gewinde am zweiteiligen Zylindermantel 1 1 '12 verschraubt ist. Der Zylind#rmantel 11 1 2 ist durch Schrauben 13 all dein Bett 2 allgeschraubt. Die Mantelhälfte 12 hält finit Hilfe (leg Feder 14 (gen Drucköl= dreht sich mit ihren Büchsen 4 und 5 in dem Druckölkolben 8/9. Da dieser Kolben durch die Lagerbüchsen und deren Bunde mit der Leitspindel axial spielfrei verbunden ist, nimmt der Kolben, wenn er axial verschoben wird, die Leitspindel finit. Am Bett 2 ist eine Büchse 15 finit ihrem Bund durch die Schrauben 13 befestigt. Auf der Büchse 15 ist eine als Zahnrad ausgebildete Mutter 16 aufgeschraubt und, wird durch die Schnecke 17 an der Drehung verhindert. Zwischen den Stirnflächen des Kolbenteiles 8 und der Mutter 16 sowie (los Zwischenstückes Io, ferner zwischen dein Kolbenteil j und dem Zylinderteil 12 sowie: dein Mittelstück Io sind Zwischenräume IS, 19. 20 und 21 als Ölkammern vorgesehen, die abwechselnd paarweise mit Drucköl gefüllt werden können. Das Drucköl wird von eileer nicht gezeichneten Ülpumpe über ein Steuerventil bekannter Bauart durch die Rohre 22 und 23 abwechselnd zu- und abgeführt, das gleichzeitig zur Unisteuerung der Verschiebung (los Tisches wie auch der Fräserdrehrichtung dient.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Während (los Arbeitens der Maschine dreht sich die Leitspindel i mitsamt (leg Büchsen .I. und 5 frei in den Lagern (los Kolbens 8/9 und verschiebt den Arbeitstisch 24. mit dein Fräser 25 am Werkzeugsupport vorbei in den beiden Richtungen 13 oder C (Abb. i).
  • Während die Leitspindel i den Arbeitstisch 24. in Richtung 13 verschiebt, stellen (las Rohr 23 der Vorrichtung und die Ölkammern i o) und 21 unter Druck, während die Ölkammern 18 und -2o durch (las Rohr 22 finit (lein Ablauf verbunden sind. Durch den Öldruck wird der Kolben 8/9 mit der Leitspindel i in Pfeilrichtung I), also (leg Bewegungsrichtung h (los Arbeitsschlittens 24. entgegengesetzt gerichtet, verschoben bis zum Allschlaf; an die -Mutter 1<. Diese ist finit Hilfe (leg Schnecke 1;, die (furch ein nicht gezeichnetes Handrad während lies Laufens der -Maschine gedreht werden kann. und ihrem Gewinde gegenüber (leg Büchse 15 axial so einstellbar, (Maß der Verschiebungsweg der Leitspindel dein Betrag (los auszugleichenden Getriebespieles entspricht.
  • Hat der Arbeitsschlitten 24. in Richtung B seilte Endstellung erreicht und ist dort durch Betätigung eines nicht gezeichneten 1'msteuervetitils bekannter Art in die Bewegungsrichtung C hingesteuert worden, so ist auch gleichzeitig der Druckölstrom @-oin Rolir 23 zum Rohr 2a unigesteuert worden, so daß jetzt Rohr 23 illit (lein Ablauf und Rolir 22 finit (leg I)rticl<I)tilnll(# verbunden ist. Dadurch drückt den Kolben 8j9 finit der Leitspindel r in Richtung E bis zum Anschlag an den Zylinderteil 12 und 'Mittelstück Io. Auch dieser Verschiebungsweg entspricht dein auszugleichenden Getriebespiel.
  • Dieses Umsteuerspiel wiederholt sich bei jedem Hubwechsel des Arbeitsschlittens 24. in seinen Endstellungen und gestattet, daß das Werkstück '25 in jeder Bewegungsrichtung B und C: bearbeitet werden kann.
  • Die Einstellbarkeit des Hubes der Leitspindel mit Hilfe der Mutter i6 und (fier Schnecke r; ermöglicht es, entweder nur eine Flanke des Werkstückes in beiden Bewegun.srichtun gen B und C oder die eine Flanke in Bewegungsrichtung B, die andere in Bewegungsrichtung C zu bearbeiten.
  • Zum besseren Verständnis ist in den Abb. 3 bis 5 die Wirkung der beschriebenen Einrichtung bei der Einstelluni; eines Werkzeuges schematisch dargestellt.
  • In Abb. 3 sind Werkstück und Werkzeug in richtiger Stellung zueinander dargestellt, wobei als Beispiel ein fingerförmiger Schleif-.tein 2; gewählt ist. In der richtigen Arbeitsstellung- würde der Schleifstein =; an beiden Zahnflanken der Zähne 28 und 2(9 anliegen: Ani Ende des Arbeitshubes, der beispielsweise in Richtung B (Abb. 2 und 3) verlaufen soll, würde aber das Werkstück sich infolge des erwähnten Getriebespieles gegenüber dem Schleif:tein ` 2; in die gestrichelt gezeichnete Stellung 3o verschieben, und einschleifen auf dem Rückweg, beispielsweise in Richtung C (Abb. 2), würde nicht möglich sein. Das Werkstück muß also dem Werkzeug gegenüber wieder zurechtgerückt werden. Zu diesem Zweck verschiebt die Vorrichtung die Leitspindel samt Werkstücktisch und Werkstück in Richtung D, also der Arbeitsrichtung B. entgegengesetzt, um (las Spiel a (Abb. 3).
  • Die Vorrichtung hat demnach nicht nur den "Zweck, die Leitspindel um den Totgang zwischen Leitspindel und Mutter zu verschieben. sondern sie wird um ein größeres Stück verschoben, als dieser Totgang ausmacht, nämlich noch um den zusätzlichen Betrag, der durch das Getriebespiel des ganzen Getriebezuges zwischen Werkstückantrieb und Leitspindelantrieb *entsteht. Dadurch wird auch der Werkstücktisch mit dem Werkstück etwas verschoben.
  • Die Schnecke i;, die mit Hilfe der Schneckenradverzahnung auf der Mutter r6 (Miese Mutter zu drehen gestattet und damit die Breite der Zwischenräume 18, I9, 2o und 21 zu regulieren gestattet, dient dazu, den zum Zurechtrücken des Werkstückes in bezug auf (las Werkzeug notwendigen Weg a (Abb. 3) einzustellen.
  • In Abb. 4 und 5 ist der Fall dargestellt, in (lein der Schleifstein so eingestellt ist, daß er nur an einer Flanke eines Zahnes anliegt und an dieser Schleifarbeit leistet.
  • Soll im Hin- und Rückgang des Werkstückes am Werkzeug vorbei nur die Flanke 29 geschliffen werden, so muß das Werkstück am Ende des Arbeitsweges in Richtung B um den Betrag a (Abb. 4) in Pfeilrichtung D zurechtgerückt werden. Am Ende des Arbeitsganges in Richtung C muß das Werkstück um den gleichen Betrag a in Richtung des Pfeiles E zurechtgerückt werden.
  • Soll während des Arbeitsganges von Tisch und Werkstück in Richtung B die Flanke 29 (Abb. 5) und während des Arbeitsganges des Tisches und Werkstückes in Richtung C die Flanke :28 geschliffen werden, so muß am Ende des Arbeitsganges in Richtung B die Leitspindel und mit ihr der Werkstücktisch und das Werkstück um den Betrag a (Abb. 5) in Richtung D zurechtgerückt werden; am Ende des Arbeitsganges in Richtung des Pfeiles C dagegen muß die Leitspindel am Werkstücktisch und Werkstück in Richtung des Pfeiles E zurechtgerückt werden. Der Schleifstein liegt daher beine Arbeitsgang in der einen Richtung, beispielsweise B, an der Flanke 2o, an. beim Arbeitsgang in der anderen Richtung liegt er an der Flanke 29 des Werkstückes an. _

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Ausgleich des Totganges im Antrieb des Werkstückschlittens durch Verschieben des Werkstückschlittens an einer -Maschine zum Schleifen der Zahnflanken von schneckenförmigen Werkstücken, wie z. B. Zahnradabwälzfräsern, nach Patent 649 163, die in beiden Verschiebungsrichtungen des Werkstücks am Werkzeug vorbei Arbeit leistet, gekennzeichnet durch einen mit der Leitspindel verbundenen Kolben, der in einem Zylinder durch Drucköl um eine einstellbare Wegstrecke hin und her schiebbar ist.
  2. 2. I_inrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine von außen her zu bedienende Einstellvorrichtung für die veränderliche Wegstrecke.
  3. 3. Maschine nach Ansprüchen i und 2, gekennnzeichnet durch die Schaltung der livdraulisclicn Ausgleichsvorrichtung mit dem gleichen Steuerorgan, (las den Richtungswechsel des Werkstückträgers steuert.
DEK132766D 1931-08-29 1934-01-11 Einrichtung zum Ausgleich des Totganges im Antrieb des Werkstueckschlittens an einerMaschine zum Schleifen der Zahnflanken von schneckenfoermigen Werkstuecken, wie z.B. Zahnrad-Abwaelzfraesern Expired DE730041C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE975164C (de) * 1936-10-31 1961-09-07 Fellows Gear Shaper Co Verwendung eines Zahnrades mit konvex oder konkav gekruemmten Zahnflanken als Werkzeug zum Fertigbearbeiten eines anderen Zahnrades
DE1167628B (de) * 1958-11-03 1964-04-09 Pfauter Fa Hermann Schneckenfoermiger Waelzfraeser mit geraden oder schraubigen Span-Nuten zum Fraesen von Zahnraedern mit in Laengsrichtung der Zaehne balligen Zahnflanken
DE1154995B (de) * 1960-09-30 1963-09-26 Hurth Masch Zahnrad Carl Waelzfraesmaschine mit auf senkrechten Fuehrungen verschiebbaren Werkzeug- und Werkstueckschlitten
DE102015015664A1 (de) * 2015-12-01 2017-06-14 Karl Storz Gmbh & Co. Kg Medizinisches Instrument

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