DE728069C - Verfahren zur Herstellung therapeutisch wertvoller Goldverbindungen von Keratinabbauprodukten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung therapeutisch wertvoller Goldverbindungen von Keratinabbauprodukten

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Publication number
DE728069C
DE728069C DESCH117037D DESC117037D DE728069C DE 728069 C DE728069 C DE 728069C DE SCH117037 D DESCH117037 D DE SCH117037D DE SC117037 D DESC117037 D DE SC117037D DE 728069 C DE728069 C DE 728069C
Authority
DE
Germany
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gold compounds
breakdown products
production
magnesium
therapeutically valuable
Prior art date
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Expired
Application number
DESCH117037D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Adolf Feldt
Dr Karl Schoellkopf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer Pharma AG
Original Assignee
Schering AG
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K38/00Medicinal preparations containing peptides
    • A61K38/01Hydrolysed proteins; Derivatives thereof
    • A61K38/012Hydrolysed proteins; Derivatives thereof from animals
    • A61K38/014Hydrolysed proteins; Derivatives thereof from animals from connective tissue peptides, e.g. gelatin, collagen
    • A61K38/015Hydrolysed proteins; Derivatives thereof from animals from connective tissue peptides, e.g. gelatin, collagen from keratin

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Description

  • Verfahren zur Herstellung therapeutisch wertvoller Goldverbindungen von Keratinabbauprodukten Zusatz zum Zusatzpatent 683 847 In weiterer Ausbildung des Verfahrens des Patents 683 847, bei dem therapeutisch wertvolle Goldverbindungen von Keratinabbauprodukten erhalten werden, indem man auf die in bekannter Weise durch saure Hydrolyse bzw. gelinde saure Hydrolyse in - Verbindung mit enzymatischer Verdauung von Keratinen mit oder ohne gleichzeitige oder nachfolgende Reduktion und Umsetzung mit den Oxyden, Hydroxyden oder C.arbonaten der Erdalkalien bzw. des Magnesiums erhaltenen Erdalkali-bzw. Magnesinrukeratinate in an sich üblicher Weise Goldverbindnngen einwirken läßt und die so erhaltenen wasserlöslichen Erdalkali-oder Magnesiumgoldkeratinate mittels Alkohol oder anderer mit Wasser mischbarer organischer Lösungsmittel aus der wäßrigen Lötung ausfällt, hat es sich gezeigt, daß man zu den gewünschten Verbindungen auch gelangen kann, wenn man die als Zwischenprodukte auftretenden Erdalkali- oder Magnesiumkeratinate über die entsprechenden Alkalisalze herstellt und dann mit Goldverbindungen in an sich üblicher Weise umsetzt.
  • Die Alkali- und weiterhin die rdalkali-bzw. Magnesiumkeratinate werden aus inbekannter Weise hergestellten Keratinabbaupro -dukten, wie sie durch Hydrolyse von Keratinen, wie Haar, Wolle, Federn u. dgl., z. B. mittels verdünnter Säuren, wie verdünnter S.alzsäure, oder mittels Säuren und proteolytischen Enzymen mit oder ohne gleichzeitige oder anschließende Reduktion erhalten werden, gewonnen, indem man die bei der Hydrolyse von Keratinen erhaltenen - Hydrolysengemische, g.egebenenfalls nach Entfernung des Reduktionsmittels, in an sich bekannter Weise zunächst mit Alkali behandelt und die hierbei gewonnenen Alkalikeratinate dann mit den in Wasser löslichen Salzen der Erdalkalimetalle bzw. des Magnesiums um-; setzt.
  • Die durch Einwirkung der Goldverbindungen auf die Erdalkali- oder Magnesium- -keratinate erhaltenen Erdalkali- bzw. Magnesiumgoldkeratinate können aus ihren wäßrigen Lösungen durch organische, mit Wasser mischbare Flüssigkeiten abgeschieden und durch ein- oder mehrmaliges Umfällen aus wäßriger Lösung z. B. mittels Alkohol gereinigt werden.
  • Beispiel 300 g Menschenhaare werden durch Erhitzen mit I200 ccm 200/oiger Salzsäure auf 95° während 70 Minuten hydrolysiert. Nach dem Abkühlen des Hydrolysats wird dieses mit Ammoniak (D=0,9IO) bis zur schwach sauren Reaktion (PH = 2,4) abgestumpft und von unlöslichen Anteilen abfiltriert. Das Filtrat wird alsdann mit etwa 130 g 33 obiger Natronlauge schwach alkalisch gemacht (PH=8,0) und in das 6fache VolumenAlkohol eingerührt, wobei das Natriumkieratinat sich zunächst noch als öliges Produkt ausscheidet. Das letztere wird nach dem Abtrennen des Alkohols in 500 ccm Wasser gelöst und diese Lösung in das 8fache Volumen Alkohol eingerührt, wobei das Natriumkeratinat nunmehr in fester Form ausfällt.
  • Es wird abgesaugt, mit Alkohol und Äther gewaschen und im Vakuum bei 50° getrocknet, wobei etwa 65 g pulverförmiges Natriumkeratinat erhalten werden. Zwecks Überführung in das Calciumkeratinat löst man das so erhaltene Natriumkeratinat in 400 cm Wasser, läßt zu dieser Lösung eine Lösung von 20 g Calciumchlorid (wasserfrei) in 75 cm Wasser unter Rühren zutropfen und filtriert das Umsetzungsgemisch von geringen unlöslichen Anteilen ab. Das Filtrat wird in das 8fache Volumen Alkohol eingerührt, wobei sich das Calciumkeratinat ausscheidet. Letzteres wird vom Alkohol abgesaugt, mit Alkohol und Äther gewaschen und im Vakuum bei 50 getrocknet. Es werden so etwa 60 , Calciumkeratinat als weißes Pulver erhalten. Das so erhaltene Calciumkeratinat wird in 360 ccm Wasser gelöst; dann läßt man zu dieser Lösung unter Rühren goccm einer 20°,'oigen Goldchloridchlorwasserstoffsäure allmählicl zutropfen und neutralisiert die hierbei auftretende saure Reaktion des Umsetzungsgemisches gleichzeitig durch anteilmäßige Mengen von Calciumhydroxyd bzw. bringt das Reaktionsgemisch zum Schluß auf ein 8,o. Von hierbei auftretenden geringen Ausscheidungen wird abfiltriert und das Fi]-trat in das 8fache Volumen Alkohol eingerührt, wobei sich das Calciumgoldkeratinat ausscheidet. Das letztere wird vom Alkohol abgesaugt, mit Alkohol und Äther gewaschen und im Vakuum bei 50 getrocknet. Es werden etwa 48 g eines gelblichweißen pulverförmigen Calciumgoldkeratinats mit etwa 5,5 ovo Ca und 13,5 Q'o Au erhalten.

Claims (1)

  1. PATEN 1ANSPRUCH: Abänderung des Verfahrens zur Herstellung therapeutisch wertvoller Goldverbindungen von Keratinabbauprodukten nach Patent 683 847, die durch Hydro-]yse von Keratinen z. B. mittels Säuren mit oder ohne gleichzeitige oder anschließende Reduktion erhalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß man die Hydrolysengemische, gegebenenfalls nach Entfernung des Reduktionsmittels, in an sich bekannter Weise in die Alkalisalze überführt, diese mit den in Wasser löslichen Salzen der Erdalkalimetalle bzw. des Magnesiums umsetzt und auf die so erhaltenen Erdalkali- bzw. Magnesiumkeratinate in an sich bekannter Weise Goldverbindungen einwirken läßt.
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