DE7266C - - Google Patents
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05G—SAFES OR STRONG-ROOMS FOR VALUABLES; BANK PROTECTION DEVICES; SAFETY TRANSACTION PARTITIONS
- E05G1/00—Safes or strong-rooms for valuables
- E05G1/02—Details
- E05G1/024—Wall or panel structure
Landscapes
- Special Wing (AREA)
Description
1878.
Klasse 68.
ROBERT NEUMANN in KÖNIGSBERG ι. Pr.
Sicherheitsvorrichtung gegen das Anbohren von Geldschränken.
Sicherheitsvorrichtung gegen das Anbohren von Geldschränken.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. November 1878 ab.
Der vorliegende Geldschrank ist feuer- und diebessicher und wie folgt construirt:
Der Schrank besteht aus einem äufseren Eisenkasten a, welcher von 3,2 mm starken Eisenplatten hergestellt ist und von 58,8 X 4,9 mm
Winkeleisen mittelst Nieten zusammengehalten wird. Auf der inneren Seite dieses Eisenkastens
sitzt überall eine massive Stahlplatte b (1,6 bis 3,3 mm stark), hinter welcher eine 1,6 mm starke
Eisenplatte c liegt. Diese drei Platten sind genau gerade gerichtet und mit durchgehenden
Nieten innig verbunden.
Die erwähnte Stahlplatte b ist derartig gehärtet, dafs es nicht möglich ist, dieselbe zu
zertrümmern oder zu durchschneiden. Es besitzen nämlich ca. ι ο mm breite Streifen derselben
verschiedene Härtegrade und würden bei einem Zertrümmerungsversuch die harten Streifen
springen, die weichen aber Widerstand leisten.
Beim Durchfräsen würden sich umgekehrt die weichen Streifen, sollte zufällig der Fräser
auf einen solchen treffen, durchbohren lassen, während die nebensitzenden harten Streifen
jeden Versuch, ein gröfseres Loch zu bohren, als 10 mm im günstigsten Falle, scheitern lassen.
Um dieser eigentümlich gehärteten Stahl-"
platte b eine noch gröfsere Festigkeit zu verleihen, ist hinter ihr die erwähnte Eisenblechplatte
c angeordnet und mit derselben innig verbunden. Auf diesen Eisenkasten folgt ein 70 bis
90 mm breiter, rings herum laufender Aschenraum d und in diesem in der obigen Entfernung
ein zweiter Eisenkasten e von ca. 3 mm Blechstärke, der wie der erste durch Winkeleisen
von 26 χ 3,2 mm verbunden ist.
Auf der Innenseite dieses letzteren befindet sich eine Stahlkuppelwand/, hinter dieser eine
1,6 mm starke Eisenwand; diese drei Wände sind ebenfalls durch Nieten innig verbunden.
Die Schuppenwand / besteht aus gehärteten Stahlscheiben von 80 mm Durchmesser, 2 mm
Stärke, und sind die Schuppen so über und neben einander angebracht, dafs nirgends eine
freie Stelle von über 3 mm bleibt. Zugleich sind die Stahlplatten derartig angenietet, dafs
sie sich auf den Nieten drehen. Bohrt man nun durch die Eisenwand e und kommt auf die
federharten Schuppen, so drehen sich dieselben und brechen dadurch den Bohrer ab.
Würde man versuchen, die Nieten auszubohren, so würden die Schuppen doch einigermafsen
in ihrer Lage bleiben (s. Fig. 6) und den projectirten Widerstand leisten. Es wäre
also das Beseitigen einer oder mehrerer Schuppen unmöglich. Bei grofsen Schränken kommt in
einer Entfernung von 26 mm nach innen noch ein dritter Eisenkasten g, welcher einen rings
herum laufenden Luftraum h bildet, der zur gröfseren Sicherheit gegen Feuersgefahr dient.
Die Wandung dieses Kastens ist wie die erste oder zweite Wand mit Stahlconstruction
versehen. Sämmtliche drei Kasten sind an der Thüröffhung mit einander verbunden und liefern
frei herumlaufende Räume.
Die Construction der Thür besteht aus einem mit Bandeisenumschweif i versehenen Rahmen,
welcher den im Innern des Schrankes liegenden Luftraum auf der äufseren Seite hat und zwar
derartig, dafs die äufseren Seiten der Thür aus zwei Eisenplatten und einer dazwischen liegenden
Stahlplatte,'wie die äufsere Wand des Schrankes,
besteht. Sodann folgt in einer Entfernung von 14 mm eine Eisenplatte, hinter welcher der beschriebene
Schuppenpanzer liegt.
Hierauf folgt der 65 bis 80 mm starke Aschenraum, hinter welchem eine Eisenplatte mit Stahlconstruction
sitzt.
Die Thür und der Schrank sind mit 3 bis 5 mm Feuerfalzen versehen. Die Füllung der Aschräume
besteht entweder aus Asbest (Federweifs) oder harter in eisernen Retorten extra geglühter Holzkohlenasche.
Der Verschlufs der Schranke besteht je nach der Gröfse derselben im Brahmaschubschlofs
oder Stechsicherheitsschlofs, verbunden mit mannigfaltigen Buchstaben oder Combinationsvixirern.
Claims (3)
1. Die Combination einer oder mehrerer Eisenplatten mit einer oder mehreren, wie beschrieben,
eigenthümlich gehärteten Stahlplatten.
2. Die Combination einer oder mehrerer Eisenplatten mit einem oder mehreren, wie oben
beschrieben und speciell dargestellten Schuppenpanzern.
3. Die Combination dieser unter 1. und 2. beschriebenen
Combinationen in beliebiger Reihenfolge und Anzahl.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7266C true DE7266C (de) |
Family
ID=285135
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT7266D Active DE7266C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7266C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3400818A1 (de) * | 1984-01-12 | 1985-07-18 | Bode-Panzer Ag, 3000 Hannover | Bautafel zur sicherung von bankraeumen oder dergleichen |
-
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- DE DENDAT7266D patent/DE7266C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3400818A1 (de) * | 1984-01-12 | 1985-07-18 | Bode-Panzer Ag, 3000 Hannover | Bautafel zur sicherung von bankraeumen oder dergleichen |
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