DE65882C - Eingerichte für Sicherheitsschlösser - Google Patents
Eingerichte für SicherheitsschlösserInfo
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- DE65882C DE65882C DENDAT65882D DE65882DA DE65882C DE 65882 C DE65882 C DE 65882C DE NDAT65882 D DENDAT65882 D DE NDAT65882D DE 65882D A DE65882D A DE 65882DA DE 65882 C DE65882 C DE 65882C
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- DE
- Germany
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- locking
- plates
- disks
- way
- keys
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- Expired - Lifetime
Links
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- 230000007246 mechanism Effects 0.000 claims description 2
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B21/00—Locks with lamelliform tumblers which are not set by the insertion of the key and in which the tumblers do not follow the movement of the bolt e.g. Chubb-locks
Landscapes
- Feeding And Guiding Record Carriers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
ANTON PURCEL in MAGDEBURG. Eingerichte für Sicherheitsschlösser.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. März 1892 ab.
Das auf der Zeichnung durch Fig. 1 bis 5 dargestellte Eingerichte soll als Sperrwerk für
Sicherheitsschlösser aller Art dienen.
In welcher Weise dieses Eingerichte an einem Schlofs angeordnet wird, zeigt Fig. 6. Hier ist
der Riegel r vorgeschoben und wird in dieser Lage durch das in seine Aussparung r1 getretene
Sperrstück s gesichert. Dieses sitzt an dem Sperrschieber n>, der senkrecht beweglich
ist und unten die Nasen wx n>1 trägt. Die
Ausrückung, d. h. der Aufschub des Sperrschiebers w geschieht durch Drehung der
Excenternufs ν und ist nur dann möglich, wenn die Nasen η>λ wl in die Oeffnungen ρ ρ
des Eingerichts eintreten können. Zu diesem Zweck mufs man zuvor die Riegelplatten A B
des Eingerichtes so verschieben, dafs ihre Ausschnitte η η vor den Oeffnungen ρ ρ liegen,
also den Eintritt der Nasen wx wl nicht behindern.
Das Eingericht selbst ist in folgender Weise construirt. Der zu seiner Bethätigung dienende
Schlüssel hat vier kreuzweise zu einander stehende Barte, wodurch ein Abformen desselben verhindert
werden soll. Die durch die vier Barte bethätigten vier Gruppen von Mechanismen
gehören paarweise zusammen in der Weise, dafs zwei gegenüberliegende Barte zwei
Gruppen von als Riegel dienenden Platten A1 B1 A B bewegen, während die beiden
anderen Barte die zugehörigen beiden Gruppen von Sperrscheiben C D bethätigen. Die Riegelplatten und Sperrscheiben liegen in beliebiger
Zahl abwechselnd über einander, wie Fig. 5 zeigt. Die Sperrscheiben B C sind um die
Zapfen χ drehbar, während die Riegelplatten A B sich quer im Schlofskasten t verschieben
lassen und sich zu diesem Zweck mit Schlitzen an den Zapfen χ führen.
Fig. ι und 2 bezw. 3 und 4 zeigen von dem Inneren des Eingerichtes je zwei der
Elementenpaare AB bezw. A1 B1 und CD,
die über einander liegen. Zu jedem Sperrscheibenpaar C D gehört noch eine Einlageplatte
E. Diese Platten E dienen für die darüber liegenden Platten A B als sichere Auflage;
sie sind unbeweglich und werden durch den Zapfen y, der zur Befestigung des Deckels
des Schlofskastens t dient, in ihrer Lage gehalten. Die Wirkungsweise der beiden Elementenpaare
wiederholt sich in allen über einander ruhenden Lagen, nur zwei Riegelplatten, die in Fig. 1 und 2 mit ^1 und Bi benannt
sind, haben hoch eine andere Aufgabe, wie die übrigen Platten A B, von denen Fig. 3
und 4 ein Paar zeigen.
Alle Riegelplatten sind in dem Kasten t aufser an den Zapfen χ mit Schlitzen an den
Zapfen y und \ geführt, von denen \ für die
Platten A1A, y für die Platten B1B dient;
auf diese Weise ist eine regelrechte Querverschiebung der Platten gewährleistet.
Die untersten Riegelplatten A ! B1 tragen je
einen Stift f und g. Diese führen durch Schlitze aller darüberliegenden Sperrscheiben
und Riegelplatten hindurch. Sie dienen zur Sperrung der Sperrscheiben bei der Schliefslage
(Fig. 1 und 3) in der Weise, dafs die Sperrscheiben erst gedreht werden können,
nachdem zuvor die Riegelplatten A1B1 etwas
in der Pfeilrichtung verschoben wurden.
Die Wirkungsweise des Schlosses ist nun folgende. Das Eingerichte sei zunächst geschlossen
(Fig. ι und 3). Beim Einführen des Schlüssels in das kreuzförmige Schlüsselloch
passen die längsten gegenüberliegenden Stufen der Barte 1 und 2 genau in die Aussparungen
a1^ der Riegelplatten A1B1, Fig. 1. Dreht
man nun den Schlüssel nach rechts in die Lage Fig. 2, so werden zunächst nur die
Platten A1B1 etwas verschoben, so dafs die
Sperrscheiben C D ausgerückt sind. Dann treffen die Stufen der beiden anderen Barte 3
und 4 die Nasen cd der Sperrscheiben und drehen auch diese etwas; dadurch gelangen
die Aussparungen 0 der Sperrscheiben in solche Lage, dafs die Nasen e an den Riegelplatten A B hineintreten können; die Sperrscheiben
bleiben dann in dieser Lage. Inzwischen treffen auch die übrigen Stufen der Barte 1 und 2 gegen die Nasen α b der Riegelplatten A B und schieben diese in der Pfeilrichtung
weiter, woran sie nun nicht mehr gehindert werden; indem die Nasen e in die
Aussparungen ο der Sperrscheiben eintreten können. Es bewegen sich also schliefslich die
Riegelplatten allein weiter, bis ihre Ausschnitte · vor den Oeffnungen ρ des Eingerichts liegen.
Dann kann also das Hauptschlofs geöffnet werden, indem durch Drehung der Nufs ν der
Sperrschieber n>, Fig. 6 ausgerückt wird und
den Rückschub des Riegels r nicht mehr behindert.
Alle Theile werden durch Federn in ihrer Schliefslage gehalten. Für die Platten .41B1
dient hierzu die Feder /, die in die Aussparungen m mit Umbiegungen an ihren Enden
greift. Die Platten A B werden durch die Federn q aus einander gedrückt; die Federn
i k halten die Sperrscheiben CD in der Schliefslage. Dadurch können die Theile
nicht selbstthätig in solche Lage kommen, dafs sie dem Schlüssel den Eintritt versperren.
Doch können die Theile nicht selbstthätig in die Schliefslage zurückfedern, da die Nasen e
bei geöffnetem Eingericht die Scheiben ο sperren und hierbei auch die Feder / nicht
bestrebt ist, die Platten A1 B1 in die Schliefslage
zu drücken. Der Schlüssel läfst sich ferner aus dem Schlüsselloch nur wieder
herausziehen, wenn das Eingerichte geschlossen ist. Beim Aufschliefsen wird er um etwa 90 °
gedreht. Beim Zuschliefsen geht das Spiel der Theile umgekehrt, wie beschrieben, vor sich.
Wie Fig. 5 zeigt, ist nicht jede Riegelplatte mit einer Nase für die nächste Sperrscheibe
versehen; es dienen vielmehr die Nasen e. einiger Riegelplatten gleichzeitig für mehrere
Sperrscheiben. Dadurch soll ein Oeffhen des Schlosses durch Versuchen mit Werkzeugen
unmöglich "gemacht werden. Ein künstliches Oeffnen des Eingerichtes ist auch infolge der
verschiedenartigen Gestaltung der Bartstufen und der zugehörigen Nasen an den Sperrscheiben
und Riegelplatten ausgeschlossen, indem alle Sperrscheiben und Riegelplatten in bestimmter Weise nach einander, nicht aber
gleichzeitig bethätigt werden müssen.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:ι . Ein Eingerichte für Sicherheitsschlösser, das durch einen Schlüssel mit vier kreuzweise angeordneten Barten bethätigt wird, in der Weise, dafs zwei gegenüberliegende Barte (3, 4) zunächst zwei Gruppen von Sperrscheiben (C D) drehen, worauf die beiden anderen Barte (1, 2) die infolge dessen frei gewordenen beiden Gruppen von Riegelplatten (A B) gegen oder von einander bewegen.
- 2. Eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten Eingerichtes in der Weise, dafs ein Paar Riegelplatten (A1B1) die Sperrscheiben (C D) mittelst eines durch Schlitze (h) derselben greifenden Stiftes (f g) sperren, so dafs diese erst gedreht werden können, nachdem vorher jene Riegelplatten etwas verschoben wurden.
- 3. Die Anwendung des unter 1. gekennzeich-■ neten Eingerichtes als Sperrwerk für einen Schlofsriegel (r, Fig. 6), der durch einen Sperrschieber (w) gesperrt wird, in der Weise, dafs dieser sich nur dann ausrücken läfst, wenn die an ihm vorgesehenen Nasen (w1) bei geöffnetem Eingerichte in die Oeffnungen (p) desselben eintreten können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE65882C true DE65882C (de) |
Family
ID=339633
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT65882D Expired - Lifetime DE65882C (de) | Eingerichte für Sicherheitsschlösser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE65882C (de) |
-
0
- DE DENDAT65882D patent/DE65882C/de not_active Expired - Lifetime
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