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AlarmvorrichtungfüreinbruchsichereSchränke.
Es sind bereits einbruchsichere Schränke bekannt, die doppelwandig ausgeführt sind und deren
Hohlräume zwischen den Doppelwänden mit Druckluft gefüllt sind. Werden bei einem Einbluchsversi ch die Wände beschädigt, so strömt die Luft aus und diese Druckminderung setzt eine Vorrichtung in Tätig- keit, die mit dem Druckluftsystem in Verbindung steht und die die Umgebung alarmiert. Diese Von ich- tung spricht jedoch nicht an, wenn der Einbruch so vorgenommen wird, dass die Druckminderung vir- hindert wird, z. B. indem gleichzeitig Luft singe ben wird.
Die Erfindung bezweckt die Verhütung cifses Nachteiles. Dies wird dadurch erreicht, dass in cen Hohlräumen Vorrichtungen vorgesehen sind, die, wenn sie mit den Einbruchswerkzeugen in Berührung kommen, von ihnen aus ihrer Ruhelage gebracht werden und dabei ein Ventil öffnen, das die Hohlräiine mit dem Inneren des Kassenschrankes verbindet, so dass sofort eine starke Druckminderung eintritt.
Die Zeichnungen zeigen eine beispielsweise Ausführungsfolm des Erfindung, gegenstandes u. zw. zeigt Fig. 1 eine schematische Ansicht der Alarmvorrichtung'und Fig. 2 ein Detail im Sehaubild.
In jeder Hohlwand des Kassenschrankes befindet sich ein genau in den Hohlraum passender Rahmen. 2. In diesem Rahmen ist bei 3 und 4 drehbar eine Platte 2 gelagert. Sie füllt den Rahmen völlig aus und wird durch eine nicht dargestellte Feder in ihrer Ruhelage gehalten. Auf der dem Inneren des
Kassenschrankes zugewandten Seite der Platte 2 befindet sich ein am Rahmen 1 befestigter Träger J, an dem ein zweiarmiger Hebel 6 drehbar gelagert ist. Die Platte 2 trägt zwei Ansätze 7 und 8, die die Fig'. 2 im Schaubild zeigt.
Wird durch die eindringenden Einbruchswerkze11ge die Platte 2 angestossen, so be- wirken die Ansätze 7 und 8 durch ihre Form eine Verdrehung des Hebels 6, entgegen der Wirkung der Feder 13, so dass das Ende 9 des Hebels sich nach oben bewegt. In der Bahn dieses Endes 9 ist ein zer- blechliches Rohr 10 angeordnet, das an einem Ende geschlossen ist und mit seinem anderen Ende mit einem Ventil 11 verbunden ist, das den Hohlraum mit dem Inneren des Kassenschrankes verbindet. Die
Kante 12 ist scharf geschliffen, um die Zeitrünnrerung des Rohres zu erleichtern, wenn die Kante 12 bei der Verdrehung des Hebels auf dieses arftrifft.
Die Vorrichtung wird vervollständigt durch vier Arme 14, die als Platten von geringer Breite ab- gebildet sind, die an den Seiten des Rahmens 1 liegen und bei 15 im Rahmen drehbar gelagert sind. Sie werden wie die Platte 2 durch Federn beliebiger Art in ihrer Ruhelage gehalten und sind mit Streben 16 versehen, die mit dem Hebel 6 in Berührung stehen. Wild der Schrank von einer Ecke aus geöffnet, so dass die Platten 2 umgangen werden und daher die Alarmvorrichtung nicht ansprechen würde, so wird t fin gerade an dieser Stelle angeordneter Arm M bewegt, der durch seine Strebe 16 den Hebel 6 in Bewegung setzt und so die Zertrümmerung des Rohres 10 herbeiführt.
Ist das Rohr zertrümmert, so strömt die Luft aus dem Hohlraum in das Innere des Schrankes und die Druckminderung tritt so rasch auf, dass sie von aussen nicht gehindert werden kann.
Die Platten und Arme müssen sehr leicht ausgeführt und gut gelagert sein, um schon bei leichten Berührungen anzusprechen. Die Grösse des Ventiles 11 wird entsprechend der Grösse des Hohlraumes gewählt oder es werden beigrossen Abmessungen des Schrankes für einen Hebel 6 mehrere Ventile angeordnet, so dass eine rasche Ausströmung der Luft gewährleistet wird.
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