AT93001B - Sicherheitsschloß mit chubbähnlichen Zuhaltungen. - Google Patents
Sicherheitsschloß mit chubbähnlichen Zuhaltungen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1>
Sicherheitsschloss mit chubbähnlichen Zuhaltungen.
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gebildet sein. Der Schlüssel kann jede beliebige Form haben, z. B. auch als Flachschlüssel mit Führung in einer gespaltenen Nuss usw. ausgebildet sein.
Man kann auch zur Erhöhung der Sicherheit zwei Gruppen Zuhaltungen verwenden, wie dies das zweite Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 und 4 erkennen lässt. Die zweite, in Zeichnung untere Zuhaltungsgruppe, macht die Riegelbewegung gleichfalls mit. Es wird hiebei, wenn die vier Schlüsselangriffsgruppen mit verschiedenem Hub ausgebildet sind, ein Schlüssel mit zwei Doppelbärten verwendet, wobei ein jedes Schaftende des. Schlüssels je einen Doppelbart besitzt, wie Fig. 7 beispielsweise zeigt. Der eine Doppelbart wirkt beim Schliessen auf die Angriffsgruppen x und z der Zuhaltungen ein, beim Aufschliessen kommt dann der andere Doppelbart für die Angriffsgruppen y und w zur Wirkung. Man kann auch zwei verschiedene Schlüssel mit je einem Doppelbart verwenden.
Der Riegel besitzt stets nur an einer (in Zeichnung oberen) Seite entsprechende Angriffe für den Schlüssel.
Es können die Schlüsselangriffe auch kreuzweise übereinstimmen, d. h. in ihrer Abstufung gleiche Reihenfolge haben, so dass sich also Gruppe x mit w und y mit z deckt, in welchem Fall nur ein Doppelbartschlüssel benutzt zu werden braucht.
Bei dem ersten Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 können die Angriffsgruppen a ; und !/in der Reihenfolge ihrer Abstufungen ebenfalls übereinstimmen, wobei dann ein einbärtiger Schlüssel zu Schliessen genügt.
Bei beidseitig zu schliessenden Schlössern muss für jedes Schlüsselangriffsgruppenpaar ein besonderes
Schlüsselloch, u. zw. für die rechten Gruppen x und z (Fig. 5 und 6) ein Schlüsselloch auf der Schlossdecke und für die linken Gruppen y und wein solches auf der Rückwand des Schlosskasten angebracht sein. Das Schloss ist eintourig und ein und derselbe Doppelbartschlüssel schliesst das Schloss von rechts auf
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werden hiebei so angebracht, dass sie die Riegelbewegung nicht mitmachen. Man führt z. B. die Zuhaltungen auf Stiften d, welche am oberen Schlossdecke oder auf einer besonderen Zuhaltungsplatte angebracht sind, während das Gesperre/auf dem Riegel sitzt.
Ist bei solchen beidseitig zu schliessenden Schlössern nur eine Zuhaltungsgruppe eingebaut und hat
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die umgekehrte Reihenfolge als die erste Gruppe, so kann das Schloss mit ein und demselben Schlüssel von beiden Seiten aus geschlossen werden. Es fallen hiebei keinerlei Schlüsselangriffe aus bzw. es brauchen nicht zwei Schlüsselangriffe gleich zu sein, wie dies bei den bekannten Chubbschlössern der Fall ist.
In ähnlicher Weise können bei beidseitig zu schliessenden Schlössern, also z. B. beim Schloss nach Fig. 5 und 6, die beiden linken Angriffsgruppen y und w in ihrer Abstufung die umgekehrte Reihenfolge der rechten Gruppen x und z haben. Das Schloss wird dann mit einem Doppelbartschlüssel geschlossen, dessen Schlüsselstufen entsprechend den beiden gegenüberstehenden Angriffspunkten x und z ausgebildet sind. Sind z. B. alle vier Angriffsgruppen in ihrer Abstufung verschieden ausgebildet, so wird das Schloss mit zwei Doppelbartschlüsseln oder einem Doppelbartschlüssel mit je einem Doppelbart geschlossen.
Es lassen sich also, wie aus den Beispielen ersichtlich, die Angriffsgruppen in ihrer Abstufung aufs verschiedenartigste gruppieren, in den einzelnen Gruppen untereinander, wie auch die einzelnen Angriffsgruppen im Verhältnis zu den andern Angriffsgruppen. Es können einbärtige und doppelbärtige Schlüssel und solche mit doppelten Doppelbart verwendet werden. Die Bewegung der Zuhaltungen kann eine drehende und hebende sein.
Die Fig. 8-13 zeigen Ausführungsbeispiele mit mehr als zwei Schlüsselangnffen. Gleichartige Bezugszeichen bedeuten gleichartige Teile wie in den Fig. 1-6. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 und 9, bei welchen ebenfalls eine beliebige Anzahl Zuhaltungen b in einer Gruppe vereinigt sein können, sind drei Schlüsselangriffe x, y, z nebeneinander angeordnet. Der über dem Dorn g einzuführende, durch Strichelung angedeutete Doppelbartschlüssel verschiebt zugleich Riegel und Zuhaltungen. Es kommt hiebei ein Schlüsselangriff nach dem andern vor das Schlüsselloch, während die nicht vom Schlüssel berührten Schlüsselangriffe ausserhalb des Bereiches des Schlüssellochs verdeckt im Schloss- kasten lagern.
Die einzelnen Schlüsselangriffe sind bei einem Einbartschlüssel gleichartig, bei einem Doppelbartschlüssel verschieden, derart, dass die ersten Schlüsselangriffe x wieder mit den letzten z übereinstimmen.
Bei Schlössern mit zwei Zuhaltungsgruppen nach dem Ausführungsbeispiel Fig. 10 und H, welche von einer Seite aus durch dasselbe Schlüsselloch und ein und denselben Doppelbartschlüssel bedient werden, können die einzelnen Schlüsselangriffe der beiden Zuhaltungsgruppen eine entsprechend dem ersten Auführungsbeispeil nach Fig. 8 und 9 in ihrer Abstufung analoge Reihenfolge haben, u. zw.
derart, dass die ersten Gruppen der Schlüsselangriffe in ihrer Abstufung eine andere Reihenfolge als die zweiten haben und die dritten Gruppen in der Reihenfolge ihrer Abstufung mit den ersten Gruppen übereinstimmen, so dass das Schloss zweitourig mit einem Schlüssel mit zwei Doppelbärten zu schliessen ist, dessen einer Doppelbart der ersten und dessen zweiter Doppelbart der zweiten gegenüberstehenden Gruppe Sehlüssela, ngriffe entspricht. Die Schlüsselangriffsgruppen können sich auch kreuzweise in der Reihenfolge ihrer Abstufung decken, u. zw. die beiden ersten Schlüsselangriffsgruppen, wahrend das dritte Paar
Schlüsselangriffe wieder dem ersten Paar entspricht.
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Bei beidseitig zu schliessenden Schlössern nach dem letzten Ausführungsbeispiel (Fig. 12 und 13) ist eine der beliebigen Anzahl der durch das Schlüsselloch der einen Seite einzuordnenden Schlüsselangriffe entsprechende weitere Anzahl Sehlüsselangriffe an derselben Zuhaltungsgruppe angeordnet, welche durch ein gegen das erste Schlüsselloch versetztes Schlüsselloch auf der anderen Seite des Schlosses geschlossen werden. Für ein eintouriges, beidseitig zu schliessendes Schloss ist jede Zuhaltungsgruppe mit vier Schlüsselangriffen versehen (in Fig. 12 sind es die Angriffe 1-4). Bei zweitourigen beidseitig zu schliessenden Schlössern dagegen besitzt jede Zuhaltungsgruppe sechs Sehlüsselangriffe.
Da bei allen diesen Zuhaltungen an jeder Seite derselben je eine Feder einwirkt, so folgen sie der Einwirkung des Schlüssels von allen Seiten aus, und es kann auch die Anordnung der zum Schliessen von der einen Seite dienenden Schlüsselangriffe und der zum Schliessen von der anderen Seite dienenden Sehlüsselangriffe im Verhältnis zur Sperrnut oder dem Fenster der Zuhaltung symmetrisch gestaltet werden.
Um derartige Schlösser, besonders solche mit drei und mehr Schlüsselangriffen, nicht zu lang bauen zu müssen und einen Einbau wie bei jedem andern Schloss gut erreichen zu können, lassen sich Riegel und Eingericht auch räumlich von einander trennen, z. B. derart, dass das Eingericht sich in anderer
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stangenverbindung usw. verbunden ist. Durch solches Kupplungsorgan, wie Hebel-, Zahnstangen-, Zahnradverbindung od. dgl., kann die Bewegung der beiden Teile (Riegel oder Falle einerseits und Eingericht anderseits) auch eine ungleichmässige werden, indem z. B. das Eingericht nur eine geringe Bewegung ausführt, welche durch das* mit Übersetzung arbeitende Kupplungsorgan beim Riegel zu einer vielfachen wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sicherheitsschloss mit chubbähnlichen Zuhaltungen, bei welchen die Zuhaltungen die Riegelbewegung mitmachen, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlüsselangriffe an den Zuhaltungen derart in verschiedenartigen Gruppen angeordnet sind, dass nach jeder Schliessung eine Schlüsselangriffsgruppe vor das Schlüsselloch gebracht ist, welche bei der nächsten Schliessung mit einem anderen Schlüssel geschlossen werden kann.
Claims (1)
- 2. Sicherheitsschloss mit ehubbähnlichen Zuhaltungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Abschliessen ein-oder zweitouriger Schlösser stets eine Schlüsselangriffsgruppe vor das Schlüsselloch gebracht ist, welche erst beim Aufschliessen in Wirkung tritt.3. Sicherheitsschloss mit chubbähnlichen Zuhaltungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Zuhaltungsgruppe mehr als drei Schlüsselangriffsgruppen vorgesehen sind.4. Sicherheitsschloss mit chubbähnlichen Zuhaltungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Schlössern mit einer Zuhaltungsgruppe die erste Gruppe der Schlüsselangriffe eines Eingeuchts in ihrer Abstufung dieselbe Reihenfolge hat wie die zweite Gruppe.5. Sicherheitsschloss mit chubbähnlichen Zuhaltungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einander gegenüberstehenden Zuhaltungsgruppen die zwei ersten einander gegenüberstehenden Schlüsselangriffsgruppen eine beliebige Reihenfolge in ihrer Abstufung haben und die Reihenfolge der Abstufung der zweiten Gruppen mit der der ersten Gruppen übereinstimmt oder sich kreuzweise in der Reihenfolge deckt.6. Sicherheitsschloss mit chubbähnlichen Zuhaltungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei beidseitig zu schliessenden Schlössern ein Schlüsela. ngriff zum Einordnen der betreffenden Zuhaltungen beim Schliessen von der einen Seite dient, während dieselbe Zuhaltung mittels der zweiten Schlüsselangriffe beim Schliessen von der anderen Seite durch ein gegen das erste Schlüsselloch versetztes Schlüsselloch eingeordnet wird, wobei das Eingericht sich nicht verschiebt und sowohl aus einer als auch aus zwei Gruppenhaltungen bestehen kann.7. Sicherheitsschloss mit chubbähnlichen Zuhaltungen nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass bei Eingerichten mit einer Gruppe von Zuhaltungen mit je drei Schlüsselangriffen zum Schliessen von einer Seite die erste Gruppe der Schlüsselangriffe in ihrer Abstufung eine andere Reihenfolge beliebiger Art hat als die zweite und die dritte Gruppe mit der ersten übereinstimmt, so dass das Schloss zweitourig zu schliessen ist mit Hilfe eines Doppelbartschlüssels, dessen einer Bart der ersten Gruppe und dessen zweiter Bart der zweiten Gruppe Schlüsselangriffe entspricht.8. Sicherheitsschloss mit chubbähnlichen Zuhaltungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dss bei Eingerirhten zum Schliessen von einer Seite mit zwei einander gegenüberstehenden Gruppen von Zuleitungen mit je drei Schlüsselangriffen die beiden ersten sich gegenüberstehenden Schlüsselangriffsgruppen in ihrer Abstufung beliebige Reihenfolge haben und sich mit dem folgenden Angriffsgruppen- p1ar kreuzweise in der Reihenfolge ihrer Abstufungen decken, während das dritte Paar wieder dem ersten entspricht, so dass alle Gruppen in zweitouriger Schliessung durch denselben Doppelbartschlüssel, welcher das erste Angriffsgruppenpaar schliesst, eingerichtet werden.9. Sicherheitsschloss mit chubbähnlichen Zuhaltungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei beidseitig zu schliessenden Schlössern eine der beliebigen Anzahl der durch das Schlüsselloch der <Desc/Clms Page number 4> einen Seite einzuordnenden Schlüsselangriffe entsprechende weitere Anzahl Schlüsselangriffe an der Zuhaltung vorgesehen ist, welche durch ein gegen das erste Schlüsselloch versetztes Schlüsselloch auf der andern Seite benutzt werden.10. Sicherheitsschloss mit chubbähnhchen Zuhaltungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei beidseitig zu schliessenden Schlössern und einem die Riegelbewegung mitmachenden Eingerichte EMI4.1 jede Zuhaltung mit sechs Schlüsselangriffen ausgestattet ist.11. Sicherheitsschloss mit chubbähnlichen Zuhaltungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuhaltungen an beiden Seiten durch Federn gegen je einen Zuhaltungsstift gedrückt werden, wodurch sie der Einwirkung des Schlüssels von allen Punkten aus folgen und die Anordnung der zum Schliessen von der einen Seite dienenden Schlüsselangriffe und der zum Schliessen von der andern Seite dienenden Angriffe im Verhältnis zur Sperrnut der Zuhaltung auch symmetrisch gestaltet werden kann.12. Sicherheitsschloss mit chubbähnlichen Zuhaltungen nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Eingeiieht in anderer Richtung als der Riegel beweglich ist und den Riegel durch ein Kupplungsorgan verschiebt. EMI4.2
Applications Claiming Priority (1)
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