DE722677C - Nachgiebige Fahrdrahtaufhaengung - Google Patents

Nachgiebige Fahrdrahtaufhaengung

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Publication number
DE722677C
DE722677C DEB188570D DEB0188570D DE722677C DE 722677 C DE722677 C DE 722677C DE B188570 D DEB188570 D DE B188570D DE B0188570 D DEB0188570 D DE B0188570D DE 722677 C DE722677 C DE 722677C
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DE
Germany
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contact wire
carrier
curves
suspension
wire
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Expired
Application number
DEB188570D
Other languages
English (en)
Inventor
Engelbert Gebendorfer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Germany
Original Assignee
BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE722677C publication Critical patent/DE722677C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/12Trolley lines; Accessories therefor
    • B60M1/20Arrangements for supporting or suspending trolley wires, e.g. from buildings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

  • Nachgiebige Fahrdrahtaufhängung Gegenstand des Hauptpatents 7o6 042 ist eine nachgiebige Fahrdrahtaufhängung für elektrische Bahnen, insbesondere in Kurven, mit einem über dem durchlaufenden Fahrdraht angeordneten Träger für den letzteren, wobei der sich unter der.Wirkung von Kurvenzugkräften bogenförmig einstellende Träger auf seiner ganzen Länge den Fahrdraht so faßt, daß mindestens auf einer Seitenfläche satte Anlage zwischen beiden vorhanden ist. Die Aufhängung des Trägers an den Stützpunkten erfolgt mittels einer in. der Mitte des. Trägers angeordneten Klemme, wodurch insbesondere für kleine Kurvenhalbmesser der Nachteil entsteht, daß sich der Träger durch die an ihm angreifenden großen Kurvenzüge so stark durchbiegen kann, daß er sich nicht mehr in einem stetigen Bogen einstellt. Ein stoß- und funkenfreies Befahren mit dem Stromabnehmer ist dadurch in Frage gestellt.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Verbesserung dieser Fahrdrahtaufhängung, insbesondere in engen Kurven, die darin besteht, daß der sich selbsttätig einstellende Fahrdrahtträger bei kleinen Krümmungshalbmessern an mindestens zwei Punkten aufgehängt oder abgestützt ist. Dadurch wird der Kurvenwinkel unterteilt und eine unerwünscht starke Durchbiegung des Trägers vermieden. Auf diese Weise ergibt sich eine ausgezeichnete Stromabnehmerführung, so daß diesem Vorteil gegenüber der verhältnismäßig geringe Mehrverbrauch an Bauteilen nicht ins Gewicht fällt.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung an einer doppelpoligen Fahrleitung in Fig. i bis 5 in der Draufsicht schematisch dargestellt. In den Figuren bedeuten a die nachgiebigen Fahrdrahtträger, die mittels der Aufhängeklemmen b und c sowie der Fahrdrahthalter d an den Spanndrähten e isoliert aufgehängt sind; mit f und J sind die beiden Fahrdrähte bezeichnet.
  • Die Fahrdrahtträgera sind in Fig. i an parallel angeordneten Spanndrähten e aufgahängt, während in Fig. 2 für die Aufhängung zwei Spanndrähte g an den Enden zusammengefaßt und unter Verwendung einer Druckstützeh trapezförmig gespreizt werden. Der Vorteil der letzten Anordnung besteht darin, daß man im wesentlichen mit nur einem Spanndraht für den Stützpunkt auskommt; bei einer Vielzahl von Stützpunkten oder großen Querspannweiten bedeutet dies eine erhebliche Ersparnis an Draht. Fig.3 zeigt eine Kombination der vorgenannten Aufhängungsarten, wobei an derselben Aufhängestelle die Spanndrähte e teils parallel zueinander angeordnet und teils unter Verwendung einer Druckstützeh gespreizt sind. In Fig.4 ist eine sog. Flachkettenaufhängung der Fahrleitung für einen rechtwinkligen Straßenabzweig dargestellt. Die paarweise parallel verlaufenden Spanndrähte e sind an L ängsspanndrähteni befestigt. Die Anwendung der Erfindung bei einer Endschleife einer Obusfahrleitung mit Mittelmast zeigt endlich Fig. 5. An dem Mittelmast h sind Ausleger L angebracht, an denen wie in Fig.2 Spanndrähte e für die Aufhängung der Fahrdrahtträger a. trapezförmig befestigt sind. Die An-Wendungsmöglichkeiten sind damit selbstverständlich nicht erschöpft. So kann z. B. der nachgiebige: Fahrdrahtträger bei den Ausführungen nach Fig.4 und 5 auch ununterbrochen, erforderlichenfalls mit Hilfe von Stoßverbindungen, durchgeführt werden, wobei in bekannter Weise auch ein Teil der Fahrdrahtzugspannung unmittelbar zum Mast geführt werden kann. Selbstverständlich läßt sich die Aufhängung auch für einpolige Fahrleitungen verwenden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Nachgiebige Eahrdrahtaufhängung für elektrische Bahnen, insbesondere in Kurven, mit einem über den durchlaufenden Fahrdraht angeordneten Träger für den letzteren, wobei der sich unter der Wirkung von Kurvenzugkräften bogenförmig einstellende Träger auf seiner ganzen Länge den Fahrdraht so faßt, daß mindestens auf einer Seitenfläche satte Anlage zwischen beiden vorhanden ist, nach Patent 7o6042, dadurch gekennzeichnet, daß der sich selbsttätig einstellende Fahrdrahtträger (a) bei kleinen Krümmungshalbmessern an mindestens zwei Punkten (Klemmen b, c) aufgehängt oder abgestützt ist.
  2. 2. Fabrdrahtaufhängung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der nachgiebige Fahrdrahtträger (a) in Kurven ununterbrochen, erforderlichenfalls mit Hilfe von Stoßverbindungen, durchgeführt ist. .
DEB188570D 1939-09-10 1939-09-10 Nachgiebige Fahrdrahtaufhaengung Expired DE722677C (de)

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DE (1) DE722677C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE950196C (de) * 1951-02-17 1956-10-04 Licentia Gmbh Obusfahrleitung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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