DE720301C - UEberhitzer fuer Dampfkessel mit von der Heissdampfkammer getrennter Nassdampfkammer - Google Patents

UEberhitzer fuer Dampfkessel mit von der Heissdampfkammer getrennter Nassdampfkammer

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DE720301C
DE720301C DEC54433D DEC0054433D DE720301C DE 720301 C DE720301 C DE 720301C DE C54433 D DEC54433 D DE C54433D DE C0054433 D DEC0054433 D DE C0054433D DE 720301 C DE720301 C DE 720301C
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DE
Germany
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steam
superheater
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DEC54433D
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English (en)
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Leon Chantrenne
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LEON CHANTRENNE
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LEON CHANTRENNE
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22GSUPERHEATING OF STEAM
    • F22G7/00Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition
    • F22G7/06Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition in furnace tubes
    • F22G7/065Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition in furnace tubes for locomotive boilers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluidized-Bed Combustion And Resonant Combustion (AREA)

Description

  • überhitzer für Dampfkessel mit von der Heißdampfkammer getrennter Naßdampfkammer Bei überhitzern für Dampfkessel ist es be- reits bekannt, die Naßdampfkammer räumlich von der Heißdampfkammer zu trennen und die Kammern mit Fortsätzen für den Anschluß der überhitzerrohre auszustatten. Man bat die Fortsätze auch schon so ausgebildet., daß ihr Querschnitt in Richtung der Dampfströmung den einmündenden und abgehenden überhitzerrohren entsprechend zu- bzw. abnimmt. Die Anschlußstellen der Rohre wurden dabei auf einander gegenüberliegenden Seiten der Fortsätze angeordnet, so daß sich die ein- und austretenden Dampfströme in den Fortsätzen gegenseitig stören konnten.
  • Erfindungsgemäß wird jeder der Fortsätze der Kammern in zwei Arme mit der Anzahl der an sie angeschlossenen überliitzerrohre entsprechend ab- bzw. zunehmendem Querschnitt unterteilt, jeder der Arme auf nur einer Seite mit Anschlußstellen für die überhitzerrohre ausgestattet, und die Querschnittsübergänge zwischen den einzelnen Anschlußstellen werden als gekrümmte Leitflächen für den Dampf ausgebildet. Auf diese Weise wird in den Kammern, den Fortsätzen und den Ein- und Ausmündungen eine sehr vorteilliafte, praktisch wirbel- und'reibungslose Dampfströmung erreicht. Das ist darauf zurückzuführen, daß nunmehr der Dampf an allen Rohranschlüssen eines Fortsatzvs die gleiche Strömungsrichtung aufweist, also das bei bekannt-en Ausführungen erfolgende Aufeinandertreffen gegenläufiger Strömungen vermieden ist, und daß durch die Ausbildung der Querschnittsüber- lige als gekrümmte Leitflächen- die Dampfführung verbessert wird. Außerdem bringt die Erfindung noch den Vorteil mit sich, daß auch das Ein- und Ausbauen der einzelnen überhitzerrohre ungehindert erfolgen kann, da die Anschlußstellen el jedes Rohres auf der gleichen Seite der züigehörigen Kammerfortsätze liegen.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in beispielsweiser A-Lisführungsform in der beiliegendeii Zeichnung dargestellt., und zwar zeigt Fig. i eine Vorderansicht eines Lokomotiv Kessels mit eingebautem überhitzer, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 1-1 der Fig. i, Fib. 3 einen Schnitt nach der Linie II-11 der Fi-. 2.
  • Bei dem gezeichneten Aiusführungsbeispiel hat der überhitzer eine Sammelkammer i für Heißdampf und eine Sammelkammer2 für Naßdampf. Die Kammern sind mit paarweise angeordneten Fortsätzen -1, 41 bzw. 5, 51 ausgestattet. jede Kammer bildet mit den Fortsätzen zusammen ein einheitliches Gußstück.
  • Die Fortsätze entsprechen in ihrer Anzahl den senkrechten Rauchrohrreihen des Kessels und sind so angebracht, daß sie beim Einbauen des überhitzers zwischen je zwei benachbarten Rauchrohrreihen liegen, wie das in Abb. i angedeutet ist. Der Querschnitt der Fortsätze nimmt entsprechend der Anzahl der in sie einmündenden bzw. von ihnen ausgehenden CTberhitzerrohre fortschreitend zu bzw. ab, so daß eine Entspannung des Dampfes in den Fortsätzen verhindert ist. Das Ende eines Fortsatzes der Heißdampflzainmer entspricht also in seinem Querschnitt dem Querschnitt der dort angeschlossenen überbit7errolire 6 oder 61. Von dieser St#elle nimmt der Querschnitt des Fortsatzes uni den Querschnitt jedes neuhinzugetretenen Rohres zu. Das gleiche gilt für die Fortsätze der Naßdampfkammer, jedoch in umgekehrtem Sinne, denn da hier der Dampf eine entgegengesetzte Strömtingsrichtung aufweist, vermindert sich der Querschnitt des Fortsatzes vom oberen Ende hin nach dem unteren jeweils um den Querschnitt des abgehenden Rohres.
  • Die Fortsätze beider Kammern sind auf nur einer Seite mit Anschlußstellen für die überhitzzerrohre ausgestattet. Es wird dadurch vermieden, daß in den Fortsätzen ent-- ge gengesetzt zueinander gerichtete Dampfströme aufeinandertreffen. Die Befestigung der Dampfrohre an den Fortsätzen erfolgt mit Hilfe der Manschen 7, die sich einerseits gegen einen Wulst8 der Rohre stützen und andererseits an den zweiten Fortsatz anlegen, wie das Fig-3 erkennen läßt. Die Flansche werden durch Muttern und Bolzeng befestigt, C die zwischen den beiden Fortsätzen hindurchragen, so daß mit einem Bolzen jeweils zwei Flansche erfaßt werden.
  • Die Querschnittsüberngänge zwischen den ,einzelnen Anschlußstellen sind in den Fortsitzen als -ekrümmte Leilfläcben io für den Dampf ausgebildet.
  • Die übe rliitzerrohre6 tind 61 sind so abgebogen, daß jedes Rohr viermal das entsprechende Rauchrohr 3 durchläuft. Die Enden der überhitzerrohre sind seiikrecht und waagerecht so abgebogen, daß ei.rie möglichst ungchinderte Überleitung des Dampfes aus den Fortsätzen in die Rohre und Limg,-kehrt erfolgt.
  • Der Ein- Lind Ausbau der überhitzerrohru und 61 läßt sich deshalb besonders leicht vornehmen, weil die Anschlußstellen jedes Überhitzerrohres auf der -leichen Seite der Fortsätze und in der Einbaurichtung hintereinanderliegen. Man kann somit jedes einzelne Rohr =ehindert von den anderen Rohren C und von den Fortsätzen in die Rauchrohre einführen und aus den Rauclirohreii entfernen.
  • Der Dampf wird aus dem Kessel in diu Naßdampfl.:ammer2 geleitet und gelangt von dort durch die Fortsätze 51 in die auf einer Seite des Fortsatzes liegenden Cberhitzerrohre61, atis diesen in den entsprechenden Fortsatz41 der Heißdampfkammer und von dort zum Zylinder. In entsprechender Weise strömt der Dampf atis den Fortsätzc115 der Naßdampfkammer2 über die Rühre6 in die Fortsätze4 der Heißdampfkammer.
  • Der Anbau des überhitzers an den Kessel erfolgt zweckmäßig so, daß die Kammern i und 2 oberhalb der Rauchrohre liegen und die Fortsätze 4, 413 5, 51 dieser Kammern sich senk-recht nach -unten erstrecken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Überhitzer für Dampfkessel mit von der Heißdampfl.:ammer getrennter Naßdampfkammer und an diesen Kammern vorgesehenen Fortsätzen für den Anschluß der -überliitzerrohre, dadurch -ekennzeichnet, daß jeder der Fortsätze in zwei Arme init der Anzahl der an sie an-eschlossenen überhitzerrohre entsprechend ab- bzw. zunehmendem Querschnitt unterteilt, jeder der Arme auf nur einer Seite mit Anschlußstellen für die überhitzerrohre aus-estattet ist und die Querschnittsübergänge zwischen den einzelnen Anschlußstellen als gekrümmte Leitfläcben für den Dampf ausgebildet sind.
DEC54433D 1937-10-20 1938-10-12 UEberhitzer fuer Dampfkessel mit von der Heissdampfkammer getrennter Nassdampfkammer Expired DE720301C (de)

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