DE622729C - Steilrohrkessel - Google Patents
SteilrohrkesselInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B37/00—Component parts or details of steam boilers
- F22B37/02—Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
- F22B37/22—Drums; Headers; Accessories therefor
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- Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM
5. DEZEMBER 1935
• REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13 a GRUPPE
L. & C. Steinmüller in Gummersbach, RhId.
Steilrohrkessel
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Mai 1931 ab
Die Erfindung· betrifft die besondere Ausgestaltung eines Steilrohrkessels mit dem
Ziel, die Fallrohre, die das Rücklaufwasser
von der Obertrommel der Untertrommel zuführen, so anzuordnen, daß sie einerseits mit
Sicherheit stets Wasser aus der Qbertrotntnel erhalten und daß sie andererseits dem Zuge
der Heizgase möglichst wenig oder gar nicht ausgesetzt .sind. Um dieses Ziel· zu erreichen,
werden die Fallrohre in an sich bekannter Weise so an die-Obertrommel angeschlossen,
daß sie, in Richtung des Heizgasstromes gesehen, ganz an das Ende des letzten Rohrbündels
oder sogar hinter dasselbe zu liegen kommen. Bei dieser Anordnung- ergibt sich
die Notwendigkeit, die Einrnündungsstellen der Fallrohre in die Obertrommel möglichst
hoch zu legen, da die untere Hälfte der Obertrommel für die Aufnahme der stark beheizten
Rohre benutzt werden muß. Wenn aber die Fallrohre möglichst hoch, d. h, etwa in Höhe
der Trommelachse einmünden, so besteht für diese Rohre die Gefahr, daß sie beim Absinken
des Wasserstandes in der Obertrommel kein Wasser mehr erhalten, so daß die
Betriebssicherheit des Kessels gefährdet ist. Ferner bereitete es bisher Schwierigkeiten·,
die Rauchgase zwischen den am Ende des Wasserrohrbündels liegenden Fallrohren so
abzuführen, daß die Falkohre möglichst wenig oder gar nicht beheizt werden· und daß dabei
nur ein geringer Zugverlust entsteht.
Nach der Erfindung werden diese verschiedenen Aufgaben in folgender" Weise gelöst:
In der Trommel, von welcher die dampferzeugenden Rohre und die Niederfallrohre
ausgehen, wird ein stets gleichbleibender Wasserspiegel in an sich bekannter Weise dadurch
erzwungen, 'daß der eigentliche Wasser-
und Dampfraum des Kessels in eine höher liegende Obertrommel verlegt wird, die mit
der zuerst erwähnten tiefer liegenden Kesseltrommel durch Dampfabführungsrohre und
durch. Wasserzuführungsröhre verbunden ist.
Dabei werden die Dampfabführungsrohre bis ungefähr in die Mitte der tiefer liegenden
Kesseltrommel geführt, jedenfalls nur so tief, daß1 'die Fallrohre unbedingt noch im Wasserraum
der Trommel liegen. Durch Anordnung einer genügenden Anzahl von Dampfabführungsrohren
wird erreicht, daß der Wasserspiegel mit Sicherheit nicht erheblich unter
die Unterkante der Dampfabführungsrohre •sinkt. Dadurch, daß die Wasserzufuhr zu den
Fallrohren nunmehr sichergestellt ist, ist es möglich, die Fallrohre ohne Gefährdung der
Betriebssicherheit des Kessels in Höhe der Trommelachse anzuschließen und die ganze
untere Hälfte der Trommel sowie auch die den Fallrohren gegenüberliegende Vorderseite
der Trommel und einen Teil der oberen Trommelhälfte für die Einmündung der dampferzeugenden Rohre zu benutzen.
Um ferner die Einführung der Fallrohre in die Untertrommel der Beheizung zu entziehen
und um den Zugverlust für die Heizgase an dieser Stelle möglichst gering zu halten, können
die Fallrohre zunächst in eine Kammer
Claims (2)
- eingeführt werden, von welcher aus die den Heizgasstrom durchquerenden Verbindungsrohre in wenigen jeweils aus mehreren übereinanderliegenden Rohren bestehenden Reihen zur Untertrommel führen,- wobei -diese wendigen Rohrreihen durch Steinverkleidung isoliert' werden können." Es ist schon bekannt, bei einem Steilrohrkessel die Fallrohre an der Vorderseite der Kesselwandung außerhalb des Rohrbündels " zu verlegen. Dies bedingt aber eine Kesselbauart, die-insbesondere für die Fallrohre des hinteren Rohrbündels schwierige Bauverhältnisse schafft. Es ist auch bekannt, die FaIl-'5 rohre eines Steilrohrkessels höher einmünden zu lassen als das eigentliche Rohrbündel, dabei besteht aber die Gefahr, daß sie bei sinkendem Wasserspiegel zuerst wasserlos werden.In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel ein Zwedtrommelkessel in- senkrechten! Schnitt in einfachen Linien dargestellt. Das Rohrbündel α verläuft zwischen der Untertrommel b und dem oben gelegenen Zwischena5 sammler c. Über diesem Zwischensammler-e befindet sich die eigentliche Obertrommel d,. ■ die durch Wasserrohre e und Dampfabführungsrohxef mit dem Zwischensammler verbunden ist. Die Niederfalir-ohre g liegen hier hinter dem letzten Zug der Heizgase und- werden durch eine Lenkwand h vor der unmittelbaren Beheizung geschützt. Die Niederfall·- rohre können unten in eine. Kammer i &®r münden, von der aus Rohre k das· Mederfall·- wasser der Untertrommel b zuführen. Diese Rohre k können zu: je zwei oder mehreren untereinander angeordnet- sein; so> daß zwi^ sehen - ihnen ein- größerer Durchtrittsquerschnitt für dfe Rauchgase freigelassen werdenkann. Man kann die Rohre & auch- in an- sich bekannter Weise noch durch Steine.abdecken;. das ist aber am-Ende der Räiuehgaszüge kaum noch nötig.Der Wasserspiegel im Zwischensammler c wird während des Betriebes dadurch auf annähernd gleicher Höhe gehalten, daß die Röhre / alle in einer bestimmten, Höhe im ■ Zwischensammler aufhören. Der Wasserspiegel'kann. also, solange in der Obertrommel d überhaupt noch Wasser vorhanden ist, nie tiefer herabsinken, als es der Eintauchtiefe der Rohre f entspricht. Die Niederfallrohre g werden anf* diese Weise mit Sicherheit stets mit Wasser versorgt..Dieselbe Anordnung läßt sich auch bei einem Drei- oder Viertrommelkessel für das letzte Rohrbündel treffen, falls nian auch hier die.Niederfallrohre möglichst weit nach hinten legen will.i. Steilrohrkessel, bei welchem die den eigentlichen Dampf- und Wasserraum des Kessels .enthaltende Obertrommel über einem- die oberen Enden der Steig- und. Fallrohre miteinander verbindenden Sammler angeordnet ist, der einerseits durch Wasserzufüfcuiigsrohre mit dem Wasserraum der Obertrommel, andererseits durch etwa bis zur Mitte seines Innenraumes geführte Dampfaibleiiiaiigsrohre mit dem Dampf raum der Obertrommel verbunden ist, dadurch gekennzeichnet,, daß die im letzten Zuge oder außerhalb des Rauchgaszuges untergebrachten Fallrohre (g) dicht unterhalb des durch die Dampfableitungspohre (f) in dem Sammler (c) festgelegten Wasserspiegels in denselben einmünden.
- 2. Steilrohrkessel nach Anspruch i, da- 8q durch gekennzeichnet, daß die Fallrohre (g·) unten, in einen. Zwischensammler (i) einmünden, der durch zu zweien oder mehreren; übereinander ia senkrechten Reihen angeordnEte Rohre (k) mit der Unter- 8g trommel (&')■ verbunden ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST47582D DE622729C (de) | 1931-05-06 | 1931-05-06 | Steilrohrkessel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST47582D DE622729C (de) | 1931-05-06 | 1931-05-06 | Steilrohrkessel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE622729C true DE622729C (de) | 1935-12-05 |
Family
ID=7465433
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST47582D Expired DE622729C (de) | 1931-05-06 | 1931-05-06 | Steilrohrkessel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE622729C (de) |
-
1931
- 1931-05-06 DE DEST47582D patent/DE622729C/de not_active Expired
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