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Schaltungsanordnung in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung in Fernmelde-, insbesondere
Fernsprechanlagen mit Anrufsuchern zur Zählung von bei Besetztsein aller Anrufsucher
einer Gruppe auftretenden Anrufanreizen. ' Die Zählung der Fälle, in welchen es
einem Teilnehmer infolge Besetztseins alllex Anrufsucher einer Gruppe nicht möglich
ist, eine Verbindung herzustellen, erfolgt bei bekannten Anordnungen in der Weise,
daß die Besetztzähleinrichtung bzw. die Schaltmittel zu ihrer Einschaltung während
der ganzen Dauer des Anreizes zur Inanspruchnahme eines Anrufsuchers belegt sind,
so daß esalso nicht möglich ist, von anderer Seite einlaufende Anreize während dieser
Zeit auf dem Besetztzähler aufzuzeichnen.
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Bei diesen bekannten Anordnungen ist also, da bei Besetztsein aller
Leitungen der Gruppe der Anreiz zur Inanspruchnahme eines Anrufsuchers erst dann
beseitigt wird, wenn der Teilnehmer seinen Hörer wieder einhängt, das Verhalten
des einzelnen Teilnehmers bestimmend für die Möglichkeit der Beeinflussung des Besetztzählers.
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Die vorliegende Erfindung beseitigt diese Mängel und -gestattet auch
die Aufzeichnung gleichzeitig oder nahezu gleichzeitig.einlaufender Anreize zur
Inanspruchnahme von Anrufsuchern einer Gruppe dadurch, daß bei Besetztsein-sämtlicher
Anrufsucher einer Gruppe und Wirksamwerden eines Anreizes zur Inanspruchnahme eines
Anrufsuchers dieser Gruppe unabhängig von der Dauer dieses Anreizes der Anrufsuchergruppe
zugeordnete Schaltmittel zur Beeinflussung einer Besetztzähleinrichtung vorübergehend
betätigt werden.
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In den Fig. z bis 6 sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens
dargestellt. Dabei sind jedoch der besseren Übersichtlichkeit wegen nur die zum
Verständnis des Erfindungsgegenstandes unbedingt erforderlichen Schaltmittel gezeigt.
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Die Vorgänge gemäß der Anordnung nach Fig. z sind folgende: Hebt der
Teilnehmer Tn zwecks Einleitung einer Verbindung seinen Hörer ab, so wird die Teilnehmerschleife
geschlossen, und es kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Kontakt r t, Teilnehmerschleife,-
Kontakt a t, Wicklung I des Relais R, Batterie, Erde. Das Relais R betätigt seine
Kontakte, schaltet durch Schließen der Kontakte'3 r und q.r die Wicklung II des
Relais R und das Relais T
an die zu dem Schaltarm c des Anrufsuchers
AS führende Ader und stellt am Kontakt 7 r folgenden Stromkreis für das das
Anlaufen des Anrufsuchers AS veranlassende Relais E her: Erde, Widerstand Wi1, Kontakte
64 7r, 15 ab, 12p, Wicklung des Relais E, Batterie, Erde. Das Relais E schließt
seinen Kontakt 17e und damit folgenden Stromkreis für den Fortschaltemagneten D
des Anrufsuchers AS: Erde, Batterie, Magnet D, Kontakte 17 e, 18
p,
Relaisunterbrecher UR, Erde. Unter der Einwirkung des Relaisunterbrechers
empfängt der Fortschaltemagnet D Stromstöße, die die schrittweise Fortschaltung
der Schaltarme a, b, c des Anrufsuchers AS herbeifühzen. Hat der Anrufsucher
AS den anrufenden Teilnehmer Tit aufgefunden, d. h. hat- der Schaltarm c den Kontakt
erreicht, über den die zweite Wicklung des Relais R und das Relais T angeschaltet
ist, so kommt folgender Prüfstromkreis zustande: Erde, Batterie, Wicklung des Relais
T, Kontakt q. Y (parallel dazu 5 t), Wicklung II des Relais R, Kontakt 3 7-, Schaltarm
c des Anrufsuchers AS, Wicklungen I und II des Relais P, Kontakt ioe und weiter
zur Erde in der nachfolgenden Verbindungseinrichtung. In diesem Stromkreis sprechen
die Relais T und P an, während die Erregung für das Relais R aufrechterhalten wird.
Durch Schließen des Kontaktes i i p wird die hochohmige Wicklung II des Relais P
kurzgeschlossen und dadurch der aufgefundene Teilnehmer gegen Belegung seitens anderer
Anrufsucher gesperrt. Durch Öffnen des Kontaktes i8p wird der Fortschaltekreis für
dien Drehmagneten D aufgetrennt und der Anrufsucher dadurch stillgesetzt. An den
Kontakten 8p und 9p erfolgt die Durchschaltung der Sprechadern zu der nachfolgenden
Verbindungseinrichtung. Am Kontakt 12 p wird der Stromkreis für das Relais E aufgetrennt,
so daß der Kontakt 13 e geschlossen und dadurch die Anlaßkette AN auf das
Relais E eines anderen freien Anrufsuchers durchgeschaltet -t#,,ird, so daß, wenn
seitens einer anderen Teilnehmerstelle eine Verbindung eingeleitet wird, der über
die Anlaßkette angeschaltete freie Anrufsucher angelassen wird. Durch die Erregung
des Relais T wird der Kontakt 5 t geöffnet, die Relais T und R werden aber, wie
bereits erwähnt, weiter erregt gehalten, da das Relais R über seine Wicklung II
an den Kontakten 3r und 4r eingeschaltet bleibt. Durch Öffnen der Kontakte i t und
2 t werden Erde und Batterie und gleichzeitig die Wicklung I des Relais R von den
Sprechadern abgetrennt. Schließlich wird durch Öffnen des Kontaktes 6 t die Anlaßerde
über Widerstand Wil abgeschaltet. Nach Durchschaltung der Sprechadern an den Kontakten
8 p und 9p kommt für die Relais .-I und B in der dem Anrufsucher < 1S nachfolgenden
Verbindungseinrichtung folgender Stromkreis zustande: Erde, Batterie, Wicklung I
des Relais A, obere Sprechader, Kontakt 8p, Schaltarm a des Anrufsuchers AS, Teilnehmerschleife,
Anrufsucherarm b, Kontakt 9p, Wicklung I des Relais B, Erde. Die durch Erregung
der Relais A und B in der nachfolgenden Verbindungseinrichtung eingeleiteten
Schaltvorgänge sind für den Erfindungsgegenstand ohne Bedeutung, so daß ein näheres
Eingehen auf dieselben sich erübrigt. Erwähnt sei nur, daß über nicht dargestellte
Kontakte an die Wicklungen II der Relais A und B ein Anrufzeichen AZ angelegt
ist, das induktiv auf die Wicklungen I dieser Relais übertragen und so dem rufenden
Teilnehmer vernehmbar gemacht wird. Erst nach Eintreffen dieses Anrufzeichens soll
der die Verbindung aufbauende Teilnehmer zwecks Aussendung von Stromstoßreihen seine
Nummernscheibe betätigen. Das .Anrufzeichen wird, was hier nicht weiter dargestellt
ist, nach Wahl der ersten Nummer abgeschaltet. Die Herstellung der Verbindung erfolgt
in bekannter, hier nicht näher beschriebener Weise.
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Es ist bereits erwähnt worden, daß die Anlaßkette für die zur Verfügung
stehenden Anrufsucher einer Gruppe immer weiter durchgeschaltet wird und dadurch
die Herstellung der Verbindungen über einen der noch freien Anrufsucher ermöglicht
wird.
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Tritt nun aber der Fall ein, daß sämtliche Anrufsucher der Gruppe
besetzt sind, so ist es für einen anzurufenden Teilnehmer nicht möglich, eine Verbindung
herzustellen. Es ist nun, verwaltungstechnisch gesehen, von großem Wert, zu wissen,
wie oft dieser Fall eintritt, so daß auf Grund solcher Feststellungen Änderungen
in der Zuordnung der Verbindungseinrichtungen vorgenommen werden können, beispielsweise
Vergrößerung der Anrufsuchergruppen oder ähnliches. Aus diesem Grunde ist eine Zähleinrichtung
vorgesehen, die jedesmal dann eingeschaltet wird, wenn bei Besetztsein aller Anrufsucher
einer Gruppe seitens eines Teilnehmers versucht wird, eine Verbindung herzustellen.
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Das Kennzeichen dafür, daß alle Anrufsucher einer Gruppe in Anspruch
genommen worden sind, d.1 keiner zur Verfügung steht, ist das Ansprechen eines nicht
dargestellten Relais AB. Die Einschaltung dieses Relais kann, was ebenfalls
hier nicht dargestellt ist, in einfachster Weise dadurch erfolgen, daß der Stromkreis
für dieses Relais über Kontakte der Prüfrelais P der einzelnen Anrufsucher verläuft.
Sind sämtliche Anrufsucher der Gruppe belegt und somit
sämtliche
Relais P dieser Anrufsucher erregt, so kommt über die Kontakte p dieser Relais der
Stromkreis für das Relais AB zustande.
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Hebt ein Teilnehmer Tn in diesem Zustande, d. h. also bei Erregung
des Relais Ab,
zwecks Einleitung einer Verbindung seinen Hörer ab, so wird
durch Relais R, das- in derselben Weise, wie oben beschrieben, über seine Wicklung
I erregt wird, über Kontakt 7Y folgender Stromkreis geschlossen: Erde, Widerstand
Wil, Kontakte 6 t, 7r, i 6 ab,
Primärwicklung des Transformators Ty,
Batterie, Erde. Der auf diese Weise auf der Primärseite des Transformators erzeugte
Einschaltstromstoß wird auf seine Sekundärseite übertragen und beeinflußt das an
der Sekundärseite liegende Relais S dezart, daß dieses kurze Zeit erregt wird und
sofort wieder abfällt. Die Folge davon ist, daß der Kontakt 20S geöffnet
wird, eine kurze Schließung des Kontaktes i9 s erfolgt und der Kontakt tos gleich
wieder geschlossen wird. Während des Schließens des Kontaktes igs wird das Relais
W auf folgendem Wege eingeschaltet: Erde, Kontakt 1 9 s, Wicklung I
des Relais W, Kontakt 22 x, Widerstand Wi3, Batterie, Erde. Das Relais W schließt
seine Kontakte 23 w und 24w und öffnet seinen Kontakt 26w. Am Kontakt 23w wird für
die Wicklung II des Relais W ein Kurzschluß hergestellt, der die Wirkung hat, daß
der Abfall dieses Relais verzögert vor sich geht. Wird kurze Zeit darauf der Kontakt
2o s wieder geschlossen, so wird über den noch geschlossenen Kontakt 24w folgender
Stromkreis für das Relais X geschlossen: Erde, Kontakte tos, 24w, Wicklung des Relais
X, Batterie, Erde. Das Relais X öffnet seinen Kontakt 22x, was jedoch
hier keine Wirkung hat, und schließt den Kontakt 25 x. Kurze Zeit später fällt das
Relais W ab, das am Kontakt 24w den Stromkreis für das Relais X unterbricht.
Das Relais X ist als Verzögerungsrelais ausgebildet, so daß seine Kontakte noch
einige Zeit iti der Arbeitsstellung verharren. Über den abgefallenen Kontakt 26w
wird nun die Zähleinrichtung Z auf folgende Weise eingeschaltet: Erde, Kontakte
25x, 26w, 27y, Wicklung des Zählers Z, Batterie, Erde. Der Zähler wird somit um
einen Schritt fortgeschaltet. Die Einschaltzeit des Zählers ist bestimmt durch die
Abfallzeit des Relais X, das kurze Zeit danach abfällt und am Kontakt 25 x den Stromkreis
für- den Zähler wieder öffnet. Der Teilnehmer Tn, der an dem Ausbleiben des Anrufzeichens
merkt, daß zur Zeit die Herstellung einer Verbindung für ihn nicht möglich ist,
wird daraufhin seinen Hörer wieder einhängen. Dadurch wird das Relais R zum Abfallen
gebracht und u. a. der Kontakt 77 geöffnet. Auf die Primärwicklung des Transformators
Ty wirkt nun der Ausschaltstromstoß, der auf die Sekundärwicklung übertragen wird
und in gleicher Weise wie der Einschaltstromstoß eine kurze Erregung des Relais
S verursacht. Es erfolgen nochmals die bereits beschriebenen Vorgänge zur Beeinflussung
des Zählers Z. Der Zähler wird also, wenn bei Besetztsein aller Anrufsucher einer
Gruppe seitens eines Teilnehmers eine Verbindung eingeleitet vvird, um zwei Schritt
fortgeschaltet. Daraus ergibt sich, daß zur Feststellung der Anzahl der vergeblich
versuchten Verbindungen der Zählerstand durch 2 dividiert werden muß.
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Es kann nun der Fall eintreten, daß ein Teilnehmer, der eine Verbindung
herzustellen wünscht, seine Nummernscheibe betätigt, obwohl das Anrufzeichen ausbleibt.
Dadurch würde das Relais R mehrfach zum Abfallen und wieder zum Ansprechen gebracht
werden. Infolgedessen wird auch der Kontakt 7y verschiedene Male geöffnet und wieder
geschlossen, so daß in der Primärwicklung des Transformators mehrere Einschalt-
und Ausschaltströme wirksam werden.
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Sendet der Teilnehmer, nachdem er abgehoben hat und ohne das Anrufzeichen
zu empfangen, beispielsweise einen Stromstoß aus, so wird der Kontakt 7r einmal
geöffnet und wiederum geschlossen. In der Primärwicklung des Transformators Tr wird
demnach ein Ausschalt- und ein Einschaltstromstoß wirksam. Diese beiden Stromstöße
werden auf die Sekundärseite übertragen und verursachen ein zweimaliges kurzes Erregen
des Relais S. Bei der ersten Erregung des Relais S und Schließen des Kontaktes igs
erfolgt Erregung des Relais W in einem bereits oben ausgeführten Stromkreise. Durch
kurz darauf erfolgendes Abfallen des Relais S und Schließen des Kontaktes tos erfolgt,
wie ebenfalls bereits beschrieben, Einschaltung des Relais X. Noch bevor ein Abfallen
des Relais W möglich ist (seine Wicklung II wird durch eigenen Kontakt 23w kurzgeschlossen),
erfolgt wiederum Schließung des Kontaktes igs. Dadurch entsteht folgender Stromkreis:
Erde, Kontakt igs, Wicklung I des Relais W, durch Kontakt 22x vom Kurzschluß befreite
Wicklung des Relais Y, Widerstand Wis, Batterie, Erde. Das Relais Y
spricht
in diesem Stromkreis an und stellt für sich unabhängig vom Kontakt igs folgenden
Haltekreis her: Erde, Widerstand Wie, Kontakt 2iy, Wicklung des Relais Y,
Widerstand W13, Batterie, Erde. Nun fällt wiederum das Relais S ab, öffnet den Kontakt
igs und schließt den Kontaktlos. Dadurch ist der Stromkreis für das Relais W unterbrochen.
Der Abfall der einzelnen Relais erfolgt auf folgende Weise: Zunächst fällt das
Relais
W ab, und zwar nach der ihm durch die Kurzschlußwicklung II verliehenen Abfallverzögerungszeit.
Alsdann wird am Kontakt 24w der Stromkreis für das Relais X unterbrochen. Kurze
Zeit darauf fällt es ab und schließt am Kontakt 22x für die Wicklung des Relais
Y einen Kurzschluß. Nun erst, und zwar nach Ablauf einer bestimmten Zeit, fällt
das Relais Y ab.
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Betrachtet man den Stromkreis für den Zähler, so ergibt sich, daß
durch die Aussendung von Stromstößen an der Teilnehmerstelle eine Einschaltung des
Zählers nicht möglich ist, denn noch bevor der Kontakt 26 w geschlossen wird, d.
h. noch bevor das Relais W abgefallen ist, ist das Relais Y erregt, das am Kontakt
27y den Zähler abschaltet. Das Relais Y ist aber das letzte, das von den drei Relais
nach Beendigung der Nummernstromstöße abfällt, so daß der Kontakt 27y erst geschlossen
wird, wenn der Kontakt 25 x geöffnet ist.
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Es ist der Fall beschrieben worden, daß der Teilnehmer nur einen Stromstoß
aussendet. Auch bei Aussendung mehrerer Stromstöße wird jedoch die Einschaltung
des Zählers verhindert, da das Relais Y bis nach Beendigung des letzten ausgesandten
Stromstoßes den Stromkreis für den Zähler geöffnet hält.
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Wie die Anordnung nach Fig. i erkennen läßt, wird zur Registrierung
eines vergeblichen Anrufes nur eine sehr kurze Zeit benötigt, nämlich die Zeit,
die durch den Abfall des Relais W bestimmt wird. Nur wenn während dieser kurzen
Zeit von einer weiteren Stelle aus der Versueh der Herstellung einer Verbindung
gemacht wird, unterbleibt die Registrierung, ein Mangel, der im Hinblick darauf,
daß diese Fälle sehr selten vorkommen dürften, in Kauf genommen werden muß. Ist
aber das Relais W abgefallen, so wird unabhängig davon, ob, der Teilnehmer Tia seinen
Hörer auflegt oder nicht, die Registrierung anderer vergeblicher Anrufe vorgenommen.
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Fig.2 zeigt eine andere Lösungsform des Erfindungsgegenstandes, die
gegenüber der in Fig. i dargestellten den Vorteil aufweist, 'daß die die Registrierung
der vergeblichen Anrufe bewirkenden Einrichtungen aus gewöhnlichen Relais bestehen,
im Gegensatz zu Fig. i, wo Verzögerungsrelais Verwendung finden müssen.
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Durch die Anordnung nach Fig. 2 ist der Teil der Fig. i zu ersetzen,
der durch eine strichpunktierte Trennlinie eingerahmt ist. Die Wirkungsweise der
Anordnung nach Fig. 2 ist folgende: Hebt bei Besetztsein aller Anrufsucher der Teilnehmer
Tn seinen Hörer ab, so wird das Anrufempfangsrelais R erregt,.das unter anderem
seinen Kontakt 7 e schließt. In bereits beschriebener Weise wird das an die
Sekundärseite des Transformators Tr angeschlossene Relais S erregt, und zwar durch
Induktionsstöße, die beim Abheben und Einhängen des Hörers durch Kontakt
7 y erzeugt werden. Bei Abheben des Hörers an der Teilnehmerstelle wird also
der Kontakt 35s kurze Zeit geschlossen und sofort wieder geöffnet. An dieser Stelle
sei bemerkt, daß gegenüber der Anordnung nach Fig. i die Anordnung hier so getroffen
ist, daß das Relais S nur mit dem einen Arbeitskontakt 35 s ausgerüstet ist. Es
ist dies ein Vorteil insofern, als der Kontakt 35 s leichter zu betätigen ist als
der Kontakt 1 9 s in Fig. i, der als Wechselkontakt ausgebildet ist
und zu dessen Schließung die Überwindung einer bestimmten Vorspannung erforderlich
ist, was bei den kleinen hier wirksam werdenden Kräften beachtlich ist.
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Wird also der Kontakt 35 s geschlossen, so entsteht folgender Stromkreis
für das Relais W: Erde, Kontakt 35 s, Wicklungen I und II des Relais W, Kontakt
37x, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis spricht das Relais W an, öffnet seinen
Kontakt 31 w und schließt den Kontakt 34w (Schleppkontakt). Ein Ansprechen
des Relais X ist zunächst noch nicht möglich, da die Wicklung I des Relais W sehr
niederohmig gehalten ist und sie für die höherohmige Wicklung des Relais X praktisch
einen Kurzschluß bedeutet. Wird kurze Zeit darauf der Kontakt 35 s wieder geöffnet,
so spricht das Relais X in folgendem Stromkreis an: Erde, Kontakt 3.I w, Wicklung
des Relais X, Wicklung II des Relais W, Kontakt 37x, Batterie, Erde. Das
Relais X schließt seinen Kontakt 36x und damit einen Kurzschluß um die Wicklung
II des Relais W. Am Kontakt 37x wird der Kurzschluß für die Wicklung I des
Relais y aufgehoben. Ein Ansprechen dieses Relais ist jedoch zunächst nicht möglich,
da die Widerstandsverhältnisse der einzelnen Relais so bemessen sind, daß es bei
Vorschaltung des Relais X nicht ansprechen kann. Weiterhin ist der Kontakt 33 x
geschlossen und dadurch vorbereitend der Zähler Z angeschaltet worden. Nachdem die
durch den Kurzschluß am Kontakt 36 x bestimmte Verzögerungszeit für den Abfall des
Relais W vorüber ist, wird der Kontakt 31 w wiederum geschlossen, und zwar
vor Öffnung des Kontaktes 34w, so daß folgender Stromkreis für den Zähler Z zustande
kommt: Erde, Kontakte 31W, 32y, 33 x, Wicklung des Zählers Z, Batterie, Erde.
Kurz darauf wird auch der Kontakt 34w geöffnet und damit auch der Stromkreis für
das Relais X. Nach Abfall desselben ist der Anfangszustand wiederhergestellt. Hängt
der
Teilnehmer, nachdem er erkannt hat, daß er z. Z. eine Verbindung
nicht erhalten kann, seinen Hörer wieder ein; so erfolgt eine nochmalige Erregung
des Relais S und eine nochmalige Beeinflussung des Zählers in derselben Weise, wie
soeben beschrieben. Der Zählerstand muß demnach, um die Anzahl der vergeblichen
Versuche zur Herstellung einer Verbindung feststellen zu können, durch 2 dividiert
werden.
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Auch die Einrichtung nach Fig. ä verhindert eine Beeinflussung der
Zähleinrichtung durch Stromstöße, die der Teilnehmer, obwohl er das Anrufzeichen
nicht bekommt, aussenden würde. Geschieht dieses, so erfolgt unmittelbar nacheinander
eine mehrfache Beeinflussung des Relais S. Bei Aussendung eines jeden Stromstoßes
wird der Kontakt 35 s geschlossen, geöffnet und gleich wiederum geschlossen und
geöffnet. Bei der ersten Schließung des Kontaktes 35 s wird, wie oben beschrieben,
das Relais W zum Ansprechen gebracht. Beim Öffnen dieses Kontaktes erfolgt Erregung
des Relais X und gleichzeitig weiteres Erregthalten des Relais W über Wicklung II.
Durch Schließen des Kontaktes 36x wird die Wicklung II des Relais W kurzgeschlossen,
sein Abfall dadurch kurze Zeit verzögert. Diese Verzögerungszeit reicht jedoch aus,
um die Impulse zu überbrücken, d. h. noch während das Relais W seinen Kontakt 34w
geschlossen hält, wird zum zweiten Male der Kontakt 35s geschlossen. Es entsteht
nun folgender Stromkreis: Erde, Kontakt35s, Wicklung I des Relais W, Kontakt 37
x, Wicklung I des Relais Y, Batterie, Erde. Das Relais Y kann, da nun die niederohmige
Wicklung I des Relais W vorgeschaltet ist, ansprechen und seine Kontakte betätigen,
d. h. es öffnet den Kontakt 32y, damit eine Stelle im Zählerstromkreis öffnend,
und stellt für sich am Kontakt 38y folgenden Haltekreis her: Erde, Kontakte 39x,
38y, Wicklung II des Relais Y, Batterie, Erde. Hat der Teilnehmer mehrere Stromstöße
ausgesandt, so bleibt dieser eben geschilderte Zustand erhalten, nämlich Erregung
sämtlicher Relais W, X, Y, bis nach dem letzten Stromstoß der Kontakt 35
s längere Zeit geöffnet wird. Dann fällt zunächst das Relais W ab. Es öffnet seinen
Kontakt 34w und damit den Stromkreis für das Relais X. Erst nach Abfall des Relais
X, und zwar durch Öffnen des Kon= taktes 39 x, wird der Haltekreis für Relais
Y
geöffnet. Betrachtet man den Stromkreis, in welchem der Zähler Z liegt,
so ergibt sich, daß bei der Stromstoßaussendung die Kontakte 3 iw und 32y geöffnet
und der Kontakt 33x geschlossen ist. Nach dem Abfall des Relais W kann ein Stromkreis
für den Zähler nicht zustande kommen, da der Kontakt 32 y noch- geöffnet ist. Nun
fällt das Relais X ab, das den Kontakt 33 x öffnet und den Zähler abschaltet. Erst
dann fällt Relais Y ab.- Die Schließung seines Kontaktes 32y hat aber keinen Einfluß
auf den Zähler.
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In Fig. 3 ist eine Verbesserung der Einrichtungen nach Fig. i und
2 angedeutet, die darin besteht, daß der kurze Einschalt- und Ausschaltstromstoß
nicht unmittelbar auf das Relais W einwirkt, sondern erst unter Vermittlung eines
Hilfsrelais H. Da der Induktionsstoß nur von sehr kurzer Dauer ist, könnte der Fall
eintreten, daß das kurze Schließen des Arbeitskontaktes des Relais S nicht die gewünschte
Wirkung hat, nämlich die Erregung des Relais W. Aus diesem Grunde wirkt der Arbeitskontakt
von S, in Fig. 3 mit 4os bezeichnet, auf ein leicht ansprechendes Relais H ein:
Erde, Kontakte 40 s, 41 w, Wickleng des Relais H, Batterie,
Erde. Erst durch Schließung des Kontaktes 43 h wird die Wicklung I des Relais W
eingeschaltet, wodurch dann die oben beschriebenen Vorgänge erzeugt werden. Das
Relais H bleibt so lange erregt, und zwar in dem über Kontakte 42h und 41w verlaufenden
Haltekreis, bis .das Relais W mit Sicherheit angesprochen ist. Das Relais H wird
dann durch den Kontakt 41 w wieder ausgeschaltet.
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In Fig. 4 ist eine andere Abwandlung der Anordnungen nach Fig. i und
2 dargestellt, und zwar wird durch sie der Teil der Fig. i ersetzt, der durch eine
strichpunktierte Linie eingerahmt ist.
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Gegenüber den Fig. i und -:2 unterscheidet sich die Anordnung nach
Fig. 4 insbesondere dadurch, daß das Relais S nicht als neutrales Relais wie in
den Fig. i und 2, sondern als polarisiertes Relais mit zwei Wicklungen angenommen
ist, von denen die eine Wicklung, und zwar die nicht dargestellte Wicklung I, im
Sekundärkreis des Transformators Tr liegt. Diese Einrichtung ermöglicht für die
vergeblich versuchten Verbindungen nur eine einmalige Registrierung, so daß der
Zählerstand unmittelbar die Anzahl dieser vergeblichen Versuche aufweist. Das Relais
S wird nämlich dank seiner Ausbildung als polarisiertes Relais nur durch den Einschaltstromstoß
beim Abheben des Hähers an der rufenden Stelle beeinflußt, nicht aber auch durch
den Ausschaltstromstoß beim Wiedereinhängen des Hörers.
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Die Wirkungsweise der Anordnung nach Fig. 4 ist im einzelnen folgende:
Bei Abheben des Hörers an der Teilnehmerstelle Tn im Falle des Besetztseins aller
Anrufsucher der Gruppe wird die nicht dargestellte WicklungI des polarisierten Relais
S durch den vom Transformator induzierten Stromstoß beeinflUßt. Es öffnet demnach
seinen Kontakt 47 s
und schließt den Kontakt 46s, welcher auch zunächst
geschlossen bleibt. Dadurch entsteht folgender Stromkreis: Erde, Kontakt 46s, Wicklung
des Relais W, Kontakt 45x, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis spricht
das Relais W an, welches durch Öffnen seines Kontaktes 5o w eine Stelle im Zählstromkreis
öffnet. Weiterhin schließt es seinen Kontakt 48w und schaltet dadurch die Gegenwicklung
II des polarisierten Relais S auf folgendem Weg ein: Erde, Kontakte46s, 48w, Wicklung
II des Relais S, Batterie, Erde. Das Relais S wirft sich auf diese Weise selber
ab, so daß der Kontakt 47 s wiederum geschlossen wird. Das Relais W hält dank seiner
Ausbildung als Verzögerungsrelais seine Kontakte noch einige Zeit in der Arbeitsstellung.
Es kommt daher für das Relais X folgender Stromkreis zustande: Erde, Kontakte47s,
49w, Wicklung des Relais X, Batterie, Erde. Das Relais X öffnet seinen Kontakt 45
x, was hier jedoch ohne Bedeutung ist, und schließt am Kontakt 52 x vorbereitend
den Stromkreis für den Zähler Z. Fällt nun kurz darauf das Relais W ab, so ist der
Stromkreis für den Zähler vollendet: Erde, Kontakte 5ow, 5i y, 52 x, Wicklung des
Zählers Z, Batterie, Erde. Der Zähler wird demnach um eine Einheit fortgeschaltet.
Der Stromkreis für den Zähler bleibt so lange bestehen, bis die Verzögerungszeit
des Relais X, dessen Stromkreis am Kontakt 49w geöffnet wurde, abgelaufen ist. Alsdann
wird der Zähler am Kontakt 52x ausgeschaltet. Beim Wiedereinhängen des Hörers an
der rufenden Stelle erfolgt keine nochmalige Beeinflussung des Zählers, da durch
den entgegengesetzt gerichteter- Ausschaltstromstoß das polarisierte Relais S unbeeinflußt
bleibt.
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Auch die Anordnung gemäß Fig. 4. verhindert die Einschaltung des Zählers,
wenn seitens der Teilnehmerstelle bei Besetztsein aller Anrufsucher Nummernstromstöße
ausgesandt werden. Werden beispielsweise zwei Stromstöße ausgesandt, so wird bei
Aussendung des ersten Stromstoßes durch Schließen des Kontaktes 46s ein Stromkreis
für das Relais W geschlossen, und zwar in derselben Weise, wie oben beschrieben.
Durch Schließen des Kontaktes 48w wird die Gegenwicklung II des polarisierten Relais
S eingeschaltet, so daß dieses Relais zum Abfall gebracht wird. Dadurch wird das
Relais X ebenfalls in derselben Weise, wie oben beschrieben, zumAnsprechen gebracht.
Das Relais W besitzt eine derartige Abfallverzögerung, daß die Stromstöße durch
dieses Relais überbrückt werden. Der Kontakt 46s wird also noch vor dem Abfall des
Relais W zum zweiten Male geschlossen. Das Relais S wird wiederum durch seine Gegenwicklung
1I zum Abfall gebracht. Beim zweiten Schließen des Kontaktes 46s entsteht folgender
Stromkreis für das Relais Y: Erde, Kontakt 46s, Wicklung des Relais W, Wicklung
des Relais Y, die durch Kontakt 45 x von ihrem Kurzschluß befreit ist, Batterie,
Erde. Das Relais Y legt sich in folgenden Haltekreis: Erde, Widerstand Wi5, Kontakt
44y, Wicklung des Relais Y, Batterie, Erde. Am Kontakt 5 i y wird der Stromkreis
für den Zähler unterbrochen. Einige Zeit nach dem zweiten (Öffnen des Kontaktes
46 s wird das Relais W zum Abfall gebracht. Über den Widerstand Wi;, und Erde kann
es sich nicht halten. Das Relais W öffnet seinen Kontakt 49w und damit den Stromkreis
für das Relais X. Durch Schließen des Kontaktes 45 x wird ein Kurzschluß für das
Relais Y hergestellt, so daß auch dieses Relais zum Abfall kommt. Der Stromkreis
für den Zähler kann nicht zustande kommen, da das Relais Y so lange erregt und der
Kontakt 5i y so lange geöffnet ist, bis am Kontakt 5:2x eine andere Stelle im Zählstromkreis
geöffnet wurde.
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Die Anordnung nach Fig.4 besitzt einen Mangel, der darin besteht,
daß, wenn der Teilnehmer nur einen einzigen Stromstoß aussendet, ebenfalls für den
Zähler ein Stromkreis zustande kommt und daher eine einmalige Fortschaltung desselben
erfolgt, da ja, bedingt durch das polarisierte Relais, bei der Aussendung eines
Stromstoßes das Relais S ebenfalls nur einmal beeinflußt wird und daher nur eine
einmalige Schließung des Kontaktes 46 s erfolgt.
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Fig. 5 stellt eine Verbesserung des Sekundärkreises des Transformators
Tr dar, und zwar besteht diese darin, daß die Sekundärwicklung des Transformators
von dem Relais S durch einen Kondensator Ko und eine Glimmlampe GI getrennt ist.
Diese Anordnung bezweckt, ein sicheres Ansprechen des Relais S zu gewährleisten.
Würde bei der Anordnung nach Fig. i das im Sekundärkreis des Transformators liegende
Relais zwecks leichten Ansprechens niederohmig ausgebildet werden, so würde der
Induktionsstoß eine nur geringe Spannungsspitze besitzen, so daß unter Umständen
das Ansprechen des Relais S in Frage gestellt sein könnte. Wird das Relais aber
hochohmig ausgebildet, so ist zwar die Spannungsspitze größer, dafür aber spricht
das Relais schwerer an. Bei der Anordnung nach Fig. 5, bei der der Sekundärkreis
praktisch offen ist; ist die Spannungsspitze sehr groß, so daß mit Sicherheit die
Zündung der Glimmlampe und das Ansprechen des Relais S bewirkt wird.
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Wie bereits in der bisherigen Beschreibung des öfteren erwähnt, besitzen
die Anordnungen nach den Fig. i bis 5 gewisse Mängel, die darin bestehen, daß die
Registrierung der
vergeblich versuchten Anrufe nicht immer mit Sicherheit
zu ermöglichen ist und daß in bestimmten Fällen Fehlregistrierungen vorkommen können.
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In der Fig. 6 ist eine Anordnung dargestellt, die alle diese Mängel
beseitigt und in jedem Falle eine einwandfreie Registrierung aller vergeblich versuchten
Anrufe gewährleistet.
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Die Wirkungsweise der Anordnung nach Fig. 6 ist folgende: Hebt der
Teilnehmer Tn zwecks Einleitung einer Verbindung seinen Hörer ab, so spricht das
Anrufempfangsrelais R in folgendem Stromkreis an: Erde, Kontakt 55 t, Teilnehmerschleife,
Kontakt 57 t,
Wicklung I des Relais R, Batterie, Erde. Das Relais R betätigt
seine Kontakte und verbindet am Kontakt 58r die Prüfader des Anrufsuchers mit. Batterie
über Wicklung II des Relais R, Kontakte Gor und 61 t und Wicklung I des Relais T.
Gleichzeitig wird durch Schließen des Kontaktes 63 r folgender Stromkreis für das
Relais E geschlossen: Erde, Kontakte 62 t, 63 r, 65 ab, 64 p, Wicklung des
Relais E, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis spricht das Relais E an, das seinen
Kontakt 77 e und damit folgenden Stromkreis für den Drehmagneten D des Anrufsuchers
schließt: Erde, Batterie, Drehmagnet D, Kontakte 77 e,
78p,
Relaisunterbrecher UR, Erde. Unter der Einwirkung des Relaisunterbrechers werden
die Schaltarme des Anrufsuchers schrittweise fortgeschaltet, bis sie den rufenden
Teilnehmer erreicht haben. Alsdann kommt folgender Prüfstromkreis zustande: Erde,
Batterie, Wicklung T des Relais T, Kontakte 6o r bzw. 6 r t, Wicklung II
des Relais R, Kontakt 58 r,
Schaltarm c des Anrufsuchers AS, Wicklungen I
und II des Relais P, Kontakt 75 e und weiter Erdpotential in der nachfolgenden
Verbindungseinrichtung. In diesem Stromkreis sprechen die Relais P und T an, während
die Erregung von R weiter aufrechterhalten wird. Das Relais P schaltet an den Kontakten
73 p und 74p die Sprechadern durch, schließt am Kontakt76p seine hochohmige
Wicklung II kurz, sperrt dadurch den aufgefundenen rufenden Teilnehmer gegen Auflaufen
seitens anderer Anrufsucher, setzt durch Öffnen des Kontaktes 78p den Anrufsucher
still und trennt am Kontakt 64p den Stromkreis für das Relais E auf. Das Relais
E fällt ab und schließt seinen Kontakt 67 e, so daß die Anlaßkette
AN zu dem Relais E eines anderen freien Anrufsuchers durchgeschaltet wird.
Das Relais T, das, wie erwähnt, @ebenfalls anspricht, öffnet seine Kontakte 55t
und 57t und trennt dadurch Batterie und Erde zusammen mit der Wicklung I des Relais
R von den Sprechadern ab. Durch Kontakt 6a t wird Erdpotential von der Anlaßkette
abgeschaltet. Wie der weitere Aufbau und die Einstellung der nachfolgenden Verbindungseinrichtung
vor sich geht, interessiert für den vorliegenden Fall nicht.
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Der Kontakt 65 ab ist geschlossen, wenn Anrufsucher zur Einleitung
einer Verbindung zur Verfügung stehen. Das nicht dargestellte Relais Ab wird
jedoch, wenn sämtliche Anrufsucher der Gruppe in Anspruch genommen sind, erregt,
so daß der Kontakt 66 ab geschlossen ist. Wird in diesem Zustand seitens
eines Teilnehmers, beispielsweise des Teilnehmers Tit, die Herstellung einer Verbindung
versucht, so wird beim Abheben des Hörers, wie oben erwähnt, das Anrufempfangsrelais
R eingeschaltet, das durch Schließen seines Kontaktes 63 y folgenden Stromkreis
herstellt: Erde, Kontakte 6a t, 63r, 66 ab, 68g, Magnet Dl eines Wählers
ZW, der hier mit Zählwähler bezeichnet werden soll und nach Art eines Anrufsuchers
arbeitet, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis spricht der Drehmagnet Dl des Zählwählers
an und schaltet seinen Schaltarm um einen Schritt vor. Der Drehmagnet Dl besitzt
einen Kontakt 69d,, durch dessen Schließung ein Stromkreis für die Wicklung des
Relais -G hergestellt wird: Erde, Kontakt 69 dl, Wicklung des Relais G, Batterie,
Erde. Durch Öffnen des Kontaktes 68g, wird der Erregerkreis des Drehmagneten D1
geöffnet und am Kontakt 69 d,. wiederum der Stromkreis für das Relais G unterbrochen.
Durch Schließen des Kontaktes68g erfolgt Wiedereinschaltung des Drehmagneten Dl.
Das Spiel zwischen dem Drehmagneten Dl und dem Relais G setzt sich so lange fort,
bis der Schaltarm des Zählwählers ZW den Kontakt erreicht hat, an den der rufende
Teilnehmer angeschlossen ist. Es entsteht dann folgender Prüfstromkreis: Erde, Batterie,
Wicklung I des Relais T, Kontakt Gor bzw. 6 1 t, Wicklung II des Relais R,
Kontakt 58r, Schaltarm des ZählwählersZW,WicklungenI und II des Prüfrelais P1 des
Zählwählers ZW, Kontakte 66 ab, 63 r, 62 t, Erde. -
In diesem Stromkreis spricht das Relais P1 des Zählwählers an, das durch Schließen
seines Kontaktes 70 p1 seine hochohmige Wicklung I kurzschließt. Durch die
hierdurch verursachte Stromverstärkung in dem oben angeführten Stromkreis wird auch
das Relais T des Teilnehmers erregt.
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Gleichzeitig wird durch Schließen des Kontaktes 71 p1 folgender Stromkreis
für den Besetztzähler hergestellt: Erde, Kontakt 7 1 p1, Wicklung des Zählers
Z, Batterie, Erde. Der Zähler registriert somit den vergeblichen,Versuch, eine Verbindung
herzustellen. Das Prüfrelais P1 des Zählwählers ZW kann nur ansprechen, wenn der
Schaltarm des Zählwählers auf einen Kontakt kommt, an dem
ein Teilnehmer
angeschlossen ist, der bei erregtem Relais Ab seinen Hörer abgehoben hat.
Kommt der Schaltarm des Zählwählers Z W auf einen Kontakt, an den ein Teilnehmer
angeschlossen ist, der bereits über einen Anrufsucher eine Verbindung hergestellt
hat, so kann das Relais P1 des Zählwählers ZW nicht ansprechen, da parallel zu diesem
Relais P1 das Prüfrelais P des Anrufsuchers erregt worden ist, das durch Schließen
seines Kontaktes 76p die hochohmige Wicklung 1I kurzgeschlossen hat. Infolge dieser
Stromverzweigung ist es somit nicht möglich, daß das Relais P1 des Zählwählers ZW
in diesem Fall ansprechen kann.
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Es ist bereits erwähnt worden, daß, wenn der Schaltarm des Zählwählers
ZW auf den vergeblich rufenden Teilnehmer aufläuft, ein Stromkreis zustande gekommen
ist, in dem außer- dem Relais P1 des Zählwählers auch das Relais T beim Teilnehmer
erregt wird. Das Relais T des Teilnehmers spricht an und betätigt seine Kontakte.
Durch Fortnahme des Erdpotentials am Kontakt 62 t wird der Stromkreis für den Drehmagneten
des Zählwählers ZW aufgetrennt, so daß der Zählwähler stillgesetzt wird. Gleichzeitig
wird das Relais P, des Zählwählers zum Abfall gebracht und dadurch die Einschaltung
des Zählers Z wiederaufgehohen. Am Kontakt 62 t wird auch der Stromkreis für die
Relais R und T unterbrochen, so daß das Relais R, das im Gegensatz zum Relais T
ohne Abfallverzögerung ausgebildet ist, abfällt. Das Relais T hält seine Kontakte
jedoch noch in Arbeitsstellung, so daß folgender Stromkreis zustande kommt: Erde,
Kontakte 53 r, 54t, Teilnehmerschleife, Kontakt56t, Wicklung II des Relais T, Kontakt
5g r, Wicklung I des Relais T, Batterie, Erde. Dieser Stromkreis bleibt so lange
aufrechterhalten, bis der rufende Teilnehmer seinen Hörer einhängt und dadurch die
Schleife unterbricht.
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Wird jetzt von einem anderen Teilnehmer ebenfalls eine Verbindung
herzustellen versucht, so wird durch Schließen eines dem Kontakt 63 r entsprechenden
Kontaktes der Zählwähler ZW wieder angelassen. Eine Beeinflussung des Zählers Z
kann jedoch nun, wenn der Zählwähler den ersten Teilnehmer Tn erreicht, nicht eintreten,
da infolge Öffners der Kontakte 58r und 6i t ein Ansprechen des Relais P1 beim Erreichen
des Kontaktes, an den dieser Teilnehmer angeschlossen ist, nicht möglich ist. Der
Zählwähler wird also diesen Kontakt überfahren, bis zum Erreichen des zweiten anrufenden
Teilnehmers weiterlaufen und sodann die Registrierung vornehmen. Es ist völlig gleichgültig,
wie viele Teilnehmer zu gleicher Zeit ihren Hörer abheben und eine Verbindung einzuleiten
versuchen; alle diese Teilnehmer werden durch den Zählwähler nacheinander aufgesucht,
und es wird für jeden Teilnehmer eine Registrierung vorgenommen.