DE719367C - Schaltungsanordnung in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen

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DE719367C
DE719367C DES120623D DES0120623D DE719367C DE 719367 C DE719367 C DE 719367C DE S120623 D DES120623 D DE S120623D DE S0120623 D DES0120623 D DE S0120623D DE 719367 C DE719367 C DE 719367C
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relay
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call
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/22Arrangements for supervision, monitoring or testing
    • H04M3/36Statistical metering, e.g. recording occasions when traffic exceeds capacity of trunks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Anrufsuchern zur Zählung von bei Besetztsein aller Anrufsucher einer Gruppe auftretenden Anrufanreizen. ' Die Zählung der Fälle, in welchen es einem Teilnehmer infolge Besetztseins alllex Anrufsucher einer Gruppe nicht möglich ist, eine Verbindung herzustellen, erfolgt bei bekannten Anordnungen in der Weise, daß die Besetztzähleinrichtung bzw. die Schaltmittel zu ihrer Einschaltung während der ganzen Dauer des Anreizes zur Inanspruchnahme eines Anrufsuchers belegt sind, so daß esalso nicht möglich ist, von anderer Seite einlaufende Anreize während dieser Zeit auf dem Besetztzähler aufzuzeichnen.
  • Bei diesen bekannten Anordnungen ist also, da bei Besetztsein aller Leitungen der Gruppe der Anreiz zur Inanspruchnahme eines Anrufsuchers erst dann beseitigt wird, wenn der Teilnehmer seinen Hörer wieder einhängt, das Verhalten des einzelnen Teilnehmers bestimmend für die Möglichkeit der Beeinflussung des Besetztzählers.
  • Die vorliegende Erfindung beseitigt diese Mängel und -gestattet auch die Aufzeichnung gleichzeitig oder nahezu gleichzeitig.einlaufender Anreize zur Inanspruchnahme von Anrufsuchern einer Gruppe dadurch, daß bei Besetztsein-sämtlicher Anrufsucher einer Gruppe und Wirksamwerden eines Anreizes zur Inanspruchnahme eines Anrufsuchers dieser Gruppe unabhängig von der Dauer dieses Anreizes der Anrufsuchergruppe zugeordnete Schaltmittel zur Beeinflussung einer Besetztzähleinrichtung vorübergehend betätigt werden.
  • In den Fig. z bis 6 sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens dargestellt. Dabei sind jedoch der besseren Übersichtlichkeit wegen nur die zum Verständnis des Erfindungsgegenstandes unbedingt erforderlichen Schaltmittel gezeigt.
  • Die Vorgänge gemäß der Anordnung nach Fig. z sind folgende: Hebt der Teilnehmer Tn zwecks Einleitung einer Verbindung seinen Hörer ab, so wird die Teilnehmerschleife geschlossen, und es kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Kontakt r t, Teilnehmerschleife,- Kontakt a t, Wicklung I des Relais R, Batterie, Erde. Das Relais R betätigt seine Kontakte, schaltet durch Schließen der Kontakte'3 r und q.r die Wicklung II des Relais R und das Relais T an die zu dem Schaltarm c des Anrufsuchers AS führende Ader und stellt am Kontakt 7 r folgenden Stromkreis für das das Anlaufen des Anrufsuchers AS veranlassende Relais E her: Erde, Widerstand Wi1, Kontakte 64 7r, 15 ab, 12p, Wicklung des Relais E, Batterie, Erde. Das Relais E schließt seinen Kontakt 17e und damit folgenden Stromkreis für den Fortschaltemagneten D des Anrufsuchers AS: Erde, Batterie, Magnet D, Kontakte 17 e, 18 p, Relaisunterbrecher UR, Erde. Unter der Einwirkung des Relaisunterbrechers empfängt der Fortschaltemagnet D Stromstöße, die die schrittweise Fortschaltung der Schaltarme a, b, c des Anrufsuchers AS herbeifühzen. Hat der Anrufsucher AS den anrufenden Teilnehmer Tit aufgefunden, d. h. hat- der Schaltarm c den Kontakt erreicht, über den die zweite Wicklung des Relais R und das Relais T angeschaltet ist, so kommt folgender Prüfstromkreis zustande: Erde, Batterie, Wicklung des Relais T, Kontakt q. Y (parallel dazu 5 t), Wicklung II des Relais R, Kontakt 3 7-, Schaltarm c des Anrufsuchers AS, Wicklungen I und II des Relais P, Kontakt ioe und weiter zur Erde in der nachfolgenden Verbindungseinrichtung. In diesem Stromkreis sprechen die Relais T und P an, während die Erregung für das Relais R aufrechterhalten wird. Durch Schließen des Kontaktes i i p wird die hochohmige Wicklung II des Relais P kurzgeschlossen und dadurch der aufgefundene Teilnehmer gegen Belegung seitens anderer Anrufsucher gesperrt. Durch Öffnen des Kontaktes i8p wird der Fortschaltekreis für dien Drehmagneten D aufgetrennt und der Anrufsucher dadurch stillgesetzt. An den Kontakten 8p und 9p erfolgt die Durchschaltung der Sprechadern zu der nachfolgenden Verbindungseinrichtung. Am Kontakt 12 p wird der Stromkreis für das Relais E aufgetrennt, so daß der Kontakt 13 e geschlossen und dadurch die Anlaßkette AN auf das Relais E eines anderen freien Anrufsuchers durchgeschaltet -t#,,ird, so daß, wenn seitens einer anderen Teilnehmerstelle eine Verbindung eingeleitet wird, der über die Anlaßkette angeschaltete freie Anrufsucher angelassen wird. Durch die Erregung des Relais T wird der Kontakt 5 t geöffnet, die Relais T und R werden aber, wie bereits erwähnt, weiter erregt gehalten, da das Relais R über seine Wicklung II an den Kontakten 3r und 4r eingeschaltet bleibt. Durch Öffnen der Kontakte i t und 2 t werden Erde und Batterie und gleichzeitig die Wicklung I des Relais R von den Sprechadern abgetrennt. Schließlich wird durch Öffnen des Kontaktes 6 t die Anlaßerde über Widerstand Wil abgeschaltet. Nach Durchschaltung der Sprechadern an den Kontakten 8 p und 9p kommt für die Relais .-I und B in der dem Anrufsucher < 1S nachfolgenden Verbindungseinrichtung folgender Stromkreis zustande: Erde, Batterie, Wicklung I des Relais A, obere Sprechader, Kontakt 8p, Schaltarm a des Anrufsuchers AS, Teilnehmerschleife, Anrufsucherarm b, Kontakt 9p, Wicklung I des Relais B, Erde. Die durch Erregung der Relais A und B in der nachfolgenden Verbindungseinrichtung eingeleiteten Schaltvorgänge sind für den Erfindungsgegenstand ohne Bedeutung, so daß ein näheres Eingehen auf dieselben sich erübrigt. Erwähnt sei nur, daß über nicht dargestellte Kontakte an die Wicklungen II der Relais A und B ein Anrufzeichen AZ angelegt ist, das induktiv auf die Wicklungen I dieser Relais übertragen und so dem rufenden Teilnehmer vernehmbar gemacht wird. Erst nach Eintreffen dieses Anrufzeichens soll der die Verbindung aufbauende Teilnehmer zwecks Aussendung von Stromstoßreihen seine Nummernscheibe betätigen. Das .Anrufzeichen wird, was hier nicht weiter dargestellt ist, nach Wahl der ersten Nummer abgeschaltet. Die Herstellung der Verbindung erfolgt in bekannter, hier nicht näher beschriebener Weise.
  • Es ist bereits erwähnt worden, daß die Anlaßkette für die zur Verfügung stehenden Anrufsucher einer Gruppe immer weiter durchgeschaltet wird und dadurch die Herstellung der Verbindungen über einen der noch freien Anrufsucher ermöglicht wird.
  • Tritt nun aber der Fall ein, daß sämtliche Anrufsucher der Gruppe besetzt sind, so ist es für einen anzurufenden Teilnehmer nicht möglich, eine Verbindung herzustellen. Es ist nun, verwaltungstechnisch gesehen, von großem Wert, zu wissen, wie oft dieser Fall eintritt, so daß auf Grund solcher Feststellungen Änderungen in der Zuordnung der Verbindungseinrichtungen vorgenommen werden können, beispielsweise Vergrößerung der Anrufsuchergruppen oder ähnliches. Aus diesem Grunde ist eine Zähleinrichtung vorgesehen, die jedesmal dann eingeschaltet wird, wenn bei Besetztsein aller Anrufsucher einer Gruppe seitens eines Teilnehmers versucht wird, eine Verbindung herzustellen.
  • Das Kennzeichen dafür, daß alle Anrufsucher einer Gruppe in Anspruch genommen worden sind, d.1 keiner zur Verfügung steht, ist das Ansprechen eines nicht dargestellten Relais AB. Die Einschaltung dieses Relais kann, was ebenfalls hier nicht dargestellt ist, in einfachster Weise dadurch erfolgen, daß der Stromkreis für dieses Relais über Kontakte der Prüfrelais P der einzelnen Anrufsucher verläuft. Sind sämtliche Anrufsucher der Gruppe belegt und somit sämtliche Relais P dieser Anrufsucher erregt, so kommt über die Kontakte p dieser Relais der Stromkreis für das Relais AB zustande.
  • Hebt ein Teilnehmer Tn in diesem Zustande, d. h. also bei Erregung des Relais Ab, zwecks Einleitung einer Verbindung seinen Hörer ab, so wird durch Relais R, das- in derselben Weise, wie oben beschrieben, über seine Wicklung I erregt wird, über Kontakt 7Y folgender Stromkreis geschlossen: Erde, Widerstand Wil, Kontakte 6 t, 7r, i 6 ab, Primärwicklung des Transformators Ty, Batterie, Erde. Der auf diese Weise auf der Primärseite des Transformators erzeugte Einschaltstromstoß wird auf seine Sekundärseite übertragen und beeinflußt das an der Sekundärseite liegende Relais S dezart, daß dieses kurze Zeit erregt wird und sofort wieder abfällt. Die Folge davon ist, daß der Kontakt 20S geöffnet wird, eine kurze Schließung des Kontaktes i9 s erfolgt und der Kontakt tos gleich wieder geschlossen wird. Während des Schließens des Kontaktes igs wird das Relais W auf folgendem Wege eingeschaltet: Erde, Kontakt 1 9 s, Wicklung I des Relais W, Kontakt 22 x, Widerstand Wi3, Batterie, Erde. Das Relais W schließt seine Kontakte 23 w und 24w und öffnet seinen Kontakt 26w. Am Kontakt 23w wird für die Wicklung II des Relais W ein Kurzschluß hergestellt, der die Wirkung hat, daß der Abfall dieses Relais verzögert vor sich geht. Wird kurze Zeit darauf der Kontakt 2o s wieder geschlossen, so wird über den noch geschlossenen Kontakt 24w folgender Stromkreis für das Relais X geschlossen: Erde, Kontakte tos, 24w, Wicklung des Relais X, Batterie, Erde. Das Relais X öffnet seinen Kontakt 22x, was jedoch hier keine Wirkung hat, und schließt den Kontakt 25 x. Kurze Zeit später fällt das Relais W ab, das am Kontakt 24w den Stromkreis für das Relais X unterbricht. Das Relais X ist als Verzögerungsrelais ausgebildet, so daß seine Kontakte noch einige Zeit iti der Arbeitsstellung verharren. Über den abgefallenen Kontakt 26w wird nun die Zähleinrichtung Z auf folgende Weise eingeschaltet: Erde, Kontakte 25x, 26w, 27y, Wicklung des Zählers Z, Batterie, Erde. Der Zähler wird somit um einen Schritt fortgeschaltet. Die Einschaltzeit des Zählers ist bestimmt durch die Abfallzeit des Relais X, das kurze Zeit danach abfällt und am Kontakt 25 x den Stromkreis für- den Zähler wieder öffnet. Der Teilnehmer Tn, der an dem Ausbleiben des Anrufzeichens merkt, daß zur Zeit die Herstellung einer Verbindung für ihn nicht möglich ist, wird daraufhin seinen Hörer wieder einhängen. Dadurch wird das Relais R zum Abfallen gebracht und u. a. der Kontakt 77 geöffnet. Auf die Primärwicklung des Transformators Ty wirkt nun der Ausschaltstromstoß, der auf die Sekundärwicklung übertragen wird und in gleicher Weise wie der Einschaltstromstoß eine kurze Erregung des Relais S verursacht. Es erfolgen nochmals die bereits beschriebenen Vorgänge zur Beeinflussung des Zählers Z. Der Zähler wird also, wenn bei Besetztsein aller Anrufsucher einer Gruppe seitens eines Teilnehmers eine Verbindung eingeleitet vvird, um zwei Schritt fortgeschaltet. Daraus ergibt sich, daß zur Feststellung der Anzahl der vergeblich versuchten Verbindungen der Zählerstand durch 2 dividiert werden muß.
  • Es kann nun der Fall eintreten, daß ein Teilnehmer, der eine Verbindung herzustellen wünscht, seine Nummernscheibe betätigt, obwohl das Anrufzeichen ausbleibt. Dadurch würde das Relais R mehrfach zum Abfallen und wieder zum Ansprechen gebracht werden. Infolgedessen wird auch der Kontakt 7y verschiedene Male geöffnet und wieder geschlossen, so daß in der Primärwicklung des Transformators mehrere Einschalt- und Ausschaltströme wirksam werden.
  • Sendet der Teilnehmer, nachdem er abgehoben hat und ohne das Anrufzeichen zu empfangen, beispielsweise einen Stromstoß aus, so wird der Kontakt 7r einmal geöffnet und wiederum geschlossen. In der Primärwicklung des Transformators Tr wird demnach ein Ausschalt- und ein Einschaltstromstoß wirksam. Diese beiden Stromstöße werden auf die Sekundärseite übertragen und verursachen ein zweimaliges kurzes Erregen des Relais S. Bei der ersten Erregung des Relais S und Schließen des Kontaktes igs erfolgt Erregung des Relais W in einem bereits oben ausgeführten Stromkreise. Durch kurz darauf erfolgendes Abfallen des Relais S und Schließen des Kontaktes tos erfolgt, wie ebenfalls bereits beschrieben, Einschaltung des Relais X. Noch bevor ein Abfallen des Relais W möglich ist (seine Wicklung II wird durch eigenen Kontakt 23w kurzgeschlossen), erfolgt wiederum Schließung des Kontaktes igs. Dadurch entsteht folgender Stromkreis: Erde, Kontakt igs, Wicklung I des Relais W, durch Kontakt 22x vom Kurzschluß befreite Wicklung des Relais Y, Widerstand Wis, Batterie, Erde. Das Relais Y spricht in diesem Stromkreis an und stellt für sich unabhängig vom Kontakt igs folgenden Haltekreis her: Erde, Widerstand Wie, Kontakt 2iy, Wicklung des Relais Y, Widerstand W13, Batterie, Erde. Nun fällt wiederum das Relais S ab, öffnet den Kontakt igs und schließt den Kontaktlos. Dadurch ist der Stromkreis für das Relais W unterbrochen. Der Abfall der einzelnen Relais erfolgt auf folgende Weise: Zunächst fällt das Relais W ab, und zwar nach der ihm durch die Kurzschlußwicklung II verliehenen Abfallverzögerungszeit. Alsdann wird am Kontakt 24w der Stromkreis für das Relais X unterbrochen. Kurze Zeit darauf fällt es ab und schließt am Kontakt 22x für die Wicklung des Relais Y einen Kurzschluß. Nun erst, und zwar nach Ablauf einer bestimmten Zeit, fällt das Relais Y ab.
  • Betrachtet man den Stromkreis für den Zähler, so ergibt sich, daß durch die Aussendung von Stromstößen an der Teilnehmerstelle eine Einschaltung des Zählers nicht möglich ist, denn noch bevor der Kontakt 26 w geschlossen wird, d. h. noch bevor das Relais W abgefallen ist, ist das Relais Y erregt, das am Kontakt 27y den Zähler abschaltet. Das Relais Y ist aber das letzte, das von den drei Relais nach Beendigung der Nummernstromstöße abfällt, so daß der Kontakt 27y erst geschlossen wird, wenn der Kontakt 25 x geöffnet ist.
  • Es ist der Fall beschrieben worden, daß der Teilnehmer nur einen Stromstoß aussendet. Auch bei Aussendung mehrerer Stromstöße wird jedoch die Einschaltung des Zählers verhindert, da das Relais Y bis nach Beendigung des letzten ausgesandten Stromstoßes den Stromkreis für den Zähler geöffnet hält.
  • Wie die Anordnung nach Fig. i erkennen läßt, wird zur Registrierung eines vergeblichen Anrufes nur eine sehr kurze Zeit benötigt, nämlich die Zeit, die durch den Abfall des Relais W bestimmt wird. Nur wenn während dieser kurzen Zeit von einer weiteren Stelle aus der Versueh der Herstellung einer Verbindung gemacht wird, unterbleibt die Registrierung, ein Mangel, der im Hinblick darauf, daß diese Fälle sehr selten vorkommen dürften, in Kauf genommen werden muß. Ist aber das Relais W abgefallen, so wird unabhängig davon, ob, der Teilnehmer Tia seinen Hörer auflegt oder nicht, die Registrierung anderer vergeblicher Anrufe vorgenommen.
  • Fig.2 zeigt eine andere Lösungsform des Erfindungsgegenstandes, die gegenüber der in Fig. i dargestellten den Vorteil aufweist, 'daß die die Registrierung der vergeblichen Anrufe bewirkenden Einrichtungen aus gewöhnlichen Relais bestehen, im Gegensatz zu Fig. i, wo Verzögerungsrelais Verwendung finden müssen.
  • Durch die Anordnung nach Fig. 2 ist der Teil der Fig. i zu ersetzen, der durch eine strichpunktierte Trennlinie eingerahmt ist. Die Wirkungsweise der Anordnung nach Fig. 2 ist folgende: Hebt bei Besetztsein aller Anrufsucher der Teilnehmer Tn seinen Hörer ab, so wird das Anrufempfangsrelais R erregt,.das unter anderem seinen Kontakt 7 e schließt. In bereits beschriebener Weise wird das an die Sekundärseite des Transformators Tr angeschlossene Relais S erregt, und zwar durch Induktionsstöße, die beim Abheben und Einhängen des Hörers durch Kontakt 7 y erzeugt werden. Bei Abheben des Hörers an der Teilnehmerstelle wird also der Kontakt 35s kurze Zeit geschlossen und sofort wieder geöffnet. An dieser Stelle sei bemerkt, daß gegenüber der Anordnung nach Fig. i die Anordnung hier so getroffen ist, daß das Relais S nur mit dem einen Arbeitskontakt 35 s ausgerüstet ist. Es ist dies ein Vorteil insofern, als der Kontakt 35 s leichter zu betätigen ist als der Kontakt 1 9 s in Fig. i, der als Wechselkontakt ausgebildet ist und zu dessen Schließung die Überwindung einer bestimmten Vorspannung erforderlich ist, was bei den kleinen hier wirksam werdenden Kräften beachtlich ist.
  • Wird also der Kontakt 35 s geschlossen, so entsteht folgender Stromkreis für das Relais W: Erde, Kontakt 35 s, Wicklungen I und II des Relais W, Kontakt 37x, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis spricht das Relais W an, öffnet seinen Kontakt 31 w und schließt den Kontakt 34w (Schleppkontakt). Ein Ansprechen des Relais X ist zunächst noch nicht möglich, da die Wicklung I des Relais W sehr niederohmig gehalten ist und sie für die höherohmige Wicklung des Relais X praktisch einen Kurzschluß bedeutet. Wird kurze Zeit darauf der Kontakt 35 s wieder geöffnet, so spricht das Relais X in folgendem Stromkreis an: Erde, Kontakt 3.I w, Wicklung des Relais X, Wicklung II des Relais W, Kontakt 37x, Batterie, Erde. Das Relais X schließt seinen Kontakt 36x und damit einen Kurzschluß um die Wicklung II des Relais W. Am Kontakt 37x wird der Kurzschluß für die Wicklung I des Relais y aufgehoben. Ein Ansprechen dieses Relais ist jedoch zunächst nicht möglich, da die Widerstandsverhältnisse der einzelnen Relais so bemessen sind, daß es bei Vorschaltung des Relais X nicht ansprechen kann. Weiterhin ist der Kontakt 33 x geschlossen und dadurch vorbereitend der Zähler Z angeschaltet worden. Nachdem die durch den Kurzschluß am Kontakt 36 x bestimmte Verzögerungszeit für den Abfall des Relais W vorüber ist, wird der Kontakt 31 w wiederum geschlossen, und zwar vor Öffnung des Kontaktes 34w, so daß folgender Stromkreis für den Zähler Z zustande kommt: Erde, Kontakte 31W, 32y, 33 x, Wicklung des Zählers Z, Batterie, Erde. Kurz darauf wird auch der Kontakt 34w geöffnet und damit auch der Stromkreis für das Relais X. Nach Abfall desselben ist der Anfangszustand wiederhergestellt. Hängt der Teilnehmer, nachdem er erkannt hat, daß er z. Z. eine Verbindung nicht erhalten kann, seinen Hörer wieder ein; so erfolgt eine nochmalige Erregung des Relais S und eine nochmalige Beeinflussung des Zählers in derselben Weise, wie soeben beschrieben. Der Zählerstand muß demnach, um die Anzahl der vergeblichen Versuche zur Herstellung einer Verbindung feststellen zu können, durch 2 dividiert werden.
  • Auch die Einrichtung nach Fig. ä verhindert eine Beeinflussung der Zähleinrichtung durch Stromstöße, die der Teilnehmer, obwohl er das Anrufzeichen nicht bekommt, aussenden würde. Geschieht dieses, so erfolgt unmittelbar nacheinander eine mehrfache Beeinflussung des Relais S. Bei Aussendung eines jeden Stromstoßes wird der Kontakt 35 s geschlossen, geöffnet und gleich wiederum geschlossen und geöffnet. Bei der ersten Schließung des Kontaktes 35 s wird, wie oben beschrieben, das Relais W zum Ansprechen gebracht. Beim Öffnen dieses Kontaktes erfolgt Erregung des Relais X und gleichzeitig weiteres Erregthalten des Relais W über Wicklung II. Durch Schließen des Kontaktes 36x wird die Wicklung II des Relais W kurzgeschlossen, sein Abfall dadurch kurze Zeit verzögert. Diese Verzögerungszeit reicht jedoch aus, um die Impulse zu überbrücken, d. h. noch während das Relais W seinen Kontakt 34w geschlossen hält, wird zum zweiten Male der Kontakt 35s geschlossen. Es entsteht nun folgender Stromkreis: Erde, Kontakt35s, Wicklung I des Relais W, Kontakt 37 x, Wicklung I des Relais Y, Batterie, Erde. Das Relais Y kann, da nun die niederohmige Wicklung I des Relais W vorgeschaltet ist, ansprechen und seine Kontakte betätigen, d. h. es öffnet den Kontakt 32y, damit eine Stelle im Zählerstromkreis öffnend, und stellt für sich am Kontakt 38y folgenden Haltekreis her: Erde, Kontakte 39x, 38y, Wicklung II des Relais Y, Batterie, Erde. Hat der Teilnehmer mehrere Stromstöße ausgesandt, so bleibt dieser eben geschilderte Zustand erhalten, nämlich Erregung sämtlicher Relais W, X, Y, bis nach dem letzten Stromstoß der Kontakt 35 s längere Zeit geöffnet wird. Dann fällt zunächst das Relais W ab. Es öffnet seinen Kontakt 34w und damit den Stromkreis für das Relais X. Erst nach Abfall des Relais X, und zwar durch Öffnen des Kon= taktes 39 x, wird der Haltekreis für Relais Y geöffnet. Betrachtet man den Stromkreis, in welchem der Zähler Z liegt, so ergibt sich, daß bei der Stromstoßaussendung die Kontakte 3 iw und 32y geöffnet und der Kontakt 33x geschlossen ist. Nach dem Abfall des Relais W kann ein Stromkreis für den Zähler nicht zustande kommen, da der Kontakt 32 y noch- geöffnet ist. Nun fällt das Relais X ab, das den Kontakt 33 x öffnet und den Zähler abschaltet. Erst dann fällt Relais Y ab.- Die Schließung seines Kontaktes 32y hat aber keinen Einfluß auf den Zähler.
  • In Fig. 3 ist eine Verbesserung der Einrichtungen nach Fig. i und 2 angedeutet, die darin besteht, daß der kurze Einschalt- und Ausschaltstromstoß nicht unmittelbar auf das Relais W einwirkt, sondern erst unter Vermittlung eines Hilfsrelais H. Da der Induktionsstoß nur von sehr kurzer Dauer ist, könnte der Fall eintreten, daß das kurze Schließen des Arbeitskontaktes des Relais S nicht die gewünschte Wirkung hat, nämlich die Erregung des Relais W. Aus diesem Grunde wirkt der Arbeitskontakt von S, in Fig. 3 mit 4os bezeichnet, auf ein leicht ansprechendes Relais H ein: Erde, Kontakte 40 s, 41 w, Wickleng des Relais H, Batterie, Erde. Erst durch Schließung des Kontaktes 43 h wird die Wicklung I des Relais W eingeschaltet, wodurch dann die oben beschriebenen Vorgänge erzeugt werden. Das Relais H bleibt so lange erregt, und zwar in dem über Kontakte 42h und 41w verlaufenden Haltekreis, bis .das Relais W mit Sicherheit angesprochen ist. Das Relais H wird dann durch den Kontakt 41 w wieder ausgeschaltet.
  • In Fig. 4 ist eine andere Abwandlung der Anordnungen nach Fig. i und 2 dargestellt, und zwar wird durch sie der Teil der Fig. i ersetzt, der durch eine strichpunktierte Linie eingerahmt ist.
  • Gegenüber den Fig. i und -:2 unterscheidet sich die Anordnung nach Fig. 4 insbesondere dadurch, daß das Relais S nicht als neutrales Relais wie in den Fig. i und 2, sondern als polarisiertes Relais mit zwei Wicklungen angenommen ist, von denen die eine Wicklung, und zwar die nicht dargestellte Wicklung I, im Sekundärkreis des Transformators Tr liegt. Diese Einrichtung ermöglicht für die vergeblich versuchten Verbindungen nur eine einmalige Registrierung, so daß der Zählerstand unmittelbar die Anzahl dieser vergeblichen Versuche aufweist. Das Relais S wird nämlich dank seiner Ausbildung als polarisiertes Relais nur durch den Einschaltstromstoß beim Abheben des Hähers an der rufenden Stelle beeinflußt, nicht aber auch durch den Ausschaltstromstoß beim Wiedereinhängen des Hörers.
  • Die Wirkungsweise der Anordnung nach Fig. 4 ist im einzelnen folgende: Bei Abheben des Hörers an der Teilnehmerstelle Tn im Falle des Besetztseins aller Anrufsucher der Gruppe wird die nicht dargestellte WicklungI des polarisierten Relais S durch den vom Transformator induzierten Stromstoß beeinflUßt. Es öffnet demnach seinen Kontakt 47 s und schließt den Kontakt 46s, welcher auch zunächst geschlossen bleibt. Dadurch entsteht folgender Stromkreis: Erde, Kontakt 46s, Wicklung des Relais W, Kontakt 45x, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis spricht das Relais W an, welches durch Öffnen seines Kontaktes 5o w eine Stelle im Zählstromkreis öffnet. Weiterhin schließt es seinen Kontakt 48w und schaltet dadurch die Gegenwicklung II des polarisierten Relais S auf folgendem Weg ein: Erde, Kontakte46s, 48w, Wicklung II des Relais S, Batterie, Erde. Das Relais S wirft sich auf diese Weise selber ab, so daß der Kontakt 47 s wiederum geschlossen wird. Das Relais W hält dank seiner Ausbildung als Verzögerungsrelais seine Kontakte noch einige Zeit in der Arbeitsstellung. Es kommt daher für das Relais X folgender Stromkreis zustande: Erde, Kontakte47s, 49w, Wicklung des Relais X, Batterie, Erde. Das Relais X öffnet seinen Kontakt 45 x, was hier jedoch ohne Bedeutung ist, und schließt am Kontakt 52 x vorbereitend den Stromkreis für den Zähler Z. Fällt nun kurz darauf das Relais W ab, so ist der Stromkreis für den Zähler vollendet: Erde, Kontakte 5ow, 5i y, 52 x, Wicklung des Zählers Z, Batterie, Erde. Der Zähler wird demnach um eine Einheit fortgeschaltet. Der Stromkreis für den Zähler bleibt so lange bestehen, bis die Verzögerungszeit des Relais X, dessen Stromkreis am Kontakt 49w geöffnet wurde, abgelaufen ist. Alsdann wird der Zähler am Kontakt 52x ausgeschaltet. Beim Wiedereinhängen des Hörers an der rufenden Stelle erfolgt keine nochmalige Beeinflussung des Zählers, da durch den entgegengesetzt gerichteter- Ausschaltstromstoß das polarisierte Relais S unbeeinflußt bleibt.
  • Auch die Anordnung gemäß Fig. 4. verhindert die Einschaltung des Zählers, wenn seitens der Teilnehmerstelle bei Besetztsein aller Anrufsucher Nummernstromstöße ausgesandt werden. Werden beispielsweise zwei Stromstöße ausgesandt, so wird bei Aussendung des ersten Stromstoßes durch Schließen des Kontaktes 46s ein Stromkreis für das Relais W geschlossen, und zwar in derselben Weise, wie oben beschrieben. Durch Schließen des Kontaktes 48w wird die Gegenwicklung II des polarisierten Relais S eingeschaltet, so daß dieses Relais zum Abfall gebracht wird. Dadurch wird das Relais X ebenfalls in derselben Weise, wie oben beschrieben, zumAnsprechen gebracht. Das Relais W besitzt eine derartige Abfallverzögerung, daß die Stromstöße durch dieses Relais überbrückt werden. Der Kontakt 46s wird also noch vor dem Abfall des Relais W zum zweiten Male geschlossen. Das Relais S wird wiederum durch seine Gegenwicklung 1I zum Abfall gebracht. Beim zweiten Schließen des Kontaktes 46s entsteht folgender Stromkreis für das Relais Y: Erde, Kontakt 46s, Wicklung des Relais W, Wicklung des Relais Y, die durch Kontakt 45 x von ihrem Kurzschluß befreit ist, Batterie, Erde. Das Relais Y legt sich in folgenden Haltekreis: Erde, Widerstand Wi5, Kontakt 44y, Wicklung des Relais Y, Batterie, Erde. Am Kontakt 5 i y wird der Stromkreis für den Zähler unterbrochen. Einige Zeit nach dem zweiten (Öffnen des Kontaktes 46 s wird das Relais W zum Abfall gebracht. Über den Widerstand Wi;, und Erde kann es sich nicht halten. Das Relais W öffnet seinen Kontakt 49w und damit den Stromkreis für das Relais X. Durch Schließen des Kontaktes 45 x wird ein Kurzschluß für das Relais Y hergestellt, so daß auch dieses Relais zum Abfall kommt. Der Stromkreis für den Zähler kann nicht zustande kommen, da das Relais Y so lange erregt und der Kontakt 5i y so lange geöffnet ist, bis am Kontakt 5:2x eine andere Stelle im Zählstromkreis geöffnet wurde.
  • Die Anordnung nach Fig.4 besitzt einen Mangel, der darin besteht, daß, wenn der Teilnehmer nur einen einzigen Stromstoß aussendet, ebenfalls für den Zähler ein Stromkreis zustande kommt und daher eine einmalige Fortschaltung desselben erfolgt, da ja, bedingt durch das polarisierte Relais, bei der Aussendung eines Stromstoßes das Relais S ebenfalls nur einmal beeinflußt wird und daher nur eine einmalige Schließung des Kontaktes 46 s erfolgt.
  • Fig. 5 stellt eine Verbesserung des Sekundärkreises des Transformators Tr dar, und zwar besteht diese darin, daß die Sekundärwicklung des Transformators von dem Relais S durch einen Kondensator Ko und eine Glimmlampe GI getrennt ist. Diese Anordnung bezweckt, ein sicheres Ansprechen des Relais S zu gewährleisten. Würde bei der Anordnung nach Fig. i das im Sekundärkreis des Transformators liegende Relais zwecks leichten Ansprechens niederohmig ausgebildet werden, so würde der Induktionsstoß eine nur geringe Spannungsspitze besitzen, so daß unter Umständen das Ansprechen des Relais S in Frage gestellt sein könnte. Wird das Relais aber hochohmig ausgebildet, so ist zwar die Spannungsspitze größer, dafür aber spricht das Relais schwerer an. Bei der Anordnung nach Fig. 5, bei der der Sekundärkreis praktisch offen ist; ist die Spannungsspitze sehr groß, so daß mit Sicherheit die Zündung der Glimmlampe und das Ansprechen des Relais S bewirkt wird.
  • Wie bereits in der bisherigen Beschreibung des öfteren erwähnt, besitzen die Anordnungen nach den Fig. i bis 5 gewisse Mängel, die darin bestehen, daß die Registrierung der vergeblich versuchten Anrufe nicht immer mit Sicherheit zu ermöglichen ist und daß in bestimmten Fällen Fehlregistrierungen vorkommen können.
  • In der Fig. 6 ist eine Anordnung dargestellt, die alle diese Mängel beseitigt und in jedem Falle eine einwandfreie Registrierung aller vergeblich versuchten Anrufe gewährleistet.
  • Die Wirkungsweise der Anordnung nach Fig. 6 ist folgende: Hebt der Teilnehmer Tn zwecks Einleitung einer Verbindung seinen Hörer ab, so spricht das Anrufempfangsrelais R in folgendem Stromkreis an: Erde, Kontakt 55 t, Teilnehmerschleife, Kontakt 57 t, Wicklung I des Relais R, Batterie, Erde. Das Relais R betätigt seine Kontakte und verbindet am Kontakt 58r die Prüfader des Anrufsuchers mit. Batterie über Wicklung II des Relais R, Kontakte Gor und 61 t und Wicklung I des Relais T. Gleichzeitig wird durch Schließen des Kontaktes 63 r folgender Stromkreis für das Relais E geschlossen: Erde, Kontakte 62 t, 63 r, 65 ab, 64 p, Wicklung des Relais E, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis spricht das Relais E an, das seinen Kontakt 77 e und damit folgenden Stromkreis für den Drehmagneten D des Anrufsuchers schließt: Erde, Batterie, Drehmagnet D, Kontakte 77 e, 78p, Relaisunterbrecher UR, Erde. Unter der Einwirkung des Relaisunterbrechers werden die Schaltarme des Anrufsuchers schrittweise fortgeschaltet, bis sie den rufenden Teilnehmer erreicht haben. Alsdann kommt folgender Prüfstromkreis zustande: Erde, Batterie, Wicklung T des Relais T, Kontakte 6o r bzw. 6 r t, Wicklung II des Relais R, Kontakt 58 r, Schaltarm c des Anrufsuchers AS, Wicklungen I und II des Relais P, Kontakt 75 e und weiter Erdpotential in der nachfolgenden Verbindungseinrichtung. In diesem Stromkreis sprechen die Relais P und T an, während die Erregung von R weiter aufrechterhalten wird. Das Relais P schaltet an den Kontakten 73 p und 74p die Sprechadern durch, schließt am Kontakt76p seine hochohmige Wicklung II kurz, sperrt dadurch den aufgefundenen rufenden Teilnehmer gegen Auflaufen seitens anderer Anrufsucher, setzt durch Öffnen des Kontaktes 78p den Anrufsucher still und trennt am Kontakt 64p den Stromkreis für das Relais E auf. Das Relais E fällt ab und schließt seinen Kontakt 67 e, so daß die Anlaßkette AN zu dem Relais E eines anderen freien Anrufsuchers durchgeschaltet wird. Das Relais T, das, wie erwähnt, @ebenfalls anspricht, öffnet seine Kontakte 55t und 57t und trennt dadurch Batterie und Erde zusammen mit der Wicklung I des Relais R von den Sprechadern ab. Durch Kontakt 6a t wird Erdpotential von der Anlaßkette abgeschaltet. Wie der weitere Aufbau und die Einstellung der nachfolgenden Verbindungseinrichtung vor sich geht, interessiert für den vorliegenden Fall nicht.
  • Der Kontakt 65 ab ist geschlossen, wenn Anrufsucher zur Einleitung einer Verbindung zur Verfügung stehen. Das nicht dargestellte Relais Ab wird jedoch, wenn sämtliche Anrufsucher der Gruppe in Anspruch genommen sind, erregt, so daß der Kontakt 66 ab geschlossen ist. Wird in diesem Zustand seitens eines Teilnehmers, beispielsweise des Teilnehmers Tit, die Herstellung einer Verbindung versucht, so wird beim Abheben des Hörers, wie oben erwähnt, das Anrufempfangsrelais R eingeschaltet, das durch Schließen seines Kontaktes 63 y folgenden Stromkreis herstellt: Erde, Kontakte 6a t, 63r, 66 ab, 68g, Magnet Dl eines Wählers ZW, der hier mit Zählwähler bezeichnet werden soll und nach Art eines Anrufsuchers arbeitet, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis spricht der Drehmagnet Dl des Zählwählers an und schaltet seinen Schaltarm um einen Schritt vor. Der Drehmagnet Dl besitzt einen Kontakt 69d,, durch dessen Schließung ein Stromkreis für die Wicklung des Relais -G hergestellt wird: Erde, Kontakt 69 dl, Wicklung des Relais G, Batterie, Erde. Durch Öffnen des Kontaktes 68g, wird der Erregerkreis des Drehmagneten D1 geöffnet und am Kontakt 69 d,. wiederum der Stromkreis für das Relais G unterbrochen. Durch Schließen des Kontaktes68g erfolgt Wiedereinschaltung des Drehmagneten Dl. Das Spiel zwischen dem Drehmagneten Dl und dem Relais G setzt sich so lange fort, bis der Schaltarm des Zählwählers ZW den Kontakt erreicht hat, an den der rufende Teilnehmer angeschlossen ist. Es entsteht dann folgender Prüfstromkreis: Erde, Batterie, Wicklung I des Relais T, Kontakt Gor bzw. 6 1 t, Wicklung II des Relais R, Kontakt 58r, Schaltarm des ZählwählersZW,WicklungenI und II des Prüfrelais P1 des Zählwählers ZW, Kontakte 66 ab, 63 r, 62 t, Erde. - In diesem Stromkreis spricht das Relais P1 des Zählwählers an, das durch Schließen seines Kontaktes 70 p1 seine hochohmige Wicklung I kurzschließt. Durch die hierdurch verursachte Stromverstärkung in dem oben angeführten Stromkreis wird auch das Relais T des Teilnehmers erregt.
  • Gleichzeitig wird durch Schließen des Kontaktes 71 p1 folgender Stromkreis für den Besetztzähler hergestellt: Erde, Kontakt 7 1 p1, Wicklung des Zählers Z, Batterie, Erde. Der Zähler registriert somit den vergeblichen,Versuch, eine Verbindung herzustellen. Das Prüfrelais P1 des Zählwählers ZW kann nur ansprechen, wenn der Schaltarm des Zählwählers auf einen Kontakt kommt, an dem ein Teilnehmer angeschlossen ist, der bei erregtem Relais Ab seinen Hörer abgehoben hat. Kommt der Schaltarm des Zählwählers Z W auf einen Kontakt, an den ein Teilnehmer angeschlossen ist, der bereits über einen Anrufsucher eine Verbindung hergestellt hat, so kann das Relais P1 des Zählwählers ZW nicht ansprechen, da parallel zu diesem Relais P1 das Prüfrelais P des Anrufsuchers erregt worden ist, das durch Schließen seines Kontaktes 76p die hochohmige Wicklung 1I kurzgeschlossen hat. Infolge dieser Stromverzweigung ist es somit nicht möglich, daß das Relais P1 des Zählwählers ZW in diesem Fall ansprechen kann.
  • Es ist bereits erwähnt worden, daß, wenn der Schaltarm des Zählwählers ZW auf den vergeblich rufenden Teilnehmer aufläuft, ein Stromkreis zustande gekommen ist, in dem außer- dem Relais P1 des Zählwählers auch das Relais T beim Teilnehmer erregt wird. Das Relais T des Teilnehmers spricht an und betätigt seine Kontakte. Durch Fortnahme des Erdpotentials am Kontakt 62 t wird der Stromkreis für den Drehmagneten des Zählwählers ZW aufgetrennt, so daß der Zählwähler stillgesetzt wird. Gleichzeitig wird das Relais P, des Zählwählers zum Abfall gebracht und dadurch die Einschaltung des Zählers Z wiederaufgehohen. Am Kontakt 62 t wird auch der Stromkreis für die Relais R und T unterbrochen, so daß das Relais R, das im Gegensatz zum Relais T ohne Abfallverzögerung ausgebildet ist, abfällt. Das Relais T hält seine Kontakte jedoch noch in Arbeitsstellung, so daß folgender Stromkreis zustande kommt: Erde, Kontakte 53 r, 54t, Teilnehmerschleife, Kontakt56t, Wicklung II des Relais T, Kontakt 5g r, Wicklung I des Relais T, Batterie, Erde. Dieser Stromkreis bleibt so lange aufrechterhalten, bis der rufende Teilnehmer seinen Hörer einhängt und dadurch die Schleife unterbricht.
  • Wird jetzt von einem anderen Teilnehmer ebenfalls eine Verbindung herzustellen versucht, so wird durch Schließen eines dem Kontakt 63 r entsprechenden Kontaktes der Zählwähler ZW wieder angelassen. Eine Beeinflussung des Zählers Z kann jedoch nun, wenn der Zählwähler den ersten Teilnehmer Tn erreicht, nicht eintreten, da infolge Öffners der Kontakte 58r und 6i t ein Ansprechen des Relais P1 beim Erreichen des Kontaktes, an den dieser Teilnehmer angeschlossen ist, nicht möglich ist. Der Zählwähler wird also diesen Kontakt überfahren, bis zum Erreichen des zweiten anrufenden Teilnehmers weiterlaufen und sodann die Registrierung vornehmen. Es ist völlig gleichgültig, wie viele Teilnehmer zu gleicher Zeit ihren Hörer abheben und eine Verbindung einzuleiten versuchen; alle diese Teilnehmer werden durch den Zählwähler nacheinander aufgesucht, und es wird für jeden Teilnehmer eine Registrierung vorgenommen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Anrufsuchern zur Zählung von bei Besetztsein aller Anrufsucher einer Gruppe auftretenden Anrufanreizen, dadurch gekennzeichnet, daß bei Besetztsein sämtlicher Anrufsucher einer Gruppe (i6ab bzw. 66ab geschlossen) und Wirksamwerden eines Anreizes (Erregung des Relais R) zur Inanspruchnahme eines Anrufsuchers dieser Gruppe unabhängig von der Dauer dieses Anreizes der Anrufsuchergruppe zugeordnete Schaltmittel (S, W, X) zur Beeinflussung einer tesetztzähleinrichtung (Z) vorübergehend betätigt werden.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Anreiz auf eine Relaisgruppe (W, X) einwirkt, die nach Beeinflussung des Besetztzählers sofort wieder, ihre Ruhelage einnimmt.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dauer der Inanspruchnahme der Relaisgruppe bestimmt wird durch den Ankerabfall eines ihrer Relais (W). Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Einschaltung des Besetzt4hlers bewirkenden Schaltmittel (W, X) durch ein die Einleitung eines Anrufes kennzeichnendes Relais (Anrufempfangsrelais R) eingeschaltet werden. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß ein Kontakt (7r) des Anrufempfangsrelais auf einen Transformator (Tr) einwirkt und der Induktionsstoß ein im Sekundärkreis des Transformators angeordnetes, die Einschaltung der die Besetztzählung bewirkenden Schaltmittel (W, X) veranlassendes Relais (S) beeinflußt. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl bei Beginn als auch bei Beendigung des Anreizes zur Inanspruchnahme eines Anrufsuchers (Ansprechen des Anrufempfangsrelais R beim Hörerabheben und Abfall desselben bei Wiedereinhängen) von dem Transformator Induktionsstöße auf das Einschaltrelais (S) einwirken. 7. Schaltungsanordnung nach An- j spruch q., dadurch gekennzeichnet, daß, wenn bei Besetztsein aller Anrufsucher einer Gruppe seitens der den Versuch zur Jierstellung einer Verbindung machenden Stelle Nummernstromstöße ausgesandt werden, die in bekannter Weise auf das Anrufempfangsrelais (R) einwirken, Schaltmittel (Y) betätigt werden, welche diese Stromstöße für die Besetztzählung unwirksam machen. B. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel (Y) zur Verhinderung der Zählerbeeinflussung nur dann wirksam werden, wenn unmittelbar aufeinander mehrere Induktionsstöße auf das Einschaltrelais (S) einwirken. g. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Einschaltrelais auf ein Hilfsrelais (H, Fig. 3) einwirkt, welches das Ansprechen des die Besetztzählung einleitenden Relais (W, Fig. 3) sichert. io. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Empfangsrelais für den vom Transformator kommenden Induktionsstoß ein polarisiertes Relais (S, Fig. q.) vorgesehen ist, das für jeden Anreiz zur Inanspruchnahme einer Leitung nur einmal die Einschaltung der die Besetztzählung bewirkenden Schaltmittel veranlaßt. i i. Schaltungsanordnung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß das polarisierte Relais (S, Fig. q.) durch den bei Beginn des Anreizes wirksam werdenden Induktionsstoß erregt wird und nach Beeinflussung des die Besetztzählung einleitenden Relais (W, Fig. q.) sofort wieder in seine Ausgangsstellung gebracht wird, so daß es durch den entgegengesetzt gerichteten -Induktionsstoß bei Beendigung des Anreizes unbeeinflußt bleibt. 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in den Sekundärkreis des Transformators eine Glimmlampe (G1, Fig. 5) eingeschaltet ist und das den Induktionsstoß aufnehmende Relais (S) erst nach Zünden der Glimmlampe erregt wird. 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Anreiz zur Inanspruchnahme eines Anrufsuchers eine Wahleinrichtung (ZW, Fig. 6) angelassen wird, -die sich auf die den Anreiz gebende Stelle einstellt und nach Erreichen derselben die Beeinflussung des Besetztzählers (Z) herbeiführt. 1q.. Schaltungsanordnung nach Anspruch i3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Erreichung der den Anreiz gebenden Stelle ein Prüfmittel (P1, Fig.6) der Wahleinrichtung beeinflußt wird, das die Fortschaltung des Besetztzählers veranlaßt. 15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1q., dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit der Beeinflussung des Prüfmittels (P1, Fig.6) der Wahleinrichtung (ZW) der den Anreiz gebenden Stelle zugeordnete Schaltmittel (T, R, Fig.6) beeinflußt werden, die die Stillsetzung der Wahleinrichtung herbeiführen. 16. Schaltungsanordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das eine die Stillsetzung der Wahleinrichtung herbeiführende Schaltmittel (T, Fig.6) bis zur Beendigung des Anreizes erregt gehalten wird. .17. Schaltungsanordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltmittel (T) bis zum Wiedereinhängen des Hörers an der den Anreiz gebenden Stelle in einem über die Teilnehmerstelle verlaufenden Lokalstromkreis gehalten wird. 18. Schaltungsanordnung nach Anspruch i 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel (R, T, Fig. 6) den Stromkreis für das Prüfmittel (P1) der Wahleinrichtung (ZW) bis zur Beendigung des Anreizes unterbrechen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE928960C (de) * 1951-08-22 1955-06-16 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur Zaehlung des Durchdrehens von Waehlern in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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