DE71550C - Tiegelofen - Google Patents

Tiegelofen

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DE71550C
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Germany
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crucible
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furnace
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Expired - Lifetime
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DENDAT71550D
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A. PiAT, 17 rue St. Maur in Paris, Frankreich
Publication of DE71550C publication Critical patent/DE71550C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B14/00Crucible or pot furnaces
    • F27B14/08Details specially adapted for crucible or pot furnaces
    • F27B14/14Arrangements of heating devices
    • F27B14/143Heating of the crucible by convection of combustion gases
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
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    • F27B14/0806Charging or discharging devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 31: Giesserei und Formerei.
ALBERT PIAT in PARIS (Frankreich). Tiegelofen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. September 1892 ab. Längste Dauer: 18. September 1905.
Der durch Patent Nr. 67044 geschützte Schmelzofen wird nach vorliegender Erfindung derart abgeändert, dafs um den Ofen ein Mantel gelegt wird, um den zum Brennmaterial streichenden Wind durch die Ofenwärme vorzuwärmen. An entgegengesetzten Seiten des Mantels und nahezu in gleicher Höhe ist die Ausgufsrinne für das geschmolzene Metall und die Schlackenausflufsririne angeordnet. Der Boden des Aufsatzes erhält eine lösbare Verbindung mit dem Aufsatz, und zwar wird der Boden nicht auf dem Auffangtiegel gelagert, sondern auf dem Deckring des Ofens. Mittelst Flantsches und Einsteckbolzens ist hierbei eine Verbindung zwischen Boden und Aufsatz hergestellt.
Fig. ι 4er Zeichnung zeigt den senkrechten Längsschnitt durch einen derart abgeänderten Schmelzofen, Fig. 2 den senkrechten Längsschnitt der Vorrichtung zum Ausheben des Aufsatzes und Fig. 3 den Grundrifs der Gesammtanordnung.
Der Auffangtiegel D, Fig. 1, wird in dem viereckigen Ofen A oben von den Wänden G G1 seitlich gehalten, von welchen erstere das Giefsloch g und letztere das Schlackenablaufloch g·1 enthält. In den' den Auffangtiegel D umgebenden Raum e wird behufs Schmelzens des Metalles eine genügende Menge Koks eingebracht. Die Wände G G1 füllen nicht die volle Weite des Ofens aus, sondern lassen einen freien Raum in demselben, der es den Verbrennungsgasen ermöglicht, in den Aufsatz E einzutreten. Der. Untersatz f des Tiegels D wird von einer durchbrochenen Gufsplatte G2 gestützt, welche mit seitlichen beweglichen Stäben den Ofenrost bildet.
Der durch Oeffnung H streichende Wind gelangt in den Raum I, welcher von der Wand des Ofens A und einem Mantel K gebildet wird, und gelangt durch die Oeffnungen J unter den Rost. Der Mantel K umgiebt den auf die Grundplatte L gestellten Ofen A, und die mittlere Oeffnung in derselben gestattet von unten her den Zutritt von Luft zum. Brennmaterial. Der Mantel K wird aus zwei durch Stehbolzen N verbundenen Blechen gebildet und trägt Zapfen für den Krankettenhaken. Auf ein Vierkant an einem dieser Zapfen wird die zum Umkippen des Ofens dienende Hebelstange gesteckt.
Am Mantel K ist die Ausgufsrinne N für das geschmolzene Metall angebracht und dieser gegenüber die Ausflufsrinne N1 zum Abführen der Schlacken. Der den Ofen abdeckende feuerfeste Ring B ist mit einer mittleren Oeffnung versehen, in welche ein unterer Ansatz des feuerfesten Bodens F eintritt, der, abweichend von der Einrichtung nach dem Haupt-Patent, von dem Ringe B unmittelbar getragen wird, jedoch ebenfalls mit einer centralen Oeffnung o1 versehen ist.
Der Aufsatz E besteht aus einem Blechmantel mit Chamottefutter R. Derselbe ist

Claims (2)

mit zwei einander gegenüberliegenden Oesen s und einem um den Boden F greifenden Flantsch e1 versehen, um den Boden mittelst Einsteckbolzens T mit dem Aufsatz E zu verbinden. Der Aufsatz E kann mittelst eines auf einer aufrechten Säule V, Fig. 2 und 3, durch Schnecken und Zahnradgetriebe ν w auf- und abbeweglichen Armes X gehoben und gesenkt werden. Der Arm X steht mit dem an ihm verschiebbaren Theil Y einer Gabel Z in Verbindung. Die beiden Theile dieser Gabel sind je um einen Bolzen α drehbar und können mittelst der mit Griff versehenen Stifte t" festgestellt werden, nachdem die Schenkelvorsprünge b in die Oesen s des Aufsatzes eingesteckt sind. Der aus Oeffnung H durch den Raum / streichende Wind wird vom Ofen selbst vorgewärmt. Dadurch wird eine sehr lebhafte Verbrennung erzielt, was z. B. bei der Herstellung von schmiedbarem Gufs sehr wesentlich ist. Ist der Ofen A und der Auffangtiegel D bis zur Rothglut erhitzt, so stellt man den Aufsatz E auf und legt einige dicke Koksstücke ein, um das Durchfallen des Schmelzgutes durch die mittlere Bodenöffnung o1 zu verhindern. Dann füllt man den Aufsatz E mit Gufseisen, das mit Stahl- oder Eisenabfällen vermengt ist. Das Metall wird alsdann beim Schmelzen durch die oxydirenden Flammen entkohlt, fliefst in den Auffangtiegel Z), und wenn dieser voll ist, läuft die Schlacke durch die Rinne N1 ab. Bei der nur geringen reducirenden Einwirkung der eingelegten Koksstücke gelangt die Flamme immer noch oxydirend auf das Metallbad im Aufsatz zur Wirkung. Der Aufsatz nebst dem daran gehaltenen Boden F wird nun mittelst des Armes X unter Drehung des Armes um die Säule V gehoben. Dann kann der Ofen mit dem Tiegel D entweder auf der Stelle gekippt werden, um den Gufs auszuführen, oder man kann ihn mit einer Hebevorrichtung in Verbindung bringen, um einen gröfseren Giefsplatz zu bestreichen. Das Eisen wird nur durch die Oxydationsflamme des um den Auffangtiegel befindlichen Brennmaterials geschmolzen und entkohlt. Patenτ-Ansprüche:
1. Ein Tiegelofen nach Patent Nr. 67044, gekennzeichnet durch die Anordnung der Ausgufsrinne (N) für das geschmolzene Metall und der Ausflufsrinne (W1,) für die Schlacke an entgegengesetzten Seiten des Mantels (K) und nahezu in gleicher Höhe.
2. Ein Tiegelofen nach Patent Nr. 67044, gekennzeichnet durch die Lagerung des Bodens (F) auf dem Ringe (B) und die Verbindung zwischen Boden (F) und Aufsatz (E) mittelst Flantsches (E1) und Einsteckbolzens (T).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT71550D Tiegelofen Expired - Lifetime DE71550C (de)

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