DE712166C - Vorrichtung zum Abnehmen von im Stapel geschichteten Faltenbeuteln - Google Patents

Vorrichtung zum Abnehmen von im Stapel geschichteten Faltenbeuteln

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Publication number
DE712166C
DE712166C DEH157105D DEH0157105D DE712166C DE 712166 C DE712166 C DE 712166C DE H157105 D DEH157105 D DE H157105D DE H0157105 D DEH0157105 D DE H0157105D DE 712166 C DE712166 C DE 712166C
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DE
Germany
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bag
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slide
flat
removal
Prior art date
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Expired
Application number
DEH157105D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Schwinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FR Hesser Maschinenfabrik AG
Rieter Ingolstadt GmbH
Original Assignee
Schubert und Salzer Maschinenfabrik AG
FR Hesser Maschinenfabrik AG
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Publication date
Application filed by Schubert und Salzer Maschinenfabrik AG, FR Hesser Maschinenfabrik AG filed Critical Schubert und Salzer Maschinenfabrik AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE712166C publication Critical patent/DE712166C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H3/00Separating articles from piles
    • B65H3/26Separating articles from piles by separators engaging folds, flaps, or projections of articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supplying Of Containers To The Packaging Station (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abnehmen von im Stapel geschichteten Faltenbeuteln Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Abnehmen von im Stapel geschichteten Faltenbeuteln mit flach gelegtem Boden mittels .eines Schiebers, der zwecks Entnahme des äußersten Beutels zwischen dessen Vorderwand und den anliegenden Teil des Bodens eingeführt wird und den Beutel in einen Führungsschacht unterhalb der Abnahmestelle abzieht.
  • Bei Vorrichtungen zum Abnehmen von gestapelten Bogen, Zeitungen oder einfachen Flachbeuteln (also nicht von Faltenbeuteln mit flach gelegtem Borden) ist es bekannt, das Abnehmen in der Weise vorzunehmen, daß der vordere bzw. obere Rand des äußersten Bogens bzw. Flachbeutels durch einen Sauger abgebogen und der Bogen oder Flachbeutel durch einen zwischen diesen und den nächstliegenden Bogen oder Flachbeutel eingefÜhrten Schieber vom Stapel abgeschält bzw. abgespalten oder durch Zurückschieben des ganzen Stapels von diesem getrennt und freigelegt wird, worauf der Bogen oder Stapel von einer Greiferzange, einem endlosen Band oder einem sonstigen Fördermittel weiterbefördert wird.
  • Gegenüber solchen Bogen, Zeitungen oder einfachen Flachbeuteln liegen bei den eingangs bezeichneten Vorrichtungen zum Abnehmen von Faltenbeuteln mit flach gelegtem Boden besondere Schwierigkeiten vor. So kann es vorkommen, daß, wenn der Schieber sich gegen die vordere Seitenwand des äußersten Faltenbeutels bewegt, um zwischen dieser Seitenwand und dem anliegenden Teil des flach gelegten Beutels einzutreten, der Beutel sich mit seiner oberen Bodenfläche nach innen durchbiegt und dadurch den Eintritt des Schiebers zwischen Seitenwand und Boden überhaupt verhindert. Es kann auch vorkommen, daß beim Abnehmen und Weiterbefördern des Beutels der flach gelegte Boden unter dem Druck des Schiebers ausweicht und sich in eine entgegengesetzte Lage bewegt. In solchen Fällen treten beim Abnehmen der Fältenbeutel vom Stapel Störungen ein, die (las Abnehmen oder die Weiterbehandlung der Beutel (wie (_)ftnen und Füllen) beeinträchtigen oder unmöglich machen.
  • Es ist daher auch schon vorgeschlagen worden, unter Verzicht auf den Abnahmeschieber zum Abnehmen des vordersten Faltenbeutels in Verbindung mit einem auf die Seitenkanten des Beutels wirkenden Fingerpaar zwei auf die beiden Flachseiten wirkende Federfinger zu verwenden, die von oben her in den vordersten Beutel des Stapels eingeführt werden und den Beutel vom Stapel weg unter einen (Öffnungskolben führen, wobei der eine Federfinger noch mit .einem unter Federwirkung stehenden Arm eine Zange bildet, die nach dem Einführen der Finger die Vorderwand des Beutels erfalit und diesen vom Stapel fort an auf seinen Rand wirkenden Anschlägen vorbeizieht. Erfahrungsgemäß sind jedoch gerade Vorrichtungen dieser Art in besonderem Maße Störungen unterworfen, da keine Gewähr dafür vorhanden ist, daß die beiden Abziehfinger auch wirklich ordnungsgemäß in die obere, durch den Stapeldruck geschlossene Öffnung der Beutel eintreten können.
  • Um ein möglichst störungsfreies Abnehmen der iin Stapel geschichteten Faltenbeutel mit flach gelegtem Boden zu erzielen, besteht das -Neue der Erfindung darin, daß bei den eingangs erwähnten Vorrichtungen mit einem Abnahmeschieber, der zwischen die Vorderwand des vordersten Faltenbeutels und den anliegenden Teil des Bodens eingeführt wird und den Beutel in einen Führungsschacht unterhalb der Abnahmestelle abzieht, ein Sauger bekannter Art den flach liegenden Beutelboden ,)In unteren Rande erfaßt und den sich dabei a.ufspreizenden unteren Beutelteil seitwärts aus dem Stapel in die Bewegungsbahn des Abnahmeschiebers bringt, der nunmehr zwischen Seitenwand und Boden des aufgespreizten unteren Beutelteils eintritt und den Beutel abzieht, wobei das Absaugen des Beutelbodens so lange aufrechterhalten wird, bis der Schieher den Beutel mit dein Boden ein gewisses Stück in den unteren Führungsschacht hineingezogen hat. Infolge dieser Anordnung wird die Gewähr dafür gegeben, daß der flach all der Vorderwand des Faltenbeutels anliegende Teil des Heutellicdens mit einem genügend großen Spalt für das Eintreten des Abnahmeschiebers versehen und weiterhin verhindert wird, daß der flach gelegte Beutelboden answeichen o-ler gar umkippen kann. Es können somit auch tief ini Stapel geschichteten Faltenbeuteln mit flach gelegtem Boden die Beutel störungsfrei von dem Schieber erfaßt und ans dem Stapel nach unten aufrecht stehend einfernt «-erden. Dadurch, daß das Ansaug°n des Beutelbodens so lange aufrechterhalten Ni-ird, bis der Schieber den Beutel mit dem -Boden ein gewisses Stück in den unteren Führungsschacht hineingezogen hat. wird in allen Fällen die Verhinderung eines L'inkippens des Boden: gewährleistet, da mit dem erwähnten Aufrechterhalten der Saugwirkung ierliche Neigung des C'rnkippens deseutelborieüs überwunden wird.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Abb. i in einer Stirnansicht und in Abb. 2 in einer Seitenansicht dargestellt. Abb. 3 zeigt die Sangvorrichtung in einer anderen Lage.
  • Die einzelnen zti einem Stapel i verüinigtcn flach liegenden Beutel z sind in bekannter Weise in einem aus seitlichen, oberen und unteren Halteschienen bestehenden Behälter 3 aufgestapelt, wobei eine Gewichtsplatte o. dgl. dafür sorgt, daß der Stapel stets gegen die Abnahmestelle nachrückt. Die Beutel sind beim Ausführungsbeispiel in einer solchen Weise -(stapelt, daß der flach gelc-te Bi;dvii finit seinem oberen freien Teil 7 nach außen stellt. Die Beutel werden all der Abnahmestelle in bekannter "'eise am unteren Ende durch nicht dargestellte Häkchen gehalten.
  • ;en le t sich der Stapel etwa mit der 1 Dage, C, oberen Fläche des vordersten Beutels gegen übereinander angeordnete Rollen, tun in der «-eiter unten beschriebenen Weise die Arbeit der neuen Vorrichtung zu unterstützen. Iin torliegenden Fall sind zwei Rollen 3 und i@ torgesehen.
  • Der Schieber zum Entfernen der Beutel aus dem Stapel bestellt in bekannter Weise aus einer plattenförmigen Schiene 2o finit messerartiger Angriffskante. Er ist in einer Gleitführung 2i längs verschiebbar und fest einstellbar aiigeordiiet. Die Gleitfülirting 2i ist fest mit einer Büchse 22 verbunden, welche auf einer Stange 23 senkrecht auf und ab bewegt werden kann. Die Bewegung erfolgt beispielsweise über eine Schubstange 2.1 ton einer beliebigen Antriebsvorrichtung ans. Aii der Büchse 2z, ist zu dein später °rw@ihnte n Zweck noch ein einstellbarer Anschlagbolzen 2.3 befestigt. Die Führungsstange -23 ist in Üblicher Weise an ihren beiden Enden in Lagerungen 26 Lind 2; sicher'gehalteil.
  • Gegenüber der Bodenfläche des üulaersten oder tnrdei-sten Beutel; ist eine etwa dl -i-Breite des Beutelbodens entsprechende Saugvorrichtung mit einer Saugdüse 8 angeor@lriet, welche in bekannter Weise unter- Vermitthing eines Saugleitungsschlauches 9 unter Saugwirkung gesetzt werden kann. Die Saugvorrichtung ist drehbar mit einem Schwinghebel io verbunden, der fest auf einem in einem Lagerback i i gelagerten Zapfen 12 angeordnet ist. Mit dem Zapfen i2 ist ferner ein Hebel 13 fest verbunden, der an seinem vorderen freien Ende oberhalb des Anschlagbolzens 25 der Büchse 22 eine Anschlagfläche 14 besitzt. Der Hebel io steht unter der Wirkung einer Zugfeder 15, die bestrebt ist, den Hebel gegen einen einstellbaren Anschlagbolzen 16 zu bewegen.
  • Unterhalb der Abnahmestelle sind zwei feste Führungsplatten 3o und 31 angeordnet, die in bekannter Weise einen Führungsschacht 32 für den abgezogenen Beutel bilden, so daß dieser durch den Abnahmeschieber 2o sicher nach Beendigung des Abzugs mit seinem unteren Bodenrande auf eine Schiene 33 abgesetzt werden kann. Eine hin und her bewegbare Schiene 35 ragt mit rechtwinklig abgebogenen Mitnehmern 36 und 37 derart in den Bereich des abgezogenen Beutels, daß sie- ihn auf der unteren Führungsschiene 33 weiterfördern können: Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Der Abnahmeschieber 20 Wird bei der Aufwärtsbewegung durch die Schubstange 24 in die in Abb. 2 dargestellte obere Lage geführt, wobei der an der Führungsbüchse 22 befestigte Anschlagbolzen 25 gegen die Anschlagfläche 14 des Hebels 13 trifft und diesen dadurch nach aufwärts schwenkt. Durch diese Bewegung wird auch der fest mit dem Zapfen 12 verbundene Hebel io entgegen der Wirkung der Feder 15 nach einwärts in die dargestellte Lage der Abb. 2 geschwungen und unter Saugwirkung gesetzt, so daß er den flach gelegten Boden 7 des Beutels z ansaugt. Nunmehr wird der Schieber 2o wieder abwärts bewegt, wobei der Anschlagbolzen 25 die Anschlagfläche 14. des Hebels 13 verläßt, so daß nunmehr unter Wirkung der Feder 15 der Hebel io mit der Saugvorrichtung 8 in die Stellung nach Abb. 3 schwingt, bis er gegen xden Anschlag 16 trifft und dadurch in der dargestellten Lage gehalten wird. Hierbei hat der Sauger den Beutel etwa in seiner unteren Hälfte seitwärts aus dem Stapel nach außen gezogen, während die obere Hälfte des Beutels durch die Rollen 5 und 6 abgestützt bleibt.
  • Es ist in Abb. 3 aus der Lage des Schiebers 20 und des durch den Sauger 8 abgezogenen unteren Teiles des Beutels zu erkennen, daß der Schieber 2o nunmehr ohne jede Störung in den durch den aufgerichteten Bod°n und die geneigte Lage des unteren Beutelteils entstehenden Zwischenraum eintreten und den Beutel ordnungsgemäß in den Führungsschacht 32 abziehen kann. Bei diesem Abziehen ist es vorteilhaft, daß durch die abwälzende Wirkung der Rollen 5 und 6 der obere Teil des Beutels in genügender Spannung gehalten wird. Die Saugvorrichtung beendet ihre Saugwirkung erst, nachdem der Bodenteil durch den Schieber zwischen die Führungswände 30 und 31 überführt worden ist und durch diese darin verhindert wird, in eine andere Lage überzugehen.
  • Wenn der Schieber 20 gemäß Abb. 2 den Beutel auf der Schiene 33 abgesetzt hat, wird die Förderschiene 35 mit den Mitnehmern 36 und 37 nach rechts bewegt und entfernt den Beutel aus der dargestellten Lage. Es können nunmehr in bekannter Weise weitere Vorrichtungen an hintereinanderfolgenden Arbeitsstellen zum Offnen, Füllen und Schließen des Beutels Verwendung finden. Der Schieber 2o bewegt sich wieder in die obere Lage der Abb. 2, und das Spiel wiederholt sich.

Claims (2)

  1. PATENTAN SPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Abnehmen von im Stapel geschichteten Faltenbeuteln mit flach gelegtem Boden mittels eines Schiebers, der zwecks Entnahme des äußersten Beutels zwischen dessen Vorderwand und den anliegenden Teil des Bodens eingeführt wird und den Beutel in einen Führungsschacht unterhalb der Abnahmestelle abzieht, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sauger (8) bekannter Art den flach liegenden Boden am unteren. Rande erfaßt und den sich dabei aufspreizenden unteren Beuteheil seitwärts aus dem Stapel in die Bewegungsbahn des Abnahmeschiebers (2o) bringt, der nunmehr zwischen Seitenwand und Boden des aufgespreizten unteren.Beutelteils eintritt und den Beutel abzieht, Wobei dasAnsaugen des Beutelbodens so lange aufrechterhalten wird, bis der Schieber der Beutel mit dem Boden ein gewisses Stück in den unteren Führungsschacht (32) hineingezogen hat.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Saugvorrichtung (8) gegen den Boden des Beutels bei der Aufwärtsbewegung des Schiebers (2o) mittels einer hierdurch betätigten Anschlagvorrichtung (25, 14.) entgegen einer in entgegengesetzter Bewegungsrichtung auf die Saugvorrichtung wirkenden Feder (i @) bewirkt wird.
DEH157105D 1938-09-14 1938-09-14 Vorrichtung zum Abnehmen von im Stapel geschichteten Faltenbeuteln Expired DE712166C (de)

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DE (1) DE712166C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1014917B (de) * 1953-04-24 1957-08-29 Hoefliger U Karg Stapelvorrichtung fuer Beutel bei Verpackungsmaschinen od. dgl.
DE1084278B (de) * 1957-12-31 1960-06-30 Richard Winkler Vorrichtung zur Entnahme von Einzelblaettern oder -bogen aus einem Stapel mit Hilfe eines gesteuert kippbaren Saugarms
DE1238384B (de) * 1961-08-08 1967-04-06 Jagenberg Werke Ag Vorrichtung zum Zufuehren von Etiketten

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1014917B (de) * 1953-04-24 1957-08-29 Hoefliger U Karg Stapelvorrichtung fuer Beutel bei Verpackungsmaschinen od. dgl.
DE1084278B (de) * 1957-12-31 1960-06-30 Richard Winkler Vorrichtung zur Entnahme von Einzelblaettern oder -bogen aus einem Stapel mit Hilfe eines gesteuert kippbaren Saugarms
DE1238384B (de) * 1961-08-08 1967-04-06 Jagenberg Werke Ag Vorrichtung zum Zufuehren von Etiketten

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