DE712113C - Vorrichtung zur Gewinnung verspinnbarer Fasern aus entholzten Ramierindenbaendern - Google Patents
Vorrichtung zur Gewinnung verspinnbarer Fasern aus entholzten RamierindenbaendernInfo
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- DE712113C DE712113C DEF86264D DEF0086264D DE712113C DE 712113 C DE712113 C DE 712113C DE F86264 D DEF86264 D DE F86264D DE F0086264 D DEF0086264 D DE F0086264D DE 712113 C DE712113 C DE 712113C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01B—MECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
- D01B1/00—Mechanical separation of fibres from plant material, e.g. seeds, leaves, stalks
- D01B1/10—Separating vegetable fibres from stalks or leaves
- D01B1/14—Breaking or scutching, e.g. of flax; Decorticating
- D01B1/22—Breaking or scutching, e.g. of flax; Decorticating with crushing or breaking rollers or plates
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01B—MECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
- D01B9/00—Other mechanical treatment of natural fibrous or filamentary material to obtain fibres or filaments
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)
Description
- Vorrichtung zur Gewinnung verspinnbarer Fasern aus entholzten Ramierindenbändem Durch das Hatiptpatent ist ein Verfahren zur Gewinnung verspinnbarer Fasern aus faserhaltigen Rindenbändern, insbesondere aus Ramierinde, - geschützt, nach dem die Rindenbän#der zwischen zwei Leisten mit rauher Oberfläche und quer zu diesen gerollt werden.
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Gewinnung verspinnbarer Fasern aus entho17ten gamierindenbändern nach dem Hauptpatent. Erfindungsgemäß ist in der Förderrichtung der Rindenbänder eine Mehrzahl von Walzenpaaren mit gummielastischem Belag hintereinander angeordnet, von denen mindestens die oberen oder mindestens die unteren Walzen außer einer Drehbewegung 23 eine Hinun.dherbewegung ausführen. Die je- weilig zusammenarbeitenden Walzenpaare machen dabei eine entgegengesetzte Hinundherbewe-un- zu der Bewegung des voran-ZD gehenden Walzenpaares.
- Es ist bereits eine Vorrichtung bekannt, bei der glatte Walzen mit einer Bekleidung aus Gummi verwendet werden, die zum Teil auch eine Hinundherbewe 'gung ausführen. Diese Vorrichtung ist eine Brechmaschine für faserhaltige Pflanzenstengel, auf der also die Fasern von dem Ho#lz getrennt werden sollen. Zu diesem Z-weck ist zwischen die genannten glatten Walzen eine größere Anzahl von Riffelwalzenpaaren zwischengeschaltet. Bei einer solchen Anordnung besteht die Gefahr, daß durch die hin und her gehenden glatten Walzen die Bastfasern beschädigt werden. Durch die Hinundherbewegung der '\Valzen vereinigen sich auch benachbarte Fasern miteinander zu einem Knäuel und verfilzen sich unter Einschluß von kleinen Holzteilen die nicht mehr herausfallen können. So entstehen Knoten -, die beim Hecheln Verluste ergeben. Außerdem ist der Verschleiß des Gammibelages auf den. Walzen durch die Bearbeitung der Holzteile der Stengel groß.
- Der Erfindung liegt eine andere Aufgabe zugrunde, nämlich -nicht Stengel zu entholzen, sondern aus bereits entholzten, d. h. mehr oder minder vorn Holz getrennten kindenbändern aus Ramierinde durch Lösun- der Fasern aus dem Bast verspinnbare Fasern zu gewinnen. Dabei wird der holzfreie Bast in parallelen Strängen mit ausreichendem Ab- stand, so daß eine gegenseitige Berührung der Stränge bei der Hinundherbewegung der Walzen ausgeschlossen ist, durch die Walzen hindurchgeführt.
- Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. Es stellen dar: Fig. i eine Vorderansicht einer Vorrichtung nach der Erfindung, Fig. 2 eine Aufsicht auf dieselbe, Fi-. 3 eine vergrößerte Ansicht der Antriebseleinente, Fig. 4 bis 6 einen Strang aus Ramierindenbändern, wie er in der Vorrichtung nach der Erfindung gerollt wird, in drei verschiedenen kollphasen.
- In der Zeichnung bedeuten i ein Maschinengestell, 2 und 3 in dem Maschinengestell gelagerte Wellen, 4 und 5 Walzen auf den Wellen 2, und 3. 6 und 6, ist je ein gunimlelastischer Belag auf diesen Walzen, 7 eine .".ntriebs-"velle mit Zahnrad 8 und Riemenscheibe g. i o und i i sind Zahnräder auf den Wellen 2 und 3. 12 ist eine Welle, die von der Antriebswelle 7 oder von einem besonderen Antriebsinittel aus 'angetrieben wird tInd auf welcher für jede einzelne Welle 2, 3 des gesamten Walzensatzes 4 und 5, 4a und 5a, 4b und 5b usw. ein Exzenter angeordnet ist. Zwei solcher Exzenter sind in Fig. i an-#edeutet. Entsprechende Exzenterstangen 15, iCi sind vorgesehen, durch die die Exzenterbewegung auf die Wellen:2 und 3 übertragen wird und hier eine gegenläufige Bewegung der Walzen 4 und 5 einmal in Richtung der Pfeile A, B und sodann in Richtung der Pfeile C, D h2rvorruft. Gleichzeitig füh- ren die Walzen eine Dreiibewegung in Richtung der Pfeile E, F aus. Die Anordnung ist so getroffen, daß nicht mir die beiden Walzen 4 und 5 eines Walzenpaares eine gegenläufige Bewegung in Riebtung der Pfeile A, B bzw. C, D ausführen, sondern daß auch die Hinundherbewegung der Walzen eines Walzenpaares in dein Walzenpaarsatz abwechselt, wie aus Fig. 2 ersichtlich und durch die Pfeile G, H angedeutet ist, die die jeweils gleichzeitige Bewegung der Oberwalzen 4 und 4" andeuten. Durch dieses Abwechseln der Hinundlierbewegung der Walzen wird der Stranga, der Ramierindenbänder zwischen den Walzenpaaren einmal zusammengedreht und dann "#-ieder aufgedreht, so daß der Strang eininal breit liegt, wie bei 17 angedeutet (-Mittelstellung der Walzen), einmal nach der einen Seite gerollt wird, wie bei iS an,-,-deutet, und das nächste Mal nach der anderen Seite gerollt wird, wie bei ig angedeutet ist. Bei 2o sind die Stellen zu sehen, bei welchen der Strang den geringsten Durchmesser auf-'veist.
- Es ist natürlich auch eine vereinfachte Ausführungsforin möglich, bei der entweder nur die oberen Walzen -t oder nur die unteren Walzen 5 des Walzensa'tzes eine Hinundherbewegutig ansführeii, die an-deren Walzen dagegen nur eine Drehbewegung Auf der Vorrichtung sollen Rindenbänd:-r verarbeitet werden, die auf einer Entholzungsniasch#ne gewonnen sind.
- ## or den Walzenpaaren können Riffelwalzen angeordnet sein, Wie bei 21 angedeutet ist.
- Die erläuterte Vorrichtung kann unter Umständen auch zur Gewinnung von Fasern aus umtliolzten anderen Rindenbändern verwendet werden.
Claims (1)
- PATLNTA NSPI, UC fl: Vorrichtung zur Gewinnung verspinnbarer Fasern z' aus entholzten Raniierindenbändern nach Patent 66#5 282, dadurch gekennzeichnet daß in der Förderrichtung der Rindenbänder eine -Mehrzahl voll Walzenpaaren init guinmielastiscbem Belag hintereinander angeordnet ist, von denen mindestens die oberen Gd,-r niindestens die unteren Walzen außer einer Drehbewegung eine Hinundlierbewegung ausführen und daß die jeweilig zusaniinenarbeitenden Walzenpaare eine entg e g e ngesetzte L Hinundlierbewegung t' zu der Bewegung des vorangehenden Walzenpaares machen.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF86264D DE712113C (de) | 1939-01-27 | 1939-01-27 | Vorrichtung zur Gewinnung verspinnbarer Fasern aus entholzten Ramierindenbaendern |
| FR857939D FR857939A (fr) | 1939-01-27 | 1939-07-18 | Procédé pour l'obtention de fibres filables à partir de bandes d'écorces fibreuses |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF86264D DE712113C (de) | 1939-01-27 | 1939-01-27 | Vorrichtung zur Gewinnung verspinnbarer Fasern aus entholzten Ramierindenbaendern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE712113C true DE712113C (de) | 1941-10-13 |
Family
ID=7114655
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF86264D Expired DE712113C (de) | 1939-01-27 | 1939-01-27 | Vorrichtung zur Gewinnung verspinnbarer Fasern aus entholzten Ramierindenbaendern |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE712113C (de) |
| FR (1) | FR857939A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE741795C (de) * | 1941-12-17 | 1943-11-17 | Joseph Opitz | Verfahren und Vorrichtung zum Entholzen und Schuetteln von Gruenbast-, insbesondere Gruenflachsstengeln |
-
1939
- 1939-01-27 DE DEF86264D patent/DE712113C/de not_active Expired
- 1939-07-18 FR FR857939D patent/FR857939A/fr not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE741795C (de) * | 1941-12-17 | 1943-11-17 | Joseph Opitz | Verfahren und Vorrichtung zum Entholzen und Schuetteln von Gruenbast-, insbesondere Gruenflachsstengeln |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR857939A (fr) | 1940-10-05 |
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