DE710246C - Maschine zum Herstellen, Fuellen und Verschliessen von Papierbeuteln - Google Patents

Maschine zum Herstellen, Fuellen und Verschliessen von Papierbeuteln

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Publication number
DE710246C
DE710246C DEK147789D DEK0147789D DE710246C DE 710246 C DE710246 C DE 710246C DE K147789 D DEK147789 D DE K147789D DE K0147789 D DEK0147789 D DE K0147789D DE 710246 C DE710246 C DE 710246C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
bags
bag
mandrel
machine
Prior art date
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Expired
Application number
DEK147789D
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Wallraff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KOELNER WERKZEUGMASCHINENFABRI
Original Assignee
KOELNER WERKZEUGMASCHINENFABRI
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Filing date
Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B1/00Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B1/02Machines characterised by the incorporation of means for making the containers or receptacles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wrapping Of Specific Fragile Articles (AREA)

Description

  • Maschine zum Herstellen, Füllen und Verschließen von Papierbeuteln Bei bekannten Maschinen zum Herstellen, Füllen und Verschließen von Papierbeuteln mit schrittweise gedrehtem F'alzdornrad und Tütenrad mit radialen Dornen bzw. Zellen, auf welchen die Beutel mit dem Boden nach außen auf dem Dorn des Falzdornrades hergestellt und mit dem Boden nach innen in die Zellen des Tütenrades eingesetzt werden und bei welchen die frisch geklebten Beutel zwecks Trocknung eine vorbestimmte Zeit vor dem Füllen bewegt werden, zieht man die frisch geklebten Beutel jedesmal von einem in waagerechte Lage gebrachten Dorn ab und führt sie in gerader Verlängerung der Dornmittelachse in eine gegenüberliegende Zelle des Tütenrades ein. Mit diesem Rade werden dann die Beutel, welche nach der Umfangseite des Tütenrades hin offen sind, auf einem nach abwärts gerichteten Halbkreis bewegt, bevor sie gegenüber der Einführungsstelle mit Tabak oder einem ähnlichen Gute gefüllt werden. Der restliche, halbkreisförmige Weg der Beutel wird dann zum Feststampfen des Inhaltes, zum Verschließen des Beutels und zu seiner Abbeförderung benutzt.
  • Es bildet einen Nachteil der bekannten Maschine, daßderBeutel während höchstens 18o° Umdrehung des Tütenrades Gelegenheit zum Trocknen hat. Diese Zeit kann u. U. nicht ausreichen und Schwierigkeiten verursachen, wenn `der Leim langsam trocknet oder wenn zur Herstellung der Beutel ein mit Metallfolie kaschiertes Papier benutzt wird. Bei den bekannten Maschinen ist es nicht einmal möglich, den Trocknungsweg auf s/4 des Tütenradumfanges zu vergrößern, weil dann die notwendigen Stationen für die Weiterbehandlung des Beutels nur teilweise vorgesehen werden könnten.
  • N?un ist es anderweitig auch schon bekannt, geklebte Beutel oder ähnliche Werkstücke zunächst einem besonderen Trockenrad zu übergeben und danach an eine dritte Vorrichtung zur Weiterverarbeitung weiterzulenken.
  • Beim Bau einer 11aschine zum Herstellen und Füllen von Beuteln, bei welcher die Beutel mit dem Boden nach außen auf einem Falzdornrad hergestellt werden sollen - und ausschließlich auf derartige Maschinen bezieht sich die Erfindung -, war es jedoch für .den Fachmann naheliegend, bei der Suche nach Vorrichtungen mit einem größeren Trocknungsweg von der Anordnung nach der erstgenannten bekannten Vorrichtung auszugehen, bei welcher die frisch geklebten Beutel in der gleichen Ebene in das Tütenrad übergeführt werden, weil bei dieser Anordnung der Beutelboden in den Zellen des Tütenrades nach innen zu liegen kommt und somit das Einfüllen des Gutes ohne besondere Schwierigkeiten durchgeführt «erden kann. Es war zunächst nicht vorstellbar, daß man von dieser in mancher Beziehung vorteilhaften Bauart abweichen sollte, und es mußte als naheliegend erscheinen, zunächst einen Lösungsweg-zu suchen, bei welchem doch noch das eine Tütenrad unter Vergrößerung des Trocknungsweges so eingerichtet «erden könnte, daß man auch die übrigen Vorrichtungen zum Füllen und Verschließen an diesem Rade anbringen könnte.
  • Die Erfinderin hat aber die dem Fachmann zunächst als vorteilhafter erscheinende Anordnung mit Bezug auf das Problem des Trocknens als nachteilig erkannt und hat bewußt darauf verzichtet, einen größeren Trocknungsweg unter Beibehaltung des einen Tütenrades zu verwirklichen. Sie hat statt dessen eine Anordnung gewählt, welche sich erfindungsgemäß dadurch kennzeichnet, daß für die Bewegung der Beutel auf einem größeren Trockenweg ein zusätzliches, zwischen Falzdorn- und Tütenrad eingeschaltetes Vorratsrad angeordnet ist. Mit dieser erfindungsgemäßen Anordnung ist ein Trocknungsweg erreichbar, welcher bis nahezu 36o° ausgebildet werden kann, d. h. gegenüber der vorbekannten Maschine -doppelt so lang ist, und damit werden Schwierigkeiten, welche sich bei den bekannten Maschinen bei langsam trocknendem Leim oder sich ungünstig verhaltenden Werkstoffen für die Herstellung der Tüten ergeben sollten, mit Sicherheit vermieden. Es ergibt sich eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der neuen Maschine, welche trotz des Vorhandenseins eines besonderen Vorratsrades praktisch keinen größeren Raumbedarf aufweist wie die bekannten Maschinen, wenn gemäß einem weiteren Merkmal vorliegender Erfindung das Vorratsrad und das Tütenrad zu einer baulichen Einheit verbunden sind, und zwar in der Weise, daß in einem Zellenrad Zellen paarweise in dessen Achsrichtung nebeneinander angeordnet sind und die frisch geklebten Beutel von dem Falzdornrad nacheinander in die auf dem einen Umfangskreis des Zellenrades liegenden Zellen zum Trocknen eingeschoben und nach Durchlaufen des größten Teiles die3,s Kreises in Achsrichtung in die Nachbarzellen geschoben werden, in welchen das Füllen und das Schließen des Beutels erfolgt. Bei dieser Ausführungsform wird demnach gegenüber den bekannten Maschinen die Baubreite lediglich um die geringe Länge der Zellen vergrößert und trotzdem der Vorteil eines fast verdoppelten Trocknungsweges wahrgenommen.
  • Vorteilhaft ist dabei das Falzdornrad liegend, das vereinigte Tüten- und Vorratsrad stehend angeordnet, wobei zweckmäßig die Achse des letzteren in der Ebene des Falzdornrades liegt. Es ergibt sich ein besonders lang ausgedehnter Trocknungsweg, wenn bei der neuen Maschine das Einschieben der Beutel iri das von der Einführungsstelle aus aufwärts drehende Vorratsrad, das Einführen des Tabaks in das Tütenrad und das Ausstoßen der gefüllten Beutel aus diesem in der Ebene des Falzdornrades erfolgt, während das Überschieben der noch leeren Beutel aus dem Vorratsrad in das Tütenrad nach mindestens 3f4 Umdrehungen zweckmäßig am unteren Scheitel des Vorratsrades erfolgt.
  • Die Erfindung ist in den Ansprüchen r und 2 gekennzeichnet. Die Unteransprüche 3 bis 5 bringen zweckmäßige Weiterbildungen, die nicht für sich allein, sondern nur in Verbindung mit dem Inhalt der Ansprüche r und z geschützt sein sollen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der neuen Maschine ist in der Zeichnung dargestellt, in welcher Abb. r eine Draufsicht, Abb. 2 eine Seitenansicht der vereinigten Vorrats- und Zellenräder, Abb.3 eine Längsansicht des Zellenrades und der Überschiebevorrichtungen für das Gut in schematischer Darstellung zeigen.
  • Mit r ist das Fadzdornrad bezeichnet, welches in bekannter Weise eine Anzahl von Falzdornen 2 in waagerechter Ebene im Kreise führt. Mit 3 sind die auf dem Falzdornrad hergestellten Beutel bezeichnet, deren Längsnaht bei üblicher Anordnung der Faltvorrichtungen auf der dem Beschauer zugewandten Breitseite liegt. Mit g ist das Zellenrad bezeichnet, in welches in an sich bekannter Weise die zu füllenden Beutel eingeführt und nacheinander einer Beschickungs-und Ausstoßvorrichtung zugeführt werden. Erfindungsgemäß ist nun zwischen das Falzdornrad und das Zellenrad ein Vorratsrad 8 eingeschaltet, welches in weiterer Ausbildung des Erfindungsgegenstandes fest mit dem Zellenrad verbunden ist, so daß für die beiden Räder ein Mindestaufwand an Raum erreicht wird. Bei der üblichen Anordnung der Vorrichtungen zum Verschließen der gefüllten Beutel könnte .bei Zwischenschaltung des Vorratsrades 8 gerade die mit der Längsfaltung versehene Breitseite des Beutels den für die Schlußfaltung erforderlichen Zipfel liefern. Da es aber mit Rücksicht auf die Festigkeit des fertigen Paketes zweckmäßig ist, die nicht mit der Längsnaht versehene Breitseite des Beutels als letzte zu falten, ist erfindungsgemäß zwischen Falzdornrad und Vorratsrad noch eine Wendevorrichtung 4 eingeschaltet, welche die zu füllenden Beutel um 18o0 dreht. Die Vorrichtung 4 besteht im wesentlichen aus zwei Behältern. In diese Behälter werden die Beutel eingeführt und nach Drehung um 18o0 aus diesen Zellen entnommen und gemäß .der in der Zeichnung angegebenen Pfeilrichtung in die Zellen des Vorratsrades eingeführt. Der schrittweise Antrieb dieser Vorrichtung erfolgt über die Kegelräder 5 und 6. Die Antriebsenergie wird durch -die Welle 7 eingeleitet, die in Abhängigkeit von den übrigen Wellen der Maschine angetrieben ist. Die Einführung der Beutel 3 .in das Vorratsrad erfolgt in der in Abb. 3 durch I gekennzeichneten waagerechten Ebene. Danach durchlaufen die zu trocknenden Beutel mit dem Vorratsrad 8 einen Winkel von etwa 270' in der in Abb. 3 angegebenen Pfeilrichtung. Sind sie in der mit VII gekennzeichneten Stellung angekommen, so werden sie mit einer der bekannten und daher nicht besonders dargestellten Vorrichtungen in die gegenüberliegende Zelle des Zellenrades 9 eingeschoben. Falls es erforderlich sein sollte, kann das Überschieben aber auch in :der unmittelbar vor der Einfüllstation liegenden Station VIII geschehen, wodurch der Trocknungsweg eine weitere Vergrößerung erfährt. Im Ausführungsbeispiel erfolgt das Überschieben des Gutes in die im Rade 9 enthaltenen Beutel auf der Station I mit Hilfe bekannter Vorrichtungen. Diese bestehen im wesentlichen in einer Form 1o und einem Stempel 13. Die Form 1o ist an dem zum Zellenrad liegenden Ende äußerlich nach Art eines Pyrarimidenstumpfes geformt. Diese Formgebung hat den Zweck, ein Aufschieben des zu füllenden Beutels auf die Form zu ermöglichen. Dadurch wird eine Lücke zwischen Form und Beutel und damit ein durch diese etwa verursachter Verlust an Verpackungsgut vermieden. Das Aufschieben und Zurückziehen der Beutel erfolgt mittels bekannter, in der Zeichnung nicht dargestellter Vorrichtungen. Form 1o und Stempel 13 können einem weiteren Rade der Verpackungsmaschine angehören. Es kann sich aber auch um ortsfeste Vorrichtungen handeln.
  • Nachdem die Beutel bei I gefüllt worden sind, durchlaufen sie bis zur Ausschiebestelle V den oberen Halbkreis des Rades 9 und erfahren hierbei die bekannte Behandlung, die im Stopfender Packungen, der Herstellung der üblichen Faltungen und des Eindruckes am oberen und unteren Ende besteht.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Herstellen, Füllen und Verschließen von Papierbeuteln mit schrittweise gedrehtem Falzdornrad und Tütenrad mit radialen Dornen bzw. Zellen, bei der die Beutel mit dem Boden nach außen auf den Dornen des Falzdornrades hergestellt und mit dem Boden nach innen in die Zellen des Tütenrades eingesetzt werden und bei welcher die frisch geklebten Beutel zwecks Trocknung eine vorbestimmte Zeit bewegt werden, ehe sie gefüllt werden, .dadurch gekennzeichnet, daß für die Bewegung der Beutel auf einem größeren Trockenweg ein zusätzliches, zwischen Falzdorn- und Tütenrad eingeschaltetes Vorratsrad angeordnet ist.
  2. 2. Maschine insbesondere nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Vdrratsrad und das Tütenrad zu einer baulichen Einheit verbunden sind, und zwar in der Weise, daß an einem Zellenrad (8, 9) Zellen paarweise in dessen Achsrichtung nebeneinander angeordnet sind und die frisch geklebten Beutel (3) von dem Falzdornrad (1, 2) nacheinander in die auf dem einen Umfangkreis des Zellenrades liegenden .Zellen (8) zum Trocknen eingeschoben und nach Durchlaufen des größten Teiles dieses Kreises in Achsrichtung in die Nachbarzelle (9) geschoben werden, in welcher das Füllen und Schließen der Beutel erfolgt.
  3. 3. Maschine nach einem der Ansprüche i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Falzdornrad liegend, dasvereinigteTütenrad und Vorratsrad stehend angeordnet ist, wobei zweckmäßig die Achse des letzteren in der Ebene des Falzdornrades liegt. q.. Maschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Einschieben der Beutel in das von der Einführungsstelle aus aufwärts drehende Vorratsrad, das Einführen des Tabaks in das Tütenrad und das Ausstoßen der gefüllten Beutel aus diesem in der Ebene des Falzdornrades erfolgt, während das Überschieben der noch leeren Beutel aus dem Vorratsrad in das Tütenrad nach mindestens 3/
  4. 4 Umdrehungen, zweckmäßig am unteren Scheitel des Vorratsrades erfolgt.
  5. 5. Maschine nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einführung der Tüten mit obenliegender Klebnaht in das Vorratsrad eine an sich bekannte Wendevorrichtung angeordnet ist.
DEK147789D 1937-09-05 1937-09-05 Maschine zum Herstellen, Fuellen und Verschliessen von Papierbeuteln Expired DE710246C (de)

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DE (1) DE710246C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE941417C (de) * 1952-01-25 1956-04-12 Hesser Ag Maschf Einrichtung zum Pressen und Trocknen des Bodens von Faltschachteln, insbesondere an Hochleistungsverpackungsmaschinen
DE946271C (de) * 1953-07-03 1956-07-26 Kurt Koerber & Co K G Maschine zum Herstellen doppelter Packungshuellen fuer Zigaretten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE941417C (de) * 1952-01-25 1956-04-12 Hesser Ag Maschf Einrichtung zum Pressen und Trocknen des Bodens von Faltschachteln, insbesondere an Hochleistungsverpackungsmaschinen
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