DE708397C - Durch eine Brennkraftmaschine angetriebene Kreiselpumpe, insbesondere Feuerloeschpumpe - Google Patents

Durch eine Brennkraftmaschine angetriebene Kreiselpumpe, insbesondere Feuerloeschpumpe

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DE708397C
DE708397C DED79188D DED0079188D DE708397C DE 708397 C DE708397 C DE 708397C DE D79188 D DED79188 D DE D79188D DE D0079188 D DED0079188 D DE D0079188D DE 708397 C DE708397 C DE 708397C
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DED79188D
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Rudolf Duemmerling
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D9/00Priming; Preventing vapour lock
    • F04D9/04Priming; Preventing vapour lock using priming pumps; using booster pumps to prevent vapour-lock
    • F04D9/06Priming; Preventing vapour lock using priming pumps; using booster pumps to prevent vapour-lock of jet type
    • F04D9/065Priming; Preventing vapour lock using priming pumps; using booster pumps to prevent vapour-lock of jet type the driving fluid being a gas or vapour, e.g. exhaust of a combustion engine

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Durch eine Brennkraftmaschine angetriebene Kreiselpumpe, insbesondere Feuerlöschpumpe Die Erfindung betrifft eine durch eine Brennkraftm.aschine angetriebene Kreiselpumpe, insbesondere Feuerlöschpumpe.
  • Bei derartigen Pumpen muß der Pumpenraum nach dem Stillsetzen der Pumpe von dem in ihm zurückgebliebenen Wasser entleert werden, um Schäden an der Pumpe zu verhüten; zu diesem Zweck ist an der tiefsten Stelle des Pumpenraumes ein Hahn angeordnet, der beim Stillsetzen der Pumpe geöffnet, beim Inbetriebsetzen der Pumpe jedoch geschlossen werden muß. Das gleiche gilt sinngemäß auch für die Antriebsmaschine, wenn deren Zylinder mit Wasserkühlung ausgestattet sind; in diesem Falle ist an der tiefsten Stelle des Kühlraumes ebenfalls ein Hahn zum Ablassen der Kühlflüssigkeit angeordnet. Die Kreiselpumpe muß ferner, damit sie ansaugen kann, entlüftet, d. h. zuvor so weit luftleer gemacht werden, daß das Wasser in der Saugleitung hochsteigt, die Pumpe füllt, worauf diese zu arbeiten beginnen kann. Der Unterdruck in der Saugleitung und dem Pumpenraum wird gewöhnlich durch -eine von der Antriebsmaschine abhängige Vorrichtung erzeugt, z. B. durch einen Strahlsauger. Der Ablaßhahn für den Pumpenraum muß nun mindestens mit der beginnenden Entlüftung geschlossen werden. Bei solchen Pumpen, bei denen der Kühlraum der Zylinder der Antriebsmaschine einen Teil der Druckleitung bildet, und soweit der Pumpenrauen und Kühlraum zusammen entlüftet werden, muß sowohl der Ablaßhahn an der Pumpe als auch jener an dem Kühlraum. zu gleicher Zeit geschlossen -werden.
  • Das öffnen und Schließen des oder der Ablaßhähne geschah bisher einzeln, und zwar von Hand aus. Dies hat aber den großen Nachteil, daß beim Inbetriebsetzen der Pumpe manchmal vergessen wird, den oder die Ablaßhähne zu schließen, so daß die Pumpe nicht entlüftet wird und daher- nicht ansaugt. Da aber die Ursache des Nichtarbeitens der Pumpe gewöhnlich nicht gleich gefunden wird, so vergeht oft einige Zeit, bis man erkennt. daß das Versagen der Pumpe lediglich nur darauf zurückzuführen ist, daß vergessen worden ist, die Ablaßhähne zti schließen. Ein solcher Zeitverlust kann sich im Brandfalle gerade bei Feuerlöschpumpen verhängnisvoll auswirken.
  • Gemäß der Erfindung wird ein Schließen des Ablaßhahnes oder der Ablaßhähne bei Inbetriebnahme der Pumpe sicher erzielt. Erfindungsgemäß geschieht dies dadurch, daß der oder die Ablaßhähne mit dem Anw-erfliebel der Antriebsmaschine derart in Wirkungsverbindung stehen, daß die Bewegung des Anwerfhebels den oder die Ablaßhähne zwangsläufig schließt. Sind zwei Ablaßhähne vorhanden, so werden diese zweckmäßig durch ein Gestänge verbunden. Ein auf ein Nichtschließen der Ablaßhähne zurückzuführendes Versagen der Pumpe ist demnach ausgeschlossen. Nach dem Anlassen der Maschine und damit verbundenes Schließen des oder der Ablaßhähne ist es möglich, den Anwerfhebe' beliebig zu bewegen, ohne den oder die Ablaßhähne in ihrer Stellung zu beeinflussen. Das öffnen der Ablaßhähne von Hand bleibt zweckmäßig bestehen.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar an einer Feuerlöschpumpe, bei der das gesamte Löschwasser den Kühlraum der Zylinder der Antriebsmaschine durchströmt.
  • Die Kreiselpumpe i mit dem Saugstutzen 2 ist durch ein Zwischenstück 3 mit der Antriebsmaschine 4. verbunden. Die Druckleitung 5, die in das Zwischenstück 3 verlegt ist, führt das Wasser dem Kühlraum 6 der Antriebsmaschine :1 zu, von wo aus es durch die Stutzen 7, 8 nach verschiedenen Schlauchleitungen abgezweigt wird. An den Kühlraum der Antriebsmaschine ist ein durch Abgase entzündetes Verbrenntt;ngsgemisch, kombiniertes Gemisch oder verdichtete Luft betriebener Strahlsauger io angeordnet, der die Pumpe i und den Kühlraum 6 gleichzeitig entlüftet. An der tiefsten Stelle des Kühlraumes 6 ist ein Hahn t i und an der tiefsten Stelle der Pumpe i ein Hahn 12 zum Ablassen des Wassers aus dem Kühlraum bzw. aus dem Pumpenraum angeordnet. Der Ablaßhahn i i hat einen mit dem Kücken 13 verbundenen Griff 1,1, der bei geöffnetem Hahn in dem Weg des nach vorn und rückwärts verschwenkbaren Anwerfhebels 15 der Antriebsmaschine 4. liegt, wie die Abb. i zeigt. Das Kücken 13 setzt sich in eine Spindel 16 fort, an deren Ende ein Hebel 17 angeordnet ist, der durch eine Stange i 8 mit dem Griff i g des Ablaßhahnes 12 der Pumpe i verbunden ist. Wird die Antriebsmaschine angelassen, so wird durch die Bewegung des Anwerfhebels 15 der Griff 14. des Hahnes i i verschwenkt und aus der Bewegungsbahn des Amverfhebels 15 gebracht. Zugleich wird die Verschwenkbewegung über die Spindel 16, den Hebel 17 und die Stange 18 auf den Griff i g des Hahnes 12 übertragen und so auch der Hahn 12 geschlossen. Das öffnen der Hähne i i und 12 geschieht zweckmäßig von Hand und wird durch einfaches Verschwenken des Hebels 1.1 erreicht.

Claims (2)

  1. PATI:NTANSPRÜCHG: i. Kreiselpumpe, die durch eine Brennkraftmaschine angetrieben wird, insbesondere Feuerlöschpumpe, dadurch gekennzeichnet, daß der Ablaßhahn (i i) für das Wasser im Kühlraum (6) der Brennkraftmaschine (q.) oder der Ablaßhahn (12) für das Wasser im Arbeitsraum der Kreiselpumpe (i) oder beide mit dem Anwerfh-ebel (15) der Brennkraftmaschine derart in Wirkungsverbindung stehen, daß die Bewegung des Anwerfhebels den Ablaßhahn oder die Ablaßhähne schließt.
  2. 2. Pumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ablaßhahn (i i ) für das Wasser im Kühlraum (6) der Brennkraftmaschine (q) und der Ablaßhahn (12) für das Wasser im Arbeitsraum der Kreiselpumpe (i) beispielsweise durch ein Gestänge (16, 17, 18, i g) miteinander gekuppelt sind.
DED79188D 1938-11-03 1938-11-03 Durch eine Brennkraftmaschine angetriebene Kreiselpumpe, insbesondere Feuerloeschpumpe Expired DE708397C (de)

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DE (1) DE708397C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE942780C (de) * 1949-04-17 1956-05-09 Carl Metz Feuerwehrgeraetefabr Tragkraftspritze, insbesondere fuer Feuerloeschzwecke

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE942780C (de) * 1949-04-17 1956-05-09 Carl Metz Feuerwehrgeraetefabr Tragkraftspritze, insbesondere fuer Feuerloeschzwecke

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