AT116309B - Einrichtung am Nebenkreislauf von Pumpen und Kraftmaschinen, insbesondere mit Drehkolben. - Google Patents

Einrichtung am Nebenkreislauf von Pumpen und Kraftmaschinen, insbesondere mit Drehkolben.

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AT116309B
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Description


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  Einrichtung am Nebenkreislauf von Pumpen und   Kraftmaschinen, insbesondere   mit
Drehkolben. 



   Um an Pumpen und Kraftmaschine eine gute Abdichtung der Liderungsorgane zu erzielen, ist es bekannt, durch diese im Nebenkreislauf eine geringe Menge von   Sperrflüssigkeit   zu führen, u. zw. entweder dauernd, wie z. B. bei   Druckluftmaschinen   und Luftpumpen oder nur so lange, bis die angesaugte   Arbeitsfl & ssigkeit   die Abdichtung selbst besorgt. Insbesondere bei Pumpen für zähe oder unreine Flüssigkeiten, die meist als Drehkolbenpumpen gebaut sind, ermöglicht dieser abzuschaltende Nebenkreislauf Saugleistungen von 74 bis 75 cm Quecksilbersäule. Es ist ferner bekannt, den Saug-und Rücklaufstutzen dieses Nebenkreislaufes getrennt in ein Gefäss münden zu lassen, so dass die Kreislaufflüssigkeit Gelegenheit hat, sich zu kühlen und zu entlüften. 



   Um mittels des Nebenkreislaufes gute Saugwirkung, en zu erzielen. ist es erforderlich, dass die Menge der Kreislaufflüssigkeit entsprechend beschränkt wird. Wurden z. B. bei einer Pumpe von einem 
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 aufweisen. Je enger die Durchgänge des   Saug-und Rücklaufstutzens   des Nebenkreislaufes gehalten werden, wobei die erforderliche Menge an Dichtungsflüssigkeit die untere Grenze bedingt, desto grösser wird naturgemäss die überschüssige Saugleistung. Die Erfahrung hat ergeben, dass der Diehtungsflüssigkeitsumlauf ungefähr 15 v. H. der Förderleistung der Pumpe betragen soll,   um   günstige Saugleistungen zu erzielen. 



   Die Erfindung bezweckt nun eine Anordnung, die ermöglicht, mittels des gleichen Nebenkreislaufes auch Reinigungsflüssigkeit, z. B. Wasser, durch die Pumpe zu treiben. Dies ist z. B. ausser bei Verringerung der Pumpenleistung durch Verunreinigung auch beim Umstellen der Pumpe auf andere Flüssigkeiten, z. B. von Melasse auf Zuckersaft, erforderlich.

   Zum Zwecke einer gründlichen und raschen Reinigung reicht nun der kleine Dichtungsflüssigkeitsumlauf nicht aus : es sind vielmehr Saug-und Rücklaufquerschnitte anzuwenden, die den Durchtritt der der ganzen oder nahezu der ganzen Pumpen- 
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Um nun mit demselben Nebenkreislauf sowohl das Dichten als auch das Reinigen durchzuführen, sieht die Erfindung vor, dass der   Saug-und Rüeklaufstutzen   des Nebenkreislaufes sowie deren Absperrorgan oder Absperrorgane im lichten Querschnitt nach der vollen Förderleistung der Pumpe oder zumindest nach einem grossen Teil derselben bemessen sind, und dass Mittel (Zeiger. Anschläge, Drosselorgane od. dgl.) vorgesehen sind, die ein rasches und genau einstellbares Drosseln der Stutzen auf die zum Dichten günstigste Umlaufmenge der   Dichtungsflüssigkeit   gestatten. 



   Weiters betrifft die Erfindung Einrichtungen zum   selbsttätigen Umstellen der   Pumpe vom Ansaugbetrieb auf normalen Förderbetrieb. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Fig. 1 in beispielsweiser Ausführung schematisch dargestellt. Fig. 2 zeigt eine andere Behälteranordnung. 



   Die schematisch dargestellte Pumpe   j ?, deren Saugseite   mit 2 und deren Druckseite mit 3 bezeichnet ist, besitzt in bekannter Weise einen Nebenkreislauf, der durch den Saugstutzen 4 und den Rücklaufstutzen   5,   die beide in das gemeinsame offene Gefäss 6 münden, gebildet wird. Beide Stutzen sind durch   Hähne 7 bzw.   8 absperrbar, die unter dem Flüssigkeitsspiegel im Gefäss 6 liegen. Hiedurch bildet die Flüssigkeit zugleich eine Sperrflüssigkeit gegen das Ansaugen von Luft bei   allfälligen Undichtheiten   

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 des Hahnes 7. Die Hebel der Hähne sind durch eine Gelenkstange 9 miteinander verbunden, ho dass beide gleichzeitig verstellt werden.

   Statt zweier Hähne kann auch ein gemeinsames Absperrorgan (Hahn, Schieber, Ventil) mit zwei getrennten Bohrungen vorgesehen sein. 



   Erfindungsgemäss ist ein Anschlag 10 vorgesehen, der in den Weg der Betätigungsorgane der Hähne gebracht werden kann und die Öffnung der Hähne so begrenzt, dass diese nur so weit öffnen, dass die erforderliche Menge Dichtungsflüssigkeit durchtreten kann. Zum Zwecke der Reinigung der Pumpe wird der Anschlag aus der Bahn der   Betätigungsorgane   der Hähne gebracht, so dass diese voll geöffnet werden können und die erforderliche grosse Flüssigkeitsmenge durchtreten lassen. Statt eines Anschlages kann auch nur ein Zeiger vorgesehen sein, oder es können in die Stutzen 4 und 5 ausser den Absperr-   hähnen noch Drosselhähne   vorgesehen sein, die nur zwei Stellungen zulassen. Die eine Stellung gibt den vollen Stutzenquerschnitt frei, während die andere den Querschnitt auf die zum Dichten erforderliche Mindestmenge drosselt. 



   Um das Absperren der Hähne nach erfolgtem Ansaugen selbsttätig zu bewirken, wie z. B. bei
Pumpen, die aus der Entfernung in Betrieb gesetzt werden, ist erfindungsgemäss eine Einrichtung getroffen, die bei Erreichung eines entsprechenden Druckes in der Druckleitung 11 den Nebenkreislauf absperrt. Zu diesem Zweck ist beispielsweise mit der Druckleitung 11 ein Zylinder 12 verbunden, dessen
Kolben 13 durch eine Feder 14 nach aufwärts   gedrückt   wird. Der Kolben ist durch eine Hebelanordnung 15 mit dem Gestänge 9 derart in Verbindung, dass er die Hähne 7, 8 bis zum Anschlag 10 öffnet, wenn der
Kolben durch die Feder gehoben ist. 



   Es ist also der für das Dichten während des Ansaugens erforderliche Nebenkreislaufquersehnitt offen. Fördert die Pumpe nun, nachdem sie die   Forderflüssigkeit   angesaugt hat, so steigt der Druck im Druckrohr 11 und damit im Zylinder 12. Der Kolben sinkt und sperrt die Hähne 7 und 8 ab. Die Anordnung kann verschieden ausgeführt werden. So kann z. B. das Öffnen der Hähne 7 und 8 bei elektrischem Betrieb durch ein Solenoid oder einen Elektromagneten erfolgen, dessen Stromkreis durch das Sinken des Kolbens 13 unterbrochen wird. 



   Die Einstellung der   Absperr- bzw. D1'osselorgane   kann auch statt selbsttätig durch an sich bekannte mechanische, hydraulische oder elektrische Fernsteuereinrichtungen erfolgen. Der Behälter 6 kann, wie in Fig. 2 dargestellt, auch über der Pumpe angeordnet sei, um die Kreislaufflüssigkeit mit Druck zuzuführen. 



   Bei Verdichtern wird der Nebenkreislauf während des regelmässigen Betriebes nicht unterbrochen, sondern zum Zwecke einer wirksamen   Kühlung aufrecht   erhalten. Ebenso kann z. B. bei   Luftdruck-   kraftmaschine ein Kreislauf heisser Flüssigkeit zur Erwärmung des Arbeitsmittels aufrecht erhalten werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung am Nebenkreislauf von Pumpen und Kraftmaschine, insbesondere mit Drehkolben, mit zwei mit der Saug-bzw. Druckseite der Maschine in Verbindung stehenden Stutzen, die in einen Behälter für die Nebenkreislaufflüssigkeit münden, dadurch gekennzeichnet, dass der Saug-und   - Rücklauf stützen   des Nebenkreislaufes sowie deren Absperrorgan oder Absperrorgane zum Zwecke der Reinigung im lichten Querschnitt ganz oder nahezu nach der vollen Förderleistung der Pumpe bemessen   sind und dass Mittel (Zeiger, Anschläge, Drosselorgane od. dgl. ) vorgesehen sind, die ein rasches und genau   einstellbares Drosseln der Stutzen auf die zum Dichten, Kühlen oder Erwärmen günstigste Umlaufmenge der Nebenkreislaufflüssigkeit gestatten.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch auf die Absperrorgane des Nebenkreislaufes unmittelbar oder mittelbar schliessend wirkende Einrichtungen, die bei Erzielung eines gewissen Pumpendruckes in Wirksamkeit treten,'um bei einsetzender Förderung den Nebenkreislauf auszuschalten.
AT116309D 1929-02-02 1929-02-02 Einrichtung am Nebenkreislauf von Pumpen und Kraftmaschinen, insbesondere mit Drehkolben. AT116309B (de)

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