DE594012C - Sicherungseinrichtung an Fluessigkeitsmesseinrichtungen zur Verhinderung einer selbsttaetigen Umsteuerung - Google Patents
Sicherungseinrichtung an Fluessigkeitsmesseinrichtungen zur Verhinderung einer selbsttaetigen UmsteuerungInfo
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- B67D—DISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- B67D7/06—Details or accessories
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Description
- Sicherungseinrichtung an Flüssigkeitsmeßeinrichtungen zur Verhinderung einer selbsttätigen Umsteuerung Bei den meisten Flüssigkeitsmeßeinrichtungen wird entweder das Umsteuerorgan durch den bei der vollständigen Füllung des Meßgefäßes auftretenden Überdruck oder durch ein besonderes Organ gesteuert. Ist aber im Augenblick der vollständigen Füllung des einen Meßgefäßes das andere noch nicht vollkommen entleert, dann muß, um den Druck im vollen Meßgefäß zu vermindern und die Steuerung des Umsteuer- oder Steuerorgans zu ermöglichen, aus dem gefüllten Meßgefäß Flüssigkeit entnommen werden, wofür bisher eine besondere Rücklaufleitung zum Vorratsbehälter vorgesehen werden mußte.
- Diese Rücklaufleitung wird gemäß der Erfindung durch die Vereinigung eines bekannten Windkessels in der Saugleitung der Förderpumpe und einer an sich bekannten Kreislaufleitung vermieden, wobei in der Kreislaufleitung ein bei Flüssigkeitsdruck sich öffnendes Organ, z. B. ein Ventil, oder eine bei noch nicht entleertem Gefäß offen gehaltene Vorrichtung, z. B. ein mit einem in der Entleerungsleitung befindlichen Schwimmer verbundener Hahn, vorgesehen ist.
- In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in mehreren Ausführungsformen beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen Abb. r schematisch eine Ausführungsform im Schnitt, wobei das oder die Meßgefäße fortgelassen sind, Abb.2 eine abgeänderte Ausführungsform im Schnitt, Abb.3 eine weitere Ausführungsform mit zwei Meßgefäßen im Schnitt und Abb. q. eine vierte Ausführungsform imSchnitt. Wie aus der Abb. 3 hervorgeht, sind mit z und 2 die beiden Meßgefäße bezeichnet. 3 ist das Umsteuerorgan, q. die Fülleitung der Vorrichtung, 5 die Entleerungsleitung, 2o die Speisepumpe des Verteilers, 21 der Windkessel, also der Raum für das Sammeln der aus dem zu füllenden Meßgefäß stammenden Flüssigkeit, und 22 die diesen Raum mit dem zu füllenden Meßgefäß oder der Fülleitung 4 verbindende Leitung.
- Nach Abb. z ist der Windkessel 21 von der Ansaugleitung der Speisepumpe 20 abgezweigt und andererseits mit der Fülleitung q. durch eine Leitung 22 verbunden. In dieser Leitung 22 ist eine Trennwand vorgesehen, die eine Bohrung 23 von geringem Querschnitt aufweist. Diese Bohrung a3 wird durch ein Ventil 24 so lange verschlossen, wie die auf beiden Flächen der Wand auftretenden Druckunterschiede einen bestimmten Wert nicht übersteigen. Tritt nun zufolge zu frühzeitiger Füllung des zu füllenden Meßgefäßes ein Überdruck in der Leitung q ein, so öffnet sich das Ventil 2q., und die Flüssigkeit läuft durch die Leitung 22 ab. Wenn hierbei die Pumpe 20 arbeitet, so fließt die aus der Leitung 22 kommende Flüssigkeit in die An- Saugleitung der Pumpe 20. Ist dagegen die Pumpe abgestoppt, dann sammelt sich die aus der Leitung 22 kommende Flüssigkeit in dem Windkessel 21 und komprimiert die in ihm befindliche Luft. Sobald eine Entspannung eintritt, geht das Umsteuerorgan 3 in seine Anfangsstellung, wobei das Ventil 24 die Öffnung 23 schließt. Bei dem folgenden Ansaughub der Pumpe 2o wird die in der Glocke z= angesammelte Flüssigkeit wenigstens zum Teil angezogen und dadurch in dem Windkessel eine Entspannung erzeugt, so daß sie von neuem betriebsbereit ist.
- Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 ist der in Abb. i dargestellten Vorrichtung eine zusätzliche Einrichtung hinzugefügt, welche aus einer Kugel 26 besteht, die in einer Kammer 25 untergebracht ist und ihren Sitz 27 verschließen kann. Sobald die Pumpe regelrecht ansaugt, befindet sich die Kugel 26 zufolge des durch die Pumpe 2o erzeugten Unterdruckes auf ihrem Sitz. Entsteht dagegen in der Leitung 4 ein Überdruck, so öffnet sich das Ventil 24, weil die ankommende Flüssigkeit die Kugel nach links treibt. Die Flüssigkeit tritt dann durch die Öffnung 27 hindurch und gelangt in den Windkessel 21, wo sie wiederum die Luft komprimiert oder von neuem durch die Pumpe 2o angesogen wird. Sobald der Zulauf von Flüssigkeit aufhört, läuft die Kugel z6 auf der geneigten Fläche der Kammer 25 abwärts und legt sich wieder auf ihren Sitz 27.
- In dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 ist der Windkessel 21 an den Ansaugkanal der Pumpe 2o angeschlossen und diese Leitung mit der Fülleitung 4 durch einen Kanal 22 verbunden, der durch einen von einem Schwimmer 6 gesteuerten Hahn 29 verschlossen werden kann. Auf diese Weise wird, solange die Entleerung nicht beendet ist, der Schwimmer 6 angehoben und hierbei der Hahn z9 so verdreht, daß Flüssigkeit durch den Kanal 22 hindurchtreten kann. Hieraus ergibt sich auch hier eine Kreislaufleitung, wie sie bei Pumpen an sich bekannt ist. Die unter Druck stehende Flüssigkeit tritt durch den Kanal 22 und komprimiert die in dem Windkessel21 befindliche Luft oder wird durch die Pumpe von neuem angesogen.
- Ist jedoch die Entleerung beendet, dann fällt der Schwimmer 6 in die in der Abb. 3 dargestellte Lage, wodurch der Hahn 29 von neuem den Kanal 2z schließt und somit der Windkessel 2i von dem zu füllenden Meßgefäß 2 abgeschlossen ist.
- Der mit dem Schwimmer 6 verbundene Hahn 29 kann durch jedes andere äquivalente Mittel, z. B. durch ein Ventil o. dgl., das sich bei Entleerung öffnet, ersetzt werden.
- Nach dem Ausführungsbeispiel gemäß Abb. ¢ ist in der Leitung 22 eine Kammer 25 vorgesehen, in der sich ein mit einem Schwimmer 28 verbundener Ventilkegel 26 bewegen kann. Hierdurch wird das Anlaufen der Pumpe 2o erleichtert, da Flüssigkeitsverluste durch die Leitung 22 so lange nicht entstehen können, wie die Kammer 25 nicht mit Flüssigkeit angefüllt ist, wodurch der Schwimmer 28 sich hebt und den Kegel 26 von seinem Sitz 27 abzieht. Dann läuft die Flüssigkeit durch die Öffnung 23 und komprimiert die Luft in den Windkessel 21 oder wird von neuem durch die Pumpe angesogen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Sicherungseinrichtung an Flüssigkeitsmeßeinrichtungen zur Verhinderung einer selbsttätigen Umsteuerung, gekennzeichnet durch die Vereinigung eines bekannten Windkessels in der Saugeleitung der Förderpumpe und einer an sich bekannten Kreislaufleitung, wobei in der Kreislaufleitung ein bei Flüssigkeitsdruck sich öffnendes Organ, z. B. ein Ventil (23), oder eine bei noch nicht entleertem Gefäß offen gehaltene Vorrichtung, z. B. ein mit einem in der Entleerungsleitung (5) befindlichen Schwimmer (6) verbundener Hahn (29), vorgesehen ist.
- 2. Sicherungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kreislaufleitung hinter dem Ventil (23) noch ein Absperrorgan in Gestalt einer Ventilkugel (26) hat, die durch den Strom der Flüssigkeit nach einer geneigten Fläche sich bewegt und durch Abgleiten von dieser in ihre Verschlußstellung zurückkehrt.
- 3. Sicherungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (23) als bekanntes Schwimmerventil (26, 28) ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE594012T | 1930-05-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE594012C true DE594012C (de) | 1934-03-09 |
Family
ID=6573409
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930594012D Expired DE594012C (de) | 1930-05-31 | 1930-05-31 | Sicherungseinrichtung an Fluessigkeitsmesseinrichtungen zur Verhinderung einer selbsttaetigen Umsteuerung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE594012C (de) |
-
1930
- 1930-05-31 DE DE1930594012D patent/DE594012C/de not_active Expired
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