DE362257C - Dampfstrahlpumpe zum Absaugen des Kondensats aus Dampfkondensatoren - Google Patents

Dampfstrahlpumpe zum Absaugen des Kondensats aus Dampfkondensatoren

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DE362257C
DE362257C DEW56232D DEW0056232D DE362257C DE 362257 C DE362257 C DE 362257C DE W56232 D DEW56232 D DE W56232D DE W0056232 D DEW0056232 D DE W0056232D DE 362257 C DE362257 C DE 362257C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28BSTEAM OR VAPOUR CONDENSERS
    • F28B9/00Auxiliary systems, arrangements, or devices
    • F28B9/08Auxiliary systems, arrangements, or devices for collecting and removing condensate

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

  • Dampfstrahlpumpe zum Absaugen des Kondensats aus Dampfkondensatoren. Die Erfindung bezieht sich auf Strahlpumpen zum Absaugen des Kondensats aus Kondensatoren.
  • Es sind Kondensatoren -bekannt, bei denen eine Strahlpumpe das flüssige Kondensat aus einem Kondensator absangt und es in einen Raum befördert, der unter höherem Druck steht als der Kondensator. In einem Umlauf, der die Mündung der Strahlpumpe mit dem Kondensator verbindet, ist ein selbsttätiges Rückschlagventil eingebaut: Gemäß der Erfindung geschieht das Öffnen und Schließen des Rückschlabgventils in dem genannten Umlauf in Abhängigkeit vom Mündungsdruck der Strahlpumpe durch irgendeine normale Vorrichtung.
  • In den Zeichnungen ist Abb. i eine schematische Schnittansicht einer nach der Erfindung gebauten Kondensatstrahlpumpe und Abb.2 eine ähnliche Ansicht, die eine andere Ausführungsform der Erfindung zeigt.
  • In Abb. z ist 5 ein Kondensator, dessen Sammelkammer oder Sumpf 7 in offener Verbindung mit dem Einlaß der Kondensatstrahlpumpe 8 steht. Das Auslaßrohr io der Strahlpumpe mündet in die A!blaßleitung i i, in der ein Rückschlagventil angebracht ist. Ein Umlaufrohr 13 verbindet das Rohr i i mit dem Innern des Kondensators 5.
  • In dem Urndaufrohr 13 ist ein Ventil 1q. vorgesehen, das durch einen Kolben 15 beeinfiußt werden kann. Wie dargestellt, arbeitet der Kolben 15 in einem Zylinder 16, dessen eines Ende eine Feder 17 enthält, die das Ventil 14 offen zu halten sucht. Das andere Ende des Zylinders 16 ist durch ein Rohr oder einen Kanal 18 mit dem Ablaßrohr ii verbunden.
  • Im Betriebe wird das Kondensat in dem Sumpf 7 von dem aus der Düse 9 kommenden Dampfstrahl mitgenommen und in der gewöhnlicher Weise in das Rohr io und durch dieses hindurchgetrieben. Auf dem Wege furch das Rohr io wird ein Teil der kineti--chen Energie des vereinigten :Gemisches in üblicher Weise in Druckenergie verwandelt. Der Druck des Gemisches, das aus dem Rohr io ausgestoßen wird, wird mittels des Kanals 18 auf den Zylinder 16 übertragen und genügt unter den gewöhnlichen Betriebsverhältnissen, um die Kraft der Feder 17 zu überwinden und das Ventil 1.1 geschlossen zu halten. Im Augenblick des Anlassens kann jedoch die kinetische Energie zu gering sein, um das Kondensat entgegen dem äußeren Druck auszutreiben. Infolgedessen wird das Kondensat durch den Umlauf 13 in den Kondensator zurückgeführt, da das Ventil 14 unter diesen Umständen offen ist. Sobald die Strahlpumpe .imstande ist, das Kondensat gegen den äußeren Druck herauszutreiben, wird das Ventil 14 durch den Druck des Kondensats geschlossen, und infolgedessen ist das Auslaßrohr 12 nicht weiter abhängig von den Druckverhältnissen, die innerhalb des Kondensators herrschen.
  • Wenn die Menge des aus dem Kondensator 5 abzusaugenden Kondensats nicht dem mindesten Fassungsvermögen der Strahlpumpe 8 gleich ist, so setzt die Strahlpumpe aus, d. h. sie hört auf, Kondensat mitzunehmen und auszustoßen. Die Folge ist, daß der Druck in der Ablaßleitung i i fällt, das Rückschlagventil 12 sich schließt, :das Ventil 14 durch die Feder 17 geöffnet wird und der Gegendruck, den die Pumpe zu überwinden hat, sich auf den Druck vermindert, der in der Umlaufleitung 13 herrscht. Das Ventil 14 wird so lange offen bleiben, bis die gewöhnlichen Betriebsverhältnisse wieder hergestellt sind, worauf es wie der geschlossen gehalten wird. Bei dieser Anordnung arbeitet das Ventil 14 unter gewissen Umständen als Rückschlagventil, während unter anderen Umständen es gegen einen wesentlich. größeren Öffnungsdruck geschlossen gehalten wird. Dies wird dadurch erreicht, daß man die Stärke der Feder 17 im Verhältnis zu dem entgegenwirkenden Differentialdruck der Flüssigkeit auf den Kolben 15 und das Ventil 14 so bemißt, daß die Feder gerade imstande ist, das Ventil i unter den Verhältnissen beim Umlauf zu öffnen, während das Überwiegen des schließend wirkenden Druckes der Flüssigkeit über den Federdruck ausreicht, um das Ventil unter den gewöhnlichen Betriebsverhältnissen zuzudrücken.
  • In Abb. 2 ist ein Kondensator i9 dargestellt, der mit einer Kondensatstrahlpumpe 2o äusgerüstet ist. Das Triebmittel tritt durch die Ein:laßöffnung 27 in die Düse 22 ein. Diese Düse 22 ist nach der Darstellung ringförmig und schließt die mit ihr gleichachsige Hilfsdüse 26 ein. Diese erstreckt sich durch die Düse 22 hindurch in die Verbindungskammer der Strahlpumpe und erhält unter Umständen durch das besondere Rohr 28 ein Triebmittel unter anderem Druck.
  • Die Umlaufkammer 25 der Strahlpumpe steht durch eine Leitung 31 mit dem Innern des Kondensators i9 in Verbindung. In dieser Leitung ist ein Ventil 32, das die Verbindung zwischen Kammer 25 und: Kondensator i9 beherrscht und das durch zwei Kolben 33 und 3.:1. geregelt wird, die in den beiden gleichachsig angeordneten Zylindern 35 und 36 arbeiten. Der Kolben 33 hat größeren Durchmesser als der Kolben 34 und unterliegt dem Druck der Flüssigkeit, die aus der Strahlpumpe 2o auf dem Wege über die Leitung 37 kommt, die den Zylinder 35 mit der Ablaßleitung 29 verbindet. Der Zyiinder 36 ist in Verbindung mit dem Einlaßr ohr 28 der Düse 26, und zwar durch eine Leitung 38. Infolgedessen ist der Kolben 34 dem Druck des Treibmittels ausgesetzt, .mit welchem die Düse 26 gespeist wird. Die Verbindungen sind derart, daß beide Flüssigkeitsdrucke bestrebt sind, das Ventil 32 in Schließstellung zu halten. Eine Feder 43 in dem Zylinder 35 unter dem Kolben 33 ist so eingestellt, daß sie imstande ist, das Ventil 323 entgegen dem vereinigten Flüssigkeitsdruck der Kolben 33 und 34 zu öffnen, wenn die Betriebsverhältnisse derartig sind, daß die Geschwindigkeit der Flüssigkeit, die von dem Rohr 23 ausgestoßen wird, nicht imstande ist, den äußeren Druck zu überwinden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRÜci-iR: i. Dampfstrahlpumpe zum Absaugen des Kondensates aus Dampfkondensatoren mit einem zwischen Kondensator und Strahlpumpe angeordneten, beim Anlassen der Strahlpumpe wirkenden Umlauf, in dem ein Rückschlagventil sich selbsttätig öffnet und schließt, dadurch gekennzeichnet, daß'dieses Ventil (14) in Abhängigkeit vom Druck im Auslaß der Strählpumpe vermöge von Hilfsmaschinen an sich bekannter Art geöffnet und geschlossen wird. :2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i mit zwei hintereinanderliegenden Strahldüsen, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (32) beeinflußt wird einerseits vom Druck im Auslaß der zweiten Düse, anderseits vom Druck des Dampfes, mit dem die . erste Düse der Strahlpumpe gespeist wird.
DEW56232D 1919-09-30 1920-09-15 Dampfstrahlpumpe zum Absaugen des Kondensats aus Dampfkondensatoren Expired DE362257C (de)

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