DE825951C - Zweistufiges Pumpenaggregat, insbesondere fuer hydraulische Pressen - Google Patents

Zweistufiges Pumpenaggregat, insbesondere fuer hydraulische Pressen

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DE825951C
DE825951C DEP10318A DEP0010318A DE825951C DE 825951 C DE825951 C DE 825951C DE P10318 A DEP10318 A DE P10318A DE P0010318 A DEP0010318 A DE P0010318A DE 825951 C DE825951 C DE 825951C
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DE
Germany
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pressure
pump
valve
high pressure
low
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DEP10318A
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English (en)
Inventor
Albert Michel
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Schoen und Cie GmbH
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Schoen und Cie GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B23/00Pumping installations or systems
    • F04B23/04Combinations of two or more pumps
    • F04B23/08Combinations of two or more pumps the pumps being of different types
    • F04B23/10Combinations of two or more pumps the pumps being of different types at least one pump being of the reciprocating positive-displacement type
    • F04B23/103Combinations of two or more pumps the pumps being of different types at least one pump being of the reciprocating positive-displacement type being a radial piston pump
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B49/00Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
    • F04B49/22Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00 by means of valves
    • F04B49/24Bypassing
    • F04B49/246Bypassing by keeping open the outlet valve

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Zweistufiges Pumpenaggregat, insbesondere für hydraulische Pressen Bei hydraulischen Pressen, die nicht von Akkumulatoren gespeist werden, sondern bei denen das Druckmittel von eigenen Preßpumpen gefördert wird, besteht der große Nachteil, daß das von einer Hochdruckpumpe geförderte Druckmittel, in der Regel C51, ungenutzt durch ein Sicherheitsventil abfließt, sobald der eingestellte Höchstdruck erreicht ist. Der dabei eintretende Energieverlust wird um so größer, je länger der Zeitaufwand für ein einzelnes mit der betreffenden Presse durchzuführendes Arbeitsspiel dauert. Das ist z. B. der Fall bei der Herstellung von dickwandigen Werkstücken aus Kunstharzen, die stets eine lange Preßzeit erfordern.
  • Um solche Pumpen derart zu regeln, daß Verluste tunlichst vermieden werden, sind bereits Vorkehrungen getroffen worden, durch welche die der Hochdruckpumpe zugeführte Flüssigkeitsmenge dem sich ändernden Druckmittelbedarf angepaßt wird. Es handelt sich dabei in der Regel um zweistufige Pumpenaggregate zum Betrieb von hydraulischen Pressen, bestehend aus einer Niederdruck-und einer Hochdruckpumpe, von denen die Niederdruckpumpe einerseits unmittelbar in die Hauptdruckleitung fördert und andererseits beim Beginn des Preßvorganges von dieser getrennt und als Füllpumpe für die Hochdruckpumpe benutzt wird, das Ganze mit einer Regelvorrichtung, die nach Abtrennung der Niederdruckpumpe von der Hauptdruckleitung den über die Höchstfüllmenge der Hochdruckpumpe überschießenden Teil der Niederdruckfördermenge und bei Erreichen des Solldrucks in der Hauptleitung die gesamte Niederdruckfördermenge ins Freie entläßt, und zwar mit Hilfe eines in den von der Niederdruckpumpe ins Freie führenden Auslaßkanal liegenden Ventils. Bei der bekannten Ausführung schließt dieses Ventil den Auslaß in allen Betriebslagen mit dem dem Fülldruck der Hochdruckpumpe entsprechenden Druck ab, auch wenn diese bei erreichtem Solldruck der Presse überhaupt nicht mehr fördert und nicht gefüllt zu werden braucht. Das bedeutet während der oft sehr langen Betriebszustände dieser Art einen unnötigen Energieaufwand. Die Erfindung sieht demgemäß vor, daß dieses Ventil leim Erreichen des Solldrucks in der Hauptleitung den Auslaßquerschnitt völlig freigibt.
  • Ein weiterer Mangel der bekannten Einrichtung bestellt darin, daß dort der Versuch gemacht wird, die der Hochdruckpumpe zugeführte Füllmenge über den ganzen Bereich des Intervalls zwischen der Höchstmenge bei eben erreichtem Preßdruck bis herab zur Füllmenge Null beim Solldruck in der Preßleitung allen Zwischenzuständen entsprechend stetig zu variieren. Dies ist nach einer Erkenntnis, auf der ein weiterer Teil der Erfindung fußt, nicht nur unnötig, sondern macht die ganze Regeleinrichtung auch viel zu labil. Darin mag mit ein Grund dafür liegen, daß der bekannte Vorschlag bisher keinen Eingang in die Praxis hat finden können.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird aus diesen Erwägungen heraus vorgesehen, die Hochdruckpumpe ventillos an die Niederdruckpumpe anzuschließen.
  • Gegenstand der Erfindung ist weiterhin die mit zusätzlichen Vorteilen verbundene konstruktive Gestaltung der zur Lösung der erwähnten Aufgaben angewandten Mittel. Einzelheiten hierüber ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung der in der Zeichnung beispielsweise dargestellten Ausführungsformen der neuen Vorrichtung.
  • Fig. i ist eine schematische Gesamtdarstellung der Anlage; Fig.2 gibt die Schiebernadel eines Steuerorgans in perspektivischer Darstellung wieder; Fig. 3 zeigt eine vereinfachte Ausführungsform. Die als Ganzes mit A bezeichnete Niederdruckpumpe, bestehend aus dem Gehäuse i, dem Rotor 2 und den Schiebern 3, saugt die Druckflüssigkeit, in der Regel 01, durch das Saugrohr 4 aus dem Ölsumpf 5 und fördert sie mit niederem Druck durch Leitungen 6 und 7 über ein Rückschlagventil 8 in die Hauptleitung 9. Letztere führt zu dem nicht dargestellten Arbeitskolben einer hydraulischen Presse.
  • Ein Teil der Druckflüssigkeit fließt durch eine Leitung io in einen im Gehäuse i i einer als Ganzes mit 13 bezeichneten Hochdruckpumpe vorgesehenen Ringkanal 12. Die Druckflüssigkeit dringt aus dem Ringkanal 12 über Ventile 14, die am Ende von Bohrungen 13 vorgesehen sind, in sternförmig gruppierte Zylinderräume 15 vor und drückt die in den Zylindern geführten Kolben 16 gegen einen Exzenter 17, der auf einer umlaufenden Welle 18 angeordnet ist. Beim Hub der Kolben 16 nach außen schließen sich die Ventile 14, während weitere Ventile i9 geöffnet werden. Dadurch wird der Druckflüssigkeit der Weg über die Verbindungskanäle 20 in einen zweiten Ringkanal 21 freigegeben. Vom Ringkanal 21 aus gelangt diese aus der Hochdruckpumpe 73 kommende Druckflüssigkeit in eine Leitung 22 und vereinigt sich in der Hauptleitung 9 mit der über die Leitung 7 von der Niederdruckpumpe A kommenden Druckflüssigkeif. Über die Hauptleitung 9 wird die Druckflüssigkeit dem Arbeitskolben einer hydraulischen Presse zugeführt. Sobald die von dieser Presse bewegten Werkzeuge zum Aufsetzen kommen, schlägt das Rückschlagventi18 zu. Nunmehr fördert nur noch die Hochdruckpumpe ß in die Leitung 9. Sie kann dabei nur einen geringen Teil der von der weiterlaufenden Niederdruckpumpe .4 geförderten Druckflüssigkeit verarbeiten. Das von der Niederdruckpumpe A im Vberschuß geförderte Ö1 muß über die Leitung 23 nach Überwindung des als Ganzes mit C bezeichneten :'#,uslaßventils in den Ölsumpf 5 zurückfließen. Die bisher geschilderte Ausbildung und :Arbeitsweise zweier hintereinandergeschalteter Pumpen hat als bekannt zu gelten.
  • Das Auslaßventil C ist mit einem mit einer Kappe 26 abgeschlossenen Gehäuse 25 versehen, in welchem ein mit einer Schulter versehener Ventilkörper (Schulterventil) 24 angeordnet ist. Die Belastung des Ventils erfolgt durch eine Feder 27 und eine zweite stärkere Feder 28. Letztere drückt nicht direkt auf das Schulterventil, sondern auf einen Schulterkolben 29, der sich auf das Schulterventil 24 auflegt. Beide Teile und das Gehäuse sind so abgestuft, daß sich zwei Ringkanäle 30 und 31 bilden.
  • Der Ringkanal 30 stellt durch eine Leitung 32 mit einem als Ganzes mit D bezeichneten Steuerventil in Verbindung. In dessen Gehäuse 33 steht eine Schiebernadel34 unter der Wirkung einer Druckfeder 35, die zwischen einem Gewindeteller 36 und einem auf der Schiebernadel 34 aufliegenden Federteller 37 angeordnet ist. In der Ruhestellung verschließt die Schiebernadel eine zur Leitung 7 führende Verbindungsleitung 38. Eine dünne Ablaßleitung 39 führt zum Ölsumpf 5.
  • Von dem Ringkanal 31 des Auslaßventils C führt eine Leitung 40 zu einem als Ganzes mit E bezeichneten Steuerventil, das in seinem Aufbau dem Ventil D gleicht. In dem Gehäuse 4i steht eine Schiebernadel42 unter dem Einfluß einer Druckfeder 43, die zwischen losen Federtellern 44 und 45 gehalten ist. Der Teller 44 sitzt auf der Nadel 42 auf. In dem Abschlußdeckel 46 sitzt eine Regelschraube 47 mit einem Handrad 48. In der Ruhestellung verschließt die Schiebernade142 die Leitung 49, die zur Hauptleitung 9 führt. Eine dünne Abflußleitung 5o stellt die Verbindung mit dem Ölsumpf 5 her. Mit dem Handrad 48 kann die Feder 43 so weit vorgespannt werden, daß der Federdruck dem Solldruck im Arbeitszylinder der Presse bzw. in der Hauptleitung 9 entspricht.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Nachdem die Niederdruckpumpe A ihre erste Funktion, nämlich das Vorschieben des Arbeitskolbens der hydraulischen Presse im Leerweg und die Erzeugung des ersten Preßdruckes, beendet hat, was beispielsweise 12 Atm. Druck erfordert, wird nach Schließen des Rückschlagventils 8 nur noch ein geringer Teil der von der Niederdruckpumpe geförderten Flüssigkeit zum Speisen der Hochdruckpumpe B benötigt. Diese Speisung erfordert einen wesentlich geringeren Druck, beispielsweise nur etwa 2 Atm.
  • Entsprechend diesen Druckunterschieden ist der auf das Schulterventil 24 ausgeübte Federdruck auf die zwei verschieden starken Federn 27 und 28 aufgeteilt, nämlich auf die innere Feder 27 für etwa 2 Atm. und auf die äußere 28 für etwa io Atm. Die Wirkung der äußeren Feder 28 auf das Schulterventil 24 -,wird aufgehoben durch den Druck der sich von der Hauptleitung 9 über die Leitung 7 und 38 ausbreitenden Flüssigkeit, die nach dem Passieren des Steuerventils D durch die Leitung 32 in den Ringkanal 30 gelangt, um den Schulterkolben 29 vom Schulterventil 24 abzuheben.
  • In dem Steuerventil D mußte aber erst der Weg für die Flüssigkeit freigemacht werden, und zwar durch Hochheben der Schiebernadel34 in die oberste Stellung, entgegen der Wirkung der Feder 35, die durch den Gewindeteller so beeinflußt werden kann, daß bei 12 Atm. der Bund 34 (Fig. 2) an einer Gehäuseschulter zur Anlage kommt. Die in dem Bund 34 vorgesehenen Aussparungen 34' lassen in dieser Stellung der Flüssigkeit noch genügend Durchlauf.
  • Während nun der Druck in der Hauptleitung 9 durch das Weiterarbeiten der Hochdruckpumpe B eine Steigerung erfährt, kann das von der Niederdruckpumpe A geförderte überschußöl mit dem geringen Widerstand @on nur etwa 2 Atm. über die Leitung 23 in den Ölsumpf 5 zurückfließen.
  • Nach Erreichen des Höchstdruckes wiederholt sich ein gleicher Vorgang über die Leitung 49, das Steuerventil E und die Leitung 40. Die Druckflüssigkeit gelangt dabei in den Ringkanal 31 und schiebt das Schulterventil 24 nach links. Dadurch kann das von der Niederdruckpumpe A geförderte 01 frei in den Ölsumpf 5 zurückfließen. Da es nicht mehr gespannt ist, hört es auf, die Hochdruckpumpe zu speisen. Damit ist die Hubbewegung der Kolben 16 beendet, und die Hochdruckpumpe kann nicht mehr fördern.
  • Wenn nun der Druck in den Arbeitskolben der hydraulischen Presse nach einiger Zeit durch Undichtheiten in der Gesamtanlage absinkt, so wandert die Schiebernadel 42 des Steuerventils E ganz in die Ausgangsstellung zurück, und die Druckfeder 27 des Auslaßventils C drückt das Schulterventil 24 wieder auf seinen Sitz, d. h. die Abflußleitung 23 wird gesperrt. Die Erzeugung eines Widerstandes im Ringkanal 31 wird dabei durch eine Entlüftungsleitung 5o vermieden. Die bis dahin leerlaufende Hochdruckpumpe B fördert nunmehr für kurze Zeit wieder, bis der Druckverlust wieder ausgeglichen ist.
  • Beim Umsteuern der hydraulischen Presse fallen alle beweglichen Organe der beiden Steuerventile D und B und des Auslaßventils C in die Ausgangsstellung zurück. Beim Ausführungsbeispiel nach Fig.3 ist wiederum eine Niederdruckpumpe A und eine Hochdruckpumpe B zu erkennen sowie ein mit A vereinigtes Auslaßventil C. Steuerventile fallen bei dieser Ausführungsform fort.
  • Soweit Übereinstimmung mit Fig. i herrscht, sind die gleichen Bezugsziffern gewählt. Eine Einzelbeschreibung erübrigt sich hierzu.
  • Die Unterschiede sind folgende: Die Austrittsleitung 6 aus der Niederdruckpumpe A gabelt sich in Fig. 3 in die Arme 107 und i io, wobei das Rückschlagventil io8 bei dieser Ausführungsform an der Einmündung des Armes 107 in. die Hauptdruckleitung 9 liegt. Im übrigen ist die Hochdruckpumpe B ganz in Übereinstimmung mit derjenigen nach Fig. i. Das Auslaßventil C ist in Fig. 3 an eine aus der Hochdruckkammer 21 kommende Leitung 136 angeschlossen. Sein Zylinder ioi besteht aus einem Stück mit dem Gehäuse i der Pumpe A. Er ist abgestuft und enthält einen darin geführten, ebenfalls abgestuften Ventilkörper 125. Zwischen den Schultern des Zylinders ioi und des Ventilkörpers 125 bildet sich eine Ringkammer 134, in welche das Rohr 136 einmündet. Das konisch eingezogene rechte Ende des Ventilkörpers wirkt mit einer entsprechend kegeligen Sitzfläche des Gehäuses i zusammen und reicht in den aus zwei rechtwinkelig zueinander liegenden Teilstücken 124 und 123 bestehenden Auslaßkanal.
  • Der Ventilkörper 125 weist eine Stirnöffnung 135 und seitliche öffnungen 126 auf. Die Verbindung zwischen beiden ist gesperrt durch eine Kugel 127. Diese steht unter der Belastung einer im engeren Teil des Ventilkörpers 125 untergebrachten Schraubenfeder 128, die mittels eines in diesen eingeschraubten Tellers 129 einstellbar ist. Sie ist auf den Höchstfülldruck eingestellt und läßt, nachdem dieser in der Niederdruckleitung 6 erreicht ist, überschüssige Flüssigkeit durch die Öffnungen 135 und 126 abfließen.
  • Im weiten Teil des Ventilkörpers 125 ist eine stärkere Feder 130 untergebracht, die von einer in der Abschlußkappe 132 geführten Stellschraube 133 über ein Druckstück 131 einstellbar ist. Sie ist auf den Solldruck in der Leitung 9 bzw. Kammer 21 eingestellt. Ist dieser erreicht, so wird der ganze Ventilkörper 125 nach links verschoben und der Niederdruckflüssigkeit ein unmittelbarer Ausfluß geboten. Das konische Ende des Ventilkörpers bildet also sowohl mit seiner Innen- als auch mit der Außenfläche eine Ventilfläche für jeweils ein anderes Ventil.

Claims (9)

  1. PATENTANSPROCHE: i.Zweistufiges Pumpenaggregat, insbesondere für hydraulische Pressen, bestehend aus einer Niederdruck- und einer Hochdruckpumpe, von denen die Niederdruckpumpe einerseits unmittelbar in die Hauptdruckleitung fördert und andererseits beim Beginn des Preßvorganges von dieser getrennt und als Füllpumpe für die Hochdruckpumpe benutzt wird, das Ganze mit einer Regelvorrichtung, die nach Abtrennung der Niederdruckpumpe von der Hauptdruckleitung den über die Höchstfüllmenge der Hochdruckpumpe überschießenden Teil der Niederdruckfördermenge und bei Erreichen des Solldrucks in der Hauptleitung die gesamte Niederdruckfördermenge ins Freie entläßt, und zwar mit Hilfe eines in dem von der Niederdruckpumpe ins Freie führenden'Auslaßkanal liegenden Ventils, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Auslaßventil beim Erreichen des Solldrucks in der Hauptleitung den Auslaßquerschnitt völlig freigibt.
  2. 2. Pumpenaggregat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper des Auslaßventils zusätzlich von der Hochdruckflüssigkeit verstellbar ist.
  3. 3. Pumpenaggregat nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein entsprechend dem Höchstfülldruck der Hochdruckpumpe z. B. durch eine Feder (i28) vorbelastete Kugel (i27) in einem ihren Sitz enthaltenden und mit Auslässen versehenen Ventilkörper (i25) angeordnet ist, der seinerseits unter Einwirkung der Hochdruckflüssigkeit entgegen einer deren Sollwert entsprechenden Vorbelastung (Feder 130) so verschiebbar ist, daß hierbei der Auslaßkanal(i23) gegendrucklos freigegeben wird.
  4. 4. Pumpenaggregat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper (i25) als abgestuftes vorn konisches Rohr ausgebildet ist, dessen konische Außenfläche einen Verschluß des Auslaßkanals (i24, 123) bildet, während die konische Innenfläche als Sitz z. B. für eine Kugel ausgebildet ist.
  5. 5. Pumpenaggregat nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper (i25) als abgestuftes Rohr in einem entsprechend abgestuften Zylinder (ioi) geführt ist, wobei die Hochdruckflüssigkeit an den zwischen den Schultern des Ventilkörpers (i25) und des Zylinders (ioi) gebildeten Ringraum angeschlossen ist.
  6. 6. Pumpenaggregat nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das den Austritt der Niederdruckflüssigkeit freigebende Auslaßventil (C) als von Federn belastetes Nadelventil (24) ausgebildet ist, derart, daß die Federwirkung auf zwei auf die beiden Ansprechdrücke abgestimmte Federn (27 und 28) aufgeteilt ist, deren Wirkung auf den Ventilsitz (24) getrennt voneinander von der Druckflüssigkeit im Hochdruckteil aufhebbar ist, die über entsprechend eingestellte Steuerventile (D und E) Zutritt zum Auslaßventil (C) erhält.
  7. 7. Pumpenaggregat nach Anspruch i, 2, 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Federn (27 und 28) sich jeweils auf einen besonderen Kolben (24 und 29) abstützen, von denen der eine (29) im Ruhezustand auf dem anderen (24) aufliegt, und daß beide Kolben jeweils mit einer Schulter versehen sind, die mit einer entsprechenden Schulter der abgesetzten Bohrung des Gehäuses (25) Ringräume (30, 31) bilden, von denen der dem sich abstützenden Kolben (29) zugehörige Ringraum (30) gegebenenfalls mit dem Steuerventil (D) der ersten Stufe und der andere Ringraum (3i) mit dem anderen Steuerventil (E) in Verbindung steht. B.
  8. Pumpenaggregat nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerventile (D und E) Schiebernadeln (34 und 42) enthalten, deren Hub durch Anschläge begrenzt ist.
  9. 9. Pumpenaggregat nach Anspruch i oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hochdruckpumpe ventillos an die Niederdruckpumpe angeschlossen ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19652831A1 (de) * 1996-12-18 1998-06-25 Rexroth Mannesmann Gmbh Druckfluid-Speisesystem für die Versorgung von Hochdruck-Sammelleitungen

Cited By (2)

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DE19652831A1 (de) * 1996-12-18 1998-06-25 Rexroth Mannesmann Gmbh Druckfluid-Speisesystem für die Versorgung von Hochdruck-Sammelleitungen
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