DE639980C - Pumpenanlage - Google Patents

Pumpenanlage

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DE639980C
DE639980C DEE47628D DEE0047628D DE639980C DE 639980 C DE639980 C DE 639980C DE E47628 D DEE47628 D DE E47628D DE E0047628 D DEE0047628 D DE E0047628D DE 639980 C DE639980 C DE 639980C
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DE
Germany
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shut
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piston
pump
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DEE47628D
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Escher Wyss Maschinenfabriken GmbH
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D15/00Control, e.g. regulation, of pumps, pumping installations or systems
    • F04D15/0055Rotors with adjustable blades

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Pumpenanlage Die Erfindung betrifft eine Pumpenanlage, welche ein mit verstellbaren Flügeln ausgebildetes Axiallaufrad und eine in die Förderleitung eingebaute Absperrvorrichtung aufweist.
  • Bei solchen Anlagen werden als Antriebsmaschinen für die Pumpen meist elektrische, Motoren vorgesehen. Wenn nun beim Anlassen der Pumpe die Absperrvorrichtung, welche beispielsweise als Drosselklappe ausgebildet sein kann, noch geschlossen ist, so kann das Anfahrmoment des Motors recht hohe Werte annehmen, ja sogar so groß werden, daß es zu Beschädigungen des Motors führt. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Absperrvorrichtung vor oder hinter der Pumpe in die Förderleitung der Pumpenanlage eingebaut ist.
  • Der Zweck der Erfindung ist, den erwähnten IUbelstand bei einer Pumpenanlage der eingangs gekennzeichneten Art zu beheben. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Vorrichtung zur Verstellung der Laufradflügel und die Vorrichtung zum öffnen und Schließen der Absperrvorrichtung derart miteinander gekuppelt sind, daß die öffnungsbewegung der Laufradflügel aus ihrer geschlossenen Stellung in ihre Förderstellung erst beginnt, nachdem die Absperrvorrichtung mindestens teilweise geöffnet ist.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise gezeigt.
  • Die verstellbaren Flügel des Pumpenlaufrades sind mit b1 bezeichnet. Eine Feder b1 trachtet, die Laufradflügel b1 in ihrer geschlossenen Stellung, bei der keine Förderung stattfindet, zu halten. b2 bezeichnet einen zum Verstellen der -Laufradflügel dienenden, in der Laufradnabe b3 angeordneten Servomotor.
  • Von der Welle w des Antriebsmotors a wird der Antrieb für die Hilfspumpe c abgenommen. Diese saugt ein Arbeitsmittel, vorzugsweise öl, durch die Leitung cl aus dem Behälter cl an und fördert in die Leitung c2. k ist ein in die Leitung e2 eingebautes überströmventil, welches unzulässige Druckanstiege in den Steuerleitungen verhindert. Die Leitung c3 mit dem Rückschlagventil f führt in den unteren Teil des Steuerzylinders g mit dem Kolben g1. Vom oberen Teil des Steuerzylinders g führt die Leitung cl nach dem Behälter d.
  • e ist ein Umschaltventil mit zwei Kolben verschiedenen Durchmessers. Auf den größeren Kolben e wirken eine schwache Federe' und über die Leitung c° der in der Leitung c3 herrschende Druck ein. Die Leitung c6 stellt eine Verbindung zwischen dem Raum e2 des Umschaltventils e und der Leitung c' her.
  • i bezeichnet den Steuerkolben eines Steuerventils il. An dieses sind die zur Leitung c3 führende Leitung c7 sowie die zur Leitung cl führende, zwei Abzweige aufweisende Leitung c$ angeschlossen. Ferner führt vom Steuerventil i, il die Leitung c9 zum Raum s am Antriebsmotor a, der durch die hohle Antriebswelle w mit dem Innern der Laufradnabe b3 verbunden ist.
  • Die Kolbenstange g2 des Steuerzylinders g ist durch das um einen Festpunkt g1 schwenkbare Gestänge g3 mit dem Kolben i des Steuerventils il verbunden. h bezeichnet eine in die Förderleitung v der Pumpenanlage eingebaute Absperrvorrichtung, beispielsweise eine Drosselklappe, die um eine Welle hl drehbar ist. Auf dieser sitzt das Zahnradsegment h2, welches mittels der Zahnstange h3, die durch eine Stange /t4 mit der Kolbenstange g2 verbunden ist, gedrehi wird. p bezeichnet ein mit der Zahnstange lt' verbundenes Gewicht.
  • Die Wirkungsweise der Pumpenanlage ist folgende: Vor der Inbetriebsetzung der Pumpe stehen die Laufradflügel b1 in ihrer geschlossenen Stellung, bei der keine Förderung stattfindet. Die Drosselklappe lt ist geschlossen. Beim Einschalten des Antriebsmotors a ist das Anfahrmoment klein, weil noch keine Förderung stattfindet. Die Hilfspumpe c saugt Öl durch die Leitung cl aus dem Behälter d an und fördert in die Leitung c2. Durch die Leitungen c3 und c5 gelangt das Drucköl nach der oberen Seite des Kolbens des Umschaltventils e, so daß dieser Kolben in die in der Abbildung gezeigte Lage gedrückt wird, falls er nicht bereits im Ruhezustand der Pumpe unter der Wirkung der schwachen Feder e1 diese Lage eingenommen hat. Zwischen den Leitungen c3 und c6 besteht jetzt keine Verbindung. -Das Drucköl gelangt ferner in den unteren Teil des Steuerzylinders g. Der Kolben g1 beginnt sich zu heben, und die Drosselklappelt -fängt an, sich zu öffnen.
  • Beim Hub des Kolbens g1 wird der Kolben i des Steuerventils i, il so umgestellt, daß das Drucköl aus der Leitung c3 durch die Leitungen c7 und c9 in den Raums am Antriebsmotor a und von diesem in den Nebenraum b3 gelangen kann. Der Servomotorkolben b2 wird nunmehr so bewegt, daß die Laufradflügel b1 im Öffnungssinne verstellt werden. Das erfolgt aber erst, nachdem die Drosselklappe k mindestens zum Teil geöffnet worden ist,` so daß, obwohl die Pumpe bereits mit voller Drehzahl läuft, doch keine zu große Beanspruchung des Antriebsmotors stattfinden kann, da nicht mehr gegen eine geschlossene Absperrvorrichtung gefördert wird.
  • In der Abbildung sind alle Teile in der Lage gezeigt, die sie während des Betriebes bei ganz geöffneter Drosselklappe lt einnehmen. Beim Abschalten des Antriebsmotors a oder beim Ausbleiben des Stromes bleiben Motor und Pumpe stehen. Auch die Förderung von Drucköl durch die Zahnradpumpe c hört auf. Ühter dem Druck des Gewichtes p bewegt sich 1iüh der Kolben g1 nach unten. Da das Rückschlagventil f den Rückfluß von Öl in die Hilfspumpe c verhindert, wird der Doppelkolben des Umschaltventils e entgegen dem Druck der schwachen Federe' nach oben bewegt, und der kleinere Kolben gibt den Ablauf des Öls aus dem unteren Raum des Steuerzylinders g frei, und zwar über die Leitungen c3, c6 und cl in den ÖLsammelbehälter d. Die Drosselldappe h wird nun geschlossen. Gleichzeitig wird der Steuerkolben i wieder nach unten verschoben und gibt infolgedessen dem Öl den Abfluß aus dem Laufradnabenraum b3 in den Ölsammelbehälter d frei. Unter der Wirkung der Schließfeder b4 wird jetzt der Servomotorkolben b2 in seine rechte End= Lage gedrückt, wodurch die Laufradflügel b1 wieder in ihre geschlossene Stellung gedreht werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Pumpenanlage mit einem Axiallaufrad, dessen Flügel während des Betriebes verstellbar sind, und einer in die Förderleitung eingebauten Absperrvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Verstellung der Laufradflügel (b1) und die Vorrichtung (g) zum Öffnen und Schließen der Absperrvorrichtung (h) derart miteinander gekuppelt sind, daß die Öffnungsbewegung der Laufradflügel aus ihrer geschlossenen Stellung in ihre Förderstellung erst beginnt, nachdem die Absperrvorrichtung mindestens teilweise geöffnet ist.
  2. 2. Pumpenanlage nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Hilfspumpe (c) zur Lieferung einer Steuerflüssigkeit, durch einen Steuerzylinder (g) zum Steuern der Absperrvorrichtung (1t), durch einen Servomotor (b2) zum Verstellen der Laufradflügel (b1) sowie durch ein Steuerventil (i, il), das den Weg für die Steuerflüssigkeit zum Servomotor erst dann freigibt, wenn der Steuerzylinder die Absperrvorrichtung mindestens teilweise geöffnet hat.
DEE47628D 1935-11-22 1935-11-22 Pumpenanlage Expired DE639980C (de)

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