DE707372C - Fahrbarer, hochschwenkbarer Turm fuer Tiefbohrzwecke - Google Patents

Fahrbarer, hochschwenkbarer Turm fuer Tiefbohrzwecke

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DE707372C
DE707372C DEM143102D DEM0143102D DE707372C DE 707372 C DE707372 C DE 707372C DE M143102 D DEM143102 D DE M143102D DE M0143102 D DEM0143102 D DE M0143102D DE 707372 C DE707372 C DE 707372C
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DE
Germany
Prior art keywords
tower
platform
frame
swiveled
vehicle
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Expired
Application number
DEM143102D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Herwig Rietsch
Dr-Ing Hans Schimmel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MANNESMANN TRAUZL A G TIEFBOHR
Original Assignee
MANNESMANN TRAUZL A G TIEFBOHR
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B7/00Special methods or apparatus for drilling
    • E21B7/02Drilling rigs characterised by means for land transport with their own drive, e.g. skid mounting or wheel mounting

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Fahrbarer, hochschwenkbarer Turm für Tiefbohrzwecke Die Erfindung bezieht sich auf einen fahrbaren Turm für Tiefbohrzwecke, dessen Gerüst um ein auf dem Fahrzeug angeordnete Lager in die Betriebslage hochschwenkbar ist. Bei den bekannten derartigen Geräten kommt das Gerüst in seiner versorgten .niedergeschwenkten Lage im wesentlichen über dem Fahrzeug zu liegen und bildet in seiner Gesamtheit eine Fahrzeuglast. Dabei ist in der Regel mit Rücksicht auf die Wirkungsweise der zum Schwenken des Gerüstes vorgesehenen Einrichtung das Schwenklager verhältnismäßig hoch über den Rahmen des Fahrzeuges angeordnet. Diese bekannten Geräte haben also nicht nur den Nachteil, daß durch das Gerüst eine sehr -erhebliche Belastung des Fahrzeuges bzw. des Fahrzeugrahmens hervorgerufen wird, sondern es macht sich bei ihnen auch der Umstand besonders nachteilig geltend, daß der Schwerpunkt dieser Belastung ziemlich hoch über der Fahrbahn liegt und daher eine äußerst ungünstige Beeinflussung der Stabilität des Fahrzeuges nach sich zieht. Dazu kommt noch, daß beim Aufbau des Fahrzeugces und insbesondere der auf diesem in der Regel für verschiedene Zwecke vorgesehnen Einrichtungen, auf das über dem Fahrzeug zu liegen kommende versorgte Gerüst Bedacht genommen werden muß, was eine terhebliche Unfreiheit in dem genannten Aufbau zur Folge hat.
  • Die genannten Nachteile werden durch die Erfindung zur Gänze dadurch vermieden, daß ein dreiachsiges Fahrgestell vorgesehen ist, dessen Vorder- und Mittelachse seine Plattform für den Antrieb und für das Schwenklager des Turmgerüstes tragen und daß zwischen der Plattform und der Hinterachse des Fahrgestells ein am Turmgerüst angreifendes Scherengestänge vorgesehen ist, derart, daß durch Heranholen der Hinterachse, auf welcher das Turmgerüst in der waagerechten Lage (Fahrlage) aufruht, an die Plattform das Turmgerüst hochgeschwenkt werden kann. Dadurch wird nicht nur eine wesentliche Herabsetzung der Fahrzeugbelastung erreicht, denn von dem Turmgerüstgewicht belastet jetzt nur etwa die Hälfte das eigentliche Fahr zeug, sondern es tritt auch durch die hier erzielte verhältnismäßig tiefe Lage des Schwer punktes des versorgten Gerüstes keine nach teilige Beeinflussung der Stabilität ds Fahrzeuges ein. Auch die Freiheit im Aufbau de<_ Fahrzeuges bzw. der auf dem Fahrzeug angeordneten Einrichtungen erfährt in keiner Weise eine Beschränkung. Das Fahrzeug kann selbstfahrend, ähnlich einem Lastwagen ausgebildet sein oder sein_rseits wieder durch einen geeigneten Schlepper gezogen ;-erden. Bemerkt wird, daß es bei fahrbaren und hochschwenkbaren Feuerleitern bereits bekannt ist, die Achsen eines zweiachsigen Fahrgestells gegeneinander beweglich anzuordnen und durch .ein Scherciigestätige zu verbinden. Dabei trägt die eine Achse eine Plattform für die Antriebswinde und das Schwenklager der Leiter, die zweit-- Achse dient in der Fahrstellung als Lager für das freie Leitcrnendc, und durch Heranholen dieser Achse an die die Plattform tragende kann die Leiter hochgeschwenkt werden. Eine solche Anordnung mit nur zwei Achsen ist aber für Aufstellung eines Bohrturmgerüstets mit Rücksicht auf die großen Lasten und Kräfte, die hier in Frage kommen, nicht geeignet, sondern bi-rzu ist unbedingt die erfindungsgemäße AIIsg:staltung mit drei Achsen erforderlich.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Abb. I zeigt eine schematische Seitenansicht des Gerätes bei versorgtem Bohrturm, Abb.2 ebenfalls eine schematische Seitenansicht bei teilweise hochgeschwenkt"m Bohrturm und Abb.3 eine schematische Draufsicht auf das Fahrzeug.
  • Auf dem Fahrzeug I ist das vorzugsweiss als Kreuzgelenk ausgebildete Sch-,venklager 2 für das als Bohrturm verwendete Gerüst angeordnet. Der in der RegA durch ein Fachwerk gebildet Bohrturm ist beim dargestellten Ausführungsbeispiel mit Rücksicht auf die sehr erhebliche Länge (Höhe) desselben unterteilt ausgeführt, und zwar so, daß die beiden Turmteile 3a und 3b ineinanderschiebbar sind. An der Stelle 4. des Turmteils y sind zu beiden Seiten Hebel 5 angelenkt, deren andere Enden je ein Laufrad 6 bzw. eine Stütze; für die Auflage des Turmes in seiner in Abb. i dargestellten versorgten Stellung aufweisen. Die Hebel.5 bilden mit dem zwischen der Anl:enkstelle 4. und d°m Schwenklager 2 liegenden Gerüstteil eine Art einfache i Schere, so daß durch Änderung des Scherenwinkels (s. Abb. 2 t ein Hochschwenken des Gerüstes erzielt wird.
  • Die Änderung des Scherenwinkels erfolgt durch Einziehen der mit den Laufrädern 6 versehenen Enden der Hebel. 5, was zweck- , mäßig unter Vermittlung einer zwischen dem Fahrzeug bzw. dein Schwctiklager 2 und den genannten Hcbel@ndcn eingeschalteten Zugvorrichtung, im dargestellten Ausführungsbeispiel dem strichpunktiert eingezeichneten Seilzug 8, bewerkstelligt wird. Die Betätigung des Seilzuges 8 wird dabei zweckmäßig von dem ohnedies am Fahrzeug bereits vorhandenen Windwerk g für das Heben und Senken des Bohrgestänges al)g@leitet.
  • Für das Hochschwenken des Gerüstes ist noch die Hilfsstrebe I o von Wichtigkeit, die im Punkt ,l gleichfalls mit dem Gerüst gelenkig verbunden ist. Diese Str:be (Strebenpaar) besitzt eine ganz bestimmte Länge und kann in geeigneter Weise, in der Ausführungsform der Abb.2 teleskopartig, verlängert werden, so daß sie vor dem Hochschwenken ausgezogen und mit dem Fahrzeug bei I I verbunden werden kann. Nun werden die Hebel 5 bzw. deren Laufräder 6 so weit an das Fahrzeug herangezogen, bis die Strebe to ganz zusammengeschoben ist und dadurch eine weitere Bewegung verhindert. Der Turm hat dann die richtige Betriebslage erreicht, und es kann der Teil 3b desselben ausgefahren und mit Teil 3a verschraubt werden. Die zum Aufstellen verwendeten Streben 5 und I o dienen jetzt der Stabilität des Turmes. Zu dem gleichen Zwecke sind die Scherenhebel 5 so am Gerüst angelenkt, daß sie, wie Abb.3 zeigt, in der Betriebslage des Gerüstes seitlich ausgeschwenkt werden können. Die Sicherung der Hebel s in ihrer Ausschwenklage kann z. B. durch in Abb. 3 strichpunktiert angedeutete Streben 12 erfolgen.
  • Da das Gerüst, wie Abb. I veranschaulicht, in seiner versorgten Lage vom Fahrzeug gewissermaßen als Anhänger der durch das Gerüst selbst gebildet ist, gezogen wird, muß dafür Sorge getragen werden, daß zwischen dem Fahrzeug und seinem Anhänger die für das Fahren erforderliche Beweglichkeit vorhanden ist. Dies wird dadurch erreicht, daß, wie schon eingangs erwähnt, das Schwenklager 2 als Kreuzgelenk ausgebildet wird, so daß also das Gerüst während des Fahrens um das Gelenk 2 alle durch die Unebenheit des Geländes nötigen Bewegungen vollführen kann. Beim Hochschwenken und in der Betriebslage darf das Gelenk dagegen nur eine Beweglichkeit des Turmes in der Schwenkebene zulassen: aus diesem (;runde sieht die Erfindung eine Feststcl.lbarkeit des Kreuzgelenkes vor.

Claims (5)

  1. PATENT ANSITZ ÜCIIE i. Fahrbarer, hochschwenkbarer Turm für Tiefbohrzwecke, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorder- und Mittelachse eines dreiachsigen Fahrgestelles eine Plattform für den Antrieb und für das Schwenklager des Turmgerüstes tragen und daß zwischen der Plattform und der Hinterachse des Fahrgestells,ein am Turmgerüst angreifendes Scherengestänge vorgesehen ist, derart, daß durch Heranholen der Hinterachse, auf welcher das Turmgerüst in der waagerechten Lage (Fahrlage') aufruht, an die Plattform das Turmgerüst hochgeschwenkt werden kann.
  2. 2. Turm nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufräder der Hinterachse auf getrennten Achsstummeln gelagert und zusammen mit den an diesen Lagern angreifenden Scherenhebeln seitlich ausschwenkbar sind, um eine möglichst stabile Abstützung des Gerüstes in seiner hochgeschwenkten Labe (Betriebssage) zu erzielen.
  3. 3. Turm nach den Ansprüchen i und 2, gekennzeichnet durch Hilfsstreben, die mit ihrem einen Ende am Gerüst und mit ihrem anderen Ende an der Plattform angelenkt sind. q..
  4. Turm nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung des Gerüstes mit der Plattform durch ein vorzugsweise feststellbares Kreuzgelenk erfolgt.
  5. 5. Turm nach den Ansprüchen i und ¢, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenklager auf der Plattform im Bereiche der Mittelachse angeordnet ist.
DEM143102D 1938-10-22 1938-10-22 Fahrbarer, hochschwenkbarer Turm fuer Tiefbohrzwecke Expired DE707372C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2975601A (en) * 1955-12-22 1961-03-21 Dresser Ind Handling of equipment laterally of a well location
US3008549A (en) * 1956-03-19 1961-11-14 Dresser Ind Method and apparatus for tilting a mast
US3054601A (en) * 1958-09-18 1962-09-18 Wright Wilbur Portable asphalt plant lifting and supporting mechanism
US3292320A (en) * 1965-04-09 1966-12-20 Forrest Ind Inc Portable spar pole

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