DE705740C - Loesevorrichtung fuer Wanderpfeiler - Google Patents

Loesevorrichtung fuer Wanderpfeiler

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DE705740C
DE705740C DEG97442D DEG0097442D DE705740C DE 705740 C DE705740 C DE 705740C DE G97442 D DEG97442 D DE G97442D DE G0097442 D DEG0097442 D DE G0097442D DE 705740 C DE705740 C DE 705740C
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DE
Germany
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wedge
rail
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hook
hiking
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Expired
Application number
DEG97442D
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English (en)
Inventor
Kurt Wohlfahrt
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Gelsenkirchener Bergwerks AG
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Gelsenkirchener Bergwerks AG
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/60Devices for withdrawing props or chocks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

  • Lösevorrichtung für Wanderpfeiler Die Erfindung bezieht sich auf seine Vorrichtung zum Lösen von Wanderpfeilern aus Schienen, Trägern, Holzbalken usw., um diese leicht abbauen und an anderer Stelle wieder setzen zu können.
  • Es sind die verschiedensten Vorrichtungen bekannt, die das; Rauben von Wanderpfeilern erleichtern. So ist z. B. eine Vorrichtung bekannt, bei der ein kastenförmiges Element zwischen die Lagen eines Wanderpfeilers eingelegt wird. An einem oder an beiden Enden weist dieser Kasten keilförmige Schuhe auf, die auf entsprechenden Keilflächen des Kastens aufliegen. Der Zusammenhalt erfolgt durch Hebel, deren Enden -mit Haken versehen sind, die ein Abgleiten der Schuhe verhindern. Der volle Gebirgsdruck wirkt sich auf diese Haken aus, so daß sie sehr rasch verschleißen. Die Folge davon ist ein mangelnder Halt sowie plötzlicher unberechenbarer Einsturz der Wanderpfeiler. Die Unfallsicherheit dieser bekannten Vorrichtung ist also sehr gering. Die Praxis hat ferner ergeben, daß auch bei anderen bekannten Lösevorrichtungen -für Wanderpfeiler ähnliche Verhältnisse vorliegen, die keineswegs dazu angetan sind, die Unfallsicherheit im Bergbau zu verbessern. Eine wenn auch .minder wichtige Rolle spielen die hohen Gestehungskosten und Unterhaltungskosten bei diesen bekannten Vorrichtungen.
  • . Andere Lösevorrichtungen sind aufgebaut auf dem Gedanken, daß (ein kastenförmiges Element eines Wanderpfeilers zum Zusammensturz gebracht wird. Solchen Vorrichtungen haftet natürlich der Nachteil an, daß die Einzelteile dieses Kastens durch die beim Zusammenstürzen des Pfeilers auftretenden harten Schläge leicht so stark verformt werden können, daß sie nicht mehr zusammenpassen. Auch können die unzusammenhängenden Einzelteile dieses Kastens leicht verlorengehen.
  • Es sind auch Lösevorrichtungen bekanxf' geworden, die, in sonst ähnlichem Aufbau vorstehend beschrieben, ein selbsthemmen Keilpaar benutzen. Bei diesen muß jedof, der obere Keil, der das Kopfstück in seiner Arbeitsstellung hält, herausgezogen werden, was häufig nur unter Anwendung sehr großer Kräfte möglich ist. Diese Vorrichtungen sind außerdem meist recht umständlich und teuer. auch wird ,ihre große Empfindlichkeit im muhen Bergwerksbetrieb störend sein.
  • Schließlich hat man noch nicht zum Stand der Technik gehörende Wanderpfeiler mit Lösevorrichtungen vorgeschlagen, bei denen die Schienen mit die Pfeilerbalken stützenden Keilkörper versehen sind, deren quer zur Längsrichtung der Schienen gerichteter Keil-«-inkel gleich oder kleiner als der doppelte Reibungswinkel ist, wobei die Gegentragflächen für die Keilkörper an den Widerlagerflächen der Pfeilerbalken selbst oder Zwischenkeilstücken entsprechend abgeschrägt sind. Hierbei sind die Keilkörper von Gleiteisen gebildet, die auf den Schienen quer zu ihrer Längsrichtung befestigt und die Gleiteisen als Flacheisen ausgebildet sind, die geben Schienenfußkante und Schienenkopfseitenfläche anliegen und mit der Schiene verschweißt sind.
  • Die Erfindung geht nun davon aus, eine Lösevorrichtung für `Vanderpfei1ar zu schaffen, die einen hohen Stand der Unfallsicherheiterreicht, äußerst einfach und sehr widerstandsfähig ist. Dies wird durch Anbringen je einer Keilfläche auf die Enden einer Schiene oder auch eines Trägers oder Balkens des Wanderpfeilers in Form eines losen oder mit der Schiene fest verbundenen Keiles erreicht. Dabei weist diese Keilfläche eine solche Neigung auf, daß einerseits die darauf ruhende Last nicht selbsttätig abgleitet, daß andererseits sie jedoch durch einen leichten Schlag zum Rutschen gebracht werden kann. Auf diese Einrichtung wird dann die Schlagschiene mit ihrer Fußfläche unmittelbar aufgelegt.
  • Um in einzelnen Fällen ein zufälliges ungewolltes Abgleiten der auf der Keilfläche aufliegenden Schienen, z. B. durch zufällige seitliche Schubkräfte oder irgendwelche Stöße, zu verhindern, ist jede Gleitfläche durch einen leicht zu lösenden Riegel zusätzlich gesichert. Dieser Riegel ist z. B. als Haken ausgebildet, dessen eines Ende an der die Keilflächen tragenden Schiene drehbar befestigt ist, und dessen anderes Ende vor das untere Ende der Keilfläche gelegt werden kann. Der Haken kann auch aus einem U-förmig gebogenen Eisen bestehen, das dann den Steg der Schiene zwischen seinen U-Schenkeln aufnimmt, dann werden beide U-Schenkel durch .einen gemeinsamen Bolzen oder eine gemeinsäme Schraube drehbar an. der Schiene be-°festigt. In seiner Verriegelungslage wird dieser Haken durch einen durch den Schienensteg hindurchgesteckten kegeligen Stift gehalten, der äußerst leicht zu entfernen ist. Damit der Stift nicht verlorengeht, kann er mit einer Kette an der Schiene befestigt sein.
  • Soll die Lösung des Wanderpfeilers erfolgen, so wird der Stift durch einen leichten Schlag aus seinem Sitz entfernt, worauf der Haken fällt, so daß ein Abrutschen der Schiend freigegeben ist. Ein leichter Schlag gegen die auf der geneigten Fläche aufruhende Schiene bringt diese zum Abrutschen, so daß der Pfeiler in sich zusammenfällt und gefahrlos versetzt werden kann.
  • Der Erfindungsgedanke ist in der Zeichnung an mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigen: Abb. i einen senkrechten Schnitt durch einen Wanderpfeiler aus Schienen mit der Lösevorrichtung nach der Erfindung, Abb.2 eine Vorderansicht einer mit Keilfläche versehenen Schiene, Abb.3 eine Draufsicht nach Abb.2. Abb..l eine perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform der zusätzlichen Verriegelungsvorrichtung.
  • In Abb. i ist der Wanderpfeiler z. B. aus den Schienen i gebildet.. Auf der Schiene i' z. B. sind die Keile 2 befestigt. 3 bezeichnet den als Haken ausgebildeten Riegel, der in ¢ drehbar an der Schiene befestigt ist. Nach Abb.2 und 3 ist dieser Haken U-förmig gebogen und schließt den Steg der Schiene i ein, während nach Abb. ¢ dieser Verriegelungshaken 3 nur einseitig an der Schiene angeordnet ist. In der Verriegelungslage liegt der Haken mit seinem umgebogenen Ende vor dem verjüngten Ende der Keilfläche. Er wird dann durch den kegeligen Stift 5 festgehalten, der z. B. an einer Kette 6 befestigt ist, damit er nicht verlorengeht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lösevorrichtung für Wandcrpfeiler, bei der auf einer Pfeilerlage nach außen gerichtete Keilflächen mit einer derartigen Neigtmg angeordnet sind, daß die unmitterbar auf der Keilfläche liegende nächste Pfeilerlage eine solche Neigung erhält, daß sie einerseits durch den Gebirgsdruck in ihrer Lage gehalten wird, andererseits jedoch durch einen leichten Schlag zum Rutschen gebracht werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagschiene mit ihrer Fußfläche unmittelbar auf den Keilflächen aufliegt und gegen unbeabsichtigtes Abrutschen gesichert ist. z. Lösevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Sicherung ein an der den Keil tragenden Schiene befestigter Haken dient, dessen umgebogenes' Ende sich vor das verjüngte Ende der Keilfläche legt. 3. Lösevorrichtung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungshaken U-förmig gestaltet ist und den Schienensteg zwischen seinen U-Schenkeln aufnimmt. q.. Lösevorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken in seiner Sicherungslage durch einen kegeligen Stift gehalten wird.
DEG97442D 1938-03-11 1938-03-11 Loesevorrichtung fuer Wanderpfeiler Expired DE705740C (de)

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