DE829146C - Verfahren und Vorrichtung zum Aneinanderreihen von Kappen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Aneinanderreihen von KappenInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zum Aneinanderreihen von Kappen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Anein:anderreihen von Kappen aller Art aus Stahl, Leichtmetall oder anderen Werkstoffen und auf eine Vorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens, wobei die Verbindung der Kappen .keine Zugkräfte zti übertragen braucht.
- Es ist bekannt. eine vorzupfändende Kappe, z. B. in Form einer Schiene, auf zwei an der eingebauten Kappe beiderseits befestigten Laschen einzuschieben. Diese Verbindung hat den Nachteil, daß beim Rauben entweder mindestens eine Lasche abgeschraubt werden muß oder, fallls ein Losschrauben nicht möglich ist, die Kappe in Richtung des Bruches verschoben werden muß, um aus der Laschenverbindung frei zukommen. Es sind ferner Verbindungen mit Bolzen oder Zapfen bekannt, bei denen die Kappe beim Rauben seitlich von dem Bolzen oder Zapfen abgezogen werden muß. Diese Verbindungen sind zwar zugfest, 'können aber auch durch Verbiegen der Bolzen Schwierigkeiten beim seitlichen Abziehen bereiten.
- Die Erfindung vermeidet nun diese Nachteitle durch Ausbildung einer Verbindung der Kappen, bei deren Rauben weder ein Ausziehen zum Bruch hin notwendig ist, noch durch Verbiegen irgendwelcher Teile das seitliche Abziehen behindert werden kann. Die neue Erfindung überträgt keine Zugkräfte.
- Gemäß der Erfindung wird an dem einen Ende der Kappe durch geeignete Anordnung eines Vorsprungs, z. B. einer Nase, ein vorspringendes Auflager für die anschließende Kappe geschaffen. Ist diese aufgesteckt bzw. liegt sie am Hangenden an, wird ein Kappenhaltier unter oder über die Verbindung geschoben, derart, daß sich die Kappe von selbst trägt, ailso als Kragarni in den freien Raum hineinragt. Das Auflager an der Kappe kann fest oder lösbar an der Kappe angeordnet werden. Um dieses Auflager zu bilden, kann gemäß .der Erfindung, z. B. an dem Kappenende, einseitig eine Lasche angebracht werden, deren vorspringendes Ende in lotrechter Ebene abgeschrägt ist. Die Befestigung dieser Lasche oder Laschen (kann vorzugsweise durch einen Bolzen erfolgen, der gleichzeitig zur Aufhängung des Kappenhalbers, z. B. eines Kappenschuhes,dient. Der Bolzen kann an beiden Seiten vor den Laschen eine Durchbohrung, einen Schlitz o. dgl. aufweisen, in welche ein Keilkörper eingeschoben wird, der durch seinen Anzug sowohl die Laschen als auch den Bolzen festkeilt. Ist beiderseits des Kappensteges je eine Lasche angeordnet, so können die Abschrägungen dieser beiden Laschen gegenläufig angeordnet sein, dAi. die Abschrägungen bilden von der Seite gesehen ein X. Durch diese Anordnung ist es möglich, die Kappe, wenn sie z. B. durch den Gebirgsdruck durchgebogen worden ist, um i8o° zu drehen und sie so erneut wieder einzubauen; andererseits kann die zu raubende Kappe nach der Seite abgeschlagen werden, wenn sie durch das Rauben des Barunterstehenden Stempels in eine abgewinkelte Lage gebracht ist.
- In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung kann das Auflager der Kappen und des Kappenhalters aus einem Strück ausgeführt werden. Dieses Stück bildet dann z. B. einen doppelten Vorsprung, wobei einer der Vorsprünge zum Abwälzen der anschließenden Kappe ausgebildet,ist, während der andere Vorsprung lediglich die gegebenenfalls auftretenden seitlichen Kräfte aufnehmen soll. Der als Auflager der Kappe vorgesehene Vorsprung ist dann z. B. an der Auflagerstelle baldig ausgebildet. Der andere, als seitliche Halterung vorgesehene Vorsprung kann kürzer gehalten werden und verjüngt sich nach seinem Ende zu, so daß die Kappe in einer gewissen Schrägstellung seitlich abgeschlagen werden kann. Dieses Auflagerstück kann in bezug auf die waagerechte Längsebene der Kappe symmetrisch ausgebildet sein, .so daß das Auflager um i8o° gedreht werden kann. Die Befestigung des Auflagers an der Kappe kann, an besonders dafür hergerichteten Stellen, z. B. durch Anschweißen, erfolgen. Vorzugsweise werden Flächen an dem Auflagerstück vorgesehen, die die Kraftübertragung auf die Kappen übernehmen; vorzugsweise 'Liegen diese Flächen auf den Kappenflanschen auf. Die Auflagerstücke können auch durch Anschrauben, Annieten oder auf andere Art an den Kappen befestigt werden. Statt des Kappenschuhes kann auch eine aufschiebbare Hülse benutzt werden.
- Die besonderen Vorteile der Vorrichtung gemäß der Erfindung liegen einmal darin, daß ein Kappenende unbearbeitet bleibt, zum anderen eine wesentlich .geringere oder keine Schweißarbeit vonnöten ist. Es fallen ferner bewegliche Teile, wie Riegel tisw., fort. Außerdem kann das vorspringende Auflager kurz gehalten werden, so daß an Raum gespart wird.
- Statt eitlen Vo@sprting an dein jeweiligen Profil anzubringen, kann die l@:i-lindting auch z. B. durch Entfernen eines Teiles der Flansche verwirklicht werden, so daß ein Vorsprung aus dem eigentlichen Kappenprofil entsteht.
- Mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Abb. i eine Seitenatis:clit der init abgeschrägten Laschen versehenen Kappe gemäß der Erfindung. Abb. 2 ,eine Draufsicht nach Abb. i, Abb. 3 einen Querschnitt nach der Linie III-111 der Abb. i, Abb.4 eine Seitenansicht der Verbindung gemäß,der Erfindung in Betriebsstellung, Abb. 5 eine Seitenansicht nach Abb.4 in Raubstell ung, Abb.6 eine Draufsicht eines im Gesenk geschmiedeten Auflagerstückes gemäß der Erfindung, Abb.7 eine Vorderansicht des Auflagers nach Abb. 6, Abb.8 und 9 Seitenansichten des durch den Schnitt VIII-VIII bzw. I1-IX in zwei Teile geschnittenen Auflagerstückes nach Abb. 6.
- In den Abbildungen bedeutet i die Kappe, an deren einem Ende die Laschen 2 und 2' durch einen Bolzen 3 befestigt sind. Der Bolzen weist Schlitze auf, in welche die Keile .4 und 4' einsgesetzt werden, deren Anzug sowohl die Laschen als auch den Bolzen in ihrer Lage verkeilt. In den Laschen können Nuten 5 zur Führung des Keiles vorgesehen sein. Der Bolzen 3 kann an seinen Enden die Zapfen 6 und 6' aufweisen, die zum Einhängen eines Kappenschuhes dienen. Am vorderen Ende sind die Laschen mit gegenläufigen Abschrägungen 7 und 7' versehen, derart, daß sie nach oben und unten eine vorspringende Nase bilden. Ihre Vorderkanten werden vorzugsweise an der Innenseite bei 8 und 8' abgerundet.
- In den Abb. ¢ und 5 wird an der Kappe i die Kappe i' angeschlossen, indem letztere sich auf dem vorspringenden Teil der Lasche 2 abwälzt. Hat die Kappe eine etwa waagerechte Lage erreicht, wird auf die vorstehenden Zapfen 6 und 6' des Bolzens 3 der Kappeilschuh 9 angebracht und z. B. mit dem Keil io verkeilt. Soll die Kappe geraubt werden, wird sie in die Stellung i" gebracht, in welcher sie seitlich abgezogen werden kann.
- Wird das Auflager für die anzuschließende Kappe aus einem Stück im Gesenk geschmiedet, kann diesem Auflager z. B. die in den Abb. 6 bis 9 dargestellte Form gegeben werden. Dann ist i i das vorspringende Auflager mit den beiden ballig gerundeten Auflagerstellen 12 und 12'. Auf der anderen Stegseite befindet sich der verjüngte Vorsprung 13 zur Aufnähme von Seitenkräften. Von dem Bolzen zur Aufnahme eines Kappenschuhes treten noch die Zapfen 6 und 6' deutlich 'hervor. Die Befestigung des Auflagers an der Kappe erfolgt vermittels der beiderseits vom Steg gelegenen Fortsätze 14 und 15. An diesen Fortsätzen sind zur Auflagerung auf die Kappenflansche geeignete Auflageflächen 16 vorgesehen.
Claims (15)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Aneinanderrai'hen von Kappen aller Art aus Stahl, Leichtmetall oder anderen Werkstoffen * ohne Zugkräfte übertragende Verbindung, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem Vorsprung, z. B. einem vorspringenden Auflager, einer Kappe (i) die nächste Kappe (i') aufgeschoben und alsdann ein Kappenhalter, z. B. ein Kappenschuh (9), an der erstgenannten Kappe (i) angebracht wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappen .in (lotrechter Ebene über ein Auflager abwälzend aneinandergereiht werden.
- 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Auflager fest oder lösbar an der Kappe sitzt.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kappenautlager aus einer einseitig oder doppelseitig an der Kappe angebrachten, am vorstehenden Ende (7, 7') abgeschrägten Lasche (i, 2') gebildet ist.
- 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch ,gekennzeichnet, daß die Laschen (2, 2') mittels eines keilaufnehmenden Bolzens (3) auf deir Kappe (i) befestigt sind.
- 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (3) gleichzeitig zur Aufnahme .des Kappenhalters, z. B. eines Kappenschuhes (9), ausgebildet ist.
- 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei beiderseitig vom Kappensteg angeordneten Laschen (2, 2') die Abschrägungen (7,7') beider Laschen gegenläufig angeordnet sind. B.
- Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein doppelter Vorsprung (11, 13) vorgesehen ist, wobei einer (ii) der beiden Vorsprünge zum Abwä'l,zen der Kappe, der andere (13) zur Aufnahme von Seitenkräften ausgebildet .ist.
- 9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3, und 8, dadurch gekennzeichnet"daß der zum Abwälzen der Kappe vorgesehene Vorsprung (i i) an der Auflagerstelle (12, 12') dien Kappe ballig ausgebildet ist. io.
- Vorrichtung nach den Ansprüchen 3, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß der zur seitlichen Halterung vorgesehene Vorsprung (13) kürzer gehalten ist alls der benachbarte Vorsprung (i i) und verjüngt ausläuft, ,so daß die Kappe in einer gewissen Schrägstelllung seitlich abgeschlagen werden kann. i i.
- Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 8 bis io, dadurch. gekennzeichnet, daß das Auflager der Kappen und des Kappenhalters aus einem Stück besteht.
- 12. Vorrichtung nach .den, Ansprüchen 3 und 8 bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kraftübertragung auf die Kappen an dem Auflagerstück besondere Flächen (16) ausgebildet sind.
- 13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die besonderen Kraftübertragungsflächen (16) an den Profilflanschen anliegen.
- 14. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 8 bis 13, insbesondere nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß das Auflager zur waagerechten Längsebene der Kappe symmetrisch ausgebildet ist, so daß das Auflager um 18o° gedreht werden kann.
- 15. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kappenhalter aus einer aufschiebbaren Hülse .gebildet ist.
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