DE716422C - Ausloesevorrichtung fuer Wanderpfeiler - Google Patents

Ausloesevorrichtung fuer Wanderpfeiler

Info

Publication number
DE716422C
DE716422C DEG100435D DEG0100435D DE716422C DE 716422 C DE716422 C DE 716422C DE G100435 D DEG100435 D DE G100435D DE G0100435 D DEG0100435 D DE G0100435D DE 716422 C DE716422 C DE 716422C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wedge
height
attachment
wedge attachment
pillar
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG100435D
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Gruender
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEG100435D priority Critical patent/DE716422C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE716422C publication Critical patent/DE716422C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/60Devices for withdrawing props or chocks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

  • Auslösevorrichtung für Wanderpfeiler Die Erfindung betrifft eine Auslösevorrichtung für Wanderpfeiler derjenigen bekannten Art, welche aus zwei über etwa die gesamte Pfeilerbreite sich erstreckenden Teilen (Oberteil und Unterteil) bestehen, die an beiden Enden je einen Keilaufsatz tragen,- welche zwei Keilpaarungen mit parallelen, stark geneigten Abgleitflächen bilden, welchen eine aaslösbare Verriegelung zugeordnet ist. Bei diesen bekannten Vorrichtungen tragen die beiden Teile der Auslösevorrichtung an beiden Enden etwa gleichartig ausgebildete Keilaufsätze, d. h. solche Aufsätze, deren Höhe und Länge annähernd gleich sind.
  • Die Erfindung kennzeichnet sich gegenüber diesen Einrichtungen dadurch, daß wechselweise ein Keilaufsatz größer Höhe des einen Teils mit einem Keilaufsatz geringer Höhe des anderen Teils gepaart ist, und daß der Keilaufsatz großer Höhe des Unterteils gegenüber dem zugeordneten Keilaufsatz des Oberteils .eine verlängerte Abgleitfläche bildet. Dadurch ergibt sich gegenüber den bekannten Bauarten bei gleicher Bauhöhe zunächst der Vorteil einer erheblich vergrößerten Absenkung des Oberteils. Diese Möglichkeit spielt gerade bei aus Holz bestehenden Pfeilern eine Rolle, weil sich das unter dem Gebirgsdruck zusamm@engepreßte Holz bei seiner Entlastung wieder ausdehnt, so daß bei der Auslösung eine wesentlich größere Absenkung erforderlich ist, um eine hinreichende Entlastung und damit ein Zusammenfallen des Pfeilers zu bewirken. Der Hauptvorteil der Erfindung besteht aber darin, daß durch die Bildung einer verlängerten Abgleitfläche der Oberteil eine wesentlich größere Seitenbewegung als bei den bekannten Bauarten ausführt, wobei die von dem Oberteil getragenen Pfeilerbauteile unter entsprechender Beschleunigung mitgenommen werden und dadurch eine unbedingte Sicherheit für die Auf-Lösung des Verbandes des Pfeilers (auchwznn dieser aus Holz besteht) erzielt wird. Eine vergrößerte Bewegung des Oberteils in s°itlicher Richtung tritt auch hei denjenigen bekannten Auslösevorrichtungen ein, bei welchen Ober- und Unterteil eine einzige, über di@@ gesamte Pfeilerbreite durchgehende Keilpaarung bilden. Derartige Einrichtungen sind aber deswegen für die Praxis ungeeignet, weil sie, bei Vermeidung einer Selbsthemrnung, eine Bauhöhe erfordern, die mehrfach so groß ist, wie diejenige der Vorrichtung nach der Erfindung.
  • Die eigentliche Verri.egelungsvorrichtung kann verschiedenartig ausgebildet sein. Zweckmäßig ist es, wenn mindestens in ,einem der als. Hohlkörper ausgebildeten Keilaufsätze großer Höhe eine Verriegelungsvorriclitung untergebracht ist. Diese kann aus einem um eine waagerechte Achse drehbaren scheibenartigen Körper bestehen, welcher mit eine m Ansatz durch eine Ausnehmung der Gleitfläche des Keilaufsatzes des Unterteils hindurchgreift und mit einem weiteren nach abwärts gerichteten vorspringenden Ansatz gegen einen quer zur Scheibenachse verschiebbar geführten Riegel abgestützt ist.
  • Oberteil und Unterteil der Auslösevarrichtung bestehen zweckmäßig aus je einem U-Eisenprofil, in welche zur Bildung der Keilaufsätze Flacheisen eingeschweißt sind.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die U-Eisen des Oberteils und Unterteils so bemessen sind, daß das U-Eisen des Oberteils nach erfolgter Absenkung sich auf seiner ganzen Länge auf das U-Eisen des Unterteils abstützt. Bei den bekannten Bauarten ist die Anordnung so gewählt, daß sich ein nach abwärts vorspringender Steg des Oberteils lediglich auf die Oberkante eines Keilaufsatzes des Unterteils abstützt. Bei dem beim Absenken auftretenden Schlag ist hierbei eine Verbiegung oder Zerstörung des Oberteils unvermeidlich.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an zwei Ausführungsbeispielen dargestellt. Fig. i zeigt schaubildlich den Unterteil eines Holzpfeilers mit Auslösevorrichtung, Fig.2 zeigt eine Auslösevorrichtung in größerem Maßstab, Fig.3 ist eine Stirnansicht zu Fig.2 in Richtung des Pfeiles X, Fig. 4. ist eine Stirnansicht zu Fig. 2 in Richtung des Pfeiles Y, Fig.-5 ist eine Draufsicht zu Fig.2. Gemäß Fig. i sind zwischen den kreuzweise geschichteten Bohlen i an Stelle .einer Bohlenlage eine Auslösevorrichtung 2 und ein Ausgleichstee 3 vorgesehen, um den Pfeiler später rauben zu können. An Stelle des Ausgleichsteges kann auch eine weitere Auslösevorrichtung 2 vorgesehen werden. Diese kann gegebenenfalls mit der ersten durch Anker oder Querstreben starr verbunden werden. Wie die Zeichnung deutlich erkennen läßt, besteht die Auslösevorrichtun-- 2 aus Unterteil. 4. und Oberteil 5. Jeder dieser beiden Teile besitzt an einem Ende zinen Keilaufsatz geringer Höhe 6 und am anderen Ende einen Keilaufsatz grofer Höhe 7.
  • Wie Fig.2 bis 5 veranschaulichen. bestehen Oberteil und Unterteil aus U-Eisenprofilen, wobei die Keilaufsätze 6 und ; durch eingeschweißte Flacheisen gebildet sind, welche die Flanschen der U-Eisen miteinander verbinden.
  • Der Keilaufsatz größer Höhe des Unterteils 4. bildet gegenüber dem zugeordneten Keilaufsatz des Oberteils eine erheblich verlängerte Ahgleitfäche (vgl. insbesondere Fig. 2).
  • Wie Fig.2 erkennen läßt, kann der Keilaufsatz großer Höhe 7 des Oberteils so ausgebildet sein, daß seine Gleitfläche derjenigen des kurzen Keilaufsatzes 6 des Unterteils entspricht. wobei eine starke Abschrägung S vorgesehen ist. Auf diese Weise wird erreicht, daß der Oberteil 5 sich bereits nach kurzer Seitenverschiebung am Endr (Fig. 2 links) schrägstellt.
  • In dem an dem Unterteil .l befindlichen keilartigen Ansatz 7 ist auf einer waagerechten Achse 9 mit einer erweiterten Bohrung ein scheibenartiger Körper 1o drehbar gelagert. Dieser Körper io greift mit einer Nase i i durch eine Ausnehmung 12 der die Gleitfläche bildenden Platte 13 hindurch unter die Kante 14 der die Abschrägung 6 bildenden Platte 15 des Oberteils 5. 16 ist ein mit einer .entgegengesetzt zur Nase i i gerichteten Stützfläche versehener Ansatz, gegen welchen ein im U-Eisen des Unterteils .l quer zu der Welle 9 verschiebbarer Riegel 17 mit einem Nocken i S zur Anlage gebracht ist. Durch Einwärtsschieben des Riegels 17 wird der Nocken i S unter dem Ansatz 16 der Scheibe io fortgedrückt, so daß die Nase i i durch selbsttätiges Drehen der Scheibe io aus der Sperrstellung herausgezogen wird. i 9 ist ein Daumen der Scheibe io, welcher als Hilfsmittel zur Herstellung der Sperrlage dient. Durch die Anschläge 2o und die Leisten 20" ist der Riegel 17 im U-Eisen geführt und gegen Herausfallen gesichert. Selbstverständlich werden für diesen Riegel besondere Splintsicherungen oder Sicherheitsklinken 17, vorgesehen, die ein Verschieben im Betriebszustand der Auslösevorrichtung verhindern.
  • Wird die Verriegelung ausgelöst, so kann der Oberteil eine Abwärtsbewegung um das Maß z (Fig. 2) ausführen. Ist diese Absenkung erreicht, so legen sich die Schenkel des U -Eisens 5 auf die Schenkel des U -Eisens 4 auf der ganzen Länge auf. Gleichzeitig mit der Absenkiulgsbewegung findet eine erhebliche Seitenverschiebung statt, und zwar entsprechend der Länge der Abgleitfläche 13, die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel die mehrfache Länge der Platte 15 besitzt.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. i findet bei dem beschriebenen Vorgang eine Parallelverschiebung des Oberteils zu sich selbst statt, während bei dem Ausführungsbeispiel der Fig.2 der Oberbeil bereits nach kurzer, durch die Länge der Gleitfläche des Keilaufsatzes 6 bestimmten Seitenverschiebung sich schrägstellt. Dadurch wird das Abgleiten der Pfeilerbauteile unterstützt, ohne daß dadurch die durch die lange Abgleitfläche 13 bedingte weitere Seitenverschiebung beeinträchtigt wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Auslösevorrichtung für Wanderpfeiler, bestehend aus zwei über etwa dio gesamte Pfeilerbreite sich erstreckenden Teilen (Oberteil und Unterteil), die an den Enden je einen Keilaufsatz tragen, so daß zwei Keilpaarungen mit parallelen, stark geneigten Abgleitflächen gebildet sind, welchen eine auslösbare Verriegelung zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß. wechselweise ein Keilaufsatz großer Höhe (7) des einen Teils mit einem Keilaufsatz geringer Höhe (6) des anderen Teils gepaart ist, und daß der Keilaufsatz gro0.er Höhe des Unterteils (4) eine gegenüber dem zugeardneten Keilaufsatz des Oberteils (5) verlängerte Abgleitfläche (13) bildet.
  2. 2. Auslösevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in mindestens einem der als Hohlkörper ausgebildeten Keilaufsätze großer Höhe eine Verriegelungsvoi-richtung untergebracht ist.
  3. 3. Auslösevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß. Unterteil (4) und Oberteil (5) aus je einem U-Eisenprofil gebildet sind, in welche die keilförmigen Aufsätze (6 und 7) bildende Flacheisen unter Verbindung der U-Eisenschenkel eingesch-,veißt sind.
  4. 4. Auslösevorrichtung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Unterteil (4) und Oberteil (5) bildenden U-Eisen so bemessen sind, daß das U-Eisen des Oberteils nach erfolgter Absenkung sich auf seiner ganzen Länge auf das U-Eisen des Unterteils abstützt.
  5. 5. Auslösevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der eine große Höhe besitzende Keilaufsatz des Oberbeils derart geformt ist, daß seine Gleitfläche in ihrer Länge etwa derjenigen des Keilaufsatzes (6) geringer Höhe des Unterbeils (4) entspricht.
DEG100435D 1939-07-19 1939-07-19 Ausloesevorrichtung fuer Wanderpfeiler Expired DE716422C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG100435D DE716422C (de) 1939-07-19 1939-07-19 Ausloesevorrichtung fuer Wanderpfeiler

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG100435D DE716422C (de) 1939-07-19 1939-07-19 Ausloesevorrichtung fuer Wanderpfeiler

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE716422C true DE716422C (de) 1942-01-19

Family

ID=7141242

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG100435D Expired DE716422C (de) 1939-07-19 1939-07-19 Ausloesevorrichtung fuer Wanderpfeiler

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE716422C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE939983C (de) * 1951-05-06 1956-03-08 N J Muschamp & Co Ltd Stuetze fuer das Hangende im Bergbau

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE939983C (de) * 1951-05-06 1956-03-08 N J Muschamp & Co Ltd Stuetze fuer das Hangende im Bergbau

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0876541A1 (de) Gerüstknoten
DE2333169B2 (de) Anordnung plattenförmiger Zusatzgewichte an Fahrzeugen, insbesondere an landwirtschaftlich nutzbaren Motorfahrzeugen
DE716422C (de) Ausloesevorrichtung fuer Wanderpfeiler
DE9305194U1 (de) Systemgerüst
DE1778357C3 (de) Zerlegbares Regal
DE2305928C3 (de) Stativ
DE705740C (de) Loesevorrichtung fuer Wanderpfeiler
DE3222811C1 (de) Verbindungsvorrichtung fuer zerlegbare Fachwerksbauten
DE1289805B (de) Mechanisch rueckbare Strebausbaueinheit
AT158703B (de) Eiserner Grubenstempel.
DE944845C (de) Verbindung fuer den Schlossteil und das Traegerprofil eines mit einem zweiten Ausbautraeger durch ein Schloss zu verbindenden Ausbautraegers
DE815952C (de) Loesevorrichtung fuer Wanderpfeiler
DE732291C (de) Raubvorrichtung fuer Wanderpfeiler
DE872189C (de) Grubenstempel
DE887108C (de) Aufrollbare Schalung
DE511623C (de) Angelhaken fuer Tueren, Klappen o. dgl.
DE712034C (de) Grubenstempel
DE447215C (de) Einrichtung an Rechenmaschinen
DE740953C (de) Durch Zugmittel bewegbares wandartiges Stuetzglied, fuer den Bruchbau
AT159357B (de) Wanderpfeiler für den Bergbau zur Stützung des Hangenden.
AT158702B (de) Keilbock für Wanderpfeiler oder Grubenstempel.
DE685315C (de) Lueftvorrichtung fuer Wanderpfeiler
DE967104C (de) Kastenfoermiger Innenstempel
DE1554373A1 (de) Lagergestell
DE900684C (de) Grubenstempel