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Vorsteckvorrichtung für Schreib-, Buchungsmaschinen o. dgl. Die Erfindung
bezieht sich auf Vorrichtungen für Schreib-, Buchungsmaschinen o. dgl. zum Vorstecken
eines Vorsteckblattes vor einen in der Maschine befindlichen Sammelbogen (Journal,
Grundblatt).
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Es sind Vorrichtungen bekannt, die mit einer Wählscheibe arbeiten
und die eigene Förderwalzen für das Vorsteckblatt besitzen, wobei die Förderwalzen
mit einem Schaltglied gekuppelt sind, durch dessen Verstellen um einen durch Anschläge
begrenzten veränderlichen Betrag das Vorsteckbdatt auf die gewünschte Zeile eingestellt
wird. Bei dieser bekannten Vorrichtung ist es erforderlich, zunächst .die laufende
Nummer der einzustellenden Zeile abzulesen und diese Zahl auf der Wählscheibe auszuwählen.
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Diese Konstruktion hat den Nachteil, daß nach kurzer Zeit durch Bedienung
der Wählscheibe die Finger sehr schmerzen und ermüden. Gleichzeitig wird durch das
Drehen der Wählscheibe noch eine Feder gespannt, die dazu bestimmt ist, nach vollendeter
Buchung die Karte auszuwerfen. Hierdurch geht die Scheibe naturgemäß noch schwerer.
Ein anderer Nachteil ist der, daß, um eine weitere Zeile des Kontoblattes - (Vorsteckblattes)
beschreiben zu können zuvor ein an der rechten Seite des Wagens befestigter Hebel
eingestellt und erst danach die Wagenrücklauftaste gedrückt werden muß. Dies verursacht
Zeitverlust, und es besteht die Gefahr, daß das Einstellen des Hebels vergessen
wird.
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Außer dieser bekannten Vorrichtung gibt es eine mit Tasten arbeitende,
bei der je durch eine Taste in die Bahn eines mit dem Schaltglied für die Förderwalzen
sich bewegenden Anschlages v-ahlweise einstellbare Anschläge (Klinken) angeordnet
sind, derart, daß bei dem Anschlagen des beweglichen Anschlages an dem der gewünschten
Zeile entsprechenden, mittels einer Taste wahlweise eingestellten Anschlag das Vorsteckblatt
mit der gewünschten Zeile vor dem Sammelbogen (Grundblatt) sich befindet.
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Diese Konstruktion hat den Nachteil, daß eine am Papierwagen der Schreibmaschine
drehbar gelagerte Kurbel, die durch ein Schaltglied mit den Förderwalzen, welche
das Kontoblatt erfassen und zwischen die geöffnete Papierführung und die Walze befördern,
verbunden ist, so weit gedreht werden muß, bis der mit dem Schaltglied der Förderwalze
sich beiwegende Anschlag an der wahlweise eingestellten Klinke zum Stillstand
kommt,
d. h. bis die Kurbel nicht mehr gedreht «-erden kann. Ferner ist es erforderlich,
bevor die Karte eingeführt wird, mit einem am Wagen befestigten Hebel die Papierführung
zu öffnen und, nachdem die Karte auf die gewünschte Zeile eingestellt ist, die Papierführung
wieder zti schließen... Nach beendigter Buchung muß die Papierführung wieder ailsgelöst
und die Karte finit Hilfe der Kurbel zurückgedreht «-erden.
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Dies verursacht Zeitverlust und wirkt auf die Dauer sehr ermüdend.
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Diese Nachteile «-erden durch die Erfindung beseitigt.
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Im besonderen bezieht sich die Erfindung auf Vorsteckvorriclitungen
für Schreib-. Buchungsmaschinen o. dgl, bei denen mit der Einführvorrichtung für
das Vorsteckblatt ein beweglicher Anschlag zwangsläufig gekuppelt ist, so daß er
sich mit dieser mitbewegt, und der Anzahl der Zeilen des Vorsteckblattes entsprechend
wahlweise in die Bahn des beweglichen Anschlages einstellbare Anschläge vorgesehen
sind, wobei die Bahn. des beweglichen Anschlages durch sein Anschlagen an den jeweils
eingestellten Anschlag begrenzt wird.
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Erfindungsgemäß ist eine Kraftquelle, z. B. Elektromotor, zum Antrieb
der Einfuhrvorrichtung vorgesehen, die durch das Einstellen des jeweiligen Anschlages
in die Bahn des beweglichen Anschlages eingeschaltet wird.
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Das Ausschalten geschieht bei dein Auftreffen des beweglichen Anschlages
an die Kontaktauslösung, vorzugsweise an den jeweils eingestellten Anschlag.
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Demzufolge genügt es bei der Erfindung, das Vorsteckblatt in üblicher
Weise anzulegen und lediglich die der gewünschten Zeile entsprechende Taste zu drucken,
wodurch das Vorsteckblatt automatisch finit Zehntelmillimeteräenauigkeit auf die
gewiinschte Zeile eingeführt wird.
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Dies ermöglicht ein schnelles und einwandfreies Arbeiten. Ebenso können
an Stelle von Förderwalzen andere bekannte Fördereinrichtungen, beispielsweise hleinmen
o. dgl., verwendet werden.
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Die bisher bekannten Wählvorrichtungen sind am Papiervagen -:Mer Maschine
montiert und drücken durch ihr Gewicht auf den Papierwagen. Hierdurch gleitet der
Papierwagen schwerer als bei gewöhnlichen Buchungsmaschinen. Bei Maschinen mit Wagenumschaltung
konnnt noch hinzu, daß die Vorrichtung starken Erschütterungen ausgesetzt ist. Bei
der Neuerung werden auch diese Nachteile beseitigt, und es wird ein exakter Wagenlauf
geivähr'.eistet wie bei den geWöhnlichen Maschinen, da die gesamte @-Vählvorrichtung
getrennt von dem Papierwagen der -Maschine angebracht ist. hie Tasten des Wählautomaten
sind vorteilhafterwe:se ain Maschinengestell neben der "Tastatur der Schreibmaschine
angebracht und liegen somit ini Griffeld der Hand des "Schreibers.
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hie Erfindung schafft eine stabile, zeitersparende Wählvorrichtung
mit leichter Handhabung, bei der selbst unvorschriftsmäßige Bedienung keinen Schaden
verursachen kann.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch
dargestellt; dabei ist zu bemerken, daß alle Teile der Schreibmaschine, die mit
der vorliegenden Linrichtung keinen unmittelbaren Zusammenhang haben, weggelassen
sind, und zwar zeigt Fig. i den Wählautomat ohne Kupplung, Fig. 2 den Antr:eb der
Förderwalzen am Papierwagen, Fig.3 den Antrieb der l#ürdei-walzen, im Seitenriß
von rechts gesehen, Fig.4 das am -Maschinengestell befestigte Getriebe mit Sperrvorrichtung
zum Antrieb der Förderwalzen im Grundril5.
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Fig. 5 das Schaltglied mit dein beweglichen Anschlag und Drehrichtungsänderer
in Ansicht, Fig. (i :das Schaltglied mit dein beweglichen Anschlag und Drehrichtungsänderer
im Grundriß, Fig. ; die Tastenplatte mit Tasten in Ansicht.
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Fig. 8 die "hustenplatte mit Tasten im Seitenriß, Fig. c) einen Teil
der Auslöseachse mit Flügeln. die in Fig. ; und 8 eingezeichnet sind, Fig. io den
Drehrichtungsänderer mit Kupplungsachse im Seitenriß, Fig. i i die Universaltaste,
von oben gesehen, Fig. 12 die Universaltaste, von der Seite gesehen.
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%. 13 die Sperre der Universaltaste in Ans:c)it, Fig. 14 den
Schaltplan des elektrischen Antriebs.
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Fig. 1,3 die Kupplung im Grundriß, Fig. ii@ die automatische Papierauslösung
in Draufsicht.
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Fig. i; die automatische Papierauslosung im Scitenriß. von rechts
gesehen.
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Nach der in Fig. i gezeichneten Vorrichtung ist i der Papierwagen
der Schreibniaschine, auf dem die I#'örderwalzen 2 leicht ahnehinbar angebracht
sind. Die Förderwalzen 2 werden durch die ß\chse 3 angetrieben, die wiederuni durch
Kegelriider mit
der Achse i i, auf der das Zahnrad *12 seitlich
verschiebbar angebracht ist, angetrieben wird. Befindet sich der Papierwagen i rechts,
also in der Anfangsstellung, so greift das Zahnrad 12 in das Zahnrad 13. Zahnrad
13 sitzt auf der am Maschinengestell drehbar gelagerten Welle 14, deren rechtes
Ende das Kegelrad 39 trägt. Kegelrad 39 greift in Kegelrad 4o auf der Welle 37 ein.
Das untere Ende der Welle 37 trägt das Kegelrad 41, das in das Kegelrad 42 auf der
Welle 44, die zum Antrieb des beweglichen Anschlages 45 (Fig. 5) dient und durch
die Zahnrädchen 47 und 48 angetrieben wird, eingreift.
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Der Antrieb der Förderwalzen erfolgt von Zahnrad 48 über 47 auf Welle
44, zu Kegelrad 42 über Kegelrad 41 auf Welle 37, über Kegelrad 40 und 39 auf Welle
14, von Zahnrädchen 13 und ia auf die Welle i i. Am rechten Ende der Welle i i sitzt
Zahnrad 16, das in das Zahnrad 17 eingreift. Auf der Welle 18 sitzt das Kegelrad
2o, welches das Kegelrad 21 auf der Welle 3 mit den Förderwalzen 2 treibt. 72 (Fig.
6) ist das Gehäuse, in welches der Tastenrahmen 81 (Fig. 7) eingeschoben ist, Die
Wagenrückla.uftaste io6 ist in bekannter Weise mit der Kupplung (Fig. 15) bzw. mit
dem Einstellhebel 84 der Kupplung verbunden. Neben der Wagenrücklauftaste io6 ist
die Universaltaste 67 angebracht, die beim Hinunterdrücken durch den Winkel io5
die Wagenrücklauftaste io6 einschaltet und gleichzeitig durch eine entsprechende
Vorrichtung (Fig. 17) die Papierführung öffnet, so daß die Kontokarte ausgeworfen
werden kann.
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Schlägt der Wagen i am vorderen Randteller 9 an., so wird der Wagenaufzug
ausäekuppelt und er Motor mit dem Wählsystem verbunden, wodurch die Förderwalzen,
die jetzt in entgegenlaufender Richtung rotieren, das Vörsteckblatt auswerfen.
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In dem Papierwagen i (Fig.2) ist die Schreibwalze :4 gelagert, an
der rechts und links Drehknöpfe 5 befestigt sind, wobei sich im linken Drehknopf
5 der Stechwalzenknopf 6 verschiebb a:r befindet. An der Walze 4 ist das Zeilenschaltrad
24 befestigt. An dem hinteren Teil des Wagenrahmens sind die Lagerarme 7 angeschraubt,
in denen die Zahnstange 8 des Randstellers 9 befestigt ist. 22 sind die Lager der
Achse ii und 23 die Lager der Achse 3. Zum Verstellen des Randstellers 9 ist der
Auslöseknopf io vorgesehen. Mit dem Verstellen des Randstellers 9 wird das Zahnrad
12 versetzt, das auf der Achse i i seitlich verschiebbar angebracht ist. Die Achse
i i .ist mit einer Nut 15 versehen, und an ihrem rechten Ende sitzt das Kegelrad
16, das in das Kegelrad 17 eingreift. Das Kegelrad 17 steht durch die Achse 18,
die in den Lagern i9 gelagert ist, mit dem Kegelrad 2o in Verbindung, das in das
Kegelrad 21 eingreift und die Welle 3, auf der die Förderwalzen 2 befestigt sind,
in Bewegung setzt.
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Die Achse 25 ist auslösbar und läuft in den Lagerböcken 26, die Langlöcher
besitzen, welche in Ansatzschrauben 27 gleiten. Die Druckfedern 28, die einerseits
an den Winkeln 29 Widerstand finden, drücken die Lagerböckchen z6 und somit die
Förderwalzen 2 der Achse a5 an die Förderwalzen 2 der Achse 3. Um ein einwandfreies
Eingleiten des Zahnrades 12 in das Zahnrad 13 zu gewährleisten (Fig. 3 und 4), ist
der Gleitwinkel 30 vorgesehen. Um ein Verschieben des Zahnrades 13 zu verhindern,
falls dieses nicht im Eingriff mit dem Zahnrad 12 steht, wird durch die Feder 31
ein Sperrbolzen 32, der in dem Lagerböckchen 33 geführt ist, in. das Zahnrad 13
gedrückt und somit das Zahnrad 13 gesperrt. 34 ist die Führungsnut des Sperrbolzens
32. Die Nase 35 am Sperrbolzven 32 wird durch das Anschlagen des Randstellers 9
zurückgedrückt und somit das Zahnrad 13 freigegeben. Damit ein Arbeiten des Motors
mit der Wählvorrichtung vermieden wird, solange die beiden Zahnräder 12 und 13 nicht
ineinander eingreifen, ist ein Sicherheitskontakt 36 angebracht, der beim Zurückgleiten
des Sperrbolzens 32 geschlossen wird und in der Sperrstellung geöffnet ist. Die
Achsen 14 und 37 sind in den Lagerböckchen 38 gelagert. Das Kegelrad 39 wird durch
das Kegelrad 4o angetrieben. An dem anderen Ende dieser Achse 37 ist das Kegelrad
41 befestigt, das in das Kegelrad 42 (Fig. 5) eingreift. Das Zahnrad 42 - ist auf
einer mit einer Nut 43 versehenen Achse 4.I befestigt, in der zum Antrieb des beweglichen
Anschlages 45 die Schnecke 46 läuft. Wird die Achse 44 von dem am unteren Ende befestigten
Zahnrad 47 in Drehung versetzt, so wird durch die in der ",Tut .43 gleitende Schraube
54 die Schnecke 46 mitgenommen, die das in die Zahnstange 49 eingreifende Zahnrad
So antreibt. Das Zahnrad So ist durch die Achse 51 in dem Anschlagböckchen 52 drehbar
gelagert, das mit einer Aussparung 53 (Fig. 6) versehen ist, die gleichzeitig zum
Führen des Anschl.agböckchen.s 52 in der Zahnstange 4.9 dient. Das Zahnrad 48 wird
durch das mit der Universaltaste 67 (Fig. i i und 12) verbundene Getriebe (Fig.
io) angetrieben. Dabei ist 56 die Büchse, die auf der Achse 57 gleitet und auf der
die Kegelräder 58 und 59 durch Führungsschrauben 6o, die in der Führungsnut 61 der
Achse 57 gleiten, angebracht sind. Das Kegelrad 59 ist mit einer umlaufenden Nut
65 versehen, in die der Mitnehmerwinkel
66 (Fig. i i) eingreift,
der an der Universaltaste (17 durch die Ansatzschraube @5 beweglich angebracht ist
und der bei Herunterdrücken der Universaltaste 67 das Keglrad 59 mitnimmt und freigibt.
Gleichzeitig wird (las ebenfalls an der Büchse SG befestigte Kegelrad ; 8 nach unten
geschoben, wodurch dieses in das Kegelrad Nx. das an der Kupplungsachse (ic) (Fig.
io-) befestigt ist, eingreift. Zur Lagerung der Achse 57, die durch eine am oberen
Ende montierte Schraube b2 gehalten wird, dient (per Lagerbock ()3 (Fig. in), in
dein zur Befestigung die Löcher 6d. angebracht sind. In dem Gehäuse ; 2 (Fig. 5)
ist eine Aussparung 73 eingelassen, in die der Auslösehebel 70, der durch einen
Anschlag 7.I begrenzt ist, beine Anschlagen des Anschlagböckchens ;: (in diese Aussparung
73) einfällt und die Sperre ;1 (Fig. 13) der Universaltaste (); (Fig. 11
und 12) auslöst. Beim Herunterdrücken der Universaltaste 67 springt der Sperrhebel
71 ein, der durch die Feder ; 5 nach rechts gedrückt wird, und sperrt die Taste
67. Gleichzeitig drückt beim E=inspringen der Sperrhebel ; i das Blättchen 76, das
in zwei Führungsbolzen ;; mild ; 8 läuft und beim Auslösen des Sperrhebels 1 durch
die Feder 79 in seine Ausgangsstellung gedrückt wird. nach rechts. wodurch der Kontakt
8o geschlossen wird.
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Der in Fig. 8 gezeichnete bewegliche Anschlag 45. der in bereits erwähnter
Weise durch den Motor 13,9 angetrieben wird, bewegt sieh in einer von wahlweise
eingestellten Anschlägen begrenzten Bahn.
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Wird die der gewünschten Zeile entsprechende 'raste gedrückt. so wird
durch den Sperrhebel 88 (Fig. 8) die Kontaktschiene () i gehoben, die den Kontakt
o2 schließt. In dein Tastenrahmen 81 sind die Tasten derart angeordnet, dali jeweils
eine Taste einer Zeiic entspricht. Die "('asten gleiten in zwei Führungsschienen82
unl l'#3 und sind durch die am Tastenknopf es angebrachten Scheiben bz(@ in ihrer
Bewegung begrenzt. Um die Stabilität zu erhöhen. ist die Schiene 87 angebracht.
Zwischen den Schienen 83 und 87 sind oben und unten je ein Winkel 9() für die Schienen
89, 9i und die Achse 97 befestigt. Wird die der gewünschten Zeile entsprechende
Taste 85 gedrückt, so wird durch den Sperrhebel 88 die Sperrschiene 89 gehoben,
die nach Passieren des Sperrhebels S 8 durch die Feder c)o in ihre Ausgangsstellung
zurückgezogen wird und die eingestellte -raste 85 sperrt. Durch den Sperrliebel88
wird ferner die Kontaktschiene c)i gehoben, die den Kontakt 92 und somit den Stromkreis
schließt, vorausgesetzt. daß die Zahnräder 1 2 Und 13 im Einsritt stehen und damit
der Sicherheitskontakt 3( @ (Fig. .1) geschlossen ist. Der dadurch eingeschaltete
Motor 138 (Fig. 16) treibt das mit ihm gekuppelte Schaltglied (Fig.5) und
die mit diesem verbundenen Förderwalzen an, wodurch (per bewegliche Anschlag 4;
bi; zum Anschlagen an die eingestellte 'raste 85 ( Fig. 8) bewegt wird und :ich
demzufolge das Vorsteckblatt mit der gewünschten Zeile vor dem Sammelbogen befindet.
Beine Anschlagen wird der durch die Achse 93 in der 'raste 85 gelagerte Sperrhebel
88 in die 'raste 85 gedrückt, wodurch die Sperre ausgelöst ist und die 'raste 85
durch die Feder 94 in ihre ursprüngliche Stellung zurückgebracht wird: desgleichen
wurde beim E=inspringen des Sperrhebels 88 in die 'raste die Kontaktschiene 9i freigegeben
und diese durch die Feder 95 zurückgezogen und damit der Kontakt 92 geöffnet, wodurch
der Motor abgeschaltet wird. Der Sperhebel88 ist mit einer Bohrung 98 versehen,
in welcher die Druckfeder 99 sich befindet, welche durch den Bolzen too gesichert
ist. In der Taste 85 befindet sich ein Anschlag ioi für den Sperrhebel 88, welcher
in einer Aussparung 102 führt. Zur Auslösung der Tasten ist sicherheitshalber eine
Auslösetaste 103 vorhanden, die am Tastenrahmen 81 durch eine Ansatzschraube
io.4 gelagert ist. Wird eine andere 'raste 85 gedrückt, so springt (lie Taste 85
heraus, während die zuletzt gewählte Taste 85 sperrt.
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Mit dein Anschlagen des beweglichen Anschlages 45 an der eingestellten
Taste 85 wird ein gefederter Flügel 107, der beim Drücken (per 'raste 85
in seine Arbeitsstellung gedreht wird, erfaßt und nach oben gedrückt. Die Flügel
to; sind mit Federn tob versehen, die beim Herausspringen der 'raste 85 die Flügel
wieder in ihre Ruhelage zurückdrehen. Oberhalb und unterhalb der Flügel io7 sind
auf der Achse 97 Anschläge iog in Form von Bünden angebracht. wodurch die Achse
97 leim =@ufwürtsbewegen (per Flügel 107 mitgenommen wird. Die Achse 97 hebt
eine Metallplatte iio (Fig. ;), die in Führungsschrauben t i i beweglich ist und
durch die Federn i 1.z zurückgedrückt wird. Zur Führung der Achse 97 sind im Gehäuse
8i und 72 Bohrungen 1 13, Der auf der Metallplatte i io ruhende zweiarmige Hebel
114 (Fig. 17) überträgt seine Bewegung auf den durch den Schlitz 115 geführten Hebel
i 16. der den Schalthebel 117 nach rechts drückt. Der ,chaltliebel 117 (Fig. i)
sitzt auf der Achse 118, die in dem Lager i i9 läuft. An der linken Seite der Achse
118 ist ein weiterer Hebel 120 (Fig.17) angebracht der mit einer Gabel 12:I versehen
ist, in der die sich über die ganze Breite des Wagens erstreckende Achse 121 läuft,
die durch mit Langlöchern 122 versehene
Arme 123 am Wagenrahmen
gelagert ist und die ebenfalls nach rechts geschoben wird und somit die Hebelarme
1:25, 1a6 und den damit verbundenen Papierauslösehebel 127 sowie die Hebelarme 128,
129 und den die Förderwalzen auslösenden Hebel 131, der ebenfalls mit einer Gabel
148 und mit zur Führung dienenden Langlöchern 130 versehen ist, in Tätigkeit
setzt.
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In gleicher Weise erfolgt die Auslösung der Papierführung. Sobald
die Universaltaste 6; nach unten gedrückt wird, wird der Hebel 132 von dem an der
Universaltaste 67 befestigten Bolzen 133 mitgenommen, der dann den Schaltarm 134,
der an .der Achse 118 befestigt ist, in diesem Fall nach links drückt.
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Die in Fig. 1.I gezeichneten Buchsen r35 und 13() sind die Eingangsbuchsen
für die Stromzuführung. 137 ist der übliche, fast an jeder Maschine bereits
vorgesehene Hauptschalter und 138 der Motor. Der Kontakt 139 dient zum Schließen
des Stromkreises des Motors für den Wagenaufzug. Solange der Sicherheitskontakt
136 nicht geschlossen ist, kann heim Schließen der Kontakte 8o und 92 kein
Strom fließen.
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Nach Fig. 15 ist 14o die 11otorachse, die in dem Lagerböckchen 141
gelagert ist. Auf dieser Motorenachse sitzt das Zahnrad 142, das die beiden Zahnräder
143 und 14-,- antreibt. Bei dieser Konstruktion sind zwei Kupplungen vorgesehen,
wovon eine für den Wagenaufzug verwendet wird und die andere für das Wählsystem.
145 sind die Kupplungsscheiben, die auf der Achse 146 montiert sind. Die Lagerböckchen
147 dienen zur Lagerung der Kupplungsachsen 146. Der Einstellhebel 84, der in der
Arretierrolle 149 arretiert, schaltet jeweils eine der Kupplungen ein und dementsprechend
die andere Kupplung aus. Die Kupplungsscheiben 150 sind mit einem Ansatz 151 versehen
in dem sich eine umlaufende Nut 152 befindet, in die der Greifer 153 eingreift,
der durch den Arm 154 mit dem Einstellhebel 84 gelenkartig verbunden ist. Wird eine
der Kupplungsscheiben i 5o von der gegenüberliegenden Scheibe angetrieben, so wird
durch die in der Nut 155 gleitende Schraube 156 die Achse 69 bzw. 157 in Bewegung
gesetzt. Auf den Achsen 69 und 157 sind Stellringe 158 befestigt, die den Federn
i 59 Widerstand bieten. Die Federn 159 pressen je nach Hebelstellung die Kupplungsscheiben
aneinander.
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Die Wählvorrichtung kann an einer beliebigen dafür geeigneten Stelle
ohne Änderung der Maschine angebracht werden.
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Die Arbeitsweise des Wählautomaten ist folgende: Der Sammelbogen befindet
sich mit vorgelegtem Kohlenpapier in bekannter Art bereits in der richtigen Lage
eingespannt und der Papierwagen in seiner Anfangsstellung. Das Vorsteckblatt wird
an die üblichen Anlegewinkel von vorn angelegt, so daß dieses auf den Förderwalzen
2 aufliegt. Ist nun beispielsweise die neunte Zeile beschrieben, und es soll die
zehnte beschrieben werden, so drückt man auf die der gewünschten Zeile entsprechende
Taste, wodurch das Kontoblatt selbsttätig in die ebenfalls selbsttätig geöffnete
Papierführung befördert wird, die, sobald sich .das Vorsteckblatt mit der gewünschten
Zeile vor dem Sammelbogen befindet, automatisch schließt und der Motor automatisch
abgeschaltet wird, worauf die eingestellte Zeile beschrieben werden kann.
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Ist noch eine weitere Zeile auf demselben Kontoblatt zu beschreiben,
so drückt man die Wagenrücklauftaste. Hierdurch wird der elektrische Wagenaufzug
in Tätigkeit gesetzt und der Wagen bis zum Anschlag zurückgezogen. Währenddessen
ist gleichzeitig die Walze gedreht und mit ihr der Sammelbogen und das Kontoblatt
um eine Zeile weiter befördert worden, so daß die nächste Zeile b_-schrieben werden
kann..
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Nach vollendeter Buchung drückt man die Universaltaste 67, welche
die Wagenrücklauftaste durch den Winkel io5 mitnimmt, wodurch der elektrische Wagenrücklauf
eingeschaltet wird, der den Papierwagen i bis zum Anschlag aufzieht. Die Papierführung
wird ausgelöst und die Karte somit freigegeben.
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Schlägt der Papierwagen am vorderen Randsteller 9 an, so wird der
Wagenaufzug ausgekuppelt und der Motor mit dem Wählsystem verbunden, wodurch -die
Förderwalzen, die jetzt in entgegenlaufender Richtung rotieren, das V orsteckblatt
auswerfen. Der Motor wird-ausgeschaltet und die Sperre der Universaltaste ausgelöst.
Diese genannten Schaltungen, erfolgen sämtlich selbsttätig.
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Bei dieser Konstruktion ist es also lediglich erforderlich, für jede
Arbeit nur einen Knopf zu drücken, während alle anderen Schaltungen selbsttätig
durch den Automat erfolgen.
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Die Vorrichtung kann je nach der Konstruktion der Maschine dieser
angepaßt werden und durch entsprechende Verschalung gegen Verunreinigung geschützt
werden.
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Die Vorrichtung kann auch derart konstruiert sein, daß beim Anschlagen
des Papierwagens an dem unteren Randsteller die Universaltaste betätigt wird.