DE70463C - Klammerbildung bei Drahtheftmaschinen - Google Patents

Klammerbildung bei Drahtheftmaschinen

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DE70463C
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DE
Germany
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wire
sleeve
incisions
anvil
plunger
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT70463D
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English (en)
Original Assignee
C. MENCHEN in München, Sendlinger thorplatz 7/3
Publication of DE70463C publication Critical patent/DE70463C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27FDOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
    • B27F7/00Nailing or stapling; Nailed or stapled work
    • B27F7/17Stapling machines
    • B27F7/26Stapling machines without provision for bending the ends of the staples on to the work
    • B27F7/28Stapling machines without provision for bending the ends of the staples on to the work with means for forming the staples in the machine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Dovetailed Work, And Nailing Machines And Stapling Machines For Wood (AREA)

Description

7046s - KLASSE 11.
AUSGEGEBEN DEN 19TÄUGÜST 1893.

Claims (2)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    Vorliegende Art Klammerbildung soll den bisher gebräuchlichen Klammerbildemechanismus ersetzen.
    Das Wesen derselben besteht darin, dafs der mit Kraft vortretende Ambos der Maschine das abgeschnittene und in seinen Bereich gefallene Drahtstück zum Führungskanal des Stöfsels mitnimmt und dort eindrückt, so dafs die über das Breitenmafs des Kanales hinausragenden Enden des Drahtstückes senkrecht nach abwärts gebogen werden.
    Zu diesem Zwecke erhält der Führungskanal al des Stöfsels α zwei Einschnitte i i (Fig. 3), welche zu den in den Seitenwänden des Kanales d1 vorgesehenen Führungsrinnen r r laufen. Vor diese Einschnitte kommt das durch einen seitlichen Kanal eingeführte und dann abgeschnittene Drahtstück 0 derart zu liegen, dafs sein 'Mitteltheil frei über dem zurückgetretenen Ambos b liegt, die Enden dagegen unterstützt sind, Fig. 4.
    Geht nun der Ambos vor, so nimmt er das Drahtstück mit und biegt beim Weitergehen die frei überragenden Enden durch Eindrücken des Drahtes in den Kanal a1 senkrecht nach abwärts, die somit fertige Klammer nun unter den Stöfsel weiterschiebend. Während der Ambos zurückgeht, verheftet der Stöfsel. dieselbe, wobei die seitlichen Rinnen r der Klemmer entsprechende Führung geben.
    Den infolge der Unterbrechung der Führungskanäle r durch die Einschnitte i nolhwendig eintretenden Betriebsstörungen begegnet man durch Anordnung einer an dieser Stelle verschiebbaren Führung, etwa in Gestalt einer Hülse h von dem in Fig. 5 angedeuteten Querschnitt.
    Dieselbe schliefst sich lose an den Stöfselfufs an und hält sich dort durch Reibung fest, Fig.
  2. 2. In diese Hülse, die sich unmittelbar an die Enden der Einschnitte i anschliefst, wird nun das Drahtstück auf obige Weise eingedrückt, so dafs die Klammer in der Hülse unter dem Stöfsel sitzt und bei dem nunmehr erfolgenden gleichzeitigen Niedergang von Stöfsel und Hülse mit nach abwärts getragen wird, ohne selbst eine Bewegung machen zu müssen oder mit den Einschnitten ii nochmals in Berührung zu kommen. Auf dem Heftmaterial steht dann die Hülse still, worauf der Stöfsel im Weitergehen die Klammer ausstöfst. Der zurückgehende Stöfsel nimmt die Hülse sofort wieder mit und bringt dieselbe an ihren früheren Platz zurück, worauf er im Weitergehen sich wieder so weit aus ihr zurückzieht, dafs eine neue Klammer in ihr Platz findet.
    Die Anwendung einer solchen beweglichen Führung hat noch nebenbei den Vortheil, dafs sie die bisher stets nöthig gewesene Aufwärtsbewegung des Maschinentisches bezw.Neigung des Heftkopfes zur Herbeiführung eines Anschlusses zwischen Maschinenmündung und Heftmaterial durchaus entbehrlich macht, mithin eine bedeutende Vereinfachung der Maschine herbeiführt.
    Patent-Anspruch:
    Klammerbildung bei Drahtheftmaschinen in der Weise, dafs das abgeschnittene Drahtstück durch den Ambos in eine auf dem Stöfsel (a) verschiebbare Hülse (h) so eingedrückt wird, dafs sich die überstehenden Drahtenden an den Seitenwänden der Hülse nach abwärts biegen und hierdurch zu Klammerschenkeln ausgebildet werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT70463D Klammerbildung bei Drahtheftmaschinen Expired - Lifetime DE70463C (de)

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