DE703178C - spiegels unter Verwendung einer Tauchglocke arbeitende Kontaktvorrichtung - Google Patents

spiegels unter Verwendung einer Tauchglocke arbeitende Kontaktvorrichtung

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DE703178C
DE703178C DE1936M0135919 DEM0135919D DE703178C DE 703178 C DE703178 C DE 703178C DE 1936M0135919 DE1936M0135919 DE 1936M0135919 DE M0135919 D DEM0135919 D DE M0135919D DE 703178 C DE703178 C DE 703178C
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diving bell
contact device
vessel
vessels
liquid
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Expired
Application number
DE1936M0135919
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Inventor
Gotthold Moser
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Individual
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H35/00Switches operated by change of a physical condition
    • H01H35/24Switches operated by change of fluid pressure, by fluid pressure waves, or by change of fluid flow
    • H01H35/26Details
    • H01H35/30Means for transmitting pressure to pressure-responsive operating part, e.g. by capsule and capillary tube

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

  • In Abhängigkeit von der Höhe eines Flüssigkeitsspiegels unter Verwendung einer Tauchglocke arbeitende Kontaktvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine in Abhängigkeit von der Höhe eines Flüssigkeitsspiegels unter Venvendung einer Tauchglocke arbeitende Kontaktvorrichtung, bei welcher der in der Tauchglocke erzeugte Druck auf eine Einrichtung übertragen wird, die aus zwei durch einen Schlauch verbundenen, teilweise mit Flüssigkeit gefüllten und an einem Waagebalken aufgehängten Gefäßen besteht, wobei auf der Tauchglocke ein Standrohr angeordnet ist, dessen freies Ende mit dem Deckel des einen der beiden Gefäße durch einen Schlauch verbunden ist und die Schaltbewegung durch Verstellen des Waagebalkens bei der Verdrängung der Flüssigkeit aus dem einen Gefäß in das andere hervorgerufen wird.
  • Bekannt ist schon eine Vorrichtung zum Steuern eines elektrischen Schalters in Abhängigkeit vom Druck, bei der eine Gasleitung an den Deckel eines mit Flüssigkeit teilweise gefüllten Gefäßes angeschIossen ist, welches mit einem andern ebenfalls mit Flüssigkeit gefüllten Gefäß durch eine biegsame Rohrleitung verbunden ist. Beide Gefäße sind an einer waagebalkenartig wirkenden Scheibe befestigt, die bei Änderung des Flüssigkeitsinhalts der Gefäße gedreht wird; die drehbare Scheibe ist mit dem zu steuernden Glied verbunden.
  • Ferner sind bereits Tauchglocken als Überwachungsorgane z. B. für die Druckhöhe von Wasserspiegeln allgemein bekannt, so daß auch der vorgenannte Kontaktgeber, der seiner Bauart nach zum Anschluß an solche Drucküberwachungsorgane, und zwar solche von beliebiger Bauart bestimmt ist, ohne weiteres mit einer Tauchglocke verbunden werden kann.
  • Durch die vorliegende Vorrichtung ist utinmehr eine wesentliche Verbesserung einer derartigen in Abhängigkeit von der Höhe eines Flüssigkeitsspiegels unter Verwendung einer Tauchglocke arbeitenden Kontaktvorrichtung geschaffen, durch welche die Aufgabe gelöst ist, bei dieser Kontaktvorrichtung eine Erhöhung des Schaltunterschieds zu ermöglichen und zu sichern. Die Erfindung besteht darin, daß in der Verindugsetung zwischen dem Standrohr und dem einen Flüssigkeitsgefäß eine vorzugsweise an einen am Standrohr an-,-ebrachten Stutzen angeschlossene Drosselvorrichtung vorgesehen ist, bei der eine in Richtung gegen den Schlauch schließende klappe mit einem Umlauf versehen ist, in den ein einstellbares, federbelastetes Ventil eingeschaltet ist.
  • Der dadurch erreichte wesentliche Fortschritt ist an den folgenden Erwägungen leicht ersichtlich: Zur Lösung der im vorstehenden genannten Aufgabe würde der einfach auf Grund normaler, fachliche Kenntnisse vorgehende Fachmann darauf verfallen, die Einrichtung zur Erhöhung des Schaltunterschieds durch Erhöhung des Höhenunterschieds der beiden Schaltgefäße voneinander zu gewilmen. Das würde jedoch oft bauliche Veränderungen erheblichen Umfangs bei großem Platzbedarf erforderlich machen.
  • Abgesehen von der Kostenerhöhung für die Anlage würde auch die Empfindlichkeit der Kontaktvorrichtung herabgesetzt. Es müßte also der durch. diese Lösung der Aufgabe auf der einen Seite erreichte Vorteil durch schwere Nachteile auf der anderen Seite erkauft werden. Durch den Erfindungsgegenstand wird dagegen die Erhöhung des Schaltunterschieds unter Verwendung einfachster Mittel erreicht werden, wobei zugleich dem erzielten Vorteil keinerlei Nachteile gegenüberstehen.
  • Gegenstand der Erfindung ist ferner eine besondere Ausbildung der neuen Kontaktvorrichtung, deren Eigenart darin liegt, daß zwecks weiterer Erhöhung des Schaltunterschieds das Luftgefäß in zwei in verschiedener Höhenlage angeordnete, je die Hälfte seines bisherigen Inhalts fassende, durch eine Schlauchverbindung zusammenhängende Halbgefäße unterteilt ist.
  • In den Abb. I bis 3 der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweisen Ausführungsformen veranschaulicht. a ist die Tauchglocke, die in einem Flüssigkeitsbehälter aufgehängt ist, und b das an die Tauchglocke angeschlossene Standrohr, das bei dem gewählten Ausführungsbeispiel in ein Manometer c endet. Mit diesem Standrohr b hat ein flexibles Rohre, beispielsweise ein Gummischlauch, Verbindung, das seinerseits in den Deckel eines geschlossenen, beispielsweise trommelförmigen Gefäßes f einmündet, welches frei schwebend an einer Gewindestange g auf und ab beweglich, d. h. verstellbar angeordnet ist, wobei das Verstellen durch Andrehen der aus der Zeichnung ersichtlichen Haltemuttern bewirkt wird. Die Gewindestange g ist mit ihrem oberen Ende an das eine Ende eines zlveiarmigen, im gewählten Ausführungsbeispiel auch gleicharmigen, um einen Festpunkt schwenkbaren Hebels angelenkt, an dessen anderem Ende eine Gewindestange k angelenkt ist, an der ein Gefäßl frei schwebend und in der Höhenlage verstellbar angeordnet ist, wobei wiederum die Verstellung durch Andrehen von Haltemuttern erreicht wird. Die beiden genannten C-efäße f und l sind durch ein flexibles Rohr m verbunden, das von Gefäßboden zu C-efäßboden geht. Von dem Gefäß 1 ist ein langes, dünnes Rohren hochgeführt. Der als Zapfen ausgebildete Festpunkt h ist in seinem Gehäuse o drehbar gelagert.
  • Der Vorgang, dessen Endergebnis eine Drehung des Zapfens ist ist in seinem wechselnden Spiel allgemeinhin aus der Zeichung im Zusammenhang mit den vorstehendenAngaben ohne weitere Erläuterung verständlich.
  • Die insbesondere noch zur Erhöhung des Schaltunterschieds bei dieser Kontaktvorrichtung erfindungsgemäß in die Verbindung zwischen dem Standrohr b und dem Flüssigkeitsgefäß 1 eingeschaltete, in Abb. I nur schematisch, in Abb. 2 hingegen konstruktiv gezeigte Drosselvorrichtung d weist die Klappe s, deren Umlauf t und das im Oberteil des letzteren angeordnete verstellbare, federbelastete Ventile auf. Bei nicht gedrosseltem Ventils arbeitet die Anlage in bekannter Weise, während nach eingestellter Drosselung das Überströmen der in Tauchglocke a gespannten Luft in das biegsame Rohr c so lange gehemmt wird, bis der Druck dieser Luft die eingestellte Federbelastung überwindet. Auf diese Weise wird der bisherige Schaltungsunterschied um die eingestellte Drosselung erhöht, weil in Auswirkung der Drosselvorrichtungsanordnung der obere Schaltawsser stand in dem die Tauchglocke umschließenden Behälter sich entsprechend der eingestell-' ten Drosselung weiter nach oben verschiebt Bei der in Abb.3 veranschaulichten Einrichtung für eine weitere Erhöhung des Schalutnterchieds sind mit p und q die beiden übereinanderschwebenden und durch ein biegsames Rohr miteinander verbundenen Gefäße bezeichnet, in welche das Luftgefäßil gleichmäßig unterteilt ist. Durch diese Ansbildung wird der durch die einzige Hölrenlage des einzigen Cefäßes l bedinte, verhältnismäßig kleine und unverändeliche Schaltunterschied erweitert und innerhalb der Grenzen der möglichen Erwiterung veräderlich gemacht, was praktisch durch verschiedene Einstellung erfolgt. Wenn die beiden Gefaße p und q an Stelle der flexiblen nun eine starre Rohrverbindung erhalten, so ergibr der Abstand des Deckels des oberen vom Boden des unteren Gefäßes den erweiterten, nunmehr in sich veränderlichen Schaltunterschied.
  • An dem von der Tauchglockea aufsteigenden Standrohr b kann auch noch ein besonderer Stutzen r für den Anschluß einer der Glocke bedarfsweise Luft zuführenden Leitung vorgesehen sein, weil die Luft in der Glocke sich allmählich verbraucht z. B. infolge winziger Undichtheiten und deshalb zeitweise erneuert bzw. ergänzt werden muß.
  • PATENTNSPRÜCHE: 1. In Abhängikeit von der Höhe eines Flüssiglceitsspiegels unter Verwendung einer Tauchglocke arbeitende Kontaktvorrichtung, bei welcher der in der Tauchglocke erzeugte Druck auf eine Einrichtung üblertragen wird, die aus zwei durch einen Schlauch verbundenen, teilweise mit Flüssigkeit gefüllten und an einem Waagebalken aufgehängten Gefäßen besteht, wobei auf der Tauchglocke ein Standrohr angeordnet ist, dessen freies Ende mit dem Deckel des einen der beiden Gefäße durch einen Schlauch verbunden ist und die Schaltbewegung durch Verstellung des Waagebalkens bei der Verdrängung der Flüssigkeit aus dem einen Gefäß in das andere hervorgerufen wird, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verbindungsleitung zwischen dem Standrohr (b) urid dem einen Flüssigkeitsgefäß (f) eine vorzugsweise an einen am Standrohr angebrachten Stutzen angeschlossene Drosselvorrichtung (d) vorgesehen ist, bei der eine in Richtung gegen den zum Gefäß (f) führenden Schlauch (e) schließende Klappe (s) mit einem Umlauf (t) versehen ist, in den ein einstellbares, federbelastetes Ventil (u) eingeschaltet ist.

Claims (1)

  1. 2. Kontaktvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks weiteller Erhöhung des Schaltunterschieds das Luftgefäß (l) in zwei übereinanderliegende, je die Hälfte seines bisherigen Inhalts fassende, durch eine Schlauchverbindung zasammenhängende Halbgefäße (p, q) unterteilt ist.
DE1936M0135919 1936-10-08 1936-10-08 spiegels unter Verwendung einer Tauchglocke arbeitende Kontaktvorrichtung Expired DE703178C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1277988B (de) * 1961-08-29 1968-09-19 Carl E Ryden Anordnung zur selbsttaetigen Drehzahlsteuerung eines elektrischen Pumpenmotors mit Hilfe eines Fluessigkeitswiderstandes

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1277988B (de) * 1961-08-29 1968-09-19 Carl E Ryden Anordnung zur selbsttaetigen Drehzahlsteuerung eines elektrischen Pumpenmotors mit Hilfe eines Fluessigkeitswiderstandes

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