DE702849C - Umsteuervorrichtung fuer Gasreinigungsanlagen - Google Patents

Umsteuervorrichtung fuer Gasreinigungsanlagen

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DE702849C
DE702849C DE1937J0058484 DEJ0058484D DE702849C DE 702849 C DE702849 C DE 702849C DE 1937J0058484 DE1937J0058484 DE 1937J0058484 DE J0058484 D DEJ0058484 D DE J0058484D DE 702849 C DE702849 C DE 702849C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
reversing device
tube
gas cleaning
chambers
Prior art date
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Expired
Application number
DE1937J0058484
Other languages
English (en)
Inventor
Kjell Aberg
Ivar Johnsson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KJELL ABERG
Original Assignee
KJELL ABERG
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Filing date
Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10KPURIFYING OR MODIFYING THE CHEMICAL COMPOSITION OF COMBUSTIBLE GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE
    • C10K1/00Purifying combustible gases containing carbon monoxide
    • C10K1/20Purifying combustible gases containing carbon monoxide by treating with solids; Regenerating spent purifying masses
    • C10K1/28Controlling the gas flow through the purifiers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Valve Housings (AREA)

Description

  • Umsteuervorrichtung für Gasreinigungsanlagen Z Bei den bekannten Umsteuervorrichtungen für Gasreinigungskästen besteht der schwerwiegende Nachteil, daß für jeden einzelnen Kasten eine Vielzahl von Ventilen erforderlich ist. Nach einem der bekannten Vorschläge müssen sechs Ventile für jeden Kasten vorgesehen sein. Ein anderer Vorschlag schreibt immerhin noch drei Ventile vor, die zudem verschiedener Art sind, da zwei Trok# kenventile mit einem Wasserwechselventil in Gemeinschaft angeordnet werden müssen. Infolgedessen sind die bekannten Umsteuervorrichtungen nur sehr beschränkt verwendbar, weil sie die Anlagen, für die -sie bestimmt sind, umständlich im Aufbau und in der Wirkungsweise und zudem auch teuer machen.
  • Die Umsteuervorrichtung für Gasreinigungsanlagen gemäß der Erfindung hat den großen' Vorteil, daß die Zahl der Umsteuervorrichtungen diejenigen der Kästen, für die sie bestimmt sind, nur um eins übersteigt. So ist es z.B. mit der Umsteuervorrichtung nach der Erfindung möglich, für zwei Kästen mit drei Umsteuervorrichtungen auszukommen, während man bei Anwendung der bekannten Umsteuervorrichtungen die doppelte Anzahl derselben braucht.
  • Die Umsteuervorrichtung nach der Erfuidung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichne t ' daß ein Abteil eines in zwei übereinanderliegende Abteile unterteilten Ventilgehäuses in drei oder mehr Kammern mit äußeren Gasdurchtrittsöffnungen unterteilt ist. In dem oberen Abteil des Ventilgehäuses ist ein U-Rohr schwenkbar angeordnet, von dem der eine Schenkel stets mit der in dieses Abteil einmündenden öffnung der gleichen Kammer verbunden ist, während der andere Schenkel mit je einer der ebenfalls in dieses Abteil einmündenden öffnung#en der übrigen Kammern unter Beibehaltung der räumlichen Verbindung der jeweils nicht an das U-Rohr Z> angeschlossenen Kammern in Verbindunor gebracht werden kann.
  • Es sind zwar bereits Gasumsteuerungsventile mit drehbarem Rohrkrümmer bekannt. Diese Ventile sind jedoch für Regenerativöfen und nicht für Gasreinigungskästen bestimmt. Sie weisen außerdem nicht vvei Ab- teile auf, von denen das eine in mehrere Kammern aufgeteilt ist. Infolgedessen sind diese bekannten Umsteuervorrichtungen nicht für die vielseitigen Zwecke verwendbar, für die die Vorrichtung - mäß der Erfindung gee eignet ist.
  • Weitere Merkmale der vorliegenden Erfindun- -ehen aus der folgenden Beschreie ZD bung eines Ausführungsbeispiels hervor, das an Hand verschiedener, im wesentlichen schematisch gehaltenen Abbildungen beschrieben ist.
  • Es zeigt Abb. i einen senkrechten Schnitt durch das Ventil nach der Linie I-I der Abb. 2, Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie 11-II der Abb. i in Richtun- der Pfeile gesehen, Abb. 3 einen der Abb. i ähnlichen, senkrechten Schnitt durch das Ventil mit den einzelnen Teilen in anderer Lage, Abb.4 eine der Abb.2 ähnliche Draufsicht mit in punktierten Linien eingezeichtietem Umsteuerorgan, Abb. 5 einen in 'größerem Maßstab gezeichneten Schnitt durch die Stellvorrichtung und Abb. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI der Abb. 5.
  • Ein als Kasten ausgebildetes Unterteil 2 ist durch Zwischenwände 3 in vier Kammern 4 unterteilt. jede dieser Kammern weist oben eine als Rohrstutzen ausgebildete öffnung auf. Eine dieser Kammern hat die Gaseinlaf.'#öfinung 5, während die anderen Kammern mit Gasauslaßöhnungen 6, 7 und 8 versehen sind. Ein Einlaßstutzen 9 führt in die Gaseinlaßkammer hinein. Von den übrigen Kammern f ühren Gasauslaßstutzen i o, i i bzw. 12 ab. Das in die Einlaßkammer durch den Stutzen 9 einströmende Gas wird den gewünschten Auslaßstutzen 6, 7 bzw. 8 durch das Umsteuerorgan oder Ventil 13 zugeführt, daß aus einem U-förmigen Rohr besteht. Der Schenkel 14 -des Umsteuerorgans 13 ist drehbar und in axialer Richtung auf dein Stutzen 5 der Einlaßkaminer verschiebbar gelagert, so daß der andere Schenkel 15 des Umsteuerorgans oder Ventils 13 über die Rohrstutzen 6, 7 oder 8 dichtend angeordnet werden kann, um da-, Gas den Auslaßstutzen i o, i i bzw. 12 zuführen zu können. Der Schenkel 14 kann sieh auf dem Stutzen 5 drehen und ist auch ma Bezug auf diesen axial beweglich.
  • e im Die rohrförmigen Stutzen 6, 7 und 8 der Auslaßkammern sind ctwas kürzer als der Stutzen 5 der Einlaßkammer, so daß das Umsteuerorgan 13, nachdern es gegenüber dem Stutzen 5 angehoben worden ist, gedreht werden kann, ohne daß sein Schenkel 14 von dem Stutzen 5 abgleitet. Sein anderer Schenkel 15 liegt jedoch etwas oberhalb der Stutzen 6, 7 und 8. Das Ventil 13 kann mithin gedreht werden und, nachdem es in die gewünschte Stellung gebracht worden ist, über den entsprechenden Stutzen 6, 7 oder 8 gesenkt werden. Auf dem kastenförmigen Unterteil 2 ist ein Gehäuse 15a befestigt, in welchem das Umsteuerorgan oder Ventil 13 frei bewegt werden kann.
  • jede Kammer 4 ist mit einer üffnung 16 versehen, durch die die Kondensationsprodukte nach einem auf der Zeichnung nicht veranschaulichten Syphon abgeleitet werden. 17 bezeichnet eine Klappe.
  • Der Schenkel 14 des Umsteuerorgans oder Ventils 13 ist auf einer Welle 18 befestigt, die sich durch den Stutzen 5 hindurch erstreckt und von außen her gedreht sowie axial verstellt werden kann. Das untere Ende der Welle läuft in einer am Boden des Kastens 2 vorgesehenen Lagerbüchse ig, während das obere Ende in einem am Gehäuse i 5a vorgesehenen Lager 2o drehbar angeordnet ist. Der oberhalb des Lagers 2o sich erstreckende Teil der Welle 18 hat eine mit Muttergewinde versehene Bohrun- 2 1. Außen ist dieser Teil der Welle 18 so gestaltet, daß er in eine in einer zweiten Welle 22 vorgesehenen axialen, von der Kreisform abweichenden Aussparung 23 paßt. Die Welle 22 ist in einem am Ge- häuse 15a befestigten- Gehäuse 24 gegen Verschiebung, in der Län.-srichtung gesichert drehbar gelagert. In die in der Welle 18 vorgesehene, mit Gewinde versehene Aussparung 21 kann eine Spinde125 eitigeschraubt werden, die in einer in der Welle 22 vorgesehenen Bohrung angeordnet und durch ein Handrad 26 von außen drehbar, jedoch nicht verschiebbar ist. Wenn das Handrad 26 gedreht wird, wird das Umsteuerorgan oder Ventil 13 in senkrechter Richtung gehoben oder gesenkt. Wenn das Ventil 13 gedreht werden soll, wird die Welle:22 mit Hilfe eines Handhebels 27 gedreht. Auf dem oberen Gehäuse 24 ist ortsfest ein Sektor 28 angeordnet, der drei Absätze 29 o. dgl. aufweist, so daß, wenn der Handhebel 27 gegenüber einem der Ab- sätze 29 liegt und das Ventil 13 durch das Bad 26 und die Spindel 2 5 abwärts geschraubt worden ist, das Gas von dem Einlaßstutzen 5 nach den -ewililten Auslaßstutzen 6, 7 oder 8 ZD strömt. Bei Anwendung der Umsteuervorrichtung bzw. des Ventils wird in nachstehend beschriebener Weise verfahren. Sind zwei Reinigungskästen A und B vorgesehen, so genügen drei Ventile, die zweckmäßig in Reihen vor, zwischen und hinter den Kästen A und B folgendermaßen geschaltet werden: Bei dem ersten Ventil werden der eine Auslaß mit dem anschließenden Teil des Kastens A, der zweite Auslaß mit einer äußeren Umlaufleitung und ein dritter Auslaß mit einer weiter-en Umlaufleitung verbunden. Das Gas strömt nun durch einen Einlaß ein.
  • Bei dem zweiten Ventil wird die zweite Umlaufleitung ebenfalls mit dem Eitilaß verbunden, während der eine Auslaß mit dem hinteren Teil des Kastens A, ein weiterer Auslaß mit dem anschließenden Teil des Kastens B und schließlich ein dritter Auslaß mit der zweiten Umlaufleitung verbunden werden.
  • Bei dem dritten Ventil wird die zweite Umlaufleitung an den Einlaß gelegt, während der eine Auslaß mit dem hinteren Teil des Kastens B und der andere Auslaß. mit der äußerenersten Umlaufleitung verbunden werden, wobei das Gas durch -einen dritt-en Auslaß hindurch entweicht.
  • Durch Verstellen der schwenkbaren U-Rohre der Ventile kann das Gas in jeder beliebigen Richtung durch jeden der Kästen oder auch durch beide zusammen hindurchgeleitet werden.
  • Die Umsteuervorrichtung nach der Erfindung kann auch so ausgebildet sein, daß sie nur in waagerechter Ebene einstellbar ist, wobei dann die Rohrstutzen 6, 7 und 8 entsprechend ausgebildet sein und besondere Abdichtungen vorgesehen werden müssen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE. i. Umsteuervorrichtung für Gasreinigungsanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abteil eines in zwei übereinanderliegende Abteile unterteilten Ventilgehäuses seinerseits in drei oder mehl Kammern mit äußeren Gasdurchtrittsöffnungen unterteilt und in dem oberen Ab- teil des Ventilgehäusesein U-Rohr schwenkbar angeordnet ist, von dem der eine Schenkel (14) stets mit der in dieses Abteil einmündenden öffnung der gleichen Kammer verbunden ist, während der andere Schenkel (15) mit je einer der ebenfalls in dieses Abteil einmündenden öff -nungen der übrigen Kammern in Verbindung gebracht werden kann, unter Beibehaltung der räumlichen Verbindung der jeweils nicht an das U-Rohr angeschlossenen Kammern.
  2. 2. Umsteuervorrichtung für Gasreinigungsanlagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schenkel (14) des U-Rohres (13) gegenüber der als z' Stutzen (5) ausgebildeten öffnung der Kammer senkrecht bewegbar ist. 3. Umsteuervorrichtung für Gasreinigungsanlagen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der auf dem Stutzen der einen Kammer angeordnete Schenkel (14) des Rohres (13) auf einer gegenüber dem in Kammern unterteilten Abteil dreh- und verschiebbar gelagerten Welle (18) befestigt ist. 4. Umsteuervorrichtung für Gasreinigungsanlagen nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende der Welle (18) eine mit Ge-,vinde versehene Aussparung (21) aufweist und eine in einem am Gehäuse (1 5a) befestigten Gehäuse (24) gelagerte Spindel (25) derart in dieses Gewinde eingreift, daß durch Drehen der Spindel die das Rohr (13) tragende Welle (18) gehoben und -esenkt werden kann. 5. Umsteuervorrichtung für Gasreinigungsanlagen nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel (25) in der Aussparung einer Welle (22) drehbar ist und die Welle (22) drehbar in dem Gehäuse (24) gegen Verschiebung gesichert und mit Bezug auf die Welle (18) verschiebbar, aber gegen Drehung gesichert angeordnet ist, so daß das Rohr (13) beim Drehen der Welle (22) in waagerechter Richtung verstellt werden kann.
DE1937J0058484 1936-07-11 1937-07-08 Umsteuervorrichtung fuer Gasreinigungsanlagen Expired DE702849C (de)

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