DE699290C - Antriebsvorrichtung fuer die im Spindelwagen gelegene Mittelwelle eines Wagenspinners - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer die im Spindelwagen gelegene Mittelwelle eines Wagenspinners

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DE699290C
DE699290C DE1938S0134430 DES0134430D DE699290C DE 699290 C DE699290 C DE 699290C DE 1938S0134430 DE1938S0134430 DE 1938S0134430 DE S0134430 D DES0134430 D DE S0134430D DE 699290 C DE699290 C DE 699290C
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Germany
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wagon
spindle
spinner
center shaft
drive device
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Expired
Application number
DE1938S0134430
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English (en)
Inventor
Anton Hellgartner
Josef Pfanzelt
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SAECHSISCHE TEXTILMASCHINENFAB
Original Assignee
SAECHSISCHE TEXTILMASCHINENFAB
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H3/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up intermittently, e.g. mules
    • D01H3/02Details
    • D01H3/12Package-shaping motions; Faller arrangements
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H2700/00Spinning or twisting machines; Drafting devices
    • D01H2700/22Winding devices for spinning mules

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Antriebsvorrichtung für die im Spindelwagen gelegene Mittelwelle eines Wagenspinners Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Antrieb der im Spindelwagen gelegenen Mittelwelle eines Wagenspinners mit selbsttätiger Regelung der Spindelgeschwindigkeit bei der Wageneinfahrt.
  • Bai den .gebräuchlichen Ausführungen iderartiger Wagenspinner wird die Mittelwelle vom Vorderbock .aus mittels einer Kette angetrieben, und zwar, durch einen schwingend angeordneten Quadranten. Hierbei erfordert die Wageneinfahrt einen großen Kraftaufwand, weil gleichzeitig,der Quadrant und die Zugkette betätigt werden müssen. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß der' Quadrant in seiner Stellung abhängig ist von der Höhe und Entfernung der im Wagenmittelstück befindlichen Kettentrommel, so daß schon bei geringster Abweichung von der richtigen Stellung die Form der Spulen nachteilig beeinfiußt Wird.
  • Ferner .sind auch. schon Wagenspinner bekannt, bei ;denen die Spindeln während der Wageneinfahrt nicht vom Quadranten aus angetrieben .sind, sondern von einer besonderen hydraulischen Presse, die durch eine vom Gegenwinder gesteuerte Vorrichtung selbsttätig geregelt wird. -Bei jener bekannten Ausführung sind jedoch Spindeltrommel und Spindelbank sowie die hydraulische Presse für den Antrieb,der Spin.deltrommel nicht auf dem Wagen, sondern in einem ortsfesten Gestelle gelagert. Die Steuervorrichtung besteht aus einem Hebelgestänge, das sowohl mit= dem Gegenwinder als- auch mit dem Steuergestänge einer zweiten hydraulischen Presse in. Verbindung steht, die für- den Wagenantrieb dient. Außerdem ist die Einrichtung so .getroffen, daß das Steuergestänge von auf der Hauptwelle .des Wagenspinners angeordneten Hubscheiben beeinflußt wind. Dieses Triebwerk ist nicht nur umständlich und, wegen der verwickelten Einrichtung der Steuervorrichtung wenig betriebssicher, sondern auch für Wagenspinner der üblichen Bauart mit auf dem Wagen angeordneter Spindeltrommel völlig ungeeignet.
  • Die Erfindung bezweckt nun, eine Antriebsvorrichtung für die Spirndeltrommel zu schaffen, welche die geschilderten übelstände vermeidet und bei der üblichen Anordnung der Spindeltrommel auf dem Wagen eine einfache Regelung -der Spindeldrehzahl ohne Benutzung des schwingenden Quadranten ermöglicht. Zu .diesem Zwecke ist erfindungsgemäß für den Antrieb der Mittelwelle ein Elektromotor vorgesehen, der bei der Wageneinfahrt eingeschaltet ist .und,durch--eine vorn Gegenwinder gesteuerte elektrische Vorrichtung geregelt wird.
  • Zweckmäßig ist zur Regelung des Elektromotors eine zweite elektrische Vorrichtung vorgesehen, die entsprechend ,dem Fortschreiten .der Windeschienenformplatten gesteuert wird, und zwar mittels einer auf der Fortrückspindel der Formplatten angeordneten Schraubenmutter.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigen: Abb. i die Antriebsvorrichtung ,der Mittelwelle von oben gesehen, Abb. 2 das Schaltungsschema. der elektrischen Einrichtung, Abb.3 die vom Gegenwinderdraht beeinflußte Regelvorrichtung und Abb.4 die von der Fortrückspindel betätigte Regelvorrichtung.
  • Die Mittelwelle z wird über ein Schneckengfetriebe 3 und Zahnräder 4, 5 von dem Elektromotor 2 angetrieben. D.as Zahnrad 5 und die den Bolzen 7 mit der Sperrklinke 9 tragende Äufwindeschei@be 6- sind miteinander verbünden "und lose auf der Welle z angeordnet. Die Sperrklinke 9 wird in üblicher Weise durch den Konus to außer Eingriff mit dem Aufwindesperrad 8 gehalten, so daß dieses nicht mitgenommen wird, und zwar ,sö lange, bis bei der Wageneinfahrt der Konus zo zurückgezogen wird und Klinke g in das Aufwindesperraid 8 einfällt.
  • Der Konus zo wird in an sich bekannter Weise mittels eines Elektromagneten 12 ein-und =ausgerückt; der einstellbar auf der Büchse 13 angebracht ist. Dieser Elektro= magnet wird. nach dem Abschlagen durch einen Schalter 14 eingeschaltet, d. h. in dem Augenblick, in welchem.. die Kettenrolle mit dem Aufsitzhebel des Wagenspinners nach vorn stößt. Beim Rückgang der letztgenannten Teile wind oder Elektromagnet 12 wieder ausgeschaltet. Zwischen ihm und dem Konus j io ist eine Schraubenfeder 15 angeordnet, welche den Konus in die in Abb. r gezeichnete Stellung zurückbringt, sobald der Elektromagnet stromlos ist.
  • Da nun die Umlaufgesch-,vindigkeit der Mittelwelle z der Geschwindigkeit des einfahrenden 'Wagens _und dem zunehmenden Umfang der Spule genau entsprechen muß, ist für den Elektromotor 2 ein elektrischer Regelwiderstand 16 vorgesehen, welcher in feinfühliger Weise die Drehzahl des Motors und der Mittelwelle regelt. Der Kontakthebel 18 der Regelvorrichtung sitzt fest auf der Welle 17 des Gegenwinderdrahtes z9.
  • Bekanntlich muß zu Beginn eines neuen Abzuges, d. h. bei noch leeren Spulen, die Drehgeschwindigkeit der Mittelwelle z am größten sein. Sie sinkt bei zunehmender Spulenstärke bis zur Erreichung des vollen Ansatzes und hält sich dann auf annähernd gleicher Höhe. Wollte man diesem Umstand ebenfalls @durch den Regelwiderstand 16 Rechnung tragen, so wären die hierzu notwendigen Kontakte kaum unterzubringen. Aus dem Grunde ist ein zweiter Regelwiderstand 21 vorgesehen, dessen Kontaktarm 22 .entsprechend dem Fortschreiten der Windeschienenformplatten des Wagenspinners weiterbewegt wird, und zwar mittels einer auf der Fortrückspinde124 der Formplatten angeordneten Schraubenmutter 23. Der Regelwiderstand 2z wird also entsprechend dem Wachsen der Spulenkörper genau eingestellt. Die Einrichtung ist so getroffen, daß die elektrische Regelung nur vom Beginn des Aufwickel.ns bis zur Erreichung des vollen Spulenansatzes erfolgt und die großen Unterschiede in der Drehzahl ausgleicht, wobei die Regelvorrichtung 16, 18 immer noch die Möglichkeit hat, . innerhalb ihrer Grenzen zu regeln. Da nach -Erreichung des vollen Spulenansatzes die Drehzahl der Mittelwelle auf annähernd gleicher Höhe bleibt, tritt zu diesem Zeitpunkt die Regelvorrichtung 2ii 22 außer Wirkung, -wobei -die elektrische- Verbindung :durch eine Schleifschiene 2ö aufrechterhalten - bleibt: Jetzt übernimmt die Regelvorrichtung 16, 18 allein die Regelung .der Drehzahl des Motors 2. -Mit Hilfe der üblichen Riemenausrückstange des Wagenspinners wird gleichzeitig ein einstellbarer elektrischer Schalter 26 betätigt, welcher beim Stillsetzen des Wagenspinners-den Stromkreis der elektrischen,Einrichtung unterbricht. Ferner ist mit der am vorderen Antriebsbock angeordneten. Kurbel -(zum.. schnellen Stillsetzen des' Wagenspinners bei Seilbruch usw.) ein elektrischer Schalter 27 verbunden, derart, .daß euch an .dieser Stelle ,das Ausschalten der elektrischen Einrichtung erfolgt, wenn der Wagenspinner stillgesetzt wird.
  • Die Arbeitsweise der beschriebenen Einrichtung .ist folgende: Wird für einen erneuten Abzug der Wagenspinner inTätigkeit gesetzt, so wird durch Schalter 26 auch die elektrische Anlage eingeschaltet, und der Motor 2 läuft mit der für die Aufwinidung notwendigen höchsten Geschwindigkeit. Hierbei läuft die- Aufwindescheibe 6 leer auf der Mittelwelle i. Der Wagen fährt aus, und dann erfolgt das Abschlagen (Rückwinduneg), nach welchem der Elektromagnet 12 durch Schalter 14 eingeschaltet wird und den Konus io anzieht. Infolgedessen fällt die Klinke g in das Sperrad 8 ein, so daß die Mittelwelle i mitgenommen wird. Stimmt die Spannung ,der aufzuwickelnden Fäden mit .der Drehzahl des Motors :2 überein, so bleibt der Gegenwinder.draht .in seiner Lage. Läuft der Wagen aber z. B. schneller, als es dem Aufwickeln der Fäden entspricht, so geht der Gegenwindendraht i9 unter Gewichtswirkung nach" oben, so daß der Schalthebel i8 -derart bewegt wird, daß der elektrische Widerstand verringert und damit ,die Drehzahl des Elektromotors 2 erhöht wird, bis die Fadenspannung normal ist. Bei zu langsamem Lauf des Wagens wird, da der Ge.genwinderdraht ig von den gestrafften Fäden jetzt -nech unten gedrückt :ist, dir elektrische Widerstand ,durch Zurückgehen des Schalthebels IS erhöht und sonvit die Drehzahl Lies Motors verringert.
  • Beim Fortschreiten des Spinnprozesses wird durch .die Fortrückspindel 24 der Kontaktarm 22 entsprechend dem fortschreitenden Ansatz der Spulen verstellt, um den elektrischen Widerstand derart zu ändern, als es !der notwendig werdenden Verringerung der Drehzahl,der Mittelwelle i entspricht. Ist der volle Spulenansatz erreicht, -so gleitet der Kontaktarm auf der Schleifschiene 2o fort, ohne den Motor weiter zu beeinflussen. Die kleineren Schwankungen in der Fadenspannung gleicht -die Regelvorrichtung 16, 18 aus, .die auch die Regelung .des Motors allein übernimmt, sobald der Kontaktarm 22 -des Regelwi,derstan:des 2i auf der Schiene 2o gleitet.
  • Zwecks Abnahme der vollen Spulen und Erzeugung einer Fadenreserve beim Abschlagen wind zwischen Elektromagnet 12 und Konus io ein Distanzstück geklemmt, so .daß während der folgenden Einfahrt nicht aufgewunden werden kann. Darauf wird die Fortrückspindel24 von Handzurückgedreht und damit gleichzeitig der Kontaktarm 22 in seine Anfangsstellung .gebracht. Nach dein Aufstecken neuer Spulen wird ,das genannte Distanzstück wieder entfernt.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCIIE: i. Antriebsvorrichtung für die im Spindelwagen gelegene Mittelwelle eines Wagenspinners mit selbsttätiger Regelung der Spindelgeschwindigkeit bei der Wageneinfahrt, dadurch gekennzeichnet, daß für den Antrieb (i) ein Elektromotor (2) vorgesehen ist, der bei der Wägeneinfalrrteingeschaltet ist und,durch eine vom Gegenwinder (i9) gesteuerte elektrische Vorrichtung (I6, 18) geregelt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Regelung des Elektromotors (2) eine zweite elektrische Vorrichtung (2i, 22) vorgesehen ist, die entsprechend (dem Fortschreiten der Windeschienenformplatten gesteuert wird, und .,zwar mittels einer auf der Fortrückspindel (24) der Formplatten an-,geordneten Schraubenmutter (23).
DE1938S0134430 1938-11-03 1938-11-03 Antriebsvorrichtung fuer die im Spindelwagen gelegene Mittelwelle eines Wagenspinners Expired DE699290C (de)

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DE (1) DE699290C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1001165B (de) * 1952-01-30 1957-01-17 Tmm Research Ltd Wagenspinner mit elektrisch steuerbaren Regeltrieben

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