DE817633C - Umspinnmaschine - Google Patents
UmspinnmaschineInfo
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- DE817633C DE817633C DEP10445A DEP0010445A DE817633C DE 817633 C DE817633 C DE 817633C DE P10445 A DEP10445 A DE P10445A DE P0010445 A DEP0010445 A DE P0010445A DE 817633 C DE817633 C DE 817633C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D02—YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
- D02G—CRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
- D02G3/00—Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
- D02G3/22—Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre
- D02G3/36—Cored or coated yarns or threads
- D02G3/362—Cored or coated yarns or threads using hollow spindles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
- Die Erfindung betrifft eine Umspinnmaschine, insbesondere eine Zentralumspinnmaschine, zur Bespinnung von Fein- und Feinstdrähten. Bei derartigen Umspinnmaschinen ist die Aufrechterhaltung einer bestimmten Fadenspannung erforderlich. Dies erfolgte bisher dadurch, daß auf dem Spinnteller eine Feder angeordnet war, die gegen das Spinngut auf der Spule drückte. Dadurch wurde der Widerstand gegen das Abwickeln der Spule erhöht und so die Fadenspannung entsprechend beeinflußt. Eine derartige Ausbildung hatte jedoch den wesentlichen Nachteil, daß infolge der Zentrifugalkraft sich die Feder vom Spinngut abhob. Die Fadenspannung war also beim Anfahren unerwünscht hoch und, sobald der Spinner die volle Drehzahl erreicht hatte, unter Umständen zu klein. Eine Regelung der Fadenspannung während des Betriebes war also nicht möglich.
- Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile beseitigt und eine während der Fahrt leicht verstellbare Regelung der Fadenspannung erzielt. Erfindungsgemäß sind elektrische Mittel vorgesehen, die den Ablauf der Spule beeinflussen. Es kann unmittelbar unter dem Spinnteller eine Gleichstrommagnetanordnung vorgesehen sein. Durch das erzeugte Magnetfeld wird die Spulenhülse gegen den Spinnteller bzw. gegen eine auf diesem liegende Zwischenlage mehr oder weniger angedrückt. Der Spinnteller und die Spulenhülse bestehen zweckmäßig aus weichem Eisen. Die Stärke des Magnetfeldes ist durch einen Vorschaltwiderstand regelbar. Zweckmäßig kann auch die Regelung der Stärke des Magnetfeldes in Abhängigkeit des Durchmessers des Spinngutes auf der Spule erfolgen.
- In der Figur ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel schematisch veranschaulicht.
- Der Spinnteller i, der zweckmäßig aus weichem Eisen besteht, ist fest mit dem Rohr 2, das beispielsweise aus Bronze hergestellt ist, verbunden. Auf dem Rohr 2 ist die Spulenhülse 3, die auch aus weichem Eisen besteht, lose aufgesteckt. Die Spulenhülse 3 trägt die eigentliche Spule 4 bzw. das Spinngut. Der zu bespinnende Draht 5 wird durch das Rohr 2 eingeführt und an dessen Ausgang unter Einschaltung eines Spinnwinkels 6 z. B. mit einem Textilfaden 7 umsponnen. Der Faden 7 wird über den Fadenführer 8 von der Spule 4 abgenommen und dem Spinnwinkel 6 zugeleitet. Der Fadenführer 8 ist mittels einer Schraube 9 fest auf dem Spinnteller i befestigt und läuft so mit diesem um. Die Spulenhülse 3 wird nun beim Umlauf des Spinntellers i von diesem mitgenommen und durch den Abzug des Fadens 7 außerdem noch in entgegengesetzte oder zusätzliche Umdrehung versetzt. Die Fadenspannung ist nun durch den Widerstand der Spule gegenüber der Al>zugbewegung des Fadens bestimmt. Dieser hängt wieder von der Mitnahme der Spulenhiilse durch den Spulenteller ab. Gemäß der Erfindung erfolgt nun eine Regelung der Mitnahme der Spulenhülse 3 durch den Spinnteller i dadurch, daß unmittelbar unter denn Spinnteller i eine Gleichstrommagnetanordnung 1o vörgeselien ist, die über den Vorschaltwidei-stand i i an die Stromquelle 12 angeschaltet ist. In Abhängigkeit von der Stärke des durch die Magnetanordnung io erzeugten Magnetfeldes. wird die Mitnahme der Spulenhülse 3 durch den Spinnteller i verändert. Da der Spinnteller i und die Spulenhülse 3 aus weichem Eisen sind, wird die letztere gegen die auf dem Spinnteller i liegende Scheibe 13 aus Bronze mehr oder weniger angepreßt. Ist iiuti die Fadenspannung zu gering, so nimmt der Faden 7 die punktierte Lage ein, d. h. er fliegt nach außen; dann wird inan die Stärke des :Magnetfeldes vergrößern, also die Mitnahme zwischen Spinnteller und Spulenhülse erhöhen, so daß der Widerstand gegen <las Abwickeln der Spule entsprechend vergrößert wird. Eine derartige Regelung kann in einfachster Weise durch Betätigung des Vorschaltwiderstandes i i erfolgen. Umgekehrt kann eine Verringerung der Fadenspannung ohne weiteres dadurch herbeigeführt werden, daß die Stärke des Magnetfeldes entsprechend herabgesetzt wird, so daß die Reibung zwischen dem Flansch der Spulenhiilse 3 und der Bronzescheibe 13 kleiner wird und so auch der Widerstand gegenüber der Abwickelbewegung der Spule.
Claims (7)
- PATENT A`SPRVCH L. i. Umspinnmaschine, insbesondere Zentralumspinninaschirie, zur Bespinnung von Fein- und Feinstdrähten, dadurch gekennzeichnet, daß zur Beeinflussung der Fadenspannung elektrische Mittel vorgesehen sind.
- 2. Umspinnmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar unter dem Spinnteller eine Gleichstrommagnetanordnung vorgesehen ist, welche die Mitnahme der Spule durch den Spinnteller beeinftußt.
- 3. Umspinnmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet. daß der Elektromagnet um die Nabe des Spinntellers Herum angeordnet ist. .
- 4. Umspinnmaschine nach Anspruch i und =, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetfeld die Spulenhülse gegen den Spinnteller bzw. gegen eine auf diesem liegende Zwischenlage aupreßt, um so die 1litnahnie der Spule durch den Spironteller zu beeinflussen.
- 5. Umspinnmaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet. claß der Spinnteller aus weichem Eisen besteht.
- 6. Umspinnmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärke des Magnetfeldes durch einen Vorschaltwiderstand regelbar ist.
- 7. Umspinnmaschine nach Anspruch i, 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung dei-Stärke des Magnetfeldes abhängig vom messer des Spinngutes auf der Spule ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP10445A DE817633C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Umspinnmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP10445A DE817633C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Umspinnmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE817633C true DE817633C (de) | 1951-10-18 |
Family
ID=7362892
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP10445A Expired DE817633C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Umspinnmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE817633C (de) |
-
1948
- 1948-10-02 DE DEP10445A patent/DE817633C/de not_active Expired
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