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TECHNISCHES
GEBIET
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Die vorliegende Erfindung betrifft
ein aktives Material für
eine positive Elektrode für
eine Sammelbatterie (Sekundärbatterie)
mit nichtwäßrigem Elektrolyt,
bei der Lithiummetall, Lithiumlegierungen und dergleichen für eine negative
Elektrode verwendet werden, und insbesondere ein aktives Material
für eine
positive Elektrode für
eine Sammelbatterie mit nichtwäßrigem Elektrolyt,
welche insbesondere hinsichtlich der Entladekapazität, der Hochleistungsentladekapazität und der
Erhaltungsrate der Entladekapazität der Batterie verbessert ist,
ein Verfahren zur Herstellung derselbigen und eine Sammelbatterie
mit nichtwäßrigem Elektrolyt,
bei der das aktive Metall einer positiven Elektrode verwendet wird.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Mit der Verbreitung von transportablen
Vorrichtungen wie transportablen Telefonen, Personal Computern von
Notizblockgröße und dergleichen
wurde in den letzten Jahren in deutlichem Maße die Entwicklung von Sammelbatterien
erwartet, welche eine hohe Energiedichte besitzen, geringe Abmessungen
und ein geringes Gewicht aufweisen und eine hohe Kapazität besitzen.
Als solche Batterien gibt es eine Lithiumionen-Sammelbatterie, bei
der Lithium, Lithiumlegierungen oder Kohlenstoff als eine negative
Elektrode verwendet werden, und die Forschung und deren Entwicklung
wird intensiv betrieben.
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Eine Lithiumionen-Sammelbatterie,
bei der Lithium-Cobalt-Doppeloxid
(LiCoO2) als ein aktives Material für eine positive
Elektrode verwendet wird, stellt eine hohe Spannung bei einem Niveau
von 4 V zur Verfügung
und wird daher als eine Batterie angesehen, die eine hohe Energiedichte
besitzt, und wurde einer praktischen Verwendung zugeführt.
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Kürzliche
Anforderungen hinsichtlich einer weiter gesteigerten Kapazität und einer
hohen Leistung führten
zu der Notwendigkeit, Maßnahmen
durchzuführen
für eine
Erhöhung
der Packungsdichte des aktiven Materials einer positiven Elektrode
oder für
eine Verringerung der Menge einer elektrisch leitfähigen Substanz wie
Kohlenstoff, die mit dem aktiven Material einer positiven Elektrode
vermischt ist, was die Menge des aktiven Materials einer positiven
Elektrode wesentlich erhöht.
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Im allgemeinen wird LiCoO2 hergestellt durch Vermischen bestimmter
Mengen eines Lithiumsalzes, zum Beispiel Lithiumcarbonat und einer
Cobaltverbindung, zum Beispiel Cobaltcarbonat, und Calcinieren bei Temperaturen
von 600°C
bis 1100°C
(Japanisches Patent mit der Offenlegungs-Nr. 304664/1989), oder
durch Mischen bestimmter Mengen an Lithiumcarbonat und Tricobalttetraoxid
mit einer mittleren Teilchengröße von 2
bis 25 μm
und Calcinieren bei Temperaturen von 800°C bis 900°C (Japanisches Patent mit der
Offenlegungs-Nr 283144/1997).
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Herkömmliches LiCoO2 besitzt
jedoch den Nachteil, daß die
Packungsdichte davon nicht erhöht
oder verringert ist in einer Menge einer elektrische leitfähigen Substanz,
was zur Verschlechterung der Entladekapazität und der Abhängigkeit
von der Entladestromdichte führt.
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Die Erfinder der vorliegenden Erfindung
kamen zu der Überzeugung,
daß dies
die folgende Ursache besitzt. Das heißt, LiCoO2 besitzt
ein hexagonales Kristallgitter, und daher wachsen die Kristalle
bei der Synthese in Richtung eines rechten Winkels zu den C-Achsen,
um plättchenförmige Kristalle
zu bilden. Darüber hinaus
sind die Kristalle hinsichtlich ihrer Größe nicht gleichförmig und
erzeugt daher ein Vermischen mit einer elektrisch leitfähigen Substanz
und so weiter eine Anzahl an Hohlräumen, wodurch keine Erhöhung der
Packungsdichte erreicht wird. Darüber hinaus wird angenommen,
daß die
Ursache für
eine Verschlechterung der Entladekapazität oder Hochleistungsentladekapazität durch
eine Verringerung der Menge der elektrisch leitfähigen Substanz wie folgt bedingt
ist. Bei den gemäß der herkömmlichen
Verfahren gebildeten Kristallen findet bei der Hochtemperaturcalcinierung
ein Sintern statt, was eine hohe Energie zur Pulverisierung des
Produkts bei der Herstellung von Elektroden erfordert. Die Pulverisierung
erzeugt fein verteilte Teilchen, um die spezifischen Oberflächen zu
erhöhen,
und folglich ist eine große
Menge einer elektrisch leitfähigen
Substanz wie Kohlenstoff für
die Zugabe erforderlich, um eine elektrische Leitfähigkeit
zur Verfügung
zu stellen.
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Darüber hinaus wird eine ausgeprägte Verringerung
der Packungseigenschaften oder ein Abfallen von einem Stromsammler
gefunden, wenn ein aktives Material weiter fein zerteilt wird, um
Hochleistungsentladeeigenschaften zu verbessern, um den Fluß hoher
Leistungen zu ermöglichen.
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OFFENBARUNG
DER ERFINDUNG
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Es ist eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, die Probleme der zuvor erwähnten herkömmlichen aktiven Materialien
von positiven Elektroden zu lösen
und ein aktives Material einer positiven Elektrode für eine Sammelbatterie
mit nichtwäßrigem Elektrolyt
zur Verfügung
zu stellen, welches ausgezeichnet hinsichtlich der Entlade kapazität, Hochleistungsentladekapazität und einer
Erhaltungsrate der Entladekapazität ist, und ein Verfahren zur
Herstellung derselbigen und eine Sammelbatterie mit nichtwäßrigem Elektrolyt,
bei der das aktive Material einer positiven Elektrode verwendet
wird.
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Um die oben erwähnten Probleme zu lösen, haben
die Erfinder der vorliegenden Erfindung ferner die Größe und Gestalt
von Primärteilchen
eines aktiven Materials einer positiven Elektrode und die Größe und Gestalt
von Sekundärteilchen,
die durch Ansammlung der Primärteilchen
gebildet werden, intensiv untersucht und herausgefunden, daß die Steuerung
dieser Faktoren es möglich
macht, ein aktives Material einer positiven Elektrode zu erhalten,
welches eine hohe Kapazität
und eine gute Hochleistungsentladekapazität besitzt, wodurch somit die
vorliegende Erfindung vollendet wurde.
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Das heißt, die erste Ausführungsform
der Erfindung ist charakterisiert durch ein aktives Material einer positiven
Elektrode für
eine Sammelbatterie mit nichtwäßrigem Elektrolyt,
wobei in dem aktiven Material einer positiven Elektrode für eine Sammelbatterie
mit nichtwäßrigem Elektrolyt,
bei der Lithiumcobaltat, das durch die Formel LiCoO2 dargestellt
wird, verwendet wird, das zuvor erwähnte Lithiumcobaltat zusammengesetzt
ist aus einer Mischung von Primärteilchen
aus kleinen Kristallen, welche in einer Projektionsdarstellung mittels einer
SEM-Beobachtung im Feret-Durchmesser in den Bereich von 0,4 bis
10 μm fallen
und eine mittlere Teilchengröße von 5 μm oder weniger
besitzen, und Sekundärteilchen,
die gebildet werden durch Ansammlung der kleinen Kristalle, welche
in den Bereich von 4 bis 30 μm
fallen, und darüber
hinaus das Molverhältnis
von Co zu Li 0,97 oder mehr und 1,03 oder weniger beträgt. Darüber hinaus
ist es bevorzugt, daß zumindest
ein Teil der kleinen Kristalle, welche die zuvor erwähnten Sekundärteilchen
bilden, durch Sintern miteinander verbunden sind und darüber hinaus
die zuvor erwähnten
Sekundärteilchen
kugelförmig
oder elliptisch kugelförmig sind.
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Die erste Ausführungsform der Erfindung ist
ferner charakterisiert durch ein aktives Material einer positiven
Elektrode für
eine Sammelbatterie mit nichtwäßrigem Elektrolyt,
wobei die Sekundärteilchen
90 Prozent oder mehr der Teilchen mit einem Feret-Durchmesser von
9 μm oder
mehr in einer Projektionsdarstellung durch eine SEM-Beobachtung ausmachen,
und daß das
Volumenverhältnis
der Teilchen mit einem Feret-Durchmesser von 6 μm oder mehr in einer Projektionsdarstellung
durch eine SEM-Beobachtung 70 Prozent oder mehr der gesamten Mischung
ausmacht.
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Die zweite Ausführungsform der Erfindung ist
charakterisiert durch ein Verfahren zur Herstellung des aktiven
Materials einer positiven Elektrode für eine Sammelbatterie mit nichtwäßrigem Elektrolyt,
wobei in dem Verfahren zur Herstellung des aktiven Materials einer
positiven Elektrode für
eine Sammelbatterie mit nichtwäßrigem Elektrolyt,
bei der Lithiumcobaltat, das durch die Formel LiCoO2 dargestellt
wird, verwendet wird, das zuvor erwähnte Lithiumcobaltat, welches
zusammengesetzt ist aus der Mischung der Primärteilchen von kleinen Kristallen,
welche im Feret-Durchmesser in einer Projektionsdarstellung durch
eine SEM-Beobachtung in den Bereich von 0,4 bis 10 μm fallen
und einen mittleren Durchmesser von 5 oder weniger μm besitzen,
und der Sekundärteilchen,
welche gebildet werden durch Ansammeln einer Anzahl der zuvor erwähnten kleinen Kristalle
und in den Bereich von 4 bis 30 μm
fallen, wobei das Molverhältnis
von Co zu Li 0,97 oder mehr und 1,03 oder weniger beträgt, erhalten
wird durch Mischen eines Lithiumsalzes und einer Cobaltquelle, wobei
Cobaltoxyhydroxid (CoOOH) als ein Rohma terial verwendet wird, und
Sekundärteilchen
umfaßt,
die in den Bereich von 4 bis 30 μm
fallen und gebildet werden durch Ansammeln einer Anzahl an Primärteilchen
von 0,2 bis 0,8 μm,
und anschließend
durch Ausführen
einer Wärmebehandlung
auf diese Mischung. Darüber
hinaus ist es bevorzugt, daß die
Sekundärteilchen
des zuvor erwähnten
aktiven Materials einer positiven Elektrode kugelförmig oder
elliptisch kugelförmig
sind und zumindest ein Teil dieser kleinen Kristalle, welche die
Sekundärteilchen
des zuvor erwähnten
aktiven Materials einer positiven Elektrode bilden, miteinander
verbunden sind.
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Die Sekundärteilchen des zuvor erwähnten Cobaltoxyhydroxids
sind kugelförmig
oder elliptisch kugelförmig
und machen 90 Prozent oder mehr der Teilchen mit einem Feret-Durchmesser
von 9 μm
oder mehr in einer Projektionsdarstellung durch SEM-Beobachtung
aus, und das Volumenverhältnis
der Teilchen mit 6 μm oder
mehr beträgt
70 Prozent oder mehr der Gesamtmischung. Die Wärmebehandlung der zuvor erwähnten Mischung
wird bei einer oxidativen Atmosphäre bei 800°C bis 1000°C während 4 bis 12 Stunden durchgeführt. Es
ist bevorzugt, Tricobalttetraoxid, das erhalten wird durch Wärmebehandeln
des Oxyhydroxids bei 350°C
bis 800°C
in einer oxidativen Atmosphäre,
oder Tricobalttetraoxid, das Sekundärteilchen umfaßt, die
in den Bereich von 4 bis 30 μm
fallen und gebildet werden durch Ansammeln einer Anzahl an Primärteilchen,
die im Feret-Durchmesser in einer Projektionsdarstellung durch eine
SEM-Beobachtung in den Bereich von 0,05 bis 0,8 μm fallen, als die Cobaltquelle
zu verwenden.
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Darüber hinaus ist die zweite Ausführungsform
der Erfindung durch ein Verfahren zur Herstellung des aktiven Materials
einer positiven Elektrode für
eine Sammelbatterie mit nichtwäßrigem Elektrolyt
charakterisiert, bei der die zweiten Teilchen des zuvor erwähnten Tricobalttetraoxids
kugelförmig
oder elliptisch kugelförmig
sind.
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Die dritte Ausführungsform der Erfindung ist
charakterisiert durch eine Sammelbatterie mit nichtwäßrigem Elektrolyt,
welche als einen Bestandteil das aktive Material einer positiven
Elektrode entsprechend der ersten Ausführungsform enthält.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine Ansicht durch ein Rasterelektronenmikroskop, welche die Teilchenstruktur
eines kugelförmigen
Cobaltoxyhydroxids aufzeigt, das in Beispiel 1 verwendet wird.
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2 ist
eine Ansicht durch ein Rasterelektrodenmikroskop, welche die Teilchenstruktur
eines kugelförmigen
Lithiumcobaltats zeigt, welches in Beispiel 2 erhalten wird.
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3 ist
eine Schrägansicht
einer teilweise offenen Knopfzellenbatterie vom 2032-Typ, bei der
ein aktives Material einer positiven Elektrode, das in der Erfindung
erhalten wird, verwendet wird.
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4 ist
eine Ansicht durch ein Rasterelektronenmikroskop, welche die Teilchenstruktur
eines kugelförmigen
Tricobalttetraoxids aufzeigt, das in Beispiel 5 verwendet wird.
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BESTE WEISE
ZUR DURCHFÜHRUNG
DER ERFINDUNG
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In dem aktiven Material einer positiven
Elektrode für
eine Sammelbatterie mit nichtwäßrigem Elektrolyt betreffend
die Erfindung kann die Kontaktfläche
des aktiven Materials einer positiven Elektrode mit einem Elektrolyt
erhöht
werden, um eine gute Abhängigkeit
von der Entladestromdichte zu erzielen, durch Verwenden von kleinen
Kristallen, die im Feret-Durchmesser in einer Projektionsdarstellung
durch eine SEM-Beobachtung (Rasterelektronenmikroskop-Beobachtung)
in den Bereich von 0,4 bis 10 μm
fallen und eine mittlere Teilchengröße von 5 μm oder weniger besitzen, als
die Primärteilchen
für Lithiumcobaltat,
das durch die Formel LiCoO2 dargestellt
wird.
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Der in der Erfindung verwendete Begriff
"Feret-Durchmesser in einer Projektionsdarstellung" bedeutet die
maximale Länge
in der Projektionsdarstellung (bei der Messung einer elliptischen
Kugel insbesondere die Länge
der längsten
Erstreckung). Der Grund für
eine Beschränkung
der Größe auf den
Bereich von 0,4 bis 10 μm
ist der, daß die
Größe von weniger
als 0,4 μm
eine Verringerung der Entladekapazität und der Hochleistungsentladekapazität bewirkt
und andererseits ein Überschreiten
von 10 μm
zu einer Verringerung der Erhaltungsrate der Entladekapazität führt. Darüber hinaus
ist der Grund für
eine Beschränkung
der mittleren Teilchengröße auf 5 μm oder weniger
der, daß ein Überschreiten
von 5 μm
eine Verringerung der erstmaligen Entladekapazität und der Erhaltungsrate der
Kapazität
verursacht und es daher notwendig ist, bei 5 μm oder weniger zu liegen. Die
Herstellung der kleinen Kristalle, welche in den Bereich des Feret-Durchmessers
von 0,4 bis 10 μm
fallen, und eine mittlere Teilchengröße von 0,5 μm oder weniger besitzen, ist
jedoch schwierig, und folglich liegt der untere Grenzwert bei 0,5 μm.
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Obwohl die Primärteilchen der zuvor erwähnten kleinen
Kristalle selbst feine Teilchen sind, werden zumindest ein Teil
der Primärteilchen
durch Sintern miteinander verbunden, um kugelförmige oder elliptisch kugelförmige Sekundärteilchen
mit einem Teilchendurchmesser, der in den Bereich von 4 bis 30 μm fällt, zu
bilden, welche das aktive Material einer positiven Elektrode bilden,
die eine Mischung mit den zuvor erwähnten Primärteilchen umfaßt. Dies
führt zu
einer Verbesserung der elektrischen Leitfähigkeit und gleichzeitig macht es
ein Vermischen der Primärteilchen
aus kleinen Kristallen mit den Sekundärteilchen möglich, Hohlräume, die unter
den Sekundärteilchen
gebildet werden, mit den Primärteilchen
an kleinen Kristalle zu füllen,
um die Packungsdichte zu erhöhen.
Eine ausgeprägte
Verbesserung der Packungseigenschaften des aktiven Materials einer
positiven Elektrode in einer Elektrode ist möglich, und es kann auch das
Abfallen von einem Stromsammler verhindert werden, was zu einer
Erhöhung
der Entladekapazität
und einer Verbesserung der Erhaltungsrate der Entladekapazität führt.
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Der Grund für eine Beschränkung der
Teilchengröße der Sekundärteilchen
auf 4 bis 30 μm
ist der, daß die
Größe von weniger
als 4 μm
eine Verringerung der Hochleistungsentladekapazität verursacht
und andererseits ein Überschreiten
von 30 μm
zu einer Verringerung der erstmaligen Entladekapazität und einer
Erhaltungsrate der Kapazität
führt.
Es ist notwendig, daß das
Molverhältnis
von Co zu Li im Lithiumcobaltat, das durch die Formel LiCoO2 dargestellt wird, 0,97 oder mehr und 1,03
oder weniger beträgt.
Der Grund dafür
ist der, daß das
Molverhältnis
von weniger als 0,97 oder mehr als 1,03 eine Verringerung der erstmaligen
Entladekapazität,
einer Erhaltungsrate der Kapazität
und einer Abhängigkeit
von der Entladestromdichte verursacht.
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In dem aktiven Material einer positiven
Elektrode für
eine Sammelbatterie mit nichtwäßrigem Elektrolyt ist
es bevorzugt, daß die
Sekundärteilchen
90 Prozent oder mehr der Teilchen mit einem Feret-Durchmesser von
9 μm oder
mehr in einer Projektionsdarstellung durch eine SEM-Beobachtung
ausmachen und das Volumenverhältnis
(Volumenanteil) der Teilchen von 9 μm oder mehr im Feret-Durchmesser 70 Prozent
oder mehr der Gesamtmischung beträgt. Der Grund dafür ist der,
daß ein
wiederholtes Laden und Entladen fein zerteilte Teilchen von großen Primärteilchen
erzeugen, um einen elektrischen Kontakt zu unterbrechen oder von
einem Stromsammler abzufallen, wenn das Verhältnis der Sekundärteilchen
in Teilchen mit einem Feret-Durchmesser von 9 μm oder mehr in der Projektionsdarstellung
geringer als 90 Prozent ist, was die Erhaltungsrate der Kapazität verschlechtert.
Wenn darüber
hinaus das Volumenverhältnis
der Teilchen mit einem Feret-Durchmesser
von 6 μm
oder mehr in der Projektionsdarstellung weniger als 70 Prozent der
Mischung beträgt,
nimmt die notwenige Menge einer elektrisch leitfähigen Substanz wie Acetylenschwarz,
die zur Bereitstellung einer elektrischen Leitfähigkeit zugegeben wird, zu,
um eine Verringerung der Entladekapazität oder eine Verschlechterung
der Hochleistungsentladekapazität
zu verursachen. wenn die Menge der elektrisch leitfähigen Substanz
erhöht
ist, um die elektrische Leitfähigkeit
zu verbessern, nimmt die Menge des aktiven Materials einer positiven
Elektrode, mit der eine Batterie gefüllt werden kann, ab, um eine
Verringerung der elektrischen Kapazität der Batterie zu verursachen.
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Nachfolgend wird das Verfahren zur
Herstellung des aktiven Materials einer positiven Elektrode für eine Sam melbatterie
mit nichtwäßrigem Elektrolyt
veranschaulicht. Lithiumcobaltat, das durch die Formel LiCoO2 dargestellt wird, mit der zuvor erwähnten Zusammensetzung
wird hergestellt durch Vermischen eines Lithiumsalzes wie Lithiumcarbonat
und einer Cobaltquelle, wobei Cobaltoxyhydroxid (CoOOH), welches
kugelförmige
oder elliptisch kugelförmige
Sekundärteilchen
umfaßt,
die in den Bereich von 4 bis 30 μm
fallen und gebildet werden durch Ansammeln einer Anzahl an Primärteilchen
von 0,2 bis 0,8 μm,
als ein Rohmaterial verwendet wird, und dann Wärmbehandeln der Mischung.
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Der Grund für eine Beschränkung der
Sekundärteilchen,
die durch Ansammeln von Cobaltoxyhydroxid gebildet werden, auf einen
Bereich von 4 bis 30 μm
ist der, daß Lithiumcobaltat
mit den gewünschten
Größen der
Sekundärteilchen
nicht außerhalb
des Bereichs erhalten werden können.
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Die Wärmebehandlung der zuvor erwähnten Mischung
wird vorzugsweise in einer oxidativen Atmosphäre während 4 bis 12 Stunden bei
800°C bis
1000°C durchgeführt. Der
Grund für
eine Beschränkung
der Bedingungen der Wärmebehandlung
auf 800°C
bis 1000°C
und 4 bis 12 Stunden ist der, daß die Wärmebehandlung bei weniger als
800°C oder
weniger als 4 Stunden oder die Wärmebehandlung
bei mehr als 1000°C oder
mehr als 12 Stunden es nicht schafft, daß sowohl eine erstmalige Entladekapazität, eine
Erhaltungsrate der Entladekapazität als auch eine Hochleistungsentladekapazität in ausreichendem
Maße erreicht
werden.
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Darüber hinaus werden als die Cobaltquelle
vorzugsweise Tricobalttetraoxid, das hergestellt wird durch Wärmebehandeln
des Oxyhydroxids in einer oxidativen Atmosphäre bei 350°C bis 800°C, oder Tricobalttetraoxid oder
Tricobalttetraoxid, das Sekundärteilchen
umfaßt,
die in den Bereich von 4 bis 30 μm
fallen und gebildet werden durch Ansammeln einer Anzahl von Primärteilchen
mit einem Feret-Durchmesser im Bereich von 0,05 bis 0,8 μm in einer
Projektionsdarstellung, verwendet. Die Gestalt der zuvor erwähnten Sekundärteilchen
von Tricobalttetraoxid ist auf eine Kugel oder eine elliptische
Kugel beschränkt.
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Der Grund für eine Beschränkung der
Gestalt der Sekundärteilchen
auf eine Kugel oder eine elliptische Kugel ist der, daß eine ausreichende
Packdichte nicht zur Verfügung
gestellt werden kann und die Hochleistungsentladekapazität ebenfalls
verschlechtert ist bei einer von diesen Gestalten verschiedenen
unbestimmten Gestalt.
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Darüber hinaus können als
das zuvor erwähnte
Lithiumsalz Lithiumcarbonat, Lithiumhydroxid, Lithiumnitrat und
dergleichen verwendet werden.
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BEISPIELE
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Beispiel 1
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Es wurden Cobaltoxyhydroxyd (CoOOH),
welches die Sekundärteilchen
von kugelförmiger
oder elliptisch kugelförmiger
Hauptgestalt bildet, die in den Bereich von 4 bis 30 μm fallen
und gebildet werden durch Ansammeln einer Anzahl an Primärteilchen
von 0,2 bis 0,8 μm,
die in einer SEM-Photographie der 1 aufgezeigt
sind, und Lithiumcarbonat (Li2CO3) genau eingewogen, so daß das Molverhältnis von
Li und Co Zusammensetzungen besaß, wie sie in der folgenden
Tabelle 1 aufgezeigt sind, gemischt und mit einem Edelstahlmischgranulator,
der mit Rührerschaufeln
und einem Rührer
ausgestattet war, unter Zugabe einer wäßrigen Lösung von Polyvinylalkoholharz
(PVA) gra nuliert, so daß die
Menge des PVA ungefähr
1,4 Gewichtsteile zu 100 Gewichtsteilen des Pulvers betrug.
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Anschließend wurde die zuvor erwähnte Mischung
auf 3 bis 5 mm granuliert, während
5 Stunden bei 120°C
getrocknet und dann unter den in Tabelle 1 aufgezeigten entsprechenden
Bedingungen calciniert.
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Die Zusammensetzungen des resultierenden
Lithiumcobaltats wurden unter Verwendung eines Atomspektrometers
mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP) analysiert und sie waren nahezu
unverändert
gegenüber
der Chargenzusammensetzung, wie sie in Tabelle 1 aufgezeigt ist.
Bei der Identifikation von gebildeten Phasen mittels Pulverröntgenbeugung
unter Verwendung der Kα-Strahlen
von Cu wurden lediglich Spuren der Phasen von Li2CO3 und Co3O4 als von LiCoO2 verschiedene
Phasen des JCPDS-Files Nr. 16–427
erfaßt
.
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Das resultierende Lithiumcobaltat
wurde hinsichtlich der Größe kontrolliert
mittels eines Siebes mit einer Öffnung
von 32 μm,
und es wurde eine SEM-Beobachtung durchgeführt. Als ein Ergebnis wurde
festgestellt, daß es
eine Mischung von kleinen Teilchen, die im Feret-Durchmessser in
der Projektionsdarstellung in den Bereich von 0,4 bis 10 μm fallen
und eine mittlere Teilchengröße von 5 μm oder weniger
besitzen, und kugelförmigen
oder elliptisch kugelförmigen
Sekundärteilen,
die gebildet wurden durch Ansammeln einer Anzahl der zuvor erwähnten kleinen
Teilchen und in den Bereich von 4 bis 30 μm fallen, wie aus 2 ersichtlich ist, war.
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Anschließend bestätigte eine Beobachtung mittels
eines SEM bei einer Vergrößerung von
15 000, daß ein
Teil der Primärteilchen,
welche die Sekundärteilchen
bilden, durch Sintern miteinander verbunden waren. Darüber hinaus wurde
bei Teilchen mit einem Feret-Durchmesser von 9 μm oder weniger in einer Projektionsdarstellung
der zuvor erwähnten
Mischungen das Verhältnis
der Sekundärteilchen
und der Primärteilchen
auf einer SEM-Photographie mit einer Vergrößerung von 600 untersucht,
und es zeigte sich, daß alle
Sekundärteilchen
98% oder mehr ausmachten.
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Darüber hinaus wurde die Teilchengrößenverteilung
der zuvor erwähnten
Mischungen mit einer Mikrotrack-Teilchengrößenverteilungsmeßvorrichtung
untersucht und der Gesamtvolumenprozentanteil der Teilchen mit einem
Feret-Durchmesser
in der Projektionsdarstellung von 6 μm oder mehr erwies sich als
90 Prozent oder mehr.
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Eine bestimmte Menge des wie oben
beschrieben hinsichtlich der Teilchengröße gesteuerten Lithiumcobaltats
wurde in einen Meßzylinder
mit einer Kapazität
von 100 cm3 gegeben, und man ließ den Meßzylinder aus
einer Höhe
von 50 cm wiederholt 200 mal auf eine Gummiplatte fallen, die ein
Härte von
60 bis 80 besaß, um
das Pulver zu verdichten. Nachdem das Verdichten abgeschlossen war,
wurde das Volumen der Probe im Meßzylinder abgelesen, um die
Packungsdichte zu berechnen, welche in Tabelle 1 aufgezeigt ist.
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Darüber hinaus wurden Batterien
unter Verwendung des resultierenden Lithiumcobaltats als ein aktives
Material zusammengesetzt, um die Lade- und Entladekapazität zu messen.
Das aktive Material einer positiven Elektrode des zuvor erwähnten Lithiumcobaltats,
Acetylenschwarz und Polytetrafluorethylenharz (PTFE)- wurden in
einem Gewichtsverhältnis
von 80 : 15 : 5 gemischt, um eine depolarisierende Mischung herzustellen,
und es wurden 50 mg der zuvor erwähnten depolarisierenden Mischung
eingewogen und bei einem Druck von 200 MPa zu einer Scheibe mit
einem Durchmesser von 10 mm Durchmesser gepreßt.
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Die resultierende Scheibe wurde in
einem Vakuumtrockner über
Nacht bei 120°C
getrocknet, um eine positive Elektrode herzustellen. Das Pellet
der positiven Elektrode 5 und das Pellet aus Li-Metall 2 mit
einem Durchmesser von 16 mm und einer Dicke von 1 mm für eine negative
Elektrode wurden wie in 3 aufgezeigt,
verwendet, und es wurde eine Mischlösung, welche Ethylencarbonat
(EC) und 1,2-Dimethoxyethan (DME) in derselben Menge und ein Mol
an LiPF4 als ein Trägersalz enthält als ein
Elektrolyt verwendet. Für den
Separator 3 wurde ein poröser Polyethylenfilm mit einer
Dicke von 25 μm
verwendet und mit einer Dichtung 4 abgedichtet. In einer
Handschuhbox, die auf einen Taupunkt von –80°C reguliert war, wurde in einer Atmosphäre von Ar
eine Knopfzellenbatterie vom Typ 2032 zusammengesetzt.
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In 3 ist 1 ein
negativer Elektrodenbecher, ist 6 ein positiver Elektrodenbecher
und ist der Elektrolyt in Hohlräumen
des Inneren der Batterie vorhanden, obwohl dies in der Figur nicht
aufgezeigt ist.
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Die auf diese Weise zusammengesetzten
Knopfzellenbatterien ließ man
während
10 Stunden nach dem Montieren stehen. Nachdem sich die Leerlaufspannung
(open circuit voltage (OCV)) stabilisiert hatte, wurden die Batterien
mit einer Ladestromdichte von 1,0 mA/cm2 bis
auf eine Endspannung von 4,3 V geladen, dann ließ man sie während 2 Stunden stehen, und
es wurde ein Entladetest bei einer Entladestromdichte von 1,0 mA/cm2 bis 3,0 V durchgeführt. Die Ergebnisse der Entladekapazität sind in
Tabelle 1 aufgezeigt.
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Die Lade- und Entladetests wurden
unter denselben wie oben beschriebenen Bedingungen wiederholt, und
es wurde die Erhaltungsrate der Entladekapazität gemäß der folgen den Gleichung 1
berechnet, nachdem die Tests 100 mal wiederholt wurden.
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Gleichung 1:
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Erhaltungsrate der Entladekapazität (%) =
100 mal Entladekapazität/erstmalige
Entladekapazität × 100
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Beispiel 2
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Es wurde Lithiumcobaltat erhalten
mit den Zusammensetzungen an Cobaltoxyhydroxid und Lithiumcarbonat,
wie sie in Beispiel 1 verwendet wurden, unter den Calcinierungsbedingungen,
wie sie in Tabelle 2 aufgezeigt sind, auf eine Weise, die ähnlich zu
Beispiel 1 ist. Das resultierende Lithiumcobaltat wurde auf eine ähnliche
Weise wie in Beispiel 1 bewertet. Die Zusammensetzung davon war
nahezu unverändert
gegenüber der
Chargenzusammensetzung, die in Tabelle 2 aufgezeigt ist, und es
wurden keine ge bildeten Phasen bestätigt, die von den Phasen von
LiCoO2 verschieden sind, mit der Ausnahme,
daß lediglich
Spuren von Li2Co3- und
Co3O4-Phasen erfaßt wurden.
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Es wurde festgestellt, daß das Lithiumcobaltat
eine Mischung aus kleinen Kristallen, die im Feret-Durchmesser in
der Projektionsdarstellung in den Bereich von 0,4 bis 10 μm fallen
und eine mittlere Teilchengröße von 5 μm oder weniger
besitzen, und kugelförmigen
oder elliptisch kugelförmigen
Sekundärteilchen,
die gebildet werden durch Ansammeln einer Anzahl der zuvor erwähnten kleinen
Kristalle und in den Bereich von 4 bis 30 μm fallen, war. Es wurde darüber hinaus
bestätigt,
daß ein
Teil der Primärteilchen,
welche die Sekundärteilchen
bilden, durch Sintern miteinander verbunden waren. Es wurde auch
bestätigt,
daß in
der zuvor erwähnten
Mischung das Volumenverhältnis
der Teilchen mit einem Feret-Durchmesser bei Projektionsdarstellung
von 6 μm
90 Prozent oder mehr der Mischung ausmachten und daß darüber hinaus
die Sekundärteilchen
98 Prozent oder mehr der Teilchen mit einem Feret-Durchmesser in
der Projektionsdarstellung von 9 μm
oder mehr ausmachten.
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Gleichermaßen wie in Beispiel 1 wurden
Batterien, wie in 3 aufgezeigt,
zusammengesetzt unter Verwendung des resultierenden Lithiumcobaltats
als ein aktives Material einer positiven Elektrode. Die Hochleistungsentladekapazität der resultierenden
Knopfzellenbatterien wurde wie folgt in Abhängigkeit von der Entladestromdichte
bewertet.
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Das heißt, man ließ die zuvor erwähnten Knopfzellenbatterien
nach dem Zusammensetzen während 10
Stunden stehen. Nachdem sich die OCV stabilisiert hatte, wurden
die Batterien mit einer Ladestromdichte von 1,0 mA/cm2 bis
zu einer Endspannung von 4,3 V geladen, und man ließ sie dann
während
2 Stunden stehen, und es wurde ein Entladetest durchgeführt bei
einer Entladestromdichte von 1,0 mA/cm2 bis
zu einer Endspannung von 3,0 V, um die Entladekapazität (1) zu
ermitteln. Darüber
hinaus wurden die Batterien, nachdem man sie nach Vollendung des
Entladetests während
2 Stunden stehen ließ,
erneut bei einer Ladestromdichte von 1,0 mA/cm2 bis
zu einer Endspannung von 4,3 V geladen und dann während 2
Stunden stehengelassen, und es wurde ein Entladetest durchgeführt bei
einer Entladestromdichte von 8,0 mA/cm2 bis
zu einer Endspannung von 3,0 V, um die Entladekapazität (8) zu
ermitteln. Die Abhängigkeit
von der Entladestromdichte wurde gemäß der folgenden Gleichung 2
berechnet. Die Ergebnisse sind zusammen in Tabelle 2 aufgezeigt.
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Gleichung 2:
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Abhängigkeit von der Entladestromdichte
= Entladekapazität
(8)/Entladekapazität
(1) × 100
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Beispiel 3
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Von den entsprechenden Proben mit
den in Tabelle 3 aufgezeigten Nummern des in Beispiel 1 erhaltenen
Lithiumcobaltats wurde ein Teil davon mittels einer Zentrifugalmühle auf
6 μm oder
weniger pulverisiert. Die re sultierenden gemahlenen Pulver wurden
in einer geeigneten Menge mit den ursprünglichen Proben vermischt,
so daß der
Volumenanteil (Volumenverhältnis)
der Teilchen von 6 μm
oder mehr in den gemischten Pulvern wie in Tabelle 3 aufgezeigt
war, um somit die gemischten Pulver zu erhalten. Es wurden vergleichbar zu
Beispiel 1 die Packungsdichten der resultierend gemischten Pulver
untersucht, welche in Tabelle 3 aufgezeigt sind.
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Auf eine ähnliche Weise wie in Beispiel
1 wurden Knopfzellenbatterien, wie in 3 aufgezeigt,
hergestellt unter Verwendung der zuvor erwähnten gemischten Pulver als
aktive Materialien der positiven Elektroden. Die erstmalige Entladekapazität und die
Erhaltungsraten bei der 100maligen Entladekapazität werden
zusammen in Tabelle 3 aufgezeigt.
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Beispiel 4
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Von den entsprechenden Proben mit
den Nummern, wie sie in Tabelle 4 aufgezeigt sind, des in Beispiel
1 erhaltenen Lithiumcobaltats wurde ein Teil davon in einem Elektroofen
während
24 Stunden bei 1000°C erneut
calci niert während
man ein Durchströmen
von Luft ermöglichte.
In den erneut calcinierten Produkten fand ein Wachstum der Primärteilchen
statt, und es waren eine Anzahl von Teilchen enthalten mit einer
Teilchengröße von 9 μm oder mehr.
Nach deren Pulverisieren mit einer Zentrifugalmühle wurden Teilchen mit 9 μm oder mehr
und 30 μm
oder weniger mit Sieben gesammelt, um grobe Primärteilchen zu erhalten. Die
zuvor erwähnten
groben Primärteilchen,
die so erhalten wurden, daß die
Volumenanteile der Sekundärteilchen
von Teilchen mit 9 μm
oder mehr in den gemischten Pulvern wie in Tabelle 4 aufgezeigt
waren, wurden in einer geeigneten Menge mit den ursprünglichen
Proben gemischt, um die gemischten Pulver zu erhalten. Die Packungsdichten
der resultierenden gemischten Pulver wurden entsprechend wie in
Beispiel 1 untersucht und sind in Tabelle 4 aufgezeigt.
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Auf eine ähnliche Weise wie in Beispiel
1 wurden Knopfzellenbatterien, wie in 3 aufgezeigt,
hergestellt unter Verwendung der zuvor erwähnten gemischten Pulver als
aktive Materialien der positiven Elektroden. Die erstmalige Entladekapazität und die
Erhaltungsraten bei der 100maligen Entladekapazität werden
zusammen in Tabelle 4 aufgezeigt.
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Beispiel 5
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Das in Beispiel 1 verwendete Cobaltoxyhydroxid
(CoOOH) wurde bei Bedingungen, wie sie in Tabelle 5 aufgezeigt werden,
calciniert, um Tricobalttetraoxid (Co3O4) zu erhalten. Das gesamte erhaltene Co3O4 bestand aus Sekundärteilchen
mit einer kugelförmigen
oder elliptisch kugelförmigen
Hauptform der Teilchen, die in den Bereich von 4 bis 30 μm fallen
und gebildet werden durch Ansammeln einer Anzahl an Primärteilchen mit
einem Feret-Durchmesser
in der Projektionsdarstellung einer SEM-Beobachtung, wie sie in 4 aufgezeigt ist, von 0,2
bis 0,8 μm.
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Lithiumcobaltat wurde erhalten durch
Verwenden des resultierenden Co3O4 als Cobaltquellen mit den Zusammensetzungen
und Bedingungen, wie sie in Tabelle 5 aufgezeigt sind, auf eine ähnliche
Weise wie in Beispiel 1. Das resultierende Lithiumcobaltat wurde
auf eine ähnliche
Weise wie in Beispiel 1 bewertet. Die Zusammensetzungen waren kaum
von den Chargenzusammensetzungen, wie sie in Tabelle 5 aufgezeigt
sind, verschieden. Mit der Ausnahme, daß lediglich Spuren von Phasen
von Li2Co3 und Co3O4 erfaßt wurden,
wurden keine anderen gebildeten Phasen, die verschieden von der
von LiCoO2 sind, beobachtet.
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Es wurde festgestellt, daß Lithiumcobaltat
eine Mischung aus kleinen Kristallen, die im Feret-Durchmesser in
der Projektionsdarstellung in den Bereich von 0,4 bis 10 μm fallen
und eine mittlere Teilchengröße von 5 μm oder weniger
besitzen, und Sekundärteilchen,
die gebildet werden durch Ansammeln einer Anzahl der zuvor erwähnten kleinen
Kristalle und in den Bereich von 4 bis 30 μm fallen, war.
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Darüber hinaus wurde bestätigt, daß in den
Primärteilchen,
welche die Sekundärteilchen
bilden, ein Teil davon durch Sintern verbunden war. Es wurde festgestellt,
daß in
der zuvor erwähnten
Mischung das Volumenverhältnis
der Teilchen mit einem Feret-Durchmesser in der Projektionsdarstellung
von 6 μm
oder mehr zu der Mischung 90 Prozent oder mehr ausmacht. Darüber hinaus
wurde festgestellt, daß 98
Prozent oder mehr der Teilchen mit einem Feret-Durchmesser in der
Projektionsdarstellung von 9 μm
oder mehr die Sekundärteilchen
ausmachen.
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Anschließend wurde die Packungsdichte
auf eine ähnliche
Weise wie in Beispiel 1 untersucht, welche in Tabelle 5 aufgezeigt
ist.
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Es wurden Knopfzellenbatterien, wie
in 3 aufgezeigt, hergestellt
unter Verwendung des resultierenden Lithium-Cobalt-Doppeloxids als
ein aktives Material auf eine ähnliche
Weise wie in Beispiel 1, um die Entladekapazität zu messen. Die Ergebnisse
sind zusammen in Tabelle 5 aufgezeigt.
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Beispiel 6
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Von den entsprechenden Proben mit
den in Tabelle 6 aufgezeigten Nummern des in Beispiel 5 erhaltenen
Lithiumcobaltats wurde ein Teil davon mittels einer Zentrifugalmühle auf
6 μm oder
weniger pulverisiert. Gemahlene Teilchen, die so erhalten wurden,
daß der
Volumenanteil der Teilchen von 6 μm
oder mehr im gemischten Pulver wie in Tabelle 6 aufgezeigt wurde,
wurden in geeigneten Mengen mit den ursprünglichen Proben gemischt, um
die gemischten Pulver zu erhalten. Die Packungsdichten der erhaltenen
gemischten Pulver wurden auf eine ähnliche Weise wie in Beispiel
1 untersucht, welche in Tabelle 6 aufgezeigt sind.
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Es wurden Knopfzellenbatterien, wie
in 3 aufgezeigt, hergestellt
unter Verwendung der zuvor erwähnten
gemischten Pulver als die aktiven Materialien der positi ven Elektroden
auf eine ähnliche
Weise wie in Beispiel 1. Die erstmalige Entladekapazität und die
Erhaltungsraten bei der 100maligen Entladekapazität werden
zusammen in Tabelle 6 aufgezeigt.
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Beispiel 7
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Von den entsprechenden Proben mit
den in Tabelle 7 aufgezeigten Zahlen des in Beispiel 5 erhaltenen Lithiumcobaltats
wurde ein Teil davon während
24 Stunden in einem Elektroofen bei 1000°C erneut calciniert, während ein
Durchströmen
von Luft ermöglicht
wurde. Bei den resultierenden erneut calcinierten Produkten fand
ein Wachstum der Primärteilchen
statt, und es wurden eine Anzahl an Teilchen mit Teilchengrößen von
9 μm oder
mehr enthalten. Nachdem diese mittels einer Zentrifugalmühle pulverisiert
worden sind, wurden Teilchen mit 9 μm oder mehr und 30 μm oder weniger
mit Sieben gesammelt, um grobe Primärteilchen zu erhalten.
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Grobe Primärteilchen, die aus den zuvor
erwähnten
groben Primärteilchen
so erhalten wurden, daß die
Volumenanteile der Sekundärteilchen
wie in Tabelle 7 aufge zeigt ungefähr Teilchen von 9 μm oder mehr
in gemischten Pulvern wurden, wurden in geeigneten Mengen mit den
ursprünglichen
Proben vermischt, um die gemischten Pulver zu erhalten.
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Die Packungsdichten der resultierenden
gemischten Pulver wurden auf eine ähnliche Weise wie in Beispiel
1 untersucht, welche in Tabelle 7 aufgezeigt sind.
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Es wurden Knopfzellenbatterien, wie
in 3 aufgezeigt, hergestellt
unter Verwendung der zuvor erwähnten
gemischten Pulver als die aktiven Materialien von positiven Elektroden
auf eine ähnliche
Weise wie Beispiel 1. Die erstmalige Entladekapazität und die
Erhaltungsraten bei der 100maligen Entladekapazität werden
zusammen in Tabelle 7 aufgezeigt.
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Vergleichsbeispiel 1
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Das in Beispiel 1 verwendet Cobaltoxyhydroxid
und Lithiumcarbonat wurden ähnlich
wie in Beispiel 1 behandelt, mit der Ausnahme, daß die Zusammensetzungen
und Calcinierungsbedingungen wie in Tabelle 8 aufgezeigt waren,
um somit Lithiumcobaltat zu erhalten.
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Es wurden Knopfzellenbatterien hergestellt
unter Verwendung des resultierenden Lithiumcobaltats als die aktiven
Materialien von positiven Elektroden, und es wurden gemäß der Meßverfahren
der Beispiele 1 und 2 die Entladekapazität, die Erhaltungsraten bei
der 100maligen Entladekapazität
und die Abhängigkeit
der Entladekapazität
von der Entladestromdichte untersucht, welche zusammen in Tabelle
8 aufgezeigt sind.
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Vergleichsbeispiel 2
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Das in Beispiel 1 verwendete Cobaltoxyhydroxid
und Lithiumcarbonat wurden genau eingewogen, so daß Co und
Li ein Verhältnis
von 1 : 1 aufwiesen und wurden während
8 Stunden an Luft bei 900°C
calciniert, und es wurde Lithiumcobaltat auf eine ähnliche
Weise wie in Beispiel 1 hergestellt. Ein Teil des erhaltenen Lithiumcobaltats
wurde mittels einer Kugelmühle
so pulverisiert, daß alle
Teilchen zu 6 μm
oder weniger wurden. Anschließend
wurde Lithiumcobaltat des zuvor erwähnten gemahlenen Pulvers und
das des nicht gemahlenen Pulvers gründlich vermischt, um ein Gewichtsverhältnis von
40 : 60 zu erhalten. Die Packungsdichte des zuvor erwähnten gemischten
Pulvers war unzureichend mit 2,0 Gramm/cm3.
Es wurde eine wie in
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3 aufgezeigte
Knopfzellenbatterie auf eine ähnliche
Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, und die erstmalige Entladekapazität und die
Erhaltungsrate bei der 100maligen Entladekapazität wurden untersucht. Die Erhaltungsrate
der Kapazität
betrug 90 Prozent, jedoch war die erstmalige Entladekapazität unzureichend mit
135 mAh/g.
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Vergleichsbeispiel 3
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Das in Beispiel 1 verwendet Cobaltoxyhydroxid
und Lithiumcarbonat wurden genau eingewogen, so daß Co und
Li ein Verhältnis
von 1 : 1 aufwiesen, und während
8 Stunden bei 900°C
an Luft calciniert, und es wurde Lithiumcobaltat (I) auf eine ähnliche
Weise wie in Beispiel 1 hergestellt. Der Volumenanteil der Sekundärteilchen
in dem resultierenden Lithiumcobaltat betrug 98 Prozent. Nachdem
Tricobalttetraoxid, welches lediglich Primärteilchen mit einer mittleren
Teilchengröße von 5 μm enthielt,
und Lithiumcarbonat genau eingewogen wurden, so daß Co und
Li ein Verhältnis
von 1 : 1 aufwiesen, wurden sie darüber hinaus während 8 Stunden
bei 900°C
an Luft calciniert, und es wurde Lithiumcobaltat (II) auf eine ähnliche
Weise wie in Beispiel 1 hergestellt.
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In dem resultierenden Lithiumcobaltat
fand ein Sintern statt, um Sekundärteilchen auszubilden, und daher
wurden die Sekundärteilchen
bis auf Primärteilchen
pulverisiert und die Primärteilchen
mit 9 bis 20 μm mit
Sieben gesammelt.
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Die resultierenden Primärteilchen
und das zuvor erwähnte
Lithiumcobaltat wurden in einem Volumenverhältnis von 10 : 90 gut vermischt.
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Es wurde eine wie in 3 aufgezeigte Knopfzellenbatterie hergestellt
aus der resultierenden Mischung auf eine zu Beispiel 1 ähnliche
Weise. Die erstmalige Entladekapazität und die Erhaltungsrate bei
der 100maligen Entladekapazität
wurden untersucht. Die erstmalige Entladekapazität betrug 145 mAh/g, jedoch war
die Erhaltungsrate der Entladekapazität auf 73 Prozent verringert.
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Vergleichsbeispiel 4
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Das Oxyhydroxid, welches Primärteilchen
umfaßt,
die als Hauptbestandteil Teilchen mit einer Teilchengröße von 0,2
bis 0,8 μm
enthalten, und Lithiumcarbonat wurden genau gewogen, so daß Co und
Li ein Verhältnis
von 1 : 1 aufwiesen, und während
8 Stunden bei 900°C
an Luft calciniert, und es wurde Lithiumcobaltat auf eine ähnliche
Weise wie in Beispiel 1 hergestellt.
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In dem resultierenden Lithiumcobaltat
wurden die Primärteilchen
entsprechend gesintert, um Sekundärteilchen mit unbestimmten
Gestalten und mit 0,4 bis 10 μm
zu bilden. Die Packungsdichte war unzureichend mit 1,8 g/cm3.
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Vergleichsbeispiel 5
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Tricobalttetraoxid mit einer mittleren
Teilchengröße von 5 μm und Lithiumcarbonat
wurden genau gewogen, so daß Co
und Li ein Verhältnis
von 1 : 1 aufwiesen, und während
8 Stunden bei 900°C
an Luft calciniert, und es wurde Lithiumcobaltat auf eine ähnliche
Weise wie in Beispiel 1 hergestellt.
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Da das resultierende Lithiumcobaltat
in starkem Maße
gesintert war unter Ausbildung fester Granulate, wurde es mit einer
Zentrifugalmühle
pulverisiert, und die resultierenden Teilchen wurden dann mittels
eines 32 μm-Siebs
hinsichtlich der Größe kontrolliert.
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Das resultierende, hinsichtlich der
Größe kontrollierte
Produkt war ein gemischtes Pulver aus Primärteilchen und Sekundärteilchen
von unbestimmter Gestalt und besaß eine breite Verteilung von
0,2 bis 32 μm in
der Teilchengrößenverteilung.
Der Volumenanteil der Teilchen mit 6 μm oder mehr betrug 56 Prozent,
und die Packungsdichte war unzureichend mit 2,1 g/cm3. Es wurde
eine wie in 3 aufgezeigte
Knopfzellenbatterie hergestellt auf eine ähnliche Weise wie in Beispiel
1 und Beispiel 2. Die erstmalige Entladekapazität und die Erhaltungsrate bei
der 100maligen Entladekapazität
erwiesen sich als 138 mAh/g bzw. 84 Prozent, jedoch war die Abhängigkeit
des Entladestroms von der Entladestromdichte unzureichend mit 54
Prozent.
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Vergleichsbeispiel 6
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Tricobalttetraoxid mit einer mittleren
Teilchengröße von 5 μm und Lithiumcarbonat
wurden genau gewogen, so daß Co
und Li ein Verhältnis
von 1 : 1 aufwiesen, und dann während
8 Stunden bei 900°C
an Luft calciniert, und es wurde Lithiumcobaltat auf eine ähnliche
Weise wie in Beispiel 1 hergestellt.
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Da das resultierende Lithiumcobaltat
stark gesintert war, um feste Granulate zu bilden, wurde es mittels
einer Zentrifugalmühle
pulverisiert und anschließend
mittels einer Kugelmühle
zu Primärteilchen
von 10 μm
oder weniger pulverisiert. Es wurden ein Gewichtsprozent an PVA
und eine geeignete Meng an Wasser zu der Menge des resultie renden
Pulvers gegeben und gerührt,
um eine Aufschlämmung
herzustellen.
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Die Aufschlämmung wurde unter Verwendung
eines Sprühtrockners,
der mit einer Scheibe vom Multiblade-Typ mit einem Durchmesser von
ungefähr
12 cm ausgestattet war, unter den Bedingungen einer Scheibenumdrehung
von 1000 UPM und einer Heißlufteinlaßtemperatur
von 240°C
granuliert, und die resultierenden Granulate wurden unter Verwendung
eines 32 μm-Siebes
hinsichtlich der Größe kontrolliert.
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Das auf diese Weise hergestellte
hinsichtlich der Größe kontrollierte
Pulver wurde in ein Porzellangefäß gegeben,
und die Temperatur wurde mit einer Geschwindigkeit von 150°C/Stunde
bis auf 600°C
erhöht, während man
das Durchströmen
von Luft durch einen Elektroofen ermöglichte, und während 2
Stunden beibehalten, um das PVA gründlich zu verdampfen.
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Es wurde eine wie in 3 aufgezeigte Knopfzellenbatterie hergestellt
durch Verwenden der resultierenden Lithiumcobaltatgranulate als
ein aktives Material einer positiven Elektrode auf eine ähnliche
Weise wie in Beispiel 1. Die erstmalige Entladekapazität und die
Erhaltungsrate bei der 100maligen Entladekapazität erwiesen sich als 136 mAh/g
bzw. 78 Prozent, welches nicht in ausreichendem Maße zufriedenstellende
Werte waren.
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Vergleichsbeispiel 7
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Cobalthydroxid (Co(OH)2),
welches in herkömmlichen
Techniken verwendet wird, wo kugelförmige oder elliptisch kugelförmige Sekundärteilchen,
die in den Bereich von 4 bis 30 μm
fallen und gebildet werden durch Ansammeln ei ner Anzahl an Primärteilchen
von 0,2 bis 0,8 μm,
die Hauptteilchenformen waren, und Lithiumcarbonat (Li2CO3) wurden genau gewogen, so daß ein Verhältnis von
Li und Co von 1 : 1 erhalten wurde, und während 8 Stunden bei 900°C an Luft
calciniert, und es wurde Lithiumcobaltat auf eine ähnliche
Weise wie in Beispiel 1 hergestellt.
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Nachdem das resultierende Lithiumcobaltat
mittels eines 32 μm-Siebes
hinsichtlich der Größe kontrolliert
worden war, wurde eine wie in 3 aufgezeigte
Knopfzellenbatterie auf eine ähnliche
Weise wie in Beispiel 1 hergestellt. Die erstmalige Entladekapazität und die
Erhaltungsladung bei der 100maligen Entladekapazität wurden
untersucht, erwiesen sich jedoch als unzureichend mit 141 mAh/g
bzw. 77 Prozent.
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Wie aus den zuvor erwähnten Beispielen
und Vergleichsbeispielen ersichtlich ist, besitzt Lithiumcobaltat,
welches eine Mischung der kleinen Kristalle, die im Feret-Durchmesser
in einer Projektionsdarstellung in den Bereich von 0,4 bis 10 μm fallen
und eine mittlere Teilchengröße von 5 μm oder weniger
besitzen, und der kugelförmigen
oder elliptisch kugelförmigen
Sekundärteilchen,
welche in den Bereich von 4 bis 30 μm fallen und gebildet werden
durch Ansammeln einer Anzahl der zuvor erwähnten kleinen Kristalle, umfaßt, welche
erhalten werden durch das Verfahren zur Herstellung der Erfindung,
eine hohe Packungsdichte, und es können folglich Batterien mit
einer großen
Menge des aktiven Materials einer positiven Elektrode gefüllt werden.
Dies bedeutet eine Erhöhung
der Füllungseigenschaften,
da die Sekundärteilchen,
welche dicht mit den Primärteilchen
gefüllt
sind, kugelförmig
oder elliptisch kugelförmig
sind.
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Eine Verwendung dieses Lithiumcobaltats
als das aktive Material einer positiven Elektrode ergibt eine hohe Entladekapazität und auch
eine hohe Erhaltungsrate der Kapazität. Der Grund dafür ist, daß die Primärteilchen
vergleichsweise klein sind, so daß die Oberfläche, welche
in Kontakt mit dem Elektrolyt steht, erhöht ist, wodurch auf einfache
Weise bewirkt wird, daß die
Batteriereaktion die Entladekapazität erhöht. Darüber hinaus wird das aktive
Material trotz eines wiederholten Ladens und Entladens kaum fein
zerteilt, um die Erhaltungsrate der Entladekapazität zu erhöhen.
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Wie aus dem zuvor erwähnten Beispiel
2 ersichtlich ist, ist die Abhängigkeit
von der Entladestromdichte ebenfalls zufriedenstellend. Als Grund
dafür wird
angenommen, daß in
dem Lithiumcobaltat gemäß der Erfindung
die Primärteilchen
relativ klein sind und die Oberflächen, welche in Kontakt mit
dem Elektrolyt stehen, vergrößert sind,
wodurch ermöglicht
wird, daß die
Batteriereaktion leicht stattfindet. Ferner trägt auch wirksam zu dem Grund
bei, daß der
elektrische Widerstand zwischen den Primärteilchen verringert ist, da
zumindest ein Teil der Primärteilchen
durch Sintern miteinander verbunden ist.
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Da die Teilchen fest miteinander
verbunden sind, werden darüber
hinaus die Sekundärteilchen
bei der Herstellung der Elektroden kaum zerkleinert, und es wird
sichergestellt, daß Innenhohlräume die
Permeabilität der
Elektrolyten beibehalten, und darüber hinaus findet kein Abfallen
der Primärteilchen
von einem Stromkollektor statt.
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Andererseits ist aus den Vergleichsbeispielen
zu ersehen, daß ein
einfach granuliertes Lithiumcobaltat nicht ausreichend ist hinsichtlich
des elektrischen Kontakts unter den Primärteilchen, um die Leistung
von Batterien zu verschlechtern. Darüber hinaus bewirkt eine geringe
mechanische Festigkeit Schwierigkeiten beim Füllen der Hohlräume mit
den Primärteilchen
oder ein Abfallen von einem Stromkollektor.
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INDUSTRIELLE
ANWENDBARKEIT
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Wie oben beschrieben ermöglicht das
aktive Material einer positiven Elektrode einer nichtwäßrigen Sammelbatterie
und das Verfahren zur Herstellung derselbigen gemäß der Erfindung
eine Verbesserung von Sammelbatterien hinsichtlich der Entladekapazität, der Erhaltungsrate
der Entladekapazität
und der Hochleistungsentladekapazität, und dadurch wird die Herstellung
von hervorragenden nichtwäßrigen Sammelbatterien möglich.