DE698705C - Verfahren zur Herstellung von Trockengipsbinden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Trockengipsbinden

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DE698705C DE1937M0140456 DEM0140456D DE698705C DE 698705 C DE698705 C DE 698705C DE 1937M0140456 DE1937M0140456 DE 1937M0140456 DE M0140456 D DEM0140456 D DE M0140456D DE 698705 C DE698705 C DE 698705C
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F13/00Bandages or dressings; Absorbent pads
    • A61F13/04Plaster of Paris bandages; Other stiffening bandages

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Trockengipsbinden Zusatz zum Patent 69I 201 Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung des Verfahrens zur Herstellung von Trockengipsbinden nach Patent 691 201, gemäß dem man Trockengipsbinden aus Pasten herstellen kann, welche aus Gips, verdümiten organischen Lösungsmitteln und solchen Bindemitteln bestehen, welche in diesen verdünnten Lösungsmitteln löslich oder quellbar sind.
  • Nach dem Hauptpatent ist es auch möglich bei Verwendung von niedrig aLkylierten Celluloseäthern als Bindemittel auf die Anwesenheit von organischen Lösungsmitteln zu verzichten und die Lösung des Bindemittels nur in Wasser vorzunehmen.
  • Dieses bisher nur für Alkylcellulosen angewandte Verfahren ist erfindungsgemäß ganz allgemein gültig dadurch, daß die verschiedenen Bindemittel für die Herstellung der Gipspaste nur in Wasser gelöst oder zur Quellung gebracht werden und die mit diesen Lösungen hergestellten Gipsbinden so scharf bei bis 160° und darüber gesteigerten Temperaturen getrocknet werden, daß sie in kurzer Zeit entwässert werden.
  • Das Verfahren wird in gleicher. Weise ausgeführt, wie im Hauptpatent beschrieben; die angerührte Gipsmasse wird - zweckmäßig im Mischgefäß oder Gießgefäß vorgewärmt - auf Mull oder Gaze aufgestrichen, die nasse Binde dem sofort auf 110 bis 1200 zur Entfernung des zugesetzten Wassers und dann bei steigender Temperatur bis auf 160°, gegebenenfalls je nach der Art des angewandten Gipses und der Länge oder Kürzeder Streichapparatur auf 170, 180 oder gar 200 kurz erhitzt, um etwa aufgenommene geringe Mengen Hydratwassers zu entfernen.
  • Hierbei ist bemerkenswert, daß infolge der Kürze der Erhitzungsdauer, die je nach der Temperatur nur 5 bis 10 Minuten beträgt, auch bei Erhitzung über 1800 keine Bräunung der Gipsbinden eintritt.
  • Als Bindemittel können alle Substanzen benutzt werden, welche beim Trocknen ihrer Lösung Kiebevermögen besitzen, und zwar werden diese Substanzen zweckmäßig im Verhältnis von I bis 5 % des angewandten Gipses zugesetzt. Es kommen beispielsweise in Frage: Gummiarabikum, Gluten, Tragantleim, gelatineartige oder gelatoseartige Eiweißkörper, wasserlösliche oder in Wasser zu gielatinösen Lösungen aufquellende Cellulosederivate und Kunstharze, wie Polyvinylalohol und seine Derivate, Celluloseglykolsäure und ihre Salze und Äther, wasserquellbare und lösliche Alkylcellulosen von einem Alkylgehalt unter 20 20%, wasserlösliche oder quellbareHarnstoff-Formaldehyd-Verbindungen usw.
  • Das Verfahren bedeutet einen erheblichen technischen Fortschritt in der Herstellung von festhaftenden gebrauchsfertigen Trockengipsbinden, da zu seiner Ausführung nur Gips, Wasser und geringe Mengen eines Bindemittels, also keinerlei organische Lösungsmittel oder Verzögerungsmittel notwendig sind, die Apparatur höchst einfach ist und die Fabrikationsdauer nur wenige Minuten beträgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Trockengipsbinden unter Verwendung von wasserlöslichen oder wasserquellbaren Bindemitteln nach Patent 69I 201, dadurch gekennzeichnet, daß die Bindemittel nur in Wasser gelöst oder zur Quellung gebracht werden und die mit diesen Lösungen hergestellten Gipsbinden so scharf bei bis 1600 und darüber gesteigerten Tempera--turen getrocknet werden, daß sie in kurzer Zeit wieder entwässert werden.
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