DE69717019T2 - Vorrichtung zum Stapeln von Bögen und Vorrichtung zum Binden von Bögen - Google Patents
Vorrichtung zum Stapeln von Bögen und Vorrichtung zum Binden von BögenInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Stapeln von Bögen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, welche eine Bogenausrichtvorrichtung aufweist und Bögen beim Stapeln ausrichtet. In mehr spezifischer Weise betrifft sie eine Vorrichtung zum Stapeln von Bögen, die mit einer Bogenverarbeitungsvorrichtung verwendbar ist, welche bedruckte Bögen bindet, oder eine Vorrichtung zum Stapeln von Bögen, die mit einer Bilderzeugungsvorrichtung verwendbar ist.
- Vor der vorliegenden Erfindung wurden in einer Vorrichtung zum Stapeln von Bögen, die mit einer Bilderzeugungsvorrichtung oder einer Bogenverarbeitungsvorrichtung verwendet wurde, die Bögen, die nacheinander in die Stapelvorrichtung einer Vorrichtung zum Stapeln von Bögen transportiert wurden, während eines Bogenzuführabstands (Abstand zwischen einem zugeführten Bogen und dem nachfolgend zugeführten Bogen) durch eine Ausrichtvorrichtung ausgerichtet. Diese Art der Vorrichtung zum Stapeln von Bögen wird in einer solchen Weise gesteuert, daß in dem Fall, wenn ein Bogen, der in die Vorrichtung zum Stapeln von Bögen zugeführt ist, durch einen Ausrichtzeitpunkt-Steuerungssensor erfaßt wird, die Ausrichtvorrichtung aus der Bereitschaftsposition nach einer vorbestimmten Verzögerung (nachdem der Bogen vollständig auf der Stapelablage abgelegt ist) in die Ausrichtungsposition transportiert wird, welche in einem vorbestimmten Abstand von der Bereitschaftsposition ist, um den zugeführten Bogen auszurichten, und wird dann aus der Ausrichtungsposition in die Bereitschaftsposition zurückbewegt.
- In dem Fall einer bestimmten Art der Vorrichtung zum Stapeln von Bögen ist eine Einfügevorrichtung mit deren Zugangsseite verbunden, so daß ein eingefügter Bogen, welcher einen Unterscheidungsbogen oder einen Deckbogen ausbildet, zwischen angrenzenden zwei Bogensätzen eingefügt werden kann, die z. B. von einer Bilderzeugungsvorrichtung in die Vorrichtung zum Stapeln von Bögen zugeführt werden.
- Der Abstand zwischen dem vorhergehenden Bogen und dem folgenden Bogen ist jedoch manchmal kürzer als ein vorbestimmter, weil die Geschwindigkeit einer Vielzahl von Transportwalzen oder dergleichen einer Vorrichtung zum Transportieren von Bögen zu einer Vorrichtung zum Stapeln von Bögen manchmal schwankt oder Schlupf zwischen den Transportwalzen und einem Bogen eintritt. Dieser kürzere Abstand zwischen zwei angrenzenden Bögen (Zwischenbogenabstand oder Bogenabstand) erzeugt eine Situation, daß für die Ausrichtvorrichtung nicht genügend Zeit verbleibt, um die Bögen sachgemäß auszurichten. Eine Möglichkeit zur Verhinderung des Auftretens einer solchen Situation besteht darin, die Bogentransportgeschwindigkeit einer Vorrichtung, z. B. einer Bilderzeugungsvorrichtung, zu verringern, welche den Bogen in die Vorrichtung zum Stapeln von Bögen zuführt, so daß der Bogenabstand vergrößert wird. Die Vergrößerung des Bogenabstands erzeugt jedoch ein Problem dahingehend, daß die Produktivität der Bilderzeugung sinkt.
- Wenn ferner ein Einfügebogen zwischen angrenzenden zwei Bögen durch eine Einfügevorrichtung eingefügt wird, wenn Bögen z. B. von einer Bilderzeugungsvorrichtung zugeführt werden, muß die Produktivität einer Vorrichtung, welche Bögen in die Vorrichtung zum Stapeln von Bögen zuführt, weiter verringert werden, um die Bogenabstände zu vergrößern, oder die Geschwindigkeit, mit der Bögen der Vorrichtung zum Stapeln von Bögen zugeführt werden, muß in Voraussicht der Bogeneinfügung durch die Einfügevorrichtung vergrößert werden, so daß die Zeitdauer, d. h. der Bogenabstand, der für die sachgemäße Bogenausrichtung notwendig ist, aufgebracht werden kann. Dies ist infolge der Tatsache, daß es ziemlich schwierig ist, die Vorrichtung zum Stapeln von Bögen so zu steuern, daß der Bogenabstand trotz der Einfügung eines Einfügebogens für jede vorbestimmte Anzahl von Bögen erhalten werden kann.
- Demzufolge sinkt die Produktivität der Vorrichtung, welche Bögen der Vorrichtung zum Stapeln von Bögen zuführt. Um die Bogentransportgeschwindigkeit und die Bogenausrichtgeschwindigkeit zu erhöhen, ist es auch notwendig, die Geschwindigkeit und das Drehmoment der Antriebsmotoren zu erhöhen, was zu einem Kostenanstieg führt.
- Die JP-A-07 206 252 beschreibt ein Gerät zum Stapeln von Bögen, das eine Vorrichtung zum Stapeln von Bögen aufweist, welche dieser aufeinanderfolgend zugeführt sind, eine Ausrichtvorrichtung zum Ausrichten der Bögen und eine Bogenabstand-Erfassungsvorrichtung zum Erfassen einer Pausenzeitdauer oder eines Abstands zwischen angrenzenden Bögen. Die Ausrichtoperation wird verkürzt, wenn der Bogen in einem Abstand ausgetragen wird, welcher kürzer als eine festgelegte Papieraustragzeitdauer ist.
- Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zum Stapeln von Bögen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 so weiter zu verbessern, daß die Effektivität des Papieraustrags erhöht wird.
- Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Vorrichtung zum Stapeln von Bögen erreicht, welche die Merkmale des Anspruchs 1 aufweist.
- Eine Vorrichtung zum Binden von Bögen, eine Bogenwiederzuführvorrichtung, eine Bilderzeugungsvorrichtung und eine Bogensortiervorrichtung, die jeweils eine solche Vorrichtung zum Stapeln von Bögen aufweisen, sind in den Ansprüchen 9, 11, 15 und 17 definiert.
- Vorteilhafte Weiterentwicklungen sind in den Unteransprüchen definiert.
- Die Bogenabstand-Erfassungsvorrichtung ist bevorzugt ein optischer Sensor, welcher ebenfalls als ein Stausensor funktionswirksam ist, der Papierstau erfaßt, der durch in die Vorrichtung zum Stapeln von Bögen transportierte Bögen verursacht ist.
- Sobald der Bogenabstand, der durch die Bogenabstand-Erfassungsvorrichtung erfaßt wird, eine vorbestimmte Länge oder mehr annimmt, wird die Ausrichtvorrichtung erneut aktiviert.
- Durch die Anordnung der vorstehend beschriebenen Strukturen werden beim Transport von Bögen in die Stapelvorrichtung deren Abstände durch die Bogenabstand-Erfassungsvorrichtung erfaßt und die Bögen werden durch die Ausrichtvorrichtung ausgerichtet, welche als Reaktion auf die erfaßten Bogenabstände gesteuert wird.
- In mehr spezifischer Weise wird die Vorrichtung zum Stapeln von Bögen durch die Steuervorrichtung so gesteuert, daß dann, wenn der durch die Bogenabstand-Erfassungsvorrichtung erfaßte Bogenabstand im Hinblick den zeitlichen oder den räumlichen Abstand kleiner als der zeitliche oder der räumliche Abstand ist, der jeweils notwendig ist, damit die Ausrichtvorrichtung die Bögen sachgemäß ausrichten kann, die Ausrichtvorrichtung nicht aktiviert wird.
- Daher ist es nicht notwendig, die Bogentransportgeschwindigkeit einer Vorrichtung, z. B. einer Bilderzeugungsvorrichtung, welche Bögen der Vorrichtung zum Stapeln von Bögen zuführt, zu verringern. In anderen Worten, es ist unnötig, die Produktivität zu verringern, um Bögen sachgemäß auszurichten und in einer Vorrichtung zum Stapeln von Bögen zu stapeln.
- Ferner wird die Vorrichtung zum Stapeln von Bögen so gesteuert, daß dann, wenn durch die Einfügebogen-Erfassungsvorrichtung erfaßt ist, daß ein Einfügebogen durch eine Einfügevorrichtung zwischen den Bögen eingefügt ist, die in die Vorrichtung zum Stapeln von Bögen transportiert werden, die Ausrichtvorrichtung nicht aktiviert wird, während der Einfügebogen, der durch die Einfügebogen-Erfassungsvorrichtung erfaßt ist, und der Bogen, der dem erfaßten Einfügebogen unmittelbar vorhergeht, in der Vorrichtung zum Stapeln von Bögen gestapelt werden.
- Daher braucht die Geschwindigkeit, mit der Bögen in die Vorrichtung zum Stapeln von Bögen transportiert werden, nicht erhöht werden, um den Bogenabstand im Hinblick auf den zeitlichen oder den räumlichen Abstand die Zeitdauer zu gewährleisten, die für die sachgemäße Ausrichtung notwendig ist, in Vorausschau auf die Einfügung eines Einfügebogens von einer Einfügevorrichtung.
- Erfindungsgemäß wird das Stapeln so gesteuert, daß die Ausrichtvorrichtung nicht aktiviert wird, wenn durch die Bogenabstand-Erfassungsvorrichtung erfaßt ist, daß der Bogenabstand, bei dem Bögen in die Stapelvorrichtung transportiert werden, im Hinblick auf den zeitlichen oder den räumlichen Abstand jeweils kleiner als die Zeitdauer oder der Abstand ist, der für die Bogenausrichtvorrichtung notwendig ist, um einen Bogen auszurichten. Daher können Blätter in wünschenswerter Weise gestapelt werden, ohne die Bogentransportgeschwindigkeit einer Vorrichtung, wie z. B. eine Bilderzeugungsvorrichtung, zu verringern, von welcher die Bögen der Vorrichtung zum Stapeln von Bögen zugeführt werden, in anderen Worten, die Bögen können in wünschenswerter Weise gestapelt werden, ohne die Produktivität zu verringern.
- Ferner wird ein optischer Sensor als ein Stauerfassungssensor, welcher Papierstau erfaßt, der durch einlaufende Bögen verursacht ist, als Bogenabstand-Erfassungsvorrichtung verwendet, und der Abstand im Hinblick auf die Zeitdauer oder den Abstand der in die Vorrichtung zum Stapeln von Bögen transportierten Bögen wird durch diesen optischen Sensor erfaßt, wobei die Notwendigkeit für einen zusätzlichen Sensor ausgeschlossen wird. Daher wird der Kostenanstieg gemildert.
- Wenn ein Einfügebogen zwischen Bögen durch eine Einfügevorrichtung eingefügt wird, die mit der Vorrichtung zum Stapeln von Bögen auf der Zugangsseite verbunden ist, wird ferner die Vorrichtung zum Stapeln von Bögen so gesteuert, daß die Ausrichtvorrichtung für das Einfügen eines Bogens durch die Einfügevorrichtung und den dem Einfügebogen unmittelbar vorhergehenden Bogen nicht aktiviert wird. Daher ist es nicht notwendig, den Bogenabstand zu vergrößern, selbst wenn ein Einfügebogen durch eine Einfügevorrichtung zwischen Bögen eingefügt wird, die von einer Bilderzeugungsvorrichtung zugeführt werden.
- Die Aufgabe als auch die Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen deutlich.
- Fig. 1 zeigt eine Senkrecht-Längsschnittansicht einer rechnergekoppelten Bogenverarbeitungsvorrichtung, mit welcher eine Bindevorrichtung verbunden ist, welche die Vorrichtung zum Stapeln von Bögen der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung aufweist,
- Fig. 2 zeigt eine Senkrechtschnittansicht der Bindevorrichtung, welche die Vorrichtung zum Stapeln von Bögen gemäß der vorliegenden Erfindung aufweist,
- Fig. 3 zeigt eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung zum Stapeln von Bögen, die in Fig. 2 gezeigt ist,
- Fig. 4 zeigt eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung zum Stapeln von Bögen, die verschiedene Stufen beim Transport eines Bogensatzes zeigt, der in eine Stapelablage zugeführt wird,
- Fig. 5 zeigt eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung zum Stapeln von Bögen, die unterschiedliche Stufen der Rückführung der Vorrichtung zum Stapeln von Bögen nachdem Bogensatztransport darstellt,
- Fig. 6 zeigt eine Seitenansicht der Bandspule und des Wagens einer Bandtransportvorrichtung,
- Fig. 7 zeigt eine Vorderansicht des Wagens der Bandtransportvorrichtung, die in Fig. 6 gezeigt ist,
- Fig. 8 zeigt eine Seitenansicht des Wagens und des mittleren Heizvorrichtungsabschnitts der Bandtransportvorrichtung, die in Fig. 6 gezeigt ist,
- Fig. 9 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Stapelvorrichtung, die zeigt, wie ein Bogensatz in der Stapelvorrichtung gestapelt wird,
- Fig. 10 zeigt eine Draufsicht der Stapelablage und der Ausrichtungsführungslineale der Vorrichtung zum Stapeln von Bögen,
- Fig. 11 zeigt eine Senkrecht-Längsschnittansicht eines Abschnitts einer rechnergekoppelten Bogenverarbeitungsvorrichtung mit der Bindevorrichtung, welche die Vorrichtung zum Stapeln von Bögen in der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung und eine Einfügevorrichtung aufweist, die mit der Bindevorrichtung verbunden ist,
- Fig. 12 zeigt ein schematisches Blockdiagramm zur Darstellung der Steuerung für die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Stapeln von Bögen,
- Fig. 13 zeigt eine Senkrechtschnittansicht einer Bilderzeugungsvorrichtung, welche die Vorrichtung zum Stapeln von Bögen in der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung anwendet, parallel zu der Frontplatte der Bilderzeugungsvorrichtung,
- Fig. 14 zeigt eine Senkrechtschnittansicht des Bogenzuführabschnitts der in Fig. 13 gezeigten Bilderzeugungsvorrichtung,
- Fig. 15 zeigt eine Draufsicht des Zwischenablageabschnitts dieser,
- Fig. 16 zeigt ein schematisches Blockdiagramm zur Steuerung des Bogenstapelabschnitts dieser,
- Fig. 17 zeigt ein Zeitsteuerdiagramm zur Steuerung des Ausrichtführungsvorrichtung-Schrittmotors als Reaktion auf die Ausgabe des Bogenerfassungssensors dieser,
- Fig. 18 zeigt ein Zeitsteuerdiagramm zur Steuerung des Ausrichtführungsvorrichtung-Schrittmotors als Reaktion auf die Ausgabe des Bogenerfassungssensors dieser,
- Fig. 19 zeigt ein Zeitsteuerdiagramm zur Steuerung des Ausrichtführungsvorrichtung-Schrittmotors als Reaktion auf die Ausgabe des Bogenerfassungssensors dieser,
- Fig. 20 zeigt eine schematische Ansicht zur Darstellung der Lagebeziehung zwischen der Bogengröße und den tatsächlichen Bewegungselementen der Ausrichtführungsvorrichtung,
- Fig. 21 zeigt eine schematische Ansicht zur Darstellung einer Vielfalt von Mechanismen, um zu verhindern, daß zwei oder mehr Bögen zusammen zugeführt werden, wobei (a) einen Trennmechanismus auf Hakengrundlage darstellt, (b) einen Trennmechanismus auf Reibungsgrundlage, (c) einen Trennmechanismus auf Gegenlaufwalzen, (d) einen Trennmechanismus auf Bandgrundlage, (e) einen Trennmechanismus auf Walzengrundlage und (f) eine unterschiedliche Ansicht des Trennmechanismus auf Walzengrundlage zeigt, der in (e) gezeigt ist, wenn in (e) von rechts gesehen.
- Fig. 22 zeigt einen Senkrechtschnitt einer Bogenverarbeitungsvorrichtung, welche die Vorrichtung zum Stapeln von Bögen der Vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung anwendet, parallel zu der Fronttafel der Vorrichtung,
- Fig. 23 zeigt eine Draufsicht der Sortierablage dieser, und
- Fig. 24 zeigt ein schematisches Blockdiagramm zur Steuerung der Vorrichtung zum Stapeln von Bögen dieser.
- Nachstehend erfolgt die Beschreibung der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
- Fig. 1 zeigt eine rechnergekoppelte Bogenverarbeitungsvorrichtung, die mit einer Bindevorrichtung versehen ist, welche eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Stapeln von Bögen und eine Bilderzeugungsvorrichtung aufweist, mit welcher die rechnergekoppelte Bogenverarbeitungsvorrichtung verbunden ist.
- Das in Fig. 1 gezeigte System weist eine Bildlesevorrichtung 500, eine Bogenzuführvorrichtung 501, eine Bilderzeugungsvorrichtung 502 und eine rechnergekoppelte Bogenverarbeitungsvorrichtung auf, die mit einer Bindevorrichtung 1 und einer Sortier- und Speichervorrichtung 600 verbunden ist.
- Die Bilddaten, die durch die Bildlesevorrichtung 500 gelesen sind, werden einer Abtastvorrichtung 505 der Bilderzeugungsvorrichtung 502 zugeleitet, um ein Bild in einem Bilderzeugungsabschnitt 503 mit einer lichtempfindlichen Trommel zu erzeugen. Währenddessen wird ein Bogen S dem Bilderzeugungsabschnitt 503 zugeführt, wobei ein Bild, das in dem Bilderzeugungsabschnitt 503 erzeugt ist, auf den Bogen S übertragen wird. Danach wird der Bogen 5 mit dem übertragenen Bild durch einen Bogentransportpfad 507 zu der Sortiervorrichtung 600 und der Bindevorrichtung 1 transportiert, zu einem Buch ausgebildet und dann sortiert oder einfach sortiert.
- Wie Fig. 2 zeigt, weist die Bindevorrichtung 1 eine Bogentransportvorrichtung 201 auf, eine Bogenstapelvorrichtung 202, eine Bogensatz-Transportvorrichtung 203, eine Bandheizvorrichtung (Bindevorrichtung) 204, eine Bandtransportvorrichtung 205, eine Bundbogensatz-Transportvorrichtung 206 und eine Stapelvorrichtung 207.
- Die Bogentransportvorrichtung 201 weist einen Bogentransportpfad 2 auf, durch welchen der Bogen S transportiert wird. Der Bogentransportpfad 2 weist einen Einlauf 2a und einen Auslauf 2b auf und ist mit einem Einlaufwalzenpaar 3, einer Vielzahl von Transportwalzenpaaren 4 und einem Austragwalzenpaar 5 ausgerüstet. Sie sind in dieser Reihenfolge von der Zugangsseite entlang dem Bogentransportpfad 2 angeordnet. Es ist eine Klappenvorrichtung 6 als eine Richtvorrichtung angeordnet, die dem Einlaufwalzenpaar 3 und auf der Ablaufseite angrenzend angeordnet ist, um den Bogentransportpfad mit einem Bogentransportpfad 7 zu verbinden, wenn der Bogen S zu binden ist.
- Der Bogen 5, der durch die Klappenvorrichtung 6 in den Bogentransportpfad 7 geleitet ist, wird durch das Bogentransportwalzenpaar 8 der Bogenstapelvorrichtung 202 zugeführt.
- Fig. 3 zeigt eine perspektivische Ansicht der Bogenstapelvorrichtung 202. Nachfolgend wird der Aufbau der Bogenstapelvorrichtung 202 beschrieben.
- In der Zeichnung bezeichnet ein Bezugszeichen 9 eine Stapelablage (Stapelvorrichtung), auf welcher die Bögen gestapelt werden, 9' bezeichnet die Stapelablageoberfläche, auf welcher Bögen angehäuft werden (Bogenanhäufoberfläche), 10 bezeichnet eine Ausrichtführungsvorrichtung (Ausrichtvorrichtung), deren eine Abschnitt parallel zu der Richtung ist, in welche Bögen transportiert werden, 11 bezeichnet ein Ausrichtpaddel zum Ausrichten der Vorderkante des Bogens, welches als Reaktion auf die Stapeldicke der Bögen in der Richtung senkrecht zu der oberen der angehäuften Bögen verschwenkbar ist, die auf der Stapelablage angehäuft sind, 12 bezeichnet einen Anhaltefinger, welcher den Bogen S während der Pause, welche jedem Bindevorgang folgt, zeitweilig hält, 13 bezeichnet einen Vorderkanten-Bezugsverschluß (Kantenausrichtvorrichtung) als einen Ausrichtbogenanschlag, gegen den die Vorderkante des Bogens anstößt, 14 bezeichnet eine Unterseiten-Einlaufführung, welche die untere Oberfläche des Bogens an dem Einlauf der Bogenspeichervorrichtung 202 führt, und ein Bezugszeichen 15 bezeichnet eine Einlaufführung der oberen Oberfläche, welche die obere Oberfläche des Bogens S an dem Einlauf der Bogenstapelvorrichtung 202 führt.
- Ein Bezugszeichen 203 bezeichnet die Bogensatz-Transportvorrichtung, welche aufweist: eine feststehende Greifplatte 16 (16a, 16b), deren obere Oberfläche mit der Bogenanhäufungsfläche 9' auf einer Höhe ist, eine bewegliche Greifplatte 17 (17a, 17b) die in bezug auf die feststehende Greifplatte 16 senkrecht beweglich ist, einen Antriebsmechanismus (nicht gezeigt), welcher die bewegliche Greifplatte 17 antreibt, einen Mechanismus (nicht gezeigt), welcher die bewegliche Greifplatte 17 und die feststehende Greifplatte 16 verschiebt, eine Bogensatzführung 18 (Fig. 4) und dergleichen.
- Ein Bezugszeichen 96 bezeichnet ein Bogenunterseite-Regulierelement, welches aus einem Stück einer dünnen Platte ausgebildet ist. Es reguliert die untere Oberfläche des Bogens, der in die Bogensatz-Transportvorrichtung 203 zugeführt ist. Wenn der Bogen S in die Bogensatz-Transportvorrichtung 203 zugeführt ist, trägt das Bogenunterseite-Regulierelement 96 den Bogen S durch die Seitenkante parallel zu der Bogentransportrichtung in die Nähe eines Punkts, in welchem ein Satz von ausgerichteten Bögen durch die Bogensatz-Transportvorrichtung 203 erfaßt werden (nachstehend als Bogensatz-Greifpunkt bezeichnet), so daß die Bogenkante auf dem gleichen Niveau wie die Bogenanhäufungsfläche 9' der Stapelablage 9 verbleibt, in anderen Worten, die Bogenkante sinkt nicht unter die Bogengreiffläche 16' (16'a und 16'b) der feststehenden Greifplatte 16 (16a, 16b).
- Ein Bezugszeichen 97 bezeichnet ein oberes Vorderkanten- Regulierelement, welches mit dem Tragelement des Ausrichtpaddels 11 in Verbindung ist, um den Bogen 5 von der oberen Oberflächenseite zu regulieren, wenn sich der Bogen 5 in die Nähe des Bogensatz-Greifpunkts der Bogensatz-Transportvorrichtung 203 bewegt. Es beginnt die Regulierung des Bogens 5, wenn sich die Vorderkante des Bogens S dem Vorderkanten- Bezugsverschluß 13 nähert. Ein Bezugszeichen 98 (98a, 98b und 98c) bezeichnet ein Gewicht, welches einen vorbestimmten Druck auf den Bogen 5 über das obere Vorderkanten-Regulierelement 97 ausübt. Ein Bezugszeichen 99 bezeichnet ein Befestigungselement zum Anordnen des oberen Vorderkanten-Regulierelements 97 an dem Tragelement des Ausrichtpaddels 11. Ein Bezugszeichen 102 bezeichnet einen Ausschnittabschnitt der Stapelablage 9, welche einen Pfad ausbildet, durch welchen die feststehende Greifplatte 16 (16a, 16b) der Bogensatz-Transportvorrichtung 203 in die Greifposition verschoben wird.
- Wenn der Bogen 5 in die Bogenstapelvorrichtung 202, die wie vorstehend beschrieben aufgebaut ist, eingeführt wird, werden die obere und die untere Oberfläche des Bogens 5 jeweils durch die obere Oberflächenseite-Eintrittsführung 15 (15a, 15b und 15c) und die untere Oberflächenseite-Eintrittsführung 14 geführt und dann stößt der Bogen S gegen den Vorderkanten-Bezugsverschluß 13 (13a, 13b).
- Während dieses Transports des Bogens S wird der Bogen S durch das Ausrichtpaddel 11 nach unten gehalten und wird an der Vorderkante durch den Vorderkanten-Bezugsverschluß 13 ausgerichtet und wird ebenfalls durch die Ausrichtführungsvorrichtung 10 in der Richtung senkrecht zu der Bogentransportrichtung ausgerichtet. In anderen Worten, der Bogen S wird auf der Stapelablage 9 sowohl in dessen Bogentransportrichtung aus auch in der Richtung rechtwinklig dazu ausgerichtet.
- Das Bogenunterseite-Regulierelement 96, das aus einem Stück einer dünnen Platte ausgebildet ist, reguliert den Bogen S auf der Stapelablage 9 von der Unterseite so, daß die Bogenkante parallel zu der Bogentransportrichtung daran gehindert wird, nach unterhalb der Bogengreiffläche 16' (16'a, 16'b) der feststehenden Greifplatte 16 zu sinken, wenn der Bogen 5 in die Nähe des Bogensatz-Erfaßpunkts der Bogensatz-Transportvorrichtung 203 transportiert wird.
- Zwischen dem Vorderkanten-Bezugsverschluß 13 und dem Bogenerfaßpunkt der Bogentransportvorrichtung 203 wird der Bogen S von oben reguliert, durch das obere Vorderkanten-Regulierelement 97, das mit dem Tragelement des Ausrichtpaddels 11 verbunden ist, unter Verwendung des Fixierelements 99 und des Gewichts 88, welches den vorbestimmten Druck ausübt.
- Die Ausrichtführungsvorrichtung 10 wird durch eine fest angeordnete Führungsvorrichtung 10a oder eine bewegliche Führungsvorrichtung 10b ausgebildet, und der Bogen S wird unter Verwendung der fest angeordneten Führungsvorrichtung 10a als ein Bezug ausgerichtet. Wenn eine Vielzahl von Bogensätzen kontinuierlich gebunden wird, erfolgt die Aktivierung des Anhaltefingers 12 (12a, 12b), der zeitweilig jeden Bogensatz hält, während der vorhergehende Bogensatz gebunden wird, und wird dann deaktiviert, um den zeitweilig gehaltenen Bogensatz freizugeben, nachdem der vorhergehende Bogensatz aus der Stapelablage 9 abtransportiert ist.
- Sobald alle Bögen in jedem Bogensatz in der Vorrichtung 202 zum Stapeln von Bögen ausgerichtet sind, wird der Mechanismus zum Antrieb der beweglichen Greifplatte 17 aktiviert. Zu diesem Zeitpunkt ist die Bogengreifplatte 17 in der Bogenerfaßposition (Fig. 3) angeordnet. Dann erfaßt die bewegliche Greifplatte 17 einen Bogensatz im Zusammenwirken mit der feststehenden Greifplatte 16, welche den Bogensatz von unten trägt (Fig. 4 (a)). Bei Abschluß des Erfassens des Bogensatzes werden der Mechanismus zum Verschieben der beweglichen Greifplatte 17 und der feststehenden Greifplatte 16 aktiviert, um die Greifplatten 17 und 16 von der Bogenstapelvorrichtung 202 zu der Bandheizvorrichtung 204 zu verschieben, so daß der Bogensatz, d. h. ein Satz ausgerichteter Bögen, von der Bogenstapelvorrichtung 202 zu der Bandheizvorrichtung 204 transportiert wird (Fig. 4 (b)).
- Zu diesem Zeitpunkt wird die Unterseite des Hinterendes des Bogensatzes durch eine Bogensatzführung 18 (18a, 18b und 18c) tragend geführt, welche sich mit der beweglichen Greifplatte 17 und der feststehenden Greifplatte 16 bewegt.
- Wie in Fig. 2 gezeigt, weist die Bandheizvorrichtung 204 Bandführungen 19 und 20 auf, eine Mittenheizvorrichtung 21, Seitenheizvorrichtungen 22 und 23, den Antriebsmechanismus 24 für die Mittenheizvorrichtung 21, den Antriebsmechanismus 25 für die Seitenheizvorrichtungen 22 und 23 und dergleichen.
- Der Bandheizvorrichtung 204 wird ein Bindeband 26 durch die Bandführungen 19 und 20 (Fig. 2 und Fig. 7) der Bandtransportvorrichtung 205 zugeführt, bevor der Satz ausgerichteter Bögen der Bandheizvorrichtung 204 durch die Bogensatz-Transportvorrichtung 203 zugeführt wird.
- Die Bandtransportvorrichtung 205 weist Bandspulen R1 und R2, einen Wagen C, eine Bandschneidevorrichtung 42, Bandtransportvorrichtungen 43 und 44 und dergleichen auf (Fig. 2 und Fig. 7).
- Die Bänder, die jeweils auf die Bandspulen R1 und R2 aufgewickelt sind, werden auf eine vorbestimmte Länge (Bindeband 26) geschnitten und werden durch die Bandtransportvorrichtung 42 (Fig. 6) zu dem Wagen C transportiert.
- Nachdem das Bindeband 26 durch die Bandtransportvorrichtung 42 zu dem Wagen C transportiert ist, wird der Wagen C aus der Bandaufnahmeposition C1 in die Bandübertragungsposition C2 (Fig. 7) bewegt.
- Nachdem die Bewegung des Wagens C aus der Bandaufnahmeposition C1 in die Bandübertragungsposition C2 abgeschlossen ist, wird das Bindeband 26 durch die Bandtransportvorrichtung 44 (Fig. 8) auf die Bandführungsabschnitte 19 und 20 transportiert.
- Nach dem Übertragen des Bindebands 26 wird die Mittenheizvorrichtung 21 durch den Antriebsmechanismus 24 aus der Ausgangsposition (nicht gezeigt) in die Heizposition (Fig. 2) bewegt und wird aktiviert, um das Bindeband 26 vorzuerhitzen. Dann wird der Satz ausgerichteter Bögen in eine Position bewegt, in welcher die Vorderendseite des Bogensatzes, d. h. die Seite, welche der Rückenabschnitt eines Buches wird, nachdem der Bogensatz in die Form eines Buches gebunden ist, in einem Punkt H angeordnet ist, der in Fig. 2 (Fig. 2 und Fig. 4 (c)) bezeichnet ist, und in dieser Position wird das Bindeband 26 mit dem "Rückenabschnitt" des Bogensatzes verbunden.
- Bei Abschluß des Verbindens des Bindebands 26 mit dem "Rükkenabschnitt" des Bogensatzes werden die Seitenheizvorrichtungen 22 und 23 durch den Antriebsmechanismus 25 (nicht gezeigt) angetrieben. Wenn die Bandführungen 19 und 20 zurückgezogen sind, erfassen die Seitenheizvorrichtungen 22 und 23 die entgegengesetzten Umfangsabschnitte (oberer und unterer Umfangsabschnitt in Fig. 7) des Bindebands 26, und sie werden jeweils auf der oberen und der unteren Oberfläche des Bogensatzes so gefaltet, daß die entgegengesetzten Umfangsabschnitte des Bindebands 26 mit dem Bogensatz in einer Weise verbunden werden, um die Vorderkanten jeweils der oberen und der unteren Oberfläche des Bogensatzes einzuwickeln. Beim Abschluß der Verbindung der Umfangsabschnitte des Bindebands 26 an den Vorderkanten jeweils der oberen und der unteren Oberfläche des Bogensatzes wird der Druck von den Seitenheizvorrichtungen 22 und 23 weggenommen.
- Bei Wegnahme des Drucks von den Seitenheizvorrichtungen 22 und 23 wird der gebundene Bogensatz, d. h. ein Produkt, das als ein Buch Sc abgeschlossen ist, durch die Bogensatz- Transportvorrichtung 203 aus der Bindeposition zu einem Übertragungspunkt transportiert, von welchem das fertiggestellte Buch Sc auf die Bindebogensatz-Transportvorrichtung 206 (Fig. 5 (d)) transportiert wird.
- Zu diesem Zeitpunkt werden die Mittenheizvorrichtung 21 und die Seitenheizvorrichtungen 22 und 23 jeweils durch den Mittenheizvorrichtung-Antriebsmechanismus 24 und den Seitenheizvorrichtung-Antriebsmechanismus 25 in deren Ausgangspositionen zurückgezogen, um zu gestatten, daß das nächste Bindeband dem Bandführungsabschnitt zugeführt wird.
- Die Bindebogensatz-Transportvorrichtung 206 weist eine Bindebogensatz-Aufnahmeablage 27 auf, eine Bindebogensatz- Transportaufnahme 28, Antriebsvorrichtungen 29 und 30 für die Bindebogensatz-Aufnahmeablage 27, Antriebsvorrichtungen 31 und 32 für die Bindebogensatz-Aufnahmeablage, Senkrechttransportvorrichtungen 33 und 34 und dergleichen.
- Sobald der Bindebogensatz Sc durch die Bogensatz-Transportvorrichtung 203 aus der Bindeposition, welche dem Bindepunkt H entspricht, zu dem Übertragungspunkt der Bindebogensatz- Transportvorrichtung 206 transportiert ist, wird die Aufnahmeablage 27 durch die Antriebsvorrichtungen 29 und 30 zu dem Bindebogensatz-Aufnahmepunkt bewegt.
- Bei Ankunft der Aufnahmeablage 27 in dem Bindebogensatz- Aufnahmepunkt wird der Bindebogensatz Sc aus dem Griff der beweglichen Greifplatte 17 und der feststehenden Greifplatte 16 der Bogentransportvorrichtung 203 in die Aufnahmeablage 27 freigegeben. Dann wird die Bogensatz-Transportvorrichtung 203 in die Position zurückgeführt, welche der Bogenausrichtungsposition der Bogenstapelvorrichtung 202 entspricht (Fig. 5 (e)).
- Bei Aufnahme des Bindebogensatzes Sc (Fig. 5 (f)) wird die Aufnahmeablage 27 durch die Antriebsvorrichtungen 29 und 30 zu einem Übertragungspunkt T bewegt (Fig. 2), in welchem der Bindebogensatz Sc auf die Bindebogensatz-Transportablage 28 übertragen wird.
- Bei Aufnahme des Bindebogensatzes Sc an dem Übertragungspunkt T wird die Bindebogensatz-Transportablage 28 durch die Antriebsvorrichtungen 31 und 32 in eine Position über dem Stapelspeicher 35 bewegt (Fig. 9 (a)). Dann wird der Bindebogensatz Sc durch die Senkrechttransportvorrichtungen 33 und 34 in den Stapelspeicher 35 abgesenkt (Fig. 9 (b)).
- Daraufhin wird die Bindebogensatz-Transportablage 28 von dem Stapelspeicher 35 waagerecht wegbewegt, wobei der Bindebogensatz Sc zurückbleibt, der in dem Stapelspeicher 35 gestapelt ist, da die waagerechte Bewegung des Bindebogensatzes Sc durch den kammförmigen Abschnitt des Stapelspeichers 35 blockiert wird (Fig. 9 (c)).
- Anschließend wird die Betriebszeitpunktsteuerung der Ausrichtführungsvorrichtung 10 (10a, 10b) beschrieben, welche den Bogen S ausrichtet, welcher der Stapelablage 9 zugeführt ist.
- Wie Fig. 2 zeigt, ist auf der Zugangsseite und angrenzend an das Bogentransportwalzenpaar 8 ein Ausrichtzeitpunktsensor (Zeitpunkt-Erfassungsvorrichtung) 300 angeordnet, welcher den Betriebszeitpunkt für die Ausrichtführungsvorrichtung 10 festlegt.
- An dem Bogeneinlauf 2a der Bindevorrichtung I ist ein Bogenabstand-Erfassungssensor 301 (Bogenabstand-Erfassungsvorrichtung) angeordnet, welcher den Bogenabstand im Hinblick auf den zeitlichen oder den räumlichen Abstand erfaßt. Dieser Bogenabstand-Erfassungssensor 301 wirkt auch als ein Stauerfassungssensor, und wenn der Bogenabstand im Hinblick auf die Zeit, der durch den Sensor 301 erfaßt wird, länger als ein vorbestimmter Bogenabstand ist, wird bestimmt, daß der Bogen 5 gestaut ist.
- Mit einer vorbestimmten Verzögerung nach dem Bogen 5, welcher in die Bogenstapelvorrichtung 202 zugeführt ist, wird durch den Ausrichtzeitpunktsensor 300, der in Fig. 2 gezeigt ist, in anderen Worten, nachdem der Bogen S auf der Stapelablage 9 wollständig gestapelt ist, die bewegliche Führungsvorrichtung 20b der Ausrichtführungsvorrichtung 10 durch einen Motor 302 als eine Antriebsvorrichtung (Fig. 12) aus einer Bereitschaftsposition 10b' in eine Ausrichtungsposition 10b" bewegt, welche in einem vorbestimmten Abstand von der Bereitschaftsposition ist (in die Richtung bewegt, die durch einen Pfeil A in Fig. 3 und 10 gezeigt ist), wobei der Bogen S zu der feststehenden Führungsvorrichtung 10a bewegt wird, d. h. den seitlichen Ausrichtungsbezug, und dadurch wird der Bogen 5 gegen die feststehende Führungsvorrichtung 10a ausgerichtet und wird dann aus der Ausrichtungsposition 10b" in die Bereitschaftsposition 10b' zurückgeführt (in die Richtung bewegt, die durch einen Pfeil B in Fig. 3 und 10 bezeichnet ist).
- Während des vorstehend beschriebenen Transports des Bogens 5 ist der Bogenabstand infolge der Schwankung der Geschwindigkeit einer Vorrichtung, z. B. einer Bilderzeugungsvorrichtung, welche den Bogen S der Vorrichtung zum Stapeln von Bögen zuführt, oder infolge des Schlupfs, welcher zwischen der Vielzahl von Transportwalzen oder dergleichen der Bogenzuführvorrichtung und dem Bogen S auftritt, manchmal länger als ein vorbestimmter Abstand.
- Wie vorstehend beschrieben, wenn eine Vielzahl von Bögen kontinuierlich in die Blattstapelvorrichtung 202 transportiert wird, werden Bogenabstände durch den Bogenerfassungssensor 301 erfaßt, wie in Fig. 2 gezeigt. Wenn der Bogenerfassungssensor 301 erfaßt, daß einer der Abstände kürzer als ein vorbestimmter Abstand ist, führt eine Steuervorrichtung 520 eine solche Steuerung aus, daß die Bogenausrichtoperation durch die bewegliche Führungsvorrichtung 10b beim Erfassen eines Bogens nicht für den Bogen unmittelbar dem kürzeren Abstand vorhergehend ausführt.
- Sobald der Bogenabstand zu dem vorbestimmten Abstand zurückkehrt oder länger im Hinblick auf die Zeit oder den Abstand ist, wird die Steuerung durch die Steuervorrichtung so ausgeführt, um die Ausrichtoperation als Reaktion auf das Signal von dem Ausrichtungszeitpunktsensor 300 erneut einzuleiten.
- In anderen Worten, wenn erfaßt ist, daß der Bogenabstand der Bögen, welche kontinuierlich auf die Stapelablage 9 transportiert werden, kürzer im Hinblick auf den zeitlichen oder räumlichen Abstand als der Abstand ist, der für die sachgemäße Ausrichtung der Bögen notwendig ist, wird die Bogenausrichtoperation für die Ausrichtführungsvorrichtung 10 nicht ausgeführt, um die unsachgemäße Ausrichtung des Bogens auf der Stapelablage 9 durch die Ausrichtführungsvorrichtung 10 zu verhindern.
- Fig. 11 zeigt eine rechnergekoppelte Bogenverarbeitungsvorrichtung, welche auf der Zugangsseite der Stapelablage 9 mit einer Einfügevorrichtung 400 verbunden ist.
- Die Einfügevorrichtung 400 weist einen Bogentransportpfad auf, über welchen ein Bogen S von einer Vorrichtung (z. B. eine Bilderzeugungsvorrichtung) einer Buchherstellungsvorrichtung 1 zugeführt wird, d. h. einer Bindevorrichtung, welche eine Stapelablage 9 aufweist.
- Parallel zu dem Bogentransportpfad ist eine Einfügebogenablage 401 angeordnet, welche Einfügebögen aufnimmt. Eine Einfügeanweisung-Ausgabevorrichtung 403 wird verwendet, wenn es notwendig ist, eine Anweisung zum Einfügen eines Einfügebogens zwischen vorbestimmten zwei Bögen auszugeben, die auf die Stapelablage 9 transportiert werden. Ein Einfügebogen, der als Reaktion auf die Einfügeanweisung von der Einfügeanweisung-Ausgabevorrichtung 403 zugeführt ist, wird durch einen Einfügebogen-Erfassungssensor 402 erfaßt, der in einem Einfügebogen-Transportpfad angeordnet ist.
- Wenn ein Einfügebogen von der Einfügevorrichtung 400 zwischen vorbestimmten zwei Bögen, die einander benachbart sind (z. B. der letzte Bogen des vorhergehenden Bogensatzes, welcher eine vorbestimmte Anzahl von Bögen enthält, und der erste Bogen des folgenden Bogensatzes, welcher eine vorbestimmte Anzahl von Bögen enthält) in die Bindevorrichtung 1 zugeführt ist, während eine Vielzahl von Bögen von einer Bilderzeugungsvorrichtung 502 der Buchherstellungsvorrichtung 1 kontinuierlich zugeführt wird, erfolgt die Ausführung der folgenden Steuerung durch die Steuervorrichtung 520:
- (1) ob die Ausrichtoperation durch die Ausrichtführungsvorrichtung 10 auszuführen ist oder nicht, wird auf der Grundlage der Daten bezüglich des Einfügebogen-Einfügepunkts bestimmt, welcher gesetzt wird, wenn ein Befehl zur Aktivierung der Einfügevorrichtung 400 ausgegeben ist, oder
- (2) Der Antriebsmechanismus für die Ausrichtführungsvorrichtung (nicht gezeigt) wird durch die Steuervorrichtung 520 als Reaktion auf das Bogenerfassungssignal von dem Einfügebogen-Erfassungssensor 402 so gesteuert, daß die Ausrichtoperation durch die Ausrichtführungsvorrichtung 10 nicht für den Einfügebogen und den dem Einfügebogen unmittelbar vorhergehenden Bogen ausgeführt wird.
- Selbst wenn bei der vorstehend erläuterten Anordnung ein Einfügebogen durch die Einfügevorrichtung zwischen den Bögen eingefügt wird, die von der Bilderzeugungsvorrichtung 502 zugeführt werden, ist es nicht notwendig, die Produktivität der Bilderzeugungsvorrichtung 502 zu verringern, um den Bogenabstand zu vergrößern, und es ist auch unnötig, die Geschwindigkeit zu vergrößern, mit welcher der Bogen S zu der Bogenstapelvorrichtung 1 transportiert wird, um die Zeitdauer zu gewährleisten, die für die Ausrichtoperation notwendig ist, in anderen Worten, der ausreichende Bogenabstand in Vorausschau der Bogeneinfügung von der Einfügevorrichtung 400.
- Fig. 13 zeigt eine Bilderzeugungsvorrichtung 700, welche mit einer Originalzuführvorrichtung 800 und einer Endbearbeitungsvorrichtung 900 ausgestattet ist.
- Aus einem Satz der Originalbögen 702, die auf der Originalanordnungsablage 701 der Originalzuführvorrichtung angeordnet sind, werden die Originalbögen 702 durch eine Originaltrennvorrichtung 704 vereinzelt, und jeder Originalbogen 702 wird auf eine Glasplatte 705 transportiert, der darauf durch eine Originaltransportvorrichtung 703 (703a, 703b) sachgemäß angeordnet wird. Dann wird das Original 702 durch ein optisches System gelesen und daraufhin wird es weiter durch einen Originalrückführpfad 706 transportiert und wird durch eine Originalaustragwalze 707 auf die Originalanordnungsablage 701 ausgetragen.
- Das Original 702, das durch eine Originalzuführvorrichtung 700 auf der Glasplatte 701 sachgemäß angeordnet ist, wird durch einen Lichtstrahl von einer Belichtungslampe 708 abgetastet, und der reflektierte Teil des Lichtstrahls wird durch ein optisches System, das einen Ablenkspiegel 709 (709a, 709b, 709c und 709d), eine Zoomlinse 710 und dergleichen aufweist, fokussiert und auf eine lichtempfindliche Trommel 711 als ein Bildtragelement projiziert. Demzufolge wird ein optisches Bild des Originals 702 auf der lichtempfindlichen Trommel 711 erzeugt.
- Die lichtempfindliche Trommel 711 ist drehbar gelagert und wird durch eine Belichtungslampe 712, eine Koronaladevorrichtung 713, eine Entwicklungsvorrichtung 714, eine Transfervorrichtung 715 und eine Reinigungsvorrichtung 716 umgeben.
- Im Hinblick auf den Bilderzeugungsprozeß wird die lichtempfindliche Trommel 711 gedreht und die Restladung auf der lichtempfindlichen Trommel 711 wird durch die Belichtungslampe 712 entfernt. Dann wird die lichtempfindliche Trommel 711 durch die Aufladevorrichtung 713 gleichmäßig aufgeladen. Anschließend wird die gleichmäßig aufgeladene lichtempfindliche Trommel 711 gemäß dem optischen Bild des Originals belichtet, um auf der lichtempfindlichen Trommel 711 ein latentes Bild zu erzeugen.
- Anschließend wird die Entwicklungsvorrichtung 714 aktiviert, um das latente Bild zu entwickeln, das auf der lichtempfindlichen Trommel 711 erzeugt ist.
- Das Tonerbild, das auf der lichtempfindlichen Trommel 711 erzeugt ist, wird durch die Transfervorrichtung 715 auf einen Bogen übertragen, welcher aus einer Bogenzuführkassette 717 zugeführt und über einen Bogentransportpfad 718 in eine vorbestimmte Position zugeführt ist, in welcher der Bogen in Gegenüberlage der lichtempfindlichen Trommel 711 ist.
- Bei Abschluß der Tonerbildübertragung auf den Bogen wird der Bogen durch einen Transportabschnitt 719 einer Heizwalzen- Fixiervorrichtung 720 zugeleitet, in welcher das Tonerbild auf dem Bogen durch Wärmeeinwirkung fixiert wird. Dann wird der Bogen zu einer Sortiervorrichtung 900 transportiert, die mit der Bilderzeugungsvorrichtung 700 verbunden ist.
- Währenddessen wird die lichtempfindliche Trommel 711 auf der Umfangsfläche durch die Reinigungsvorrichtung 716 von dem rückständigen Toner gereinigt, um für den folgenden Bilderzeugungszyklus verwendet zu werden.
- Wenn auf beiden Oberflächen eines Bogens ein Bild erzeugt wird, erfolgt der Antrieb einer Bogentransportpfad-Schaltführung 721, nachdem der Bogen die Fixiervorrichtung 720 durchlaufen hat. Demzufolge wird das Blatt in einen Bogenumlenkpfad 723 durch einen Bogentransport-Senkrechtpfad geleitet. Dann wird eine Bogenumkehrwalze 724 in Umkehrrichtung gedreht, um den Bogen in der entgegengesetzten Richtung zu transportieren, das Hinterende des Bogens zu drehen, d. h. die Bogenkante, welche nachläuft, wenn der Bogen in den Umkehrpfad 723 geleitet wird, zu dem Vorderende, und der Bogen wird durch eine Austragwalze (Transportvorrichtung) für die doppelseitige Bilderzeugung auf eine Zwischenablage (Stapelvorrichtung) 726 ausgetragen.
- Nach dem Ausrichten auf der Zwischenablage 726 wird der Bogen durch eine Wiederzuführwalze 727 (Wiederzuführvorrichtung) erneut auf den Bogentransportpfad 718 zugeführt, so daß durch den vorstehend erwähnten Bilderzeugungsprozeß auf der Rückseite des Bogens ein Bild erzeugt wird.
- Nachdem das Tonerbild auf dem Bogen durch die Fixiervorrichtung 720 auf dem Bogen fixiert ist, wird der Bogen der Bogensortiervorrichtung 900 zugeführt, in welcher der Bogen durch eine Bogenpfad-Schaltführung 732 geleitet wird, um durch eine Austragwalze 728 für die Nichtsortierablage auf eine Nichtsortierablage 729 Auszutragen oder durch eine Austragwalze 730 für die Stapelablage 731 auf eine Sortierablage 731.
- Anschließend werden der Bogenabstand zu dem Zeitpunkt der Bogenzuführung aus der Bogenzuführkassette 717 und der Bogenabstand zu dem Zeitpunkt der Bogenumkehrung beschrieben.
- Fig. 14 zeigt einen Abschnitt der Bogenzuführwalze, welche Bögen nacheinander aus der Bogenzuführkassette 717 ausspeist, und die Umgebung der Walze.
- In Fig. 14 bezeichnet ein Bezugszeichen S7 den Bogensatz, der in der Bogenzuführkassette 717 angeordnet ist, S8 bezeichnet zwei Bögen, die zusammen ausgespeist werden, 732 und 739 bezeichnen eine Aufnahmewalze, 733 und 740 bezeichnen eine Umkehrwalze, 734 und 741 bezeichnen eine Zuführwalze, 735, 737, 742 und 744 bezeichnen einen Bogenerfassungssensor, und 736, 738, 743 und 745 bezeichnen ein Transportwalzenpaar.
- Die Bögen innerhalb der Bogenzuführkassette 717 werden aufeinanderfolgend aus der Kassette ausgespeist, und jeder Bogen wird durch die Aufnahmewalze 732 oder 739 zu dem Klemmspalt eines auf Verlangsamung beruhenden Trennwalzenpaars (Umkehrwalzen 733 und 740, jeweils gekoppelt mit Zuführwalzen 734 und 741) transportiert.
- Wenn Bögen nicht in einer Vielzahl ausgespeist sind, sind die Drehmomentgrenze der Drehmoment-Begrenzungsvorrichtung (nicht gezeigt), die in die Umkehrwalze 733 aufgenommen ist, und die Drehmomentgrenze der Drehmoment-Begrenzungsvorrichtung in der Umkehrwalze 740 nicht größer als die Bogentransportkraft, die durch die Reibung jeweils zwischen dem Bogen und den Zuführwalzen 734 und 741 erzeugt wird, und daher wird bewirkt, daß die Umkehrwalzen 733 und 740 jeweils der Drehung der Zuführwalzen 734 und 741 folgen, welche gestatten, daß die Bögen durch die Transportwalzen 736, 738, 743 und 745 aufeinanderfolgend durch den Bogentransportpfad 718 dem Bilderzeugungsabschnitt transportiert werden.
- Wenn andererseits die Bögen in einer Vielzahl ausgespeist werden (zwei oder mehr Bögen werden zusammen ausgespeist), werden die Bögen, welche nicht mit der Zuführwalze 734 oder 741 in Kontakt sind, durch die Drehung der Umkehrwalze 733 oder 740 (Drehung in die Richtung entgegengesetzt zu der Drehung der Zuführwalze: Drehung in die Richtung zur Rückführung eines Bogens in die Bogenzuführkassette) in die Richtung transportiert, die der normalen Bogenzuführrichtung entgegengesetzt ist, und nur das Blatt, das mit der Zuführwalze 734 oder 741 in Kontakt ist, wird in die normale Bogenzuführrichtung durch die Transportwalzen 736, 738, 743 und 745 durch den Bogentransportpfad 718 zu dem Bilderzeugungsabschnitt transportiert. Dies ist der Fall, weil die Drehmomentgrenze beider Drehmomentbegrenzungsvorrichtungen eingestellt ist, daß sie kleiner als die Reibungskraft zwischen der Zuführwalze und jedem vorliegenden Bogen ist oder der Reibungskraft zwischen der Umkehrwalze und jedem vorliegenden Bogen, aber größer als die Reibung zwischen vorliegenden zwei Bögen.
- In dem Fall eines Aufbaus, welcher das vorstehend beschriebene auf Verlangsamung beruhende System verwendet, um die Vielzahl von Bögen zu trennen, die zusammen ausgespeist sind, verändert sich die Reibung zwischen jedem vorliegenden Bogen und einer Zuführ- oder einer Umkehrwalze abhängig von der Bogenart und den zeitabhängigen Veränderungen, welche an der Walze auftreten, und daher ändert sich dessen Bogentrennvermögen. Demzufolge ist es möglich, daß einige der Bögen, welche zusammen ausgespeist werden, aber zeitweilig durch die Umkehrwalze zurückgehalten werden, in einen Zustand gelangen können, daß sie geringfügig in der Bogentransportrichtung transportiert werden, verglichen mit jenen in der Bogenzuführkassette 717.
- Es ist möglich, daß der Abstand L der Bögen, die in einer Vielzahl ausgespeist sind, so groß wird wie der Abstand von der Position eines Bogens, der in der Zuführkassette 717 angeordnet ist, zu der Position des Bogenerfassungssensors, der in der Lage ist, die zusammen transportierten Bögen zu erfassen (der Zeitpunkt der Tonerbilderzeugung auf der lichtempfindlichen Trommel 711 wird jedoch durch Ansteuerung des optischen Systems als Reaktion auf jeden der sachgemäß zugeführten Bögen gesteuert, und daher tritt kein Problem auf).
- Während ein Tonerbild durch eine Fixiervorrichtung, die eine Heizwalze anwendet, auf einem Bogen fixiert wird, erfolgt die Bedeckung des Bogens mit Silikonöl, welches auf die Walzen aufgetragen wird, um die Trennung der Walzen von dem Bogen zu verbessern, und daher wird der Reibungskoeffizient des Bogens kleiner. Folglich tritt manchmal zwischen den Bögen und einer Transportwalze Schlupf auf, insbesondere bei einer abgenutzten Walze, wodurch die Schwankung des Bogenabstands bewirkt wird.
- Insbesondere besteht die Neigung zum Auftreten dieser Schlupfart, wenn ein Bogen durch eine der Umkehrwalzen 724 (Fig. 13) während der beidseitigen Bilderzeugung umgekehrt wird.
- Wenn eine Vielzahl von Bögen kontinuierlich zugeführt wird, neigt daher der Bogenabstand dazu, in dem Bereich kleiner zu werden, wenn die Bögen aus der Bogenzuführkassette ausgespeist werden und bzw. oder in dem Bereich (einschließlich dem Bereich, in welchem die Umkehrwalze angeordnet ist), in welchem die Bögen weitertransportiert werden, nachdem ein Tonerbild fixiert ist. Außerdem neigt der Bogenabstand infolge der Schwankung der Drehzahl des Transportmotors kleiner zu werden.
- Nachstehend wird die Bogenausrichtoperation in der Zwischenablage 726 beschrieben.
- Fig. 15 zeigt eine Draufsicht der Zwischenablage 726. Die Bezugszeichen 746 und 747 bezeichnen eine Ausrichtführungsvorrichtung (Ausrichtvorrichtung), 748 bezeichnet einen Ausrichtführungsvorrichtung-Schrittantriebsmotor, 749 bezeichnet einen Fahnenabschnitt zur Erfassung der Ausrichtführungsvorrichtungsposition, 750 bezeichnet einen Ausrichtführungsvorrichtungsposition-Erfassungssensor, 751 bezeichnet eine Getrieberad-Riemenscheibe, 752 und 753 bezeichnen eine Antriebszahnstange, 754 und 755 bezeichnen eine Rückstoßwalze, 756 (756a, 756b) bezeichnet einen Vorderkanten-Bezugsverschluß, und ein Bezugszeichen 757 bezeichnet eine Transportwalze.
- Jeder Bogen wird durch die Austragwalze 725 (725a, 725b und 725c) zum beidseitigen Bedrucken auf die Zwischenablage 726 transportiert. Hinsichtlich der Ausrichtung in der Bogentransportrichtung wird jeder Bogen ausgerichtet, wenn er gegen den Vorderkanten-Bezugsverschluß 756 (756a und 756b) stößt.
- Um andererseits einen Bogen an der Seitenkante auszurichten, d. h. die Kante parallel zu der Bogentransportrichtung, werden die Ausrichtführungsvorrichtungen 746 und 747 verwendet. In mehr spezifischer Weise wird die Antriebskraft des Ausrichtführungsvorrichtung-Schrittantriebsmotors 448 durch einen nicht gezeigten Steuerriemen auf die Zwischengetriebe- Riemenscheibe übertragen, um die Antriebszahnstangen 752 und 753 zu bewegen, die an den Ausrichtführungsvorrichtungen 746 und 747 angeordnet sind. Demzufolge werden die Ausrichtführungsvorrichtungen 746 und 747 in die Richtung bewegt, die durch einen Pfeil JF bezeichnet ist, um den Bogen auszurichten.
- Der Zeitpunkt, zu dem die Ausrichtführungsvorrichtungen 746 und 747 in der Ausrichtungsrichtung bewegt werden, wird durch eine CPU (Steuervorrichtung) 860 (Fig. 16) als Reaktion auf die Ausgabe der Bogenerfassungssensoren (Bogenabstand-Erfassungsvorrichtungen) 850, 851 und 852 gesteuert, die angrenzend an die Austragwalze 725 (725a, 725b und 725c) für das beidseitige Drucken angeordnet sind.
- In mehr spezifischer Weise bestimmt die CPU 860 auf der Grundlage der Ausgabe des Ausrichtführungsvorrichtungsposition-Erfassungssensors 750, welcher den Fahnenabschnitt 749 der Ausrichtführungsvorrichtung 746 erfaßt, ob die Ausrichtführungsvorrichtungen 746 und 747 in ihren Ausgangspositionen sind oder nicht, und steuert den Ausrichtführungsvorrichtung-Schrittantriebsmotor 748 als Reaktion auf die Ausgabe der Bogenerfassungssensoren 850, 851 und 852 (Fig. 16).
- Weiterhin ist die CPU mit einer Bogengrößen-Erfässungsvorrichtung 780 der Bogenzuführkassette verbunden, daß die CPU nicht nur eine nicht gezeigte Bogenaustritt-Schaltvorrichtung steuern kann, um den Bogenaustritt gemäß der Bogengröße zu schalten, sondern auch eine Initialisierungssteuerung ausführen kann, in welcher, bevor ein vorliegender Bogen auf die Zwischenablage transportiert wird, die Ausrichtführungsvorrichtungen 746 und 747 aus der Ausgangsposition in die Bogenaufnahmeposition bewegt werden (geringfügig außerhalb der Seitenkante eines einlaufenden Bogens), gemäß der durch die Bogengröße-Erfassungsvorrichtung 780 der Bogenzuführkassette erfaßten Bogengröße.
- Fig. 17, 18 und 19 zeigen jeweils die Beziehung zwischen der Ausgangsspannung des Bogenerfassungssensors 850, 851 oder 852 und der Antriebssteuerung für den Ausrichtführungsvorrichtung-Schrittantriebsmotor 748.
- In den Fig. 17 (a) und (b) bezeichnen Bezugszeichen n, (n+1) und (n+2) jeweils den n-ten Bogen, den (n+1)-ten Bogen und den (n+2)-ten Bogen, welche auf die Zwischenablage 726 transportiert sind. Die Perioden (t1 → t2), (t3 → t4) und (t5 → t6) bezeichnen jeweils eine Periode, in welcher jeder vorliegende Bogen durch den Bogenerfassungssensor erfaßt ist (Periode, in welcher die Ausgangsspannung des Bogenerfassungssensors auf einem HIGH-Pegel ist). Die Perioden (t2 → t3) und (t4 → t5) bezeichnen jeweils einen Bogenabstand (Periode, in welcher die Ausgangsspannung des Bogenerfassungssensors auf einem LOW-Pegel ist). Ein Bezugszeichen ΔT bezeichnet die Zeitdauer (Ausrichtzeitdauer), die für die Ausrichtführungsvorrichtungen 746 und 747 notwendig ist, sich einmal zwischen der Bogenaufnahmeposition und der Bogenausrichtungsposition zu bewegen, und ein Bezugszeichen Δt bezeichnet die Zeitdauer von dem Zeitpunkt, wenn ein vorliegender Bogen durch den Bogenerfassungssensor erfaßt ist, bis zu dem Zeitpunkt, wenn der erfaßte Bogen gegen den Vorderkanten-Bezugsverschluß 756 (756a und 756b) stößt und anhält.
- Wie in Fig. 17 (a) gezeigt, wenn die Ausgabe der Bogenerfassungssensoren 850, 851 und 852 anzeigt, daß die Bogenabstände (t3-t2) und (t5-t4) größer als die Ausrichtzeitdauer ΔT (t3-t2 ≥ ΔT und t5-t4) ≥ ΔT) ist, steuert die CPU 860 den Ausrichtführungsvorrichtung-Schrittantriebsmotor 748 für eine Periode an, die einer vorbestimmten Anzahl von Impulsen gleichwertig ist, wie in Fig. 17 (b) gezeigt, um den Bogen an den Seitenkanten rechtwinklig zu der Bogentransportrichtung auszurichten.
- In Fig. 18 (c) und (d) bezeichnen die Bezugszeichen m, (m+1) und (m+2) jeweils den m-ten Bogen, den (m+1)-ten Bogen und den (m+2)-ten Bogen, welche auf die Zwischenablage 726 transportiert werden. Die Perioden (tm1 → tm2), (tm3 → tm4) und (tm5 → tm6) bezeichnen jeweils einen Bogenabstand (Periode, in welcher die Ausgangsspannung des Bogenerfassungssensors auf einem LOW-Pegel ist). Ein Bezugszeichen ΔT bezeichnet die Zeitdauer (Ausrichtzeitdauer), die für die Ausrichtführungsvorrichtungen 746 und 747 notwendig ist, um sich einmal zwischen der Bogenaufnahmeposition und der Bogenausrichtungsposition zu bewegen, und ein Bezugszeichen Δt bezeichnet die Zeitdauer von dem Zeitpunkt, wenn ein vorliegender Bogen durch den Bogenerfassungssensor erfaßt ist, bis zu dem Zeitpunkt, wenn der erfaßte Bogen gegen den Vorderkanten-Bezugsverschluß 756 (756a und 756b) stößt und anhält.
- Wenn der Bogenabstand (tm5-tm4) nicht größer als die Ausrichtzeitdauer ΔT (tm5-tm4 < ΔT) ist, steuert die CPU 860 den Ausrichtführungsvorrichtung-Schrittantriebsmotor 748 nicht an, bis erfaßt ist, daß der Bogenabstand größer als die Ausrichtzeitdauer ΔT ist, die für die Ausrichtführungsvorrichtungen 746 und 747 notwendig ist.
- Dann bezeichnen in den Fig. 19 (e) und (f) Bezugszeichen k, (k+1) und (k+2) jeweils den k-ten Bogen, den (k+1)-ten Bogen und den (k+2)-ten Bogen, welche auf die Zwischenablage 726 transportiert sind. Die Perioden (tk1 → tk2), (tk3 → tk4) und (tk5 → tk6) bezeichnen jeweils eine Periode, in welcher jeder vorliegende Bogen durch den Bogenerfassungssensor erfaßt ist (Periode, in welcher die Ausgangsspannung des Bogenerfassungssensors auf einem HIGH-Pegel ist). Die Perioden (tk2 → tk3) und (tk4 → tk5) bezeichnen jeweils einen Bogenabstand (Periode, in welcher die Ausgangsspannung des Bogenerfassungssensors auf einem LOW-Pegel ist). Ein Bezugszeichen ΔT bezeichnet die Zeitdauer (Ausrichtzeitdauer) die für die Ausrichtführungsvorrichtungen 746 und 747 notwendig ist, um sich einmal zwischen der Bogenaufnahmeposition und der Bogenausrichtungsposition zu bewegen, und ein Bezugszeichen Δt bezeichnet die Zeitdauer von dem Zeitpunkt, wenn ein vorliegender Bogen durch den Bogenerfassungssensor erfaßt ist, bis zu dem Zeitpunkt, wenn der erfaßte Bogen gegen den Vorderkanten-Bezugsverschluß 756 (756a und 756b) stößt und anhält. Ein Bezugszeichen tr bezeichnet die Zeitdauer von dem Zeitpunkt, wenn der Antrieb des Ausrichtführungsvorrichtung-Schrittantriebsmotor 748 eingeleitet ist, bis zu dem Zeitpunkt, wenn die Ausrichtführungsvorrichtung in der Bogenaufnahmeposition ankommt, nachdem ein vorliegender Bogen erfaßt ist (die Zeitdauer tr ist kürzer als die Periode, in welcher der Bogen erfaßt wird).
- In einer Situation, in welcher der Bogenabstand (tk5-tk4) kleiner als die Ausrichtzeitdauer ΔT (tk5-tk4 < ΔT) ist und der Ausrichtführungsvorrichtung-Schrittantriebsmotor 748 die Ausrichtführungsvorrichtungen anzutreiben beginnt, bevor die Bogenerfassungsergebnisse der Bogenerfassungssensoren 850, 851 und 852 ausgegeben sind, kann der Ausrichtführungsvorrichtung-Schrittantriebsmotor in Umkehrrichtung geschaltet werden, um die Ausrichtführungsvorrichtungen 746 und 747 in die Bogenaufnahmeposition zurückzuführen, bevor sie die Ausrichtungsposition erreichen.
- In dieser Situation steuert die CPU 860 den Ausrichtführungsvorrichtung-Schrittantriebsmotor so an, daß die Zeitdauer tr, die notwendig ist, um die Ausrichtführungsvorrichtungen in die Bogenaufnahmeposition zurückzuführen, kürzer als der Bogenabstand (tk5-tk4) ist.
- Ferner hält die CPU 860 die Ausrichtführungsvorrichtungsoperation für eine Zeitdauer an, die einer vorbestimmten Anzahl von Bögen gleichwertig ist. Dann leitet die CPU 860 die Ausrichtoperation erneut ein, nachdem der Bogenabstand größer als die Ausrichtzeitdauer ist.
- Bei Abschluß der Bogenausrichtung werden die ausgerichteten Bögen nacheinander von der Unterseite des Bogenstapels zu dem Klemmspalt eines Bogenwiederholumlauf-Walzenpaars 727 (727a und 727b) ausgestoßen. Die zwei oder mehr Bögen, welche gelegentlich zusammen zu dem Klemmspalt des Bogenwiederholumlaufwalzenpaars 727 transportiert sind, werden in dem Klemmspalt vereinzelt und dann nacheinander zu dem Klemmspalt des Transportwalzenpaars 757 transportiert.
- Daraufhin wird jeder Bogen über den Bogenpfad 718 der Bilderzeugungsstation zugeleitet.
- Fig. 20 zeigt die Lagebeziehung zwischen der Bogengröße und den Bewegungselementen der Ausrichtführungsvorrichtungen 746 und 747 in dem Ausrichtbereich.
- In Fig. 20 bezeichnen die Bezugszeichen 746 und 747 jeweils Ausrichtführungsvorrichtungen (die gleichen wie die in Fig. 15 gezeigten). Die Bezugszeichen Sn, Sm, Sk, (Sn+1), (Sm+1) und (Sk+1) bezeichnen einen Bogen, und ein Bezugszeichen TN bezeichnet den Abstand von dem Bogen (Sn+1), (Sm+1) oder (Sk+1) zu den Bewegungselementen der Ausrichtführungsvorrichtungen 746 und 747. Die Bezugszeichen ΔTN, ΔTS und ΔTL bezeichnen jeweils einen Bogenabstand, und ein Bezugszeichen T1 bezeichnet den Abstand von der Vorderkante des Bogens Sn, Sm oder Sk zu der Vorderkante des Bogens (Sn+1), (Sm+1) oder (Sk+1).
- In der vorhergehenden Beschreibung der Bogenausrichtungssteuerung in dieser Ausführungsform entspricht ein Fall, in welchem der Bogenabstand zwischen dem Bogen Sn, der in der Ausrichtungsposition angekommen ist, und dem folgenden Bogen (Sn+1) dem Abstand ΔT zwischen dem Bewegungselement der Ausrichtführungsvorrichtungen 746 und 747 und dem Bogen (Sn+1), wie in Fig. 20 (a) gezeigt, die als ein Beispiel verwendet wurde. Wenn jedoch die Breite des Bogens Sm kleiner als die Breite des Bogens Sn ist, wie in Fig. 20 (b) gezeigt, ist der Abstand zwischen dem folgenden Bogen (Sm+1) und den Bewegungselementen der Ausrichtführungsvorrichtungen 746 und 747 kürzer und der Abstand TS zwischen dem Bogen Sm, der in der Ausrichtungsposition angekommen ist, und dem folgenden Bogen (Sm+1).
- In einem solchen Fall erlangt die CPU 860 den Wert Bogengrößendifferenz von der Bogengrößen-Erfassungsvorrichtung der Bogenzuführkassette und subtrahiert diesen Wert der Bogengrößendifferenz von dem Wert des Bogenabstands, der durch den Bogenerfassungssensor erfaßt ist (der Wert der Bogengrößendifferenz wird auf der Grundlage der Drehzahl der Austragwalze in die Zeitdauer umgewandelt). Dann bestimmt die CPU 860 auf der Grundlage dieses Subtraktionsergebnisses ob die Ausrichtführungsvorrichtungen 746 und 747 zu bewegen sind oder nicht.
- Wie Fig. 20 (c) zeigt, wenn die Breite des Bogens Sk größer als die Breite des Bogens Sn ist, ist der Abstand zwischen dem Bogen Sk, der in der Ausrichtungsposition angekommen ist, und den Bewegungselementen der Ausrichtführungsvorrichtungen 746 und 747 größer als der Bogenabstand ΔTL.
- In einem solchen Fall erlangt die CPU 860 den Wert der Bogengrößendifferenz von der Bogengrößen-Erfassungsvorrichtung der Bogenzuführkassette und addiert diesen Wert der Bogengrößendifferenz zu dem Wert des Bogenabstands, der durch den Bogenerfassungssensor erfaßt ist (der Wert der Bogengrößendifferenz wird auf der Grundlage der Drehzahl der Austragwalze in den Zeitdauerwert umgewandelt). Dann bestimmt auf der Grundlage dieses Additionsergebnisses die CPU 860, ob die Ausrichtführungsvorrichtungen 746 und 747 zu bewegen sind oder nicht.
- Wie vorstehend beschrieben, kann der in dieser Ausführungsform erwähnte Bogenabstand als der minimale Abstand von den Bewegungselementen der Ausrichtführungsvorrichtungen zu einem einlaufenden Bogen zu dem Zeitpunkt bezeichnet werden, wenn der vorhergehende Bogen in der Ausrichtungsposition angekommen ist.
- Daher hat die CPU 860 nur zu ermöglichen, den Wert der Bogengrößendifferenz zu dem Bogenabstand zu addieren oder von dem Bogenabstand zu subtrahieren, der durch den Bogenerfassungssensor tatsächlich gemessen ist und das Additionsergebnis oder das Subtraktionsergebnis zu verwenden, um zu bestimmen, ob die Ausrichtführungsvorrichtungen zu bewegen sind oder nicht.
- Ferner wurde der Bogenzuführmechanismus in dieser Ausführungsform als ein Mechanismus beschrieben, welcher ein Verzögerungssystem anwendet. Der Bogenzuführmechanismus kann jedoch ein Mechanismus sein, der sich von dem einen in dieser Ausführungsform beschriebenen unterscheidet. Es kann jeder Mechanismus sein, solange dieser in der Lage ist, zu verhindern, daß Bögen zusammen zugeführt werden. Z. B. kann dieser der Art sein, welche auf einem Unterschied des Reibungskoeffizienten beruht (Reibungskoeffizient zwischen der Zuführwalze und dem Bogen > Reibungskoeffizient zwischen der reibungsverursachenden Element und dem Bogen > Reibungskoeffizient zwischen zwei Bögen). In anderen Worten, diese Ausführungsform ist nicht auf die Art des Bogenzuführmechanismus begrenzt, auf welchen die vorliegende Erfindung anwendbar ist.
- Fig. 21 zeigt verschiedene andere Mechanismen auf der Grundlage des Reibungskoeffizienten, um zu verhindern, daß Bögen zusammen zugeführt werden.
- Fig. 20 (a) zeigt ein Bogentrennsystem auf der Grundlage eines Greifers. Fig. 20 (b) zeigt ein Bogentrennsystem auf der Grundlage des Reibungsunterschieds. Fig. 20 (c) zeigt ein Bogentrennsystem auf der Grundlage von gegenläufigen Walzen. Fig. 20 (d) zeigt ein Bogentrennsystem auf der Grundlage eines Riemens. Fig. 20 (e) zeigt ein Bogentrennsystem auf der Grundlage von gegenläufigen Walzen, und Fig. 20 (f) zeigt eine Seitenansicht des in Fig. 20 (e) gezeigten Bogentrennsystems, wenn von der rechten Seite betrachtet. Ein Bezugszeichen 758 bezeichnet eine Zuführwalze, 769 bezeichnet einen Eckengreifer, 760 bezeichnet eine Zuführwalze, 761 bezeichnet ein Reibkissen, 762 bezeichnet eine Druckfeder für das Reibkissen, 763 bezeichnet eine Zuführwalze, 764 bezeichnet eine Reibwalze, 765 bezeichnet eine Aufnahmewalze, 766 bezeichnet ein Zuführband, 767 bezeichnet eine Reibwalze, 768 bezeichnet eine Aufnahmewalze, 769 bezeichnet eine Zuführwalze, 770 bezeichnet eine Reibwalze, ein Bezugszeichen S bezeichnet einen Bogen. Alle Bogentrennmechanismen, die in Fig. 20 gezeigt sind, beruhen auf dem Unterschied des Reibungskoeffizienten (Reibungskoeffizient zwischen der Zuführwalze und dem Bogen > Reibungskoeffizient zwischen dem reibungsverursachenden Element und dem Bogen > Reibungskoeffizient zwischen zwei Bögen.
- In dieser Ausführungsform wird ein Fall beschrieben, in welchem die vorliegende Erfindung auf eine Bogensortiervorrichtung (Bogenverarbeitungsvorrichtung) angewendet ist.
- Fig. 22 zeigt eine Senkrechtschnittansicht einer Bogensortiervorrichtung 900, Fig. 23 zeigt eine Draufsicht eines Sortierablageabschnitts (Stapelvorrichtung), und Fig. 24 zeigt ein Blockdiagramm zur Steuerung der Bogensortiervorrichtung.
- In Fig. 22 bezeichnet ein Bezugszeichen 305 einen Bogenerfassungssensor (Bogenabstand-Erfassungsvorrichtung), und die Bezugszeichen 771 und 772 bezeichnen jeweils eine Transportwalze. Ein Bezugszeichen 950 bezeichnet eine Druckvorrichtung, wie z. B. eine Einprägevorrichtung (andere Bezugszeichen bezeichnen die gleichen Posten wie jene in Fig. 13, und daher wird deren Beschreibung ausgelassen). Ein Bogen, der in die Bogensortiervorrichtung 900 eingeführt ist, wird durch eine Prägevorrichtung 960 geprägt. Wenn in mehr spezifischer Weise eine Prägeanweisung durch den Betätigungsabschnitt der Bogensortiervorrichtung 900 oder den Betätigungsabschnitt einer Bilderzeugungsvorrichtung, einer Bogentransportvorrichtung oder dergleichen ausgegeben ist, welche mit der Bogensortiervorrichtung 900 verbunden sind, wird die Prägevorrichtung 950 durch eine CPU 880 (Steuervorrichtung) aktiviert, um den Bogen zu prägen.
- Die CPU 880 steuert die Transportwalze 772 so, daß die Bogentransportgeschwindigkeit der Transportwalze 772 geringer wird (einschließlich dem Halt), wenn die Druckvorrichtung 950 nicht aktiviert ist, und dann wird die Bogentransportgeschwindigkeit nach dem Prägen wiederhergestellt.
- Daher schwankt der Bogenabstand auch in diesem Fall, d. h., abhängig davon, ob die Druckvorrichtung 950 aktiviert ist oder nicht. Diese Schwankung des Bogenabstands ist zusätzlich zu der Schwankung des Bogenabstands, die in der dritten Ausführungsform beschrieben ist, welche während der Zuführung von Bögen auftritt, und der Bogenabstandschwankung, die ebenfalls in der dritten Ausführungsform beschrieben ist, welche eintritt, wenn die Bögen nach dem Wenden erneut zugeführt werden.
- Nachstehend wird eine Bogenausrichtoperation beschrieben, die auf einer Sortierablage ausgeführt wird.
- Wie in Fig. 22 gezeigt, ist die Sortierablage 731 der Bogensortiervorrichtung 900 in bezug auf die Richtung, in welche die Bögen ausgetragen werden, nach oben geneigt. Ein Bogen, der auf die Sortierablage 731 ausgetragen ist, gleitet nach unten, wobei dessen untere Oberfläche durch die Bogentragfläche der Sortierablage 731 geführt wird, oder durch den vorhergehenden Bogen, der auf der Sortierablage 731 abgelegt ist, und wenn dieser mit einem Vorderkanten-Bezugsanschlag 775, wie in Fig. 23 gezeigt, in Kontakt gelangt, wird dieser in der Bogentransportrichtung an der Hinterkante in bezug auf die Bogentransportrichtung ausgerichtet.
- Andererseits wird bei der Bogenausrichtung an der Seitenkante in bezug auf die Bogentransportrichtung eine Ausrichtstange (Ausrichtvorrichtung) 773 durch einen Schrittmotor 774 in die Richtung eines Pfeils (SB) bewegt, nachdem der Bogen mit dem Vorderkanten-Bezugsanschlag 775 in Kontakt gelangt ist. Demzufolge wird der Bogen zu einer Seitenbezugswand (Ausrichtvorrichtung) 776 verschoben, d. h. einem Bezug für die Seitenkante des Bogens, und wenn dieser mit der Seitenbezugswand 776 in Kontakt gelangt, wird dieser an der Seitenkante gegen die Seitenbezugswand 776 ausgerichtet. In anderen Worten, der Bogen wird an der Seitenkante ausgerichtet, wenn die Ausrichtstange 773 aus einer Bogenaufnahmeposition, die durch eine gestrichelte Linie in Fig. 23 gezeigt ist, in eine Ausrichtungsposition bewegt wird, die durch eine Vollinie ebenfalls in Fig. 23 gezeigt ist.
- Die Ausrichtstange 773 wird durch eine CPU 880 gesteuert. In mehr spezifischer Weise wird die Ausrichtstange 773 anfänglich in deren Ausgangsposition (Position zur Aufnahme eines Bogens der maximalen Größe: Position, dargestellt durch eine gestrichelte Linie) auf der Grundlage der Ausgabe des nicht gezeigten Ausgangspositionssensor angeordnet und wird dann eine vorbestimmte Distanz, welche der Bogengröße entspricht, in eine Bogenaufnahmeposition bewegt.
- Der Betätigungszeitpunkt und die Bewegungsdistanz des Schrittmotors 774 werden ebenfalls durch die CPU 880 gesteuert, so daß die Ausrichtoperation unterbunden wird, wenn der Wert der Ausgabe des Bogenerfassungssensors 305 kleiner als ein Wert ist, welcher einem vorbestimmten Bogenabstand gleichwertig ist (Zeitdauer, die für die Bewegung der Ausrichtstange 773 notwendig ist, nachdem ein Bogen mit dem Vorderkanten-Bezugsanschlag 775 in Kontakt gelangt ist, aus der Bogenaufnahmeposition in die Ausrichtungsposition, wobei dadurch die Ausrichtung des Bogens an der Seitenkante erfolgt und die Rückkehr in die Bogenaufnahmeposition).
- In mehr spezifischer Weise wird eine vorbestimmte Anzahl von einlaufenden Bögen gestapelt, ohne die Ausrichtstange 773 zu aktivieren. Nachdem dann der Bogenabstand ausreichend wiederhergestellt ist, um die Zeitdauer zu übersteigen, die für die Bogenausrichtung notwendig ist, wird die Ausrichtoperation wieder eingeleitet.
- In dieser Ausführungsform wurde die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf einen Fall beschrieben, in welchem die Bogensortiervorrichtung 900 mit der Druckvorrichtung 95 versehen war, wie z. B. ein Prägevorrichtung, doch die vorliegende Erfindung ist nicht auf diese Ausführungsform begrenzt. Z. B. ist die vorliegende Erfindung auch auf eine Bogensortiervorrichtung anwendbar, in welcher die Druckvorrichtung durch eine Lochstanzvorrichtung oder dergleichen ersetzt ist, welche Ablagelöcher stanzt. In diesem Fall ist die vorliegende Erfindung auf die Steuerung der Sortiervorrichtung anwendbar, in welcher Bogenabstandschwankungen auftreten, weil dann, wenn die Lochstanzvorrichtung oder dergleichen in Betrieb ist, die Bogentransportgeschwindigkeit verringert ist und daher der Bogenabstand in bezug auf den Fall, wenn sie nicht in Betrieb ist, verkleinert ist.
- Die vorliegende Erfindung ist auch auf eine Bogensortiervorrichtung anwendbar, welche nicht mit einer Druckvorrichtung oder dergleichen versehen ist, wenn der Bogenabstand aus verschiedenen Gründen schwankt. Z. B, werden Transportwalzen mit der Zeit und durch den Gebrauch minderwertiger, und die abgearbeiteten Walzen neigen gegenüber den Bögen zum Schlupf. Dadurch wird der Bogenabstand unregelmäßig. Der Unterschied in den Oberflächeneigenschaften jedes Bogens verändert den Schlupf zwischen dem Bogen und den Walzen. Dies bewirkt ebenfalls die Schwankung des Bogenabstands. Ferner führt der Schlupf dazu, daß die Bögen in unregelmäßigen Abständen zugeführt werden. Dadurch wird der Bogenabstand ebenfalls unregelmäßig.
- Die Positionierung des Bogenerfassungssensors 305 in dieser Ausführungsform begrenzt nicht die Anwendung der vorliegenden Erfindung.
- Wenngleich die Erfindung unter Bezugnahme auf spezielle Ausführungsformen, die zu Erläuterungszwecken gewählt wurden, beschrieben worden ist, so sollte klar sein, daß zahlreiche Änderungen und Abwandlungen am Erfindungsgegenstand vorgenommen werden können, die dem Fachmann bei Kenntnis der vermittelten Lehre nahegelegt sind, die jedoch als in den Rahmen der Erfindung fallend anzusehen sind, der in den folgenden Ansprüchen definiert ist.
- Eine Vorrichtung zum Stapeln von Bögen weist eine Bogenstapeleinrichtung auf, um dieser aufeinanderfolgend zugeführte Bögen zu stapeln, eine Ausrichtvorrichtung zum Ausrichten der Bögen, eine Bogenabstand-Erfassungsvorrichtung zum Erfassen des zeitlichen oder räumlichen Abstands zwischen anschließenden Bögen sowie eine Steuervorrichtung, um zu verhindern, daß die Ausrichtvorrichtung betriebswirksam wird, wenn eine Ausgabe der Bogenabstand-Erfassungsvorrichtung anzeigt, daß der zeitliche oder räumliche Bogenabstand kürzer als die Zeitdauer ist, welche die Ausrichtvorrichtung benötigt, um die Bögen auszurichten, oder der Abstand, den die Bögen in der Zeitdauer durchlaufen, der für die Ausrichtvorrichtung erforderlich ist, um die Bögen auszurichten.
Claims (17)
1. Vorrichtung zum Stapeln von Bögen, die aufweist:
- eine Bogenstapeleinrichtung (209; 9; 726; 731), um
dieser aufeinanderfolgend zugeführte Bögen (S) zu stapeln,
- eine Ausrichtvorrichtung (10; 746, 747; 773, 774) zum
Ausrichten der Bögen (S) und
- eine Bogenabstand-Erfassungsvorrichtung (301, 402;
850, 851, 852) zum Erfassen eines zeitlichen oder eines
räumlichen Abstands zwischen aufeinanderfolgenden Bögen,
gekennzeichnet durch:
- eine Steuervorrichtung, um zu verhindern, daß die
Ausrichtvorrichtung (10; 746, 747; 773, 774) betriebswirksam
wird, wenn eine Ausgabe der
Bogenabstand-Erfassungsvorrichtung anzeigt, daß ein zeitlicher oder ein räumlicher
Bogenabstand geringer als eine Zeitdauer ist, welche die
Ausrichtvorrichtung (10; 746, 747; 773, 774) benötigt, um die
Bögen auszurichten, oder der Abstand, den die Bögen in der
Zeitdauer durchlaufen, die für die Ausrichtvorrichtung
erforderlich ist, um die Bögen auszurichten.
2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß:
die Steuervorrichtung verhindert, daß die
Ausrichtvorrichtung (10; 746, 747; 773, 774) betriebswirksam wird, wenn
ein vorhergehender Bogen des anschließenden Bogens durch die
Stapeleinrichtung (202; 9; 726; 731) aufgenommen ist.
3. Vorrichtung gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß:
die Bogenabstand-Erfassungsvorrichtung (301; 850, 851,
852) ein optischer Sensor ist, welcher auch als ein Stauerfassungssensor
zum Erfassen des Staus des Bogens (S), der
durch die Stapeleinrichtung aufgenommen wird,
funktionswirksam ist.
4. Vorrichtung gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß:
die Bogenabstand-Erfassungsvorrichtung (301; 402; 850,
851, 852) in einem Transportpfad für die Bögen (S)
angeordnet ist, wobei die Vorrichtung ferner eine
Erfassungsvorrichtung zum Erfassen des Bogendurchgangs zur Steuerung der
Operation der Ausrichtvorrichtung aufweist.
5. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, 2, 3 oder 4,
gekennzeichnet durch:
eine Vorderkanten-Ausrichtvorrichtung (13; 756), die
mit einem distalen Ende des Bogens (5), welcher der
Stapeleinrichtung (202; 9; 726) zugeführt ist, in Anlage gelangt.
6. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, 2, 3,
gekennzeichnet durch:
eine Ausrichtzeitpunkt-Erfassungsvorrichtung (300) zur
Steuerung des Betriebszeitpunkts der Ausrichtvorrichtung.
7. Vorrichtung gemäß Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß:
in dem Fall, wenn eine Ausgabe der Bogenabstand-
Erfassungsvorrichtung (301, 402; 850, 851, 852) anzeigt, daß
der zeitliche oder der räumliche Bogenabstand kürzer als
eine Zeitdauer ist, welche die Ausrichtvorrichtung (10; 746,
747; 773, 774) benötigt, um die Bögen (S) auszurichten, oder
der Abstand, den die Bögen (S) in der Zeitdauer durchlaufen,
die für die Ausrichtvorrichtung (10; 746, 747; 773, 774)
erforderlich ist, um die Bögen auszurichten, die
Steuervorrichtung selbst bei Erfassung des Bogens (S) durch die
Zeitpunkt-Erfassungsvorrichtung (300) eine Operation der
Ausrichtvorrichtung (10; 746, 747; 773, 774) verhindert, wenn
der Bogen (S) unmittelbar vor dem erfaßten Bogen (5) durch
die Stapeleinrichtung aufgenommen ist.
8, Vorrichtung gemäß Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß:
in dem Fall, wenn der Bogenabstand größer als ein
vorbestimmter zeitlicher oder räumlicher Abstand nach der
Verhinderung der Operation ist, die Steuervorrichtung die
Ausrichtoperation erlaubt.
9. . Bogenbindevorrichtung, die eine Vorrichtung zum Stapeln
von Bögen gemäß Anspruch 1 und eine Bindeeinrichtung zum
Binden eines Bogensatzes aufweist.
10. Bogenbindevorrichtung gemäß Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß:
die Ausrichtvorrichtung (10) die Bögen an deren
Seitenkanten ausrichtet, wobei
eine Einfügevorrichtung (401) das Einfügen eines Bogens
zwischen Bogensätzen ermöglicht, die der Stapeleinrichtung
(9) zugeführt sind, und die
Bogenabstand-Erfassungsvorrichtung eine Einfügebogen-Erfassungsvorrichtung (402) zum
Erfassen eines Einfügebogens aufweist, der durch die
Einfügevorrichtung (401) zugeführt ist, wobei
die Steuervorrichtung die Ausrichtvorrichtung (10)
steuert, um deren Ausrichtoperation zu verhindern, wenn der
Einfügebogen, der durch die
Einfügebogen-Erfassungsvorrichtung (402) erfaßt ist, und der Bogen unmittelbar vor diesem
durch die Bogenstapeleinrichtung (9) aufgenommen ist.
11. Bogenwiederzuführvorrichtung, die aufweist:
- eine Vorrichtung zum Stapeln von Bögen gemäß Anspruch
1 und
- eine Wiederzuführeinrichtung (722) zum erneuten
Zuführen des Bogens, der in der Stapeleinrichtung (726)
gestapelt ist.
12. Vorrichtung gemäß Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß:
die Ausrichtoperation der Ausrichtvorrichtung (746, 747)
wieder aufgenommen wird, wenn der zeitliche oder räumliche
Bogenabstand nach der Verhinderung größer als die Zeitdauer
ist, die für die Ausrichtvorrichtung (746, 747) erforderlich
ist, um die Bögen auszurichten, oder der Abstand, den die
Bögen in der Zeitdauer durchlaufen, die für die
Ausrichtvorrichtung (746, 747) erforderlich ist, um die Bögen
auszurichten.
13. Vorrichtung gemäß Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß:
diese eine Bogengröße-Erkennungsvorrichtung (780) zum
Erkennen einer Größe des Bogens aufweist, welcher der
Stapeleinrichtung (726) zugeführt ist, und auf der Grundlage
eines Größenunterschieds zwischen einem vorhergehenden Bogen
und einem nachfolgenden Bogen, der durch die Bogengrößen-
Erkennungsvorrichtung (780) erkannt ist, und eines
Erfassungsergebnisses der Bogenabstand-Erfassungsvorrichtung
(850, 851, 852) eine Entscheidung erfolgt, ob die
Ausrichtvorrichtung (746, 747) zu aktivieren ist.
14. Bilderzeugungsvorrichtung, die eine
Bogenwiederzuführvorrichtung gemäß Anspruch 11 und eine
Bilderzeugungseinrichtung zum Erzeugen eines Bilds auf dem Bogen aufweist.
15. Bogensortiervorrichtung, die eine Vorrichtung zum
Stapeln von Bögen gemäß Anspruch 1 und eine Vielzahl von
Stapeleinrichtungen (731) zum Sortieren und Stapeln von Bögen
aufweist, welche durch die Bogenaustragvorrichtung
ausgetragen sind.
16. Vorrichtung gemäß Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, daß:
die Ausrichtoperation der Ausrichtvorrichtung (773,
774) wieder aufgenommen wird, wenn der zeitliche oder der
räumliche Abstand nach der Verhinderung größer als die
Zeitdauer ist, welche die Ausrichtvorrichtung (773) benötigt, um
die Bögen auszurichten, oder der Abstand, den die Bögen in
der Zeitdauer durchlaufen, die für die Ausrichtvorrichtung
(773) erforderlich ist, um die Bögen auszurichten.
17. Bilderzeugungsvorrichtung, die eine
Bogensortiervorrichtung gemäß Anspruch 15 aufweist, eine
Bilderzeugungseinrichtung zum Erzeugen eines Bilds auf dem Bogen, welcher
dieser zugeführt ist, und eine Austragvorrichtung zum
Austragen der Bögen, auf denen durch die
Bilderzeugungseinrichtung ein Bild erzeugt ist, zu der Sortiervorrichtung.
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