DE69610C - Maschine zur Herstellung von Pappschachteln - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Pappschachteln

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Publication number
DE69610C
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DE
Germany
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machine
press
rollers
production
cardboard boxes
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Expired
Application number
DENDAT69610D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. RUBERG in Düsseldorf, Kronenstr. 62
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE69610C publication Critical patent/DE69610C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • B31B50/60Uniting opposed surfaces or edges; Taping
    • B31B50/62Uniting opposed surfaces or edges; Taping by adhesives
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • B31B50/26Folding sheets, blanks or webs
    • B31B50/52Folding sheets, blanks or webs by reciprocating or oscillating members, e.g. fingers

Landscapes

  • Making Paper Articles (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 54: Papiererzeugnisse.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Maschine zur Herstellung von Pappschachteln, welch letztere zugleich bedruckt, beschnitten, gefalzt und geklebt werden.
Die wesentlichsten Bestandteile derselben sind ein aus mehreren unter sich verstellbaren Büchsen zusammengestelltes Walzenpaar für das Langnuthen, eine Presse für das Bedrucken, Quer- und Schrägnuthen und Beschneiden, sowie mehrere Vorrichtungen für das .-Zusammenfügen, Kleben und Falzen, was alles selbsttätig auf mechanischem Wege erreicht wird. Auf der beigefügten Zeichnung ist die mit dieser Maschine herzustellende Schachtel in Fig. 5 abgewickelt gezeichnet, wie solche unter den Walzen C C mit Langnuthen und unter der Presse F und J mit Schräg- und Quernuthen und gleichzeitig mit entsprechendem Aufdruck von Schriften, Abbildungen etc. versehen wird. Fig. 6 zeigt die Schachtel bereits zusammengeklebt, wie solche die Maschine fertig liefern soll, und Fig. 7 dieselbe in dem Zustande, wie sie in den Füllmagazinen gebraucht wird.
Der Vorgang zur Anfertigung der Papier- oder Pappschachteln ist folgender: Nach Einlegung der Papierrolle A und Inbetriebsetzung. der Maschine wird die von der Papierrolle A kommende Papierbahn über die Leitrolle W und Klebewalze B geführt, wo dieselbe mit einem Leimstreifen zum späteren Kleben der Schachteln versehen wird. Die Papierbahn nimmt ihren Weg weiter durch die Transportbüchsen bezw. Walzen C C und können mit diesen zugleich die Langnuthen für die Schachteln eingeprefst werden. Nach Verlassen dieser Walzen C C wird die Papierbahn über eine Leitrolle D durch richtige Einstellung der Spannwalzen E E unter die Presse F befördert und kommt hier behufs Drückens sowie Pressens der Quer- und Schrägnuthen einige Secunden zum Stillstand. Die Papierbahn wird durch Federn, welche unter dem Obertheil der Presse F angebracht sind, nach oben gehalten. Im unteren Theil der Presse J befinden sich die zum Druck bestimmten Cliches, Typen oder dergleichen, sowie Schräg- und Quernuthenvertiefungen, während im oberen Theil der Presse F die entsprechenden Erhöhungen für die Schräg- und Quernuthen angebracht sind. Der Hebel G, Fig. 3, treibt die Wralze H, welche durch Berührung mit den Auftragwalzen KKK mit Farbe oder Schwärze versehen wird, über die zum Druck bestimmten Cliches, Typen oder dergleichen und schnellt sie sofort wieder an die mit Schwärze oder Farbe behafteten Auftragwalzen KKK zurück. Nun drücken unter der Presse J liegende Excenter die Presse / hoch, wodurch das Schachtelpapier bedruckt und genuthet wird. Hierauf senkt sich die Presse J wieder und bleibt bei zwei Drittel der Umdrehung der unter der Presse angebrachten Excenterwelle unten stehen. Währenddessen wird die auf den Schlitten N sich führende Zange M durch ein auf der Antriebwelle sitzendes Excenter O nach der Presse F geschoben, woselbst die Zange M die bedruckte und genuthete Papierbahn fafst, mit derselben rasch zurückgeht und dieselbe zwischen . zwei Platten P P führt. Sofort hebt sich die untere Platte P und drückt die Papierbahn fest gegen die obere Platte P.
Während sich die Presse J von neuem hochhebt, geht Scheere Q., durch Excenter bewegt, herunter und schneidet die Papierbahn durch. Nachdem sodann die Zange M den abgeschnittenen Papierbogen losgelassen hat und noch etwas weiter zurückgegangen ist, heben sich die Rollen R R und biegen die beiden seitlich aus den Platten PP herausstehenden Papierseiten winklig um. Unter Vermittelung der Hebel S S, sowie der in Führungen und Scharnieren beweglichen Hebel T T werden die Rollen R R über die obere Platte P geführt, wodurch die vorhin winklig gedrückten Papierseiten über die obere Platte P gebogen und durch die vorzeitige Auftragung des bereits erwähnten Leimstreifens zusammengeklebt, also zur Schachtel geformt werden. Nach dem Zurückgehen der Arme S S und der Rollen R R von der oberen Platte P löst sich die untere Platte P und beide Platten P P neigen sich, um ein Scharnier sich bewegend, nach den Walzen U U. Der fertig zusammengeklebte, zu einer Schachtel geformte Papierbogen rutscht nun unter Anwendung einiger, schnell rotirender Federn von den schräg liegenden Platten P P zwischen die Walzen U U herunter. Hier wird die Klebestelle der Schachtel fest zusammengeprefst, worauf letztere nach Ver- ' lassen der Walze U fertig zum Versandt unter die Maschine fällt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. An einer Maschine zur Herstellung von Pappschachteln, bei welcher die. erforderlichen Längsnuthen· durch Walzen und die Quernuthen durch Pressen hergestellt Werden, die Anordnung der Zange Mi welche das genuthete und durch die Scheer|e Q abgeschnittene Material zwischen die Platten P P führt, in Verbindung mit den Rollen Pv, welche dasselbe umbiegen und über der oberen Platte P so zusammendrücken, dafs die vorher mit Leim oder Klebstreifen versehenen Enden zusammengeklebt werden.
2. Bei der unter i. gekennzeichneten Maschine die Einrichtung, die Platten PP drehbar anzuordnen, damit, nachdem dieselben von einander gelöst sind, die fertige Schachtel abgleitet.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT69610D Maschine zur Herstellung von Pappschachteln Expired DE69610C (de)

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DE69610C true DE69610C (de) 1900-01-01

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