DE87554C - - Google Patents
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- DE87554C DE87554C DENDAT87554D DE87554DA DE87554C DE 87554 C DE87554 C DE 87554C DE NDAT87554 D DENDAT87554 D DE NDAT87554D DE 87554D A DE87554D A DE 87554DA DE 87554 C DE87554 C DE 87554C
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- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
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- B31B50/00—Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
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- B31B50/26—Folding sheets, blanks or webs
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 54: Papiererzeugnisse.
Maschine zur Herstellung von Schachteln.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Oktober 1894 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung von Schachteln aus Papier,
Pappe oder ähnlichem Stoff. Sie ist zur Fertigung von verschieden geformten Schachteln
geeignet, besonders für sogenannte Teleskopschachteln.
Die Arbeitsweise ist eine selbstthätige, das Papier wird zugeführt, geschnitten, geritzt, mit
Kleister versehen, gefaltet,' zusammengeprefst und als fertige Schachtel oder Schachteltheil
der Maschine entnommen. Die Maschine kann auch mit Hinzufügung eines geeigneten, nicht
dargestellten Druck- oder Prägemechanismus so eingerichtet werden, dafs während des Arbeitsganges
Aufdrucke oder Prägungen irgend welcher Art auf dem Schachtelwerkstück erzeugt werden, so dafs die* Schachtel fertig für den
Verkauf aus der Maschine hervorgeht.
Die Maschine wird zweckmäfsig derart eingerichtet, dafs die verschiedenen Theile eingestellt
werden können, um Schachteln verschiedener Gröfse anzufertigen. Durch Vergröfserung
des Gestelles und Verdoppelung einzelner Theile können auch mehr als eine Schachtel
erzeugt werden, auch ist die Einrichtung derart zu treffen, dafs beide Theile der Teleskopschachtel
gleichzeitig der Maschine entnommen werden können.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι eine Seitenansicht der Maschine,
Fig. ι a eine Ansicht in gröfserem Mafsstabe einer der Abtriebsscheiben mit Selbstauslösung,
Fig. 2 der Grundrifs der Maschine,
Fig. 3 eine Endansicht derselben;
Fig. 4 ist die der Fig. 1 entgegengesetzte Seitenansicht;
Fig. 5 ist ein Verticalschnitt nach der Linie 5-5 von Fig. 2,
Fig. 6 ein verticaler Längsschnitt durch die Mittelachse der Maschine,
Fig. 7 ein verticaler Querschnitt eines Theiles der Maschine nach der Linie j-j von Fig. 2.
Fig. 8 ist eine Einzeldarstellung der Ritz- und Furchwalzen.
Fig. g ist die Queransicht des Schneid- und Ritzstempels.
Fig. 10 ist ein verticaler Längsschnitt nach der Linie 10-10 von Fig. 9.
Fig. 11 ist ein verticaler Querschnitt nach der Linie 11-11 von Fig. 9,
Fig. 12 ein solcher nach der Linie 12-12
derselben Figur.
Fig. 13 und 14 sind perspectivische Darstellungen
in gröfserem Mafsstabe der bei dem Schneid- und Ritzstempel verwendeten Messer.
Fig. 15 ist die Oberansicht, welche die Bearbeitung
desselben durch den genannten Stempel zeigt.
Fig. 16 ist die Oberansicht der selbstthätigen
Kleistervorrichtung.
Fig. 17 ist ein verticaler Längsschnitt nach der Linie 17 von Fig. 16.
Fig. 18 ist' ein verticaler Querschnitt nach
der Linie 18 von Fig. 16.
Fig. 19 ist eine Endansicht der Kleistervorrichtung.
Fig. 20 ist eine Unteransicht des mit Kleister eingestrichenen Streifens,
Fig. 21 die Schnittdarstellung eines Theiles
der Kleistervorrichtung.
Fig. 22 ist eine Ansicht in gröfserem Mafsstabe der FaIt- und Prefsvorrichtung,
Fig. 23 der Grundrifs derselben ohne Prefsstempel.
Fig. 24 ist die Oberansicht einer Schachtel und der Führungen für die Uebergreiflappen,
Fig. 25 ein Schnitt durch die Schachtel und die Prefsklemmen,
Fig. 26 die Ober- und Schnittansicht der Klemme.
Fig. 27 ist eine Schnittdarstellung der Seitenfaltvorrichtung und des dieselbe bethätigenden
Mechanismus.
Fig. 28 ist eine Einzeldarstellung des Plungers und Auswerfers.
Fig. 29 ist eine Einzeldarstellung in gröfserem Mafsstabe der Vorrichtung zur Regelung der
Plungerbewegung.
Fig. 30 ist eine Darstellung in gröfserem Mafsstabe der Auslösevorrichtungen zur Controle
der Kupplungen, welche die Prefsvorrichtung bethätigt.
Fig. 31 ist eine perspectivische Darstellung
des Schachtelwerkstückes mit den aufgebogenen mit Kleister versehenen Kanten.
Fig. 32 veranschaulicht einen weiteren Schnitt bei der Herstellung der Schachtel.
Fig. 33 ist eine perspectivische Darstellung der fertigen Schachtel und
Fig. 34 der Grundrifs der theilweise aus einander gelegten Schachtel.
Das Gestell A der Maschine ist derart eingerichtet, dafs es alle arbeitenden Theile trägt
und deren Einstellung gestattet. Das für die Schachteln zu verwendende Papier oder dergl.
wird einer Spule A1 entnommen, welche von Trägern A12 des Gestelles gehalten wird und
leicht abnehmbar ist.
Führungen oder Flansche stützen die Seiten der Spule und schützen die Kanten des
Papierstreifens.
Zur Ausrichtung und Glättung der in die Maschine einzuführenden Papierbahn ist eine
auch als Bremse wirkende Glattstreichvorrichtung A^ vorgesehen. Dieselbe besteht aus
einer Welle, die in Lagern der Spulenträger gehalten wird und mit welchem eine bügeiförmige Streichstange verbunden ist; die Einstellung
behufs Spannungs- und Bremsdruck-Regelung ist durch ein Handrad und eine Stellschraube ermöglicht. Weiterhin wird der
Streifen über die Führungswalze A3 geleitet, um auf dem Wege über ein stellbares
Führungsgleis Ai zu den eigentlichen Arbeitsorganen der Maschine zu gelangen. Die genannte,
für die vorbereitende genaue Einstellung des Papierstreifens wesentliche Führung A^ ist
auf einem Querstück A5 befestigt und besteht aus zwei einander entsprechenden Theilen,
von denen jeder eine relativ breite und eine schmale Platte hat, die mit der Traverse A5
einen Durchtrittskanal für das Papier bilden. Die Platten können durch Schrauben eingestellt
werden, welche durch Schlitze greifen, so dafs sie sich Papierflächen von verschiedener
Breite anpassen und gleichzeitig das Papier auf beiden Seiten schützen. Von dieser Führung
wird das Papier behufs Vorritzung oder Riefung unter die mehr oder weniger scharfkantigen
Scheiben B1 B1 der Walzen B4 B5 (Fig. 8)
eingeführt. Die Welle B'2, welche die gefurchten Spurwalzen Bi trägt, läuft in festen
Lagern der Maschine, während die Welle B3 von einstellbaren Büchsen gehalten wird. In
diese Büchsen greifen Schraubenspindeln, welche eine gegenseitige Einstellung der Wellen
B3B'2 gestatten. Die Ritzscheiben B1B1 sind
nach Fig. 8 an Naben B5 B5 befestigt, welche
auf der Welle B3 angeordnet sind und auf dieser in Längsrichtung und durch Schrauben
festgestellt werden können, so dafs die unter den Scheiben entstehenden Ritzlinien 4 (Fig. 1 5
und 20) zur Papierstreifenbahn richtig bemessen werden können. Die Spurwalzeri B* ß4
sind auf ihrer Welle B2 in Längsrichtung ebenfalls verstellbar angeordnet; die Nuthen
derselben dienen als Spur für die Ritzscheiben B1B1. Bei dieser Einrichtung können die
Scheiben nicht nur gegen die Seitenkanten des Streifens, sondern auch derart eingestellt werden,
dafs das Papier — ohne einen Einschnitt zu erfahren — einfach mit Kniffriefen versehen
wird, oder es kann erforderlichenfalls geritzt werden, wenn dasselbe zwischen den
Walzen hindurchtritt. Jenseits der Vorritzvorrichtung wirkt ein Zuführungswalzenpaar C zu
dem Zwecke, das Papier in die Maschine zu fördern. Die obere Speisewalze liegt in stellbaren
Lagern, so dafs ein ausreichender Druck auf das Papier erzeugt werden kann, um eine
genaue Zuführung zu sichern.
Bisweilen erfordert es "die Beschaffenheit des , Papiers, dafs dasselbe gefeuchtet werden mufs,
ehe es in die Form einer Schachtel gebracht wird, um ein Brechen an den Kanten zu
verhindern. Zu diesem Zweck werden ein oder mehrere Feuchter C1 vorgesehen, die nach der
Darstellung auf einem Halter (Fig. 6) angebracht sind, auf dem auch ein mit einem Hahn
versehener Behälter C2 für Wasser oder eine andere Flüssigkeit angeordnet ist. Auf diese
Weise können die unten mit aufnahmefähigem Stoff ausgestatteten Anfeuchter C1 feucht erhalten
werden; dieselben kommen dabei mit dem Papier in Berührung und feuchten dasselbe
ausreichend an.
Neben den Zuführungswalzen ist eine Querschneide- und Ritzvorrichtung angebracht; die-
selbe besteht aus einer Bettplatte D, welche auf einem Tragjoch Ae (Fig. 6) des Gestelles
gelagert ist. Ueber die Bettplatte ist eine bewegliche (Messerhalter-) Platte D1 vorgesehen,
welche auf den durch das Tragjoch A6 abwärts
hindurchreichenden Führungsstangen D2 (Fig. 7) getragen wird, deren nach der Darstellung
vier vorhanden sind. Die Platte D1 ist durch Schraubenmuttern an den Köpfen
der Stangen D2 verstellbar gelagert und wird gehoben und gesenkt, sofern die Stangen
mittels eines geeigneten, nachher näher beschriebenen Mechanismus eine Auf- und Abbewegung
erfahren. Die Bettplatte D läfst sich auf dem Tragjoch A6 mit Hülfe von Dübeln
und Schrauben genau einstellen; ferner ist diese Platte ausgespart und mit unter Federwirkung
stehenden Widerlagsschiebern D3 versehen, welche unter dem nach unten gerichteten
Druck der Messer nachgeben. Führungsbolzen D1 an der Bettplatte dienen zur Führung
und Einstellung der mit der Platte D1 beweglichen Messerköpfe E E1 E'2 (Fig. 6);
auch sind auf der Bettplatte Stifte oder Bolzen Z)5 angebracht, um welche Federn gelegt
sind, die die Messerköpfe zu heben trachten, nachdem sie durch die Platte D1 nach unten
gedrückt sind.
Der Messerkopf E ist mit einem Messer E3 versehen, welches eine mittlere Schneide hat,
die zweckmäfsig gekrümmt ist (Fig. 14); dieses Messer wirkt mit einer Schneidplatte 2?4 (Fig. 1 o)
zusammen, welche an der Bettplatte D befestigt ist. Das Messer E3 führt, wenn es auf
den Papierstreifen wirkt, den Schnitt 1 (Fig. 1 5) .aus, der quer über den Streifen, doch zweckmäfsig
nicht ganz bis an die Kanten desselben reicht, so dafs durch diesen Schnitt das
Schachtelwerkstück nicht vollends von dem Papierstreifen abgetrennt wird. Der Messerkopf
E1 ist an jeder der gegenüberliegenden unteren Kanten mit einem vereinigten Einschneid-
und Ritz- oder Riefwerkzeug E5 (Fig. 13) versehen, das zweckmäfsig schräg gerichtete
Schneiden E6 und eine Ritzkante oder Rief klinge E1 hat, die zwischen den Messerschneiden
E6 liegt; zwischen diesen Messerwerkzeugen Eh ist als eine Art Schieber die
unter Federwirkung stehende Füllplatte Es (Fig. 10 und 12) angeordnet. Die Schneiden is6
wirken mit einer Abscheerplatte E9 zusammen, die breit genug gemacht wird, um beiderseits
bezügliche Abscheerkanten für die beiden Werkzeuge E5 darzubieten. Diese Scheerplatte
kann auch getheilt ausgeführt werden. Die Werkzeuge E5 ritzen oder riefen, sofern ihre
mittlere Klinge E1 zur Wirkung kommt, das Papier in Querrichtung nach den Linien 2
(Fig. 15), während sie mit den Schneiden Ee Ea
Schlitze 3,3 an den äufseren Kanten des Streifens herstellen; die Widerlagsschieber D3
haben eine Breite, welche der Breite der Schneiden E6 entspricht, und weichen in dem
Mafse nach unten zurück, wie der niedergehende Messerblock E sie herabdrückt. Der
Messerkopf E2 (Fig. 11) trägt einen als Lochstanze
wirkenden Stempel E10, der an einer Hülse durch eine Schraube En einstellbar ist
und mit einer Abscheer- oder Durchstofsplatte E12 zusammenarbeitet, die über einem
Loch E13 in der Bettplatte vorgesehen ist. Durch diese Vorrichtung wird das Loch -E14
in dem Schachtelwerkstück (Fig. 15) ausgeschnitten, welches hinterher das Fingerloch an
den oberen Kanten des offenen Endes der Schachtel bildet. In einzelnen Fällen kann
von der Herstellung eines solchen Fingerloches abgesehen werden, in welchem Falle
der Stempel fortbleibt. Der Gestelltheil A6 (Fig. 6)
hat eine Oeffnung A"', die dem Loche E13 in
der Bettplatte entspricht, so dafs die ausgestanzten Theile des Papiers durch die Oeffnung
fallen und die Arbeit der Stanze nicht beeinträchtigen. Obwohl die Messerköpfe auch
ohne andere Verbindungen lediglich durch die Federn in ihrer regelrechten Lage unterhalb
der auf die einwirkenden beweglichen Platte D1 gehalten würden, empfiehlt es sich zuweilen,
die Messerköpfe mit dieser Platte Z)1 zu verbinden, um die Federn in ihrer Aufgabe zu
unterstützen. So wird nach Fig. 7 die Platte D1 mit Oeffhungen Z)0 versehen, über welche
Schienen D1 gelegt werden, um als Befestigungswiderlager für Schrauben D8 zu-dienen,
die den verschiedenen Messerköpfen zugehören. Im Hebungsvorgange werden somit die Köpfe
zwangweise mit emporgenommen, wenn die Federn der Bolzen JD5 hierfür nicht ausreichen
sollten.
Die Bettplatte und die daran befestigten Messerköpfe können von der Maschine leicht
abgenommen und durch eine andere Bettplatte und Messer, die für Schachteln anderer Gröfse
eingerichtet sind, ersetzt werden; die Oeffnungen D8 in der Platte D1 sind ausreichend,-um
die Einstellung der Schienen D1 zu gestatten, so dafs sie für die verschiedenen
Stanzen passen, die in der Maschine Verwendung finden sollen.
Nach der Zeichnung ist über den Messerköpfen und in Verbindung mit jedem derselben
eine Platte FF1 F2 (Fig. 10) vorgesehen;
es sind diese Platten indessen nicht nothwendig anzubringen und können fortfallen,
obwohl es sich empfiehlt, dieselben zwischen den Messerköpfen und der Platte D1 vorzusehen
, besonders wenn die Köpfe an den stellbaren Stangen Dq befestigt werden.
Um Klebestoff an dem Schachtelwerkstück an entsprechenden Stellen anzubringen, wird
eine Kleistervorrichtung vorgesehen, welche im wesentlichen aus einem Kasten G besteht, der
auf einem Arm As (Fig. 6) angebracht ist, welcher
an dem Gestellquertheil Ae befestigt ist; durch geeignete Lappen G1 (Fig. 16) ist die
Befestigungsweise stellbar eingerichtet. Der Kleister ist bei dieser Maschine auf der unteren
Seite des Werkstückes anzubringen. Zu diesem Zwecke werden in dem Kleisterkasten zwei
Auftrager vorgesehen, die nach der Darstellung auf den Wellen G'2 (Fig. 17) vorgesehen sind,
welche schwingende Blätter G3 tragen, die an ihren äufseren Kanten mit daumenartigen Vorsprüngen
G4 versehen sind, durch welche sie in der noch näher auszuführenden Weise Bewegung
erhalten. Diese Kleisterblätter tragen die Auftrager, die in den Blättern stellbar befestigt
sind und verschiedene Formen erhalten können. Die Auftrager bestehen aus Streifen,
Schnüren oder Drähten, die zwischen geeigneten Trägern auf den Kleisterblättern ausgespannt
sind. So sind an den Blättern die Drähte G6 befestigt, und auf den Platten G5 ist eine
Reihe von Stäben, Schnüren oder Drähten G7 angebracht, während auf den Drähten G12
eine einzelne Schnur G8 vorgesehen ist; diese Einrichtung hat sich bei dem beschriebenen
Kleisterkasten als besonders zweckmäfsig herausgestellt.
Aus Fig. 20 ist zu erkennen, dafs der Kleister durch die Schnüre G7 auf die untere Fläche
der abgeschnittenen Papierstücke in einer Reihe von Linien aufgetragen wird, während auf den
Zwischentheil oder einen der Seitentheile der Schachtel nur eine einzige Linie von Kleister
aufgetragen wird, die durch die einzelne Schnur G8 erzeugt wird.
Je nach dem Erfordernifs kann die Anzahl u. s. w. dieser Kleisterauftrager geändert werden.
Eine regelrechte Lage der Kleisterauftrager ist in Fig. ig dargestellt; hier sind die Kleisterschnüre
in die Kleisterkasten eingetaucht, die Kleisterblätter werden in den geeigneten Zeitmomenten
in die aus Fig. 17 ersichtliche Lage geführt, um den Kleister auf die untere Seite
des Papierstreifens auszutragen. Damit dies rechtzeitig erfolgt, sind Arme H vorgesehen,
die an den "auf- und abgehenden Stangen D2 stellbar befestigt sind, sich mit denselben bewegen
und an ihren freien Enden mit Gewindestiften Hx versehen sind, deren Stellmuttern
zur Befestigung des Stiftes in dem Arm H dienen. Diese Stifte H1 sind zweckmäfsig
an ihren unteren Enden ausgebohrt und mit Einsatzspitzen H'2 versehen, welche
unter Federdruck in den Stiften gleiten; die Bewegung wird dabei durch einen Anschlagstift
Hi in dem Schlitz Hs (Fig. 21) geregelt.
Wenn danach die Stangen D'2 nach unten geführt sind, bringen die Arme H, welche sich
damit bewegen, die Stifte H2 mit den Lappenansätzen G4 in Berührung und heben die
Kleisterauftrager aus dem Kleisterkasten und pressen die Fäden oder Schnüre gegen die
untere Seite des Papiers, um dasselbe mit Kleister zu versehen.
Bei der beschriebenen Einrichtung können die Stifte H1 genau eingestellt werden, und
durch, die Bewegung der unter Federdruck stehenden verschiebbaren Stifte H'2 ist der
Druck der Kleistervorrichtungen gegen den Papierstreifen ein elastischer. Es hat sich diese
Kleistervorrichtung als besonders zweckmäfsig herausgestellt, da bei dieser Maschine die Anbringung
nur eines sehr geringen und dünnen Kleisterauftrages erfolgen darf, weil das Aneinanderhaften
nicht sowohl von der Menge des Klebstoffes als vielmehr von dem Druck abhängt, mit welchem die Theile an einander
geprefst werden.
Um den Papierstreifen sorgfältig über dem Kleisterkasten zu halten, wird dieser Kasten
mit einer Platte G9 ausgestattet, welche auf einem in dem Kasten befindlichen Träger G10
(Fig. 18) einstellbar getragen wird und zweckmäfsig vor der vorderen Kante des Kleisterkastens
vorsteht. An dieser Kante ist eine Führung J (Fig. 16) mit den seitlichen Stegen J1
(Fig. 16 und 18) angebracht, welche einstellbar sind, um eine genaue Zuführung des
Papiers zu den Kleistervorrichtungen zu sichern. Es ist auch erwünscht, das Papier gegen die
Platte G9 zu klemmen, während der Kleister aufgetragen wird. Für diesen Zweck können
verschiedene Einrichtungen benutzt werden, z. B. eine Platte /, die durch eine Schraube J1
mit einer Muffe P (Fig. 6) einstellbar verbunden ist, die wiederum ebenso mit einer Stange Jz
in Verbindung steht, welche in einer Oeffnung in dem mittleren und stärkeren Theil der
Platte D1 gleitet und mit einem Handrade und einer Schraube J4 versehen ist, durch welche
die Stange in der Platte verstellt werden kann. Es ist nicht unbedingt nothwendig, dafs die
dargestellten Einstellvorrichtungen vorhanden sind, obwohl dies zweckmäfsig ist. :
Sobald die Platte D1 auf- und abgehty
wird die Prefsplatte J gleichzeitig damit aul·
und abbewegt und klemmt das Papier gegen die Platte G9 (Fig. 19). Es ist auch erwünscht,
Druck gegen das Papier wirken zu lassen, wenn dasselbe vorgeführt wird, um ein Werfen und
Schrumpfen desselben zu verhindern. Zu diesem Zweck wird die Platte / mit einer
Platte T° (Fig. 18) ausgestattet, die an einer
Kante der Platte J befestigt ist und in der Regel oben auf dem Papierstreifen aufliegt.
Diese Platte kann gelenkig oder in anderer Weise an einer Kante angebracht sein. Das
Gewicht /6, welches lose in die Hülse H1
oben an der Platte J einpafst, ist vorgesehen, um die Platte J5 gegen das Papier gedrückt
zu halten, die jedoch nachgiebt, sobald die Platte J nach unten gedrückt wird. Um das
Ansaugen der Platte J zu verhindern, wird dieselbe an der Kante mit einer Reihe ■ von
Löchern oder Oeffnungen (Fig. 16) ausgestattet.
Das in Fig. 20 dargestellte Schachtelwerkstück ist von dem Papierstreifen noch nicht
vollständig abgetrennt worden. Damit dies geschieht, ehe das nächste mit Kleister versehen
wird, wird an dem hinteren Ende der Platte G9 ein Abschneider angebracht, indem
das Ende derselben nach unten gezogen wird, um einen Träger G11 für die Messer zu bilden
(Fig. 18 und ig). Auf diesem Träger ist eine Stange K angebracht, an deren Ende die
Messer K1 gelenkig angebracht sind. Dieselben werden durch die auf- und abgehende
Druckplatte J bewegt, die zu diesem Zweck mit Stiften oder Ansätzen versehen ist, welche
in Schlitze der^ Messer greifen, so dafs beim Niedergang der Platte J die stehengebliebenen,
d. h. nicht durchschnittenen Theile des Werkstückes abgetrennt werden. Zuweilen wird
das Werkstück vor der Anbringung des Kleisters vollends abgetrennt; damit dasselbe
aber genauer vorgeführt werden kann, bleiben die seitlichen Stege stehen, um erst zuletzt
durchschnitten zu werden.
Der so zugeschnittene, geritzte und mit Kleister versehene Streifen wird alsdann der
FaIt-Preis- und Abgabevorrichtung zugeführt. Eine der besonderen Schachtelform angepafste
Vorrichtung ist folgende:
Auf dem Gestell A (Fig. 6) der Maschine ist eine Bettplatte L mit den Böcken L1 angebracht,
welche die Kurbelwelle M mit dem Plunger 'N tragen. In einer Streckplatte Z-2
(Fig. 5) ist eine Führung L3 für den Plunger vorgesehen, dessen obere Kanten einen freien
Spielraum für die Lenkstange M' des Plungers lassen. Die Form des Plungers kann eine
verschiedene sein; zweckmäfsig wird derselbe indessen mit nach oben gerichteten Ansätzen N1
versehen, welche ihm als Führung dienen.
Mit dem Plunger ist abnehmbar ein Formgeber O verbunden, der eine der herzustellenden
Schachtel entsprechende Form erhält und ausgewechselt werden kann, ohne die anderen
Theile bezw. Verbindungen ändern zu müssen.
Die FaIt- und Prefsvorrichtungen werden auf einem Bett P montirt, das an der Bettplatte L durch Bolzen L4 (Fig. 2) befestigt
und mit der Platte L gegen die Kleister- und anderen Vorrichtungen z. B. durch eine in
dem Lager L5 des Gestelles bewegliche Schraube einstellbar ist. Das Werkstück für die Schachtel
wird unter den Plunger geführt und gefaltet, indem es die verschiedenen noch näher zu
erörternden Bearbeitungen erfährt, und es werden die auf einander zu klebenden Kanten
zusammengedrückt, um fest auf einander zu haften.
In dem Werkstück nach Figi 31 und 32
bezeichnet χ den Boden der Schachtel, während die Theile x1 die mit dem Boden verbundenen
Lappen sind; die Theile x2 xB sind die Seitentheile
der Schachtel, während mit λ:4 xh x6 x7 die
mit den Seiten verbundenen Lappen bezeichnet sind, welche die Enden der Schachtel bilden. Es
ist nun die Aufgabe, die Schachtel zunächst so zu falten, dafs die Bodenlappen x1, wie aus
Fig. 32 ersichtlich, aufgebogen werden; die Lappen x* x5 und x6 x7 sollen hierbei über
die Bodenlappen x1 und über einander greifen, so dafs die Klebeflächen mit einander in Berührung
kommen, um durch Druck zu der in Fig. 33 dargestellten Schachtel verbunden zu werden. In der Bettplatte P sind die hin-
und herbeweglichen Klemmen Q (Fig. 5) angeordnet, die auch als Faltbacken für die Bodenlappen
x1 dienen. Diese Klemmen sind, wie am besten aus Fig. 5 und 26 ersichtlich, mit
Platten Q.2 ausgestattet, die z.B. durch Schrauben befestigt sind und ausgewechselt und in verschiedener
Stärke hergestellt werden können. In einer Aussparung dieser Klemmbacken ist eine Kugel Q1 vorgesehen, gegen welche eine
Feder drückt und die aus der Platte Q2 ein wenig hervortritt. Diese Kugel liegt etwas
seitlich von der Mittellinie (Fig. 26).
Zwischen den Klemmbacken Q. sind die Seitenfalter R angeordnet; sie sind mit einem
Gelenk versehen, mittels dessen sie mit einem Jochstück R1 (Fig. 5 und 22) verbunden
sind, das mit Seitenansätzen i?2 ausgestattet ist, welche in einem Schlitz der Bettplatte
liegen und durch Lappen R3 in Stellung gehalten werden. Die Verstellung in dem Schlitz
erfolgt durch die Schrauben R* (Fig. 6), welche durch das Bett gehen und welche einen Zapfen
für die Jochstücke bilden. Mit den Jochstücken sind die nach unten tretenden Arme R5
verbunden, welche unter die Wirkung einer Feder R6 gesetzt, deren Enden mit Ansätzen
versehen sind, die in Ausschnitte R7 einer Muffe Rs auf einer Welle S greifen (Fig. 27).
Die Gelenke der Platten R sind mit einer Feder i?9 ausgestattet, welche die Platten in
horizontaler Stellung zu halten trachtet, wie aus Fig. 6 ersichtlich, in welcher die inneren
Enden gegen einander gerichtet sind. Auf den Klemmen sind Führungen T vorgesehen,
welche die aus Fig. 22 und 23 ersichtliche Form haben und je unmittelbar von einer
Gleitplatte T1 getragen werden, die oben auf den Klemmen einstellbar angebracht und durch
eine Schraube befestigt sind, so dafs die Führungen hin- und herbewegt werden können.
Diese Führungen unterstützen das Aufbiegen der die Enden der Schachtel bildenden Lappen.
Diese Klemmen oder Führungen sind, wie dargestellt, in drei gekrümmten Theilen
J1Z j·* j-5 hergestellt, welche im Wesentlichen
mit den Lappen der Schachtel übereinstimmen. Die Krümmung der Theile T3 ist ein wenig
geringer als die Krümmung der anderen Theile, so dafs die Lappen x1 vor die Lappen der
Seitenstücke x2 xa aus den Führungen heraustreten.
Der Theil T4 ist aufserdem nach der
Darstellung ein wenig kürzer als der Theil Ts
und die Krümmung ist ein wenig schlanker, so dafs die Lappen x* x5 austreten, sobald und
zweckmäfsig ein wenig früher, ehe dies die Lappen xe x7 thun; dies ist eine Einrichtung,
welche indessen nicht nothwendig vorgesehen werden mufs. Die Krümmungen sind in Fig. 23
durch die Schnittlinien kenntlich gemacht. Die Seitenlappen brauchen nicht unbedingt zu verschiedenen
Zeiten austreten, während es zweckmäfsig ist, wenn die Bodenlappen aus den
Führungen vor den Seitenlappen austreten.
In den Klemmen Q. (Fig. 22) sind die daumenartigen Blöcke U derart angebracht,
dafs sie in dem Kanal T2 (Fig. 23) gleiten, in welchem die Klemmen oder Führungen T
eingestellt werden. Diese Blöcke haben eine Daumenfläche mit einem abgerundeten Vorsprung
IP (Fig. 24), sowie einen flachen Theil U1
und sind auf geeigneten Federn angebracht, so dafs sie nachgeben, sobald die Lappen an
denselben vorbeigeführt werden. U3, Fig. 23, bezeichnen Blattfedern, deren mittlere Theile
in Aussparungen U1 der Blöcke greifen; die
Enden der Federn sind dabei an seitlichen Ansätzen Q* der Klemme Q befestigt, welche
die Form von Metallplatten mit gewellten Kanten Q3 (Fig. 6) besitzen. An diesen
Platten Q4 sind Füllstücke Q5 (Fig. 22 und 23)
befestigt, so dafs ihre Flächen in Richtung mit den Flächen der Klemmen sich befinden. Die
Federn U3 trachten die Blöcke in der aus Fig. 22 ersichtlichen Lage zu halten; sie geben
indessen unter dem Druck der Schachtel ein wenig nach, suchen aber die Lappen gegen
das untere Ende derselben zu halten.
In das Bett P (Fig. 6 und 28) ist in der Achse des Plungers ein unter Federwirkung
stehender Bolzen V eingelagert, welcher unter dem Druck des Plungers nachgiebt, wenn die
Schachtel gefaltet wird,, die Schachtel hebt, sowie das Ausstofsen unterstützt, sobald die
Schachtel fertig ist.
Die Schachtel wird von dem Plunger durch die Führung Z,0 (Fig. 28) abgestreift, während
das Ausstofsen derselben aus der Maschine durch einen Auswerfer L7 bewirkt ist. Letzterer
ist an der Führung L6 gelenkig befestigt und mit einem Arm L8 versehen, der mit einer
Stange L9 in Verbindung steht; diese ist mit einer stellbaren Stange L10 ausgerüstet, welche
einen nach einem Schlitz L3 laufenden Ansatz Z,11 trägt. Der Schlitz befindet sich seitlich
in dem Plunger N und ist so angeordnet, dafs in den Momenten, wo der Plunger seine
obere Lage erreicht, der Ansatz das untere Ende des Schlitzes N3 erreicht hat, so dafs ein
Heben der Lenkstange und eine Bewegung des Auswerfers L1 erfolgt, wie dies aus Fig. 28
ersichtlich ist. Um den Auswerfer wieder in die regelrechte Lage zurückzuführen, sieht man
zweckmäfsig eine Feder vor. Die Klemmen werden durch einen geeigneten Mechanismus
bewegt, um die Seiten der Schachtel nach dem Falten zusammenzudrücken, damit der Klebstoff die Lappen fest verbindet. Um dies zu
bewerkstelligen, wird verhältnifsmäfsig wenig Klebstoff benutzt, dagegen auf die Anwendung
starken Druckes Gewicht gelegt, damit die Theile unbedingt mit einander verbunden
werden. Bei der Beobachtung des hohen Druckes ist es nicht nothwendig, den Klebstoff
trocknen zu lassen; vielmehr ist die Schachtel sofort verwendbar, wenn sie die Maschine verläfst.
Die Klemmen werden durch Kniehebel bewegt. Aus diesem Grunde sind auf dem
Bett P (Fig. 5) durch Schrauben einstellbare Blöcke S * vorgesehen. Dieselben greifen mit
Kniehebeln S"2 an die Klemmen Q an und sind an ihren Gelenken in Lagerblöcken S3
befestigt, welche unter der Wirkung von Excentern S4 der Welle S stehen. Wenn diese
Welle gedreht wird, so werden die Gelenke der Kniehebel durch die Excenter gehoben
und es wird ein starker Druck auf die Klemmen ausgeübt, welche gegen die gefaltete,
den Plunger umgebende Schachtel wirken. Um die Bewegung der Lagerblöcke S3 nach unten
zu begrenzen, sieht man Anschlagschrauben vor, wodurch gleichzeitig die Seitwärtsbewegung
der Klemme gegen den Plunger regelbar ist, so dafs genügend Raum für das Umfalten
der Lappen der Schachtel unter dem Plunger entsprechend der Art des Papiers oder
sonstigen Stoff, sowie der Gröfse des Plungers verbleibt.
Ueber die Antriebsvorrichtung der verschiedenen beschriebenen Mechanismen der Maschine
ist Folgendes zu sagen:
Es empfiehlt sich, die verschiedenen Mechanismen durch verschiedene Treibscheiben zu
bewegen, von denen im vorliegenden Falle vier dargestellt sind, die von der Transmissionswelle
angetrieben werden und eventuell durch geeignete Kupplungsvorrichtungen mit anderen
laufenden Theilen verbunden sind. In Fig. 1 und ι a ist die Ausführungsform einer Kupplung
dargestellt, die sich als besonders zweckmäfsig erwiesen hat. Hiernach trägt die Welle 5
eine Scheibe mit unter Federwirkung stehendem Sperrkegel, der mit der Scheibe verbunden
ist und in der Regel mit der Innenzahnung auf der Nabe des Scheibenrades S6
in Eingriff steht, das lose auf der Welle 5 sitzt. . In dem Stege des Rades sind ein oder
mehrere Stifte vorgesehen, welche den Sperrkegel bewegen. Bei der in Fig. ia dargestellten
Lage legt sich der Sperrkegel gegen einen der Stifte und wird aufser Eingriff mit der Zahnung
gehalten, so dafs die Scheibe S6 frei auf der
Welle S umlaufen kann; wenn jedoch die Stifte zurückgezogen werden, so wird der
Sperrkegel sofort nach aufsen bewegt und gelangt mit der Zahnung in Eingriff; die Welle
dreht sich mit dem Rade, bis der Sperrkegel wieder dadurch aufser Eingriff gebracht wird
und gegen denselben oder gegen einen anderen Stift trifft, der inzwischen in die Bahn des
Sperrkegels gebracht worden ist.
Die beschriebene Kupplung oder Auslösevorrichtung kann bei allen Treibscheiben benutzt
werden und es ist von einer eingehenden Darstellung der Einrichtung abgesehen worden;
es soll indessen auch die Anwendung einer gleichwerthigen Einrichtung freigestellt sein.
Die Treibscheibe Z (Fig. 2 und 7), welche als Haupttreibscheibe bezeichnet werden kann,
ist auf der Muffe eines Zahnrades Z1 gelagert, das mit dem Zahnrade Z^ der Welle Z)9 in
Eingriff steht. Diese Welle ist, wie aus Fig. 7 ersichtlich, mit Excentern D 10 ausgerüstet,
welche mit den Zugstangen Z)2 geeignet verbunden sind, um den Mechanismus zum
Schneiden und Ritzen in der vorbeschriebenen Weise zu bethätigen. Die Welle Z)9 trägt
eine Scheibe!)11, die mit stellbarer Gleitplatte D12 (Fig. ι und 7) in der Stirnfläche versehen ist,
an welcher eine Lenkerstange Z)13 befestigt ist, deren anderes Ende ,an einen Kupplungsarm D11
angreift; dieser Arm sitzt auf einem Zapfen, der das Rad Z)15 für den schrittweisen Antrieb
trägt. Dieses Rad besitzt einen Flantsch. Z)16,
mit welchem die Kupplung Z)17 in Eingriff
kommt, wenn der Kupplungsarm D u in einer Richtung bewegt wird, und über welche er
fortgeführt wird, wenn die Kupplung in der anderen Richtung umläuft. Obwohl nur ein
einziger Kupplungsarm angewendet werden kann, empfiehlt es sich, deren mehrere (in der
Zeichnung Fig. 1 sind drei dargestellt) anzuordnen, von denen jeder mit einer Kupplung!)17
versehen ist; auf diese Weise wird eine genaue und unmittelbare Bewegung des schrittweise
bewegten Rades Z)15 insofern veranlafst, als, wenn eine Kupplung nicht sofort eingreift,
eine der anderen Kupplungen dies thun wird. Man erhält hierdurch eine grofse Geschwindigkeit
in der Zuführungsbewegung.
Die dargestellte Kupplung ist eine für diesen Zweck bekannte Kupplungsform und braucht
nicht in ihren Einzelheiten beschrieben zu werden. Es ist nur zu bemerken, dafs, wenn
die Stange Z)13 nach unten bewegt wird, die Kupplung mit dem Flansch, welcher das Rad!)15
bewegt, in Eingriff, und wenn die Bewegung in der anderen Richtung erfolgt, die Kupplung
leer läuft, so dafs das Rad in Ruhe verbleibt; das Mafs der Bewegung des Rades D15 wird
durch die Einstellung der Gleitplatte bestimmt.
Das intermittirend bewegte Rad D 15 steht
mit einem Rade C3 (Fig. 1) auf einer der Zuführungswalzen
C in Eingriff; der Trieb C4 stellt die Verbindung mit der anderen Zuführungswalze
her, so dafs dieselben in entgegengesetzten Richtungen umlaufen. Ein Trieb C5 verbindet das Zahnrad C3 mit dem
Trieb CB auf der der Ritz- oder Riefvorrichtung zugehörigen Welle B'2, und der Trieb C
steht damit in Eingriff und wird auf der Welle Ba der Rief- oder Ritzscheiben B1 angeordnet.
Es ist danach ersichtlich, dafs die Scheibe ständig umläuft, und durch die Zahnradübersetzung
wird auch die Welle Z)9 angetrieben und das intermittirende Rad Z)15 in regelmäfsigen
Abständen von dieser Welle bewegt, und dieses Rad wiederum ist zur Bewegung der gemeinsam umlaufenden Schneid-, Ritz-
und Zuführungsvorrichtung. Veranlassung, so dafs das Papierband bei der Vorwärtsbewegung
durch die Zuführungswalze der Länge nach geritzt wird.
Während des Stillstandes des Rades Z)15 veranlassen die Excenter D 10 (Fig. 7) auf derselben
Welle eine Bethätigung der auf- und abgehenden Ritz- und Schneidvorrichtung durch
Vermittelung der Zugstangen Z)2. Diese Verrichtungen stehen danach in unmittelbarer Beziehung
zu einander. Es ist auch ebenso ersichtlich, dafs die Kleistervorrichtungen durch Vermittelung
der Stange Z3 (Fig. 6) und ihrer Verbindungen, welche mit den auf- und abgehenden
Ritz vorrichtungen sich bewegen, bethätigt werden.
Die Scheibe Af2 (Fig. 5) ist lose auf der
den Plunger O antreibenden Kurbelwelle M vorgesehen und steht mit einer Kupplung Af3
von ähnlicher Einrichtung, wie mit Bezug auf Fig. ι a beschrieben, in Verbindung. Die Stifte Af4
dieser Kupplung werden durch einen Winkelhebel und die Stange Af5 Ai6 bewegt, deren
letztere an einem Winkelhebel Ai7 gelenkig befestigt ist (Fig. 1). Der Arm Af6 erhält
einen Ausschnitt A/9 (Fig. 29) und liegt in der
Regel in der Nuth einer Scheibe Ai8, welche auf der WTelle Z)9 befestigt ist. Diese Scheibe
hat einen oder mehrere Stifte Ai10. Wenn die Welle in der in Fig. 29 durch einen Pfeil
bezeichneten Richtung gedreht wird, schlägt einer dieser Stifte gegen den Hebel Af6 in
regelmäfsigen Zeitabständen und hebt denselben an. Auf diese Weise wird durch die
Bewegung des Hebels ein Zurückziehen der Kupplungsstifte Af* (Fig. 5) aus der Kupplung Af3
veranlafst, so dafs der Sperrkegel der Kupplung mit der Scheibe Ai2 in Eingriff kommt und
die Kurbelwelle M drehen kann. In dem vorliegenden Falle ist es erwünscht, dafs der
Plunger, welcher mit der Kupplungswelle M verbunden ist, eine gewisse Zeit lang sowohl
in der gehobenen, wie in der gesenkten Lage gehalten wird. Zu diesem Zweck werden zwei
Stifte Ai10 vorgesehen, welche den Hebel M0
zweimal bei jeder Umdrehung der Welle D9 bethä'tigen und Veranlassung sind, dafs die
Kurbelwelle M eine halbe Umdrehung macht und alsdann eine gewisse Zeit lang in fester
Lage verbleibt, um für die anderen Operationen genügend Zeit zu lassen, worauf alsdann eine
weitere halbe Umdrehung und wiederum Stillstand erfolgt. Es wird danach bei jeder vollen
Umdrehung der Welle JD9 die Kupplung zweimal bethätigt. Die Scheibe M'2 wird natürlich
mit einer gröfseren Geschwindigkeit als die der Welle D9 umlaufen, so dafs der Plunger
schnell auf- oder abbewegt wird und für den Stillstand eine längere Zeit zur Verfügung ist.
Wenn es z. B. aus irgend einem Grunde nöthig ist, die Kurbelwelle M aufser Verbindung zu
setzen, so wird durch Bewegung des Winkelhebels Ai7 der Hebel Af6 in eine derartige
Lage bewegt, dafs der oder die Stifte M10 unter den Ausschnitt Af0 kommen, um den
Hebel Af u zu heben, also die Kupplungsstifte Af4
zu bethätigen. Diese Lage wird beibehalten, bis der Winkelhebel Ai7 wieder in seine regelrechte
Lage eingestellt ist, worauf die Operationen wie vorher fortgesetzt werden.
Die Bewegungen der Klemmen sind natürlich zu der Bewegung des Plungers in das
richtige Verhältnifs zu setzen. Mit anderen Worten: die Klemmen müssen in ihrer geöffneten
Lage bleiben, bis der Plunger seine tiefste Stellung erreicht und die Schachtel in
die richtige Form gefaltet hat, worauf sie die Seiten der Schachtel gegen den Plunger pressen
und zum Anhaften bringen. Es ist deshalb die Einrichtung getroffen, wonach die Klemmen
selbstthätig von und gemeinsam mit der Bewegung der Kurbelwelle M bethätigt werden.
In den Fig. 2, 3, 4, 5 und 1 ist die Welle S mit zwei losen Treibscheiben 55 S6 versehen,
obwohl eine ausreichend ist; zwei Treibscheiben vermitteln eine gleichmäfsigere Bewegung
und einen gleichmäfsigeren Druck auf die Klemmen. Die Scheiben sind mit geeigneten
Kupplungsvorrichtungen versehen, die im Wesentlichen den vorbeschriebenen entsprechen.
Es sind dies die Kupplungen S~ Ss (Fig. 3), die Stifte S9 S10 (Fig. la) tragen, welche
die Sperrkegel der bezüglichen Kupplungen bewegen, die in ihren Einzelheiten nicht dargestellt
sind. Diese Stifte sind, wenn beide Kupplungen angewendet werden, in der aus Fig. 30 ersichtlichen Weise durch Stangen S11 S12
verbunden, welche an eine Scheibe W auf der Welle W1 (Fig. 3) angelenkt sind, so dafs sie
gemeinsam bethätigt werden. Diese Welle W1 wird durch eine Säule nach oben geführt; ihr
oberes Ende erhält einen Ansatz W3 (Fig. 2), der durch einen Daumen Wi eines Ansatzes der
Kurbelwelle M getroffen werden kann; aufserdem ist ein Griff auf der Welle W1 befestigt,
so dafs erforderlichenfalls eine Bewegung der Welle von Hand erfolgen kann.
Sobald die Kurbelwelle M (Fig. 5) umläuft, trifft der Daumen W4 gegen den Anschlag W3,
wobei er die Welle W1 und damit die Platte W
in Theildrehung setzt. Hierdurch werden ein oder mehrere Kupplungsstifte S9 S10 bethätigt,
um die Welle S mit den Treibscheiben Sh S6 zu verbinden, und zwar erfolgt die Verbindung
mit einer oder beiden, so dafs die Welle 5 gedreht wird und die Excenter S1 S4
(Fig. 5) die Kniehebel S'2 bewegen, um die Klemmen O zu bewegen und das Andrücken
zu vollziehen, wodurch eine Verbindung der Kanten der Schachtel erfolgt.' Die die Stifte
umgebenden Federn (Fig. 30) trachten dieselben in richter Lage zu halten, wenn eine unmittelbare
Bewegung durch den Daumen W* oder den Handgriff nicht erfolgt.
Zuweilen ist es, um das Papier vollständig gerade und glatt zu halten, während es durch
die Maschine geführt wird, erwünscht, Gewichte anzubringen, welche oben auf dem Papier aufliegen.
In Fig. 6 ist ein solches Gewicht W6 dargestellt, welches zwischen den Messerköpfen
E E1 vorgesehen ist und lose auf dem Papierstreifen
aufliegt. In manchen Fällen wird ein Gewicht W"7 angebracht, das nach der Darstellung
aus einer Anzahl von Stangen besteht, die lose mit einander verbunden sind und sich
auf den Papierstreifen legen. Dieselben können abgenommen oder nach Bedarf gewechselt
werden. Diese Gewichte werden benutzt, um ein Faltenwerfen des Papierstreifens zu verhindern
und die genaue Uebereinstimmung der Schnitte und Ritze zu sichern und so jeden Materialabfall zu vermeiden.
Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende:
Das Material für die Schachtel wird der Maschine intermittirend zugeführt, indem dasselbe
durch die Speisewalzen eingezogen wird. Bei dieser Zuführung wird das streifenförmige
Papier durch die Führungen und Strecker geleitet und gerichtet, und es werden die Langriefen
oder Ritze in dem Streifen durch die vorbeschriebenen Vorrichtungen hergestellt.
Es ist zu bemerken, dafs der Streifen schrittweise vorgeführt wird, und diese verschiedenen
Vorrichtungen, sowie die Anbringung des Kleisters auf der unteren Seite des Streifens an
den gewünschten Stellen erfolgt zweckmäfsig, ehe das Schachtelwerkstück von dem Streifen
vollständig abgetrennt ist. Dieses Werkstück wird durch die Messer abgeschnitten, welche
mit dem Kleisterkasten verbunden sind und durch die Prefsplatte bethätigt werden, und es
liegt das Werkstück über den Klemmen O,
wobei die Kantenfalten unter den Führungen T sich befinden. Darauf wird der Plunger nach
unten bewegt, wobei es seine erste Aufgabe ist, den Boden χ der Schachtel nach unten zu
drücken. Die Bodenlappen x1 werden zuerst aus der Führung T zurückgezogen und durch
Vermittelung der daumenartigen Blöcke U dicht gegen die Seiten des Plungers gedrückt, wie
aus Fig. 33 am deutlichsten hervorgeht.
Inzwischen werden, sobald der Plunger nach unten geht, die Lappen x4 x5 aus den Führungen
T zurückgezogen und alsdann die Lappen x6x7 (obwohl diese Operationen
auch gleichzeitig erfolgen können) durch die Theile Q* Q5 im wesentlichen unter rechten
Winkeln gegen die Seiten der Schachtel hochgeschlagen.
Es ist zu bemerken, dafs bei der dargestellten Schachtelform die Lappen x4x5 aufserhalb
der Lappen x1, aber innerhalb der Lappen xex7 sich'befinden müssen. Damit dies beim
Niedergange des Plungers geschieht, geben die unter Federwirkung stehenden Kugeln Q1 den
Lappen x4 x5 nach; wie aus Fig. 25 ersichtlich, trachten indessen dieselben, fest gegen die
Lappen x1 und die Seiten des Plungers zu drücken. Inzwischen sind von dem Plunger
und der Schachtel die Seitenfaltvorrichtungen erreicht worden, welche in horizontaler Lage
gewesen sind; der weitere Niedergang des Plungers ist nun Veranlassung, dafs diese Falter
die in Fig. 27 angegebene Lage einnehmen. Die Kugeln Q.1 drücken die Lappen x4 x5 noch
fest gegen den Plunger, während der fortge-' schnittene Theil U1 der Führungen U (Fig. 24)
die Lappen xex7 leitet, so dafs sie über die
Lappen x4 x5 greifen und die richtige Lage einnehmen, sobald der Plunger sich bis zur
Grenze seines Hubes bewegt.
Wenn diese Lage erreicht ist, wird der Stift V niedergedrückt, die Seitenfalter drücken
gegen die Seiten der Schachtel und halten so die Lappen in richtiger Lage, worauf die
Klemmen durch Vermittelung der Kniehebel die Lappen zusammenpressen und eine vollkommene
innige Verbindung der Theile durch den Klebstoff und ausgeübten Druck sichern. Der Plunger geht alsdann zurück, worauf der
Stift die Schachtel lockert und veranlafst, dafs dieselbe dem Plunger folgt; die Seitenfalter
werden durch Federn wieder in ihre regelrechte horizontale Lage zurückgeführt und
die Schachtel durch die Führung von dem Plunger abgestreift und durch einen Auswerfer
fertig aus der Maschine entfernt.
Während die verschiedenen Theile von einer Hauptwelle betrieben werden können, ist es
vortheilhafter, die verschiedenen Treibscheiben mit selbstthätigen Kupplungen auszustatten, da
es erwünscht ist, sie mit ■ verschiedenen Geschwindigkeiten laufen zu lassen; es wird dadurch
auch eine umständliche und complicirte Uebertragung von der einen Welle vermieden.
Die Einzeltheile der Maschine können Aenderungen unterliegen; aufserdem können Theile
derselben in Verbindung mit anderen Theilen oder in Verbindung mit gleichwerthigen Mechanismen
benutzt werden, so dafs ein und dieselbe Maschine zur Herstellung von Schachteln
verschiedener Form und Gröfse für verschiedene Zwecke benutzt werden kann.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Eine Maschine zur Herstellung von Schachteln und Cartons aus Papier oder dergleichen in Rollbandform, bei welcher das durch Walzen (C C) absatzweise zugeführte, durch eine Stellstange (A2J gestreckte, besonders geführte und eventuell gefeuchtete Papier zunächst der Einwirkung von umlaufenden, mit Nuthmuffen zusammenarbeitenden Ritzern (B1J untersteht, welche die Falzkanten vorritzen, darauf unter die auf- und abbewegten, auf Federn ruhenden Messerblöcke (E E1 E2J mit Schneid- und Riefenmessern (E3 und E5J bezw. Lochstempel (E10J zur Herstellung der die Abtrennstellen bezeichnenden Querdurchschlitzungen (1) sowie der Bodenbegrenzungsriefen (2) und Bodenlappeneinschnitte (3) gelangt, um nun eingespannt durch eine gegen eine federnde Unterlage wirkende Platte (J) auf der unteren Seite durch schwingende, mit Draht- oder Schnurbesatz (C GaJ versehene Kleisterauftrager (G3J mit Kleister versehen und hierbei gleichzeitig durch von der Einspannplatte bewegte Messer (K1) vollends abgeschnitten zu werden, worauf das Schachtelwerkstück der Faltvorrichtung zugeht, welche, aus einem auf- und abbewegten Plunger mit Formgeber (OJ, den sich gegen denselben legenden, an Gelenkhebeln angebrachten Falzplatten (R), sowie den hin- und herbewegten Prefsbacken (QJ bestehend, die Schachteltheile (nach Art der Fig. 31, 32 und 33) um- und aufeinanderlegen und durch Druck vereinigen und schliefslich die fertige Schachtel von dem hochgehenden Formgeber abgestreift, sowie durch einen mittelbar durch den Plunger bewegten Auswerfer (L1J aus der Maschine entfernt wird.
- 2. Bei der unter 1. gekennzeichneten Maschine eine Vorrichtung zur Anbringung des Kleisterauftragers, bestehend aus den um Achsen G2 schwingenden Blättern (G9J, welche durch die auf- und abgehenden, gegen Lappen (G1J mit federndem Druck wirkenden Stellstifte (H1J aus dem festen Kleisterkasten (GJ gehoben und gegen die Unterseite des Schachtel Werkstückes gedrückt werden, welches von einer gelochten,auf- und abbewegten Druckplatte (J) mit angelenkter Zwischenplatte (J5) gehalten wird, die der Wirkung eines Gleitgewichtes (J6) untersteht.Bei der unter ι. gekennzeichneten Maschine eine Vorrichtung zum Umfalzen und Vereinigen der Werkstücktheile durch Druck gegen den Formgeber (O) des Plungers, bestehend zunächst aus den Faltplatten (R), welche, unter der Wirkung einer Feder stehend, gelenkig an den federnd mit einander verbundenen, mit einer ausgesparten Muffe (Rs) der Welle (S) zusammenwirkenden Hebeln (R°) angebracht sind, sowie ferner aus den Prefsbacken (QJ, welche durch von Excenter (S*) bewegte Kniehebel (S-) gegen den Formgeber bewegt werden, und mit den Führungen (T) für das Werkstück, den Prefsstücken (U) sowie unter Federwirkung stehenden Kugeln (Q1) versehen sind, welche den festen Schlufs der Klebekanten sichern.Hierzu 5 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE87554C true DE87554C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=359518
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT87554D Expired DE87554C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE87554C (de) |
-
0
- DE DENDAT87554D patent/DE87554C/de not_active Expired
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