DE447713C - Maschine zum Einwickeln von Rasierklingen - Google Patents

Maschine zum Einwickeln von Rasierklingen

Info

Publication number
DE447713C
DE447713C DEH104822D DEH0104822D DE447713C DE 447713 C DE447713 C DE 447713C DE H104822 D DEH104822 D DE H104822D DE H0104822 D DEH0104822 D DE H0104822D DE 447713 C DE447713 C DE 447713C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
envelope
feed device
blade
machine according
machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH104822D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FR Hesser Maschinenfabrik AG
Original Assignee
FR Hesser Maschinenfabrik AG
Publication date
Priority to DEH104822D priority Critical patent/DE447713C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE447713C publication Critical patent/DE447713C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B25/00Packaging other articles presenting special problems
    • B65B25/003Packaging other articles presenting special problems packaging of razor blades

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Maschine zum-Einwickeln von Rasierklingen. Die Klingenblätter für Rasierapparate werden bekanntlich in der Weise verpackt, daß jede Rasierklinge irr. einen mit Aufdruck versehenen Umschlag (Hülle oder Briefchen) eingeschlagen wird, welcher in seiner Grundform der Klinge entspricht und an den Längs-und Stirnseiten mit Lappen versehen ist, die auf die Klinge umgefalzt werden. Meistens wird außer diesem bedruckten Umschlag noch ein entsprechend gestaltetes Futter verwendet. Den Gegenstand der Erfindung bildet nun eine Maschine, vermittels welcher das Einschlagen der Rasierklingen mechanisch bewirkt wird.
  • Eine derartige Maschine ist auf den Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt die Maschine im Grundriß; Abb.2 ist ein Aufriß der Vorrichtung für die Zuführung und Leimung des äußeren Umschlages; Abb.3 ist ein Aufriß der Vorrichtung zur Herstellung und Zuführung des Futterumschlages und Abb.4 ein teilweise geschnittener Aufriß der Vorrichtungen für die Zuführung der Rasierklinge und das Schließen des Umschlages; Abb. 5 ist ein Aufriß der Vorrichtung zum Abheben und Fortführen der eingewickelten Klinge von der Vorschubvorrichtung, und Abb. 6 zeigt in Stirnansicht eine Einzelheit dieser Vorrichtung; Abb. 7 bis io veranschaulichen schematisch das Vorprägen des Umschlages nebst Einführen der Klinge in den vorgeprä.gten Umschlag, und Abb. i i bis 13 stellen schematisch einen Vorgang beim Schließen des Umschlages dar. Der Betrieb der Maschine erfolgt durch die von einer Kraftquelle gedrehte Antriebswelle 3o (Abb. i und 4), welche in Lagern 31 und 32 des Maschinengestelles gelagert ist und ihre Drehung durch Stirnräder 33 und 34 auf die Welle 35 übersetzt. Letztere treibt vermittels der Kegelräder 36 und 37 die Welle 38 an, welche ihre Drehung durch das Kegelräderpaar 39 und 4o auf die Welle 41 überträgt.
  • Die äußeren Papierumschläge a sind zu einem Stapel i in einem Etikettbehälter bekannter Art aufeinandergeschichtet. Der Stapel wird von den Winkeln 42', 42" seitlich geführt und steht auf dem Boden 43 (Abb. 2) auf, welcher in ebenfalls bekannter Weise durch ein von. der Welle 38 betriebenes SChhaltwerk Zoo entsprechend der Entnahme der Umschläge selbsttätig nach oben verschoben wird. Die Winkel 42', 42" erstrecken sich in der ganzen Höhe des Stapels und sind an Schienen 44 befestigt, die ihrerseits wieder an den Seitenschienen 45', 45" des Etikettbehälters befestigt sind.
  • Die Entnahme des jeweils obersten Umschlages erfolgt durch einen Abnehmer 4, welcher heb- und senkbar sowie zwischen dem Stapel und der Vorschubvorrichtung hin und her verschiebbar angeordnet ist. Das Abheben des Umschlages kann in an sich bekannter Weise derart erfolgen, daß der Abnehmer 4 als an eine Luftpumpe angeschlossener Saugkopf ausgebildet wird. Im vorliegendem. Falle ist der Abnehmer in ebenfalls an sich bekannter Weise als Leimstempel ausgebildet, so daß er gleichzeitig gewisse Teile des Umschlages mit Klebstoff versieht, beispielsweise an den in Abb. i mit c gestrichelt bezeichneten Stellen. Je nach der Art des späteren Schließens des Umschlages kann der Abneluner 4 jedoch auch so ausgebildet werden, daß er den Umschlag an anderen Stellen nut Klebstoff versieht, beispielsweise an den in Abb. i mit d bezeichneten Stellen. Der Abnehmer 4 ist zu diesem Zwecke mit vier nach unten ragenden Armen 4' versehen, an welchen je nach den-zu beleimenden Stellen des Umschlages auswechselbar die Leimstempel 4" befestigt werden können. Der Abnehmer 4 sitzt an einem Schlitten 47, der auf einer Schiene 48 längsverschiebbar ist, und zwar vermittels, eines auf dem Bolzen 49 des Maschinengestelles drehbar gelagerten Hebels 5o (Abb.2), welcher vermittels eines an seinem oberen Ende befestigten Zapfens 51 mit einem drehbar an diesem gelagerten Stein 52 kulissenartig an einer Gleitbahn 53 des Schlittens 47 angreift. Die zur für die Hinundherbewegung des Abnehmers 4 erforderlichen Verschiebung des Schlittens 47 auf der Schiene 48 nötige Schwingbewegung wird dem Hebel 5o vermittels eines Lenkers 54 von einem Exzenter der Welle 38 erteilt, gegen welchen die Leitrolle toi eines bei 202 gelagerten und mit einem Lenker 54 verzapften Armes 203 durch eine Feder gezogen wird.
  • Zur Erzeugung der Aufundabwärtsbew egung des Abnehmers 4 wird der Schiene 48 eine Aufundabwärtsbewegung erteilt, zu welchem Zweck die Schiene 48 durch den Verbindungskopf 55 auf einer Stange 56 befestigt ist, welche in dem Lager 57 senkrecht geführt ist. Am unteren Ende der Stange 56 ist ein Block 58 befestigt, in dessen Maul 59 das kugelige Ende 6o eines Armes 61 eingreift, der auf dem im Maschinengestell drehbar gelagerten Bolzen 62 befestigt ist. Auf diesem Bolzen ist ferner ein Arm 63 befestigt, welcher mit einer Leitrolle 64 durch eine Feder in Eingriff mit einer Hubscheibe der Welle 38 gehalten wird, derart, daß durch Vermittlung des Doppelhebels 63, 61 die Stange 56 mit der Schiene 58 zu den gewünschten Zeiten eine Aufundabwärtsbewegung ausführt. An einem seitlichen Verkanten wird die Schiene 48 dadurch verhindert, daß an dem Kopfstück 58 noch ein Arm 65 sitzt, in dessen Auge 66 ein Bolzen 67 befestigt ist, der durch Auge 67a des Gestells seine Führung erhält.
  • Der Auftrag von Klebstoff auf die Gummistempel 4" erfolgt in bekannter Weise durch eine Klebstoffwalze 68, welche in dem Klebstoffbehälter 69 mit irrer Welle 70 gelagert ist und vermittels der Kettenräder 71, 72 und Kette 73 von der Welle 38 ständig gedreht wird.
  • Auf dem Wege aus der in Abb. 2 dargestellten Lage bis über den Stapel i wird der Abnehmer 4 so weit angehoben, daß die Gummierstempel 4" von der Leimwalze 68 Klebstoff annehmen, oberhalb des Stapels wird der Abnehmer 4 auf das oberste Umschlagblatt gesenkt. Dieses haftet an den Gummierstempeln 4" an und wird dann beim Anheben des Abnehmers 4 angehoben, worauf der Schlitten 47 mit dem Abnehmer 4 bis über die in Abb. i mit I bezeichnete Arbeitsstellung der Vorschubvorrichtung verschoben wird.
  • Die Vorschubvorrichtung kann als Förderband, Förderkette o. dgl. ausgebildet werden. Im vorliegenden Fall wird sie durch eine schrittweise gedrehte Scheibe 5 gebildet, die mittels der Hohlwelle 74 auf der senkrechten Achse 75 drehbar gelagert ist. Der schrittweise Vorschub der Scheibe 5 erfolgt in bekannter Weise durch ein bei 76 angedeutetes Malteserkreuz, in dessen Ausschnitte die Rolle 77 der Kurbel 78 einer Welle 79 eingreift, die durch Kegelräder 8o und 8 i (Abb. i und 4) von der Welle 3 5 gedreht wird.
  • Nachdem der Umschlag a durch den Abnehmer 4 auf die Arbeitsstelle I der Scheibe 5 gebracht worden ist, senkt sich auf den Umschlag ein U-förmiger Festhalter 3, welcher gleichzeitig mit einer weiter unten beschriebenen Vorrichtung der Arbeitsstelle II auf und ab bewegt wird, so daß beim Wiederhochgehen des Abnehmers 4 der Umschlag a durch den Festhalter 3 auf der Scheibe 5 zurückgehalten wird, worauf der Festhalter angehoben und die Scheibe 5 um eine Sechsteldrehung weitergeschaltet wird in die Arbeitsstellung II, auf welcher, wenn ein inneres Futter b verwendet werden soll, dieses auf den äußeren Umschlag a abgelegt wird.
  • Das Futter b kann in ähnlicher Weise wie der äußere Umschlag von einem Stapel entnommen und auf den Umschlag a abgelegt werden. Im vorliegenden Fall wird das Futterstück b aus einer fortlaufenden Papierbahne von der Rolle 6 hergestellt (Abb. i und 3), die mittels der Welle 82 in Armen 83' und 83" von auf der Maschinenplattep befestigten Seitengestellen 84' und 84" gelagert ist. Die Papierbahn e läuft von der Rolle 6 über einen einstellbaren Spannbolzen 85 zwischen die Vorschubwalzen 86 und 87, von welchen die Walze 87 durch ein Kettenrad 88 und Kette 89 von einem Kettenrad go (Abb. i) der Welle 41 ständig gedreht wird, während die Walze 86 lose auf der Papierbahn aufruht. Letztere läuft weiter über den Tisch 9 i unter einem Anhalter 92 und zwischen Vorschubwalzen 93 und 94 hindurch, von welchen die letztere durch das Kettenrad 95 und die Kette 96 von dem Kettenrad 97 (Abb. i) der Welle 41 ständig gedreht wird.
  • Der Anhalter 92 ist mit dem Arm 98 auf einem in Lagern 9g', 99" drehbaren Bolzen ioo befestigt, auf dessen Ende wieder ein Arm i o i befestigt ist, an welchem ein Lenker io2 angreift. Am unteren Ende ist der Lenker io2 mit einem zweiarmigen Hebel io3, io5 verzapft, welcher bei 104 drehbar gelagert und am freien Ende mit einer Leitrolle io6 versehen ist, die durch eine Feder in Eingriff mit einer Hubscheibe der Welle 41 gehalten wird. Durch diese Antriebsvorrichtung wird der Anhalter 92 so gesteuert, daß er jedesmal dann die Papierbahn e gegen den Tisch 9 i preßt, also festhält, wenn ein der Länge des Futters entsprechendes Ende durch die Walzen 93 und 94 unter dem Anhalter vorbeigezogen worden ist. Das. zwischen dem Anhalter 92 und den alsdann leer laufenden Vorschubrollen 93 und 94 festgehaltene Stück der Papierbahn e wird nun durch die beiden Stempel io6' und io6" entsprechend den Winkeln W' und w" zweier aufeinanderfolgender Futterstücke ausgestanzt, wobei die ausgestanzten Stücke durch die Ausnehmung 107 des Tisches 9i nach unten hindurchfallen können. Gleichzeitig wird das bei dein vorhergehenden Vorschub der Papierbahn durch die Vorschubwalzen 93, 94 bis über den auf dex Arbeitsstelle II befindlichen äußeren . Umschlag vorgeschobene ausgestanzte Futterstück b durch das auf und ab bewegbare Messer io8 abgeschnitten, welches mit der festen Schneide log zusammenwirkt. Die Aufundabbewegung der Stanzstempel io6', io6" und des Messers io8 sowie auch des durch den Arm 205 hiermit verbundenen Festhalters 3 erfolgt durch ein gemeinsames Kopfstück i i o, welches an zwei Stangen i i i' und i i i" befestigt ist, die in Augen i 12' und i i--" der Böcke 84' und 84" senkrecht geführt sind und unmittelbar von Hubscheiben der Welle 41 senkrecht angehoben und gesenkt werden.
  • Es könnte nunmehr die Klinge auf die aufeinanderliegenden Umschläge b, a aufgelegt und eingewickelt werden. Um jedoch bei diesem Vorgang die äußerst empfindlichen Schneidkanten der Rasierklinge nicht in Mitleidenschaft zu ziehen, ist noch eine besondere Vorrichtung vorgesehen, vermittels welcher der Umschlag vor dem Einlegen der Rasierklinge entsprechend der späteren rechteckigen Randfaltung vorgeprägt wird.
  • Zu diesem Zwecke sind, wie insbesondere auch aus den Abb. 7 bis i o ersichtlich ist, an den betreffenden Arbeitsstellen in. der Fördervorrichtung 5 Einkerbungen bzw. Falzleisten i i-- vorgesehen, mit welchen entsprechende Kanter- i i 3 eines auf und ab bewegbaren Stempels 9 zusammenwirken, so daß beim Niedergang des Stempels 9 durch das Zusammenwirken der Schneiden i 13 mit den Kanten oder Eiükerbungen i 12 Außen-und Innenhülle bzw., wenn kein Futter verwendet wird, nur die Außenhülle in der aus Abb. 9 ersichtlichen Weise geprägt- öder vor= gefalzt wird. Um bei diesem Prägevorgang die Hüllen festzuhalten und den Pxägevorgang einzuleiten und zu unterstützen, ist mit Voreilung gegenüber den Prägemessern 113 in dem Stempel 9 noch ein verschiebbar geführter Andrücker z 15 mittels der Feder 116 nachgiebig gelagert, so daß bei der Abwärtsbewegung die Hülle zunächst durch den federnden Stempel i 15 gegen die Fläche 117 der Matrize io angepreßt wird und alsdann erst die Prägemesser 113 zur Wirkung kOmmer. Desgleichen wird auch durch den Andrücker i 15 die Hülle beim Wiederhochgehen der Prägemesser 113 in ihrer richtigen Lage festgehalten. Die Aufundabwärtsbewegung des Prägestempels 9 erfolgt gleichzeitig mit derjenigen der Stammesser io6' und io6" sowie des Messers io8, indem der Stempel 9 mit einem Flansch i 18 an dem Kopfstück i io befestigt ist.
  • Da das Prägemesser 113 und die Prägematrize i o aus Stahl bestehen, so ist letztere für sich aus einem Stück hergestellt und in entsprechende Ausschnitte iig der Förderscheibe 5 eingesetzt.
  • Bei der Weiterschaltung der Förderscheibe 5 um eine Sechsteldrehung gelangen die Hüllen auf die Arbeitsstelle III, wo das Einlegen der Rasierklinge f erfolgt. Dieses Einlegen kann in jeder geeigneten Weise erfolgen, in vorliegendem Fall geschieht es derart, daß die Rasierklingen durch eine Zubringerscheibe 12 an die Arbeitsstelle III gebracht und hier mittels eines Saugkopfes entnommen. und auf die Hülle abgelegt werden.
  • .Die Zubringerscheibe 12 ist mit ihrer Nabe 12' auf der Säule i 2o gelagert (Abb.4) und wird durch die Stirnräder 14, 15 und 16 von der Hohlwelle 74 der Förderscheibe 5 im Verhältnis 2:1 schrittweise ,gedreht, also um je 1/12 Umdrehung, so daß 12 Zwischenstellungen vorhanden sind. Auf jeder ,dieser Zwischenstellungen ist die Scheibe 12 mit je zwei Stiften 121 versehen, auf welche je eine Klinge/ mit den daran befindlichen Löchern von Hand aufgesteckt wird.
  • Zum Abheben der Klinge von der Zubringerscheibe 12 und zum Einlegen derselben in die Hülle auf der Arbeitsstelle III dient ein Saugkopf 122, welcherlei 123 an eine Luftpumpe 21o (Abb. 3) angeschlossen wird und sowohl eine Aufundabbewegung wie auch eine schwingende Hinundherbew ,egung ausführen kann. Zu diesem -Zwecke ist der Saugkopf 122 einstellbar in einem Arm 11 befestigt, welcher auf der Welle 124 befestigt ist. Letztere ist in Lagern 125' und ii5" senkrecht verschiebbar von zwei Armen 126' und 126" geführt, welche an der Säule i2o befestigt sind. Am unteren Ende der Stange 124 ist ein Kopf 127 (Abb.3) befestigt, an dem vermittels eines Kulissensteines 128 ein Hebel 129 angreift, welcher auf dem Bolzen 130 drehbar gelagert ist und mit einer Leitrolle 131 seines Armes 132 durch eine Feder 133 in Eingriff mit einer Hubscheibe der Welle 41 gehalten wird.
  • Zui Erzeugung der Schwingbewegung des Armes i i ist auf der Stange 124 ein Arm 134 befestigt, an welchem vermittels eines Unibversalgelenkes 135 ein Lenker 136 angreift, der ebenfalls mittels eines Universalgelenkes 137 mit einem Hebel 138 verbunden ist, der auf dem Bolzen 130 drehbar gelagert ist und mit einer Leitrolle 139 durch eine Feder in Eingriff mit einer Hubscheibe der Welle 41 gehalten wird.
  • Wenn die Umhüllung in die Arbeitsstellung III gelangt, so gelangt auch eine Klinge/ gegenüber dieser Arbeitsstellung, der Sauger 122 wird auf die Klinge f gesenkt und hält dieselbe durch Ansaugen fest, worauf der Sauger 122 angehoben und der Arm i i über die Arbeitsstelle 111 geschwungen wird. In dieser Stellung, die in Abb. io veranschaulicht ist, wird dann der Sauger 122 in die Umhüllung gesenkt, läßt die Klinge f los und wird wieder angehoben, um in die aus Abb. i ersichtliche Anfangsstellung zurückbewegt zu werden. .
  • Nachdem die Umhüllung mit eingelegter Klinge durch Weiterschaltung der Scheibe 5 in die Arbeitsstellung IV gelangt ist, erfolgt hier das Schließen der in der aus Abb. io ersichtlichen Weise nach oben stehenden Lappen der Umhüllung.
  • Dieses Schließen kann in der Weise erfolgen, daß zunächst das Futter für sich und hierauf der äußere Umschlag oder daß, wie es bei vorliegender Maschine geschieht, beide Umschläge gemeinsam geschlossen werden.
  • Zum Umlegen der Kopflappen a', b' (A.bb. io) dienen die schwingbar angeordneten Falzer i4o' und 14o", welche an Hebeln 141' und 141" befestigt sind (Abb. i und 4). Die Hebel sind an Bolzen 142' und 142" befestigt, die durch Zahnsegmente 143' und 143" zwangläufg gekuppelt sind, und der gemeinsame Antrieb erfolgt durch den Bolzen 142', der bei 144 und 145 drehbar gelagert ist und unter der Wirkung einer Feder 146 steht, die bestrebt ist, den Hebel 141' und damit auch den Hebel 141" in der unwirksamen, aus Abb. i ersichtlichen Außenstellung zu erhalten. Auf dem unteren Ende des Bolzens 142' ist ein Hebel 147 befestigt, der unter der Einwirkung der Feder 146 mit einer Leitrolle 148 in Eingriff mit der seitlichen Kurve eines auf der Welle 35 befestigten Walzenexzenters gehalten wird.
  • Zum Umlegen der Seitenlappen a", b" (Abb. io) dienen die Falzer 149' und 149e, welche an doppelarmigen Hebeln i9 und 2o befestigt sind, die ihrerseits um den Bolzen i5o eines Bockes 151 scharnierartig gelagert und mit ihren anderen Enden durch Lenker 152 und 153 mit Hebeln 154 und 155 verbunden sind. Letztere sind auf Bolzen 156 drehbar und werden durch Federn mit Leitrollen in Eingriff mit Hubscheiben der Welle 35 gehalten, wie dies in Abb. 4 für die Leitrolle 157 des Armes 158 vom Hebel 154 dargestellt ist.
  • Wenn, wie eingangs ausgeführt, die Längsränder des äußeren Umschlages bei c mit Klebstoff versehen sind, so wird das Schließen in der Weise bewirkt, daß zunächst vermittels der Falzer 140' und 14o" die Stirnlappen a', b' jeder Seite gemeinsam und 'hierauf durch die Falzer 149' und 149" die Seitenlappen a" und b" auf jeder Seite gemeinsam umgelegt -werden, und zwar zuletzt die in der- Vorschubvorrichtung vorn liegenden Seitenlappen durch den Falzer 149" des Armes 20.
  • Sind hingegen, wie ebenfalls in Abb. i angedeutet, die Stirnlappen bei d mit Klebstoff versehen, so werden zunächst die Seitenlappen und dann die Stirnlappen umgelegt.
  • Dieselbe Falzvorrichtung kann auch verwendet werden, wenn die Klinge nur in einen äußeren Umschlag, also ohne Futter eingeschlagen wird. Bei dem Falzvorgang kann ein seitliches Verrutschen von Klinge und Umschlag nicht stattfinden, weil durch die fa.lzkastena:rtige Vertiefung der Prägematrize io gegenüber der sonstigen Oberfläche von Scheibe ,5 in jeder Richtung ein Halt dargeboten wird.
  • Bei der Weiterbewegung von der Arbeitsstelle IV nach der Arbeitsstelle V geht die eingeschlagene Klinge unter einem Leitblech 22 hindurch, welches ein Aufspringen der Faltung verhindert.
  • Werden die Längslappen des Futters besonders, und zwar vor denjenigen des Außenumschlags gefaltet, so senkt sich zunächst ein Stempel 250 (Abb. i i) zwischen die vorgefalzten Lappen a', b', a", b", so daß er die Lappen a" zurückhält (Abb. 12), während die Lappen b" mittels der Schieber 149', 149" eingelegt werden.
  • Der Stempel 25o ist befestigt am Arm:-, 51 (Abb.4) vom Bolzen 252, der geführt ist in dem Lager 253 und angetrieben wird durch den Hebel 254. Letzterer ist gelagert bei 255 und wird angetrieben durch eine Hubscheibe der Welle 35, die auf die Rolle 256 wirkt.
  • Gegen Verdrehung des Armes 251 trägt dieser am Arm 257 einen Bolzen 258, der in dem Auge 259 geführt ist. Am Arm 251 ist außerdem noch oberhalb der Arbeitsstelle V ein Bolzen z6o senkreclif verschiebbar gelagert, der gegen Verdrehung gesichert ist durch den abgeflachten Stellring 261 in der Führung 262. Am unteren Ende trägt der Bolzen 26o eine Platte etwa in Größe der Klinge und dient zum Niederhalten der auf der Arbeitsstelle IV umgelegten und bisher durch die Platte 27, niedergehaltenen Lappen durch sein Eigengewicht.
  • Auf der Arbeitsstelle VI wird die fertig umhüllte Klinge durch eine von unten zwischen schlitzförmigen Ausschnitten 161' und 161" der Matrizen io hindurchtretende Schwinge (Abb. i, 5 und 6) herausgehoben und durch die Rinne 24 abgeführt. Dazu dient ein. bei 27o drehbar gelagerter Doppelhebel 23, an dessen freiem Ende V-förmige Ausstoßplatten z71', 27i" befestigt sind. Mit dem anderen Hebelende ist durch das Universalgelenk 272, 273 ein Lenker 27q. drehbar verbunden. Letzterer ist aasgelenkt durch das Universalgelenk - 2 7 5, 276 am Antriebshebel 277, .welcher bei 278 drehbar gelagert ist, eine Rolle 279 trägt und durch die Hubscheibe 28o von der Welle 35 seinen Antrieb erhält.
  • Wenn die am äußeren -Ende des Hebels 277 angreifende Feder 29o zur Wirkung kommt, so wird der Hebel 23 nach oben geschwungen, und die V-förmigen Platten z71', 271" treten durch die Schlitze i61', 161" des Tellers 5 hindurch und heben die Klinge so weit heraus, bis diese in die S-chrägläge der Rinne 24 gelangt und hierauf vors- selbst abgleitet.

Claims (7)

  1. PATRNTANsPRücnR: i. Maschine zum Einwickeln von Rasierklingen, gekennzeichnet durch eine Vorschubvorrichtung in Verbindung mit Vorrichtungen, durch welche die Umhüllung auf die Vorschubvorrichtung aufgelegt, die Hülle entsprechend der späteren, beim Schließen der Umhüllung stattfindenden Rechteckfaltung vorgeprägt, die Rasierklinge auf die Umhüllung abgelegt, die Umhüllung geschlossen und die eingewickelte Klinge von der Vorschubvorrichtung abgenommen wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i zum Einwickeln der Klingen in Doppelhüllen, deren äußere Umschläge .einem Stapel entnommen und deren innere Umschläge aus einer fortlaufenden Papierbahn hergestellt werden, dadurch gekennzeichnet, ° daß das vordere, einen « bildende Ende der fortlaufenden Papierbahn vor dem Abschneiden bis über den auf der Vorschubvorrichtung befindlichen Außenumschlag vorgeschoben wird.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß- die fortlaufende Päpierbahn nacheinander zwischen den diese von der Rolle abziehenden, ständig umlaufenden Verschubrollen, unter einer die Länge des abzuschneidenden Innenumschlages bestimmenden, absatzweise betriebenen Anhaltevorrichtung, unter einer die Ecken von zwei aufeinanderfolgenden Innenumschlägen gleichzeitig ausschneidenden Stanzvorrichtung; zwischen ständig umlaufenden, zum Vorschieben des vorderen Bandendes über den Außenumschlag dienenden Vorschuhrollen und durch eine den oberhalb des Außenumschlages angelangten Innenumschlag - abtrennende Schneidvorrichtung hindurchgeführt wird.-
  4. 4. Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen auf und ab bewegbaren Prägekopf mit entsprechend . ddr späteren Rechteckfaltung angeordneten Falzmessern, die mit entsprechenden Falzleisten oder Einkerbungen von auf der Vorschubvorrichtung vorgesehenen Ma-' trizen zusammenwirken, auf welche die Außenumschläge beim Einführen in die Vorschubvorrichtung abgelegt werden.
  5. 5. Maschine nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, däß der Umschlag während des Prägevorganges durch einen im Prägekopf federnd angeordneten, den- Prägemessern voreilenden Stempel auf der Matrize festgehalten wird.
  6. 6. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinge einer mit einer Anzahl von Zapfenpaaren zum Aufstecken der Klinge versehenen Zubringervorrichtung in an sich bekannter Weise durch einen heb- und senk- sowie schwingbar angeordneten Abnehmer (Saugkopf) entnommen und auf die auf der Vorschubvorrichtung befindliche Umhüllung abgelegt wird.
  7. 7. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eingewickelte Klinge zwecks Fortführung aus der Maschine mittels einer von unten durch einen Ausschnitt der Matrize greifenden Schwinge von der Vorschubvorrichtung abgehoben wird. -
DEH104822D Maschine zum Einwickeln von Rasierklingen Expired DE447713C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH104822D DE447713C (de) Maschine zum Einwickeln von Rasierklingen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH104822D DE447713C (de) Maschine zum Einwickeln von Rasierklingen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE447713C true DE447713C (de) 1927-08-04

Family

ID=7169620

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH104822D Expired DE447713C (de) Maschine zum Einwickeln von Rasierklingen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE447713C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE447713C (de) Maschine zum Einwickeln von Rasierklingen
DE2718783B2 (de) Trommelschere
DE281280C (de)
DE1182946B (de) Maschine zum Herstellen von Schachtelunter- oder -oberteilen
DE109292C (de)
DE439298C (de) Einwickelmaschine fuer Seifen und andere Stueckwaren
DE214750C (de)
DE87554C (de)
DE481566C (de) Einschneidvorrichtung fuer Maschinen zur Herstellung von Papierbeuteln aus einem Blatt
DE291046C (de)
DE262383C (de)
DE254266C (de)
DE409533C (de) Schachteletikettiermaschine
DE240664C (de)
DE382692C (de) Maschine zum Herstellen und Einlegen von Dichtungsringen in Metallbuechsenboeden
DE233439C (de)
DE549845C (de) Fuer den Aufdruck von Preisangaben u. dgl. bestimmter Kartenstreifen mit Drahtklammern im Bereich und mit Einschnitten an den Grenzen der einzelnen Abschnitte und Druckvorrichtung dazu
DE571513C (de) Maschine zum Herstellen, Fuellen und Stopfen von Packungen fuer faseriges Gut
DE163743C (de)
DE517305C (de) Schachtelueberzieh- und Einschlagmaschine
AT133967B (de) Maschine zum Verpacken von Zigaretten.
DE468004C (de) Ausfuehrungsform der Einwickelmaschine fuer Rundbrote
DE473399C (de) Maschine zum Einwickeln von Broten und aehnlichen Gegenstaenden
DE634018C (de) Aufschnittschneidemaschine mit im Schneidguthalter im Abstand voneinander vorgesehenen Rollen o. dgl.
DE512293C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Eckverlaschungen bei Schachtelwerkstuecken