DE191740C - - Google Patents

Info

Publication number
DE191740C
DE191740C DENDAT191740D DE191740DA DE191740C DE 191740 C DE191740 C DE 191740C DE NDAT191740 D DENDAT191740 D DE NDAT191740D DE 191740D A DE191740D A DE 191740DA DE 191740 C DE191740 C DE 191740C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strip
cardboard
knife
box
corner
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT191740D
Other languages
English (en)
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE191740C publication Critical patent/DE191740C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • B31B50/60Uniting opposed surfaces or edges; Taping
    • B31B50/72Uniting opposed surfaces or edges; Taping by applying and securing strips or sheets
    • B31B50/722Uniting opposed surfaces or edges; Taping by applying and securing strips or sheets on already formed boxes
    • B31B50/724Applying tapes on the corners of set-up boxes, e.g. involving setting-up

Landscapes

  • Making Paper Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 191740 KLASSE 54 a. GRUPPE
ALFRED G. BROOKES in LONDON.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. September 1906 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Großbritannien vom 3. April 1906 anerkannt.
die Priorität
Die Erfindung betrifft bei einer Maschine zum Anbringen von absteifenden Verstärkungsstreifen in den Eckverbindungen von Schachteln oder Kasten aus Pappe, Papier o. dgl. die Vorrichtung zum Auflegen der Schachtel, und zwar ist dieses Schachtelauflager für solche Maschinen bestimmt, bei denen der Papier- oder Leinwandstreifen in bekannter Art V-förmig gebogen, absatzweise über die zu beklebende Schachtelkante geführt, danach abgeschnitten und durch einen Stempel gegen die Schachtel gedrückt wird.
Die Neuerung besteht darin, daß das Auflager aus mehreren gegeneinander bewegliehen Teilen besteht, deren mittlerer Teil die äußere Schachtelecke stützt, während ein Messer den aufzuklebenden Streifen abschneidet,
- worauf der äußere Teil das über den Schachtelrand hinausragende Streifenende in die Schachtel hineinbiegt und festklebt. Letztere wird dabei durch einen auswechselbaren Anschlag (Lehre) in richtigem Abstande vom Messer gehalten. Wird der Anschlag entfernt, so kommt nur ein einfacher Verstärkungsstreifen zur Anwendung und die Schachtelkanten werden nur außenseitig beklebt. Im ersteren Falle dient ein Plunger mit Schneidkante als Messer zum Abtrennen einer entsprechenden Länge von dem in Bahnenform zugeführten Verstärkungsstreifen, sowie als Falter zum Umbiegen des über die Schachtelecke vorspringenden Endes des abgetrennten Streifens in solche Lage, daß es dann von einem rechtwinklig angeordneten Einfaltorgane glatt gegen die Innenfläche der Schachtelecke eingelegt werden kann. Im anderen Falle, wo also ein einfacher Verstärkungsstreifen auf die Schachtelecke aufgesetzt werden soll, wirkt der Plunger ebenfalls als Messer zum Abtrennen des Streifens und danach auch noch als Drückorgan oder Stempel, der im Verein mit anderen Druckflächen den abgetrennten Verstärkungsstreifen fest gegen die Außenfläche der Schachtelecke preßt.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Seitenansieht des oberen Teiles einer derartigen Maschine mit dem neuen Auflager usw., bei der die oberen beweglichen Stempel- und Plungerteile in senkrechtem Mittelschnitt dargestellt sind und die Lehre für umgelegte Verstärkungsstreifen angesetzt ist.
Fig. 2 ist eine Vorderansicht der Maschine.
Fig. 3 ist eine Rückansicht des oberen be- weglichen Stempels, seines Antreibers und der den Verstärkungsstreifen abschneidenden, faltenden und einpressenden Vorrichtung.
Fig. 4 und 5 sind Sonderdarstellungen im Schnitt zur Verbildlichung der Anbringung
des umgefalteten Verstärkungsstreifens bei angesetzter Lehre.
Fig. 6 zeigt in ähnlicher Weise die Anbringung eines gewöhnlichen Verstärkungs-Streifens bei entfernter Lehre.
ι ist das Hauptgestell der Maschine mit der Antriebswelle 2, deren Riemscheibe 3 eine Kupplung besitzt, die mittels des Winkelhebels 4 und Fußstange 5 eingerückt wird.
Auf der Vorderseite des Gestelles ist ein Druckstempel 6 mit dem Druckorgan 7 angeordnet, dessen arbeitende Winkelfläche über die Winkelrücken der Teile 8, 9, 10 des Auflagers greift. Die Teile 8, 9, 10 sitzen auf einem in der Wagerechten einstellbaren Block 11, der den Druck aufnimmt, den das obere Druckorgan 7 auf die Kartonecke beim Aufbringen eines Verstärkungsstreifens, der durch das Messer 14 vom zugeführten Bande 13 abgeschnitten wurde, ausübt. Das Messer 14 sitzt am Antreiber 15 (Fig. 3), der auch das obere Druckorgan 7 führt, und empfängt durch den Kurbelzapfen 16 der Welle 2 eine auf- und niedergehende Bewegung. In einen exzentrisch gerundeten Schlitz am unteren Ende des Teils 15 greift ein Zapfen 17 des Blockes 18 ein, der eine begrenzte senkrechte Bewegungsfreiheit in einer Führung des Stempels 6 besitzt, wobei für gewöhnlich ein Spielraum am unteren Ende des Blockes vorgesehen ist. Eine senkrecht einstellbare Stange 19,. die lose im Stempel 6 sitzt, ruht mit einem Bunde 20 auf der Feder 21 in einer Aussparung des Stempels 6 und ist mit dem unteren Ende in den Block 18 eingeschraubt, so daß durch Drehen der Stange die Feder 21 mehr oder weniger zwischen dem Bunde · 20 und der Bodenfläche der Aussparung zusammengedrückt werden kann, zwecks Regeins des Druckes des oberen Druckorgans 7 auf des Auflager beim Bearbeiten der Kartonecke.
Bei der unterschiedlichen Arbeit des Messers 14 auf umgefalteten und glatten Verstärkungsstreifen ist das Messer elastisch gelagert, wie in Fig. ι und 3 veranschaulicht. Am Zapfen 17 sitzt ein Vorsprung 22, der mit Muttergewinde eine mit Außengewinde versehene Hülse 23 umfaßt, durch die eine Stange 24 geht, deren Fuß 25 auf dem Messer 14 ruht; letzteres ist durch Schlitz 26 und Zapfen 27 mit dem Stempel 6 verbunden. Bei dieser Anordnung kann das Messer stets bequem zwecks Anschärfens oder Auswechselung herausgenommen werden. Die Feder 28 auf der Stange 24 zwischen der Hülse 23 und dem Fuß 25 drückt das Messer 14 für gewöhnlich so weit nach unten, als es der Zapfen 27 gestattet. Zwecks Regelung des Druckes der Feder 28 kann man die Hülse 23 in ihrem Träger 22 mittels eines Hilfswerkzeuges durch Drehen einstellen und danach einen Handhebel 29 aufschrauben, bis er gegen den Teil 22 anliegt, wodurch dann die gewünschte Federspannung 'gesichert ist. Das Messer 14 hat eine winkelförmige Schneidkante 30, die. mit einer entsprechend gestalteten Gegenschneide 31 des hohlen ortfesten Gegenmessers 32 zusammenarbeitet.. Letzteres ist ein Gestell 1 derart angeordnet, daß das winklig umgelegte Papierband 13 zwischen die Messer 14, 32 hindurch geführt kann, damit die Messer einen Streifen 12 von gewünschter Länge abschneiden. Diese Vorschubbewegung des Papierbandes 13 kann beispielsweise durch ein Paar hin und her gehende Klemmbacken 33 erfolgen, die am Gestell geführt und durch einen Lenker 34 angetrieben werden, der an einen am Gestell 1 hängenden Hebel 35 angelenkt ist; der Hebel erhält seine Bewegung in der Vorwärtsrichtung durch einen Daumen 36 von der Welle 2 und wird durch eine Feder 351 zurückgeholt, die so die Klemmbacken in die Stellung zum Erfassen des Papierbandes vor der nächsten Vorbewegung des Streifens zu den Messern hin zurückbringt.
Wenn der wagerechte Block 11 für einen Karton von höherer oder niedrigerer Wandhöhe je nachdem nach vorn oder hinten hin eingestellt wird, so erfolgt gleichzeitig damit ein Wechsel der Stellung der Papier- go bandvorschubvorrichtung auf ihrer Führung, damit auch ein entsprechend längeres oder kürzeres Stück (12) vom Papierbande 13 vorgeführt und abgeschnitten wird. Diese Mitregelung der Vorschubvorrichtung erfolgt durch einen Hebel 37, dessen Drehpunkt am Gestell sitzt und dessen unterer Arm mit einem Schlitz einen Zapfen 38 des Blockes 11 umfaßt, während der obere Hebelarm auf eine einstellbare Platte 39 am Hebel 35 einwirkt. Wird der Block 11 zur Anpassung an einen Karton niedriger Wandung nach hinten bewegt, so schwingt der Hebel 37 den Hebel 35 zwangläufig nach vorn aus, um die Vorschubvorrichtung 33 mit nach vorn zu bringen und damit die Länge des den Messern 14, 32 zugeführten Bandendes entsprechend kurz zu gestalten; und wenn der Block 11 zur Anpassung an einen Karton von größerer Wandhöhe nach vorn bewegt wird, so geht der obere Arm des Hebels 37 nach hinten, so daß die Feder 351 den Hebel 35 und die Vorschubvorrichtung 33 nach hinten zieht und damit ein entsprechend längeres Stück des Papierbandes zum Abschneiden unter das Messer 14 gelangt.
Der die Teile 8, 9, 10 tragende Block 11 kann nach vorn oder hinten, beispielsweise durch ein Zahnrad 40 auf der Welle 41, die im Gestell 1. gelagert ist und von Hand durch einen Schlüssel o. dgl. gedreht, wird, in die gehörige Lage eingestellt werden. Das Zahn-
rad greift, dabei in eine Zahnstange 42 am Block 11.; und wenn der Block gehörig eingestellt ist, so wird er durch ein über die Welle 41 gelegtes Klemmstück 43 mit Handschraube 44 in dieser Stellung festgelegt. Während des Vorganges der Versteifung der Kartonecke ruht der Teil 8 unbeweglich im Block 11, aber die Teile 9 und 10 werden dabei nach vorn und rückwärts verstellt, und zwar mit solcher Führung im Block 11, daß sie sich weder seitlich noch in der Senkrechten verschieben können. Der Teil 10, Fig. 1 und 4, besitzt einen Fortsatz nach hinten mit einem seitlich vorspringenden Zapfen 45, der in einen Schlitz am unteren Ende des im Gestell 1 gelagerten Hebels 46 eingreift. Der Hebel erhält durch den Daumen 47 der Welle 2 Rückwärtsbewegung und wird durch die Feder 48 nach vorn zurückgezogen. In dem Teil 10 sitzt lose eine Stange 49 mit einer Feder am Rückende, die für gewöhnlich zwischen dem Rückende des Teiles 10 und einer Einstellmutter 51 auf der Stange ein Ruhelager einnimmt. Die Mutter 51 ist entweder durch eine Gegenmutter 52 gesichert oder mit einer Fläche versehen, die sich gegen eine Gegenfläche des Blockes anlegt, wodurch ein Verstellen der Mutter auf der Stange nach erfolgter Einstellung verhindert werden soll.
Am Vorderende ist der Teil 10 für eineweitere Feder 53 auf der Stange 49 ausgespart. Mit dem andern Ende bzw. dessen einstellbaren Kopf 54 liegt die Stange 4 gegen einen relativ ortfesten Anschlag 55 des Gestells ι an.
Das Papierband 13 wird von einer Rolle 58 abgenommen, geht durch die Faltorgane 59, die das Band in die rechtwinklige V-Form des auf die Kartonecke aufgebrachten Streifens 12 umfalten, und zwischen dem Klebestoff oder Wasser abgebenden Rade 60 und Druckwalze 61 und dann zwischen den führenden Teilen einer Schabvorrichtung 62 hindurch, die den überflüssigen Klebestoff bzw. Wasser von dem Bande entfernt. Weiter läuft das Band zwischen Führungsschienen 63 zu der Vorschubvorrichtung 33, von der es erfaßt und über die Führung 64 geleitet wird, welch letztere das Band direkt zu den Messern 14, 32 bringt, die davon das für die Eckversteifung des Kartons erforderliche Stück abschneiden. Die Vorrichtungen zum Umfalten, zum Aufbringen von Klebstoff und zum Führen des Bandes können von beliebiger Konstruktion sein.
Die abnehmbare Maßlehre, deren Benutzung oder Nichtbenutzung den Arbeitsgang der Maschine dahin beeinflußt, daß entweder umgefaltete oder glatte Verstärkungsstreifen verarbeitet werden, kann beliebige Form erhalten, sofern sie nur gestattet, die Kartonecke dem Druckstempel gegenüber derart einzustellen, daß ihre obere oder innere Kante etwa in gleicher Ebene mit der Vorderfläche des Messers 14 steht, wenn umgefaltete Streifen verwendet werden, und ferner gestattet, die Kartonecke weiter einwärts zum Stempel einzustellen, derart, daß ihre innere Kante etwa in gleicher Ebene mit der Rückfläche des Messers 14 steht, wenn glatte Streifen verarbeitet werden. Zweckmäßig gibt man der Maßlehre die Form einer Platte 65, die bequem auf der Frontplatte 66 der Maschine mittels Schrauben o. dgl. zu befestigen und davon abzunehmen ist.
In. der nachfolgenden Schilderung des Arbeitsganges der Maschine soll nur der Fall der Verwendung eines gefalteten Papierbandes (Pappbandes) behandelt werden und die Maßlehre nach Fig. 1, 2, 4 und 5 ist für umge-' faltete Verstärkungsstreifen adjustiert.
Nachdem der Stempel 7 angehoben worden ist, bringt die Fördervorrichtung 33 das Ende des Bandes 13 vor über die Kartonecke 68, die auf den Teilen 8, 9, 10 des Auflagers mit der Kante gegen die Maßlehre 65 anliegend ruht, wie in Punktlinien (Fig. 1 und 2) angedeutet. Während das Band 13 so vorgeschoben wird, zieht der Hebel 46 den inneren Teil 10 (den Umfalter) zurück und der Anschlag 55 und die Federn 50, 53 bewirken, daß der schmale Teil 9 direkt vor der Bewegungslinie der Vorderfläche des Messers 14, wie in Fig. 4 veranschaulicht, zu liegen kommt. Indem die Teile 9, 10 diese hinteren Stellungen einnehmen, geht der Stempel 7 und Messer 14 nieder und letzteres schneidet den Streifen 12 vom Bande 13 ab; das Messer 14 geht dabei auch ein wenig über die äußere Fläche der Kartonecke nach unten hinaus und faltet dadurch den Teil 69 des Streifens zwischen den Teilen 9 und 10 teilweise ein, der hinten über die innere Kante des Kartons (s. Fig. 4) hervorsteht. Während dieses Abschneide- und Einfaltungsvorganges bleibt der Teil 9 unbeweglieh, um die Kartonecke von innen zu stützen, Der Teil 10 wird alsdann durch den Hebel 46 vorbewegt und faltet nun das Streifenende 69 vollständig in den Karton ein und legt es glatt gegen die Innenflächen der Kartonecke an (s. Fig. 5). Die Vorwärtsbewegung des Teiles 10 hatte auch eine solche des Teiles 9 zur Folge, bis alle drei Teile 8, 9, 10 die in Fig. 5 dargestellte Gruppierung einnehmen und damit eine ununterbrochene Druckfläche bilden, was durch die Nachgiebigkeit der Feder ermöglicht wird. Gerade bevor das Streifenende 69 völlig in die Kartonecke durch den Teil 10 eingepreßt wurde, war der Stempel 7 infolge des Spielraumes am Zapfen 17 mit dem Druck seines Eigengewichtes auf den Streifen 12 niedergegangen und hatte ihn gegen die Kar-

Claims (1)

  1. tonecke mit genügender Kraft angedrückt, um zu verhindern, daß der Teil io beim Einfaltungsvorgange den frisch mit Klebstoff versehenen oder angefeuchteten Streifen 12 zurück auf die Kartonecke abziehe.
    Gegen Ende der Abwärtsbewegung des Stempels 6 hört der Spielraum bei seinem Teile 18 auf und die Feder 21 gibt nun nach, um einen schließlich stärkeren aber nachgiebigen Druck des Stempels 7 auf den Streifen 12 zu bewirken, so daß der Streifen auf beiden Seiten der Kartonwandung fest haftet, während gleichzeitig dadurch die Vorrichtung sich Kartons verschiedener Pappstärke anpassen kann, auch Stöße und Bruch an den arbeitenden Teilen dadurch vermieden werden. Während des Endes der Anpressung des Verstärkungsstreifens an die Kartonwandung kann das Messer 14 ein wenig nach aufwärts entgegen der Wirkung der Feder 28 nachgeben. Indem der Stempel nach oben geht, treibt der Hebel 46 den Teil 10 wieder zurück und die Federn 50, 53 bringen den Teil 9 wieder in die Lage nach Fig. 4, bei der ein folgender Streifen vom Bande 13 abgeschnitten und als umgefalteter Streifen auf die nächste Kartonecke aufgeklebt werden soll.
    Will man nur einfache glatte Streifen auf die Außenfläche der Kartoneckenwandung aufbringen, so muß man die Maßlehre 65 entfernen. Die Außenfläche der Frontplatte 66 des Gestells dient dann als Maßlehre zum Aufhalten der Kante der Kartonwand in einer Ebene senkrecht zur inneren oder Rückfläche des Messers 14 oder in der Ebene der Stelle, wo der Streifen 12 vom Pappbande 13 abgeschnitten wird. Diese glatten Streifen erhalten so nur eine Länge gleich der Höhe der Kartonwand. Nachdem die Kartonecke 68 auf die Untereisen aufgelegt ist, so daß sie gegen die Platte 66 anliegt, schneidet das Messer 14 ein Ende (Streifen 12) von gehöriger Länge vom Bande 13 ab und jede weitere Bewegung des Messers, die den inneren Endteil des Streifens oder die Kartonecke selbst beschädigen könnte, wird durch die Nachgiebigkeit des Messers entgegen der Wirkung der Feder 28 vermieden. Das Messer dient dabei in Gemeinschaft mit dem Stempel 7 selbst mit zum Anpressen des Verstärkungs-Streifens gegen die Kartonwandung auf den Teilen 8, 9, 10, wie aus Fig. 6 ersichtlich ist.
    Pat ε nt-An Spruch:
    Schachtelauflager für Maschinen zum Bekleben von Schachtelkanten mit einem Papier- oder Leinwandstreifen, welcher V-förmig gebogen, absatzweise über die zu beklebende Schachtelkante geführt, dann abgeschnitten und durch einen Stempel gegen die Schachtel gedruckt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Auflager ' aus mehreren gegeneinander beweglichen Teilen (8, 9, 10) besteht, deren mittlerer Teil (9) die äußere Schachtelecke stützt, während das scherenartig wirkende Messer (14, 32) den aufzuklebenden Streifen (13) abschneidet, worauf der äußere Teil (10) das über den Schachtelrand hinausragende Streifenende in die Schachtel hineinbiegt und festklebt, die hierbei durch eine auswechselbare Anschlagplatte (65) in richtigem Abstande von dem Messer gehalten wird, wogegen nach Abnahme dieser Platte (65) die Schachtelkanten nur außen beklebt werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
DENDAT191740D Expired DE191740C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE191740C true DE191740C (de) 1900-01-01

Family

ID=455120

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT191740D Expired DE191740C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE191740C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1411863A1 (de) Kreuzbodensack aus schweissbarem Werkstoff sowie Verfahren und Einrichtung zu seiner Herstellung
DE191740C (de)
DE2947564A1 (de) Einrichtung zum vereinzeln von z.b. papierboegen aus einem stapel
DE3317084C2 (de)
DE139138C (de)
DE198972C (de)
DE240257C (de)
DE185301C (de)
DE468373C (de) Briefumschlag- und Papierbeutelmaschine, bei der die Papierbahn von einer Rolle fortlaufend zugefuehrt und Blaetter abgeschnitten werden
DE402159C (de) Verfahren und Vorrichtung zum mehrmaligen Anlegen von Bogen fuer Mehrfarbendruck oder Schoen- und Widerdruck
DE215478C (de)
DE635389C (de) Maschine zum Bedrucken und Ausstanzen beliebiger Zuschnitte
DE384566C (de) Praegepresse mit Tiefdruckform
DE89969C (de)
DE171165C (de)
DE955225C (de) Heftkopf fuer Drahtheftmaschinen
DE121669C (de)
DE134876C (de)
DE87204C (de)
DE293315C (de)
DE948475C (de) Vorrichtung zum Vorbrechen von Pappenkanten
DE50542C (de) Neuerungen an Buchdruckpressen
AT17635B (de) Maschine zur Herstellung von Kreuzbodenbeuteln.
DE186841C (de)
DE87555C (de)