DE439697C - Adressendruckmaschine - Google Patents

Adressendruckmaschine

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DE439697C
DE439697C DEA43748D DEA0043748D DE439697C DE 439697 C DE439697 C DE 439697C DE A43748 D DEA43748 D DE A43748D DE A0043748 D DEA0043748 D DE A0043748D DE 439697 C DE439697 C DE 439697C
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DE
Germany
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Expired
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DEA43748D
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ADDRESSOGRAPH Ltd
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L47/00Details of addressographs or like series-printing machines
    • B41L47/42Printing mechanisms

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  • Pile Receivers (AREA)

Description

  • Adressendruckmaschine. Die Erfindung betrifft eine Adressendruckmaschine, bei der Druckplatten nacheinander in die Drucklage gebracht, auf diese Druckplatten die zu bedruckenden Gegenstände aufgelegt und die Abdrücke durch Aufpressen einer senkrecht auf und ab beweglichenTischplatte erzielt werden, die durch eine mittels Handgriffe drehbare Hauptwelle angetrieben wird, wobei Kupplungen die Hauptwelle lösbar mit der Druck- bzw. Plattenfördervorrichtung verbinden. Es kann dabei zwischen der Druckplatte und dem zu bedruckenden Gegenstand, der im folgenden allgemein mit Umschlag bezeichnet werden soll, ein Farbband hindurchgeführt oder es können die Druckplatten dadurch gefärbt werden, daß sie nacheinander in Berührung mit einem Farbkissen gebracht werden, bevor sie in die Drucklage gelangen.
  • Zweck der Erfindung ist nun, derartige Maschinen so auszubilden, daß mit ihnen je nach Bedarf ein oder mehrere Abdrücke hergestellt oder auch gewisse Druckplatten übersprungen werden können, und zwar mir dadurch, daß ein einziger Handgriff in Verbindung mit der drehbaren Hauptwelle bedient wird.
  • Erreicht wird dies dadurch, daß durch Bedienung des Handgriffs jede der die Hauptwelle lösbar mit der Druck- bzw. Plattenfördervorrichtung verbindenden Kupplungen gelöst werden kann, während die Welle sich dreht, damit wahlweise die Druckplatten ohne Herstellung von Abdrücken zum Durchlaufen durch die Maschine gebracht oder die Weiterförderung der Druckplatten aufgehoben und von jeder Druckplatte Abdrücke auf mehreren aufeinanderfolgenden Umschlägen o. dgl. hergestellt werden können.
  • Weiter hat die Erfindung noch Verbesserungen am Antrieb der Tischplatte und der Fördervorrichtung für die Umschläge in die Drucklage zum Gegenstand.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung, und zwar stellen dar: Abb. z eine gemäß der Erfindung ausgebildete Maschine in der Seitenansicht, Abb. 2 die Maschine in Vorderansicht bei abgenommenem Behälter für die Umschläge, Abb. 3 einen Teilschnitt durch die Hauptwelle und die benachbarten Teile und Abb. 4 die Hauptwelle im Schnitt in größerem Maßstäbe.
  • Auf dem Gestell A der Maschine ist ein Arm B angebracht, der die Lager b1, b2 für die hohle Hauptwelle C (Abb. 4) und ihre Verlängerung cl enthält. Auf die Welle C ist ein Schwungrad D aufgekeilt, das mittels des Handgriffes dl gedreht werden kann. Die Zuführung einer Reihe von Druckplatten in die Drucklage geschieht auf eine beliebige bekannte Weise. Die hierzu erforderliche Einrichtung wird bedient durch ein Exzenter E (Abb. i), das lose auf der Welle C sitzt. An der Buchse des Exzenters E ist ein Kupplungsglied el (Abb.3) angebracht. Das entsprechende Kupplungsglied e2 ist auf der Welle C befestigt. Eine zwischen dem Exzenter E und dem Lager b2 liegende Feder e3 ist bestrebt, das -getriebene Kupplungsglied e1 in Eingriff mit dem treibendenKupplungsglied e2 so lange zu halten, wie das Schwungrad D in Richtung des in Abb. i und 2 eingezeichneten Pfeiles _in gedreht wird. Wenn die Drehrichtung des Schwungrades D während einer Umdrehung umgekehrt wird, wird der Eingriff zwischen den Kupplungsgliedern e1 und e2 während dieser Umdrehung in gleitende Reibung verwandelt, die nicht genügt, um das Exzenter E und die Plattenzuführungsvorrichtung anzutreiben. Der Vorschub der Druckplatten wird auf diese Weise unterbrochen, während die übrige Maschine in Tätigkeit verbleibt. Nach Vollendung einer umgekehrten Umdrehung kommen die Kupplungsglieder e1, e2 von neuem unter dem Einfluß der Feder e3 in Eingriff. Wird das Schwungrad D jetzt wieder vorwärts gedreht, so setzt auch der Vorschub der Druckplatten wieder ein, bei Fortsetzung der Rückwärtsdrehung aber bleibt die Zuführung der Platten weiter aufgehoben, so daß so viel Abdrücke wie gewünscht von jeder Platte hergestellt werden können.
  • In Lagern in dem Arm B sind Drehzapfen b3, b4 (Abb.2) angebracht, um die sich die oberen Glieder F, F' von Kniehebeln drehen, deren untere Glieder G, G1 bei lil und 112 an den Tischträger H angelenkt sind. Mit dem Träger H ist die Tischplatte I in bekannter Weise verstellbar verbunden. Der Träger H wird bei seinen senkrechten Bewegungen durch Stangen 1a3, 1a4 geführt, die in dem Teil b' des Armes B gleiten. Die Gelenke der Kniehebel F, G und F1, G1 sind durch eine Querstange K miteinander gekuppelt. Auf der Verlängerung cl der Hauptwelle C sitzt ein Kurbelarm M, der mit der Querstange K durch einen Lenker N verbunden ist, der die Kniehebel F, G und F', G1 antreibt, um die senkrechte Auf- und Abbewegung der Tischplatte I zu bewirken.
  • Das eine Stirnende der Verlängerung cl der Hauptwelle C ist mit einem rechteckigen Loch versehen, in das ein Block c2 am Ende einer Stange c3 eingreift, die sich in der Längsrichtung durch die Welle C erstreckt. Der Block c= greift gleichzeitig in eine entsprechend gestaltete Aussparung am Ende der Welle C ein, so daß der Block c2, wenn er sich in der auf der Zeichnung angegebenen Lage befindet, die Drehbewegung der Welle C auf die Verlängerung cl überträgt. Eine die Stange c3 umgebende Feder c4 legt sich mit ihrem einen Ende gegen den Block c2 und mit ihrem anderen Ende gegen einen Absatz c' am Ende der Bohrung der Welle C. Die Feder c4 ist bestrebt, den Block c' in der dargestellten Lage zu erhalten; aber die Stange c3 kann unter Zusammendrücken der Feder c4 zurückgezogen werden, bis der Block c2 nicht länger mit der Wellenverlängerung cl in Eingriff steht. Jede andere geeignete Form einer Kupplung kann an die Stelle des mehrkantigen Blockes und der zugehörigen Aussparung treten, um Kraft von der Welle C auf ihre Verlängerung cl zu übertragen.
  • Der Handgriff dl ist auf einem Schwinb hebel d2 gelagert, der bei d3 in Augen d4 am Schwungrade D drehbar ist, während sein anderes Ende gegabelt oder geschlitzt ist, um die Stange c3 am Außenende zwischen den Ringbunden c°, c7 zu umfassen. Ein Stift d' am Schwungrade D tritt in eine entsprechende Aussparung im Hebel d2 ein; es kann auch ein von dem Handgriff dl ausgehender Zapfen in eine Aussparung im Schwungrade D eingreifen. Der Handgriff d' kann daher gegen das Schwungrad D gedrückt werden und zieht dabei das Ende des gegen den Ringbund c7 wirkenden Hebels d2 die Stange c3 zurück, wodurch die Übertragung der Drehbewegung der Welle C auf die Wellenverlängerung cl unterbrochen wird. Die Feder c' führt die genannten Teile in ihre normale Lage zurück, wenn der Druck auf den Handgriff dl nach dem Schwungrad D hin nachläßt. Auf diese Weise kann durch Drücken gegen den Handgriff d' unter gleichzeitiger Fortsetzung der Drehung des Schwungrades D in der Richtung des Pfeiles d° und damit der Drehung der Welle C die Arbeit der Tischplatte T zwecks Herstellung von Abdrücken unterbrochen werden, während dennoch die Zuführung der Druckplatten weitergeht.
  • Der zur Aufnahme der zu bedruckenden Umschläge bestimmte Behälter besteht aus einem geneigten Kasten P und eiiietn gekrümmten Führungstrog R. Eine in Schlitzen p= bewegliche Stange p1 wird nach vorn in den Schlitzen p2 durch gebogene Federn p' an jeder Seite des Kastens P gedrückt, um den Stapel von unbedruckten Umschlägen im Behälter in solcher Höhe zu erhalten, daß der oberste Umschlag bei jedem Vorwärtshub einer gekrümmten Schaufel S abgehoben wird. Diese sitzt an einem Schwinghebel T, der bei t1 am Lagerarm B angelenkt und mit einem Längsschlitz t= versehen ist. An dem Tischplattenträger H ist eine Stange W ein-:tellbar befestigt, die an ihrem oberen Erde eine Rolle 2c!1 trägt. Diese steht in Berührung mit einer drehbar gelagerten Hubtange 2c,2, an deren anderem Ende ein in dem Schlitz t= arbeitender Zapfen w3 sitzt. Somit wird beim Aufwärts- und Abwärtshub der Tischplatte H, J durch den Kurbelarm j.I die Stange N und durch die Kniehebel F, G der Hebel T und die Schaufel S so bewegt, daß ein Umschlag aus dem Behälter P in die Drucklage geführt wird. Die Schaufel S kann sich unter den Umschlag schieben, um ihn herauszuziehen, oder sie kann zwei -oder mehr Stifte oder Zinken tragen, die den Umschlag zu erfassen vermögen. Die zu bedruckenden Gegenstände brauchen nicht Um-Schläge zu sein; sie können auch Teile einer Papierbahn sein, die absatzweise in die Drucklage vorgeschoben und von der dann die gewünschten Längen abgeschnitten werden, die seitlich in einen Behälter ausgestoßen werden. In diesem Falle kann die Papierrolle auf der Stange p1 gelagert sein. Wenn die Tätigkeit der Tischplatte J, wie vorbeschrieben, durch Drücken am Handgriff d? unterbrochen wird, um eine oder mehrere Druckplatten ohne Abdrucken hindurchlaufen zu lassen, wird die Wirkung der Zuführungsschaufel S gleichfalls unterbrochen.
  • Eine derartige 1Iaschine ist fast geräuschlos in ihrem Arbeitsgänge. Da alle Bewegungen durch den Handgriff des Schwungrades erzeugt werden, läßt sich eine größere Leistung mit dieser Maschine erzielen, als es bei anderen ähnlichen, von Hand zu bedienenden Maschinen der Fall ist.

Claims (3)

  1. PATEINTA_NS PRLCHE i. Adressendruckmaschine. bei der Druckplatten nacheinander in die Drucklage gebracht, auf diese Druckplatten die zu bedruckenden Gegenstände aufgelegt und die Abdrücke durch Aufpressen einer senkrecht auf und ab beweglichen Tischplatte erzielt werden, die durch eine mittels eines Handgriffes drehbare Hauptwelle angetrieben wird, wobei Kupplungen die Hauptwelle lösbar mit der Druck-bzw. Plattenfördervorrichtung verbinden, dadurch gekennzeichnet, daß durch Bedienung des Handgriffes (d') jede der Kupplungen (c2 oder e2) gelöst werden kann, während die Welle (C) sich dreht, damit wahlweise die -Druckplatten ohne Herstellung von Abdrücken zum Durchlaufen durch die Maschine gebracht oder die Weiterbeförderung der Druckplatten aufgehoben und von jeder Druckplatte Abdrücke auf mehreren aufeinanderfolgenden Umschlägen o. dgl. hergestellt werden können.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptwelle (C) mit einem als Lagerung für den Handgriff (d') dienenden Schwungrad (D) versehen ist, wobei der Handgriff (d') mit Bezug auf das Schwungrad (D) derart beweglich ist, daß mit seiner Hilfe die Kupplung (c2), die die Hauptwelle (C) mit einer die Vorrichtung zum Antrieb der Tischplatte (H, J) bewegenden Wellenverlängerung (cl) verbindet, durch Verschieben in der-Längsrichtung ausgerückt und dadurch die Bewegungen der Tischplatte (J) und damit zugleich die Förderung der zu bedruckenden Gegenstände ausgesetztwerden können, während die Förderung der Druckplatten sich dank der fortlaufenden Drehung der Welle (C) fortsetzt.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Hauptwelle (C) angeordnete Kupplung (e2), die die Verbindung mit der Fördervorrichtung der Druckplatten herstellt, durch Umkehrung der Drehrichtung der Welle (C) außer Eingriff gebracht, die Druckplattenförderung also unterbrochen wird, so daß mehr als ein Abdruck von jeder Platte hergestellt werden kann. -.. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zu bedruckenden Gegenstände aus einem Behälter (P) in die Drucklage durch eine schwingende Schaufel (S) geführt werden, deren Antriebsschwinghebel (T) in seinen Bewegungen von denjenigen der Tischplatte (J) abhängig ist.
DEA43748D 1924-02-07 1924-12-18 Adressendruckmaschine Expired DE439697C (de)

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GB439697X 1924-02-07

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DE439697C true DE439697C (de) 1927-01-17

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ID=10431173

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DEA43748D Expired DE439697C (de) 1924-02-07 1924-12-18 Adressendruckmaschine

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